Eine düstere Zukunft

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Eine düstere Zukunft MD11
MD11:

Eine düstere Zukunft

 
28.10.04 09:32
#1

Wie wir leben, wovon wir leben, was wir glauben, was wir lernen, ja sogar, was wir singen: Die Überalterung wird das Leben im Jahre 2020 in vielen Bereichen dramatisch verändern.

Wirtschaft: Märkte schrumpfen sich krank

Zurzeit ist es selbst für Akademiker schwierig, nach dem Studium einen Job zu finden. Die Absolventen des Jahres 2020 kennen dieses Problem nicht. Denn zu diesem Zeitpunkt suchen die Firmen händeringend nach qualifiziertem Nachwuchs und gut ausgebildeten Fachkräften.

Standen dem deutschen Arbeitsmarkt 2000 nach Schätzungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) noch rund 41,9 Millionen Menschen zur Verfügung, so werden es 2020 nur noch 39,5 Millionen sein. Bis 2050 sinkt die Zahl auf 29,6 Millionen Menschen. Jahr für Jahr geht in den kommenden Dekaden das Angebot an Arbeitskräften um durchschnittlich 0,6 Prozent per anno zurück. Damit sinkt es doppelt so stark wie die Zahl der Einwohner.

Die Folgen dieser Entwicklung sind dramatisch. Der Wohlstand, den die Deutschen auch künftig nicht missen möchten, muss härter erarbeitet werden. Zwar steigt die Produktivität weiter. Doch das allein reicht nicht aus. Deshalb schaffen die Erwerbstätigen des Jahres 2020 nicht nur mehr Stunden in der Woche, sondern gehen auch später in Rente. Der heute so beliebte Vorruhestand wird zur Ausnahme.

Trotzdem gilt: Obwohl 2020 das Potenzial an arbeitsfähigen und -willigen Menschen besser ausgeschöpft wird als 2004, bleiben Tausende Stellen unbesetzt – mit negativen Folgen für das Wirtschaftswachstum.

Zum einen fahren die Unternehmen ihre Investitionen zurück. Denn weniger Arbeitskräfte kommen mit weniger neuen Maschinen, Computern und Firmenwagen aus. Zum anderen entpuppt sich die Alterung der Gesellschaft als Innovationsbremse. Denn je älter der Mensch wird, desto weniger ist er bereit und desto schwerer fällt es ihm, Neues auszuprobieren. Außerdem verhindert das konservative Konsumverhalten der Oldies, dass sich neue Produkte am Markt durchsetzen. Die Folge dieser Entwicklung: Deutschland verliert seine Position als eine der stärksten Wirtschaftsmächte an bevölkerungsreichere Staaten wie China oder Indien.

Kirchen: Moscheen statt Marienaltäre

Eines kann man der Kirche nicht vorwerfen: Sie hätte nicht mit großem Nachdruck auf die Bedeutung der Familie für die Zukunft der Gesellschaft hingewiesen. Doch was hat das gebracht? Die Appelle sind auf dem Marktplatz verhallt. Und auch in der eigenen Klientel wurden sie nicht beherzigt. Statt sich neu auf die Kernzelle der Gemeinschaft zu besinnen und sie zu fördern, beschloss die Politik die Aufweichung des Familienbegriffs. Selbst die Ehe wurde als veraltete Institution abgetan. So verstärkte ein Faktor den anderen in der Abwärtsspirale. Die demografische Entwicklung hat daher die Kirchen in Deutschland mit voller Wucht getroffen. Die Finanzkraft ging kontinuierlich zurück, denn es wuchsen immer weniger Mitglieder aus den Familien nach. Auf eine Taufe kommen inzwischen fünf Beerdigungen, Tendenz bei Letzteren steigend.

Noch zu Beginn des Jahrhunderts lag das Verhältnis bei eins zu drei. Schon damals klafften Wunsch und Wirklichkeit beim Familienbild weit auseinander. Waren sowohl Christen wie Nichtchristen der Meinung, dass statistisch 2,5 Kinder die ideale Familiengröße darstellten, so gab es in der Realität nur ein Kind pro Familie. Die christlichen Milieus haben sich aufgelöst. Die Kirche ist „schlank“ geworden und hat viele ihrer früheren Aufgaben abgegeben. Stark besuchte Gottesdienste gehören der Vergangenheit an. Und wäre da nicht die Generation der Großeltern, es sähe noch schlimmer aus. Immer mehr leer stehende Gotteshäuser mussten aufgegeben, umgewidmet oder abgerissen werden. Nicht nur in den Städten, sondern auch auf dem flachen Land. Nur die Zahl der Moscheen wächst kontinuierlich. Politiker reden zwar weiter davon, dass sie mehr tun müssen, um die Familie zu stärken. Doch in Wirklichkeit ist all die Jahre nichts geschehen, wertvolle Zeit für einen Wandel zum Guten ging verloren.

Vermögen: Rechnen mit dem Verlust

Vermögend im Alter? Wer träumt nicht davon? Doch die gesetzliche Rente wird in einigen Jahren kaum noch jemandem den Lebensstandard sichern können. Aber auch alternative Vorsorgekonzepte wie Aktien, Fonds oder Immobilien werden vom demografischen Wandel beeinflusst. Auf die Börsen und damit auf Aktien und Fonds wirken zwei gegenläufige Trends ein: Einerseits werden sich immer mehr Bundesbürger privat absichern, was die Nachfrage nach Aktien und damit deren Kurs beflügeln wird. Andererseits müssen viele Menschen, die nach 2020 in Rente gehen, ihre wieder Aktien verkaufen, um den Lebensstandard zu sichern.

„Eine verlässliche Aussage über die Kursentwicklung ist a priori nicht möglich“, sagt Jürgen Matthes vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln. Es sei nicht zu erwarten, dass sich auf Dauer ein Trend durchsetzt. Eher unterliegen die Börsen auch in Zukunft den heute schon bekannten psychologisch bedingten Schwankungen. Hier spielen die Gewinnaussichten der Unternehmen in einer bestenfalls stagnierenden Volkswirtschaft eine Rolle. Können die Aktiengesellschaften ihre schrumpfenden Margen auf dem Heimatmarkt durch Expansion im Ausland ausgleichen? Im Normalfall sind börsennotierte Unternehmen bereits heute international tätig.

Anders sieht es bei den Immobilien aus, wie eine Studie des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR) nahe legt. Schon von 2010 an wird der Bedarf an großen Wohnungen zurückgehen. Dann treten nämlich die geburtenschwachen Jahrgänge in die Familiengründungsphase und damit in die Eigentumbildungsphase ein. Ein Immobilien-Überangebot, wie derzeit schon im Osten, wird es dann in ganz Deutschland geben: Wohnungen stehen leer, Einfamilienhäuser schrumpfen im Wert, ebenso die meisten Gewerbeanlagen. Wer also nach 2020 auf den Verkauf seines Eigenheims angewiesen sein sollte, muss damit rechnen, dass der Erlös deutlich unter den Anschaffungskosten liegen wird.

Das hat allerdings auch eine positive Folge: Miete zahlen dürfte eines Tages wieder als fortschrittlich gelten. Denn Mieten werden sinken oder zumindest einen geringeren Anteil am Einkommen ausmachen. „Die neubauorientierte Wohnungsbauförderung muss vor diesem Hintergrund als Auslaufmodell angesehen werden“, heißt es im Kölner IW. Den Verfechtern der Eigenheimzulage innerhalb der CDU/CSU gehen also allmählich die Argumente aus.

Kultur: Die Macht der Faltenlosen

Die Totenglocken für den deutschen Männergesangverein wurden schon vor zwanzig Jahren geläutet. Doch es gibt sie noch immer, jene Sänger, die Woche für Woche tapfer Schubertlieder im Silcher-Format singen. Nur: Sie sind eben zwanzig Jahre älter geworden und werden bis 2020 eben noch einmal 16 Jahre zulegen. Aber Johannes Heesters singt ja auch noch mit 100. Live. Im Transponieren geschulte Chorleiter haben also nichts zu befürchten.

Für den klassischen Konzertbetrieb hingegen lässt sich die Sache nicht so einfach durch Schuberts „Im Abendrot“ sanft einfärben. Das Hochkulturpublikum ist derzeit zirka 55 Jahre alt, behaupten Musiksoziologen. Wenn all die Nachwuchsrekrutierungsideen nicht fruchten, wäre es 2020 in den Siebzigern. Doch Konzertbesucher sind nicht so treu wie Vereinssänger. Schon heute werfen die Veranstalter das Schreckbild einer verödenden Orchesterlandschaft an die Wand. Mit dem weißen Haupt kommt eben keineswegs automatisch die Klassikbegeisterung. Von der steigenden Zahl an Rentnern konnten bisher vielleicht die Sommerfestivals, nicht aber die Normal-Konzertbetreiber profitieren. Der Durchschnittssenior jubelt 2020 noch immer Mick Jagger zu, der dann auf die 80 zurockt.

Allein die Volksmusikszene hat Grund zum Jauchzen. Deren Publikum ist im Schnitt zwar schon jetzt ein paar Jährchen älter als ihre Lieblinge Stefanie Hertel und Stefan Mross zusammen. Die Stadl-Frohnaturen haben jedoch einen Trend erkannt, der für den gesamten Kulturbetrieb wegweisend werden könnte: Wenn schon die Zuschauer altern, müssen die auf der Bühne das knappe Gut Jugend verkörpern. Deshalb ist der Moderator des Frühlingsfestes der Volksmusik, Florian Silbereisen, gerade mal 23, deshalb wird in 20 Jahren die „Maria Stuart“ mit schönen Teenagern besetzt. Auf Basis einer Casting-Show bei Arte. Eine künstlerische Rechtfertigung für die Macht der Faltenlosigkeit gibt es allemal: Immerhin war Wagner-Star Anja Silja, als sie in Bayreuth debütierte, noch keine zwanzig.

Die hier skizzierte Entwicklung macht ein Vorurteil en passant zunichte: Ein Mehr an Lebensjahren bedeutet kein Mehr an Weisheit. Je höher das Durchschnittsalter der Bevölkerung, desto weiter der Weg bis zum Erwachsensein. Der Markt der Zukunft liegt nicht in Seniorenmagazinen, sondern in Angeboten für Menschen über 30, die einfach nicht erwachsen werden wollen. Provokationsprofi Christoph Schlingensief etwa wird 2020 die sechzig erreicht haben. Seine achtzigjährigen Fans werden ihn dann als ewiges Kind beklatschen.

Umweltschutz: Urbane Urwälder

In Deutschland gehen jede Sekunde 15 Quadratmeter Grünfläche verloren. Wiesen, Wälder und Wasserläufe fallen dem Bau von Straßen und Häusern zum Opfer. Während die Städte wachsen, schrumpft jedoch die Zahl ihrer Bewohner. Längst hat das Gespenst der „Peripherisierung“, des Aussterbens der Städte, ganze Landstriche erfasst und die ausufernden Ortschaften in Geisterstädte verwandelt. Wo die Menschen gehen, kommen die Wölfe. In der Oberlausitz leben wieder zwei Rudel jener Tiere, die seit 200 Jahren in Mitteleuropa als ausgestorben galten. Erobert die Natur Lebensraum zurück?

„Vor Wölfen brauchen wir uns in den Städten nicht zu fürchten“, sagt Juliane Mathey vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung in Dresden. „Aber die brachliegenden Grundstücke in Städten bieten einen interessanten Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen.“ Ungenutzte Gewerbestandorte, ehemalige Kasernen, verwaiste Grundstücke von Bahn, Post und Telekom reißen Schneisen in den Stadt- dschungel. 1,3 Millionen Wohnungen in Ostdeutschland stehen leer.

Die Hoffnung, dass sich neue Unternehmen ansiedeln, die Brachflächen neu bebauen, erfüllt sich nicht. Dennoch sehen die schrumpfenden Kommunen ihre frei gewordenen Nutzflächen als Chance, so Stefan Siedentop vom Leibnitz-Institut. Man könnte die Brachflächen einfach der Natur selbst überlassen. „Zwar scheitert diese Strategie noch oft am Selbstverständnis der Lokalpolitik und an den ästhetischen Vorstellungen der Bürger“, aber die Taktik des „Liegenlassens“ habe gleich mehrere Vorteile: Planungs-, Realisierungs- und Pflegekosten fallen gering aus, und die Artenvielfalt der Flora und Fauna würde sich erhöhen. Solche „Industriewälder“ als Alternative zu städtischen Erholungsgebieten bieten etwa dem Ruhrgebiet eine Perspektive.

Nach nur einem Jahr behaupten sich die ersten Gewächse, nach 50 Jahren ist ein vollständiger Wald entstanden. Leipzig will auf diesem Weg Abfallwüsten in Naturerlebnisgebiete verwandeln. Die Stadt unterstützt Eigentümer beim Abriss von Fabrikruinen.

Das Comeback der Natur hat aber auch Schattenseiten. Wildschweine auf Futtersuche in den Wohnvierteln oder knabberlustige Waschbären in der Garage zeigen, dass sich Wildtiere nicht überall mit dem zivilen Leben vertragen. Wenigstens der Vogelfreund kann sich dann über die Nachtigall am Berliner Alexanderplatz freuen.

Bildung: Dorfschule ade

Schulsterben in Deutschland – das klingt nicht nur dramatisch, sondern ist es auch. In den neuen Bundesländern passiert bereits, was ganz Deutschland bevorsteht, wenn die Kinderzahl weiterhin zurückgeht: Außer in größeren Städten und Ballungsgebieten werden Schulen geschlossen, zusammengelegt, große Schulzentren eingerichtet. Wohnortnaher Unterricht, Vielfalt des Angebots, freie Schulwahl – mancherorts gehört das der Vergangenheit an oder wird mit weiten Schulwegen erkauft.

In diesem Schuljahr sind rund 14 100 oder 1,7 Prozent weniger Kinder eingeschult worden als im Jahr zuvor, als wir noch zirka 855 000 Erstklässler hatten. Allein in Brandenburg wird aufgrund sinkender Schülerzahlen von derzeit 435 Gesamtschulen bis zum Schuljahr 2007/08 knapp die Hälfte schließen, zehnklassige Gesamt- und Realschule sollen zu einer neuen Schulform verschmelzen, zum Abitur führen fast überall im Land nur noch die Gymnasien.

In Sachsen-Anhalt ist abzusehen, dass von den jetzt noch bestehenden 338 Sekundarschulen (1991 waren es 604) mehr als fünfzig Prozent zumachen. Derweil ist in Mecklenburg-Vorpommern bereits klar, dass Kinder in den ländlichen Räumen künftig vorwiegend in großen Schulzentren unterrichtet werden, lange Schulwege inklusive.

Die Folgen der demografischen Entwicklung treffen demnächst auch die dünn besiedelten Regionen etwa in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Schulhäuser werden geschlossen, verkauft, versteigert – und die Kinder mit dem Bus in den nächsten oder übernächsten Ort gebracht. Da gibt's dann oft nur eine Regionalschule; wer aufs Gymnasium will oder an eine Schule etwa mit mathematischem oder sprachlichem Schwerpunkt, muss weit fahren. Ein „wohnortnahes“ Angebot sieht anders aus, „soziale Chancengleichheit“ ebenfalls.

Was tun? Die platteste, gleichwohl richtige Antwort heißt: Kinder kriegen! Bildungsvielfalt braucht viele Schüler. Bis wir aus dem Schülertal raus sind, muss wohl gelten, was Hessens kleineren Schulträgern jetzt aufgetragen wurde: „aus einem dünnen Notangebot für wenige ein attraktives Wahlangebot für viele Schülerinnen und Schüler“ zu machen.
Eine düstere Zukunft ottifant
ottifant:

Kinder kriegen??

 
28.10.04 09:51
#2
Weiß nicht, ob das die Lösung ist! Glaube eher nicht.
Eine düstere Zukunft MadChart
MadChart:

@ottifant: Kinderkriegen ist erste Sozi-Pflicht,

 
28.10.04 09:55
#3
falls Du das nicht weißt.

Eine düstere Zukunft ottifant
ottifant:

Ich weiß, hab davon gehört.

 
28.10.04 09:56
#4
Weiß nur noch nicht wie es geht, kann mir eine Arivanerin Nachhilfe geben ...
Eine düstere Zukunft J.R. Ewing
J.R. Ewing:

@MD11/@ottifant

 
28.10.04 10:03
#5
Inwieweit der Produktivitätszuwachs den demographisch bedingten Personalmangel kompensieren kann, ist heute schwer zu sagen. Das hängt entscheidend mit dem technischen Fortschritt zusammen, und der läßt sich nicht vorhersagen. Es ist also gut möglich, daß die Zahl der Arbeitskräfte in 2020 auch ohne große Zuwanderung ausreichend ist, um alle offenen Stellen zu besetzen.

Kannst Du bitte noch die Quelle Deines Beitrags nennen?

@ottifant: Die Zahl der in Deutschland geborenen Kinder zu erhöhen, ist aus meiner Sicht ein Baustein, um den negativen Folgen der sich heute abzeichnenden demographischen Entwicklung entgegenzuwirken. Allerdings muß man sich darüber im klaren sein, daß selbst ein drastischer Geburtenanstieg allenfalls auf mittlere Sicht den negativen Trend in der Bevölkerungsentwicklung stoppen kann.

J.R.
Eine düstere Zukunft lutzhutzlefutz
lutzhutzlefutz:

Kinder kriegen?

 
28.10.04 10:07
#6
Wird staatlicherseits kaum noch gefördert und findet gesellschaftliche Verachtung, deshalb wird das nichts.

Interessant die These mit den Moscheen, die ungebildeten Ausländerkinder ohne jegliche deutsche Sprachkenntnisse werden hier garnicht betrachtet. Ein weiteres Szenario, das Kultusministerium gibt die Anweisung heraus Türkisch zu lernen und den Koran in den  ohnehin nur von Ausländerkindern besetzten Schulen zu lehren.
Eine düstere Zukunft ottifant
ottifant:

Mag sein, aber mehr Kinder heißt doch auch

 
28.10.04 10:08
#7
noch mehr Grünfläche zugebaut, mehr Arbeitsplätze müssen geschaffen werden.
Wo doch die Produktionen immer mehr ins Ausland gehen. Welche Arbeitsplätze
außer der in Forschung und Entwicklung können wir uns leisten??
Eine düstere Zukunft MD11
MD11:

JR

 
28.10.04 10:35
#8
www.merkur.de/aktuell/do04/zuku_index.html
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Eine düstere Zukunft kant

Schön wird's

 
#9
für meine Nachkommen. - Der obige Artikel enthält sich ja geflissentlich eines moralischen Urteils (gut/schlecht), aber ich erlaube mir die künstlerische Freiheit (und den Logikfehler), aus den deskriptiven Prämissen ein präskriptive Prämisse zu ziehen: ich find's gut, wenn hier eine Million Menschen weniger wohnen! Das System wird sich darauf einpendeln.

Ich find's auch gut, wenn weniger Kinder geboren werden. Es muß ja nicht jeder die bekannte Erfahrung nachvollziehen, daß Kinder für eine Familie in der Regel Armut und sozialen Abstieg bedeuten.  


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