Eichels großer Winterschlussverkauf

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Eichels großer Winterschlussverkauf moya
moya:

Eichels großer Winterschlussverkauf

 
20.12.04 12:20
#1

Eichels großer Winterschlussverkauf

Weiter sinkende Steuereinnahmen zwingen Hans Eichel, erneut Tafelsilber zu Geld zu machen. Einem Zeitungsbericht zufolge will der Bundesfinanzminister noch im Laufe des Montags Post- und Telekom-Aktien im Wert von 1,3 Milliarden Euro veräußern.
Berlin - Eichel (SPD ) will der "Süddeutschen Zeitung" zufolge voraussichtlich an diesem Montag Aktien des Bundes an die staatseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) verkaufen. Dabei gehe es vor allem um Aktien der Deutschen Telekom
Chart zeigen, in kleinerem Umfang aber auch um Post-Aktien, berichtete das Blatt unter Berufung auf Koalitionskreise. Eichel hatte bereits in der Vergangenheit Telekom-Aktien an die KfW weitergegeben und auch weitere Verkäufe angekündigt.

Eichel sieht sich zu den Verkäufen wohl auch deshalb gezwungen, weil die Steuereinnahmen weiter sinken. Das Finanzministerium teilte am Montagmorgen mit, die Steuereinnahmen von Januar bis November lägen um 0,9 Prozent unter denen des Vorjahreszeitraums. Der Arbeitskreis Steuerschätzung erwartet für 2004 Steuereinnahmen von insgesamt 409,964 Milliarden Euro.

FDP kritisiert Eichel

Die FDP hat die Pläne von Bundesfinanzminister Eichel, Geld aus dem ehemaligen Marshallplan zum Stopfen von Haushaltslöchern zu verwenden, scharf kritisiert. Mit der Übertragung des so genannten ERP-Vermögens auf die staatseigene KfW-Bankengruppe setze Eichel den Ausverkauf des deutschen Tafelsilbers fort, sagte die zuständige Fraktionsexpertin Gudrun Kopp der "Financial Times Deutschland" (Montagausgabe).

Nach einer Vereinbarung von Eichel mit Wirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) soll der ERP-Fonds in Zukunft von der KfW verwaltet werden. Da diese das Geld angeblich Gewinn bringender anlegen kann als die Regierung, wird Eichel zwei Milliarden Euro aus dem Vermögen herauslösen und für den Etat 2005 verwenden.

"Offensichtlich ist die rot-grüne Koalition entschlossen, trotz der dramatischen Wirtschaftslage auch die Förderung des Not leidenden Mittelstands der kurzfristigen Sanierung des löchrigen Bundesetats zu opfern", sagte Kopp. Wenn es zuträfe, dass die KfW die Mittel effizienter einsetze, müsste ihr doch das gesamte Vermögen übertragen werden. Sollte es bei den Plänen bleiben, müsse zumindest eine Ausschreibung stattfinden. Schließlich komme für die Verwaltung des Vermögens nicht nur die KfW in Frage.

Gruß Moya Eichels großer Winterschlussverkauf 1749143

Eichels großer Winterschlussverkauf moya
moya:

KFW kauft Telekom-Aktien für 1,6 Milliarden Euro

 
20.12.04 12:41
#2

KfW kauft von Bund Telekom-Aktien für 1,6 Milliarden Euro
 
FRANKFURT (dpa-AFX) -

Die KfW hat im Zuge eines weiteren Platzhaltergeschäftes weitere Aktien der Deutsche Telekom  aus dem Bestand des Bundes erworben. Wie die KFW Bankengruppe am Montag mitteilte, umfasst die Transaktion insgesamt 3,3 Prozent (rund 138,3 Millionen Aktien) des Aktienkapitals der Telekom. Der Kaufpreis betrage rund 1,6 Milliarden Euro. Die KfW halte damit rund 15,3 Prozent an der Telekom.


Wie bei früheren Platzhaltergeschäften erwerbe die KfW die Aktien mit einem deutlichen Abschlag vom aktuellen Marktkurs. Gleichzeitig erhalte der Bund einen Besserungsschein, der ihm bei einem Weiterverkauf der Aktien an den Kapitalmarkt den Mehrerlös sichert. Die KfW hatte zuletzt im Dezember 2003 rund 4,7 Prozent des Aktienkapitals der Telekom erworben.
Am vergangenen Mittwoch hatte KfW-Chef Hans Reich gesagt, der Bund reiche noch 2004 Aktien im Wert von weniger als zwei Milliarden Euro weiter.
Gruß Moya Eichels großer Winterschlussverkauf 1749162

Eichels großer Winterschlussverkauf nemtho
nemtho:

Dazu fällt mir ein guter Vergleich ein

 
20.12.04 12:55
#3
Ein Handwerksmeister, der im Herbst sein Werkzeug verkauft um damit die Zeit bis zum Eintreffen neuer Aufträge im Frühljahr zu überbrücken, wird letztendlich trotzdem pleite sein. Weil er im Frühjahr mit den Aufträgen nichts mehr anfangen kann und zusätzlich Konventionalstrafe zahlen wird (dafür verpfändet er dann sein Haus).

Wenn schon das Werkzeug verkaufen, dann zu einem Zeitpunkt wo alle Handwerker dringend welches brauchen und einen schicken Preis dafür bezahlen, dies erfordert natürlich eine gewisse Planung im Vorfeld. Unten kaufen und oben verkaufen, Herr Eichel ...
Eichels großer Winterschlussverkauf Kritiker
Kritiker:

Trotz allem wird diese Regierung

 
20.12.04 13:47
#4
erst Platz machen, wenn alles verkauft ist. Und nach ihnen das Hochwasser.
Und die Opposition ist fast so ratlos wie feige. - Kritiker.
Eichels großer Winterschlussverkauf nemtho
nemtho:

NIcht ratlos und feige Kritiker

 
20.12.04 13:55
#5
Denen gehen die Gesellen aus. Ich glaube, wir Deutsche wählen eher Köpfe als politische Gesinnung. Und bei der CDU sieht's da inzwischen leider sehr mau aus, außer Frau Merkel ist da niemand mehr mit Profil. Obwohl bei der SPD ja neben Hr. Schröder auch niemand wirklich Format hat ...
Eichels großer Winterschlussverkauf chartgranate
chartgranate:

Frau Merkel mit

 
20.12.04 14:18
#6
Profil?? Ui,seit wann denn das und welches denn????
Eichels großer Winterschlussverkauf Kritiker
Kritiker:

nemtho, ich kann Dir teilweise

 
20.12.04 14:22
#7
zustimmen. Es sind eher Gesichter, die gewählt werden, Schauspieler.
Jedoch Format sehe ich genau bei Deinen Genannten nicht! Schröder hat keinen Inhalt, deshalb braucht er zu den Vorhaben Kommissionen und deren Berater.
Und Angie redet doch auch nur Phrasen und hängt sich an Wochenmeinungen. Mit Laurenz geht auch nur ein Quassler.
Format haben Seehofer und Merz! Auch Schily und Künast und die meisten Landesminister.
Der Rest alles eben "Kerners" und "Beckmanns" bis Dieter Bohlen.
Deutschland ein geistig Armenhaus! Das welke Laub der 68-er! - Kritiker.
Eichels großer Winterschlussverkauf Kritiker
Kritiker:

@ chartgranate, ich sehe da das Profil

 
20.12.04 14:28
#8
eines Murmeltieres; nur das schnelle Verschwinden ins Loch fehlt ihr noch. - Kritiker.
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Eichels großer Winterschlussverkauf nemtho
nemtho:

Ich bin ja kein Politiker

 
20.12.04 14:41
#9
aber ich glaube, es sind wenige Dinge entscheidend:

1. Der/die Vorsitzende gibt die Vision aus, entscheidet damit die strategische Richtung. Dazu ist er/sie eine möglichst bekannte Persönlichkeit mit dem Willen, Verständnis für alle Wähler aufzubringen. Redegewandheit und interne Strenge sind von Vorteil.

2. Der/die Vorsitzende hat sich Berater und Komissionen zunutze zu machen. Ein Narr ist, wer versucht die Welt alleine zu erobern. Wie war das auf der Uni: Man muß nicht alles wissen, man muß wissen wo es geschrieben steht oder wer es weiß.

3. Seehofer und Merz (insbesondere der Herr Merz), die haben Profil. Leider sind sie (momentan) aus dem deutschlandpolitischen Rennen.

@Kritiker: Den Inhalt sollte die SPD liefern, Herr Schröder darf ihn dann präsentieren. Ich glaube, daß bein SPD/CDU dringend und ganz schnell die zweite Reihe zu ordnen ist, die liefert letztendlich die entscheidenden Argumente. Aber wie gesagt, ich bin parteilos und kein Politiker ...
Eichels großer Winterschlussverkauf chartgranate

was soll ich

 
#10
man denn sonst Wählen,wenn nicht Gesichter??
Die "Parteiprogramme" in ihrer offiziellen Form sind doch alle überwiegend gleich,alle wollen dasselbe und alle sind gleichermassen verlogen.Die "inoffiziellen"und wirklichen Programme (soviel Macht und Kohle und Vergünstigungen wie möglich zu mir,Schuld sind immer und prinzipiell die Anderen,es soll am besten allen gut gehen und mir dabei immer am besten usw usw usw.....)sind bei allen eh deckungsgleich.......also wonach soll man denn sonst entscheiden??


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