Gott-, und auch nur diesem sei dank, haben wir in letzter Sekunde einen Kauf dieser Schlappzie noch abgelehnt. Das Problem dieser AG sind nicht etwa Schuldenlasten allein, oder evtl. Gespräche mit Gläubigern, sondern die vollkommen desolat und unwirtschaflich verwalteten, alten Schrottimmobilien. Große, ausgediente Industrieobjekte, die zum Minipreis vermietet werden, großteils leer stehen und auch noch vollkommen unwirtschaftlich und unrentabel verwaltet werden. Abgesehen vom Zustand der Immobilien, die wir uns selbst angesehen haben, stehen die Kosten für die von der Deinböck AG verwalteten Immobilien in keinerlei Verhältnis zu den Einnahmen. Hier kann man durchaus davon sprechen, dass deren Verhältnis 2:1 ist und daher vermutlich die Gesellschaft, die Einnahmen aus den verschiedenen Immobilien umschichtet, um wenigstens nicht unter die 0,07 € Aktiengrenze zu geraten. Bezeichnend ist hier allerdings, dass seit 2004 keine Jahresabschlüsse vorgelegt und veröffentlicht wurden. Wer hier von RAKETE spricht, hat wohl die WKN verwechselt! Unter dem momentanen Gesichtspunkt wird sich weder in naher, noch in ferner Zukunft an den Kursen hier etwas ändern. Vor knapp einem Monat stieg der Preis, weil eine größere Vermietung durchgeführt wurde. Inzwischen jedoch zeigt sich, dass die Situation trotz alledem gleich blieb. Die Kosten übersteigen die Einnahmen. Von der Angelegenheit der Göttinger Gruppe, bei der unzählige Anleger ihr Geld verloren mal abgesehen, habe ich inzwischen sogar in Erfahrung bringen können, dass die Hausbank der Deinböck AG, Mietern der Immobilienobjekte, die Abtretungserklärung offengelegt hat um die Mieteinnahmen sicher zu stellen. Zum Beweis habe ich eine dieser Abtretungserklärungen, die mir persönlich zur Verfügung gestellt wurde in meinem Besitz!