"Drecksäcke kriegen keinen Respekt"

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EinsamerSam.:

"Drecksäcke kriegen keinen Respekt"

 
26.08.05 14:29
#1
HAUPTSTADT-RAP

"Drecksäcke kriegen keinen Respekt"

Jeder Vierte arbeitslos, jeder Fünfte Sozialhilfe-Empfänger, Ausländeranteil fast 50 Prozent - Wedding ist als Ghetto der Hauptstadt verrufen. Die Rapper des Labels Shokmuzik haben etwas gegen dieses Image: Mut, Ehrgeiz, Talent.

Sie kommen zu fünft. Drei Männer, zwei Frauen. Mit ihren Jogginghosen, schlecht sitzenden T-Shirts und billigen Turnschuhen sehen sie aus wie ein Abziehbild des Ghettoprolls. Nur die Schlagstöcke passen nicht ins Bild. "Sofort aufhören zu fotografieren", blafft eine der Frauen. "Und ich will von allen die Ausweise. Außer von Ihnen."

Zivilpolizei. In der Nähe hat ein Raubüberfall stattgefunden, alle sind verdächtig: Big Sal, der Deutschamerikaner, Crackaveli, dessen Eltern Serben sind, Emok, Biggie und Osan, die Berliner Türken. Nur auf den Reporter passt die Täterbeschreibung - junger Mann, T-Shirt, Sneakers - nicht. "Die Ferien sind vorbei, jetzt glauben wieder alle, sie müssen acht Wochen nachholen", sagt einer der Polizisten, während seine Kollegin Biggie verhört. Der 16-Jährige verschränkt die Arme vor der Brust und schüttelt stoisch den Kopf. Nein, er habe mit der Sache nichts zu tun.

Ob die Ferien vorbei sind oder nicht, spielt für viele Jugendliche im Wedding eigentlich keine große Rolle: Sie gehen eh kaum in die Schule. So wie früher Crackeveli, der mit 17 Jahren die Realschule schmiss und anfing zu arbeiten, weil er Vater wurde. Oder der Afrodeutsche D'Irie, der mit 13 zum ersten Mal auf der Anklagebank saß. Heute sind die beiden als Rapper beim Weddinger Label Shokmuzik unter Vertrag. Gerade haben sie ihr erstes Album veröffentlicht, "Doppeltes Risiko", HipHop-Magazine wie "Juice" und "Backspin" schreiben über sie, das ZDF will eine Reportage drehen.

Der Erfolg hat sie nicht gegen die Verhältnisse immun gemacht. "Ich werde pausenlos kontrolliert", beschwert sich Crackaveli, 23. "Ich häng' mir demnächst meinen Perso um den Hals." Osan, mit Biggie einer der Nachwuchs-MCs bei Shokmuzik, setzt nach: "Die haben uns gestern schon mit ihren Ferngläsern beobachtet."

Nicht nur die Rapper von Shokmuzik, der ganze Kiez steht unter Beobachtung. Wedding, das ist ein Synonym für Gewalt und Verbrechen. Jeder Vierte ist hier arbeitslos, jeder Fünfte lebt von Sozialhilfe, der Ausländeranteil liegt bei fast 50 Prozent. Vor allem den Hinterhof vom Weddinger Haus der Jugend haben die Gesetzeshüter im Visier. In der Nähe liegt der sogenannte Nauener, ein berüchtigter Drogenumschlagplatz, ein paar hundert Meter weiter beginnt die Drontheimer Straße, die Ende der neunziger Jahre zum Zentrum eines blutigen Bandenkrieges wurde.

Kreativität statt Kiffen

Dabei ist das Haus der Jugend ein Lichtblick im ansonsten trostlosen Viertel. Hier finden Workshops und Abendschulunterricht statt, man will die Kinder von der Straße holen, ihnen eine Perspektive geben. Nicht umsonst hat Shokmuzik-Chef Big Sal die Besucher aus Hamburg hierher geführt: Bis vor kurzem hat er in dem Graffiti-besprühten Bau Unterricht gegeben, täglich vier bis fünf Stunden mit DJs, Rappern und Produzenten.

Der Erfolg war enorm, am Ende waren es fast zu viele Bewerber: "40, 50 Kids in einem Raum. Die Sozialarbeiter haben 'nen Schock gekriegt", sagt Big Sal, 30, und seine Augen leuchten. "Wir wollen nicht überreden oder therapieren, wir wollen denen Bock machen. Damit sie die nächsten zehn Euro vielleicht in ihren Rechner investieren, anstatt sich was zu kiffen zu kaufen." Osan, 16, und Biggie sind zwei dieser Workshop-Kids, die jetzt rappen, anstatt auf der Straße abzuhängen, zwei, die stolz sind, dabei zu sein. "Die Kids kommen zu uns, wollen reden, dazu gehören", sagt Veli. "Du kriegst hier keinen Respekt, wenn du ein Drecksack bist."

Respekt, das ist die harte Währung im HipHop, und beim anschließenden Besuch im Studio, ein paar Straßen weiter, sind die Respektspersonen bereits da: Don Corleone, der mit halbgeschlossenen Augen hinter dem Schreibtisch thront, während ein Bittsteller ergeben seine Hand küsst. Und Tony Montana alias Scarface, die durchgeladene Maschinenpistole im Anschlag. Die großen Gangster der Popkultur im Posterformat, dazu ein paar abgewetzte, mit Klebeband geflickte Plastikledersessel, ein winziger fensterloser Aufnahmeraum, in dem ein Wunderbäumchen gegen die schlechte Luft ankämpft: Das ist die Residenz der Berliner Rap-Avantgarde. Hier bastelt Produzent Kris Ill, 24, an den brettharten Beats und spröden Synthiesounds, die zum Markenzeichen von Shokmuzik geworden sind.

Vom Glamour des Gangsterlebens à la "Der Pate" ist man also noch weit entfernt, dafür wird in den Songs, die aus dem Ghettoblaster wummern, um so ausgiebiger gefeiert, gemordet und gefickt. "In unserem Viertel sticht man auf Partys ab", skandiert D-Irie in dem Song "Nur die Starken"; "Ich weiß, du brauchst es hart", erklärt Crackaveli in einem anderen Song einer Gespielin. Verschafft man sich so den viel beschworenen Respekt? Mit pubertärem Geprotze und gewaltverliebten Attitüden? "Wir rappen über das, was wir kennen", sagt D-Irie, 24. Dass seine Texte zu Gewalt anstiften könnten, hält er für Unsinn. "Wenn so etwas passiert, ist das ein Erziehungsproblem. Darum kümmer' ich mich nicht."

Man nehme außerdem Rücksicht auf die Gemeinde; auf den Konzerten innerhalb des Viertels, zu dem die muslimischen Familien mit ihren Kindern kämen, verzichte man beim Vokabular konsequent auf "Schlampen", "Nutten" und "Ficken". Die harten Drogen, die rund um den Nauener Platz verkauft würden, seien das eigentliche Problem. Und dass für die Kids alles zu früh losgeht. Was er damit meint? "Dass ich Stress habe", sagt Crackaveli, der mit 13 das erste Mal verhaftet wurde. "Es kam alles viel zu früh. Ein Kind sollte unbeschwert aufwachsen. Aber wenn du schon mit neun mitkriegst, dass alle Stress haben, dann fickt alles deinen Kopf. Das ist nicht in Ordnung."

Begrenzung der Kampfzone

Dennoch gibt es sie, die heile Welt in der Sozialmisere, zumindest stundenweise. Das Straßenfest am Nauener Platz, das am nächsten Tag stattfindet, bringt alle zusammen: Türken, Araber, Deutsche, Serben und Kroaten, ein multikulturelles Idyll inmitten eines der härtesten Krisengebiete des Landes.

Auf dem Programm stehen ein Streetsoccer-Turnier, Auftritte von Biggie und Osan, als krönender Abschluss sollen drei Songs von Crackaveli und D-Irie über die Bühne gehen. Veranstalter ist der Kiezboom e.V., sein Leiter, Mesut Lencper, wirbelt aufgeregt zwischen den Gästen umher, während auf der kleinen Bühne, die neben dem maschendrahtumzäunten Fußballplatz postiert ist, DJ Raz-Q Platten auflegt.

Aus den mannshohen Boxen wummern die Bässe. Destiny's Child schwärmen von Männern, die hart sind wie Soldaten, auf dem Feld kämpfen 14 Teams unter dem Motto "Kick Fair" um den Pokal. "Streetsoccer Kommando 65", "Cash Money Brothers", "Out of Control" oder "Wedding Style" heißen die Mannschaften - Namen, mit denen man Kampfgeist und Humor beweist. "Wedding Style" waren zuletzt für ein Shokmuzik-Video rekrutiert worden, darin sah man sie samt Bullterriern bedrohlich einen Hinterhof bevölkern.

Doch an diesem sonnigen Samstag sind sie die netten Jungs von nebenan, man hat Spaß und will ein Zeichen setzen für den Kiez. Mögen die Medien Wedding als die Heimat von Prolls, Schäferhunden und Ballonseide schmähen, mag Moabit im Vergleich wirken wie München und die Sozialprognose desolater sein als je zuvor: Zwischen Bolzplatz, Dönerstand und DJ-Pult scheint die Ausweitung der Kampfzone wenigstens für diesen Tag gestoppt.

Der HipHop der Shokker, wie Big Sals Truppe hier genannt wird, liefert dazu den perfekten Soundtrack: Energisch, wütend und streckenweise ironisch wird die eigene Kultur gefeiert. In der hat materialistischer Ghetto-Glamour ebenso Platz wie harsche Sozialkritik. "Ich bin voll Wut, also sei auf der Hut!", skandiert Osan. Eine dauergewellte Blondine, Mitte 50, wippt begeistert mit dem Kopf. Ob sie die Texte nicht etwas hart findet? Sie zuckt die Achseln, dann sagt sie stolz: "Das ist doch mein Neffe!"

Ganz Wedding eine große, durch Rap geeinte Familie? Natürlich nicht. Der Mangel an Arbeitsplätzen, der Drogenhandel: Probleme, die sich nicht mit Beats und Reimen lösen lassen. Aber für D'Irie und Crackaveli ist HipHop die Chance ihres Lebens. "Nimm Sido, der kommt auch aus einem Loch. Hat sich eine Ein-Zimmer-Wohnung mit einem Kumpel geteilt. Jetzt hat er es geschafft. Der ist ein Vorbild", sagt D-Irie.

Crackaveli trippelt um den Basketballkorb, neben einer Schaukel das einzige Indiz dafür, dass man sich auf einem Spielplatz befindet. "Ich lass' nicht locker, bis ich gewinne; ich bin ein Spieler, ich geh nicht auf die Tribüne", zitiert er aus einem Song. Nein, er will sich nicht mit Hartz IV und Ein-Euro-Jobs abspeisen lassen. "Meine Mutter hat sich totgearbeitet", sagt er. "Wie meine Schwester, die geht nur raus zum Putzen."

Big Sal ist still geworden, nachdenklich schaut er auf die Kinder, die in der schäbigen Kulisse spielen. "Mach den Joint aus!", knurrt er Crackaveli an, als drei kleine Mädchen vor dem Korb Stellung beziehen. "Wir gehören auch zu Shokmuzik", sagen sie Kaugummi kauend. Ganz klar: Big Sal und seine Truppe sind Helden im Viertel, Gewinner in einem Stadtteil, den Medien und Politiker längst abgeschrieben haben. "Kommt in 15 Jahren wieder", feixt Crackaveli, die Mädchen zeigen synchron den Mittelfinger. Big Sal lächelt, und als ob er den Stand der Dinge zusammenfassen wollte, ruft ein kleiner Junge von der Schaukel: "Shokmuzik lebt!"

Quelle: spiegel.de

...be invested
 
Der Einsame Samariter

Drecksäcke kriegen keinen Respekt 2075652
Happy End:

Stilecht posten

 
26.08.05 14:35
#2

HÅUp†§†ÅD†-®Åp

"D®E¢K§Ä¢Ke k®iEgEn kEiNeN ®e§pEk†"

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bIg §Å£ i§† §†i££ gEwØ®DeN, nÅ¢HdEnK£I¢H §¢HÅU† e® Åuƒ DiE KiNdE®, DiE In dE® §¢hÄbIgEn kU£I§§e §PiE£En. "MÅ¢h dEn jØiN† ÅU§!", kNu®®† E® ¢®Å¢kÅvE£I Ån, Å£§ D®Ei k£eInE MäD¢HeN VØ® DeM KØ®b §†e££UnG BeZiEhEn. "Wi® GeHö®eN Åu¢h zU §hØkMuZiK", §ÅgEn §Ie kÅuGuMmI KÅUeNd. GÅNz k£Å®: bIg §Å£ uNd §EiNe †®uPpE §iNd hE£DeN Im vIe®†E£, GeWiNnE® iN EiNeM §†Åd††Ei£, dEn mEdIeN UnD PØ£i†iKe® £äNg§† ÅBgE§¢h®iEbEn hÅbEn. "KØMm† In 15 JÅH®En wIeDe®", ƒEiX† ¢®Å¢kÅvE£I, dIe mÄd¢hEn zEiGeN §¥N¢H®Øn dEn mI††e£ƒInGe®. bIg §Å£ £Ä¢He£†, UnD Å£§ Øb e® DeN §†ÅnD De® DiNgE Zu§ÅMmEnƒÅ§§En wØ££†E, ®Uƒ† EiN K£EiNe® JuNgE VØN De® §¢HÅUkE£: "§hØkMuZiK £eB†!" ¥ØØØ!!!

EinsamerSam.:

Baoh, Alder ... Bis Du krass fertisch, eh! o. T.

 
26.08.05 14:37
#3
Scontovaluta:

Da fehlt das "S" als Dollarzeiechen. o. T.

 
26.08.05 14:38
#4
EinsamerSam.:

Klar, und das "E" als krasses €-Zeichen

 
26.08.05 14:42
#5
Oh, Happy... Du lässt nach...

...be invested
 
Der Einsame Samariter

Drecksäcke kriegen keinen Respekt 2075712

@happy

 
#6
musst Du unbedingt schon heute so schreiben, wie es die Schüler in Deutschland im Jahr 2025 in unseren Schulen lernen werden? Das ist doch noch viel zu früh!


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