Dr. Grassers "Schöne Neujahrs-Grüsse an H. Eichel"

Beiträge: 45
Zugriffe: 944 / Heute: 1
Dr. Grassers
kiiwii:

Dr. Grassers "Schöne Neujahrs-Grüsse an H. Eichel"

 
27.12.04 13:27
#1
Interview mit Österreichs Finanzminister Grasser


Karl-Heinz Grasser: "Kommt nach Österreich und investiert hier"

Der österreichische Finanzminister Karl-Heinz Grasser zu den Auswirkungen seiner Steuerreform und mit Neujahrswünschen an Hans Eichel




Handelsblatt: Herr Grasser, haben Sie vielleicht ein paar gute Tipps für Ihren deutschen Kollegen Hans Eichel zum neuen Jahr?

Grasser: Sie wollen offenbar nichts zur Verbesserung unseres Verhältnisses beitragen. Aber gut: Deutschland hätte in den vergangenen Jahren stärker konsolidieren müssen. Dann hätten auch die Steuern stärker gesenkt werden können. Der internationale Weg geht zu niedrigeren Steuern, besonders für Unternehmen. Und den muss auch Deutschland mitgehen.

Handelsblatt: Das heißt?

Grasser: Wenn Sie ein Steuerrecht machen, bei dem Sie sagen, ich bin unattraktiv und deswegen mache ich noch ein Außensteuerrecht, das meinen Unternehmen verbietet, mein Land zu verlassen, dann muss ich sagen: Das ist ein sagenhaft defensiver Ansatz.Oder?

Handelsblatt: Was soll Deutschland also tun?

Grasser: Deutschland sollte den Wettbewerb wieder selber stärker in die Hände nehmen. Wir müssen den Menschen in Europa klar machen, dass sich vieles verändern muss, damit beim Besitzstand vieles gewahrt werden kann. Ich gebe zu, dass es jetzt ziemlich spät ist.Die Situation für Hans Eichel ist schwierig. Aber wenn er es sich jetzt nicht leistet, Steuern zu senken und die Kaufkraft zu stärken, wann dann?

Handelsblatt: Nehmen Sie den Wettbewerb in die Hände? In Österreich gibt es noch immer viele mehr oder weniger staatliche Unternehmen.

Grasser: Ich bin der festen Überzeugung, dass Wettbewerb immer die beste Lösung ist. Ich sehe mich da in der Tradition der österreichischen Schule der Nationalökonomie von Hayek bis Schumpeter, der übrigens einer meiner Vorgänger auf diesem Posten hier in Wien war. Ich habe nie verstanden,warum der Staat Unternehmer sein soll.

Handelsblatt: Es gibt aber auch eine Staatsholding wie die ÖIAG, die eine lange Tradition hat.

Grasser: Das Unternehmen ÖIA haben wir saniert. Fast alle Probleme sind abgearbeitet. Jetzt soll die ÖIAG zu einer Gesellschaft weiterentwickeltwerden, die Standortpolitik betreibt. Dazu gehört, dass wir in bestimmten Unternehmen weiter aktiv bleiben. Deshalb werden wir etwa unsere Fluglinie Austrian Airlines sicher nicht an die Lufthansa oder an eine andere große Fluggesellschaft verkaufen.

Handelsblatt: Wie sieht es mit der Post aus? Der Einstieg der Deutschen Post ist ja gescheitert.

Grasser: Wir prüfen, ob wir allein bleiben wollen oder einen Partner reinholen. Auf jeden Fall bin ich langfristig immer ein Freund von Liberalisierungen.

Handelsblatt: Deutschland hat die Deutsche Post mit Erfolg andie Börse gebracht. Ein Modell für Sie?

Grasser: Ein Börsengang ist immer interessant.

Handelsblatt: Nicht so gute Erfahrungen hat man in Deutschland mit Steuerreformen gemacht. Sie wollen es bessermachen und senken die Steuern dramatisch.

Grasser: Das müssen wir. Schon aus dem Grund,weil unsere osteuropäischen Nachbarn, deren Grenzen nur 50 Kilometer entfernt sind, Steuersätze von nur 15 bis 25 Prozent anbieten. Wir standen in Österreich vor der Wahl, entweder aktiv zu handeln und Österreich auf die neuen Herausforderungen vorzubereiten oder passiv zuwarten, bis die Unternehmer das Land in Richtung Osten verlassen. Selbstverständlich entschieden wir uns dafür zu handeln. Die Politik muss ihre Hausaufgaben erledigen, im Falle Österreichs lag die Herausforderung darin, den Wirtschaftsstandort Österreich weiterhin für Unternehmen attraktiv zu gestalten. Das ist ein Signal an unsere eigenen Unternehmen: Bleibt hier! Und es ist ein Signal für internationale Konzerne, sei es aus Deutschland, Frankreich, Italien oder den USA: Kommt nach Österreich und investiert hier!

Handelsblatt: Gibt es denn schon Interessenten?

Grasser: Ja. Viele. Und was mich besonders freut: Schon allein die Ankündigung, dass die Steuerreform kommt, hat Interesse ausgelöst. Die Austrian Business Agency (ABA) registriert massive Ansiedlungswünsche aus zahlreichen Ländern. Die ABA hat in diesem Jahr allein 42 Unternehmen aus Deutschland nach Österreich geholt. 2003 waren es erst 33. Derzeit verhandelt die ABA mit 389 Unternehmen, davon 150 aus Deutschland. Es gibt mehr als 2 000 weitere Anfragen. Die Hälfte davon kommt aus Deutschland.

Handelsblatt: Müssen wir uns Sorgen machen, dass unsere Unternehmen nach Österreich abwandern?

Grasser: Ein wirtschaftlich starkes Deutschland liegt in unserem ureigenen Interesse. Wir können nur hoffen, dass Deutschland als Wirtschaftsmotor endlich wieder anspringt. Jeder in Österreich wünscht sich, dass Deutschland seine Führungsrolle wahrnimmt. Ein Drittel unserer Exporte geht doch in Ihr Land. Aber dazu muss sich bei Ihnen die Stimmung ändern. Der Optimismus in Österreich ist eindrucksvoll. In Deutschland herrscht dagegen Tristesse.

Handelsblatt: Also empfehlen Sie uns Ihr Modell?

Grasser: Wir sind schon stolz darauf, dass Österreich gut dasteht. Vor 15 Jahren hieß es doch: Wenn Deutschland einen Schnupfen hat, bekommt Österreich eine schwere Grippe. Da waren wir der kleine Bruder. Es freut mich, dass wir durch unsere erfolgreiche Reformpolitik aus dieser Rolle herausgetreten sind. Schauen Sie sich doch unser Wachstum an: Wir machen nächstes Jahr 2,5 Prozent, Deutschland wird irgendwo bei 1,5 Prozent landen.

Handelsblatt: Kränkt es Ihren Stolz nicht, dass Sie sich Ihre Erfolge damit erkaufen, dass das Budgetdefizit in Österreich wieder steigt?

Grasser: Natürlich wünsche ich mir als Finanzminister immer ein niedrigeres Defizit, am besten nur Überschüsse. Unser Defizit wird durch die Steuerreform im kommenden Jahr vorübergehend auf schlimmstenfalls 1,9 Prozent ansteigen. Der Durchschnitt in der Euro-Zone liegt bei rund 2,5 Prozent.

Handelsblatt: Ihre Steuerreform, die Entlastungen von drei Mrd. Eurobringen soll, ist nicht gegenfinanziert. Können Sie das verantworten?

Grasser: Das Geld ist gut investiert. Und unser Timing ist gut. Es ist das beste überhaupt, denn wir investieren in den Aufschwung hinein. Unser derzeit exportgetriebener Aufschwung wird nächstes Jahr in einen konsumgetriebenen, investitionsgetragenen Aufschwung übergehen. Genau das brauchen Sie. In Deutschland hat mein Kollege Hans Eichel eine Steuerreform in den Abschwung hinein gemacht – und bei
Wachstum und Arbeitsplätzen nichts erreicht.

Handelsblatt: Ihr Spitzensteuersatz bleibt bei 50 Prozent und soll nicht sinken. Wollen Sie sich nicht mit den Gewerkschaften anlegen?

Grasser: Sicher, ein hoher Spitzensteuersatz ist tendenziell leistungsfeindlich. Der wird bei einer möglichen nächsten Reform sicher sinken. Man muss aber hinzufügen, dass der durchschnittliche Spitzensteuersatz in Österreich, rechnet man das 13. und 14. Monatsgehalt hinzu, bei rund 42 Prozent, also auf deutschem Niveau, liegt. Trotzdem, es gibt noch viel zu tun.

Handelsblatt: Sie sind einer der Hauptkritiker einer Aufweichung der europäischen Defizitkriterien. Wann knicken Sie ein?

Grasser: Ich werde nicht nachgeben.

Handelsblatt: Auch nicht wenn außerordentlichewirtschaftliche Bedingungen dafür sprechen?

Grasser: Was soll das sein? Das ist doch die Büchse der Pandora. Wenn wir sie einmal öffnen, kriegen wir sie nie wieder zu. Sobald ich anfange, darüber nachzudenken, was außerordentliche Bedingungen sind, habe ich eine generelle Entschuldigung für schlechte Finanzpolitik.

Handelsblatt: Also braucht Europa keinen besseren Stabilitätspakt, sondern bessere Finanzminister?

Grasser: Manchen meiner Kollegen in Europa ist zuwenig bewusst, dass der Euro am Ende des Tages ein großes Experiment ist, das sich in der Praxis nachwie vor jedesmal neu zu bestätigen hat. Aber gerade Österreich und Deutschland sind verpflichtet, dafür zu sorgen, dass der Euro ein Erfolg wird. Ich bin ganz sicher, dass Deutsche und Österreicher eine harte Währung haben wollen. Sonst hätten wir Schilling oder D-Mark ja gleich gegen Lira eintauschen können. Es ist doch eine gewisse Pikanterie, dass gerade Deutschland, der Erfinder des Paktes, die Vereinbarung in Wirklichkeit immer weiter aufweicht.

Handelsblatt: Sie haben vor einiger Zeit auch gefordert, dass den Ländern, die die Stabilitätskriterien nicht erfüllen, das Stimmrecht entzogen wird.

Grasser: Wir müssen über wirkungsvollere Sanktionen nachdenken. Wie soll eine Geldstrafe durchgesetzt werden, wenn diejenigen, die sie treffen soll, vorher darüber abstimmen dürfen, ob sie davon betroffen werden möchten? Dafür bräuchte es schon eine gehörige Portion Masochismus. Monetäre Beschränkungen alleine sind deswegen nicht ausreichend. Zu  den Sanktionen muss auch gehören, das Stimmrecht für eine Zeit zu begrenzen. Aber auch über positive Sanktionen soll nachgedacht werden, wie zum Beispiel mehr Geld für Forschung und Entwicklung bei guter Leistung.

EINE FRAGE NOCH...

Wie fühltman sich als parteiloser Finanzminister ohne Hausmacht?

Ich habe schon acht Misstrauensvoten überstanden. Das härtet ab.


Das Gespräch führten Caspar Busse und Oliver Stock.
Der Aufsteiger:
Der erst 35-jährige Karl-Heinz Grasser hat eine Blitzkarrierehinter sich. Er ist einer der beliebtesten Politiker Österreichs. Schon während seines Wirtschaftsstudiums in
Klagenfurt tritt er in die FPÖ ein. Parteichef und Rechtspopulist Jörg Haider fördert
seinen Aufstieg: Grasser wird sein persönlicher Referent und mit 25 Jahren  Stellvertretender Ministerpräsident in Kärnten. Aber Grasser ist nicht linientreu: So
befürwortet er anders als die FPÖ-Mehrheit den EU-Beitritt Österreichs. Nach Spannungen mit der Partei wechselt er 1998 zumAutozulieferer Magna.

Der Minister: Anfang 2000 kehrt er auf die politische Bühne zurück. Er wird für die FPÖ Finanzminister in der neuen Mitte-rechts-Regierung unter Kanzler Wolfgang Schüssel. Nach
dem Bruch der Koalition von ÖVP und FPÖ und Neuwahlen verlässt Grasser seine Partei. Schüssel bietet ihm an, als Parteiloser erneut Finanzminister zu werden. Im Februar 2004 beginnen strafrechtliche Ermittlungen gegen ihn wegen nicht versteuerter Spenden.

Der Sanierer: Grasser saniert die Staatsfinanzen und legt 2001 einmalig einen ausgeglichenen Haushalt vor. 2005 tritt eine Steuerreform in Kraft, die vor allem die Unternehmensteuern senkt.

Quelle: WNI weathernews


kiiwii
19 Beiträge ausgeblendet.
Seite: Übersicht Alle 1 2


Dr. Grassers
vega2000:

Puuh, schon wieder so ein Mist der leicht zu

 
28.12.04 14:41
#21
widerlegen ist.
Deutschland hat auf dem Papier immer noch hohe Abgaben, -Fakt ist aber auch, daß D das komplizierteste Steuerrecht der Welt hat & wer daraus kein Kapital schlägt dem ist nicht zu helfen, denn nach Abzug aller Subventionen, Rückzahlungen aus der Einkommensteuererklärung bzw. den Freibeträgen in der Lohnsteuerkarten sieht die Angelegenheit schon etwas anders aus.
Deutsche Unternehmen jammern ja gerne über die hohen Lohnnebenkosten, ja schon, aber Fakt ist: 50% der Lohnnebenkosten bestehen aus freiwilligen Leistungen der Unternehmen wie z.B. der Menge der Urlaubstage, Firmenwagen, Weihnachts- & Urlaubsgeld etc.. (das die Widervereinigung u.a. aus den Töpfen der Rentenversicherer finaziert wird, darüber hat sich bisher kein Unternehmer beklagt).

Körperlichen Merkmale eines Menschen in Relation zu seiner beruflichen Qualifikation zu stellen....., ??????, dazu fällt mir nix ein.

Der Grasser spricht in seinem Interview von Werterhalt, genau das ist das größe Hindernis im Reformstau, weil alle an ihren alten Zöpfen festhalten, -die Millionarios noch mehr als der kleine Mann von der Straße.
Wenn Deutschlands Unternehmer nur halbsoviel Flexiblität an den Tag legen würden wie die Arbeiter am Fließband, ständen wir besser da & außerdem druckt das Handelsblatt solche Artikel doch nur für Freunde des Shareholder Value.

Das Interview kannst du in die Tonne drücken, selten so einen Scheiß gelesen!
Dr. Grassers
BeMi:

Talisker

 
28.12.04 14:45
#22
Regelstudienzeit beträgt 9 Semester.
Seminarscheine bekam man durch Hausarbeit und Klausur.
Ich wollte eigentlich nur MadChart und nicht Dir
verdeutlichen, wie komplex die Materie ist.
Der Herr "..." ist der lebende Beweis dafür,
daß man dadurch, daß man sich die Nächte auf Partei-
veranstaltungen mit Gleichartigen um die Ohren
schlägt, wenig lernt.
Im Gegensatz zu Dir, kann ich seine Arbeit beurteilen.
Ich möchte daran erinnern, daß es nicht um meine
Person, sondern um die wahrscheinliche Qualifikation
des Herrn ging. Bei seinem Vorgänger war es im übrigen
auch nicht viel besser.
Lafontaine dagegen hat viel in diesem Zusammenhang
gelernt. Ich glaube er hört auch auf seine Frau, die
Dipl.-Volkswirtin ist.

Ciao
Bernd Mi
Dr. Grassers
BeMi:

Was meint da Karlchen zu der

 
28.12.04 14:50
#23
Steuerlast im internationalen Vergleich?
Ich glaub, das hatten wir schon einmal.
Wenn ich mich richtig erinnere, lag  Deutschland
bei den Unternehmenssteuern bei den Industrie-
nationen im unteren oder mittleren Bereich?
Dr. Grassers
kiiwii:

Also zu Herrn "." mal etwas platter:

 
28.12.04 14:54
#24
Erst hat er Kassel verhunzt, dann Hessen verkommen lassen und jetzt ruiniert er den Bund.

Am Ende bekommt er das Bundesverdienstkreuz I. Klasse und ein Staatsbegräbnis.
Weil er sich um die Bundesrepublik Deutschland verdient gemacht hat.

Das werden wir alle nicht zu gewärtigen haben.


MfG
kiiwii
Dr. Grassers
Talisker:

BeMi

 
28.12.04 14:59
#25
Ich kenne ein paar BWl'er, will sagen, den Studiumaufbau. Meine Frage nach der Semesterstundenzahl (und die anderen Fragen) bezog sich auf die Finanzwissenschaft. Wieviel Zeit du mit Marketing oder anderem verbracht hast, ist ja hier nicht relevant. Lies #18 nochmal unter diesem Blickwinkel.
Und mit der Hinterfragung deiner Person wollte ich nur ein Bsp. dafür bringen, wie anmassend es ist, jemandem wie Eichel die Kompetenz so rundweg aufgrund seines Werdegangs abzusprechen. Du kannst das beurteilen, soso. Warum gibt es dann Andere mit ökonomischem Hintergrund, die zu einem völlig anderem Ergebnis als du kommen?
Dr. Grassers
BeMi:

Talisker

 
28.12.04 15:17
#26
ich schreibe nicht vom BWL-Studium, obwohl
ich da auch einen Abschluß habe.
Wer ist wohl anmaßend?
Teile mir doch einmal Deine Nöte - wie gehabt -
in einer BM mit.

Ciao
Bernd Mi
Dr. Grassers
BeMi:

Talisker

 
28.12.04 15:23
#27
Zum Urteil über diesen bewußten Herrn:
Schau bitte einmal in P # 24.
Der Poster hat mehrfach hier geschrieben,
daß er Dipl.-Volkswirt der "Freiburger Schule"
ist.

Ciao
Bernd Mi
Dr. Grassers
Talisker:

Aber es waren doch nur

 
28.12.04 15:28
#28
ein paar einfache Fragen. Du musst noch nicht mal dein Studienbuch konsultieren, nenn nur eine Hausnummer.
Sollte ich zu gehässig gewesen sein?
Gruß
Talisker
Der ARIVA.DE Newsletter
Bleiben Sie informiert mit dem
wöchentlichen Marktüberblick
von ARIVA.DE!
E-Mail-Adresse
Ich möchte Benachrichtigungen von ARIVA.DE erhalten.
Ja, ich habe die Datenschutzhinweise gelesen und akzeptiert (Pflichtfeld).
Dr. Grassers
dalwhinnie:

khg

 
28.12.04 16:13
#29
@54reab: Parteibuch: stimmt, aber ich kann mir nicht vorstellen dass es in D sehr viel anders ist.
"ein großteil der wirtschaft ist immer eben  noch in staatsbesitz. praktisch ein kommunistisches land."  - tztztztz!! zuerst denken oder recherchieren, dann posten...

"wenn man bedenkt, dass östereich, ohne eine wiedervereinigung schultern zu müssen, ein um 1% höheres wachstum erreicht - tolle leistung."
Die österreichische Wirtschaft ist sehr eng an die deutsche gekoppelt. nachdem in D misswirtschaft getriebn wurde/wird ist hald nicht mehr drinn als 1% (siehe grasser interview)

zur hinterziehung: er hat sich seine homepage von einem freund um, ich denke es waren einige 100.000 €, anfertigen lassen. ausserdem hies es, er habe einige private aktien nicht versteuert (na so was!!) :(
er wurde deswegen aber ziemlich in die mangel genommen, auch vom vfgh geprüft...

übrigens: von einem der beliebtesten politiker kann keine rede mehr sein. das war er mal...

gruß, dalwhinnie
Dr. Grassers
satyr:

Die Ösis Ich lach mich Schlapp,hätten die nicht

 
28.12.04 16:32
#30
ihre Berge ,die deutschen Touris wären die doch noch hinter Indien.
Titel in Österreich da heisst doch selbst der Toilettenmann noch Hofrat und
den Dr Titel bekommt man wenn man nach 18 Stunden nicht vom Cafehausstuhl
kippt.
Die Ösis die habens nötig da muss ich mir nur den Haider anschauen um zu
sehen (Achtung jetzt kommt es),dass die einen Sprung in der Schüssel haben.
Dr. Grassers
MadChart:

nicht schlecht, satyr :-) o. T.

 
28.12.04 16:44
#31
Dr. Grassers
kiiwii:

uninspiriertes Geblubber von satir

 
28.12.04 16:48
#32
Trägt nix zur Wahrheitsfindung bei. As always.  

MfG
kiiwii
Dr. Grassers
soulsurfer:

@satyr

 
28.12.04 16:52
#33

jetzt ist mir klar wen du in deinem Posting mit der Überschrift

"Nörgler Hosenscheisser Querulanten Besserwisser"

gemeint hast ;-)

Dr. Grassers
BeMi:

Ich dachte bisher immer,

 
28.12.04 17:00
#34
Deutsche mit nationalistischen Vorurteilen
wären zum größten Teil ausgestorben.
Erst USA, dann Israel, danach die Schweiz,
jetzt Österreich.
satyr, kommst Du noch aus der 1. Hälfte des
letzten Jahrhunderts?
Ein Ewiggestriger?
Dr. Grassers
satyr:

Bemi du hast die Schwaben vergessen,wenn man

 
28.12.04 17:11
#35

Kritik an einer Regierung zb der USA übt oder auch Israel ,ist man ein
ewig Gestriger?
Wenn man sich nicht von irgendwelchen Bergvölkern die im übrigen sehr
gut von uns deutschen leben ,sich nicht die Wirtschaft erklären lassen will
ist man ein ewig Gestrieger.
Bemi denk noch etwas nach und dann poste wieder.
Im übrigen weiss nur einer über alles Bescheid Kiwi der Erleuchtete
unser
Dalai lama aus Frankfurt.

...be happy and smile

Dr. Grassers
soulsurfer:

Nörgler Hosenscheisser Querulant Besserwisser

 
28.12.04 17:27
#36
Dr. Grassers
bilanz:

Interessanter Thread

 
28.12.04 18:05
#37

Sehr gute Postings von BeMi, kiiwii und Madchart und soulsurfer,
ich teile Eure Meinung voll und ganz.
Ich denke dieser Finanzminister ist gut und qualifiziert.
Die Oessis habe ich gerne und wir haben untereinander keine
Probleme, ausser das sie uns die Ski-Siege wegschnappen.

Dr. Grassers
kiiwii:

Hallo Bilanz,

 
28.12.04 19:23
#38
ich hoffe, die schrecklichen Ereignisse in Südasien haben keine unmittelbare Auswirkungen auf Deine Familie; mußte häufig an Euch denken.

Die Opferzahlen steigen rapide an, und die ersten Berichte und Bilder aus bislang noch unzugänglichen Regionen rund um den Indischen Ozean lassen noch viel schrecklichere Zahlen ahnen. Man stelle sich mal vor, daß es sogar in Afrika Opfer gegeben hat.

Und damit nicht genug: zu allem Unglück werden auch noch Seuchen ausbrechen, denn wie will man in solch einer riesigen Region für sauberes Wasser sorgen?  Ich schätze die betroffene Küstenlinie auf min. 20.000 km, bis nach Madagskar und nach Australien.

Gute Freunde sind gerade vor einer Woche aus Male zurückgekommen; begeisterte Surfer und Taucher; wir sind sehr froh, daß sie wieder da sind, und wir können das Unglück nachempfinden, das die Familien getroffen hat, die bzw. deren Angehörige nicht mehr wiederkommen, und auch die Leiden der örtlichen Bevölkerung, die angesichts der betroffenen Touristen aus aller Welt allzuleicht aus den Augen geraten.

MfG
kiiwii
Dr. Grassers
Kritiker:

Der deutsche Finanzminister

 
28.12.04 21:01
#39
steht praktisch einer Firma vor mit 80 Millionen Personen!! Dazu wird hier die Qualifikation des Herrn Eichel logisch abgeleitet und verteidigt - nahezu märchenhaft!
Mir ist es dabei völlig egal, was er gelernt hat. Ich messe ihn allein daran, daß er ein gutes Land 6 Jahre lang penetrant in den Graben fährt und deshalb gehört dieser Chauffeur ausgetauscht. Und, wenn die SPD keinen Besseren hat - oder haben will, dann muß sie eben aufhören. Es kann doch nicht sein, daß ewig die größtn Luschen dieses Land ruinieren: Ein Amateur-Schauspieler als Kanzler, ein Straßenrowdy als diplomatische Vertretung und ein Erbsenzähler als Finanzmini.
Hoffentlich bewahrt uns die Ossi-Physikerin (ohne Praxis) vor ähnlichem Schicksal, indem sie erst gar nicht beginnt.
Wie wäre es denn mit Herrn Kübelböck?? Beliebt ist er ja! - Kritiker.
Dr. Grassers
Immobilienhai:

kritiker, da sieht man mal wieder das du keine

 
28.12.04 21:10
#40
ahnung hast....der finanzminister ist das ärmste schwein von allen...

jedes ministerium hat seinen eigenen etat, den verteidigt es mit kratzen, beißen, treten und gibt die kohle aus. der finanzminister ist nur das arme schwein, dass am ende zu sehen muss, wie er die etatausgaben mit einnahmen gedeckelt kriegt, der hat weder mitspracherecht bei den ausgaben der ministerien noch kann er die blockieren.  
Dr. Grassers
Kritiker:

Ach ja, Immohai, dann zünde

 
28.12.04 21:27
#41
doch für ihn 'ne Kerze an - und bete - bete - bete; vielleicht hast Du dann Ahnung!  
Dr. Grassers
hackedicht:

kritiker,

 
28.12.04 21:43
#42
zitat:

"Hoffentlich bewahrt uns die Ossi-Physikerin (ohne Praxis) vor ähnlichem Schicksal, indem sie erst gar nicht beginnt."

warum betonst du "ossi"??
das wort ossi klingt in meinen ohren einfach nur wie ne symphonie.
vorallem wenn es solche menschen aus
bayern gibt, die nichts änderes
sagen als " äh äh ich äh muß äh sagen, daß äh äh wir äh nichts ähh
zu äh sagen äh haben"!

gruß

p.s. @beMi: im übrigen kommt satyr nicht aus der 1.hälfte des
letzten jahrhunderts! sonst wär er 100 jahre alt und könnte nicht
mehr so in die tasten kloppen. vieles was er sagt, stimmt einfach!
und "ewiggestrig" war ja schon immer etwas, was man als erstes
"argument" innen raum werfen kann, oder?



Dr. Grassers
satyr:

Nur zur Erinnerung Jurist wird Finanzminister

 
28.12.04 21:50
#43

Der "Herr der Löcher" wird 65

Theo Waigel feiert heute seinen 65. Geburtstag. Der ehemalige Bundesfinanzminister genießt sein Leben als "Polit-Rentner". Heute muss er keine Finanzlöcher mehr stopfen, sondern kann sich wieder seinem Beruf als Rechtsanwalt widmen. Während seiner Zeit als Politiker managte er die Finanzen der deutschen Einheit - er nannte diese Zeit einmal "Hundejahre".

Theo Waigel © dpaWaigel war mehr als neun Jahre Finanzminister und schaffte damit einen außergewöhnlichen Rekord. Durch die Wiedervereinigung kamen Schulden in unglaublicher Höhe auf den Bund zu. Waigel rang mit den Kabinettskollegen um Einsparungen und musste immer wieder neu auftretende Löcher im Haushalt stopfen. Sein Spitzname "Herr der Löcher" stammt aus dieser Zeit.


Fotogalerie: Theo Waigelzur Fotogaleriezur Fotogaleriezur FotogalerieWiedervereinigung, Ehrungen, Reden und Hochzeitsglocken - Bilder aus Theo Waigels Leben.zur Fotogalerie

Fernseh-Tipp

Sie können Theo Waigel heute Abend um 20.15 Uhr in der Sendung Alpha Forum im Gespräch mit Andreas Bönte erleben.

Auch in seiner eigenen Partei hatte er nicht immer Freude: Als es 1993 um die Nachfolge des bayerischen Ministerpräsidenten Max Streibl ging, kam es zwischen Edmund Stoiber und Waigel zu einem heftigen Machtkampf. Waigel zog den Kürzeren und blieb Bundesminister. Sein Amt als CSU-Vorsitzender gab er 1998 nach der enttäuschenden Bundestagswahl auf. 2002 zog sich Waigel ganz aus der Politik zurück. Bei seiner letzten Rede im Bundestag scherzte er: "Ich verlasse nach 30 Jahren freiwillig das Hohe Haus, weil ich auch ein Zeichen geben möchte, dass ich danach noch resozialisierungsfähig bin."


Dr. Grassers
kiiwii:

So isses

 
28.12.04 22:08
#44
"Tsunamis gibt es überall"


Dr. Grassers Schöne Neujahrs-Grüsse an H. Eichel 1757225


MfG
kiiwii
Dr. Grassers

Ich seh das so wie MadChart

 
#45
Er meint:

"Viellecht bin ich auch nur einfach zu altmodisch. Ich gebs ja offen zu:

Mich nervts, wenn ein Geschichtslehrer Finanzminister spielen darf

Mich nervts, wenn irgendwelche Drückeberger, die nicht mal gedient haben, Verteidigungsminister sind

Mich nervts, wenn RAF-Verteidiger heute für die innere Sicherheit verantwortlich zeichnen

undsoweiter und so fort...

Und - ob Du's glaubst oder nicht - das würde mich genauso nerven, wenn die Union regieren würde."


Seite: Übersicht Alle 1 2

Talkforum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--