Dortmund: Kofferbombe in Regionalzug

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Dortmund: Kofferbombe in Regionalzug lassmichrein
lassmichrein:

Dortmund: Kofferbombe in Regionalzug

 
01.08.06 12:02
#1

 - Kofferbombe in RegionalzugDortmund: Kofferbombe in Regionalzug 2705129
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Dortmund: Kofferbombe in Regionalzug 2705129
Dortmund: Kofferbombe in Regionalzug 2705129Dortmund: Kofferbombe in Regionalzug 2705129
01. August 2006

Kofferbombe in Regionalzug

Ein herrenloser Koffer, der am Montagabend im Dortmunder Bahnhof vorsorglich entschärft wurde, enthielt offensichtlich einen Sprengsatz. «Der Inhalt war dazu geeignet, Menschen schwer zu verletzen oder möglicherweise auch zu Tode kommen zu lassen», sagte Staatsanwältin Ina Holznagel am Dienstag der dpa. In dem Koffer, der in einem Regionalzug gefunden wurde, befanden sich eine gefüllte Propangasflasche, ein Wecker und Drähte. Spezialisten des Landeskriminalamtes untersuchen die Konstruktion. «Es handelt sich aber um keine Attrappe», stellte die die Staatsanwältin klar.

Der Koffer war am Montag von einem Zugbegleiter im Regionalexpress von Aachen nach Hamm gefunden und an der Fundstelle des Bahnhofs abgegeben worden. Die Mitarbeiter dort hatten den Trolley geöffnet und Alarm geschlagen. Der Bahnhof wurde evakuiert. Sprengstoff- Experten hatten den Koffer dann unschädlich gemacht. Ob es sich um einen Anschlagsversuch handelt, wollte die Staatsanwaltschaft noch nicht bestätigen. «Ein Dummer- Jungen-Streich war das ganz sicher nicht», sagte Holznagel. Auch auf eine mögliche Erpressung oder andere Motive gebe es keine Hinweise. «Ein Bekennerschreiben gibt es nicht.»

Die Anklagebehörde verwies für weitere Einzelheiten auf eine Pressekonferenz im Dortmunder Polizeipräsidium am Dienstagnachmittag. Bis dahin bleibt auch unklar, inwieweit die Dortmunder Ereignisse mit einem gescheiterten Anschlag am Dresdner Hauptbahnhof aus dem Jahr 2003 vergleichbar sind. Mitten im Reisetrubel zu Pfingsten hatte damals eine Kofferbombe für Angst und Schrecken gesorgt. Die Bombe konnte entschärft werden, der Bombenleger wurde zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt. (N24.de, dpa)


 

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Dortmund: Kofferbombe in Regionalzug Der WOLF
Der WOLF:

Mensch da isser ja wieder da - wollte zum Zelten;) o. T.

 
01.08.06 12:04
#2
Dortmund: Kofferbombe in Regionalzug lassmichrein
lassmichrein:

+ + + E I L M E L D U N G + + + (hatte ich vergess

 
01.08.06 12:04
#3


 

...be happy and smile

Dortmund: Kofferbombe in Regionalzug Matzelbub
Matzelbub:

in der Eile kann man es schon vergessen :-)) o. T.

2
01.08.06 12:06
#4
Dortmund: Kofferbombe in Regionalzug SAKU
SAKU:

Oha...

 
01.08.06 12:30
#5
__________________________________________________
VIVA ARIVA!  
Dortmund: Kofferbombe in Regionalzug Talisker
Talisker:

Shit. Koblenz auch?

 
01.08.06 18:53
#6
www.netzeitung.de/deutschland/429208.html
Dortmund: Kofferbombe in Regionalzug Schwedenkugel
Schwedenkug.:

Wieviele Kameras gibt es an den Bahnhöfen?

 
01.08.06 19:44
#7
Das zwei Koffer in so kurzer Zeit gefunden werden läßt mich auf eine Warnung schliessen? Nur von wem?
Dortmund: Kofferbombe in Regionalzug lassmichrein
lassmichrein:

Terror oder Bahn-Erpressung.Das ist hier die Frage

 
02.08.06 08:32
#8

In diesem Regionalzug wurde ein herrenloser Koffer entdeckt. Im Dortmunder Bahnhof wurde darin Sprengstoff gefunden. (Foto: dpa) - Terroralarm nach Bombenfunden in BahnhöfenDortmund: Kofferbombe in Regionalzug 2706679
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In diesem Regionalzug wurde ein herrenloser Koffer entdeckt. Im Dortmunder Bahnhof wurde darin Sprengstoff gefunden. (Foto: dpa)Dortmund: Kofferbombe in Regionalzug 2706679
Dortmund: Kofferbombe in Regionalzug 2706679Dortmund: Kofferbombe in Regionalzug 2706679
Terroralarm nach Bombenfunden in Bahnhöfen

Bombenalarm in zwei deutschen Bahnhöfen: Nach Sprengstofffunden in Dortmund und Koblenz ermittelt die Bundesanwaltschaft gegen unbekannt wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Zunächst war jedoch unklar, ob es sich um einen geplanten Terroranschlag oder um eine geplante Erpressung der Bahn handelte.

In Dortmund war am Montag ein Koffer geöffnet worden, der unter anderem eine Gasflasche und Benzin enthielt. Einen Tag später wurde auch am Koblenzer Bahnhof in einem herrenlosen Koffer eine Propangasflasche und nach Angaben des Fernsehsenders ZDF auch eine komplette Zündvorrichtung entdeckt. Zumindest in Dortmund schloss die Polizei nicht aus, dass eine Detonation vermutlich etliche Reisende in den Tod gerissen hätte. Wegen des engen zeitlichen Zusammenhangs übernahm die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe die Ermittlungen, wie die Behörde am Dienstag mitteilte.

Der herrenlose Koffer in Koblenz sei bereits am Montag abgegeben, aber erst am Dienstag geöffnet worden. Weitere Details zu dem Vorfall wurden nicht genannt. Nach Angaben der Bundesanwaltschaft müsse noch ermittelt werden, ob es sich um scharfe Sprengsätze handelte und ob die beiden Gepäckstücke miteinander zu vergleichen seien. Am Nachmittag waren alle Zufahrtsstraßen zum Bahnhof gesperrt worden, Reisende mussten in sicherer Entfernung hinter Absperrungen warten.

Züge konnten nicht fahren. Nach einer Stunde wurde der Bahnhof wieder freigegeben. Es bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung, sagte eine Polizeisprecherin. "Die Gefahr ist gebannt."

Elf Liter Butangas

Den anderen Koffer mit einem Sprengsatz hatten Unbekannte am Montag in einem Regionalzug zwischen Aachen und Hamm deponiert. In dem Gepäckstück waren elf Liter Butangas in einer Gasflasche, 4,5 Liter Benzin-Gemisch, ein Wecker und Drähte, wie Staatsanwalt Henner Kruse am Dienstag sagte. Ein Schaffner hatte den Koffer gefunden und ins Fundbüro des Dortmunder Hauptbahnhofs gebracht.

Dort entdeckten Mitarbeiter die Bombe und alarmierten Sprengstoffexperten des Landeskriminalamts. Anschließend wurde der Bahnhof evakuiert, es kam zu zahlreichen Zugverspätungen. Seit wann der Koffer im Abteil der zweiten Klasse gestanden hatte, ist für Staatsanwaltschaft und Polizei noch völlig unklar: "Der Zug war seit 4.40 Uhr im Einsatz", sagte Staatsanwalt Kruse. Hinweise auf Täter und Motive gab es zunächst nicht. Die Bombenkonstruktion sei als professionell zu bezeichnen, sagte der Leiter der Polizeiexpertengruppe, Jürgen Kleis, auf einer Pressekonferenz in Dortmund.

Erhöhte Aufmerksamkeit

Beim Polizeipräsidium Dortmund arbeiten rund 50 Beamte an dem Fall. Neben der Ermittlungskommission richtete die Polizei eine Expertengruppe ein, die verschiedene Denkansätze verfolgen soll. Neben einer politisch Motivation könne es sich auch um eine geplante Erpressung der Deutschen Bahn handeln, sagt Kleis. "Hinweise darauf sind uns aber nicht bekannt. Auch das Werk von "allgemein Kriminellen" sei möglich.

Die Bahn rief alle Mitarbeiter zu erhöhter Aufmerksamkeit auf. "Und die ist ohnehin schon sehr hoch", sagte ein Bahnsprecher am Dienstagabend in Berlin.

Die Bombenfunde weckten Erinnerungen an einen versuchten Anschlag am Dresdner Hauptbahnhof: Am Freitag vor Pfingsten 2003 hatte nur ein Konstruktionsfehler verhindert, dass ein mit Sprengstoff gefüllter Koffer auf dem Bahnhof explodierte, der hunderte Reisende hätte töten oder verletzen können. Ende Juli 2005 wurde der Bombenleger wegen mehrfachen versuchten Mordes zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt. Als Motiv hatte der Geschäftsmann aus dem Vogtland angegeben, er habe wegen finanzieller Probleme die Deutsche Bank erpressen wollen.

(N24.de, Netzeitung)



Mehr zum Thema:
Bombe am Dortmunder Bahnhof gefunden
 

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Dortmund: Kofferbombe in Regionalzug admin
admin:

ein weiterer grund auf bus und bahn zu verzichten!

 
02.08.06 08:32
#9
Dortmund: Kofferbombe in Regionalzug Happy End
Happy End:

Stimmt, admin

2
02.08.06 08:47
#10
Denn die Gefahr, mit dem Auto tödlich zu verunglücken, ist deutlich größer...
Dortmund: Kofferbombe in Regionalzug admin
admin:

bin halt ein verwegenes kerlchen ;-)

 
02.08.06 08:49
#11
aber wenn du zum grilltreffen kommst, wirst du verstehen warum man hier mit bus und bahn nicht weit kommt...

Dortmund: Kofferbombe in Regionalzug 2706717

Dortmund: Kofferbombe in Regionalzug lassmichrein
lassmichrein:

Verdächtiger Koffer in NRW: Zug evakuiert

 
02.08.06 09:19
#12

02. August 2006

Verdächtiger Koffer in NRW: Zug evakuiert

Während der Bombenalarm an zwei deutschen Bahnhöfen die Ermittler weiterhin vor Rätsel stellt, hat ein Koffer im nordrhein-westfälischen Dormagen am Dienstagabend einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Wie ein Sprecher der Neusser Polizei mitteilte, wurde ein Regionalexpresses evakuiert, nachdem das Gepäckstück im Bordrestaurant des Zuges gefunden worden war. Spezialisten, die den Koffer im Anschluss untersuchten, stellten aber lediglich Kleidungsstücke sicher. "Wir prüfen lieber einmal mehr als einmal weniger", sagte ein Sprecher der Bahn am Mittwochmorgen.

Am Dienstag hatte die Bundesanwaltschaft Ermittlungen gegen unbekannt wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung aufgenommen. Zunächst wurde aber nicht bekannt, ob es sich um einen geplanten Terroranschlag oder um eine geplante Erpressung der Bahn handelte.

In Dortmund war am Montag ein Koffer geöffnet worden, der unter anderem eine Gasflasche und Benzin enthielt. Einen Tag später wurde auch am Koblenzer Bahnhof in einem herrenlosen Koffer eine Propangasflasche und nach ZDF-Angaben auch eine komplette Zündvorrichtung entdeckt. Zumindest in Dortmund schloss die Polizei nicht aus, dass eine Detonation vermutlich etliche Reisende in den Tod gerissen hätte. Wegen des engen zeitlichen Zusammenhangs übernahm die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe die Ermittlungen, wie die Behörde am Dienstag mitteilte.

Der verdächtige Koffer in Koblenz sei bereits am Montag abgegeben, aber erst am Dienstag geöffnet worden. Weitere Details zu dem Vorfall wurden nicht genannt. Nach Angaben der Bundesanwaltschaft müsse noch ermittelt werden, ob es sich um scharfe Sprengsätze handelte und ob die beiden Gepäckstücke miteinander zu vergleichen seien. Am Nachmittag waren alle Zufahrtsstraßen zum Bahnhof gesperrt worden, Reisende mussten in sicherer Entfernung hinter Absperrungen warten. Züge konnten nicht fahren. Nach einer Stunde wurde der Bahnhof wieder freigegeben. Es bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung, sagte eine Polizeisprecherin. "Die Gefahr ist gebannt."

Den anderen Koffer hatten Unbekannte am Montag in einem Regionalzug zwischen Aachen und Hamm deponiert. In dem Gepäckstück waren 11 Liter Butangas in einer Gasflasche, 4,5 Liter Benzin- Gemisch, ein Wecker und Drähte, wie Staatsanwalt Henner Kruse am Dienstag sagte. Ein Schaffner hatte den Koffer gefunden und ins Fundbüro des Dortmunder Hauptbahnhofs gebracht.

Dort entdeckten Mitarbeiter die Bombe und alarmierten Sprengstoffexperten des Landeskriminalamts. Anschließend wurde der Bahnhof evakuiert, es kam zu zahlreichen Zugverspätungen. Seit wann der Koffer im Abteil der zweiten Klasse gestanden hatte, ist für Staatsanwaltschaft und Polizei noch völlig unklar: "Der Zug war seit 4.40 Uhr im Einsatz", sagte Staatsanwalt Kruse. Hinweise auf Täter und Motive gab es zunächst nicht. Die Bombenkonstruktion sei als professionell zu bezeichnen, sagte der Leiter der Polizeiexpertengruppe, Jürgen Kleis, auf einer Pressekonferenz in Dortmund.

Beim Polizeipräsidium Dortmund arbeiten rund 50 Beamte an dem Fall. Neben der Ermittlungskommission richtete die Polizei eine Expertengruppe ein, die verschiedene Denkansätze verfolgen soll. Neben einer politisch Motivation könne es sich auch um eine geplante Erpressung der Deutschen Bahn handeln, sagt Kleis. "Hinweise darauf sind uns aber nicht bekannt. Auch das Werk von "allgemein Kriminellen" sei möglich.

Die Bahn rief alle Mitarbeiter zu erhöhter Aufmerksamkeit auf. "Und die ist ohnehin schon sehr hoch", sagte ein Bahnsprecher am Dienstagabend in Berlin.

Die Bombenfunde weckten Erinnerungen an einen versuchten Anschlag am Dresdner Hauptbahnhof: Am Freitag vor Pfingsten 2003 hatte nur ein Konstruktionsfehler verhindert, dass ein mit Sprengstoff gefüllter Koffer auf dem Bahnhof explodierte, der hunderte Reisende hätte töten oder verletzen können. Ende Juli 2005 wurde der Bombenleger wegen mehrfachen versuchten Mordes zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt. Als Motiv hatte der Geschäftsmann aus dem Vogtland angegeben, er habe wegen finanzieller Probleme die Deutsche Bank erpressen wollen.

(N24.de, Netzeitung)

<!--nachrichtentext ende -->

Mehr zum Thema:
Terroralarm nach Bombenfunden in Bahnhöfen
Bombe am Dortmunder Bahnhof gefunden
 

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Dortmund: Kofferbombe in Regionalzug Happy End
Happy End:

Im Koffer waren nur Kleidungsstücke o. T.

 
02.08.06 09:20
#13
Dortmund: Kofferbombe in Regionalzug lassmichrein
lassmichrein:

??? Steht doch im Text, Happy... Willst Du uns

 
02.08.06 09:23
#14
jetzt beweisen, dass Du lesen kannst ???


 

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Dortmund: Kofferbombe in Regionalzug SAKU
SAKU:

Nö!

 
02.08.06 09:25
#15
Er will beweisen, dass er nichts liest außer den Überschriften - Bildleser eben *fffggg*
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VIVA ARIVA!  
Dortmund: Kofferbombe in Regionalzug utscheck
utscheck:

Er will beweisen, dass es seiner war!

 
02.08.06 09:26
#16
...unbestätigten Insider-Informationen zu Folge, wurde bereits die DNA aus Hinter(n)lassenschaften einer getragenen Unterhose gezogen!

*Volle Deckung*
utscheck
Dortmund: Kofferbombe in Regionalzug Happy End
Happy End:

Nö, SAKU

 
02.08.06 09:31
#17
Die Überschrift ist ja BILD-like (denn von der Harmlosigkeit des Koffers steht da nichts), eigentlich ist das ja eine Meldung ohne nennenswerten Inhalt :-p
Dortmund: Kofferbombe in Regionalzug SAKU

Hmmmm....

 
#18
Donnerstag, 3. August 2006
Fahndung zu Kofferbomben
Spur nach Nahost?

Die Ermittlungen nach den Bombenfunden in Dortmund und Koblenz deuten einem Zeitungsbericht zufolge auf einen terroristischen Hintergrund hin.

In einem der Bombenkoffer sei eine Kunststofftüte mit Aufdruck in arabischen Schriftzeichen gefunden worden, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Ersten Erkenntnissen der Ermittler zufolge stamme die Tüte aus der libanesischen Hauptstadt Beirut. Es sei aber auch möglich, dass die Täter damit eine falsche Spur in den Nahen Osten hätten legen wollen. Zugleich verdichteten sich Hinweise, wonach die Bomben grundsätzlich scharf und zündfähig waren. Ein Sprecher der Bundesanwaltschaft wollte sich dem Bericht zufolge nicht dazu äußern.

15.000 Flugblätter

Im Rahmen der Ermittlungen wird jetzt auch die Bevölkerung mit mehr als 15.000 Flugblättern um Mithilfe gebeten. Die Fahnder begannen inzwischen zudem mit der Suche nach Zeugen, die Verdächtige mit einem der Koffer gesehen haben könnten. Bislang sind bei der Hotline der Polizei nur wenige Hinweise eingegangen.

Die Ermittler hoffen auch auf Erkenntnisse aus der Untersuchung der Sprengsätze. Die kriminaltechnische Auswertung der Koffer und ihres Inhalts sei aber noch nicht abgeschlossen, sagte ein Sprecher der Bundesanwaltschaft am Donnerstag in Karlsruhe. Er bestätigte Medienberichte, wonach eine Tüte mit Speisestärke gefunden worden sei. Die Bundesanwaltschaft gebe aber "keine Bewertung" des Fundes ab und werde sich nicht an Spekulationen beteiligen.

Weißes Pulver

Das Nachrichtenmagazin "Focus" hatte einen nicht genannten Ermittler mit der Vermutung zitiert, der oder die Täter hätten damit womöglich einen chemisch-biologischen Anschlag vortäuschen wollen. Denn nach einer Explosion hätte sich die aus weißem Pulver bestehende Stärke überall verteilt.

Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA hatten Unbekannte weltweit Päckchen mit dem Milzbranderreger Anthrax verschickt, der in weißer Pulverform vorkommt. Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen der in zwei Regionalzügen gefundenen Sprengsätze gegen unbekannt wegen eines möglichen terroristischen Hintergrunds. Unklar ist aber nach wie vor, ob ein Terroranschlag oder eine Erpressung der Bahn geplant war, oder ob es sich um die Tat eines verwirrten Menschen handelt.

Präventive Videoüberwachung

Innenpolitiker der Union haben nach den Bombenfunden zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen auf Bahnhöfen und in Zügen gefordert. "Wir müssen die Schwelle zur Abschreckung möglicher Täter erhöhen", sagte der CDU-Innenpolitiker Clemens Binninger der "Passauer Neue Presse". Er plädiere daher für eine durchgängige Videoüberwachung mit Aufzeichnung auf den deutschen Bahnhöfen.

Sein CSU-Kollege Stephan Mayer will auch in Zügen eine Videoüberwachung sicherstellen. "Das erhöht die Sicherheit und trägt zur Abschreckung bei", sagte er der gleichen Zeitung. "Was in Madrid und London geschehen ist, kann auch in München oder Berlin passieren", warnte er. Der CSU-Bundestagsabgeordnete Norbert Geis sprach sich für ähnliche Sicherheitskontrollen bei Bahn-wie bei Flugreisen aus. "Wir können es nicht darauf ankommen lassen, dass die erste Bombe in einem ICE explodiert", mahnte er.

Geis forderte das Bundesinnenministerium auf, Gespräche mit der Bahn über die Verbesserung der Sicherheitsmaßnahmen im Zugreiseverkehr aufzunehmen.


Glaub' ich nicht. Bomben der Marke islamischer Terrorist sind "besser" und keine umgebauten Gesflaschen mit Weckern - die haben andere Möglcihkeiten...
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