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Die Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte

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Die Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte lumpensammler
lumpensamml.:

Eine weitere Frage ist

 
11.07.18 12:38
wie tief eine gesellschaftliche Entwicklung tatsächlich verankert ist. Ich glaube zwar, dass die seit Jahrzehnten an die Wand gemalten Horrorszenarien unserer angeblichen Umweltzerstörung und Ausbeutung Spuren in der breiten Bevölkerung hinterlassen. Aber wenn es hart auf hart kommt, hält Otto N nicht soviel davon, wie es die Protagonisten der Katastrophenhysterie gerne hätten.  

Schön zu sehen an den Autokäufen. Klein Otto mag den offiziellen und wahrscheinlich übertriebenen Umfragen zufolge voll hinter der Energiewende stehen, aber wenn er den Autosalon betritt, fallen die Hüllen seiner Überzeugung schneller, als sich die Tür schließt. Von Partikeln, Stickoxiden und CO2 will er da nicht mehr viel wissen. PS und Größe sind ihm wesentlich wichtiger. Ungewollt eifert er damit dem allseits geschmähten Klassenfeind in Übersee nach.

Wäre die Bevölkerung über die tatsächlichen Gefahren der Kernkraft und den tatsächlichen Nutzen der Erneuerbaren aufgeklärt, wäre sicher auch die Zustimmung für beide Technologien eine andere. Wenn sie wüsste, dass weder Krebs noch Degeneration neben den AKWs lauern und Erneuerbare als Basis unserer Energieerzeugung dauerhaft eine Illusion bleiben werden, bekäme der Betontum mit seinen Monsterflügeln neben dem heimischen Garten einen ganz anderen Beigeschmack.

Ich bin überzeugt, dass die komplette links-grüne Matrix aktiv nur von einer sehr kleinen, dafür aber umso lauteren Schicht zusammengehalten wird. Die größte Unterstützug in der Bevölkerung hat diese Bewegung in den letzten Jahren vor allem durch die Allianz mit dem Sozialismus und die Radikalisierung linker Befürworter erfahren. Es kommt wahrsch. der Tag, wo sich Otto zw. zwei Extremen entscheiden muss.
Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität
Die Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte seltsam
seltsam:

schade, ich hätte Dir gern ein "witzig" für #1624

 
11.07.18 16:06
verpaßt (humorvoll, sarkastisch oder trefflich gibt es ja nicht), aber es war mir nicht geben:
Von Ihnen kommen bereits 7 der letzten 20 (oder weniger) grauen Staubkörner für lumpensammler.  
Die Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte lumpensammler
lumpensamml.:

Danke für die Blumen, seltsam

 
11.07.18 19:42
Wie kann es sein, dass diese statistisch so gut wie unmögliche Anhäufung von Katastrophen unter allen möglichen Kombinationen aus Konsequenzen keinen aufhorchen und an den Unkenrufern zweifeln lässt? Dazu bedarf es keiner Fachkenntnis. Ebensowenig muss man sich mit Medizin auskennen, wenn die sog. Wissenschaft behauptet, eine best. Konzentration eines Stoffes sei für den Menschen gefährlich, obwohl sie genau das nie gemessen hat. Wie kann es sein, dass solche Lügengeschichten Grundlage von Gesetzen werden, die real unsere Freiheit einschränken und sogar Menschen hinter Gitter bringen? Welchen Zweck, außer den einer fünften Kolonne, erfüllen unsere Medien? Gatekeeper, Hetzer, Hofberichterstatter?
Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität
Die Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte lumpensammler
lumpensamml.:

Neues von der Hexenjagd

 
13.07.18 12:30

1. So geht Umwelt-Propaganda

Im Ministerium für Aberglaube, Milk & Honey regiert mittlerweile fast schon traditionell eine Antinaturwissenschaftlerin. Damit die Realität auch konsequent zur Einstellung der Vorsteherin passt, hat sich die Königin der deutschen Umweltmärchen nun eine eigene, wissenschaftliche Propagandastelle, namens FGU, Fachstelle für Gentechnik und Umwelt, gegönnt. "Factsheets" zum Thema Gentechnik soll sie dem "öffentlichen Diskurs" zur Verfügung stellen. Klingt nach dem Gegenteil von fake news, ist aber defacto genau das. Denn der Beirat dieser neuen Faktenfabrik besteht aus NGOs und Vereinigungen, die ausnahmslos Gentechnik ablehnen und offen für abergläubische Antiwissenschaft eintreten. Detailliert und fachkundig seziert das mal wieder Ludger Weß hier.

Das Schöne daran ist, dass man hier quasi in Echtzeit die Prozesskette des totalitären, antiwissenschaftlichen Regulierungswahns vorgeführt bekommt. Zuerst ist der ideologische Aberglaube, dann kommt die postmoderne Definition der (un)abhängigen Instanz, anschließend das zu erwartende Urteil der Instanz und am Ende kommt das Gesetz mit dem pseudowissenschaftlichen Siegel. Derselbe Schmuh wie bei allen anderen Pseudogefahren, die uns seit Jahrzehnten immer unverfrorener und mit immer mehr Getöse ins Gewissenkörbchen gelegt werden. Selbstverständlich folgt dem erfolglosen Zuredeversuch unserer Mater Orbi immer das Verbot auf dem Fuße, zumindest, wenn sich keine Steuern damit eintreiben lassen.


2. Wie bekommt man endlich die Autos tot

Langsam zeichnet sich ab, dass die Hersteller das NOx beim Diesel in den Griff bekommen. Schlecht für den Verbraucher, der nun hektoliterweise Pisse in seine Karre kippen muss. Aber was tut man nicht alles für ein kleines bisschen Aberglaube.

Daneben hat das natürlich unangenehme Folgen für die grünen Hexenjäger. Erstens bekommen sie den Diesel nicht tot, zweitens droht sich der anvisierte Kapitalschaden der Autoindustrie in Luft aufzulösen. Die Party mit PS-starken Diesel SUVs könnte also weitergehen. All das darf natürlich nicht geschehen. Deshalb wird jetzt langsam die nächste Stufe gezündet. Die allseits gefürchtete Allzweckwaffe CO2 muss nun richten, was das NOx nicht konnte.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/...lwerten-entfernt-a-1217873.html

Ganz weit weg wäre man da von den Zielen, lässt der Spiegel die US-Zentrale der Hexenjäger (ICCT) tönen. Aber, beruhigt die Bild am Montag weiter, unsere Premiumhersteller seien davon nicht so sehr betroffen, weil die ja ganz viele Hybrids mit vorbildlichen Verbrauchswerten im Programm hätten. Das wird zwar in einem weiteren Satz relativiert, indem auf die großen Diskrepanzen zw. Realität und Messwerten bei den Hybrids hingewiesen wird, nur folgt dieser Erkenntnis keine Einsicht. Da dürfen dann die schweren Hybrid SUVs mit V8-Benzinmotoren in der Realität fröhlich CO2 in die Luft blasen, wenn die schwere Batterie alle ist (quasi so gut wie immer), während es den gleichstarken und praktisch verbrauchsärmeren Dieseln an den Kragen geht. Dass der Etikettenschwindel bei den Hybrids, wenn die Zeit kommt, wieder den Autobauern als Betrug untergeschoben werden wird, ist mit Händen zu greifen. Es wird nicht aufhören, bis man jegliche Vernunft beseitigt hat.

Schließen möchte ich mit einem Zitat der oben (#1) besprochenen FGU: "Von einer informierten öffentlichen Debatte profitiert die Gesellschaft insgesamt. Darüber hinaus kann der Schutz von Natur und Umwelt effektiv verbessert werden, wenn Risiken neuer Technologien rechtzeitig erkannt und entsprechend des Vorsorgeprinzips reguliert werden." Da wird es ganz offen ausgesprochen: Es geht nur darum, Risiken zu finden und den ideologiefeindlichen Fortschritt anschließend mit der Mutter aller Killerargumente, dem Vorsorgeprinzip, abzuwürgen. Ein objektives Assessment von Chancen und Risiken steht hier ebenso wenig zur Debatte wie beim Klimawandel, der Kerntechnik oder allen anderen Opfern des misanthropen Kahlschlags. Die naheliegende Frage, wie man dieses Kind nennt, wenn man die Öffentlichkeit absichtlich nur über eine Seite der Medaille informieren will, stellt man sich offensichtlich gar nicht mehr. Soviel zum demokratischen Selbstverständnis postmoderner Politik. Da ist der Schritt, die eigene Ideologie per wissenschaftlichem Wunschergebnis zu legitimieren nicht mehr weit und deshalb mittlerweile breiter Usus. Die Wahrscheinlichkeit, heute eine belastbare, halbwegs wahre Aussage aus dem politisch-wissenschaftlichen Umfeld Umwelt/Gesundheit zu bekommen, geht mittlerweile gegen Null. Kein Wunder, wenn staatlich legitimiert abergläubische Impfgegner, sanfte Voodoo-Chemiker und Sozialwissenschaftler das Zepter der Deutungshoheit über technologische Risiken schwingen dürfen.

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Antarktis lässt Hexenjäger im Stich

 
15.07.18 21:31
Wenn irgendwann mal alles Eis auf Erden geschmolzen sein sollte, läge der Meeresspiegel ca. 70m höher als heute. Der Löwenanteil (55m) ginge auf das Konto der Antarktis. Dummerweise will sich die nun mal gar nicht erwärmen, von ein paar Flecken im Westen abgesehen, die ihr Eis als physikalischen Tribut den darunterlegenden Unterwasservulkanen zollen.

Jetzt hat man am Alfred Wegener Institut eine mögliche Erklärung für die antarktische Renitenz gefunden. Der Treibhauseffekt kehrt sich an so schweinekalten Orten einfach um. Ich sehe schon die globale Eiskatastrophe auf uns zurollen. Vom Grill in den Gefrierschrank. War da nicht schon mal was in den Siebzigern?

epic.awi.de/38614/1/BzPM_0692_2015.pdf

Story auf WUWT: wattsupwiththat.com/2018/07/15/...-enabled-by-carbon-dioxide/
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Wir sind schon ziemlich weit ...

 
17.07.18 12:40

Das postmoderne Europa schaufelt sich gerade sein eigenes Grab. Von den grotesken Realitätsverzerrungen im Umweltsektor war hier schon viel die Rede. Aber die krumme Denke mit den tonnenschweren Dogmen um den Hals macht auch vor dem Rest der Politik nicht Halt.

Zu Trump und Putin mag man stehen, wie man will. Aber die Linke des Westens (wenn man den politischen Mainstream so nennen mag, rechts ist er zumindest mal nicht, selbst wenn es manchmal auf dem Etikett steht) versucht den beiden, alle Schuld für ihr eigenes Versagen und ihren dämmernden Zusammenbruch in die Schuhe zu schieben. Da erfinden die US Demokraten zuerst das Ablenkunsgmanöver, dass sie wegen Putin die Wahl verloren hätten. Das ist natürlich absoluter Quatsch. Selbst wenn er an dem Leak beteiligt gewesen wäre oder ihn gar aktiv vorangetrieben hätte, die Tatsache, dass Clinton einen politischen Ramschladen zum persönlichen Vorteil betrieb und sie sowie Obama auf verbotene Weise über Staatsgeheimnisse kommuniziert hatten, bleibt stehen. Dass das FBI sie und die Demokraten nach wie vor deckt und stattdessen Trump nachstellt, weckt auch wenig Vertrauen in die Unabhängigkeit dieser Institution.

Selbstverständlich stellen die Demokraten die Russen als Sündenbock für ihr eigenes Versagen hin und wollen mit der Nebelkerze des angeblich ungerechtfertigten Vergleichs zw. der Glaubwürdigkeit Putins und der des FBI letztere als unvoreingenommene und unantastbare Ikone installieren, wo doch seine Taten das genaue Gegenteil dessen nahelegen.

Interessant finde ich daran zwei weitere Aspekte:

  1. Wie Europa in Windeseile die Argumentation der US Demokraten vorbehaltlos als zementierte Fakten übernommen hat. Gut, es passt natürlich hervorragend zum betriebenen Trump Bashing, über das man die eigene Unzulänglichkeit wunderbar relativieren kann. Aber es zeigt auch, dass objektive Information gar nicht mehr im Auftrag der Öffentlich Rechtlichen zu erkennen ist.  Es geht nur noch um die identitäre Gruppendefinition "Wir, der Hort der Liberalen" gegen die "bedrohliche Phalanx der populistischen Verbrecher", selbst wenn die faktische Basis für diese Schwarz-Weiß-Konfrontation komplett erodiert ist und die Wähler den angeblichen Verbrechern zunehmend mehr trauen als den selbst ernannten Ikonen der Freiheit. Die Realität wird deshalb bewusst ausgeblendet und stattdesen wird ausschließlich auf der emotionalen Ebene argumentiert. Von da aus lässt sich wunderbar alles an Bildern konstruieren, was man am Boden der Tatsachen nicht vermag.

  2. Dazu passt, wie speziell europäische Medien, allen voran die deutschen Öffentlich-Rechtlichen beleidigt Verschwörungstheorien über die Abhängigkeit Trumps wegen russischer Prostituierter in die Welt setzen, weil sich der amerikanische und der russische Präsident treffen, ohne das zunehmend bedeutungslos werdende Europa zu konsultieren.  Selbst wenn das mit den Prostituierten so wäre, ließe sich Trump mit dieser Lappalie wohl schwerlich nachdrücklich erpressen, nachdem selbst Clinton einen Blow Job, noch dazu mit einer Praktikantin im Weißen Haus schadlos überlebt hatte. Umso merkwürdiger ist die Aufregung Europas und die fundamentale Weigerung, auch nur den simpelsten Tatsachen ins Auge zu blicken.

Erstens ging es bei dem Treffen ja um die Beziehungen zwischen den beiden Staaaten. Was hätten da Dritte dabei zu suchen? Zweitens, wen hätte man denn in dem europäischen Zuständigkeitswirrwarr auch ansprechen sollen? Drittens, die Europäer waren ja Feuer und Flamme, Russland aus den G8 zu drängen, warum tut man jetzt beleidigt, wenn der Platzhirsch aus den verbliebenen G7 weiter mit Russland spricht? Hätte man etwa vorgehabt, Russland kommunikativ für die nächsten Jahrtausende auszuschließen? Gas sollen uns die Russen liefern, wir liefern denen aber nichts mehr und sprechen dürfen sie auch nicht mehr mit uns. Ist das eine vernünftige Basis für Frieden und Zusammenarbeit? Glaubt man wirklich, damit auch nur irgendetwas mit der Krim im Ansatz zu Gunsten des favorisierten, halb-faschistischen Regimes in der Ukraine revidieren zu können? Viertens ist es doch zuerst einmal positiv, wenn die beiden wichtigsten Atommächte aufeinander zugehen und deeskalieren wollen.

All dies unter den Teppich zu kehren und stattdessen beleidigt Verschwörungstheorien über eine von Putin gesteuerte Kollaboration zweier politischer Schergen zu lancieren, ist nichts anderes, als den jämmerlichen Zustand der eigenen politischen Landschaft mit Propaganda, Häme und Verleumdung der politischen Gegner zu kaschieren.

Gestern Abend im Zweiten sah man tatsächlich besser, aber nur, wie weit wir schon gesunken sind, uns in Dogmen verrannt haben und wie undemokratisch polarisierend Politik und Medien auf den laufenden Vertrauensentzug durch die Bevölkerung reagieren.

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Dürre zerstörte Zivilisationen vor 4200 Jahren

 
18.07.18 20:42

..eine Dürre "zerstörte Zivilisationen auf der ganzen Welt" vor 4200 Jahren. Nun, ist das, was wir bekommen, wenn wir keine Elektroautos fahren? 

Man wäre nicht überrascht, wenn jemand behaupten würde, dass der heutige Klimawandel unseren Planeten vor 4200 Jahren beeinflusst hat.

The last 4,200 years of Earth's history now named as Meghalayan Age -> Link

Geologists have now classified it as being a distinct age and are calling it as the Meghalayan Age. Sediments collected from a stalagmite in a cave in the north-eastern Indian state of Meghalaya helped define this period. It is said to have begun with a drought that destroyed a number of civilisations around the world.

Die Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte Motzer
Motzer:

Putin und Trump

2
18.07.18 20:58
Passt zwar nicht ganz in dieses Forum, aber das es von Lumpensammler angesprochen wurde, möchte ich auf einen anspruchsvollen Link von Paul Craig Robert verweisen. Er ist einer der besten Analysten des Weltgeschehens. Das kommt auch daher, weil er über Hintergrundinformationen hat, die keiner der vielen korrumpierten Journalisten hat.

Is President Trump A Traitor Because He Wants Peace With Russia? (Ist Trump ein Verräter, weil er Frieden mit Russland will?)

www.paulcraigroberts.org/2018/07/16/...nts-peace-with-russia/
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@Global Warming Hysteria

 
20.07.18 18:43

Global Warming Hysteria: Record Heat, Vanishing Sunspots, Co2, and Lawsuits -> Link

There's record heat, but why? How do we measure it? What's going on with sunspots? Blame the US? Answers below. [...]

Yes, there's "record heat" thanks to the nonsensical way we measure temperatures.


Measurement Bias?
You bet

Reporting Bias?
You bet

Nonsensical Lawsuits
Clearly, we are not accurately measuring the rise in temperatures but that does not stop nonsense lawsuits.

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Die Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte 1065726
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Nach dem Diesel- jetzt der Benzinskandal?

 
23.07.18 12:52

Laut Spiegel und FAZ sollen die Autohersteller auch beim Diesel gekungelt haben. Ganz böse Auto-Manager sollen versucht haben, den Partikelfilter beim Benziner zu verhindern. „Der Einsatz eines Partikelfilters soll beim Ottomotor unbedingt vermieden werden“, zitiert das Magazin „Spiegel“ aus Protokollen eines „Arbeitskreises Antrieb“.

Wie muss man sich das vorstellen? Da wollen ganz unschuldige Partikelfilter mit besten Absichten die Werkstore der Autohersteller passieren und plötzlich springen die Manager aus dem Gebüsch und sacken sie ein? Oder vielleicht haben sich die Bösewichte auch ins EU-Netz gehackt und haben die EU-Normen kurz vor der Veröffentlichung abgeändert? Das haben sie so subtil gemacht, dass die Beamten über 10 Jahre lang nichts davon bemerkt haben.

Oder will man damit andeuten, dass die Autobauer, die sowieso mit den EU-Behörden permanent in Sachen Grenzwerten zusammenarbeiten, dafür eingetreten sind, die Grenzwerte so auszulegen, dass bei der Euro 6 Einführung eben kein Partikelfilter benötigt wird? Das ist ihr gutes Recht. Die Umweltaktivisten tun das Gegenteil. Die Frage ist, was die Behörde am Ende umsetzt.

Tatsache ist, dass die verabschiedeten Grenzwerte bzgl. Partikel erfüllt wurden. Mit der jüngsten Abänderung der Norm auf RDE wurden die Grenzwerte gesenkt und jetzt verbaut man eben zum Nachteil der Kunden Partikelfilter auch beim Benziner.

Zum Nachteil deshalb, weil durch die Minimengen, die da noch aus dem Motor rauskommen erstens die tatsächliche Belastung auf den Straßen nicht wesentlich beeinflusst wird und zweitens davon auch Null Gesundheitsgefahr ausgeht. Hier gilt dasselbe Prinzip wie beim NOx. Das sind alles nur Statistikleichen, die keinerlei Bezug zur Realität haben, weil die tatsächliche Belastung der Studienprobanden nie gemessen wurde und die Belastung zu Hause deutlich höher ausfallen kann als an den Messstellen. Die Aussagekraft dieser Studien ist damit Null. Ein Raucher erfährt z.B. das mehr als Zehntausendfache an Partikelbelastung als der Luftgrenzwert und wäre nach der Logik der Statistiker nach wenigen Wochen Zigarettenkonsums statistisch tot. Entweder sind die Raucher alle Zombies, oder die Statistiken sind für die Tonne, weil sie wie beim NOx auch nicht alle anderen Todesursachen genau mitberücksichtigen können und die tatsächlichen Belastungen der Probanden gar nicht messen.

Klinisch geht von diesen Konzentrationen keine nenenswerte Gefahr für den Menschen aus. Damit wird den Autokäufern nur ein weiterer Kostenklotz ans Bein gebunden. Darüber hinaus ensteht die Masse der Partikelbelastung durch die Aufwirbelung des Verkehrs (egal ob Schiene, Elektro oder Auto) und ist somit nicht durch Grenzwerte für Verbrennungsmotoren zu vermeiden.

Aber man hat mal wieder was getan, um den Aberglauben zu befriedigen.

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The war on science from the left

 
25.07.18 16:16
Ich hatte den Artikel von John Tierney zum Thema Wissenschaft schon vor 1—2 Jahren gepostet. Hier eine prägnante Zusammenfassung seiner Analyse als Video.

Die Legitimierung grüner und linker Dogmen durch Pseudowissenschaft eines politisierten und korrupten Forschungsbetriebs ist das Herz der ideologischen Matrix, in die uns dieser links—grüne Mainstream gedrängt hat.

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Und nochmal ein Video

 
26.07.18 00:32
Eine wahllose Diskussion zw. einem sog. Denier und einer Klimaritterin im amerikanischen TV. Zwei Aspekte sind daran interessant.

1. Die Tatsache, dass die Diskussion überhaupt stattfindet. Bei uns vollkommen undenkbar.

2. Die postmoderne Argumentation der Klimaritterin. Sie beruft sich nicht auf Tatsachen sondern auf die installierten Instanzen. Faktisch hat sie nichts in der Hand. Also kommt der lächerliche 97% Konsens und die Schutzbehauptung, dass Politik, Wissenschaft und Verbände doch nicht alle falsch liegen können. Möchte man meinen!

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@#1636, Dogma + Ideologie = dogmatische Ideologie

 
26.07.18 16:11

..in bestimmten Kreisen neigt man alles "wissenschaftlich" zu definieren:

"Auch 200 Jahre nach seiner Geburt ist daher das Werk von Karl Marx wegweisend für all jene, welche die Welt nicht nur interpretieren, sondern grundlegendend zum Besseren verändern wollen. Entgegen der Unkenrufe aus dem Feuilleton ist der Marxismus keine dogmatische Ideologie, sondern eine wissenschaftliche Methode zur Analyse der Gesellschaft [...]"

Quelle: "200 Jahre Karl Marx - herzlichen Glückwunsch" -> Link

PS: hiermit auch ein "INTERESSANT" für Beitrag #1636 und #1637, scheinbar lt. ARIVA sollte man "sparsam" sein, wenn man etwas ZU SEHR "interessant" findet -> "Von Ihnen kommen bereits 7 der letzten 20 (oder weniger) positiven Bewertungen für lumpensammler."

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Climate Change: What Do Scientists Say?

 
26.07.18 17:08

Climate change is an urgent topic of discussion among politicians, journalists and celebrities but what do scientists say about climate change?

Does the data validate those who say humans are causing the earth to catastrophically warm?

Richard Lindzen, an MIT atmospheric physicist and one of the world's leading climatologists, summarizes the science behind climate change.

Quelle: PragerU YouTube Video

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Is Climate Change Our Biggest Problem?

 
26.07.18 17:10

Is man-made climate change our biggest problem?

Are the wildfires, droughts and hurricanes we see on the news an omen of even worse things to come?

The United Nations and many political leaders think so and want to spend trillions of tax dollars to reverse the warming trend. Are they right?

Will the enormous cost justify the gain?

Economist Bjorn Lomborg, director of the Copenhagen Consensus Center, explains the key issues and reaches some sobering conclusions.

Quelle: PragerU YouTube Video

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Climate Change: What's So Alarming?

 
26.07.18 17:12

Are droughts, hurricanes, floods and other natural disasters getting stronger and more frequent?

Are carbon dioxide emissions, global temperatures and sea levels putting us on a path for climate catastrophe?

Bjorn Lomborg, Director of the Copenhagen Consensus Center, breaks down the facts about the environment and shows why the reality of climate change may be very different from what you hear in the media.

Quelle: PragerU YouTube Video

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Paris Climate Agreement Won't Change the Climate

 
26.07.18 17:14

The Paris Climate Agreement will cost at least $1 trillion per year, and climate activists say it will save the planet. The truth?

It won't do anything for the planet, but it will make everyone poorer--except politicians and environmentalists. Bjorn Lomborg explains.

Quelle: PragerU YouTube Video

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Do 97% of Climate Scientists Really Agree?

 
26.07.18 17:16

Is it true that 97% of climate scientists agree that climate change is real?

Where does the 97% figure come from? And if it is true, do they agree on both the severity of and the solution to climate change?

New York Times bestselling author Alex Epstein, founder of the Center for Industrial Progress, reveals the origins of the "97%" figure and explains how to think more clearly about climate change.

Quelle: PragerU YouTube Video

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What They Haven't Told You about Climate Change

 
26.07.18 17:18

Since time immemorial, our climate has been and will always be changing.

Patrick Moore explains why “climate change,” far from being a recent human-caused disaster, is, for a myriad of complex reasons, a fact of life on Planet Earth.

Quelle: PragerU YouTube Video

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Can Climate Models Predict Climate Change?

 
26.07.18 17:19

Predicting climate temperatures isn't science – it's science fiction.

Emeritus Professor of Physics at Princeton University Will Happer explains.

Quelle: PragerU YouTube Video

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Wir werden in der Hölle brennen

 
29.07.18 11:19
Anlässlich der aktuellen Trockenperiode redet uns Der Spiegel mal wieder ein bißchen ins schlechte Gewissen. Neben den Vorzügen einer CO2 Steuer werden die Drohszenarien zukünftiger Dürreperioden in Deutschland angepriesen. Selbstverständlich können wir diese Katastophen nur vermeiden, wenn wir nur hörig sind und ganz unserem fossilen Wahn entsagen.

Rein zufällig wird es erst in der Zukunft bei exakt den in Paris verhandelten 1,5 bzw. 2 Gradgrenzen katastrophal. Dabei wurden diese Grenzen vor Jahrzehnten vollkommen willkürlich gesetzt. Für wie blöd hält man die Menschheit eigentlich?

Quelle: www.spiegel.de/wissenschaft/natur/...rren-geben-a-1220516.html
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Die Grönlandkatastrophe

 
31.07.18 18:12

Da berichtet ScineXX, das Wissenschaftsmagazin mit dem kinoaffinen Namen, von der Rekordschmelze in Grönland, als ginge morgen die Welt unter. In dieselbe Kerbe schlägt der Tagesspiegel und berichtet von einer dramatischen Beschleunigung der Eisschmelze. Beide berufen sich auf konkrete Studien zu bestimmten Phänomenen, die mit der Eisschmelze zu tun haben. Beide suggerieren damit angeblich wissenschaftlich fundiert ein Drama, das sich angeblich vor unseren Augen in Grönland abspielt. Beide machen den Menschen dafür verantwortlich. Beide Artikel sind nur 3-4 Monate alt.

Nur deckt sich die Realität seit 2 Jahren nicht mit diesem Zerrbild. Selbst wenn die einzelnen Analysen richtig wären, so unbedeutend sind sie im Vergleich zur aktuellen Realität. Die Rekordschmelze in Westgrönland seit mehr als 450 Jahren, von der ScineXX berichtet, beruht auf einzig auf Binsenwahrheiten und Tricksereien. Es ist wenig beängstigend, dass heute mehr Eis schmilzt als vor 150-450 Jahren, in denen bekanntlich die kleine Eiszeit wütete. Der Erkenntnisgewinn für diese Zeitspanne ist gleich Null, eine klassische Tautologie. Interessant wäre nur der Zeitraum der letzten 150 Jahre. Nur für diesen Zeitraum wird getrickst, was das Zeug hält.

Da werden die Messdaten zweier unterschiedlicher Messtellen miteinander über einen Multiplikator und ein Offset ins Verhältnis gesetzt (Bild links oben). Die entstehende, riesige Oszillation deutet auf ein erhebliches Fehlverhältnis hin, von den Unsicherheiten ganz zu schweigen, die dieses starre Verhältnis zwischen den Messstellen über lange Zeiträume begleiten. Dann wird die gemessene Temperatur (Bild links unten) zu der modellierten Temperatur ins Verhältnis gesetzt und das Delta daraus frech zum menschlichen Beitrag der Erwärmung deklariert. Eine alternative Erklärung wie z.B. ein Modellfehler, wie er bei jedem (!) Modell und Klimamodellen insbesondere festzustellen ist, wird per se ausgeschlossen. Das ist so ein offensichtlicher Murks, dass einem fast schwindlig wird.

Wichtig ist mir aber eigentlich nur eine Beobachtung: Seit 2 Jahren wächst das Eis in Grönland in beträchtlichem Umfang (Bild rechts). Die Medien verschweigen dies komplett und berichten stattdessen über fingierte Messergebnisse oder Plattitüden, die einzig das Katastrophennarrativ stützen. Welche andere Erklärung als politischen Aktivismus kann man da unterstellen?

(Verkleinert auf 42%) vergrößern
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Zu #1647

 
31.07.18 20:36
Hatte ganz vergessen, ne Erklärung meiner Kennzeichnung in den Grafiken links zu liefern. Die Waagrechte oben habe ich eingezeichnet, um zu zeigen, dass die Fluktuation und die Tops in den Vergleichsdaten gar nicht so größt war, wie es die roten angepassten suggerieren. Das Rechteck unten habe ich platziert, weil die steigende Tendenz der grünen Linie nur über den Anstieg im ersten Teil der Daten generiert wird. Gerade in diesem Zeitraum war aber noch gar nix mit CO2. Dieses kam erst in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts dazu (Rechterck). Nur dumm, dass da die Tendenz flat ist. Die Erklkärung, die die Studie liefern will, ist also falsch.
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Und weil wir grade beim Tricksen sind

 
01.08.18 14:05
Roy Spencer entlarvt den letzten Schrei der wissenschaftlichen Trickser. Zur Pseudo- und Voodoo-Science gesellt sich jetzt noch die Gimmick-Science.

www.drroyspencer.com/2018/07/the-temperature-circle-deception/

Ergänzend zu Spencers Analyse sei angemerkt, dass die Animation zum Ende hin auch noch langsamer läuft, um den Part nicht nur räumlich sondern auch zeitlich übertriebener darzustellen. Und sie stoppt natürlich genau am Temperaturhoch, die Abkühlung der letzten 2 Jahre nach dem El Nino Event werden unter den Tisch gekehrt.

Außerdem sagt selbst die irrste optische Täuschung nichts über die Ursache aus, aber sie suggeriert sie natürlich.

Wenn diese Art von Gimmicks etwas bewirkt, dann die Unterhöhlung der Glaubwürdigkeit dieser Wissenschaftler, zumindest auf längere Sicht.
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Klimawandel - symptomatisch demonstriert - Teil 1

 
03.08.18 23:33

Trigger ist mal wieder ein miserabler, kurzer Bericht im Radio zum Klimawandel. Deutsche Forscher haben wieder ganz Fürchterliches entdeckt und sofort Otto N als Schuldigen identifiziert. Demnach steigt die Vegetationsgrenze in den Alpen. Damit verschwinden bestimmte Pflanzen ganz oben und andere nehmen ihren Platz ein. Das ist so bahnbrechend, dass einem schwindelig werden kann. M.E. vollkommen überflüssig, dass solche Binsenweisheiten überhaupt erforscht werden müssen, zumal die Tatsache alleine nichts über die Ursache aussagt, auch wenn es noch so oft unterstellt wird. Die Baumgrenzen im Holozän waren schon mal deutlich höher als heute, und das ganz ohne Autos und Strom. Noch schlimmer ist es, dass der Radakteur offenbar zu doof ist, den alten Hut in diesem Schrank zu entdecken, oder dass er bewusst Panik schüren will. Ich weiß mittlerweile nicht mehr, was Dummheit und was Absicht ist in diesem endlosen Trauerspiel.
Wie auch immer, das war nur der Anlass, mal etwas über den Klimawandel zu schreiben, ohne auf die Details einzugehen, die sowieso nur wenige interessieren. Letzten Endes geht es um die Frage, woran ein Laie ohne große Mühe erkennen kann, dass es mit der Katastrophenstory nicht weit her sein kann.

1.    Lösungsansatz

Für mich der wichtigste Punkt, an dem die Seriosität der Spinstory gemessen werden kann. Auf der einen Seite werden unzählige Katastrophen an die Wand gemalt, von Milliarden von Klimaflüchtlingen über Hitze- und Flutleichen sowie Klimakriegen bis hin zur Auslöschung ganzer Spezies (der kuschelige Eisbär und die lustigen Korallen lassen grüßen). Es droht damit laut Politikern, NGOs und einigen, wenigen Wissenschaftlern die Mutter aller Existenzkrisen, und das global!

Nehmen wir einmal diese Analyse hypothetisch als richtig an. Des Weiteren laden wir ebenso hypothetisch die Schuld komplett auf unsere Schultern. Das durch unser Zutun katastrophal veränderte Klima verursacht also diese planetare Existenzkrise. Konkret ist es das CO2, das wir durch unseren fossil gestillten Energiehunger emittieren. Die Lösung wäre demnach der globale CO2 Ausstieg. Haken dran, da gehe ich auch noch mit. 

Wenn ich die größte Katastrophe als von uns erzeugt und als gesetzt betrachte, muss ich zwangsläufig ein noch intensiveres Assessment der Lösungsansätze betreiben. Im Ansatz wird das beim IPCC getan. Dabei geht es um die Fragen Adaption und Mitigation. Auch hier sind sich die Klimaritter einig: Adaption ist zwar wichtig, aber langfristig sind die Schäden so immens, dass Mitigation (Änderung) her muss. Die Adaption ist in erster Linie Hauptargument zur Unterstützung der Habenichtse dieser Welt. Die unsinkbaren Atolle dieser Erde (Tuvalu als Posterchild) müssen zwingend gegen die zukünftigen Sturmfluten gewappnet und deren Menschen umgesiedelt werden, auch wenn das dort gar keiner will. OK, auch nochmal nen Haken dran, auch wenn gar keine Gefahr droht, sicher ist sicher. 

Aber bei der Mitigation fängt der Fisch an zu stinken. Wir haben also eine von uns verursachte Planetenkrise und machen dann nochmal was genau? Ohne auch nur den Ansatz einer Diskussion lautet die Vorgabe: Wie verrückt Holz verbrennen, Windräder, Solardächer, Batterien bauen und was wir damit nicht hinbekommen an Energie müssen wir durch Änderung unseres Lebensstils einsparen, zukünftige Energiebedarfssteigerungen ausgeschlossen. Ende der Ansage!

Vollkommen unabhängig von den Wolkenkratzerhohen, physikalischen Hindernissen und den kirchturmdicken, praktischen Hinkebeinen des Ansatzes muss einem doch die Vorgehensweise mehr als spanisch vorkommen! Da entscheidet ein kleines, von uns in keinster Weise befähigtes oder gar gewähltes Expertengremium mal eben so über unseren zukünftigen Lebensstil. Angenommen man wäre ein Mensch der ganz gutmütigen Sorte, der humane Golden Retriever sozusagen, und machte auch dahinter noch seinen Haken, dann müsste einem aber allerspätestens die Alternativlosigkeit die Fragezeichen in die Großhirnrinde drücken. Denn Rückfragen z.B., ob man angesichts dieser globalen, sozialistischen Alternative inkl. Bevölkerungskontrolle nicht doch nochmal über andere Optionen, wie z.B. die Atomkraft, nachdenken möge, sind zwecklos, da die Lösung alternativlos ist. Werden solche Zweifel geäußert, ist man bestenfalls Skeptiker, worst case (Holocaust) Leugner. Womit wir beim nächsten Punkt wären, den Stilmitteln, die die Klimaritter nutzen, aber dazu gleich mehr.

Zuvor noch einmal die Quintessenz zu diesem Punkt hier. Selbst wenn man also alles akzeptierte, was das Katastrophennarrativ an Geschützen auffährt, müssten sich einem spätestens bei der diskussionslos vorgesetzten Lösung, die noch dazu mit fiktiven Annahmen für die Zukunft daherkommt, die Haare sträuben. Wer quasi nur einen Schuss zur Rettung des Planeten zur Verfügung hat, setzt alles auf eine mit viel technischer Hoffnung vollgepackte Lösung der sozialistischen Bevölkerungskontrolle und lässt alle erprobten technischen Alternativen des Fortschritts diskussionslos links liegen? Es ist sogar noch schlimmer, man lässt die Alternativen nicht nur links liegen, man hängt ihnen sogar noch haushohe Denkverbotsschilder um. Ginge es tatsächlich um die Rettung des Planeten, müssten zunächst alle technischen Optionen eingehend analysiert werden und selbst wenn dieses Assessment zur jetzigen Lösung führte, müssten die Bürger über die Optionen und die Unsicherheiten aufgeklärt werden, um ihnen am Ende die Entscheidung zu überlassen. Der praktizierte Weg, eine prädestinierte Lösung ohne Widerrede und ohne Information über die Unsicherheiten und die politischen Konsequenzen durchzuboxen, ist nichts anderes als totalitär.

2.    Die Stilmittel

Die Debatte um den Klimawandel – so sie überhaupt stattfindet – läuft ausnahmslos identitär ab. Wir, die guten Weltenretter, gegen die, die Erdenkiller. Die selbsternannten Weltenretter mögen zwar ihr edles Motiv in die Waagschale werfen, aber die eigenen Reihen über Schüren von Angst und Diffamieren der Gegner zu sichern, stellt genau dieses mehr in Frage, als dass man es damit legitimiert.

Der identitäre Impuls, den die Gemeinde damit setzt, führt zwangsläufig zu weiteren fragwürdigen Methoden. Da faktisch wenig zu holen ist, was die drastischen Maßnahmen auch nur im Ansatz rechtfertigen würde, ist man umso mehr auf psychologische Kriegsführung angewiesen. Um beim Thema Identität zu bleiben, hier ein Einblick in die ideologische Trickkiste, wie sie in jedem gut sortierten Spielzimmer wahnsinniger Autokraten und Diktatoren stehen:

An erster Stelle die bereits angesprochene Diffamierung der Gegner: Es fängt an mit dem reflexhaften Beschuldigen von Kritikern als Büttel der Öl-, Energie oder Autobranche und hört auf beim Holocaustleugner. Letzteres ist die Assoziation, die dem Begriff „Leugner“ sowohl im Deutschen als auch im Englischen anhaftet. Das ist bewusst so gewählt. Denn die Theorie der katastrophalen Erwärmung, mehr ist es ja nicht, skeptisch zu hinterfragen, bedeutet ja nicht Leugnung. Leugnung heißt, eine belegte Wahrheit bewusst mit entsprechendem Motiv zu verneinen. Weder ist diese Wahrheit gesichert, eher im Gegenteil, noch existiert bei jedem Skeptiker so ein Motiv. Das bedeutet, der Begriff „Leugner“ wurde bewusst demagogisch so gewählt und der eigenen Meinung damit eine Unanfechtbarkeit angedichtet. Überflüssig zu erwähnen, dass jeder Widersacher automatisch auch „Rechts“ ist, was heutzutage anscheinend schon verdächtig genug ist.

Jede identitäre Ideologie braucht ihre Gatekeeper. Sie achten darauf, dass a: eine Parteilinie (Konsens) da ist, b: dass kein Anhänger die Biege macht und c: dass Widersacher entsprechend negativ gelabelt sind, um ihren Argumenten nicht auf den Leim zu gehen. Im wissenschaftlichen Bereich reichen einige wenige Vortänzer aus, diesen Job zu tun. Oft sind es sekundäre Disziplinen, die sich hier zu Wort melden. Naomi Oreskes mit ihren lächerlichen Untersuchungen zum angeblichen wissenschaftlichen Konsens oder auch unser Potsdamer Vorturner mit seinen Verschwörungstheorien zur Ölindustrie seien hier als Personen erwähnt. Aber es geht noch wesentlich weiter.

Ein Markenzeichen der Gatekeepingstrategie der Klimaritter ist der Desmogblog, quasi das Pendant zum totalitären Wahrheitsministerium. Hier wird nicht nur vorgeschrieben, was richtig und was falsch ist, hier wird auch penibel Buch geführt über die Leugner. Die Denier Datenbank, übrigens ganz unverhohlen auch genau so genannt, listet umfangreiche Nachweise zu den Gegnern, gerne mit verzerrenden Zitaten, falschen Anschuldigungen und wenn möglich mit unvorteilhaftem Foto. Ja, man liest richtig, die Klimaritter führen penibel Buch, wer dazu zählt und wer nicht und was der gemeine Leugner so denkt, von sich gibt und wie die Gegenpropaganda zu den einzelnen Thesen zu lauten hat. Selbstverständlich wird verbissen darauf geachtet, wie sich eine Verbindung zwischen Denier und der Ölindustrie konstruieren lässt. Wer denkt, schwarze Listen wären Anekdoten aus der DDR, hat den Klimarittern noch nicht auf die Finger geschaut. Hier geht es wohlgemerkt um Wissenschaftler und in der Öffentlichkeit stehende Personen, die nur das Katastrophennarrativ dieser Sekte nicht teilen. Sie haben sich ansonsten nichts zu Schulden kommen, außer eben nicht der vorgeschriebenen Meinung zu sein. 

Wer denkt, das wäre nicht mehr zu toppen, ist falsch gewickelt und hat noch nicht im postmodernen Deutschland vorbeigeschaut. Auch das Umweltbundesamt hat vor Jahren einmal ähnliches versucht und missliebige Journalisten in einer schwarzen Liste geführt. Immerhin war dann noch ein Rest an Protest im Lande spürbar, worauf man das Pamphlet vorerst wieder zurückgezogen hat. Nach mehreren gerichtlichen Instanzen wurde nun entschieden, dem „Postfaktischen“ nicht mehr Raum zu lassen und dem UBA damit die Deutungshoheit zu gewähren. Es darf damit ganz offiziell Journalisten und Skeptiker der Regierungspolitik diskreditieren. Das wäre eigentlich Stoff für eine kafkaeske Posse, wenn es nicht traurige Realität 2018 in Deutschland wäre.


… To be continued


Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

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