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Die Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte

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Die Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte lumpensammler
lumpensamml.:

Die Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte

30
01.05.16 00:56
#1
Ich habe lange damit gerungen, dem Thema ein weiteres Forum zu geben. Einmal, weil ein Skeptiker oder Kritiker der ganzen Klimahysterie für gewöhnlich als Verschwörungstheoretiker abgestempelt oder gleich in eine rechte, wenn nicht noch dubiosere Ecke gestellt wird. Aber auch, weil das Thema in allen Foren und Facetten schon ausführlich diskutiert wird und ein Zugewinn an Erkenntnissen fast nicht mehr möglich ist.

Was mich letztendlich doch dazu bewegt hat, ist erstens die steigende Unverfrorenheit der AGW (Anthropogenous Global Warming) Protagonisten in dieser Debatte gerade in den letzten Jahren. Und es ist die kritiklose Akzeptanz der kontraproduktiven Maßnahmen, die auf Basis dieser Propaganda getroffen werden. Wie Lämmer werden wir hier zur Schlachtbank geführt und keiner murrt, weil keiner merkt, was wirklich geschieht: Der größte antidemokratische und antikapitalistische Coup seit der Nachkriegsordnung.

Für die Mehrheit dürfte das schwer vorstellbar sein, zumal alle Medien und alle politischen Parteien, und das sogar fast weltweit unisono meinen, dass die CO2 Emissionen unser Klima in einer für uns gefährlichen Art und Weise beeinflussen. Garniert wird diese Einstimmigkeit von einem breiten wissenschaftlichen Konsens (97% der Klimawissenschaftler bestätigen das).

Deshalb kann nur ein Narr sein, der hier dagegen hält. Nun ja, ich bin so ein Narr. Ich kann mittlerweile sogar verstehen, wie man mit dieser spin story so weit kommen kann. Wenn in unseren Schulen offiziell der Al Gore Film "Eine unbequeme Wahrheit", der mehr Lügen als Wahrheiten enthält (das IPCC selbst hat mit der bestätigten Unnachweisbarkeit der Zunahme von Extremwetterereignissen die meisten Hauptthesen des Films widerlegt), gezeigt werden darf, dann wird man quasi immunisiert gegen die AGW-Kritik. Wenn fast alle globalen Temperaturrohdaten geheim in den Händen der AGW Protagonisten (Nasa GISS - Hanssen bzw. Hadcrut - Phil Jones) sind, denen aber von den Medien uneingeschränktes Vertrauen entgegengebracht wird, obwohl die daraus errechneten historischen Temperaturen sich mit schöner Regelmäßigkeit und haarsträubenden Begründungen auf wundersame Weise nachträglich hin zu mehr Erwärmung ändern, dann ist es auch kein Wunder, dass wir glauben, die Erde könnte durch unser CO2 verglühen, wo doch schon vor Jahrmillionen das Zigfache an CO2 Konzentrationen herrschten, ohne dass genau das geschah, was wir jetzt erwarten. Also Hut ab! Es hat geklappt. Alle sind eingelullt und es wird bereits kräftig an der politischen Umsetzung gearbeitet.

Die wirtschaftlichen und politischen Konsequenzen sind eigentlich leicht absehbar. Aber es stört offensichtlich niemanden, dass Kritiker der AGW Thesen mittlerweile nicht mehr nur beruflich sondern auch rechtlich belangt werden (Roger Pielke Jr. theclimatefix.wordpress.com/ oder Lennart Benngston www.spiegel.de/wissenschaft/natur/...-gwpf-aus-a-969382.html). Es stört auch niemanden, dass wir eine Energiepolitik aufsetzen, die uns erstens abhängig vom Ausland macht, mit der wir zweitens den zukünftigen Bedarf gar nicht mehr decken können und die drittens die Energiepreise steigen lassen wird, so dass große Teile der Bevölkerung deutliche Einschränkungen werden hinnehmen müssen. Und zu allerletzt stört es jemanden, dass selbst, wenn alles so wäre wie behauptet, gar keine Lösung zu dem Problem existiert. Denn wir erzeugen derzeit (und das schon trotz aller jüngsten Maßnahmen seit 20 Jahren konstant!) 13% der globalen Energie nicht fossil. Bis zum Jahr 2050 müsste dieser Wert bis auf 80% steigen, wenn wir die befürchtete Klimakatastrophe vermeiden wollten. Der Glaube macht sicher selig. Das Beste daran ist jedoch, dass auch den AGWlern dieses Dilemma bewusst ist und im Kleingedruckten ganz unverblümt von der notwendigen Transformation der Gesellschaft und Wirtschaft gesprochen wird. Also zurück in die Steinzeit!

SChließlich und gleichzeitig als Einstieg in den Zweifel will ich nur mal die globalen CO2 Emissionen direkt den vom IPCC (Basis = Hadcrut bzw. GISS) veröffentlichten globalen Temperaturen gegenüberstellen. Die einzelnen Phasen, in denen CO2 und Temperatur gleich- bzw. gegenläufig waren, habe ich farblich gekennzeichnet.

More to follow.
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Die Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte lumpensammler
lumpensamml.:

Noch was zum Thema Köhler und Medien

 
22.02.19 17:41

Der Rechenfehler Köhlers ging ja durch die Medienlandschaft wie ein Stromschlag. Die Erleichterung, dass die Gefahr doch da ist und die bösen Autos doch zurecht wegen millionfachen Mordes auf der moralischen Anklagebank sitzen, war sprichwörtlich zu spüren. Deshalb schaltete man auch sofort auf Gegenangriff um und wollte den Häretiker ein für allemal zerstören.

Am erschreckendsten finde ich die Reaktion der politisch korrekten Malthusianer von Spektrum.de (Zusammenarbeit vom Wissenschaftsmagazin Spektrum und Zeit Online). Dort wird wirklich nur politisch korrekte Wissenschaft kommuniziert. Selbstverständlich darf da auch der Extremist Rahmstorf den Klimakommunikationsdiktator spielen. Das nur nebenbei.

Auf jeden Fall analysierte man bei Spektrum zunächst die Kritik Köhlers und seiner Ärztehundertschaft fachmännisch, also rein identitär und per wissenschaftlichem Schw...längenvergleich. In postmoderner Tradition maß man natürlich auch den Proporz. Selbstverständlich konnten die Kritiker keines der Spektrum-Kriterien für ernstzunehmende Kritiker erfüllen und wurden bereits vor dem Rechenfehler wegen nicht ausreichender Schw....länge diskreditiert. Mit keinem Wort, und das aus gutem Grunde, ging man fachlich auf die Kritik ein. Wäre ja noch schöner, wenn sich ein Wissenschaftsportal plötzlich wissenschaftlich agieren müsste. Dann lieber doch bei den politischen Leisten bleiben.

Nachdem der Rechenfehler entdeckt wurde, schoss Spektrum (ein Chemiker als Autor) aus allen Rohren zurück. Aber auch dieses Mal kein Wort zur Sache. Es geht ausschließlich um die ahnungslose und wissenschaftlich komplett unbeleckte Partei von Köhler und Co. auf der einen und die richtige, güldene, unantastbare und etablierte Epidemiologie auf der anderen Seite. Kein Versuch, die Rechnung und die Logik der taz zu überprüfen, geschweige denn auch nur auf eins der Sachargumente einzugehen. Auf der goldenen Seite steht natürlich auch ein Künzli vom TPH, der für Greenpeace den wissenschaftlcihen Stand immer gerne so zusammenfasst, dass die damit hausieren gehen können und er gerade eben so nicht sofort ins Gefängnis wandern muss.

Das ist ein Stil, wie es der DDR gut zu Gesicht gestanden hätte, wenn sie vom Westen eines Fehlers bezichtigt worden wäre. Für ein Wissenschaftsmazin ist das ein Offenbarungseid. Entweder man hat sich politisch so extrem verrannt, oder man ist Teil der Korruption, oder man ist einfach nur stinkblöd. Anders kann man diese Propagandamaschinerie nicht erklären, die hier am Werkeln ist. Dass der intellektuelle Rohrkrepierer von Artikel die EPA zitiert, deutet darauf hin, dass man deren Urteil kennt. Dass dieses Urteil, das eher Köhler stützt und die deutschen Epidemiologen ein wenig wie Schulbuben aussehen lässt, unerwähnt bleibt, überführt den Autor der dummdreisten Propaganda.

Aber etwas anderes habe ich auch gar nicht erwartet. Die dummdreiste Bande wird es noch zerlegen, denn diese Voodoo-Wissenschaft und die kriminelle Energie, das Selbstbedienungskarussell aufrecht zu erhalten, lassen sich nicht dauerhaft mit Propagandalügen und Verleumdungen unter den Teppich kehren.

Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität
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lumpensamml.:

Niederschmetternd

 
22.02.19 20:55
wie die Politik mit dieser banalen Farce umgeht, die den Menschen unnötig das Leben schwerer und teurer machen. Korrekturversuche werden einfach kommentarlos ignoriert und niedergestimmt.

Der Antrag zur Überprüfung des Grenzwerts von der FDP:
dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/050/1905054.pdf

Die Ablehnung des FDP Antrags:
www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/...id-grenzwerte/580126
dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/061/1906131.pdf

Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität
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lumpensamml.:

Bezeichnend

2
22.02.19 22:00
Für die Grünen sind die Kritiker an der offensichtlichen Korruption zwischen Wissenschaft und Politik „Reichsbürger“. mobile.twitter.com/DJanecek/status/1088191988321665025

Meine Rede: Stalinisten, Maoisten, Grünfaschisten, was auch immer, mit Demokratie haben diese Leute überhaupt nichts am Hut.
Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität
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Talisker:

Dem Absatz

 
23.02.19 08:13
"Aber etwas anderes habe ich auch gar nicht erwartet. Die dummdreiste Bande wird es noch zerlegen, denn diese Voodoo-Wissenschaft und die kriminelle Energie, das Selbstbedienungskarussell aufrecht zu erhalten, lassen sich nicht dauerhaft mit Propagandalügen und Verleumdungen unter den Teppich kehren."
stimme ich voll und ganz zu, ich hätte es nicht derart krass formuliert, aber inhaltlich voll d'accord.
Mal wieder eine interessante Aneinanderreihung von extremem Vokabular (Schwanzlängenvergleich, Klimakommunikationsdiktator), meinungsstarken Sätzen ("Entweder man hat sich politisch so extrem verrannt, oder man ist Teil der Korruption, oder man ist einfach nur stinkblöd." - ich sach, alles zusammen, lass es noch mehr krachen!) und interessanten Ansätzen (der Autor ist Chemiker - sowas ist doch sonst nicht von Interesse).
Noch nebenbei: #1929 sollte sogar unter deinem Niveau sein.  
Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.
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lumpensamml.:

Na Hauptsache wir sind einer Meinung

2
23.02.19 11:23
Was macht da schon ein kleines Schwänzchen?
Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität
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lumpensamml.:

Nebenbei #1929

 
23.02.19 11:32
Ganz im Gegenteil. Ich halte die Grünen für verfassungswidrig, die genannten Etiketten sind purer Euphemismus.
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Tomkat:

ökotaliban, panikpartei ....

2
23.02.19 11:35
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lumpensamml.:

Und es bröselt weiter

 
27.02.19 22:40
Jetzt haben sich angeblich auch die korrupten Münchner Throninhaber der deutschen Epidemiologen „verrechnet“. Man kommt gar nicht mehr mit, so schnell, wie hier die Rechenfehler an die Oberfläche blubbern. Sogar die Tagesschau berichtet widerwillig darüber. Den Rest der Maoisten-Medien scheint es nicht zu interessieren. Es kann schließlich nicht sein, was nicht sein darf. www.tagesschau.de/wirtschaft/umweltbundesamt-103.html

Das Umweltbundesamt, Auftraggeber der Studie für Gehirnamputierte, will jetzt im Epidemiologenhimmel, in den USA, anfragen, ob das nun alles seine Richtigkeit hat oder nicht.

Es ist vollkommen egal, wer da nun Recht hat. Die Studie ist methodischer Murx, unabhängig davon, wie die vorzeitigen Todesfälle bestimmt werden, wenn auch die zitierte falsche Logik zurecht kritisiert wird. Das muss aber noch lange nicht heißen, dass der Epidemiologengott seine Logik genauso definiert.
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In Ergänzung zu #1934

2
01.03.19 15:01
Warum wohl fragt das UBA in den USA an, wenn es Aufschluss haben will, ob vorzeitige Todesfälle so berechnet werden darf? Ganz einfach: Weil dort die Antwort am sichersten abschätzbar mit "Ja" erfolgen wird. Denn auch dort praktiziert man es sehr wahrscheinlich genau so.

Der entscheidenden Frage geht man bewusst aus dem Weg: Sind die epidemiologischen Studien aus wissenschaftlicher Sicht saubere Statistik oder nicht? Diese Frage hat dann auch kein Epidemiologe, sondern ein Mathematiker oder Statistiker zu beantworten. Auch dort ist die Antwort absolut vorhersehbar, nur lautet sie eben "Nein".

Insofern ein abgekartetes Spiel, das sich hier vollzieht. Mal sehen, wie oft der Krug so noch zum Brunnen humpelt, bevor einer auf den Trichter kommt, oder den Statistikern im Lande der Geduldsfaden reißt.

Diese wissenschaftliche Koruption im Sinne einer regulierungswütigen und umweltaktivistischen Politik hat längst Ausmaße angenommen, die unsere Demokratie untergraben. Die halbe EU-Gesetzgebung basiert auf solch Pseudowissenschaft und Gerichte entscheiden natürlich auf dieser Basis, was bleibt ihnen auch anderes übrig? Selbst wenn Gesetze in ihrer Interpretation unklar sind, werden Gutachter herangezerrt und das gericht folgt ihnen in der regel, wie der Spiegel hier darlegt.
www.spiegel.de/auto/aktuell/...l#js-article-comments-box-pager

Wir sind auf dem besten Weg zu einer Spezialistendiktatur. Einige wenige bestimmen die Themen und Grenzen, denen wir kompromisslos zu folgen haben. Widerspruch zwecklos, der Speziaist hat es besiegelt, Vernunft ausgeschlossen. Wer die Spezialisten kontrolliert, kontrolliert das Volk.
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Nochmal zu der UBA Studie

2
08.03.19 10:33
Das UBA hat die Kritik ja bereits zurückgewiesen.

www.umweltbundesamt.de/themen/...kritik-an-no2-studie-zurueck

Und fragt jetzt trotzdem nochmal in den USA nach?

Gleichzeitig geraten noch zwei andere epidemiologischen Studien ins Visier der Kritiker. Einmal die ICCT Studie, die noch mehr Statistikleichen entdecken will und die Max-Planck-Studie zu Massentierhaltung, die quasi behauptet, dass Schweinemast genauso tödlich ist wie Rauchen. Frei nach dem erfolgreichen Klimamotto: Wir haben zwar nix Neues entdeckt, aber jetzt ist alles schlimmer als gedacht.

www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/...utschland-a-1255358.html
en.rwi-essen.de/unstatistik/87/

Und da ist meine prinzipielle Kritik noch gar nicht enthalten. Der logische Zirkelschluss z.B., zuerst alle abnormalen statitischen Effekte (z.B. Todesfälle) willkürlich einem einzigen Schadstoff zuzuordnen und dann auch "nur" diesen zu berechnen, ist an Dummheit nicht zu überbieten. Die viel gelobte WHO (IARC) listet z.B. 1000 Kanzerogene (deren Nachweis ich zwar bezweifle, aber immerhin ist das offizieller Stand), daneben existieren Hunderte von Gefahrenstoffen, für die MAK-Werte definiert sind. Was ist mit all diesen Stoffen? Wurden die berücksichtigt? Was ist mit der psychischen Verfasssung der Probanden? Was mit ihrer genetischen Vorbelastung zu allen Krankheiten? Wurde das berücksichtigt? Wie groß sind die Unsicherheiten bei einem relativen Risiko von 20 für Herzkrenkheiten bei Rauchern? Wie groß die fehler durch Fragebögen? Die Epidemiologie zu Luftschadstffen ist ein intellektueller Treppenwitz. Das hat nichts mit Wissenschaft zu tun, das ist Voodoo.

Voodoo ist ein mächtiges Tool, v.a. wenn man es Wissenschaft tauft.
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iBroker:

Medien blasen seit 150 Jahren "heiß und kalt"

3
08.03.19 16:28

..es scheint, dass Alarmismus und "bevorstehende Apokalypse"-Vorhersagen schon immer theatralische Reife hatten.

Weiss nicht inwiefern schon bekannt, hier nur ein paar historische Medienberichte, wie Medien seit 150 Jahren (1870) mal HEISS und mal KALT blasen sowie gewagte Vorhersagen verbreiten (schnell übersetzte Schlagzeilen):

  • 1890: Die älteren Bewohner erzählen uns, dass die Winter heute nicht mehr so kalt sind wie in ihrer Jugend.
  • 1923: Professor Gregory of Yale University warnte, dass Nordamerika bis zu den Großen Seen im Süden verschwinden und große Teile Asiens und Europas "ausgelöscht" würden.
  • 1937: Das erwärmende arktische Klima lässt Gletscher schneller abschmelzen, der Meeresspiegel steigt, sagen Wissenschaftler - "Eine mysteriöse Erwärmung des Klimas manifestiert sich langsam in der Arktis und führt zu einem 'ernsthaften internationalen Problem'.
  • 1961: eine Versammlung von Spezialisten aus mehreren Kontinenten sind nur in einem Punkt einig zu sein: Es wird kälter.
  • 1970: In 10 Jahren werden alle wichtigen Tierarten im Meer ausgestorben sein.
  • 1970: Die Zivilisation wird innerhalb von 15 oder 30 Jahren enden, wenn nicht sofort Maßnahmen ergriffen werden. Wir befinden uns in einer Umweltkrise.
  • 1971: In den nächsten 50 Jahren wird Feinstaub, welcher der Mensch durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe in die Atmosphäre abgibt, so viel von der Sonneneinstrahlung abschirmen, dass die Durchschnittstemperatur der Erde um sechs Grad [Fahrenheit] sinken könnte.
  • 1989: New York wird wahrscheinlich in 15 Jahren wie Florida sein.
  • 1989: Ein hoher Umweltbeauftragter der UNO sagte, dass die Regierungen ein 10-jähriges Zeitfenster haben, um den Treibhauseffekt zu lösen, bevor es über die menschliche Kontrolle hinausgeht.
  • 1999: Wissenschaftler warnen davor, dass einige Gletscher des Himalaya innerhalb von 10 Jahren wegen der globalen Erwärmung verschwinden könnten.


Mehr Schlagzeilen unter: News media blowing hot and cold for 140 years ->Link

Hier eine weitere Berichtensammlung aus den 70ern Jahren - damals stand an der Tagesordnung "Globale Kühlung"-Alarmismus: "Schadstoffbelastung könnte das Sonnenlicht blockieren".

1970s Global Cooling Alarmism ->ausführliche Artikel mit Links

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Die Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte 1100859
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#1938

Die Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte iBroker
iBroker:

Klimawandel ein "kompletter Schwindel und Betrug"

3
08.03.19 21:53

..selbst der Mitbegründer und ehemalige Präsident von Greenpeace Kanada, Patrick Moore, sagt aktuell, dass der Klimawandel ein "kompletter Schwindel und Betrug" ist, welcher "die Wissenschaft mit Aberglauben und einer Art toxischer Verbindung von Religion und politischer Ideologie übernommen hat":

Fear has been used all through history to gain control of people’s minds and wallets and all else, and the climate catastrophe is strictly a fear campaign — well, fear and guilt — you’re afraid you’re killing your children because you’re driving them in your SUV and emitting carbon dioxide into the atmosphere and you feel guilty for doing that. There’s no stronger motivation than those two. [...]

Scientists are co-opted and corrupted by politicians and bureaucracies invested in advancing the narrative of “climate change” in order to further centralize political power and control, explained Moore.

Quelle: bitte selber auf Google "Greenpeace Founder: Global Warming Hoax" eingeben, da die "Gedanken Polizei" bestimnte Verlinkungen hier nicht erlaubt.

Die Botschaft des Mitbegründers von Greenpeace erinnert an die Aussage von John Coleman, dem verstorbenen Gründer des Weather Channel, der die globale Erwärmung auch als "der größte Betrug der Geschichte" bezeichnete:

'Global warming the greatest scam in history' claims founder of Weather Channel -> Link

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Die Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte 1100928
Die Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte lumpensammler
lumpensamml.:

Nicht nur das, ibroker

 
08.03.19 22:26
die Wissenschaft sucht auch immer den direkten Weg zur Macht. Als noch global cooling angesagt war, hat man flugs den Präsidenten angeschrieben, um seine Dienste anzubieten.

Quelle: www.cpc.ncep.noaa.gov/products/outreach/..._reeves_denver.pdf
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Die Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte 1100937
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Der Weltuntergang ist natürlich

 
08.03.19 22:31
immer das Mindeste, was droht. Das ist heute nicht viel anders als vor 50, 500 oder 5000 Jahren. Den Schamanen war durch die Finte oft genug ein warmes Plätzchen neben dem Thron sicher. Um nichts anderes geht es der Meute heute auch. Sagt nur keiner so.
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Nochn Schwank von Dieter Nuhr

 
09.03.19 00:49
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Feinstaub, mal nachgemessen

 
09.03.19 09:05
Die Dekra hat mal in Stuttgart nachgemessen, was sich so feinstaubmäßig tut. Zur Erinnerung, nach Epidemiologenlesart ist der Feinstaub ja 2-3 mal so tödlich wie NO2.

Resultat: in der U-Bahn wird die höchste Konzentration gemessen, satte 150% über dem Erlaubten und 5-mal so hoch wie neben Deutschlands angeblich „dreckigster“ Kreuzung, dem Neckartor.

www.stuttgarter-nachrichten.de/...43f1-9588-e21e467c07d5.html

Das Resultat deckt sich mit dem aus Paris, das ich hier schon vor 1-2 Jahren gepostet habe. Auch da war die Feinstaubkonzentration in der Metro deutlich höher als neben der bekannten Stdtautobahn Periferique.

Höre ich jemanden „ Sperrt die Bahnhöfe!“ rufen?

Nein, weil der gewiefte Voodoo Hohepriester den Spruch von gutem und bösen Feinstaub an die Pissoirwand gemalt hat. Der Gute ist der in Wohnungen und der Böse der von Autos. Durch nichts belegt, wie auch sollte eine lausige Statistik solche Unterscheidungen vornehmen können, wo sie noch nicht einmal das misst, was die jeweilige Statistikleiche zeitlebens alles eingesaugt hat. Wüsste es die Epidemiologie, hätte man die jew. Stoffe auch längst isoliert und reguliert.

Korruptes Pack!
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Aufwachen aus der "Matrix-Traumwelt"

 
11.03.19 16:52

@#1942: persönlich schaue ich "ARD, Kabel-TV & Co." generell nicht, aber bemerkenswert zu sehen, dass sogar Satire mehr Wahrheit und Realität als die meisten "Mediennachrichten" enthält.

Tja, in einer "Matrix-Traumwelt" zu leben ist i.d.R. nicht schlimm, nur das "Aufwachen" ist es - jetzt befinden sich die "Sozi-Moderne-Utopia"-Visionäre in der "Interpretieren/Begreifen/Realisieren"-Aufwachsphase.

Aktuell wird der "Unsinn/Wahnsinn" immer mehr realisiert und in bestimmten Kreisen mit dem "gut gemeint"-Motto argumentiert. Das Weitermachen mit dem "Unsinn" wird jetzt mit der "Konjunktur- und Innovation"-Theorie gerechtfertigt, selbst wenn der Vortrieb nur "Angst und Panik" sein soll.

Da in einem anderen Thread ein paar Gedanken dazu gepostet habe:

#89030, moralische Panik vs. gesunde Motivation

[...] ob der kampf gegen den klimawandel ein unsinniges unterfangen ist oder nicht, ist derzeit rational nicht zu beantworten, zumal er durch den trigger "angst" geschätzt 100% emotionsgesteuert ist. wie war es denn nach 09/11,  als es unter dem namen kampf gegen den terror zu wesentlichen veränderungen in fast allen lebensbereichen gekommen ist? [...]

natürlich gibt es immer gegner und zweifler und jeder ist gut beraten ernsthafter kritik ein ohr zu leihen. eine bedingung jedoch hat kritik in gleichzeitigkeit zu erfüllen um das prädikat ernsthaft zu verdienen, nämlich den konstruktiven alternativvorschlag. stimmen die sich ausschließlich auf kritik und neinsagen beschränken, sind destruktiv und erschweren alle bemühungen.

..du bringst sehr gute Beispiele an, welche eigentlich meine Beobachtungen mit der Konfliktlogik und Diskrepanzen bestätigen (wobei auch andere Themen waren gemeint, nicht nur "Klima").

Deine Vergleiche enthalten genau die distinktiven Aspekte um der Rationalität näher zu kommen, denn den Menschen vs. die Natur unter KONTROLLE zu bekommen, sind widerlegbar zwei völlig unterschiedliche Vorsätze.

Ein rationaler Grundkonsens in Bezug auf "Mensch-Kontrolle" (dein Beispiel "Sicherheit 09/11") ist aus der logischen Perspektive (nicht aus Notwendigkeit gemeint) absolut greifbar, hingegen die "Natur-Kontrolle" ist defintiv aus der rationalen Reichweite.

Besonders aus dieser Perspektive sieht die "Ursachenfindung"1) sowie die bisher vorgeschlagene "Lösung"2) unlogisch, banal und naiv aus. Die "Bemühungen" an sich wiederum - den Klimawandel zu "stoppen" - kann man aus dieser Perspektive nur mit der "Fitneßlaufband"-Theorie vergleichen: das "Ziel" vor Augen um doch nirgends anzukommen.

Umso mehr verwunderlich und gleichzeitig ironisch ist die Tatsache, dass die "Antikapitalismus"-Visionäre sich ausgerechnet monetären Lösungsansätzen primär bedienen. Lächerlich ist es obendrein auch, dass sie ihre "Innovationsfreude" immer mit der gleichbleibenden "Ultra-Allround-Lösung" alias "Steuer-Keule" promoten versuchen, welche in diesem Falle, "zahlentechnisch" betrachtet, nicht mal realisierbar ist.

Aber wie schon mal festgestellt, einiges ergeben in dem "Optimus-Sozialismus"-Orbit dieser Visionäre nicht viel Sinn begründet mit Logik, außer "gut aussehen und sich gut fühlen lassen".

Somit "moralische Panik" kann man für Konjunktur- oder Innovationszwecke schon gar nicht der "gesunden Motivation" gleichstellen - besonders nicht, wenn "Gespenste" als Ziel und Zweck verfolgt werden. Sie ist ohnehin destruktiv und birgt Gefahren in sich; viel "destrukiver" als z.B. "Kritik und Neinsager".

Wohl gemerkt, der Beitrag #1937 bestätigt nicht nur das Verhalten der Medien, sondern auch unsere zeitlich festgehaltene "Gespenste".

Wobei ein rationaler Konsens auf allen Seiten wäre evtl. viel näher betreffend "Luftqualität", wenn z.B. vergleichbare "China/Indien"-Verhältnisse zur Diskussion stehen würden, allerdings ist das dem Faktor "Bevölkerungsdichte" zuzuschreiben. Aber das ist wieder ein sehr sensibles Thema, welches wir lieber nicht ansprechen wollen. Damit riskiert man nur die schlafenden "Fata Morgana"-Matadore aufzuwecken.

Die "Alternative" dazu ist durchaus auch nicht perfekt, allerdings betreffend Innovation und Freiheit, der Kapitalismus z.B. widersetzt sich der "Steuer-Keule", indem er von Natur aus direkt Innovation und Freiheit fördert, sowie gleichzeitig die Ideologie der individuellen Rechte und das "Ideal" des gegenseitigen Vorteils/Nützens bewahrt.

Das wären ein paar Hauptaspekte, welche durchaus rationale Antworten liefern, warum und woher die "Kritik und Neinsager"-Stimmen gibt/kommen.


1) historische Aufzeichnungen zeigen wie dynamisch und komplex das Thema OHNE "Menscheneinfluß" bereits ist, insofern man ist gerade deswegen umso mehr erstaunt, wie man ein komplexes Klimasystem NUR anhand eines einzigen Parameter "CO2" erklären will.

2) Pariser Klimaabkommen: Billionen pro Jahr für eine Temperaturreduktion von nur 0,17 °C via Steuern ausgeben (UN eigenes Projektionsmodell, auch bekannt unter "deutlich unter 2 °C"), um angeblich den Planeten zu "retten".

-> Beitrag
#126

Die Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte lumpensammler
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#1944, Gespenster und Realisierungsphase

 
13.03.19 12:27
Mit den Gespenstern hast du recht. Der Mensch ist und bleibt immer noch ein Tier, auch wenn ihn die Soziologie der irdischen Verhaftung berauben und ihm ein konzeptionelles statt biologisches Kleid überstülpen will. Dieses Tier lässt sich trotz aller Aufklärung und trotz allen Wissens immer noch mehr über Emotionen und Instinkte steuern als über rationale Erkenntnis und Analyse. Die Ratio ist vor allem bei komplexeren Angelegenheiten automatisch im Hintertreffen. Deshalb ist es auch umso leichter, den Menschen ideologische Flöhe ins Ohr zu setzen, je weiter man in die Naturwissenschaft, mit der nur Minderheiten vertraut sind, eintaucht. Hat man erst die Deutungshoheit errungen, lassen sich rationale Argumente als unzulässige Häretik abschmettern. Man muss sie gar nicht mehr diskutieren. Es reicht der Verweis auf das aktuelle Gespenst und die zugelassenen Gespensterbändiger. Gespenster und Bändiger werden erst enttarnt, wenn Heinz Meier versteht, dass da kein böses Fabelwesen sondern blanker Unfug zum Wohle einiger und Schaden aller sein Unwesen treibt.

Ob die Meute schon in der Realisierungsphase ist, bezweifle ich. Aktuell wird die Schadstoff-Wagenburg, die bisher nur unter leichten Beschuss geraten ist, heftigst verteidigt. Noch stehen die Reihen der Gefahrenritter. Die Strippenzieher wissen auch, was auf dem Spiel steht. Könnte man ihnen Missbrauch, Betrug und unnötige Gängelung der Bevölkerung zur Selbstlegitimation und -bereicherung nachweisen, wäre das Vertrauen in Wissenschaft, Behörden und Umweltpolitik schwer angeschlagen. Es folgten sukzessive Untersuchungen zu den anderen grünen Ammenmärchen, am Ende zur Mutter aller Schauermärchen, dem Klimageddon.

Das wäre das Aus für Zigtausende von Aktivisten, Politikern, Behörden, Pseudowissenschaftlern, Institutsdienstleistern und industriellen Subventionsprofiteuren weltweit. Außerdem würden Subventionen von ca. 100 Milliarden €/Jahr versiegen.

Da steht also sehr viel auf dem Spiel und deshalb wird hier noch eine Weile lang aus allen Rohren geschossen werden. Die Gespenster werden noch oft als "Worse than we thought" und "Much worse than we thought" und "Incredibly fucking much worse than we thought" beschrieben werden, bevor den Geiern die Steigerungsformen für eine konststante oder entgegengesetzt voranschreitende Realität ausgehen.
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Alles vollkommen klar

 
14.03.19 08:52

sagen die Epidemiologen, das UBA und die geneigte Politik. Im Gegenteil, es ist sogar schlimmer als gedacht (s. Beitrag 1945). Das zuständige Zentralkommittee der EU überprüft  schon seit einiger Zeit, ob die Grenzwerte noch aktuell sind und wusste bereits vor der Überprüfung, dass sie zu hoch sind. Man kann sich gar nicht vorstellen, was die Überprüfung für ein Ergebnis zeitigen wird, das wird ganz ganz spannend und vollkommen ergebnisoffen.

Die Bundesregierung lässt aufgrund der jüngsten Debatte ebenso die Studien überprüfen, die zur Kritik führten. Eigentlich eine glasklare Sache: Ein paar Epidemiologen, Mediziner, Mathematiker und Statistiker in einen Raum sperren und das wars. Weit gefehlt: Es müssen auch Soziologen, Wirtschaftswissenschaftler, Materialwissenschaftler, Techniker und Juristen mit rein, um zusätzlich die Emissionsregelungen - auch im internationalen Vergleich - zu checken. Dabei sind nicht die das Problem, um das es geht, sondern einzig die Gesundheitsgefahr.

Man ahnt, dass da ein Gutachtenmonster geschaffen wird, das vielleicht zu ein paar kleinen Kritikpunkten führen, aber das ganze Regelungswerk als gerechtfertigt abnicken wird. Die Diskrepanz zwischen den USA bzw. der EPA-Gefahrenanalyse und der EU bzw. ihrer Analyse soll damit quasi wissenschaftlich "erklärt" und abgesegnet werden, so dass weder die EPA mit ihren 1150 Seitenanalyse noch die EU mit ihrem lapidaren WHO Verweis wie Volldeppen dastehen. Die Begründung dürfte dann auch das einzig Spannende sein.

Alles andere als eine Bestätigung wäre politischer Harakiri. Merkel wird nie und nimmer zulassen, dass sie und ihre Recken zusammen mit den aktivistischen Bürokratenhengsten aus Brüsssel zu willkürlichen Vollpfosten abgestempelt werden, die nichts anderes im Sinn haben, als ihre Schäfchen über Angst und Aberglaube weiter zu Tode zu regulieren/kontrollieren.

Nein, das Resultat der beiden Überprüfungen wird sein: Hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht, aber im Sinne des Vorsorgeprinzips ist, wenn überhaupt eine Änderung, eine Verschärfung angeraten. Kleine methodische Fehler sind Unschärfen, die das Ergebnis nicht beeinflussen. Ein großes Aufatmen wird durch den Blätterwald rauschen und von da an wird jeder Kritiker amtlich und wissenschaftlich besiegelt als Ketzer und Verschwörungstheoretiker abgestempelt sein. Sachlich muss man gar nicht mehr darauf eingehen. Das wird so gut wie der angebliche 97% Konsens zum Klimageddon sein.

Jede Wette!

Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität
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lumpensamml.:

Noch kurz einen weiteren Mythos zerstören

 
14.03.19 12:48
Der Ausschuss für Innenraumrichtwerte (AIR) hat Ende 2018 neue Stickstoffdioxid-Richtwerte für Innenräume (Wohnungen, Büros etc) beschlossen. Die alten Gefahrenwerte der Kategorie II waren  350 µg/m³ (Stundenwert) und 60 µg/m³ (Wochenwert). Ein Vorsorgewert der Kategorie I, der lebenslange Exposition begrenzen soll, war für Innenräume nicht definiert.

Die neuen Grenzwerte lauten nun für den Gefahrenwert der Kategorie II 250 µg/m³ als Stundenwert. Der Wochenwert wurde gestrichen. Stattdessen hat man einen "kurzfristigen" Vorsorgewert auf Stundenbasis der Kategorie I, also eine neu definierte Grenzwertkategorie, eingeführt. Im Fließtext verweist das UBA darauf, dass "falls erforderlich", für einen langfristigen Vorsorgewert, die 40 µg/m³ der WHO als "Bewertungsmaßstab" heranzuziehen seien.

Das klingt nach Kampf, Schweiß und Zangengeburt bei der Definition der Richtwerte. Man weiß am Ende ja nicht mehr, was jetzt wie gelten soll und was da bindend wäre. Warum hat man die 40 µg/m³ nicht einfach offiziell definiert? So hat es den Anschein, als ob in Innenräumen höhere Grenzwerte gälten als draußen, neben den meistbefahrenen Straßen Deutschlands, Verweis auf Bewertungsmaßstäbe hin oder her. Der Vorsorgewert für Innenräume lautet nun mal auf das Doppelte des Außenwertes. Und selbst der Gefahrenwert für drinnen ist um 25% höher als für draußen auf der Straße.

Das soll mal einer erklären! Das tut dann auch einer. nämlich der AIR selbst in seinem Sitzungsprotokoll. Da sagt er unverhohlen, dass er die wissenschaftliche Basis der WHO-Empfehlung nicht anerkennt und deshalb von einer Definition eines Langzeitwertes Abstand nimmt. Aha! Wieder so Abtrünnige und das sogar unterm Dach des UBA. Stimmt zwar formell, aber die Fachleute des Ausschusses kommen aus den obersten Landesgesundheitsbehörden, auf die das UBA keinen Einfluss hatte. Man darf davon ausgehen, dass die Parole mit dem Bewertungsmaßstab vom UBA draufgesattelt wurde, um halbwegs das Gesicht zu wahren.

Der Verweis auf die WHO ist also nur ein prosaisches Trostpflaster für die politisch Enttäuschten, die gerne die 40 µg/m³ als offiziellen Richtwert für Innenräume gesehen hätten. Darauf deutet auch die Vorabankündigung in der Tagesschau des AIR Vorsitzenden hin, dass die 40 µg/m³ nun auch drinnen gelten würden. Nein, das tun sie nicht. Es ist ein Verweis darauf als Bewertungsmaßstab. Das hat noch weniger bindenden Charakter als ein definierter Richtwert, der ohnehin kaum bindend ist im Vergleich zu einem rechtlich bindenden Grenzwert auf der Straße.

Der Vergleich der Regulierungen zwischen Innenraumluft und Außenluft ist die eine Sache. Die andere ist der Vergleich mit Arbeitsplatzgrenzwerten (MAK-Werte). Auch hierzu bieten das UBA und alle Faktenfinder dieselbe Erklärung an.  Die würden demnach nur für gesunde Arbeitnehmer in entsprechenden Berufen gelten, empfindliche Gruppen wie z.B. Schwangere oder Asthmatiker müssen durch möglichst geringe Konzentrationen Außenluft und Innenluft geschützt werden. Dort würden dann eben 40 µg/m³ oder jetzt 80 µg/m³ gelten. So argumentiert das UBA und von dort kopiert dieses Märchen jeder Faktenfinder der Milchstraße.

Das ist nicht nur falsch, sondern auch komplett unsinnig. Denn die MAK-Werte werden in der TRGS 900 geregelt. Diese nimmt explizit Stellung zu Asthmatikern und Schwangeren. Stoffe, die für diese Gruppen gefährlich sein könnten, werden in der TRGS 900 entsprechend gekennzeichnet und ggf weiter eingeschränkt. Das ist bei Stickstoffdioxid definitiv nicht der Fall. Keine Eingrenzung für Asthmatiker, keine für Schwangere. Für beide gelten dieselben 950 µg/m³ als durchschnittlicher Schichtwert wie für die gesunden Arbeitnehmer auch. Sie dürfen sogar 4 Mal pro Schicht 15 Minuten lang dem Doppelten, also 1.900 µg/m³, ausgesetzt sein, solange der Schichtmittelwert nicht überschritten wird. Das alleine stempelt die 40 µg/m³ auf der Straße als puren Aktionismus ab oder verurteilt alle Handwerks-, Industrie- oder Laborberufstätigen, die im Job unweigerlich Stickstoffdioxid ausgesetzt sind, zu Deplorables und absichtlich zum Tode.

Aber vielleicht hat das UBA wenigstens mit der Argumentation Recht, dass die niedrige Innen- und Außenluftregulierung das wieder wett machen? Wir rechnen für die Schwangeren und den Asthmatiker nach und unterstellen die ganze Zeit ihres Aufenthalts den jeweils zulässigen Grenzwert und berechnen dann die durchschnittliche Belastung während der gesamten Schwangerschaft bzw. während des kompletten Lebens des Asthmatikers. Das UBA liefert uns dankenswerter den Hinweis, dass wir Westler ca. 90% unserer Zeit in Innenräumen verbringen.

Annahmen Schwangere:
Schwangerschaftszeit:§40 Wochen
Arbeitszeit mit 950 µg/m³: 8h/Tag, 34 Wochen pro Schwangerschaft, abzgl. 20 Urlaubs- und Feiertage
Zeit nicht berufstätig in Innenräumen 80µg/m³: 90 % der 40 Wochen abzgl. der berufstätigen Zeit
Zeit nicht berufstätig in Außenluft 40µg/m³: 10 % der 40 Wochen abzgl. der berufstätigen Zeit

Annahmen Asthmatiker:
Arbeitszeit mit 950 µg/m³: 40 Jahre, 220 AT/Jahr, 8h/AT
Freizeit in Innenräumen 80µg/m³: 90% von (40 Jahre à 365Tage à (24h + 16h )
Freizeit in Außenluft 40µg/m³: 10% von (40 Jahre à 365Tage à (24h + 16h )

Resultat:
Komplettbelastung Schwangere während Schwangerschaft: 232 µg/m³
Komplettbelastung Asthmatiker von Geburt bis Tod: 164 µg/m³

Beide liegen trotz ihres angeblichen Schutzes durch die Außenluft jenseits des Vorsorgewertes, den der AIR gerade definiert hat. Die Schwangeren reißen im Mittel sogar den Kurzfristwert von 200 µg/m³, der auf der Straße gilt. Das täuscht aber, denn der Kurzfristwert auf der Straße ist ein Stundenwert, der an den hot spots 18 Mal pro Jahr überschritten werden darf.

Also schauen wir explizit nach. Während ihrer Arbeitszeit reißen Schwangere 1.200 Mal während ihrer Schwangerschaft und Asthmatiker stolze 1.760 Mal pro Jahr den Kurzfristwert, der auf der Straße gilt. Am Neckartor in Stuttgart wurde dieser Wert 2017 nur 3 Mal gerissen! 18 Mal wären zulässig gewesen.

An der Situation änderte sich auch nicht viel, wenn man für die Außen- und Innenluft jeweils nur 10 µg/m³, was dem natürlichen Hintergrund entspricht, als Regularium definieren würde. Dann lägen die Belastungen beider Gruppen immer noch jenseits der 100 µg/m³. Die kurzfristigen Überschreitungen des Straßenwertes wären immer noch 100 Mal höher als es für die Straße definiert ist.

Damit ist das landauf, landab erzählte UBA-Narrativ des besonderen Schutzes empfindlicher Gruppen durch Innen- und Außenluftregulierung ad absurdum geführt. Solange es Arbeitsplatzgrenzwerte in dieser Größenordnung gibt, haben Straßenwerte auf einen signifikanten Teil der Bevölkerung nicht die leiseste Bewandtnis.

Und man kann jetzt in etwa erahnen, wie sinnlos epidemiologische Studien bzgl. NO2 sind, wenn sie nur die Außenluft an einer zentralen Messstelle irgendwo in der Stadt messen oder gar vor der Haustüre der Probanden theoretisch berechnen. Diese Werte haben für die tatsächliche Exposition der Menschen keinerlei Bedeutung. Das ist nichts als ganz großes Kino für Unterbelichtete.

LINKS:
www.umweltbundesamt.de/sites/default/...twerte_20190128_0.pdf
www.umweltbundesamt.de/themen/gesundheit/...ad-hoc#textpart-1
www.umweltbundesamt.de/themen/unterschied-zwischen-aussenluft
www.umweltbundesamt.de/sites/default/...3.und4_._mai_2018.pdf
www.baua.de/DE/Angebote/...df?__blob=publicationFile&v=11
www.tagesschau.de/inland/richtwert-stickstoffdioxid-101.html
faktenfinder.tagesschau.de/...grenzwerte-arbeitsplatz-101.html

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Die Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte iBroker
iBroker:

#939 Google entfernt Moore als Gründer

 
18.03.19 18:54

..da waren sie wieder schnell. Wie es aussieht, Google hat Patrick Moore's Foto und seinen Namen von den "Gründern von @Greenpeace" entfernt ->Link

@#1945: "Ob die Meute schon in der Realisierungsphase ist, bezweifle ich."
..hoffen wir mal nicht, wobei ich eher die "Visionäre und Mentoren" in erster Linie gemeint habe, eben sie realisieren, dass der "Dünnpfiff" wirklich dünn wird, besonders in Zeiten des Internet.

Beispiel "Moore" zeigt, wie hart sie hinterhältig/hinterfotzig/perfide daran arbeiten.

Mal sehen wie die Steigerung "Incredibly fucking much worse than we thought" sich entwickelt, hoffentlich behalten sie den bisher lächerlichen Kurs.

Auch die Gedankengänge in Bezug auf "Mensch ist und bleibt immer noch ein Tier" sind sehr zutreffend... leider konnte nicht bewerten, wieder Limit "Ariva BewertungsRation" erreicht.

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lumpensamml.:

Google

 
19.03.19 12:50
Silicon Valley ist demokratische Hochburg und selbstverständlich ganz groß im Sturzbetroffen- und Politischkorrektsein. Man wähnt sich gesellschaftlich verpflichtet und übersieht dabei die eigene Hybris und den illiberalen Impuls, den man hier setzt. Man ist ja 100% überzeugt, auf der richtigen Seite zu stehen und besser zu wissen, was für die Anderen gut ist und was nicht.

Das ist eine maßlose Anmaßung, sozusagen.  Man nimmt sich das Recht der Infomrationsänderung auf Gutdünken bzw. aus politischen Gründen. Das ist auch nicht neu. Google tut das ebenso einseitig bem Thema Klimawandel, zumindest hat man es sich vorgenommen. Wird irgendwo eine skeptische Position ergoogelt, versucht man automatisch die Proklimageddonposition mitzuliefern, angeblich um eine "Ausgewogenheit" sicherzustellen. Das ist natürlich Schwachsinn. Denn anders herum tut man es eben nicht. Das ist nichts anderes als oben, eine Steuerung der Information aus politischen Gründen.

Es ist abzusehen, dass das langfristig kein erfolgreicher Pfad  für ein privates Unternehmen wird. Eine Suchmaschine soll liefern und basta. Zur Ehrenrettung muss man den Suchdiensten aber auch zugutehalten, dass der Gesetzgeber ihnen die Verantwortung für die gefundenen Inhalte übertragen hat. Das verleitet geradezu zur Proliferation einer proaktiven Zensur.
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lumpensamml.:

Incredibly f..king worse than we thought

 
16:48
www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/...ufhalten-a-1258125.html

"Laut der Europäischen Weltraumorganisation Esa gibt es derzeit im Beringmeer so wenig Eis wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1850. Normalerweise wächst der Eisschild bis April, je nach der Wind- und Wellenbewegung. Auch im vergangenen Jahr war es in der Arktis ungewöhnlich warm. Doch die Ausbreitung des Meereises hat laut Esa in diesem März ein neues Rekordtief erreicht. "

Aha, und was zeichnen die Wissenschaftler vom dänischen Polar Portal für komische Linien? Besoffen, oder was? Sea Ice extent 2019 so gut wie permanent über den letzten 4 Jahren. Na, der Spiegel muss es ja besser wissen. Denn sonst würde er ja nie behaupten, dass wir das Tief seit 1850 sehen. Die Satelliten damals waren bestimmt coole Dinger, mit Dampfmaschine ins Weltall und Jim Knopf als Kapitän.

Dann verweist das Spiegelchen noch auf einen UN-Bericht, der etwas von 5 Grad Erwärmung bis 2050 und 9 Grad bis 2080 wissen will. Clickt man auf den Link, landet man bei einer durchgeknallten, schwedischen NGO, die schöne Bilder zu Umwelthorrorgeschichten macht und dabei u.a. auch mit "UN Environment" als Partner arbeitet, was auch immer das heißen soll.

Tolle Recherche! Es muss wahrlich schlecht um den Support der Klimaritter stehen, wenn sie schon solche Rohrkrepierer raushauen müssen. Ich habe noch die Eisbären, deren Population seit Jahrzehnten stetig steigt, die aber trotzdem ganz sicher morgen aussterben werden, vermisst. Kommt bestimmt noch. Zur Not reicht auch wieder ein Video eines verhungernden Tieres. Hatten wir auch schon lange nicht mehr. Aufwärmen alter Kalauer kostet nicht soviel wie das Erfinden neuer.
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Gerade Maos Katechismus fürs Bettchen reingezogen

 
Irgendwie finde ichs ja putzig. Ich erwarte ja schon gar nicht mehr, informiert zu werden. Man gewöhnt sich sogar an die Desinformation. Was mich wirklich nervt, ist die intellektuelle Bodenlosigkeit, mit der das praktiziert wird. Ich hab‘s bisher zumindest noch teilweise auf politische Verblendung geschoben. Seit heute ist klar: die Maoisten in der ARD sind vollkommen verblödet. Anders ist das nicht mehr erklärbar. So einen granatenmäßigen Bullshit habe ich noch nie so komprimiert gehört wie in den 20 Minuten Tagesthemen. Da war keine einzige richtige News, nur Belehrungen, wer was wie zu machen hat, wer was wie falsch macht und das mit Begründungen, die einem Erstklässler das Zwerchfell über die Ohren stülpen. Die kapitalistische Ausbeutung der alpinen Umwelt durch Snowfarming ist natürlich ganz schlecht aber andererseits wegen des Klimawandels notwendig, weil sonst könnte man im Oktober ja nicht Ski fahren, weils zu warm ist. Die deutschen Autobauer haben mal wieder alles verschlafen und jetzt müssen sie deswegen Leute entlassen. Weil sie so gepennt haben müssen sie jetzt Milliarden nach China überweisen wegen Batterien und so. Ford hat irgendwie alles verschlafen, nebst Elektro auch SUVs und muss deshalb noch mehr entlassen. Und irgendwie will man dem Klima immer noch nicht so recht unter die Arme greifen und bläst ihm stattdessen immer noch Millionen Tonnen CO2 in den heißen Hintern, wo doch ein Malus für die SUVs angebracht wäre, damit den Stromern ein Bonus gegeben werden kann. usw. usf.

Was für Spackos sitzen da bloß in der Redaktion? Welche Schulbildung haben diese Schwachköpfe? Zahlt man im Fernsehen so schlecht, dass man nur sowas bekommt?
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