die Katastrophe naht

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die Katastrophe naht AlanG.
AlanG.:

die Katastrophe naht

 
11.06.03 17:06
#1
Für den Herbst erwartet Koch eine dramatische Zuspitzung der Lage auf dem Arbeitsmarkt und in den Länderhaushalten. In wenigen Monaten breche »eine Katastrophe mit Rekordarbeitslosigkeit und Spitzenverschuldung über uns herein«, sagte der besonders in konservativen Kreisen der CDU als möglicher Kanzlerkandidat angesehene Politiker. Ein Großteil der Deutschen werde dann bemerken, daß er »mehr verlieren kann, als er je befürchtet hat«. Das sei »eine extrem gefährliche Situation, die es in Deutschland seit 1945 noch nicht gab«, warnte Koch.

der ganze Text :

www.jungewelt.de/2003/06-11/015.php
die Katastrophe naht lutzhutzlefutz
lutzhutzlefutz:

Schick das mal dem Gerd,

 
11.06.03 17:17
#2
vielleicht droht der dann noch diesen Monat mit Rücktritt.

Der Witz mit Koch war übrigens gut! Welche "fähigen Köpfe" hat die CDU noch zu bieten?
Oder fragen wir mal anders herum, Schröder tritt morgen zurück, welche "fähigen Köpfe" hat die SPD noch zu bieten?
die Katastrophe naht Reila
Reila:

Der letzte Weltuntergang wurde vermutet,

 
11.06.03 17:21
#3
als die Arbeitslosenzahlen die 1 Mio überschritten. Erinnere mich noch schwach an die Panikreden. Vielleicht hat Koch da abgeschrieben?
die Katastrophe naht HEBI
HEBI:

Interessant, dass solche Leute,

 
11.06.03 17:38
#4
bei denen Gehaltssteigerungen von 40% möglich sind, solche
Schwarzmalerei betreiben, und meinen man könnte etwas verlieren.

Verlieren tun doch immer die Arbeitnehmer, damit sagt er uns nichts Neues.
die Katastrophe naht wetty
wetty:

Da Moellemann ja nun

 
11.06.03 17:44
#5

platt ist, meine ich der korrupteste, aalglatteste Politiker in unserem Land ist nun Koch.

Um es mal prosaisch zu formulieren: Wie lange macht der es noch ?





mfg
die Katastrophe naht Schwedenkugel
Schwedenkug.:

Das Koch Ministerpräsident von Hessen geworden ist

 
11.06.03 17:45
#6
halte ich für eine Katastrophe, -das aber Politiker beider großer Volksparteien (welches Volk vertreten die eigentlich?) sich hinstellen und über sich anbahnende Katastrophen in den Medien ihre Meinung kund tun ohne Gegenzusteuern, das ist die wahre Katastrophe in diesem Land.
die Katastrophe naht Happy End
Happy End:

Koch soll erstmal seine 510 € Zwangsgeld bezahlen

 
11.06.03 19:38
#7
*g*
die Katastrophe naht DarkKnight
DarkKnight:

Für einen ökonomisch geschulten Verstand ist

2
11.06.03 19:54
#8
Arbeitslosigkeit Ausdruck einer permanent steigenden Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit.

Deutschland kann gar nicht genug Arbeitslose haben, wenn wir weiterhin Spitzenplätze einnehmen wollen.

Was fehlt, ist das Bewußtsein dahingehend, daß Arbeit nicht mehr Grundlage einer Basisversorgung sein kann, weil es sie nicht mehr geben wird: die ausreichende Arbeit für alle. Es fehlt eine arbeitsfreie Mindestversorgung auf niedrigem Niveau. Damit wären alle Diskussionen um Sozialhilfe und Arbeitslosenhilfe abgeschafft.

Es kann nur noch globale Wettbewerbsfähigkeit auf hohem Niveau mit hoher Arbeitslosigkeit geben und mit entsprechend hohen Gewinnen, die endlich mal sozialisiert gehören, und nicht privatisiert.

Es gibt zu wenig Vordenker, wo man hinsieht. Nur Nachplapperer.
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die Katastrophe naht AlanG.
AlanG.:

hi darky

 
11.06.03 20:06
#9
es gibt genug Vordenker, davon bin ich überzeugt

allein ihnen fehlt das Sprachrohr der Macht

Die Vor und Querdenker sind in den achtziger und neunziger Jahren nicht eingestellt worden, weil "alle" die Jungs von der Uni (alterslimit 22) mit 4einhalb Semestern BWL, dreisprachig haben wollten.

und ich war nackt ....  in Las Vegas

die Katastrophe naht Karlchen_I
Karlchen_I:

Den Koch kann man zurecht als Lügner und Betrüger

 
11.06.03 23:08
#10
bezeichnen. Kein Richter würde dem widersprechen. Und den nimmt noch jemand ernst? Der soll sogar Kanzler werden - eine Figur, die die Öffentlichkeit nachweislich betrogen hat?

Wer den Ernst nimmt, den nehme ich jedenfalls nicht mehr ernst.
die Katastrophe naht anarch.
anarch.:

AlanG zitiert JungeWelt - volles Programm!

 
11.06.03 23:19
#11

Willommen im Börsenboard!

Achtung: Um 23:30 moderiert der Klassenfeind live!  
die Katastrophe naht Pieter
Pieter:

Na so eine Schande, nur 25.000 neue Millionäre

 
12.06.03 07:57
#12
im letzten Jahr in Deutschland. Das ist ja wirklich beschämend. Ja kann das gemeine Volk denn nicht endlich mal den Gürtel richtig enger schnallen, damit für ein paar mehr
Politiker und abgetakelte Staatsminister auch der Traum vom Dollarmillionär verwirklicht werden kann. Schämen sollte sich das deutsch Volk ob seines Geizes, nix hergeben zu wollen für unsere armen Reichen.
Pieter
die Katastrophe naht hjw2
hjw2:

wer hat schon einen ökonomisch geschulten

 
12.06.03 08:18
#13
verstand?
die Katastrophe naht Dancer
Dancer:

@DK

 
12.06.03 08:22
#14
Genau DK, dann sind wir beim Kommunismus ...

Was bedeutet eigentlich Arbeit für dich? Die Steigerung von Produktivität? Schon mal was von Dienstleistungen oder F+E gehört?

Das, was du von dir gibst, hat nur insofern etwas mit Vordenkern zu tun, als diese jetzt alle tot sind (1818-1883).
die Katastrophe naht J.R. Ewing
J.R. Ewing:

@ Dark Night

 
12.06.03 08:38
#15
Stimme Dir voll zu. Will Deutschland auch in Zukunft auf den Weltmärkten erfolgreich sein, muss die Produktivität weiter gesteigert werden, und d.h. Rationalisierung und Modernisierung. Das muss freilich nicht bedeuten, dass auch die Arbeitslosigkeit auf Dauer hoch bleibt. Denn die demograpische Entwicklung der nächsten Jahre und Jahrzehnte führt zu einer kontinuierlchen Abnahme der Zahl der Erwerbspersonen in Deutschland und damit zu einer Verringerung des Arbeitskräfteangebotes. Rein quantitativ korrespondieren Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt also durchaus miteinander. Ein Problem ist allerdings, dass mit dem Rückgang der Zahl der Stellen als Folge der Modernisierung in den Betrieben auch die Qualifikationsanforderungen steigen. Hier bedarf es auf staatlicher Seite (und nicht nur dort) einer Bildungs- und Qualifikationsoffensive.

Natürlich geht diese Rechnung nur dann auf, wenn man das Arbeitskräfteangebot in Deutschland gerade bei den un- bzw. geringqualifiziertem Erwerbspersonen nicht mutwillig durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte vergrößert, wie es nicht nur Rot-Grün in Berlin, sondern leider auch einige Arbeitgeberfunktionäre wollen.

J.R.  
die Katastrophe naht Pieter
Pieter:

Also ich frage mich ja doch, was nutzt eine Er-

 
12.06.03 09:13
#16
höhung der Produktivität, wenn sie durch Kosteneinsparung insbesondere Personalkosten erreicht wird.
Schön das die vielen Produkte dann wettbewerbsfähiger am Weltmarkt sind. Aber was ist in Deutschland. Personalkosten senken bedeutet Kaufkraftverlust im Inland. Also bietet man die Produkte dann billiger an, oder die Nachfrage sinkt in Ermangelung der finanziellen Mittel. Und wie ist es mit den Menschen, die ihren Job ganz verlieren und keinen neuen mehr finden können wegen der Produktivitätssteigerung. Transferzahlungen vom Staat, lebenslang ? Nur wo nimmt denn der Staat diese Kohle her. Höhere Steuern auf die Unternehmensgewinne und Einkommen der wenigen "glücklichen" die noch Arbeit haben ?
Das funktioniert nicht da es die Arbeitsmoral runterschrauben würde und die Kosteneinsparung der Fimen wieder auffressen würde.
Kann mir nur denken, das Arbeit billiger werden muß und dadurch Unternehmen nicht noch weiter den Menschen wo es nur geht durch einen Automaten ersetzen. Das heist für mich runter mit den Löhnen. Das funktioniert aber nur, wenn es nicht nur bei den unteren Einkommensgruppen gemacht wird, sondern bis hoch hinauf in die Unternehmensführungen.
Dem einfachen Arbeiter Lohnenthaltsamkeit predigen und sich seine Vorstandsbezüge wegen der tollen Kosteneinsparerfolge dann kräftig erhöhen, das wird nicht funktioniern .
Was jemand von anderen fordert, muß er selbst vorleben, dann funktioniert es.

Pieter
die Katastrophe naht J.R. Ewing
J.R. Ewing:

@Pieter

 
12.06.03 09:56
#17
Die Schaffung eines Billiglohnsektors wäre auf mittlere Sicht genau der falsche Weg, denn wir werden schon in einigen Jahren veränderte Vorzeichen am Arbeitsmarkt haben: Nicht zuviele, sondern eher zu wenige Erwerbspersonen werden wegen der demographischen Entwicklung unser Problem sein.

Die Steigerung der Produktivität ist auch und gerade deshalb wichtig, weil sie die Modernisierung der Betriebe und damit auch den technischen Fortschritt fördert. Wir entwickeln innovativere Produkte und sind damit auf dem Weltmarkt konkurrenzfähiger, weil wir attraktivere Waren und Dienstleistungen anbieten können als die Konkurrenz.

J.R.
die Katastrophe naht Pieter

J.R. das ist zwar schön mit den besseren

 
#18
Produkten, aber der deutsche Arbeitslose kann sie sich nicht leisten. Und nur das ist,
was zählt. Die Chinesen werden unsere Produkte nicht kaufen. Weist du warum?
Die produzieren diese Waren lieber selber im Land und schaffen damit Arbeit für ihre Bevölkerung.
Sicher, die haben auch Handys, wo Siemens drauf steht und die fahren auch gerne VW.
Nur, diese müssen in China gebaut worden sein und das ist ja schon längst im Gange. Deutsche Firmen investieren in China massiv in neue Fabriken um den chinesischen Markt zu versorgen.
Das Spiel heist ganz einfach : Gib demjenigen, dem du deine Produkte verkaufen willst auch das dazu nötige Geld, sprich die Möglichkeit dieses Geld zu verdienen.

UND DAS muß auch in Deutschland gelten.

In ein paar Jahren Arbeitskräftemangel ? Na und, Europa wird größer und damit auch der Arbeitskräftemarkt. Im Gegenteil, wenn der deutsche Arbeitnehmer noch Chancen auf diesem Arbeitsmarkt haben will, dann darf er im Vergleich zum Polen oder Süditaliener oder Portugiese nicht zu teuer sein.

Pieter


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