Die Justiz ... D I E H U R E der POLITIK

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Die Justiz ... D I E H U R E der POLITIK maxperformance
maxperforma.:

Freiflüge nach Karlsruhe

 
20.04.07 09:45
#26
gibt's nur für die deutschen Tatverdächtigen
allerdings ohne Bonusmeilen.

gruß Maxp.
Die Justiz ... D I E H U R E der POLITIK denkidee
denkidee:

Justizministerium als verlängerter Arm des Weißen

 
20.04.07 09:46
#27
Affäre um Entlassung von Bundesanwälten

US-Justizminister Gonzales auf dem heißen Stuhl
US-Justizminister Gonzales muss um seinen Job bangen. Mittlerweile kommen die Rücktrittsforderungen auch aus dem eigenen republikanischen Lager. Gonzales wird vorgeworfen, acht Bundesanwälte entlassen zu haben, weil sie zu Bush-kritisch waren. Nun musste sich der Minister fünf Stunden lang den Fragen des Justizausschusses stellen.

Von Linda Staude, WDR, ARD-Hörfunkstudio Washington

"Schmeißt Gonzales raus!", ruft eine kleine Handvoll Demonstranten aufgebracht. Dazu tragen sie Schilder mit einem einzigen Wort: "Zurücktreten." Auch die Stimmung im Justizausschuss des Senats war geladen. Der Vorsitzende Patrick Leahy sprach von einer wohl einmaligen Führungskrise in der 137-jährigen Geschichte des Justizministeriums. Und sein republikanischer Kollege Arlen Specter mahnte Alberto Gonzales, die Gelegenheit zu nutzen, seine Glaubwürdigkeit wieder herzustellen

Es war ein harter Tag für den amerikanischen Justizminister. Gonzales musste seine Rolle in der Affäre um die Entlassung von acht Bundesanwälten verteidigen, die ihn seinen Job kosten könnte. "Diese acht Anwälte hätten Besseres verdient gehabt", sagte er vor dem Ausschuss. "Ich bedauere, wie sie behandelt wurden und entschuldige mich dafür, dass die Angelegenheit zu einem unwürdigen öffentlichen Spektakel geworden ist. Dafür trage ich die Verantwortung."

Justizministerium als verlängerter Arm des Weißen Hauses

www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/...OID6646456_REF1,00.html

Quellenangabe:  
Tagesschau
Musste den Mitgliedern des Justizausschusses fünf Stunden lang Rede und Antwort stehen: US-Justizminister Gonzales (Foto: Reuters)
Die Justiz ... D I E H U R E der POLITIK 93613
Die Justiz ... D I E H U R E der POLITIK Hagenstroem
Hagenstroem:

Deshalb weg mit der Unschuldsvermutung,

 
20.04.07 09:54
#28
dann wäre der Fall schon vor der Verhandlung endgültig nur aufgrund der Aussage des Opfers und vor allem im Sinne so manches Kleingeistes geklärt gewesen. Nicht nur Politiker brauchen einfache Strukturen, auch die Volksseele bildet sich gerne auch gänzlich ohne Hilfe der Bildzeitung vorschnell ihre zementierte Meinung.
Die Justiz ... D I E H U R E der POLITIK WALDY
WALDY:

Hexenjagt 2007 oder :-Erneut verschoben-

2
24.04.07 12:18
#29
Urteilsverkündung im Ermyas-Prozess :

Urteilsverkündung im Ermyas-Prozess wird erneut verschoben

Im Prozess zum Übergriff auf den Deutsch-Äthiopier Ermyas M. wird

erneut die Urteilsverkündung verschoben.


Grund sind Terminschwierigkeiten, wie der Vorsitzende Richter am Landgericht Potsdam, Michael Thies, am Freitag sagte. Das Urteil könne frühestens am

8. Mai

gesprochen werden. Der genaue Termin solle noch mit den Prozessbeteiligten abgestimmt werden. Ursprünglich sollte der Prozess schon im April enden. Zuletzt war nach mehreren Verschiebungen der 4. Mai für die Urteilsverkündung vorgesehen.
Potsdam (ddp). Im Prozess zum Übergriff auf den Deutsch-Äthiopier Ermyas M. wird erneut die Urteilsverkündung verschoben. Grund sind Terminschwierigkeiten, wie der Vorsitzende Richter am Landgericht Potsdam, Michael Thies, am Freitag sagte. Das Urteil könne frühestens am 8. Mai gesprochen werden. Der genaue Termin solle noch mit den Prozessbeteiligten abgestimmt werden. Ursprünglich sollte der Prozess schon im April enden. Zuletzt war nach mehreren Verschiebungen der 4. Mai für die Urteilsverkündung vorgesehen. Am Freitag wurde auch die Vernehmung der Angeklagten vertagt. Sie werden nun am Mittwoch Auskunft zu ihrem Lebenslauf und den persönlichen Verhältnissen geben. Zu den Tatvorwürfen werden sie sich nicht äußern. Sie hatten bereits zum Prozessauftakt über ihre Anwälte erklären lassen, nicht an der Tat beteiligt gewesen zu sein. In dem seit 7. Februar laufenden Verfahren müssen sich der 30 Jahre alte Björn L. wegen gefährlicher Körperverletzung und der 31-jährige Thomas M. wegen unterlassener Hilfeleistung verantworten. Laut Anklage sollen sie am 16. April 2006 an einer Haltestelle mit Ermyas M. in Streit geraten sein und den dunkelhäutigen Potsdamer als «Scheiß-Nigger» beschimpft haben. Dann soll Björn L. den gebürtigen Äthiopier mit einem Schlag ins Gesicht niedergestreckt haben. Der Mann hatte bei dem Angriff schwerste Kopfverletzungen erlitten und wochenlang im Koma gelegen. Er tritt in dem Verfahren als Nebenkläger auf. ddp/fis/kos



www.ad-hoc-news.de/Politik-News/de/...s-wird-erneut-verschoben

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Fall Ermyas M.: Politisch gewollte Show-Veranstaltung

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Die Justiz ... D I E H U R E der POLITIK WALDY
WALDY:

Der Volxsgerichtshofes tagt weiter!

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25.04.07 09:02
#30

Ermyas-Prozess

Angeklagte werden weiter verhört

Am Mittwoch wird der Prozess zum Fall Ermyas M. fortgesetzt.

Am 14. Prozesstag sollen die beiden Angeklagten erneut vernommen werden.

Nach wie vor bestreiten sie eine Beteiligung an der Tat. (24.04.2007, 15:51 Uhr)

 

Potsdam - In dem Verfahren müssen sich Björn L. (30) wegen gefährlicher Körperverletzung und Thomas M. (31) wegen unterlassener Hilfeleistung verantworten. Laut Anklage sollen sie am 16. April 2006 an einer Haltestelle mit Ermyas M. in Streit geraten sein und den dunkelhäutigen Potsdamer als "Scheiß-Nigger" beschimpft haben. Dann soll Björn L. das Opfer mit einem Schlag ins Gesicht niedergestreckt haben. Der Familienvater hatte bei dem Angriff schwerste Kopfverletzungen erlitten und wochenlang im Koma gelegen.

Der Streit zwischen Opfer und Tätern war von einer Handy-Mailbox aufgezeichnet worden. Zeugen wollen darauf die hohe Fistelstimme von Björn L. erkannt haben. Nach Angaben seines Arztes hatte der Hauptangeklagte jedoch zur Tatzeit eine Kehlkopfentzündung und war heiser. Am Mittwoch wird auch ein Phonetiker als Zeuge gehört. Dieser soll Angaben darüber machen, ob während einer Kehlkopfentzündungen Schwankungen in der Stimme möglich sind.

Außerdem soll ein Ermittlungsrichter gehört werden, der einen Mitgefangenen von Björn L. vernommen hat. Ihm gegenüber soll L. einmal gesagt haben: "Hätte ich mal richtig reingehauen, dann hätte ich jetzt nicht solche Probleme." Der Mithäftling verweigert aber vor Gericht jede Aussage. Angeblich wird er bedroht. (tso/ddp)

http://www.pr-inside.com/de/...s-prozess-wird-fortgesetzt-r102973.htm

 

 





"Wenn ich ehrlich bin, ich denke mir mein Teil ,und sag das auch, und auch das wenn
mir Typen wie Kicky oder sonst von der Rot-Grünen Boardjugend versuchen eine :

 

 ausländerfeindlichen Motiven nicht mehr die Rede:  / siehe Posting 64.

 


Unglaublich aber wahr....auch 2007 gibt es noch die gulte alte Hexenjagt!

Hauptsache die Hexe(r) ist weiß !!!

Hurra Deutsch(e)land!!!!

 

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WALDY:

DerVolxsgerichtshofes lässt die erstenKöpfe rollen

3
30.04.07 11:47
#31

Fall Ermyas M.: Polizist droht Entlassung Er hatte offenbar mit Insider-Wissen geprahlt

<!-- 8.3.2.0.0.0 -->

<!-- content Ad -->

 

Potsdam - Dem im Fall Ermyas M. zwischenzeitlich ins Visier der eigenen Kollegen geratene Polizist Mario D. drohen dienstrechtliche Konsequenzen. Bereits mehrfach sei der Beamte Gegenstand interner Untersuchungen gewesen, hieß es gestern aus dem Innenministerium. Seit einigen Wochen läuft gegen den Beamten, der bis vor kurzem Angehöriger der Mobilen Einsatzgruppe gegen rechts- und linksextreme Gewalt (MEGA) des Polizeipräsidiums Potsdam war, ein internes Disziplinarverfahren. Möglicherweise droht ihm jetzt sogar die Entlassung.

Aus der MEGA war er aus disziplinarischen Gründen zur Abteilung Verkehrsunfallüberwachung versetzt worden. Dem Innenministerium ist der Fall Mario D. offenbar derart peinlich, dass es am Freitag auf allen Ebenen Maulkörbe verteilte: Weder das Ministerium selbst noch die nachgeordneten Polizeibehörden beantworteten konkrete Fragen.

Nach Informationen des Tagesspiegels war Mario D. während seiner gesamten bisherigen Laufbahn in verschiedenen Dienststellen immer wieder mit Vorgesetzten aneinandergeraten. Im Kollegenkreis habe er als „Prahlhansel“ gegolten, mit Vorgesetzten sei er „aufgrund seiner Persönlichkeitsstruktur“ nie klargekommen.

<!-- TABLE Anfang --><!-- TABLE Anfang -->

Zum Thema

Chronologie: Der Überfall auf Ermyas M.

<!-- TABLE Ende --><!-- TABLE Ende -->Mario D. war am Donnerstag wie berichtet als Zeuge in dem Fall um die Gewalttat angehört worden, bei der der Deutsch-Äthiopier Ermyas M. am Ostersonntag 2006 in Potsdam durch einen Faustschlag lebensgefährlich verletzt worden war. Die Ermittler gehen davon aus, dass D. vor einem halben Jahr in einem Imbiss lediglich mit Polizeiwissen über den Fall geprahlt habe. Ein Tatverdacht wegen der Attacke auf Ermyas M. besteht gegen D. nicht.

Seine Prahlerei war auf einer mysteriösen CD zu hören, die ein anonymer Informant am Montag den Anwälten des Hauptangeklagten Björn L. und einer Zeitung geschickt hatte. Das sei „der Täter“, stand auf dem Umschlag. Auf der Scheibe spricht ein Mann namens „Mario“ mit hoher Fistelstimme. Offenkundig versuchte der Absender, Björn L. zu entlasten, der ebenfalls eine hohe Stimme hat. L’s Verteidiger hatte die CD der Staatsanwaltschaft mit dem Hinweis übergeben, es gebe einen neuen Tatverdächtigen. Peter Tiede

<!-- TABLE Anfang -->http://www.tagesspiegel.de/brandenburg/archiv/28.04.2007/3231762.asp

 

 

UND !

Urteilsverkündung im Ermyas-Prozess :

Urteilsverkündung im Ermyas-Prozess wird erneut verschoben

Im Prozess zum Übergriff auf den Deutsch-Äthiopier Ermyas M. wird

erneut die Urteilsverkündung verschoben.


neuster Streich des Vol x sgerichtshof:

 

©  ZEIT online, Tagesspiegel | 26.04.2007 23:04

Fall Ermyas M.: Angeblicher Verdächtiger von der Polizei vernommen

Von einem möglichen neue Tatverdächtigen im Fall des Angriffs auf den Deutsch-Äthiopier Ermyas M. war die Rede. Inzwischen wurde der Mann von der Polizei verhört - und wilde Spekulationen lösten sich in Luft auf.

Potsdam - Der Mann sei vernommen worden, ein Anfangsverdacht habe sich aber nicht ergeben, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Potsdam, Christoph Lange. Der Mann sei Polizist und habe sich freiwillig bei seinem Dienstherrn gemeldet. Damit bestätigte er eine Information der "Bild"-Zeitung. "Nach den bisherigen Erkenntnissen hat er mit der Sache nichts zu tun."

Die Verteidigung hatte am Vortag im Prozess um den Übergriff vom Ostersonntag 2006 überraschend ihr anonym zugespielte Hinweise auf diesen möglichen Verdächtigen präsentiert. Dabei handelt es sich um ein Foto, eine knapp zehnminütige Stimmprobe und die Handynummer des kahlköpfigen Mannes aus Rehbrücke (Potsdam-Mittelmark).

Urteil voraussichtlich am 20. Juni

Das Urteil wird nun nach Angaben des Potsdamer Landgerichts voraussichtlich erst am 20. Juni gesprochen. Angeklagt sind Björn L., der den dunkelhäutigen Ermyas M. durch einen Faustschlag lebensgefährlich verletzt haben soll, sowie Thomas M. wegen unterlassener Hilfeleistung. Beide bestreiten, am 16. April 2006 am Tatort gewesen zu sein.

Nach Auskunft der Staatsanwaltschaft wird sich die Stimmengutachterin mit der Tonaufnahme befassen. Diese hat das Wortgefecht zwischen Ermyas M. und den Tätern ausgewertet, das auf der Handy-Mailbox der Ehefrau des Opfers aufgezeichnet worden war. Nach Überzeugung der Anklage ist darauf die Stimme des Hauptbeschuldigten (Spitzname "Pieps") zu hören.

Stimmengutachten wird mit Spannung erwartet

Zeugen hatten jedoch bekundet, dass Björn L. um Ostern 2006 wegen einer Erkrankung eine krächzende Stimme gehabt habe. Nach Einschätzung eines Experten für Stimm- und Sprechstörungen könnte der Beschuldigte dennoch so klar wie die Stimme auf der Mailbox gesprochen haben - allerdings nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 10 bis 20 Prozent. Das mit Spannung erwartete Stimmengutachten soll nun am nächsten Verhandlungstag am 4. Mai vorgelegt werden. Ursprünglich war für diesen Tag das Urteil vorgesehen.

Die Kammer hat laut Gericht noch sieben Verhandlungstage anberaumt. Ob sämtliche Termine benötigt werden, sei noch nicht absehbar. (tso/dpa)

 

http://www.zeit.de/news/artikel/2007/04/26/100809.xml

Die Justiz ... D I E H U R E der POLITIK WALDY
WALDY:

Ja oder Nein? Aber HALLO !

4
07.05.07 11:17
#32

Im Ergebnis gelangte die Sachverständige des LKA gestern zu folgendem Ergebnis: Eine Identität zwischen dem Sprecher auf der Mailbox vom Tatort und dem Hauptangeklagten Björn L. liege

"mit Wahrscheinlichkeit" vor.

 

 

Dies ist allerdings nur der zweitungünstigste Wert bei einem Sprechervergleich. Die Skala reicht von

"mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit"

über

"mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit",

"mit hoher Wahrscheinlichkeit",

"mit Wahrscheinlichkeit"

bis zu

"nicht ausgeschlossen".

 

Ich liebää Deutscheland...und darum jetzt das neuste von der Hexenjagt des Vol x sgerichtshof zu Berlin Anno 07!

 


 

05.05.2007

 

 

Kritische Stimmen

Sprecheranalyse belastet Björn L. im Ermyas-M.-Prozess nur bedingt

Die Justiz ... D I E H U R E der POLITIK 3263177Die Justiz ... D I E H U R E der POLITIK 3263177

Björn L. (M.) mit seinem Verteidiger Matthias Schöneburg (r.) und Rechtsanwalt Sven-Oliver Milke. Foto: dpa

FRANK SCHAUKA

POTSDAM  Die zwei Angeklagten im Ermyas-M.-Prozess wirkten dem äußeren Anschein nach gestern phasenweise konzentrierter als an den meisten Verhandlungstagen zuvor. Björn L., der 30 Jahre alte Hauptangeklagte aus Wilhelmshorst (Potsdam-Mittelmark), der auf Grund seiner hellen Stimme "Pieps" genannt wird, konnte eine rötliche Gesichtsfarbe nicht verbergen. Immerhin stellte die Sachverständige des Landeskriminalamtes (LKA) das mit Interesse erwartete Stimmgutachten vor – dabei geht es fast ausschließlich um Björn L.

Die Staatsanwaltschaft Potsdam ist überzeugt, dass auf dem Mailboxmitschnitt, der unmittelbar vor der Tat am Ostersonntag 2006 am Potsdamer Bahnhof Charlottenhof zufällig entstand, L.s markante Stimme zu hören sei. Unbestreitbar ist jedoch bisher nur, dass eine männliche Person mit einer sehr hohen Stimme den dunkelhäutigen Wissenschaftler Ermyas M. am 16. April vergangenen Jahres kurz vor 4 Uhr als "Scheißnigger" beleidigte. Keine halbe Minute später lag der Deutsch-Äthiopier nach einem wuchtigen Fausthieb mit gebrochenem Augenknochen besinnungslos am Boden. Bis heute kann sich Ermyas M. nicht an die Tat erinnern. Björn L. und der Mitangeklagte Thomas M. beharren seit ihrer Festnahme im April 2006 darauf, nichts mit der Tat zu tun zu haben.

Nach dem Gutachten, das die Sachverständige für Sprechererkennung beim LKA erläuterte, enthält die helle Mailbox-Stimme kein Merkmal, das sie von der Stimme des Hauptangeklagten L. unterschiede: Der außergewöhnliche Sprechstimmenumfang von etwa zwei Oktaven auf der Tonleiter sei ähnlich; ebenso der eher sängerische Gebrauch der Stimme; zudem ein virtuoses, müheloses Wechseln zwischen Brust- und Kopfstimme; sodann der Sprechrhythmus wie auch die mittelmärkische Herkunft beider Sprecher. Insgesamt handele es sich, resümierte die Sachverständige, um "äußerst seltene" Merkmale. Daraus ergebe sich eine "hohe individualtypische Besonderheit". Ferner lasse die Stimme auf der Mailbox eine "leichte Rauigkeit" erkennen. Björn L. hatte nach Aussagen fast aller Zeugen sowie seines Hausarztes vor Ostern 2006 unter einer Kehlkopfentzündung gelitten und infolgedessen eine für ihn untypisch raue, tiefe, krächzende Stimme. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese krank klingende Stimme plötzlich in L.s normale Sprechtonlage zurückspringe, hatte ein Stimmexperte an einem früheren Prozesstag mit "zehn bis 20 Prozent" angegeben.

Im Ergebnis gelangte die Sachverständige des LKA gestern zu folgendem Ergebnis: Eine Identität zwischen dem Sprecher auf der Mailbox vom Tatort und dem Hauptangeklagten Björn L. liege "mit Wahrscheinlichkeit" vor.

Dies ist allerdings nur der zweitungünstigste Wert bei einem Sprechervergleich. Die Skala reicht von "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" über "mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit", "mit hoher Wahrscheinlichkeit", "mit Wahrscheinlichkeit" bis zu "nicht ausgeschlossen". Daneben gibt es noch den Fall, dass Stimmproben auf Grund akustischer oder technischer Mängel kriminaltechnisch nicht verwertbar sind. Die Aufnahmequalität des Mailbox-Mitschnitts war nach Auskunft der Sachverständigen zwar verwertbar, jedoch so schlecht, dass sich allein schon aus diesem Grund auf der fünfstufigen Skala niemals ein höherer Übereinstimmungswert als "mit Wahrscheinlichkeit" ergeben konnte.

Insgesamt, so die Sachverständige, war das Stimmenmaterial auf der Mailbox so dürftig, dass es sich für einen Stimmenvergleich nur sehr bedingt eignete. Von den drei großen Untersuchungskomplexen bei einem Sprechervergleich sei ein Bereich komplett nicht verwertbar und ein zweiter nur bedingt verwertbar gewesen.

Im Wesentlichen wird Björn L. nach der Vergleichsanalyse durch die Übereinstimmung zweier sehr hoher Stimmen belastet. Es gibt allerdings keine statistischen Erhebungen, aus denen hervorgeht, wie hoch der Prozentanteil deutscher Männer mit einer ähnlich hohen Stimme ist. "Wir können sagen, dass das Phänomen selten ist", erklärte die Sachverständige, "aber nicht, wie selten." Das Urteil wird für den 13. Juni erwartet.

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/10924043/62249/

 

Die Justiz ... D I E H U R E der POLITIK WALDY
WALDY:

DerVol x sgerichtshofes will ! Noch eins:

3
15.05.07 11:21
#33

Ermyas-Prozess: Neue Stimmanalyse gefordert

15.05.2007
(Frank Jansen) Potsdam - Im „Ermyas-Prozess“ hat

 

Oberstaatsanwalt Rüdiger Falch gestern ein weiteres Stimmgutachten beantragt,

 

mit dem doch noch die Vorwürfe gegen die Angeklagten Björn L. und Thomas M. erhärtet werden sollen. Laut Falch kann Professor Sameh Rahman vom Mineralogischen Institut der Universität Hannover mit einer selbst entwickelten, digitalen Methode einen „akustischen Fingerabdruck“ liefern, der Björn L. und Thomas M. belasten würde.

Die Stimmen der beiden spielen in dem Prozess eine besondere Rolle. In der Tatnacht hatte Ermyas M. vergeblich seine Frau angerufen, doch blieb das Handy des Deutschäthiopiers eingeschaltet. Die Mobilbox der Frau zeichnete dann den Beginn des verbalen Konflikts zwischen Ermyas M. und zwei Männern am Tatort in Potsdam auf. In dem Mitschnitt sind Äußerungen wie „oller Nigger“ zu hören. Laut Anklage soll Björn L. kurz darauf Ermyas M. einen lebensgefährlichen Faustschlag gegen den Kopf versetzt haben. Die Staatsanwaltschaft glaubt, die Stimmen der beiden Angeklagten seien auf der Mobilbox zu erkennen.

Vor Gericht trug jedoch Anfang Mai eine Sachverständige des Landeskriminalamts ein Gutachten vor,

wonach es nur mäßig wahrscheinlich ist, dass eine Stimme auf der Mobilbox mit der von Björn L. identisch ist.

Und Thomas M. sei gar nicht zu hören. Die Expertin erklärte das Resultat mit der schlechten Qualität des Mitschnitts. Nun hofft Falch, der Wissenschaftler aus Hannover könnte mehr aus der Aufzeichnung herausholen. Die Strafkammer will diese Woche entscheiden, ob sie den Antrag auf ein zweites Stimmgutachten zulässt.
 
Quelle: Tagesspiegel

http://www.inforiot.de/news.php?topic=news&article_id=11622

 

 


 

 

Mann ist das Völlig Geil & Schmerzfrei!!!!

Ich bin dafür das die weisse Sau öffentlich aufgeknüpft wird....und -dann -nochmal seine Bude

durchsucht wird......mann da muss doch noch was gehen!!!!!!

 

 

--------  DEUTSCH E LAND  ICK LIEBÄÄ DICH -----------

 

 

Ps.

Justizias neues Motto:    " Was nicht passt , wird passend gemacht "

Die Justiz ... D I E H U R E der POLITIK WALDY
WALDY:

Irgendwie völlig Geil! Eben feinstes Deutschland!

4
01.06.07 08:34
#34

Fall Ermyas M.

Vorstellung des Stimmgutachtens verschoben

Das zweite Stimmgutachten im Prozess zum Angriff auf den Deutsch-Äthiopier Ermyas M. wird erst am

 

8. Juni vorgestellt.

 

Die Einholung des weiteren Gutachtens war auf Antrag der Staatsanwaltschaft erfolgt. (31.05.2007, 16:48 Uhr)

<!-- Text -->

Potsdam - Das Ursprünglich war der 4. Juni als Termin zur Vorstellung des Gutachtens angesetzt worden. An diesem Tag sollten nun lediglich einige Urkunden verlesen werden, teilte der Sprecher des Landgerichts Potsdam, Frank Tiemann mit.

Die Einholung eines weiteren Gutachtens hatte die Staatsanwaltschaft beantragt. Oberstaatsanwalt Rüdiger Falch hatte dabei auf einen Professor der Universität Hannover verwiesen. Dieser habe eine Methode entwickelt, die als "akustischer Fingerabdruck" den Beweis erbringen könne, dass die Stimme des Hauptangeklagten mit der des Angreifers identisch ist.

Ermyas M. war am Ostersonntag 2006 an einer Haltestelle in Potsdam niedergeschlagen und schwer verletzt worden. Dem Angriff war ein Streit vorausgegangen, der von der Handy-Mailbox der Frau des Opfers aufgezeichnet wurde. Eine Stimmexpertin des Landeskriminalamtes (LKA) hatte lediglich festgestellt, dass die Stimmen "wahrscheinlich" identisch sind. Aufgrund der schlechten Qualität der Mailbox-Aufzeichnung sei keine genauere Aussage möglich. (tso/ddp)

http://www.tagesspiegel.de/brandenburg/...n/fall-ermyas-m./104525.asp

 




 

7Die Justiz ... D I E H U R E der POLITIK 3316109  20. Vorsicht ! Waldy's Morgenandacht! Die Justiz ... D I E H U R E der POLITIK 3316109 WALDY 09.02.07 08:32 Die Justiz ... D I E H U R E der POLITIK 3316109Die Justiz ... D I E H U R E der POLITIK 3316109

Es war mal ein Land.
Deutsch(e)land.

Da wurde ein Farbiger ( ein Afro-Deutscher) in's
Koma geboxt.

Warum?
Weshalb?
Wie?

......keiner wollte es hören, denn die/der Schläger war ein

DEUTSCHER!

Warum?
Weshalb?
Wie?

Aber es wurde sofort die -NAZIAXT- ausgepackt!

Warum?
Weshalb?
Wie?

Jedenfalls sah der damalige Generalbundesanwalt Kay Nehm akut gefährdet und zog die Ermittlungen – wegen versuchten Mordes aus fremdenfeindlichen Motiven – an sich. Für Nehm war es eine jener Taten, die „Fanal-Charakter“ haben und durch Nachahmer „eine Gewaltspirale in Gang setzen“ können. Er wollte erklärtermaßen „ein Gegenfanal“ setzen.
die Ermittler der Potsdamer Kriminalpolizei war unmittelbar nach der Tat klar, dass von „dumpfer Ausländerfeindlichkeit als Motiv für die Auseinandersetzung auszugehen“ sei. Die Beschuldigten, Björn L. und Thomas M., waren schon am 20. April festgenommen worden, hätten „bewusst und gewollt“ eine Eskalation herbeigeführt, die dann „in der unmittelbar lebensbedrohenden Attacke mündete“. Die Täter hätten brutal und einvernehmlich und gemeinschaftlich gehandelt, „in der Absicht, ihr Opfer zu töten“.

Während die beiden Tatverdächtigen von maskierten SEK-Beamten in Handschellen und mit Augenklappen per Hubschrauber zum Bundesgerichtshof geflogen wurden, demonstrierten die von rechtsradikalen Gewalttaten in der Tat gebeutelten Potsdamer unter dem Motto „Nein zu Nazis“.








................Und die " Moral "

Wenn dich ein Ausländischermitbürger in den Arsch tritt sag danke!
Es sei den Du fliegst gerne Hubschrauber & möchstes gerne mal den
Bundesgerichtshof von innen sehen.



Ps.

Im eigen Land Bürger dritter Klasse!

Oder ander gesagt:

Deutscher tritt Afro-Deutschen.
Afro-Deutscher boxt Deutschen in's Koma.

Keiner hätte so'n Film gedreht.
Ich schätze das einzige was ,wenn überhaupt, wir gehört hätten wäre:



" Dummes Weisbrot......selber schuld....."






 

 

Die Justiz ... D I E H U R E der POLITIK WALDY
WALDY:

"Alea iacta est"

4
22.06.07 08:38
#35

Ermyas-M.-Prozess

Die Justiz ... D I E H U R E der POLITIK 3370181Die Attacke bleibt vorerst ungesühnt

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Von Frank Jansen
15.06.2007 16:57 UhrVon Frank Jansen
15.06.2007 16:57 Uhr  

Potsdam - Am Ende gaben sich alle zufrieden, sogar Ermyas M. verzichtete weitgehend auf klagende Worte. „Ich fühle mich ausgeglichen“, sagte der Deutschäthiopier noch im Gerichtssaal, belagert von Kameras und Mikrofonen. Eine halbe Stunde zuvor hatte der Vorsitzende Richter der 4. Großen Strafkammer des Potsdamer Landgerichts, Michael Thies, das allseits erwartete Urteil verkündet: Freispruch für die Angeklagten Björn L. und Thomas M., außerdem erhalten sie eine finanzielle Entschädigung für die Zeit in der U-Haft –

mehr als vier Monate waren es bei L..


 So endete nach 20 Verhandlungstagen, in denen über 80 Zeugen sowie acht Sachverständige gehört wurden, einer der spektakulärsten Prozesses in der Geschichte des Bundeslandes Brandenburg – mit einem gerecht erscheinenden und doch unbefriedigenden Urteil. Wer in der Nacht zum 16. April 2006 in Potsdam mit einem Faustschlag Ermyas M. beinahe getötet hat, bleibt unaufgeklärt.

Die Indizien seien für eine Verurteilung der beiden Angeklagten „nicht tragfähig“, sagte Richter Thies in der Urteilsbegründung. Die Kammer folgte weitgehend dem Plädoyer von Staatsanwältin Juliane Heil, die am Mittwoch auf Freispruch plädiert hatte. Ähnlich wie Heil betonte Thies, es gebe „Indizien für die Täterschaft“ der Angeklagten, „sie sind auch nicht verschwunden“. Doch von diesen Indizien ließ er in einer kurzen Analyse nicht viel übrig. Ein Beispiel: Die Aussage von Zeugen, die auf einer veröffentlichten Mobilbox-Aufnahme mit „Nigger“-Sprüchen aus der Tatnacht die hohe Stimme von Björn L. alias „Piepsi“ erkannt haben wollten, bezeichnete die Kammer als „naturgemäß subjektive Einschätzung“ – ihr stünden Aussagen gegenüber, dass L. damals an einem Atemwegsinfekt litt und seine Stimme heiser klang.

Ein Gutachter hatte die Wahrscheinlichkeit, man könne trotz einer solchen Erkrankung auch mit normaler Stimme sprechen, auf zehn bis 20 Prozent geschätzt. Bei dieser Sachlage könne die Kammer nicht postulieren, dass Björn L. zur Tatzeit eine normale Stimme hatte, sagte Thies. Damit sei der klassische Fall des juristischen Grundsatzes „im Zweifel für den Angeklagten“ gegeben.

Bei Thomas M., den die Anklage unter anderem durch eine DNA-Spur vom Tatort belastet sah, verhält es sich für die Richter ähnlich. Da das Landeskriminalamt das genetische Material an einer Flaschenscherbe theoretisch bis zu fünf Personen zuordnete, habe sich diese Spur „als nicht belastbar erwiesen“, sagte Thies.

Der Richter äußerte sich kritisch zur Aufregung in Politik und Medien nach der weitgehend als rassistisch bewerteten Tat. Das Verfahren sollte Gelegenheit geben, darüber nachzudenken, ob sich die Hysterie wiederholen darf, mahnte Thies. Andererseits schließt die Kammer ein politisches Motiv auch nicht aus. „Ein fremdenfeindlicher Hintergrund dieser Tat ist möglich“, sagte Thies, „aber wir wissen es bis heute nicht.“ Innenminister Jörg Schönbohm (CDU), der den Rassismusverdacht und die zeitweise Übernahme der Ermittlungen durch den damaligen Generalbundesanwalt Kay Nehm damals heftig kritisiert hatte, reagierte mit einem Appell zur Besonnenheit: „Es zeigt sich exemplarisch, dass es besser ist, erst den Sachverhalt zu klären und dann zu urteilen“, sagte Schönbohm.

Björn L. und Thomas M. klagten, durch das 14 Monate dauernde Ermittlungs- und Strafverfahren hätten sie finanzielle Probleme bekommen. Ermyas M. lobte das Gericht für die umfangreiche Wahrheitssuche – und deutete an, dass er unter den schweren Verletzungen, obwohl körperlich geheilt, psychisch weiter leide. Die Attacke bleibt vorerst ungesühnt

http://www.tagesspiegel.de/berlin/...-Ermyas-M-Prozess;art128,2322588

 

 

 




 

 

 

MfG

     Waldy

 

Die Justiz ... D I E H U R E der POLITIK WALDY
WALDY:

Fakten interessieren nicht.

5
05.09.07 12:11
#36

Fakten interessieren nicht. Roth und Konsorten wünschen politische Urteile wie in einer Diktatur. Es gibt daher kaum Empörung, wenn Gewalt von Migranten ausgeht und Deutsche schikaniert oder verletzt werden, was ungleich häufiger geschieht. Wer ruft nach Programmen gegen Migrantengewalt? Alleine, diese zu erwähnen, macht einen unverzüglich zum Rassisten, zum Neonazi .....

-------

 

 

Verfahren gegen Ermyas M. eingestellt

Vorwurf der Verleumdung nicht erhärtet

POTSDAM/KÖLN  Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen Ermyas M. wegen möglicher Verleumdung oder falscher Verdächtigung eingestellt. Das teilt der Verteidiger des freigesprochenen Hauptangeklagten Björn L., Karsten Beckmann, gestern mit. Die Kölner Staatsanwaltschaft habe "durchaus nachvollziehbar" begründet, dass M.s Äußerungen in einer Fernsehsendung im Februar keine Straftatbestände erfüllen, sagte Beckmann. Ermyas M. war am 16. April 2006 niedergeschlagen und lebensgefährlich verletzt worden. Rund 14 Monate später sprach das Landgericht Potsdam beide Angeklagten frei.

Ermyas M. hatte bei der Gewalttat schwere Kopfverletzungen erlitten und in dem TV-Interview gesagt, er erinnere sich nicht an die Tatnacht. Zugleich hatte er im Hinblick auf die Angeklagten gesagt:

 

"Wenn ich ehrlich bin, die beiden waren es."

 

Die Verteidiger hatten darum später im Prozess Anzeige gegen Ermyas M. erstattet. Sie wollen die Entscheidung der Staatsanwaltschaft aber akzeptieren.


Die Staatsanwaltschaft habe die Ermittlungen eingestellt, weil dies keine ehrverletzende Behauptung sei, die als Beleidigung gewertet werden könne, sagte Beckmann. Im Zusammenhang mit M.s Aussage, dass er sich nicht erinnern könne, sei auch klar geworden, dass er die beiden Angeklagten nicht ernsthaft der Tat bezichtigt habe. MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/10999411/62249/

 

 

 

 

Ps.

Frau Roth, übernehmen Sie doch zur Abwechslung jetzt schon mal Bad Godesberg!

Die Justiz ... D I E H U R E der POLITIK WALDY
WALDY:

Wenn aus Spenden Schwarzgeld werden :

5
18.09.07 11:50
#37

Enttäuschung – auf beiden Seiten

Die Justiz ... D I E H U R E der POLITIK 3584257Der Verein Löwenherz von Ermyas Mulugeta steckt in einer Krise – der Gründer weist die Kritik zurück (31.7. 2007)

Ermyas Mulugeta. Ein Name, der für vieles steht. Nicht nur in Potsdam, aber besonders hier. Der Angriff vom Ostersonntag 2006 an der Tram-Haltestelle Charlottenhof machte den Deutsch-Äthiopier deutschlandweit bekannt als Opfer einer zunächst als rassistisch motiviert angesehenen Gewalttat, bei der er lebensgefährlich verletzt wurde. Viele Menschen waren schockiert, voller Mitgefühl, Spenden flossen. „Ermyas M.“ lag zweieinhalb Wochen im Koma, aber er überlebte. Die Tat vom Ostersonntag ist bis heute ungesühnt. Ob sie einen rassistischen Hintergrund hatte, ist nicht geklärt. Das Potsdamer Landgericht sprach die zwei Angeklagten Mitte Juni frei. Darauf wartete Ermyas Mulugeta nicht, um zurückzukehren – als Handelnder, nicht als Opfer. Am Ostersonntag dieses Jahres präsentierte er seinen persönlichen Neuanfang: Mit dem von ihm im Oktober 2006 gegründeten Löwenherz e.V. feierte Mulugeta auf dem Luisenplatz ein Fest. Dabei stellten er und seine Mitstreiter ambitionierte Projekte vor – für Afrika und für die Integration von in Deutschland lebenden Migranten.

Doch was damals farbenfroh, lebensfroh erschien, wirkt nun wie ein Trauerspiel: Vier Gründungsmitglieder, darunter die ehemalige stellvertretende Vorsitzende

Alexandra Klatt und

Steffi Mulugeta, die von Ermyas Mulugeta getrennt lebende Ehefrau,

 

sind Anfang Juni aus dem Löwenherz-Verein ausgetreten. Die Differenzen sind offenbar so groß gewesen, dass beide Frauen nun auf Nachfrage dieser Zeitung auch öffentlich Vorwürfe gegen Ermyas Mulugeta erheben. In einer Schärfe, die durchaus als überraschend bezeichnet werden darf. Es geht um Geld, um Versprechen, um Moral – und vielleicht auch um Freunde, die sich entfremdet haben, voneinander enttäuscht sind. Knapp 50 000 Euro sollen dem Vernehmen nach von rund 2300 Menschen gespendet worden sein, während Ermyas Mulugeta im Koma lag. Aufgerufen dazu hatte der SPD-nahe Verein Brandenburg gegen Rechts e.V. – eingesetzt werden sollten die Spenden, so hieß es damals, für „Krankenhauskosten, Rehabilitation, Unterstützung der Familie, Rechtsbeistand“.

 

Glaubt man Steffi Mulugeta, musste ihr Mann dafür kein Geld ausgeben. Die Krankenkasse sei für das Krankenhaus und die Reha aufgekommen, die Familie, sagt die Noch-Ehefrau, habe „nichts gesehen“ von dem Geld. So würden allein die Anwaltskosten bleiben – und damit wäre von den Spenden einiges übrig.

Gleichzeitig stellt sich damit aber die Frage, ob Ermyas Mulugeta Rechenschaft darüber ablegen muss, wie er die Spendengelder verwendet. Lars Krumrey, der Vorsitzende des Vereins Brandenburg gegen Rechts e.V. sagt, das Geld sei ohne Zweckbindung gespendet worden – „damit kann er machen, was er will“.

Das sehen Steffi Mulugeta und Alexandra Klatt anders. Ermyas Mulugeta habe auch den Verein Löwenherz e.V. nicht mit „einem Cent“ bedacht, obwohl er dies vorher angekündigt und die Spenden als Startkapital habe nutzen wollen. Ein Darlehen von 2500 Euro habe er zurück gefordert – für die beiden Frauen eine Enttäuschung. Dazu kommt für sie, dass Ermyas Mulugeta nach dem Gerichtsverfahren einen Antrag auf Prozesskostenübernahme gestellt habe. „Doch genau dafür haben die Menschen damals gespendet“, sagt Klatt. Sie habe Ermyas Mulugeta mit diesem in ihren Augen wiedersprüchlichen Handeln konfrontiert – doch er habe nur gesagt, „dass er dazu steht und niemand Rechenschaft schuldig ist“. Auch dies habe den Eklat ausgelöst: Klatt nahm die Internetseite des Löwenherz e.V. aus dem Netz und ist am 7. Mai von ihrem Posten zurückgetreten – gemeinsam mit Steffi Mulugeta. Auch zwei weitere Gründungsmitglieder haben dem Verein den Rücken gekehrt.

Eine Reaktion, eine Eskalation, der Ermyas Mulugeta mit Unverständnis begegnet. Das Geschehen, so scheint es, liegt nicht auf gleicher Ebene mit seinen Ambitionen, seinen Überzeugungen. Denen seine ehemaligen Mitstreiter offenbar nicht mehr gerecht geworden sind. Die „personelle Konstruktion“, sagt Ermyas Mulugeta, sei nicht in der Lage gewesen, „die Zielstellung des Vereins zu erfüllen“. Das nötige Engagement, die „richtige“ Einstellung, „das habe ich vermisst in den Monaten zuvor“. Seine Worte klingen absolut: Effizient, effektiv, kritisch, so müsse für den Verein gearbeitet werden. „Nur Euphorie hilft nicht, nur reden ist nicht die Aufgabe.“ Wer ein Problem mit ihm habe, solle selbst mit ihm sprechen, nicht den Verein dafür nutzen, sagte er. Wie hoch sein Anspruch ist, wird schnell überdeutlich: Der Löwenherz e.V., die Projekte, die Hilfe für Afrika, seien für ihn „nicht nur Lebensaufgabe, sondern auch eine Pflicht“, sagt der studierte Wasserbauingenieur. Er sei sehr dankbar für die Chance, in Deutschland seine Ausbildung absolvieren zu können – daran wolle er die Menschen in seinem Heimatland teilhaben lassen. Schon vor dem Angriff am Ostersonntag 2006 war Ermyas Mulugeta engagiert, führte Gespräche, um einen Verein namens Buntstift e.V. zu gründen. Der Angriff kam dazwischen. Wer dem einen Sinn abringen möchte, folgt vielleicht nach solch einer Zäsur noch viel stärker den eigenen Überzeugungen. Erscheint Ermyas Mulugeta deshalb für seine früheren Vertrauten als einer, „der alles selber machen will“, wie Klatt beschreibt? Sie sagt, er habe einen Förderantrag nach dem anderen geschrieben, „im Alleingang“. Keiner im Verein habe so einen Überblick gehabt, wo Gelder beantragt wurden. In dem Sinne sei der Löwenherz e.V. kein Verein, sondern das private Projekt von Ermyas Mulugeta: „Er hat uns nicht in finanzielle Angelegenheiten eingeweiht, Fragen dazu endeten im Streit.“

Dass seine früheren Mitstreiter nun nach dem Verbleib des Geldes fragen, Vorwürfe erheben, scheint für Ermyas Mulugeta nicht nachvollziehbar. Das sei ein „Spielchen“, das er nicht mitmachen werde, die Vorwürfe seien „so lächerlich“. Das Geld sei ihm „liebevoll gespendet“ worden, was damit geschehe, sagt Ermyas Mulugeta, „entscheide ich“. Es sei nicht für den Verein gespendet worden, sondern für ihn – dies müsse unterschieden werden. Denn „das Schicksal sucht man sich nicht“. Er müsse das durchstehen, was ihm mit dem Angriff und seinen Folgen zugestoßen sei, „die Stärke hat man mir gegeben, da lasse ich mich nicht durch solche banalen Diskussionen von der Rolle bringen“, sagt er. Knapp die Hälfte der Spenden habe er aufwenden müssen, für seine Genesung und auch für Gerichtskosten. Es gehe ihm „sehr gut“, bekomme aber derzeit noch zwei Therapiebehandlungen, die er beispielsweise selbst bezahlen müsse.

Was den Verein Löwenherz angehe, habe er gehandelt, „nach Recht und Gesetz“. Mitte Juni sei ein neuer Vorstand gewählt worden, er selbst sei nun der Vorsitzende. Der Verein habe 14 Mitglieder und arbeite weiter. Die Ziele seien geblieben: „Gudalema“ heißt das Projekt, das bis zu 3500 Familien in sechs Dörfern in Äthiopien mit Wasser versorgen soll. Dafür werde er Anfang des nächsten Jahres in seine Heimat fliegen, er stehe mit der äthiopischen Botschaft in Kontakt, „um den Weg leichter zu gestalten“, sagt Ermyas Mulugeta. Auch dafür werde er sicher einen Teil des Spendengelds brauchen. Das Projekt „Gudalema“ selbst werde rund 250 000 Euro kosten. Außerdem will der Löwenherz e.V. Kinder einer Potsdamer und einer Schule in Äthiopien zusammenbringen – sie sollen Fotoausstellungen über ihren Alltag erarbeiten und sie an Partnerschulen präsentieren. Für solche Vorhaben hat der Verein unter anderem von der Mittelbrandenburgischen Sparkasse (MBS) finanzielle Unterstützung bewilligt bekommen. Auch für ein Büro, das eingerichtet werden sollte. Für kurze Zeit sollen Räume in der Nansenstraße angemietet gewesen sein. „Wir prüfen immer nach, wie unsere Spenden verwendet werden“, sagt Daniela Rackwitz, Sprecherin der MBS. Doch die Gelder für den Löwenherz e.V. seien noch gar nicht abgerufen worden.

Henri Kramer / Sabine Schicketanz

 

http://www.pnn.de/Pubs/potsdam/pageviewer.asp?TextID=15289

Die Justiz ... D I E H U R E der POLITIK WALDY

Spender von "Brandenburg gegen rechts" beschissen?

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#38

15. Oktober 2007, 04:00 UhrVon Hans H. Nibbrig Und Peter Oldenburger

Ermyas M.: Vom Opfer zum Beschuldigten

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Deutsch-Äthiopier wegen Betrugsverdachts 

Potsdam - Der Fall Ermyas M. findet auch nach Abschluss des Prozesses kein Ende.

Ostersonntag vergangenen Jahres hatte der 38-Jährige in Potsdam einen gewalttätigen Angriff nur knapp überlebt. Der aufsehenerregende Prozess gegen zwei Tatverdächtige endete im Juni dieses Jahres mit Freisprüchen aus Mangel an Beweisen. Jetzt ist der Deutsch-Äthiopier selbst als Beschuldigter ins Visier der Justiz geraten.

Die Staatsanwaltschaft Potsdam ermittelt gegen Ermyas M. wegen des Verdachts des versuchten Betrugs. Es gebe Hinweise auf falsche Angaben in einem Antrag auf Prozesskostenhilfe, so der Sprecher der Potsdamer Staatsanwaltschaft, Wilfried Lehmann.Auslöser für die Ermittlungen sind Informationen über Spendengelder in Höhe von etwa 50 000 Euro, die nach dem Angriff auf den Wasserbauingenieur zu dessen Gunsten gespendet worden waren. Der 38-Jährige soll in seinem Antrag auf Prozesskostenhilfe allerdings angegeben haben, so gut wie kein Geld zu besitzen.

Die Spenden hatte der Verein "Brandenburg gegen rechts" für Ermyas M. gesammelt, der nach dem Übergriff vom 16. April 2006 mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen zehn Tage lang im Koma gelegen hatte. Die Summe ging dann später auf das Konto des von M. im Herbst vergangenen Jahres gegründeten Vereins "Löwenherz e.V." Verwendungszweck sollten nach Vereinsangaben "Krankenhauskosten, Rehabilitation, Unterstützung der Familie und Rechtsbeistand" sein.

"Die Spendengelder waren ausschließlich für die Bewältigung der Folgen des Übergriffs und unter anderem auch für die Begleichung von Prozesskosten gedacht", teilte "Brandenburg gegen rechts"-Vereinsmitglied Lars Krumrey gestern mit. Dass M. trotzdem Prozesskostenhilfe beantragte, sorgte zunächst für Streit innerhalb des Vereins und rief schließlich die Justiz auf den Plan.

Der Fall des Deutsch-Äthiopiers hatte monatelang hohe Wellen geschlagen. Da zunächst vieles auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund der Tat hindeutete, übernahm der damalige Generalbundesanwalt Kay Nehm unmittelbar nach dem gewalttätigen Übergriff die Ermittlungen. Da sich die Tat kurz vor der Fußball-WM 2006 in Deutschland ereignete, war sie für diverse Gruppen und Initiativen Anlass, ausländische Besucher der WM vor Aufenthalten im Berliner Umland zu warnen. Das wiederum erboste viele Brandenburger Politiker, allen voran Innenminister Jörg Schönbohm (CDU).Im Prozess gegen zwei Tatverdächtige brach die Indizienkette der Staatsanwaltschaft gegen die beiden Angeklagten Stück für Stück zusammen. Mehrere Zeugen widerriefen frühere Aussagen, vermeintliche Beweise erwiesen sich als nicht stichhaltig, der ursprüngliche Tatverdacht des versuchten Mordes wurde auf eine Anklage wegen gefährlicher Körperverletzung reduziert, und am Ende stand schließlich ein Freispruch für die Angeklagten.

Ob die Tat einen fremdenfeindlichen Hintergrund hatte oder doch nur eine Prügelei zwischen Betrunkenen war, konnte bislang nicht geklärt werden.

 

http://www.welt.de/welt_print/article1265865/...um_Beschuldigten.html

 

 

Oh jee oh jeeeeeeeeee......aber wie kann das blos sein????

Anscheind finden die ,den geholfen werden soll ,gefallen daran Ihren Helfer kräftig in die Weichteile zu treten.

 

Ein Kräftiges Hurra auf Multikulti in aller Freundschaft!!!!

 

MfG

   Waldy

 

Ps.

Hier noch'n so'n Oberbonschy für unsere "Heile Welt Kressefresserfraktion"

 

                                                       Einfach mal lesen...& evt." Danke " sagen!

 


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