Die großen Wahlverlierer: Merkel, Schulz, Seehofer

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Die großen Wahlverlierer: Merkel, Schulz, Seehofer

 
04.10.17 06:47
#1
Merkel z. B. hat das schlechteste Ergebnis seit 1949 eingefahren. Lang, lang ist es her.
Rücktritt? Weit gefehlt. Verantwortung? Ja vielleicht. Aber nicht bei Merkel. Alles richtig
gemacht. Wie ist das nun zu verstehen? Die Wahlniederlage war alternativlos? Nun
kann man auch bei Politikern/innen nicht vollkommen ausschließen, dass mit zuneh-
menden Alter auch die intellektuelle Leistungsfähigkeit nachlassen könnte. Aber das
könnte in Deutschland fast schon ein perverser Gedanke sein, der weitaus schlimmer
sein könnte als Majestätsbeleidigung oder abgrundtiefer Landesverrat. Bei Alters-
starrsinn hilft keine Diskussion, sie sind möglicherweise keinen Argumenten mehr
zugänglich (vgl. Rede Steinmeier). Nur eine Sprache verstehen Politiker : Weniger Stimmen
bei der Wahl. Möglicherweise Merkel selbst nicht mehr, aber andere Politiker der CDU,
die Druck ausüben könnten. Deshalb bei der Niedersachsenwahl:
AfD wählen statt CDU. Wer links wählen will, kann Linke wählen.
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Das schreibe ich als potentieller CDU-Wähler

 
04.10.17 06:54
#2
Das Problem ist nur: Merkel betreibt seit ein paar Jahren keine CDU-Politik mehr. In
wessen Interesse Merkel handelt, ist vollkommen unklar. Ich wähle doch keine Katze
im Sack. Die AfD ist die bessere CDU als die Merkel-CDU.
Die großen Wahlverlierer: Merkel, Schulz, Seehofer Talisker
Talisker:

Danke dafür

 
04.10.17 07:14
#3
Selten war eine Wahl derart problematisch für mich wie die jetzige Niedersachsenwahl.

Aber jetzt weiß ich Bescheid. Danke Rubens. Weil die Merkel als Kanzlerin voll doof ist, wähle ich in Nds. die AfD. Oder eben die Linke.

Was das hier in Niedersachsen jeweils für ganz besondere Truppen sind - egal.
Was der Bund mit einer Landtagswahl zu tun hat - egal.
Was die Themen so in Niedersachsen sind - egal.

Beeindruckend, wie du immer wieder einen weiteren Tiefpunkt setzen kannst.
Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.
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Den Zusammenhang habe ich angegeben

 
04.10.17 07:23
#4
Aber Niedersachsen-Lehrer sind halt nicht so schnell. Aber mehrmaliges Lesen könnte das
Verständnis erleichtern.
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Das Niedersachsen-Lied

 
04.10.17 07:52
#5
Das kann Talisker uns ja mal vorsingen, damit wir uns auf Niedersachsen einstimmen
können nach der Bundestagswahl, alle 4 Strophen.

Die erste Strophe drucke ich hier mal ab, allerdings ohne die letzte Zeile, da kann
man dann vorsichtshalber nur summen.

www.niedersachsenlied.de/liedtext.htm

Das Niedersachsenlied
Herman Grote, 1934

Von der Weser bis zur Elbe, von dem Harz bis an das Meer,
stehen Niedersachsens Söhne, eine feste Burg und Wehr.
Fest wie unsere Eichen halten alle Zeit wir stand,
wenn Stürme brausen übers Deutsche Vaterland.
Wir sind die Niedersachsen, sturmfest und erdverwachsen,
Die großen Wahlverlierer: Merkel, Schulz, Seehofer joker67
joker67:

Wer um 6:47 Uhr die x-te Wiederholung seiner

3
04.10.17 07:53
#6
persönlichen Meinung hier verfasst, scheint in Beruf und Familie vollkommen ausgelastet zu sein.
"In schlechten Zeiten müsst ihr Schalker sein. In guten haben wir genug davon"
©Charly Neumann
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Große Koalition bei Niedersachsen-Lied

 
04.10.17 07:57
#7
de.wikipedia.org/wiki/Niedersachsenlied

International sangen im Juli 2010 der damalige Ministerpräsident Niedersachsens, David McAllister (CDU), und der damalige Oberbürgermeister von Hannover, Stephan Weil (SPD), in Shanghai gemeinsam das Niedersachsenlied.[8]
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Ob die Chinesen das Niedersachsen-Lied

 
04.10.17 07:59
#8
verstanden haben?
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Früher war alles besser?

 
04.10.17 08:03
#9
Bestimmt nicht.
Aber immerhin gab es nach verheerenden Wahlniederlagen immerhin ab und zu mal
Rücktritte. Heute wird, wenn überhaupt, allenfalls ein bisschen Verantwortung übernommen.
Verantwortung sozusagen als hohle Phrase.  
Die großen Wahlverlierer: Merkel, Schulz, Seehofer Sawitzki
Sawitzki:

Zur Verdichtung und Veranschaulichung ...

 
04.10.17 09:58
#10
...der Rubensschen Ausführungen in Sachen Niedersachenlied ist eine Anhörung desselben
geradezu geboten.

Nicht von ungefähr
kommen die Niedersachsen
hoch zu Ross daher.
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Sawitzki:

Zur umfassenden Erhellung ...

 
04.10.17 10:00
#11
...des Kontextes des NS-Liedes darf auch eine halboffizielle Komplettversion des Deutschandlieds
nicht fehlen. Dies umso mehr, als am gestrigen Nationalfeiertag im öffentlichen Raum ausschließlich die reduzierte Version ausgiebig zu Gehör gebracht und nicht nur vereinzelt mitgesungen wurde.
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Merkel, Schulz und Seehofer wackeln

 
04.10.17 10:32
#12
Welcher Kegel fällt zuerst? Noch können Wetten abgeschlossen werden.
Kann durch öffentliches Absingen des Niedersachsen-Liedes noch einiges
gerettet werden?
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Wackelnde Kegel

 
04.10.17 10:36
#13
cicero.de/innenpolitik/angela-merkel-last-woman-standing-

Man kennt das vom Kegeln: Manchmal wackeln die Kegel lange, bevor sie fallen. Oder sie stabilisieren sich am Ende doch wieder und bleiben stehen. Die Wählerinnen und Wähler haben am vergangenen Sonntag eine beherzte Kugel in Richtung Bahnende geschoben und einen Volltreffer gelandet.
Besonders die drei Schlüsselfiguren der Großen Koalition hat es getroffen, alle drei wanken. Nur eine tut so, als stünde sie felsenfest.  
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Ob Jamaika kommt?

 
04.10.17 11:00
#14
Ich habe da so meine Zweifel. Das könnte politischer Selbstmord für Seehofer bedeuten.
Das Nichtzustandekommen von Jamaika könnte allerdings Merkel noch einmal ins
Trudeln bringen. Denn ihr Nimbus als Stabilitätsanker könnte schwinden.  
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Nun verhandelt mal schön

 
04.10.17 11:08
#15
Wenn am Ende nach 2 Monaten nichts herauskommt, dann ist es auch ganz schön.
Und die Welt geht auch nicht unter. Im Gegenteil ein Hauch von Freiheit durchweht
das Land.
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Sawitzki:

#14. Mitreissendes Resümee

 
04.10.17 11:22
#16
und zugleich listige Pointierung der Schlusspointe des Kikero-Artikels über die Wackeldackel Schulz und Seehofer und die pikierte Grande Dame in der Mitte.
Naturgemäß müssen erst die Kegel fallen in der Merkeldämmerung, ehe die Sonne untergeht und über Deutschland die Nacht hereinbricht.
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Sawitzki:

Überaus repektlos allerdings der Vergleich

 
04.10.17 11:34
#17
der Protagonisten mit Kegeln, zumal das Kegelfreunden geläufige Bild eines "Kackstuhls" nahegelegt wird.
Wie auch immer - entsprechend der Kegelmetaphorik müsste das Spiel mit größter Wahrscheinlichkeit so ausgehen, wie das Bild unten zeigt.
Die drei mittleren Kegel sind gefallen (Vorderholz, Königin, Hinterholz). Einer der häufigsten unbeabsichtigten Würfe des Kegelsports. Wird bei vielen Kegelclubs mit einer Strafe geahndet.
Diese Zumutungen des Cicero wollen mir nicht gefallen.
Die großen Wahlverlierer: Merkel, Schulz, Seehofer 1015828
Die großen Wahlverlierer: Merkel, Schulz, Seehofer Sawitzki
Sawitzki:

#14ff.. Nein. Solche niveaulose Scherze

 
04.10.17 11:50
#18
mögen dem Oberciceronen und Süddeutsche-Renegaten Christoph Schweinicke gut zu Gesicht stehen.
Höher gebildete Zeit- und Volksgenossen pfeifen auf Cicero, machen einen gewaltigen Ausfallschritt nach rechts und ziehen für solche Zeitdiagnosen und die Beurteilung des europäischen Oberhauptes Merkel Cato den Jüngeren heran.

Exemplarisches Zitat:
"Wie das heutige Europa stand schon die Römische Republik zur Zeit des Politikers M. Porcius Cato vor gewaltigen Umbrüchen. War Cato ihnen nicht gewachsen – oder sein Konservatismus?( ...) Statt in rückwärtsgewandtem Beharren das Ganze aufs Spiel zu setzen und tragisch zu scheitern, hätte Cato »Uticensis« für die überlebensfähigen Anteile der alten Ordnung kämpfen können."
Die großen Wahlverlierer: Merkel, Schulz, Seehofer 1015832
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Sawitzki:

btw. Porca Madonna!

 
04.10.17 12:09
#19
Merkel auf Italienisch anno 2015:
tiasmo.files.wordpress.com/2015/07/5_attualita.jpg

Mit etwas gutem Willen und Sprachverständnis leicht übertragbar auf die Gegenwart, namentlich die des schweinischen Ciceronen Christoph Schwennicke . Und das nicht nur buchstäblich...*gg*



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Auch für Merkel kommen die Einschläge näher

 
#20
www.welt.de/politik/deutschland/...taetsverweigerung-vor.html

Vor dem Deutschlandtag der Jungen Union in Dresden hat sich der CSU-Parteinachwuchs mit herber Kritik an Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zu Wort gemeldet. Am Wahlabend vom Erreichen strategischer Ziele gesprochen zu haben, sei „ein typischer Fall von Realitätsverweigerung“, sagte der bayerische JU-Landeschef Hans Reichhart dem „Münchner Merkur“.


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