Die Doppelmoral des Heinz Gerlach

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Die Doppelmoral des Heinz Gerlach Bernd_Petermann
Bernd_Peter.:

Die Doppelmoral des Heinz Gerlach

 
15.08.08 13:23
#1
Glaubwürdigkeit ist ein Kapital, das gerade in der Finanzbranche gut verzinst wird. Hohe Maßstäbe an andere sollte daher nur derjenige anlegen, der sie selbst erfüllt. Wer gegen solch einfache Regeln verstößt, ist unglaubwürdig.

In diese Kategorie fällt Heinz Gerlach. Zweimal die Woche prangert er in seinem „Direkter Anlegerschutz“ Unternehmen an, die angeblich Gewinne, Verluste oder Geschäftsmodelle nicht hundertprozentig offen legen. In seinem zweifelhaften Transparenz-Rating werden die Gesellschaften dann gnadenlos abgestraft.

Dabei hält Gerlach von Transparenz nur dann sehr viel, wenn es nicht um ihn selbst geht. Seit Jahren weigert er sich, seine Geschäftsberichte zu veröffentlichen. Der „Spiegel“ berichtet jetzt, dass gegen Gerlach deswegen ein Ordnungsgeldverfahren eingeleitet wurde.

Wer genauer hinschaut, erkennt in der Intransparenz ausgerechnet beim selbst ernannten Transparenz-Guru System: Nicht einmal die Auflagenhöhe seiner Postille will er preisgeben, selbstverständlich lässt er sie auch nicht von der IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.) prüfen – wie es im seriösen Journalismus sogar quartalsweise üblich ist. Und selbst um die Anzeigenpreise in seinem „Direkter Anlegerschutz“ macht er ein Geheimnis. Eine Preisliste veröffentlicht er nicht. Insidern sind die Gründe für Gerlachs Vertuschungspolitik längst klar: Sein Geld verdient der 62-Jährige weniger mit dem Verkauf seiner Publikation, als vielmehr mit dem Druckpotenzial, das sein Blatt verkörpert. Zudem sind die Inserate eng an positive Berichterstattung gekoppelt – nicht nur ein Unding im Journalismus, sondern ein Verstoß gegen Paragraf 4 des Gesetzes gegen den Unlauteren Wettbewerb (UWG). Gerade wer sich als Wächter aufspielt, sollte lauter - und nicht käuflich sein.

Genauso hartnäckig wie er sich gegen die Mindeststandards im Wirtschaftsleben wehrt, weigert er sich, seine Rechnungen zu bezahlen. Der „Spiegel“ berichtet, dass er meist erst zahle, wenn man ihm mit Zwangsvollstreckung drohe.

Einem renommierten Berater blieb er fünf Jahre lang eine sechsstellige Summe schuldig. Gerlach machte keine Anstalten zu bezahlen. Schließlich stellte der Gläubiger in diesem Sommer einen Insolvenzantrag  gegen die Heinz Gerlach Medien AG (AZ 63 IN 98/08, Insolvenzgericht Bad Homburg). Denn dreist hatte er getönt, bei ihm sei „nichts zu holen“, sechs mal versuchte der Gerichtsvollzieher zu vollstrecken - ohne Erfolg. Für eingeforderte und erhaltene Leistungen nicht zu bezahlen - das ist ein weiterer Aspekt der Doppelmoral des Heinz Gerlach. Wie man hört, werden sich nun weitere Gläubiger dem Insolvenzverfahren anschließen.

Ausgerechnet bei Gerlach, der permanent von Finanzhäusern Solvenz fordert, steht nun die Insolvenz gerichtlich auf dem Prüfstand.

Link zur Insolvenzmeldung: www.siteupload.de/...solvenzantragHeinzGerlachMedienAGpdf.html


Bernd Petermann
Die Doppelmoral des Heinz Gerlach Volatilo
Volatilo:

Gerlach

 
18.08.08 17:19
#2
Hallo,

jetzt verstehe ich endlich die Zusammenhaenge. Was fuer ein perfides Spiel von Gerlach und seinen Schergen.

Das man diese Typen weder ernst nehmen noch zitieren darf steht nun wohl ausser jeder frage!

Volatilo
Die Doppelmoral des Heinz Gerlach Nurmalso
Nurmalso:

Die Doppelmoral des Bernd_Petermann ?

 
18.08.08 18:09
#3
Und Volatilo, du Schnuckel, wie gehts?

Na, ihr beiden Süßen, wird hier ne kleine Privataktion gestartet? So etwas bereitet man besser vor. anmelden und gleich loslegen, ist schon sehr durchsichtig. Aber man kann ja immer auf die Dummheit des Boards setzen.

Ihr müsst noch ein wenig üben. Lasst euch mal Nachhilfe geben, bei ner guten PR-Beratung.
Die Doppelmoral des Heinz Gerlach Nurmalso

Kleiner Tipp:

 
#4
Es werden noch Komparsen gesucht für "Schweine im Weltall". Versuchts mal da!


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