Deutschland im REFORMFIEBER

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Deutschland im REFORMFIEBER flexo
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Deutschland im REFORMFIEBER

 
03.06.03 11:02
#1
Der Reformeifer des Kanzlers versetzt die Republik in ungläubiges Staunen.
Staunen weil der Schwanz mal wieder mit dem Hund wedelt. Es wird keine Politik gemacht sondern nur mal wieder ein Haushaltsloch gestopft. Kürzung des Arbeitslosengeldes u.s.w. und so fort...
Ein Kostgänger deutscher Sozialabgaben und Steuersubventionen, der Niedersächsische Metallarbeitgeberverband hat sich wohl bei der Ankündigung der selbst ausgedachten "Appendix 2010" - durch den schwächsten Kanzler den Deutschland (nicht) regiert hat - gleich in die Hose gemacht. Die Vollstecker des Republik (bzw. Schuldenmacher zu Lasten der öffentlichen Haushalte sowie der Steuer- und Sozialabgabenzahler) wollen Ausbildungsplätze mit einer Million Euro mitfinanzieren(!)
Das ist ein Signal und ein Schuldeingeständnis zugleich - die Kostgänger des Staates wie Verbände und öffentlich rechtliche Unternehmen kommen aus ihren Löchern.
Das ist keine gute Tat sondern der Anfang vom Ende einer Verbandsdiktatur, von 30 Jahren kriminellen Missmangements.
Wann machen die anderen, die IHK´s, Gewerkschaften, Stiftungen und Kassenplündernden Ärtzlichen Vereinigungen & Geisterkassen und sonstige halb legale Erpressungskartelle ihre Taschen auf?

Mahlzeit, f.
Deutschland im REFORMFIEBER maxperformance
maxperforma.:

Geld wäre in Deutschland

 
03.06.03 11:33
#2
genug vorhanden, nur ist das Geflecht an
Verbänden, Gebietskörperschaften sonstigen
staatlichen und halbstaatlichen Organisationen
dermassen ausgeufert und schreit nach
mehr Geld, dass die eigentlich am Wertschöpfungs-
prozess beteiligten Arbeitnehmer und Unternehmer
darunter zu ersticken drohen.
Deutschland im REFORMFIEBER stiller teilhaber
stiller teilhaber:

ich denke, es ist nicht nur

 
03.06.03 19:17
#3
das Geflecht an Verbänden, Gebietskörperschaften sonstigen staatlichen und halbstaatlichen Organisationen..... die tragen zwar sicher ebenfalls zur misere bei... aaaber.......

was steckt wirklich hinter unserer (angeblichen) reform not ?

auch wenn die nichtliebhaber rot/grüner 'chaospolitik' das derzeitige reform-'dilemma' nur zu gerne als 'verbrechen' der derzeitigen bundesregierung ansehen.... wollen.... (warum auch immer); der schrei (und auch die pläne) nach mehr kürzungen, mehr einschnitten und 'wir können uns unsere sozialleistungen nicht mehr leisten', haben schon eine sehr viel längere 'tradition'.

was mich dabei immer wieder erstaunt ist, daß offensichtlich nicht sooo wahnsinnig viele die wahren hintergründe dieser 'reform- und kürzungsschreie' nicht erkennen kann oder nicht erkennen will.

das 21. jahrhundert, das jahrhundert der verscheißerungen und massiven lügen ?

frau merkel möchte die arbeitnehmer alle länger (für den gleichen, oder am besten noch weniger, lohn) arbeiten lassen, um unserer 'flauen' wirtschaft auf die sprünge zu helfen.

rentner soll(t)en am besten so lange arbeiten, bis sie (davon) ins gras beißen.
oder man beschränkt ab 75 die gesundheitsfürsorge auf das notwendigste, damit die biester die rentenkassen nicht immer noch länger belasten. und das wäre unbezahlbar.
wir sind zwar stolz auf unsere medizinischen und technischen hochleistungen der letzten jahrzehnte und DASS wir immer älter werden.... aber was zu viel ist, ist eben zu viel..... (die frage ist dann natürlich: warum entwickeln und erforschen wir immer noch weiter, wenn wir das doch eigentlich gar nicht wollen und 'verkraften' können ? uns die menschen heute schon viel zu lange leben ?)

uns wird erzählt, daß wir uns unser gesundheits- und sozialsystem heute nicht mehr leisten können. aber keiner erklärt uns wirklich, warum !
ja, sicher, menschen werden heute immer älter (siehe oben) und ältere menschen neigen nun mal dazu 'anfälliger' zu werden und mehr gesundheitsaufwendungen zu benötigen. und ja, es werden immer mehr menschen arbeitslos oder von sozialhilfe abhängig (während gleichzeitig immer weniger (arbeitende) das system finanzieren müssen). und das können wir uns (so) auf dauer natürlich nicht leisten. das sprengt alle kassen.
aber ist das wirklich das 'verschulden' der menschen, die ihren job verlieren oder von sozialhilfe abhängig werden ?
suchen sie sich das tatsächlich selbst aus, weil sie zu faul sind zu arbeiten, wie uns so gerne erzählt wird ?
sicher, gibt es (und u.u. eine wachsende zahl von) menschen, die 'schmarotzen' und sich unberechtigt vom staat, bzw. vom steuerzahler, 'aushalten' lassen. darauf wird auch immer wieder und nur zu gerne hingewiesen. es schürt so schön unseren 'gerechten' volkszorn auf diese faulpelze und schmarotzer. die sollen arbeiten, die schweine, wie wir auch.
was allerdings mit schöner regelmäßigkeit geflissentlich unter den tisch fallen gelassen wird, ist
a) daß es 'schmarotzer- und unberechtigtes bereicherungstum' an allen enden der sozialen skala gibt. das ist kein phänomen der arbeitslosen und sozialhilfeempfänger; sondern mehr ein (wenn auch bedauerliches) allgemein menschliches (das wir vermutlich auch nie völlig ausmerzen werden können).
b) daß wir kaum vernünftige zahlen dazu geliefert bekommen. wie hoch ist tatsächlich die anzahl der schmarotzenden zu-unrecht-bezieher ? nein, es wird statt dessen viel lieber immer der eindruck erweckt, daß so ziemlich fast alle sind (die eigentlich arbeiten könnten, wenn sie nur wollten).
denn, wenn man wenigstens die zahlen vergleichen würde, sähe dieses 'volksschädlings- und schmarotzerbild'  schon ziemlich erheblich ganz anders aus. es gibt eine solche studie in den usa (bei uns gibt es meines wissens nur zahlen über die 'schmarotzten' gesamtbeträge der 'drückeberger', aber keine z.b. von denen am 'anderen' ende der sozialen skala). in den usa sieht das z.b. so aus, daß die sozialschmarotzer am unteren ende der skala einen jährlichen 'sozial schaden' von bis zu 10 mrd dollar verursachen; dem stehen jedoch am oberen ende der 'steuer- und sozialschmarotzer' nahezu 100 mrd dollar gegenüber ! (und da sind die von unten nach oben geschaufelten 'steuer geschenke... äähh.. pardon 'investionsanreize' ;-) und div. andere vergünstigungen für die 'ärmsten der armen' ;-) noch nicht mal dabei !)

uns wird (seit einigen jahren = NICHT erst seit rot/grün ;-)) erzählt, einschnitte und kürzungen ins soziale netz seien unausweichlich und notwendig, um:
arbeitsplätze zu schaffen, arbeitsplätze zu erhalten, die (unsere sozial-) systeme bezahlbar zu halten, investitionen anzuregen, lohnnebenkosten zu senken, wirtschaftswachstum am wachsen zu halten... und, und, und.....
... und die ziemlich viele von uns scheinen diesen mist auch tatsächlich willig und hörig zu glauben und zu fressen.
ich behaupte, wir könnten unsere sozialsysteme zur gänze abschaffen und es würde absolut NICHTS an unseren problemen ändern (außer die sozialen und gesundheitsversorgungstechnischen zum erbrechen verschärfen) und es würde absolut keine der oben genannten vorausetzungen in erfüllung gehen !
denn alle diese dummen sprüche dienen nichts anderem, als auch weiterhin immer noch mehr geld von unten nach oben zu verteilen (und damit die in der mitte und am 'unteren ende' immer weiter in finanzielle abhängigkeit und (moderne) sklaverei zu treiben).
denn geld scheint - warum auch immer ;-) - ebenfalls dem 2. hauptsatz der thermodynamik zu unterliegen *ggg*
heißt: es verschwindet nicht. und es löst sich auch nicht einfach in nichts auf ! :-)
wenn aber (inzwischen) ca. 1 - 5% der (welt-) bevölkerung ca. 60% allen besitzes und geldes gehören, dann stellt sich die (durchaus berechtigte frage... oder ?): wie kann es sein, daß es angeblich trotzdem zu wenig geld für neue invstitionen (oder was auch immer des o.g.) geben kann ? was machen die alle mit ihrem geld ?
offensichtlich NICHT in neue arbeitsplätze investieren. (zumindest nicht in unseren sog. 'industrie nationen') und warum nicht ? vielleicht, weil sie gar kein interesse daran haben ? oder keinen bedarf dafür sehen ? oder weil sie erst dann (bei uns) wieder investieren, wenn es sich für sie wieder 'lohnt' ? (= wenn wir mit den nationen 'konkurrieren' können, in denen jetzt produziert wird ? .... also doch mit dem 'unbegrenzte arbeitszeit'; 50 cent stundenlohn, no sozialleistungs- no umweltschutz gedödel der inder, philippinos oder wem auch sonst immer ?)

daß unsere sozial- und gesundheitssysteme 'reformiert' werden müssen, weil sie - so wie sie sind - am ende sind..... keine frage.
aaaber, sind einschnitte und kürzungen ins soziale 'netz' wirklich die einzig(möglich)e lösung ?
daß ein system, daß nur (oder maßgeblich) von denen getragen wird, die arbeiten (wobei die gut- und besser verdienenden noch vielfach ausgenommen sind - siehe beitragsbemessungsgrenzen), nicht mehr funktionieren KANN, wenn immer mehr dieses system beanspruchen (müssen), aber von immer weniger (arbeitenden) getragen werden muß, dazu muß man kein rechen genie sein..... die frage ist aber: what went wrong ?
haben wir einfach vergessen (obwohl es absehbar hätte sein müssen), das system entsprechend umzustellen ? (= z.b. eine andere finanzierung / umlage auszuknobeln, die der neuen arbeits(markt)lage besser angepaßt gewesen wäre ? (wir wissen z.b. schon seit einigen jahrzehnten a) daß menschen immer älter werden, b) daß ältere menschen mehr 'gesundheitsaufwendungen' bedürfen und auch c) daß dem (gleichzeitig) immer weniger beitragszahler (nach altem system und verteilung) gegenüberstehen werden; plus - d) daß uns die (voll-) beschäftigung flöten gehen wird (daß das immer noch 'ziel' und behauptung ist, ist ebenfalls ein unhaltbares ammenmärchen.... wie so vieles.....) und dann als 'remedy' die 'sau durchs dorf zu jagen'; menschen müßten - da sie ja immer älter würden - auch entsprechend länger arbeiten, ist purer hohn und zynismus oder anders ausgedrückt: reine umverteilung bzw. abwälzung oder verlagerung (eines teiles) des problems auf die bevölkerung, die sich nicht dagegen wehren kann. denn wir wissen ganz genau, daß das gar nicht möglich ist ! a) gibt es nicht so viele arbeitsplätze (sonst hätten wir nicht immer mehr arbeitslose), b) sind heute schon über (vorsichtig ausgedrückt) 50jährige so gut wie unvermittelbar ! d.h. es geht bei diesem 'trick' allein darum, den rentnern länger rentenkassen leistungen zu enthalten und damit die maroden kassen etwas (länger) zu entzerren......)
oooder, wenn wir uns bspw. die frage anschauen: warum werden hier immer mehr menschen arbeitslos oder fallen ins soziale netz ? = z.b. weil multinationale unternehmen immer mehr arbeitsplätze abbauen bzw. ins ausland (= 'billig' produzierende länder) abwandern (und ganz sicher nicht - siehe oben - weil sie 'nicht anders können', weil sie sonst am hungertuch nagen, den laden dicht machen und gar keine arbeitsplätze mehr zur verfügung stellen könn(t)en, wie sie uns - offensichtlich ziemlich erfolgreich - permanent vorzujammern versuchen; denn ich kenne kein 'armes' multinationales großunternehmen und wenn ich mir deren gewinnsteigerungen und zuwächse (und das ihrer manager) (selbst in zeiten angeblicher wirtschaftsschwäche) anschaue (und dabei lassen wir jetzt die ganzen schwindeleien, 'legalen' 'loop holes' und mauscheleien mal völlig außer acht), dann wird mir schwindelig.....
d.h. ich denke, hier handelt es sich wohl viel mehr um immer krasser und gravierender werdendere fälle von: gewinne zu privatisieren, während gleichzeitig kosten in immer größerem maße und umfang 'sozialisiert' werden ! (= auf die umgelegt und abgewälzt, die sich nicht dagegen wehren, bzw. 'die nicht weg laufen' können).
denn so lange unser (umlage-) system so funktioniert, daß arbeitgeber einen beträchtlichen teil dazu beisteuern (müssen), ist es ganz klar, daß dieses system immer weniger funktionieren kann und in die abseitsfalle geraten MUSS !, wenn auf der einen seite immer mehr arbeitskräfte freigesetzt werden (wegen zu wenig 'gier befriedigung' wohlgemerkt - keineswegs aus mangel an arbeit !) = immer weniger menschen nicht nur den sozialkassenanteil der 'freigesetzten' arbeitskräfte (= nunmehr zu leistungsempfängern gewordenen) übernehmen müssen, sondern AUCH noch deren (ins ausland verdrückten; gewinnmaximierten) arbeitgeberanteil !

da ist es eigentlich eine geniale leistung, dieses 'ausbluten' (lassen) der sozialkassen, denen in die schuhe zu schieben, die es (in weiten teilen) gar nicht zu verantworten und auch nicht (wirklich) verursacht haben und / oder zu verlangen, daß man diese systeme (am besten) einfach ganz abschafft (weil sie (angeblich) nicht mehr bezahlbar sind) oder zumindest immer weiter drastisch beschneidet und einschränkt, bzw. immer weiter die damit belastet, die eigentlich gar nichts dafür können und es auch nicht verursachen..... !
mich wunder nur immer wieder
a) wie viele menschen das einfach so willig fressen und schlucken; bzw. sich einfach so gefallen lassen
mehr noch....
b) wie vielen menschen tatsächlich eingebläut werden kann, daß das die einzige und unumgängliche möglichkeit wäre !!! ???

Deutschland im REFORMFIEBER Reila
Reila:

st, nanu.

 
03.06.03 19:19
#4
Gab es keinen längeren Artikel in englischer Sprache zum Thema?
Deutschland im REFORMFIEBER stiller teilhaber
stiller teilhaber:

doch

 
03.06.03 19:35
#5
gäbte es sicher *ggg* aber damit auch die mal was (längeres) zu lesen bekommen, die sich wegen der unverständlichen sprache sonst immer beschweren. der gerechte ausgleich so to speak ;-)
Deutschland im REFORMFIEBER Reila
Reila:

Ähh, Zwischenfrage:

 
03.06.03 19:42
#6
Immer noch "in the middle of fucking nowhere"?
Deutschland im REFORMFIEBER stiller teilhaber
stiller teilhaber:

yepp

 
03.06.03 19:49
#7
but only three more weeks to go ;-)
Deutschland im REFORMFIEBER stiller teilhaber

fiebrige reformierer

 
#8
und hier noch was für alle anhänger und verfechter der (am liebsten total) 'liberalisierung', von denen ebenfalls einige meinen, der staat an sich sei überflüssig (bzw. wenn, dann auf ein mini minimum zu reduzieren); und dies frei auf der basis des ammenmärchens argumentieren, den menschen mehr 'eigenverantwortung' zu geben, weil schließlich (so ziemlich jeder) für sich verantwortlich sein (und für sich selbst sorgen) könnte, wenn er das nur WOLLTE !

doch auch das geht im prinzip nur auf die schiene, sozialleistungen völlig abzuschaffen oder zumindest so weit einzuschränken und zu kürzen, wie gerade eben notwendig = die entsprechenden menschen (die es bräuchten, weil sie eben NICHT können, wie sie wollen) irgendwie sich selbst zu überlassen.
also 'catch as catch can' oder..... was geht mich das (evtl.) leid anderer menschen an. jeder soll sehen, wo er bleibt (denn es KANN ja jeder.... wenn er nur wollte....)
und verweisen auch dabei gerne auf die (natürlich 'unzahl' der) kleinen schmarotzer und faulpelze, die dieses system nur ausnutzen, sich darauf ausruhen und auf kosten anderer leben würden......)

allerdings lohnt sich auch hier der blick nach amerika (weil die total liberalisierer hier ja nur zu gerne amerika als (funktionierendes ???) vorbild nehmen, ohne offensichtlich die tatsächliche sachlage richtig zu kennen oder kennen zu wollen ? ;-))
amerika sei geil, sagt man, weil hier viel mehr menschen keine solchen drückeberger und faulpelze sind, sondern weil sie (u.a. eben auch gewzungen durch die sehr viel weniger = so gut wie nicht vorhandenen sozialen netze) sich viel mehr (eigenverantwortlich) darum kümmern würden, einen job zu haben / zu bekommen.

weil sie nicht so 'heikel' und 'etepetete' sind, wie wir und tatsächlich jeden job annehmen, einfach um für sich selbst zu sorgen.
und daß bei diesem 'catch as catch can' irgendwie alle letztlich profitieren würden..... als unsere faulpelzige hängemattenschlummergesellschaft.....

die theorie ist wirklich einleuchtend und bestechend.......
.... aaaaber sie geht eben von (ungerechtfertigten wie unbewiesenen) these aus, daß JEDER aus und mit sich machen könnte, was immer er wollte (und bezieht sich dabei zu gerne auf die immer wieder ausnahmefälle, denen das tatsächlich gelingt).
SO sieht jedoch (auch ! in amerika) die realität aus:

FOR IMMEDIATE RELEASE
JUNE 2, 2003
6:00 AM
CONTACT: Food First
Nick Parker (510) 654-4400, ext. 229



American Casualties of Free Trade Policies to Brief Congress
Declining Wages and Loss of Jobs and Labor Protections Draws Attention of Lawmakers As the United States Negotiates More Trade Agreements
 
OAKLAND, CA - June 2 - In an open challenge to the United States Trade Representative and the Bush administration's economic policies, a delegation of America's working poor from all walks of life will expose the harsh reality behind free trade at a congressional briefing, sponsored by the Congressional Progressive Caucus, on June 12, 9:00-11:30 a.m. at 2168 Rayburn House Building, Washington, DC.

U.S. Trade Representative, Robert Zoellick, argues that free trade helps American workers, saying, "It is our shared hemispheric vision that free trade and openness benefits everyone and provides opportunity, prosperity and hope to all our peoples."

Since the signing of the North American Free Trade Agreement (NAFTA) in 1994, the United States has lost an estimated three million jobs. Today, those Americans who have found employment in the post-NAFTA economy work longer hours, with less job security and fewer benefits. Overall, real wages have remained stagnant and the low-skill jobs created by free trade agreements on average pay 13 percent less than before.

"One of the great myths perpetuated by the United States government is that free trade helps poor people and communities in America," said Anuradha Mittal, co-director of Food First/Institute for Food and Development Policy, the organizers of the briefing. "No one has asked working Americans what their experience has been. We've had NAFTA for nearly a decade and its effects have been tragic. Now Congress will hear the truth from representatives of the hundreds of thousands of people who lose from free trade."

Several members of Congress, including Representatives Barbara Lee, Dennis Kucinich, John Conyers, Marcy Kaptur, and Sheila Jackson-Lee, will preside over the briefing.

"With our economy on the skids and unemployment on the rise, now more than ever, it is time for us to review how NAFTA and our trade policies have had a damaging effect on this economy," said Congressman Dennis J. Kucinich (D-OH). "I look forward to participating in this important forum and taking a critical review of these polices."

"The spectrum of testimony at the briefing is broad, from workers in U.S. sweatshops, to farmworkers, family farmers and unionized workers," said Christine Ahn, Coordinator of the briefing. "As the U.S. prepares to seal the WTO Doha round, CAFTA and the FTAA, this briefing could not be more timely. The voices of these Americans deserve to be heard." more

Testifying organizations include AFL-CIO, American Corn Growers Association, Association of Border Workers, Black Farmers & Agriculturalist Association, California Senate Select Committee, Charleston 5 International Longshoreman's Association, Chinese Progressive Association, Coalition of Immokalee Workers, Farm Labor Organizing Committee, Fuerza Unida, National Family Farm Coalition, Pacific Coast Federation of Fishermen's Association, Public Citizen, Tennessee Industrial Renewal Network, and United Farm Workers of America.

This briefing will be webcast live at: www.foodfirst.org  


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