Deutsche Telekom AG gewinnt Marktanteile zurück


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Peet:

Deutsche Telekom AG gewinnt Marktanteile zurück

 
25.10.01 22:01
Mobilfunk-Marktanalyse 2001: Deutsche Telekom AG gewinnt Marktanteile zurück

 
Die bereits im vergangenen Jahr beobachtete Entwicklung hat sich 2001 weiter verschärft. Obwohl das Volumen des täglichen Telekommunikations-Aufkommens im Festnetz auf Rekordhöhe steigt, ist der Umsatz in diesem Bereich rückläufig und wird im Berichtsjahr sogar das Vorjahresergebnis unterschreiten. Zwar können die neuen Carrier ihren Umsatz im Festnetz noch leicht erhöhen, die Deutsche Telekom AG verliert jedoch trotz steigender Verbindungsminuten in diesem Jahr voraussichtlich fast 2 Mrd. Euro. "Bringt man Festnetz-Umsatz und -Volumen in Relation zueinander, so wird deutlich, dass der Ex-Monopolist auch in diesem Jahr den Verdrängungswettbewerb über die Preise fortsetzt und Erhalt oder Gewinn von Marktanteilen sogar durch massive Umsatzrückgänge erkauft," so Joachim Dreyer, Präsident des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM), der Organisation der Telekom-Konkurrenten.  

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So kann die Deutsche Telekom im Fernbereich sogar Marktanteile von ihren Wettbewerbern zurückerobern, und auch im Ortsnetzbereich behauptet sie fast unverändert ihr De-facto-Monopol. "Der Wettbewerb im deutschen Telekommunikationsmarkt tritt also auch im vierten Jahr seit seiner Liberalisierung auf der Stelle", so Dreyer. "Schlimmer noch, die Remonopolisierung hat eindeutig begonnen. " Das wirke sich auch auf die Beschäftigten aus: Haben die Unternehmen binnen Jahresfrist noch knapp 10.000 Beschäftigte eingestellt (Juni 2000: 53.800, Juni 2001: 62.500 Mitarbeiter) so wird diese Entwicklung der Mitarbeiterzahlen bis Ende 2001 zum Erliegen kommen.

Call-by-Call Anbieter mußten Federn lassen

Tendenziell positiv für die neuen Carrier entwickelt sich das Verbindungsaufkommen, wenngleich auch hier das marktbeherrschende Unternehmen von den Zuwächsen am deutlichsten profitieren konnte. "Erfreulich ist auch die Tendenz hin zu mehr Kundenbindung im Bereich Preselection und Festanschluss. Hier haben sich die Kundenzahlen fast verdoppelt," rechnet Dreyer vor. Federn gelassen hat allerdings Call-by-Call als wichtiger Einstiegsmarkt für den Wettbewerb. Die gestiegenen Kosten in diesem Segment (Inkassoentscheidung) machen Call-by-Call für die Unternehmen zunehmend unwirtschaftlich und letztlich auch für die Kunden unattraktiv. Statt der 11,5 Millionen Kunden 2000 nutzen nur noch gut 7 Millionen diese Möglichkeit des Netzzugangs im laufenden Jahr. (as)  
 
 

 
[Thu, 25.10.2001] - © 2001 de.internet.com
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Telekom stockt Beteiligung in Kroatien auf

 
25.10.01 22:04

Die Deutsche Telekom und die kroatische Regierung haben gestern den Kaufvertrag über weitere 16 Prozent der Anteile an der kroatischen Telekom unterzeichnet. Damit übernimmt der deutsche Konzern die Mehrheit und baut sein Engagement in Osteuropa aus. Es ist die größte Auslandsinvestition für Kroatien.

Das Geschäft war nach nur zwei Minuten besiegelt: Ron Sommer, Chef der Deutschen Telekom, und der kroatische Ministerpräsident Ivica Racan unterschrieben den Vertrag. Telekom-Vorstandsmitglied Jeffrey Hedberg stellte einen Scheck über 500 Mill. Euro aus, und Ivica Mudrinic, der Chef der Hrvatski Telekom (HT), überreichte ihm die Urkunde über den Besitz von weiteren 16 % an der staatlichen Telekom Kroatiens. Damit hat die Telekom 51 % der HT-Anteile.

„Es ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg, Kroatien an die internationale Wirtschaft heranzuführen und die Isolation unseres Landes zu überwinden“, sagte Ministerpräsident Racan. In Kroatien, das im vergangenen Jahr knapp 3,5 Mrd. $ Direktinvestitionen aus dem Ausland verzeichnete, ist die Deutsche Telekom der größte Einzelinvestor.

Investitionen in Osteuropa sind hochprofitabel

Die Telekom baut mit HT ihre Position in Osteuropa weiter aus. „Alle unsere Investitionen in Osteuropa sind hochprofitabel“, sagte Sommer. Bisher werde der Wert dieses Engagements an den Aktienmärkten jedoch unterschätzt. In Osteuropa seien viel höhere Wachstumsraten möglich als in den gesättigten Märkten Westeuropas, so Sommer.

Die Telekom ist im Oktober 1999 bei HT eingestiegen. Der Bonner Konzern erwarb für 850 Mill. $ einen Anteil von 35 % an dem kroatischen Unternehmen und überbot dabei das schwedisch-norwegische Konsortium aus Telia und Telenor.

Die kroatische Regierung besitzt noch 49 % der HT-Anteile. Sobald sich die Kapitalmärkte erholt haben, sollen 21 % an die Börse gebracht werden, weitere jeweils 7 % gehen an Mitarbeiter und Kriegsveteranen.

HT besitzt in Kroatien Festnetzmonopol

HT besitzt in Kroatien, das 4,3 Millionen Einwohner hat, das Festnetzmonopol mit 1,8 Mill. Telefonanschlüssen. Die Mobilfunktochter Cronet hat 800 000 Kunden und damit einen Marktanteil von 55 %. Etwa 5 % der Bevölkerung haben einen Internetanschluss, die HT gibt ihren Marktanteil in dem Segment mit 85 % an. Im vergangenen Jahr setzte HT 763 Mill. Euro um und fuhr einen Gewinn von 120 Mill. Euro ein. In den kommenden Jahren will HT-Chef Mudrinic das Unternehmen nach dem Vorbild Deutsche Telekom in die vier Sparten Festnetz, Mobilfunk, Internet und Unternehmens-Datendienste umbauen.

Der zweite Mobilfunkanbieter Kroatiens ist Vipnet, ein Joint-Venture von Mobilkom (Mobilfunktochter der Telekom Austria) und von dem US-Unternehmen Western Wireless. Miteigentümer von Western Wireless ist pikanterweise John Stanton, der Chef und Miteigentümer der Telekom-Tochter Voicestream. Von einem Interessenkonflikt wollte Sommer jedoch nichts wissen: Schließlich liege die operative Führung von Vipnet bei den Österreichern.

Im Festnetz endet das HT-Monopol für Ferngespräche Anfang 2003. Die Telefonanschlüsse in den Ortsnetzen werden nach Angaben von HT erst 2005 geöffnet. Bis Ende 2004 will die Telekom die Verbreitung von Telefonanschlüssen von heute 30 % auf 45 % der Bevölkerung steigert. 700 Mill. Euro wollen die Deutschen bis dahin in Kroatien investieren.

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Peet:

hey du verstecker :-)) o.T.

 
25.10.01 22:06
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hey Mr. 2000 :)) o.T.

 
25.10.01 22:09
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Kicky:

erneuter Verlust erwartet

 
27.10.01 23:08
Die Deutsche Telekom wird für das dritte Geschäftsquartal 2001 nach Einschätzungen von Analysten trotz Beteiligungsverkäufen erneut einen Verlust ausweisen und damit den negativen Ergebnistrend der Vorquartale beschleunigt fortsetzen.
rtr FRANKFURT. Von Reuters befragte Analysten rechnen vor allem wegen der unprofitablen Geschäfte der US-Mobilfunktochter Voicestream durchschnittlich mit einem Konzernverlust von 0,42 Mrd. € im dritten Quartal, nach einem ausgeglichenen Ergebnis im zweiten Quartal und einem Minus von 0,35 Mrd. € im ersten Vierteljahr. Ohne die überwiegend positiven Sondereffekte dürfte sich der Verlust auf 1,27 Mrd. € belaufen und den seit knapp sechs Wochen aufwärts tendierenden Aktienkurs nach Expertenmeinung belasten.
Die Telekom wird am Mittwoch ihre vorläufigen Geschäftszahlen für das dritte Quartal als kumulierten Neun-Monatszeitraum bekannt geben. Veröffentlicht werden voraussichtlich Umsatz, Konzernüberschuss und Kundenzahlen für die Geschäftssparten Festnetz, Mobilfunk und Internet. Endgültige Daten sollen ebenfalls als Neun-Monatszahlen am 28. November folgen.
Die Analysten rechnen beim Umsatz mit einem deutlichen Wachstum gegenüber dem Vorquartal und dem Vorjahreszeitpunkt auf durchschnittlich 12,78 Mrd. €. Damit wird die Telekom voraussichtlich ihre eigene Prognose erfüllen, wonach im Gesamtjahr der Umsatz um 15 % über dem Vorjahresergebnis von 40,94 Mrd. € liegen soll.
Als Belastung für das Quartalsergebnis gelten den Analysten zufolge vor allem die US-Töchter VoiceStream und Powertel. "Es ist zu erwarten, dass die Verluste nahezu so hoch wie die Umsätze ausfallen werden, die wir auf 1,2 Mrd. € schätzen",
". Die jüngsten Zahlen könnten sich sogar negativ auf den Aktienkurs auswirken. Auch die West-LB geht von Kursverlusten in Folge schwacher Quartalsergebnisse aus, da diese schlechter als die Markterwartungen seien. Die Bewertung der Telekom-Aktien sei auf Underperform von zuvor Neutral zurückgenommen worden, da die Quartalsergebnisse negative Überraschungen enthielten
beim Handelsblatt heute zu lesen,aber länger
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Ron Sommer macht´s spannend

 
28.10.01 17:33
Mit großer Spannung erwarten Anleger und Analysten am Mittwoch die Quartalszahlen der Deutsche Telekom. Bisher ist nichts durchgesickert, Experten rechnen aber für die Monate Juli bis September mit Verlusten irgendwo zwischen 350 und 700 Mio. Euro. Telekom-Chef Ron Sommer wird außerdem wohl noch ein paar Worte zum weiteren Abbau des Schuldenberges sowie der Entwicklung der US-Tochter Voicestream verlieren.

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