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Der USA Bären-Thread


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Kicky:

Ambrose Evans:Spanish debt crisis returns

4
20.07.12 10:54
während Deutschland die Bailouts langsam satt hat.Und die Märkte sich für einen Bailout von 400 Milliarden für Spanien wappnen,weil keiner mehr italienische und spanische Staatsanleihen kaufen will meint Alexandrowitch

www.telegraph.co.uk/finance/...many-nears-bailout-fatigue.html

...
Marchel Alexandrovich from Jefferies Fixed Income said the markets are already bracing for second bigger rescue of around €400bn. “A few more weeks like this and Madrid is going to decide to it has nothing more to lose and call for a full sovereign bail-out,” he said. “Then we will find out if there really is any money in the EU kitty.

“If the ECB goes on holiday without doing anything more, this is going to snowball. We’re way past point where any country can deliver fiscal measures on its own. People are not going to buy Spanish and Italian debt right now whatever ever they do. There has to be a circuit breaker.”

Public employees staged protests across Spain today and demanded Mr Rajoy’s resignation as the Cortes voted on the €65bn austerity package imposed by EU as a condition for the bank rescue.

Socialist leader Alfredo Rubalcaba said the cuts would push the country over the brink. “Over the next year we are going to see the destruction of 600,000 jobs, taking us deeper into depression,” he said. Unemployment is already 24.4pc, topping 32pc in Extremadura.

“There is no money left to pay for services,” said treasury minister .....
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Ischariot MD:

ach, Eidgenosse, über die Parameter für

3
20.07.12 14:33
wirtschaftlichen Erfolg könnten wir wieder stundenlang 'soziologisieren', Glück gehört natürlich auch dazu, speziell bei den 'Leuchtturm-Genies' wie Jobs, Gates etc., Herkunft offensichtlich auch.
Die Gefahr der Argumentation in dem von Dir geposteten Artikel ist jedoch, daß die große Masse der Erfolglosen sich einreden kann, daß ihre persönliche non-Performance nicht selbstverschuldet ist, sondern eine Frage von Unglück und rein gar nichts mit fehlender eigener Anstrengung zu tun hat, und daß dieses himmelschreiende Unrecht ungleicher Glücksverteilung sofort sozialstaatlich umverteilt gehört (vgl. Schlagwort der "sozialen Gerechtigkeit")
Ansonsten habe ich, wie wahrscheinlich jeder über 30, sich schon stundenlang das Hirn zermartert woran es liegt, daß ich finanziell da stehe wo ich stehe und nicht da wo ich hinwollte, und die Begründung "fehlendes Glück" wäre sicherlich zu einfach  ;o)
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
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Ischariot MD:

vielleicht liegt's ja auch daran:

2
20.07.12 14:49
Der USA Bären-Thread 13827052
Wirtschaftswissenschaften: Forscher finden das â€Wirtschafts-Gen“ - Ökonomie - Politik - Handelsblatt
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relaxed:

#97502 Ich zermartere mein Hirn nicht,

4
20.07.12 14:58
sondern freue mich daran, dass ich gesundheitlich noch nicht da stehe, wo es für jeden Menschen hin geht. ;-))

Finanzieller Erfolg beruht auf Glück, Risikobereitschaft und Zähigkeit  ...  "Hirn zermartern" hilft dabei nicht. ;-))))

... doch eigentlich gilt dies für jede Art von Erfolg.  
Das Copyright für den Inhalt (Text und Bilder) liegt bei relaxed.
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Garion:

Opel gibt es in 5 Jahren nicht mehr

8
20.07.12 15:12

Ein lesenswertes Interview zu Opel. Ich teile die geäußerte Meinung von Herrn Dr. Becker.

Quelle: Link

 

n-tv.de: Herr Becker, Opel steckt in der Krise. Der Marktanteil ist unter 7 Prozent gefallen und damit meilenweit entfernt von den Werten über 20 Prozent aus der Opel-Blütezeit, den 1970er Jahren. Ein beispielloser Niedergang - wo liegen die Gründe dafür?

Dr. Becker: Im Management. Ausschließlich. Und zwar im obersten Management. Das betrifft sowohl die Führung der amerikanischen Mutter General Motors, die nie verstanden hat, wie der deutsche Automarkt funktioniert. GM hat immer wieder in die Markt- und Modellpolitik seiner Tochter eingegriffen. Gleichzeitig hat es aber auch das deutsche Opel-Management nicht verstanden, als es in den vergangenen Jahren stärker mehr Möglichkeiten eingeräumt bekommen hat, diese Situation zum Besseren zu drehen. 18 Vorstandswechsel in 20 Jahren, davon drei neue Chefs in nur drei Jahren sprechen eine deutliche Sprache. Ein Unternehmen kann so nicht geführt werden.

Bringt Opel da die von GM getriebene Allianz mit Peugeot (PSA) wirklich weiter?

Nein! Es hat noch nie funktioniert, dass sich zwei Schwerkranke, die sich gemeinsam ins Bett gelegt haben, als Gesunde daraus wieder aufgestanden sind. PSA ist der schwächste Partner, den sich GM für Opel hätte aussuchen können. Für GM ist Peugeot der Strohhalm, um sich elegant von Opel zu verabschieden. Peugeot aber ist zu schwach, um Opel aufzufangen.

Opel ist reiner Massenhersteller, aus dem Premiumsegment hat man sich mit dem Senator vor rund 20 Jahren verabschiedet - ein entscheidender Fehler?

Ja, einer von vielen. Schwieriger wiegt aber, dass das Management es versäumt hat, die Marke wettbewerbsfähig zu halten. Man erkannte damals - als das Premiumsegment noch in den Kinderschuhen steckte und BMW und Audi noch lange nicht die starke Position von heute innehatten - nicht, in welche Richtung sich der Markt entwickeln wird. Heute sind BMW, Audi und Mercedes die drei Top-Marken im Segment, von Opel spricht kein Mensch mehr. 

Kann es Opel eigentlich noch einmal in die Gewinnzone schaffen? Also die Kurve kriegen?

Nein.

Obwohl der zurückgetretene Opel-Chef Stracke jüngst noch eine unglaubliche Modelloffensive angekündigt hat - immerhin mehr als 20 neue Autos bis 2016?

Die Modelloffensive kommt viel zu spät für Opel. Vor fünf oder zehn Jahren wäre sie goldrichtig gewesen. Selbst 2008/2009, als die Mutter GM tief in der Krise steckte, hätte sie noch etwas gebracht. Es wäre damals sogar die Chance gewesen, sich von der Mutter abzunabeln. Aber jetzt ist der Zug abgefahren. Stracke hat erkannt, dass man die Marke Opel nicht nur durch Einsparungen retten kann. Sie können kein Automobilunternehmen durch Einsparungen retten, sondern nur dadurch, dass mehr Autos verkauft werden. Opel hätte eine offensive Marktpolitik betreiben müssen. Das hat Stracke richtig gesehen.

Warum ist er dann zurückgetreten?

Für eine solche Modelloffensive braucht man Geld. Und das Geld wollte GM offenbar nicht zur Verfügung stellen und deshalb hat Stracke das Handtuch geworfen.

Hat der neue Chef Thomas Sedran so gesehen eigentlich noch eine reelle Chance, Opel zu sanieren?

Nein. Sedran muss sinkenden Absatzzahlen hinterhersparen. Diesen Wettlauf hat noch jedes Automobilunternehmen verloren. Wenn Sedran aber clever war, hat er sich wenigstens einen guten Vertrag ausgehandelt.

Wann wird denn das erste deutsche Opel-Werk geschlossen?

Das kann ich nicht genau beurteilen, weil es von mehreren Gründen abhängt: politischen und wirtschaftlichen. Sollte sich die derzeitige Krise am europäischen Automarkt, dem Kernmarkt von Opel, aber weiter verschärfen, kann ich mir eine Werksschließung bereits im nächsten Jahr vorstellen. Es kann dann sehr schnell gehen.

Wird es die Marke Opel in fünf Jahren noch geben?

Die Marke Opel kann es noch geben, wenn irgendjemand bereit ist, Geld in die Hand zu nehmen, um die Marke Opel zu übernehmen. Diese Möglichkeit besteht zwar theoretisch. Derzeit sehe ich aber niemanden, der dies machen würde. Als selbständige Marke innerhalb des GM-Konzerns wird es Opel mit Sicherheit nicht mehr geben.

 

So weit Herr Dr. Becker, ehemaliger Chefvolkswirt von BMW.

Den Satz "Sedran muss sinkenden Absatzzahlen hinterhersparen. Diesen Wettlauf hat noch jedes Automobilunternehmen verloren." sehe ich als Menetekel für PSA, Renault und Fiat. 

 

 

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Kicky:

Spanish stocks getting absolutely mangled

 
20.07.12 17:27
The IBEX is down 5.8% today.
www.forexlive.com/blog/2012/07/20/...tting-absolutely-mangled/
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Kicky:

Egan-Jones downgrades Spain

3
20.07.12 17:29
from CCC+ zu CC+  geht das überhaupt noch tiefer?
www.forexlive.com/blog/2012/07/20/...jones-downgrades-spain-2/
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daiphong:

Span. Außenminister: EZB ist eine 'Untergrundbank

6
21.07.12 00:07
PALMA DE MALLORCA (dpa-AFX) - Der spanische Außenminister José Manuel García Margallo hat das Vorgehen der Europäischen Zentralbank (EZB) in der Schuldenkrise mit harten Worten kritisiert. Die EZB sei eine "Untergrundbank", die nichts unternehme, um das Schulden-Feuer zu löschen, sagte der Minister am Freitag in Palma de Mallorca bei einem Treffen von elf EU-Außenministern. Europa braucht seiner Ansicht nach eine viel stärkere Bank als die EZB.

García Margallo warnte, dass die Europäische Union nicht mehr lange weiterbestehen könne, wenn es Länder wie Deutschland gebe, wo die Staatsanleihen praktisch kostenlos seien, während andere Länder enorme Risikoaufschläge bezahlen müssten. Es sei unannehmbar, dass Länder wie Spanien und Italien, die sich wirklich bemühten, ihre Haushalte in Ordnung zu bringen und von den Bürgern wichtige Opfer verlangten, von "ungebremsten Spekulanten" bestraft würden. Die EU brauche einen "Deich, der die Spekulation eindämmen kann". Dieser Deich sollte die EZB sein oder ein künftiger Rettungsmechanismus, der eine Schwäche des Euro verhindern solle.

Das derzeitige Niveau der Risikoaufschläge für spanische Staatsanleihen ist nach Auffassung von García Margallo "nicht tragbar". Die Situation sei für Spanien "unhaltbar."/pe/DP/he

(dieser Scherzkeks und Außenminister glaubt also, Spaniens aberwitzige Schuldenspirale  hätte der Rest der Welt zu "löschen" -  und 100 Mrd + Anleihenkäufe seien wohl eine eher läppische 1. Rate)
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Kicky:

Valencia bittet Madrid um Hilfe

3
21.07.12 10:11
Das hochverschuldete Valencia will als erste Region Spaniens den Rettungsfonds der Zentralregierung beanspruchen. Der Fonds stellt 18 Mrd. € für spanische Regionen bereit, die in Finanznöten stecken. Die Hilfe ist an Bedingungen geknüpft.

....Vergangene Woche wurde spekuliert, dass es sich um 3 Mrd. € handeln könnte. Die Zentralregierung knüpft die Hilfe an neue Bedingungen. Sie übernimmt im Gegenzug die Aufsicht über das Budget der Region und verlangt wahrscheinlich weitere Sparopfer.

Madrid hat den Rettungsfonds für die Regionen am 13. Juli gegründet. Es stehen 18 Mrd. € für in Liquiditätsschwierigkeiten geratene autonome Regionen bereit.....
www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/...et-madrid-um-hilfe-1.17382563

ach nee,und wenn Deutschland Bedingungen stellt ist es der Böse weltweit
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Kicky:

Südeuropa macht nichts ausser sich beklagen

 
21.07.12 10:21
said Bulgarian Finance Minister Simeon Djankov in an interview, a withering blast aimed at neighboring Greece.

And in Greece, “The risk of bankruptcy is still existent,” said Fotis Kouvelis, the leader of Democratic Left, smallest of the three parties in the coalition government. His way of reminding the bailout Troika—the EU, the European Central Bank (ECB), and the IMF—to open the money spigot all the way, or else! The Troika inspectors are scheduled to return to Athens next week to have another look ......“We demand an extension,” Kouvelis said, summarizing eloquently the strategy since the June elections.

www.testosteronepit.com/home/2012/7/20/...except-complain.html
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relaxed:

#97508 Dies zeigt nur, dass die Südländer

4
21.07.12 10:32
ein ebenso kurzes Gedächtnis wie die Nordländer haben. Die Südländer bauen die unfundierten Vermögenszuwächse der letzten 15 Jahre ab. Die Nordländer hatten diese Zuwächse nicht und haben daher etwas mehr Ruhe ... vor dem großen Sturm, der über alle kommen wird.
Das Copyright für den Inhalt (Text und Bilder) liegt bei relaxed.
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Kicky:

Griech.Bonds und ELA , reine Augenwischerei

7
21.07.12 10:53
Gestern hat die EZB verkündet,dass sie keine weiteren griechischen Staatsanleihen akzeptiert als Sicherheit für weitere Kredite.Also schreibt Ekatehimerini,die Nationalbank werde selber drucken,was im Notfall ja erlaubt sei nach dem ELA-Programm
www.ekathimerini.com/4dcgi/...es_wsite2_3659_20/07/2012_453112

The eurozone sent on Friday its first tangible message to Greece that there is no more room for maneuver and that the bailout agreement must be implemented, as the European Central Bank announced it will not accept Greek bonds as collateral for the supply of cash to local lenders until further notice.

This means that Greek credit institutions will have to cover their liquidity requirements through the Bank of Greece’s emergency liquidity assistance (ELA) program,....

wobei man sich doch fragt,ob das ELA-Drucken nicht auch eine Form der Verschuldung ist zu Lasten der Eurozone
na da such ich doch mal im weltweiten...
Welt am Sonntag 20.05.12
www.welt.de/print/wams/wirtschaft/...ckt-fuer-sich-allein.html
...nebenbei werfen nationale Notenbanken die Notenpresse an, um eigene Nothilfen zu vergeben. So entsteht ein Risiko in Milliardenhöhe - auch für den deutschen Steuerzahler .

Es gibt einen Gläubiger, der stoisch zu ihnen hält - die griechische Notenbank. Sie verleiht munter weitere Milliarden. Dabei lautet einer der Glaubensgrundsätze der Zentralbanken unter dem Dach der EZB, dass Geld nur an solvente Banken verliehen wird. Doch dieses Prinzip drückt schon längst eher das aus, was die Notenbanken tun sollten - aber nicht das, was sie tatsächlich tun. In Wirklichkeit wird es in der Staatsschuldenkrise immer weiter unterlaufen. Und die schlimmsten Auswüchse hat die EZB noch nicht einmal unter Kontrolle. Vielmehr verleihen die nationalen Notenbanken einzelner Krisenländer reichlich Geld an die wackligsten unter den wackligen Banken - ohne dass es für diese Kredite Sicherheiten gäbe, die auch die EZB selbst akzeptieren würde. Und das, obwohl die Risiken für diese Kredite letztlich bei allen Notenbanken der Währungsunion liegen - also auch bei der Bundesbank und damit beim deutschen Steuerzahler. Bei einem nicht mehr so unwahrscheinlichen Euro-Austritt Griechenlands könnten aus diesen Risiken schnell reale Verluste werden.

Die heiklen Notfallkredite werden im internationalen EZB-Jargon "Emergency Liquidity Assistance" oder kurz ELA genannt.....Die ELA ist der Dispokredit einer Geschäftsbank bei ihrer nationalen Notenbank. Ein Dispokredit, dessen Limit die EZB nur schwer kontrollieren kann. Und dessen Höhe sie noch nicht einmal bekannt gibt. Recherchen der "Welt am Sonntag" zeigen nun erstmals das Ausmaß des Verleih-Wildwuchses: Griechenland, Irland, Spanien und Zypern hatten ihren Banken im März Notfallkredite in Höhe von mehr als 120 Milliarden Euro gewährt. Inzwischen dürfte die Summe sogar auf 145 Milliarden gestiegen sein.
... Allein die ELA Griechenlands dürfte inzwischen rund 75 Milliarden Euro betragen. (Mai 2912)Ursache dafür ist, dass die EZB mehrere griechische Banken von Standard-Geschäften ausgeschlossen hat, weil sie nicht genügend Eigenkapital vorweisen können - diese Institute sind nun vorwiegend von ELA abhängig.

Es geht um Milliarden, die es nach der reinen Notenbanklehre gar nicht geben dürfte. Zwar können sich Banken jederzeit Geld bei der EZB leihen, seit der Finanzkrise sogar in unbegrenzter Höhe. Aber eben nur solange sie entsprechende Sicherheiten bieten können:..Banken in Griechenland oder Irland haben aber längst nicht mehr genug Vermögenswerte, die sie verpfänden könnten, um ihren gesamten Finanzbedarf zu decken. Diese Banken drohten ohne flüssige Mittel pleitezugehen. Wenn es da nicht das Gegenmittel ELA gäbe..

ELA sei für die Krisenstaaten eine Lizenz, praktisch unkontrolliert eigenes Geld zu drucken, knurren nordeuropäische Notenbanker. Und die übrigen Zentralbanken in Euroland müssen dieses Spiel sogar indirekt finanzieren. Denn die ELA-Mittel, die die Notenbanken in der Peripherie an ihre Banken ausgeben, leihen sie sich wiederum beim Euro-System insgesamt. Damit werden die Kredite Teil der sogenannten Target-Verbindlichkeiten gegenüber der EZB, über deren Risiken ohnehin seit Monaten gestritten wird. Diese werden wiederum von den nationalen Notenbanken jener Länder finanziert, in die ängstliche Anleger derzeit ihre Milliarden tragen - allen voran von der Deutschen Bundesbank.

Der Anreiz für die Notenbanken in Südeuropa, diese Überziehungskredite bei der EZB nicht zu nutzen, ist denkbar gering. Denn die Target-Kredite müssen noch nicht einmal verzinst werden.

Umgekehrt zahlen die Banken für die ELA-Mittel Strafzinsen, genaue Zahlen gibt es allerdings nicht. Für die Notenbanken der Krisenländer ist ELA zunächst also ein gutes Geschäft: Sie leihen sich das Geld zu null Prozent und verleihen es mit einem Aufschlag weiter.

Im Gegenzug muss die nationale Zentralbank freilich auch das Risiko für die Notfallkredite tragen: Kann eine der Geschäftsbanken die ELA-Mittel nicht zurückzahlen, wird der Verlust nicht wie bei normalen EZB-Geschäften unmittelbar auf das ganze Euro-System verteilt, sondern bleibt allein an der nationalen Notenbank hängen. Zwar gab es für alle bisherigen ELA-Kredite eine Staatsgarantie des jeweiligen Heimatlandes. Diese hilft aber im Fall der Fälle wenig: Schließlich ist das größte Insolvenzrisiko für griechische Banken eine Pleite der Regierung in Athen - in diesem Moment ist auch die Staatsgarantie wertlos.

Spätestens an diesem Punkt träfe der ELA-Ausfall nicht mehr nur die griechische Notenbank - sondern das gesamte Euro-System. Zwar verweist man in EZB-Kreisen darauf, dass es keinerlei Pflicht für die übrigen Eurosystem-Notenbanken gebe, die Verluste etwa der Bank von Griechenland auszugleichen. Doch die hat sich das Geld, das sie an die Banken weitergereicht hat, ja selbst von der EZB geliehen.
in Form von Target-Krediten - deren Rückzahlung dann in den Sternen stünde. Im Falle eines Staatsbankrotts eines Landes müsse das gesamte Risiko der ELA-Volumina durch die anderen Mitgliedsbanken des Euro-Systems getragen werden, warnt Jürgen Michels, EZB-Experte bei Citigroup in London.

Für die Experten steht damit fest: Die offizielle Lesart, dass das Risiko der ELA-Kredite eine rein nationale Angelegenheit sei, ist Augenwischerei. Um diesen heimlichen Risikotransfer zu stoppen, müssten die Frankfurter Währungshüter das Treiben begrenzen. Theoretisch gibt es diese Möglichkeit auch. Allerdings brauchte es eine Zweidrittelmehrheit im Rat der EZB, um eine nationale ELA zu stoppen. In diesem Gremium haben jedoch alle Zentralbanken nur eine Stimme, und die Länder, die eine großzügige Politik der Notenbank favorisieren, sind derzeit klar in der Mehrheit. Dass etwa die Bundesbank die jüngsten Ausweitungen der Notkredite in Griechenland dem Vernehmen nach äußerst skeptisch sieht und zumindest auf klarere Regeln für den Umfang der Notkredite drängt, ändert daher wenig. Ein Votum gegen ELA-Hilfen sei derzeit illusorisch, sagen Notenbanker.....
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Kicky:

Absurder Tourismus

 
21.07.12 11:06
www.mirror.co.uk/news/uk-news/...the-one-boom-industry-1143704
na so absurd ist das Problem ja nicht.Wenn ich abends nach 22 Uhr in die Stadt fahre begegnen mir nur noch junge Leute unter 30,viele absolut nicht nüchtern,sehr viele davon Touristen.Ein Problem ,dass schon zu Bürgerintiativen gegen den Lärm und Müll durch Touristen in Kreuzberg geführt hat und zu Hassparolen an den Wänden
www.neues-deutschland.de/artikel/231743.hass-auf-touristen.html
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daiphong:

16 Jahre - Industrieproduktion

5
21.07.12 18:32
breit gefasst (Bergbau, Energieversorgung und Verarbeitendes Gewerbe/Herstellung von Waren - ohne Baugewerbe   1996=100)  

www.querschuesse.de/...oduktionsdaten-der-dfpigs-fur-mai-2012/
Der USA Bären-Thread 524568
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daiphong:

#11 das Geschäftsmodell in Südeuropa

 
21.07.12 18:42
war ihr eigener Tourismus im eignen Land ;-o)  
nach dem Motto: Das können wir auch! Emanzipation vom Norden!

was für ein Sturm wird denn kommen?
Antworten
A.L.:

Die 3-Klassen-Gesellschaft

7
21.07.12 20:28
Bild-Link: www.heise.de/open/artikel/...che-Fertig-1637904.html?view=zoom;zoom=2
Der USA Bären-Thread 524593
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Garion:

Jetzt brennt Spanien

11
21.07.12 22:50

Die FAZ berichtet über die aktuelle Lage in Spanien. Im Grunde genommen wird nichts geschrieben, was hier im BT nicht schon seit Jahren prognostiziert wird, dennoch ist es erschreckend, wenn die Untergangsszenarien dann tatsächlich 1:1 eintreten.

Quelle: Link

 

Spanien hat keinen „Plan B“ mehr. Das Geld reicht noch bis September. Dann muss das Schatzamt nach einer Pause im August wieder frische Staatsanleihen ausgeben. Wenn sich aber die Zinsen und der Risikoaufschlag auf den Rekordhöhen des vergangenen „schwarzen Freitags“ halten, ist die viertgrößte Wirtschaft der Eurozone auch - nach Griechenland, Irland und Portugal - der vierte Rettungskandidat.

Wie sehr das nicht nachlassende Gewitter an den Finanzmärkten das Land erschüttert und seine Regierung alarmiert hat, lässt sich an einer fast schon verzweifelt aggressiv anmutenden Stellungnahme des spanischen Außenministers ablesen. Auf einer Konferenz mit anderen europäischen Politikern in Palma de Mallorca attackierte José Manuel García-Margallo die Europäische Zentralbank (EZB) mit beispielloser Härte als Tunix-Bank.

García-Margallo warf der EZB, die angeblich seit fünf Monaten keine spanischen Staatsanleihen mehr gekauft und somit den Druck auf Spanien auch nicht verringert hat, vor, sich „versteckt“ zu halten. Wörtlich fügte er hinzu: „Sie tut nichts, um den Brand der (spanischen) Staatsschulden zu stoppen.“ (Garion: Der gute Herr hat entweder nicht verstanden, dass die EZB nicht für den Zweck gegründet wurde, spanische Staatsanleihen zu kaufen, oder das Feuer unterm spanischen Dach brennt bereits derart lichterloh, dass es ihm schon die Eier ansengt. Ich tippe auf beides!) Seine Forderung an die EZB im Zeichen europäischer Solidarität jetzt zugunsten seines Landes zu intervenieren, war noch nicht alles. Auf die Frage, wie er die Zukunft der Europäischen Union und ihrer gemeinsamen Währung sehe, erwiderte er, es könne „nicht viel länger so weitergehen“, dass Länder wie Deutschland sich gratis verschulden könnten, während anderen wie Spanien das Wasser bis zum Halse stehe. (Garion: Tja, hat sich was mit dem Ex-Wirtschaftsmusterland Spanien! Alles mit tönernen Füßen auf Sand gebaut! Aber wer konnte auch ahnen, dass es eine blöde Idee ist, die Wirtschaft eines ganzen Landes auf den Bau von Häusern, Straßen und Flughäfen zu konzentrieren. Häuser, in denen dann keiner wohnt, Straßen, auf denen keiner fährt, und Flughäfen, auf denen noch nie ein Flugzeug gelandet ist. Oder wie ein spanischer Bekannter neulich zu mir sagte: Das S-Bahn-Netz in Deutschland ist schon ziemlich dünn und marode verglichen mit dem in Spanien!)

Was war geschehen, an jenem 20. Juli 2012, dem schwarzen Freitag, der schon in der Donnerstagnacht durch die Bilder landesweiter Protestkundgebungen „griechische Verhältnisse“ signalisierte. Dabei waren die von den Gewerkschaften organisierten Machtdemonstrationen vor allem Angestellter des öffentlichen Dienstes mit Ausnahme von ein paar abschließenden Gewalttätigkeiten in der Hauptstadt überall friedlich verlaufen. Aber die Warnungen der Gewerkschaftsführer vor einem „heißen Herbst“, will heißen, einem zweiten Generalstreik in diesem Jahr, (Garion: Kann denen mal einer bescheid stoßen, dass man Wirtschaftswachstum nicht herbeistreiken kann???) trugen beim Erwachen gewiss nicht zur Beruhigung der internationalen Investoren im Blick auf die Solidität und Solvenz Spaniens bei.

Dann kam am frühen Nachmittag der nächste Paukenschlag: Valencia bat als erste der siebzehn spanischen Regionen um Hilfe aus dem soeben geschaffenen nationalen Rettungsfonds (FLA), weil es ernsthafte Liquiditätsprobleme hat. (Garion: Man könnte auch umformulieren: Das erste spanische Bundesland hat Insolvenz angemeldet). Da half es nichts, dass eine Viertelstunde später aus Brüssel die Nachricht kam, dass die Eurogruppe die maximal 100 Milliarden Euro zur Rekapitalisierung maroder spanischer Banken freigegeben habe und die erste Tranche von 30 Milliarden für die zum Teil schon verstaatlichten Kreditinstitute bis Ende Juli disponibel seien. (Garion: Ich erinnere mich vage, dass Herr Schäuble vor der unseeligen Bundestagsabstimmung über dieses neuerliche Rettungspaket äußerte, Spanien befände sich auf einem "guten Weg". Aber vielleicht irre ich mich da auch. Ist ja schon so lange her. 2 Tage oder so.)

Davon und von dem am Mittwoch im Parlament verabschiedeten drastischen Sparprogramm von 65 Milliarden völlig unbeeindruckt, stürzte die spanische Börse um fast sechs Prozent ab. (Garion: Vermutlich setzt sich die Erkenntnis durch, dass 25 der 38 größten spanischen Unternehmen Bauunternehmen oder Finanzunternehmen sind. Gesunde Mischung!) Zugleich stieg der Risikoaufschlag auf spanische Staatsanleihen schon deutlich über das griechisch-irisch-portugiesische Rettungsniveau hinaus auf die Rekordmarke von 610 Basispunkten über dem deutschen Vergleichswert. Die Zinsen für zehn- und dreißigjährige Staatsanleihen lagen am Ende des Handelstages mit rund 7,3 Prozent ebenfalls in der akuten Gefahrenzone. (Garion: also known as "Todeszone")

Die Gesichter der Regierungsmitglieder, die am Freitag selbst auch noch zusätzliche schlechte Nachrichten zu verkünden hatten, versteinerten zusehends. Sogar die nur schwer aus ihrer gelassenen Façon zu bringende stellvertretende Ministerpräsidentin Soraya Sáenz de Santamaría nannte es „unverständlich“, dass die Märkte Spanien so bestraften, wo seine Regierung doch seit sechs Monaten im Zeittakt eine Reform und ein Austeritätsprogramm nach dem anderen produziere. (Garion: Gute Frau, an den Märkten wird Zukunftshoffnung gehandelt. Worin soll die in Spanien bestehen, wenn auf Sicht der nächsten Jahre riesige Banken und Bauunternehmungen reihenweise in Konkurs gehen werden, die Regierung verzweifelt versucht, dem hinterherzusparen, und keine industrielle oder technologische Substanz erkennbar ist, aus der heraus international wettbewerbsfähige Produkte und Dienstleistungen hervorgehen könnten? Sehen Sie!)

In ihrer Not suchte die Vize-Ministerpräsidentin verbale Zuflucht bei Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und sagte: „Ich stimme völlig mit ihm überein. Die Situation, die wir erleben, ist so, wegen der großen Unsicherheit, die in der Eurozone herrscht.“ (Garion: Falsch! Die Situation ist so, weil die Märkte aktuell erkennen, dass Spanien ein rückständiges, unproduktives und überschuldetes Agrarland ist.) und Sie wich dann allen Fragen aus, ob nach der Bankenrettung jetzt zwangsläufig auch die des ganzen Landes kommen werde, schloss aber schon nichts mehr aus. An die beiden großen Gespenster im Hintergrund, nämlich eine eventuelle Zahlungsunfähigkeit Spaniens oder ein Zerbrechen des Euro, wollte zu diesem Zeitpunkt dann niemand mehr rühren.

Die eigenen schlechten Nachrichten blätterte schließlich Finanzminister Cristóbal Montoro auf. Er gab zu, dass sich die Rezession mit einem negativen Wachstum von voraussichtlich 0,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) 2013 noch um ein Jahr verlängern werde. (Garion: Vom Gefühl her ist das viel zu wenig. Wer fälscht diese Statistiken?) Angesichts sinkender Steuereinnahmen und steigender Sozialausgaben - die Arbeitslosigkeit dürfte in diesem Jahr noch auf über 25 Prozent steigen - sei nicht mehr mit dem bislang angenommenen Miniwachstum von 0,2 Prozent zu rechnen. In diesem Jahr werde es so, wie dies schon mehrere ausländische Analysten, darunter der Internationale Währungsfonds (IWF), vorausgesagt haben, deutlich bergab gehen: minus 1,5 Prozent.

Dann hatte Montoro, der beste Federfuchser im Kabinett von Ministerpräsident Mariano Rajoy, noch eine Hiobsbotschaft: Wegen der steigenden Zinsen und Arbeitslosenhilfen müssten die Staatsausgaben im kommenden Jahr auch um 9,2 Prozent steigen. Als Obergrenze für das nächste Budget nannte er 126 Milliarden Euro (116 in diesem Jahr) und bezifferte den Anteil des Schuldendienstes auf bis zu 39 Milliarden. Damit wäre dieser dann der größte Haushaltsposten überhaupt. (Garion: Und da Spanien keinen ausgeglichenen Haushalt hat oder gar Überschüsse erwirtschaftet, wird jeder zusätzlich auszugebende Euro zu neuen, zusätzlichen Schulden.)

Als in Palma der Außenminister aus seiner Diplomatenhaut fuhr und den Notruf an die EZB absetzte, hatte sich der von Valencia aufgewirbelte Staub nicht nur nicht gelegt, sondern auf andere Regionen übergegriffen. Die sechs weiteren Rettungskandidaten heißen Katalonien - der einstige „Motor“ der spanischen Wirtschaft entspricht allein etwa dem Volumen Portugals -, Balearen, Kanaren, Kastilien-La Mancha, Murcia und möglicherweise noch Andalusien. Es ist die größte und bevölkerungsreichste Region. Sie alle schrammen an der Zahlungsunfähigkeit entlang und können ohne Hilfe aus dem zentralen Fondo de Liquidez Autonómico (FLA) weder ihre fälligen Anleihen bedienen noch ihre Versorger bezahlen. (Garion: Und hier recherchiert die FAZ nicht sauber oder überlässt dem Leser das Denken. Oben wird gesagt, Valencia habe ernsthafte Liquiditätsprobleme und bat deshalb offiziell als erste Region um Mittel aus dem FLA. Die anderen 6 Regionen haben dies offenbar noch nicht getan, sonst könnte Valencia nicht die erste Region sein. Gleichzeitig wird hier aber geschrieben, dass die anderen 6 Kandidaten auch Hilfen des FLA benötigen. Demzufolge müssten die Anträge dieser 6 Kandidaten auf Geld aus dem FLA in den nächsten Tagen gestellt werden. Damit wären dann 7 von 17 spanischen Bundesländern bankrott. So könnte man das auch schreiben, wenn die gemachten Angaben stimmen.)

18 Milliarden Euro stecken nach Angaben der Regierung in dem FLA-Topf. Davon sind 6 Milliarden ein in Anspruch genommener „Vorschuss“ der staatlichen Institution mit der besten Bonität: der Nationallotterie. Valencia, eine Hochburg der konservativen Volkspartei, deren Repräsentanten sich dort über die Jahre megalomane Bauten und sogar einen neuen Flughafen leisteten, auf dem nie ein Flugzeug gelandet ist, wird voraussichtlich als erste Hilfe zwei Milliarden brauchen. Bei Katalonien dürfte es schon etwas teurer werden. Und wie groß das seit drei Jahrzehnten sozialistisch regierte andalusische schwarze Loch sein mag, wagt noch gar niemand zu prognostizieren. (Garion: Ohne viel Phantasie lässt sich aus diesem Absatz ableiten, dass die 18 Milliarden hinten und vorne nicht reichen werden. Und so, wie ich es verstehe, decken die 2 Mrd. Euro Hilfen für Valencia nur dessen Lücke im laufenden Fiskaljahr. Auf das ja bekanntlich ein neues Fiskaljahr folgen wird ...)

Regierungschef Rajoy blieb auch am Wochenende seiner Strategie treu, selbst nicht in Erscheinung zu treten. Bekannt wurde aber, dass er für den 2. August seinen italienischen Nachbarn - und Mitverschwörer gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel beim letzten europäischen Gipfel in Brüssel - Mario Monti nach Madrid eingeladen hat. Hier wollen die beiden Freunde der in Berlin allein bei dem Gedanken Gänsehaut bewirkenden „Eurobonds“ über ein gemeinsames Vorgehen und wohl einen neuen Versuch sprechen, die EZB aus ihrem „Versteck“ zu locken. Einige zweifeln inzwischen aber daran, dass Monti sich allzu sehr mit den Bredouillenspaniern identifizieren wolle, hat es doch Italien bei der „Risikoprämie“ jetzt deutlich abgehängt.

Vizepremier Sáenz de Santamaría gab derweil die Devise aus: „Jetzt gilt es, daran zu arbeiten, dass die Finanzschulden (der Banken) nicht die Staatsschulden vergiften.“ (Garion: HAHAHA!!!)  Das ist leichter gesagt als getan, wenn die EU und die EZB nicht Spanien unter die Arme greifen. Brüssel agiert aus der Madrider Perspektive immer im Schneckentempo, wo die spanische Krise inzwischen doch vor allem als „Euro-Krise“ angesehen wird, für die man - mit Zentralbankhilfe - neue, glaubhaft stützende Stabilitätsmechanismen brauche. Wenn Spanien, das in diesem Jahr noch rund 60 Milliarden Euro will, um fällige Anleihen zurückzuzahlen, gerettet werden müsste, gäbe es zwei Varianten: die schon „traditionelle“ mit Krediten gegen makroökonomische Auflagen und Besuchen der „Männer in Schwarz“ oder die Inanspruchnahme übriger Mittel aus dem Bankenrettungsfonds.

In fast allen europäischen Hauptstädten, darunter in Madrid, wurde in der vergangenen Woche heftig dementiert, dass die 100 Milliarden Euro nicht ausschließlich zur Sanierung der Banken eingesetzt würden. Aber irgendwo in den Vereinbarungen steht ein weicher Passus, welcher derlei - nach Genehmigung der Eurogruppe und wohl auch des Deutschen Bundestages - erlauben könnte. Vielleicht wird bald einer wie Außenminister García-Margallo hart darauf pochen.

Garion: Ich prophezeie, dass wir in den kommenden 12 Monaten noch viele weitere Schreckensmeldungen aus Spanien hier im BT lesen werden.

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Garion:

43. Kommune in den USA bankrott

4
21.07.12 23:30

Diesmal traf es Stockton (Kalifornien) mit immerhin 300.000 Einwohnern.

Quellen: Link 1 / Link 2

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Kicky:

TARP hat den grossen Banken geholfen aber

3
22.07.12 08:53
nicht das gebracht ,was erwartet wurde.George Washington argumentiert heute,die Tatsache ,dass die Politiker sich nicht trauen ,die grossen Banken zu zerschlagen , werde Amerika zerstören....

USA TODAY and the American University Investigative Reporting Workshop used federal bank data to conduct the first comprehensive analysis comparing the behavior of 940 banks in the Troubled Asset Relief Program (TARP) and 7,400 banks outside it. Key findings about TARP's first year:

• Lending fell. The amount of loans outstanding to businesses and individuals fell 9.1% for the 12 months ending Sept. 30, 2009, at banks that participated in TARP compared with a 6.2% drop at banks that didn't.

• Employee pay rose. Average pay at banks getting aid rose 9.4% in the program's first year. By contrast, non-TARP banks increased salaries 1.8%.

• Cost-cutting limited. Banks in TARP cut costs less than those outside the program. Government-aided banks increased branches by 2.7% while non-TARP banks cut branches by 1.2%.

The differences narrowed in the last three months of 2009 as many banks repaid the government.....
www.usatoday.com/money/industries/banking/...=interstitialskip
www.zerohedge.com/contributed/2012-07-22/...destroying-america
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Kicky:

Das Todeskreuz von Albert Edwards

4
22.07.12 09:05
the 50-200 month moving-average crossover in the S&P 500....
adjusted for inflation using the Consumer Price Index as the deflator.

Yes, the real (inflation-adjusted) version dropped us into the "Death Zone" twice since the inception of the S&P 500 in March 1957. The first plunge into the Death Zone lasted from the summer of 1974 to December of 1986. The second "Death Dip" started in August of 2010, long after the two savage declines in the index and three recessions since the first 12 1/2 year encounter with Death.

Read more: www.businessinsider.com/...al-death-cross-2012-7#ixzz21KgLYYJW
(Verkleinert auf 61%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 524617
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Kicky:

IWF will Griechenland-Hilfen stoppen

5
22.07.12 09:10
Überschrift des Spiegel  
www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...stoppen-a-845718.html
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Kicky:

Zwangsräumungen in Spanien

5
22.07.12 09:15
Sie können den Kredit für ihre Wohnung oder ihr Häuschen nicht mehr bezahlen. Und dann müssen sie ausziehen. Sechsköpfige Familien landen in Spanien auf der Straße. Pferchen sich in Einzimmer-Wohnungen, die sie irgendwie ergattern. Es sei denn, Vicente Pérez kann ihnen helfen.  Eine Million Spanier drohen ihre Wohnung zu verlieren, weil sie die Kreditraten nicht mehr bezahlen können, sagt Pérez. Die spanischen Banken sind wesentlich radikaler als deutsche Geldhäuser. Allein in Madrid kommen deshalb jede Woche mehrere hundert Menschen zum Büro der Plattform. Zu Pérez........

www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...ilft-hausbesitzern-1.1418723
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Kicky:

Schwarzgeld der Superreichen:13 Billionen

3
22.07.12 09:22
James Henry, former chief economist at consultancy McKinsey and an expert on tax havens, has compiled the most detailed estimates yet of the size of the offshore economy in a new report, The Price of Offshore Revisited, released exclusively to the Observer.

He shows that at least £13tn – perhaps up to £20tn – has leaked out of scores of countries into secretive jurisdictions such as Switzerland and the Cayman Islands with the help of private banks, which vie to attract the assets of so-called high net-worth individuals. Their wealth is, as Henry puts it, "protected by a highly paid, industrious bevy of professional enablers in the private banking, legal, accounting and investment industries taking advantage of the increasingly borderless, frictionless global economy". .....

www.guardian.co.uk/business/2012/jul/21/...ax-offshore-economy
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Dreiklang:

Die TuNixBank , aka formerly as ECB

2
22.07.12 10:14

aus : www.zerohedge.com/news/...me-escalates-spain-out-money-40-days

ZH über die Situation in Spanien:

 
 

Spain has no "Plan B" more. The money will last until September.  Then you have to spend the Treasury after a break in August and again  fresh government bonds. However, if the interest and the risk premium on  the record highs of the past "Black Friday" hold, is the fourth largest  economy in the Euro zone - to Greece, Ireland and Portugal - the fourth  rescue candidate.

 

How much has shaken the unrelenting storm in financial markets and  alarmed the country's government can be seen in an almost desperate  sounding aggressive opinion of the Spanish foreign minister. At a  conference with other European leaders in Palma de Mallorca attacked José Manuel García-Margallo, the European Central Bank (ECB) with unprecedented severity as Tunix bank.

Das  Blaue hatte Google Translate wohl unverändert durchgehen lassen (ein anderes Wort "Bredouillenbank" (für spanische Banken) auch...

TuNix Bank  - das hat was. Klingt gut, irgendwie nach UNIX oder LINUX. Ein User auf ZH hat dann später der Leserschaft das "Do Nothing" erklärt.

 

Priceless --- auch wenn es für einen bekennenden Wutbürger nicht mehr viel zu lachen gibt  - ich hatte zu lachen, einer der besten Neologismen seit langer Zeit :)

 

 

Antworten
Dreiklang:

daiphong 508 : Das "Ding" ist....

6
22.07.12 10:40
García Margallo warnte, dass die Europäische Union nicht mehr lange weiterbestehen könne, wenn es Länder wie Deutschland gebe, wo die Staatsanleihen praktisch kostenlos seien, während andere Länder enorme Risikoaufschläge bezahlen müssten. Es sei unannehmbar, dass Länder wie Spanien und Italien, die sich wirklich bemühten, ihre Haushalte in Ordnung zu bringen und von den Bürgern wichtige Opfer verlangten, von "ungebremsten Spekulanten" bestraft würden. Die EU brauche einen "Deich, der die Spekulation eindämmen kann". Dieser Deich sollte die EZB sein oder ein künftiger Rettungsmechanismus, der eine Schwäche des Euro verhindern solle.

Jaaa, wer kauft denn die BUNDIES bis über die Zero-Interest Grenze ? Das ist nicht die dt. Oma mit dem Sparbuch - es sind die Landsleute des Herrn Margallo, die ihr Kapital außer Landes bringen!

Und wer soll eine Schwäche des Euro verhindern? Eine getunte EZB ? Indem sie .... Geld druckt und die Zinsen auf Null senkt?

In einem Punkt hätte der Minister recht (wenn er den Zusammenhang wirklich verstanden hat): Ein Zusammenbruch des Außenwertes des Euro würde  Spanien weitaus härter treffen als die Staaten des  "Nordens".
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