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Der USA Bären-Thread


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Kicky:

Unmut über Europa ist weitverbreitet

14
12.06.12 12:23
in Deutschland.
Gerade gestern habe ich mich mit jemandem im Blueberry ,einer neuen Blues and Swing-Bar unterhalten ,wir waren uns einig,dass der Euro inzwischen 1:1 zur DM steht und die Rentner die angeschissenen sind.Ich hatte gerade an dem Tag die Mitteilung erhalten,dass meine Zusatzrente des öffentlichen Dienstes um 1 % erhöht wurde, Der Kaufkraftverlust der letzten 10 Jahre liegt weit über 50% .
Gäbe es eine Volksabstimmung, wäre der Euro auch bei uns draussen,aber das wird man nicht riskieren.Die Gefahr eines Zulaufs bei den Rechten ist offensichtlich.
Nicht nur wegen der Finanzkrise und den immer grösseren Bailouts für die Banken und südlichen Länder,die selber schuld sind an ihrer starken Verschuldung und die notwendigen Sparmassnahmen nicht übernehmen wollen,sondern auch wegen den kleinen Gemeinheiten wie der  unsinnigen Abschaffung der Glühbirnen ,die nicht effektiven Massnahmen gegen Auspuffgase von älteren Autos in den Städten und die letzte Sauerei:Verbot von Filmen für analoge Kameras und deren Entwicklung wegen Giftgefahr.
Es fehlen einem manchmal die Worte über die Schikanen durch EU-Vorswchriften,und sollte man auf die Idee kommen,uns weitere nationale Entscheidungen zugunsten einer EU-Regierung abzunehmen und das BVerwG hält eine Volksabstimmung für erforderlich,dann ginge die Eu-Kompetenzerweiterung mit Sicherheit baden
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Kicky:

Italien

2
12.06.12 12:26
In der europäischen Rettungsaktion für Spanien sehen viele italienische Politiker und Medien ein Hoffnungszeichen dafür, dass die Mauer des deutschen Widerstands gegen Investitionsbonds, Eurobonds und die Vergemeinschaftung der Staatsschulden bald zusammenbrechen wird. In Italien verdüstert sich die Konjunktur, das Ansehen der Regierung wird blasser. Doch gibt es bisher keine Hinweise darauf, dass Ministerpräsident Mario Monti das Reformtempo wieder erhöhen will, um gegen die Rezession anzugehen.
Italien erwartet umfassende Zugeständnisse

Aus Sicht italienischer Ökonomen waren die letzten beiden Reformschritte, die auf Liberalisierung der Wirtschaft und eine Flexibilisierung des Arbeitsmarkts zielten, ein Flop. Doch Monti will Streit in Italien vermeiden. Er sagt, seine Regierung habe ihre Hausaufgaben gemacht. Sie könne daher mit Recht umfassende Zugeständnisse von Berlin erwarten.
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Kicky:

Angela Merkel sei f.die Rettung Italiens zuständig

 
12.06.12 12:28
und Link für vorigen Artikel..... auch Montis Bild wird leiden, wenn er weiter verbreitet, nur die Kollegin Angela Merkel sei für die Rettung Italiens zuständig und verantwortlich.
www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...s-hausaufgaben-11781890.html
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Kicky:

Issing:Europa in Not ,Deutschland in Gefahr

8
12.06.12 12:34
11.06.2012 ·  Nach Griechenland und Irland sind Portugal und jetzt Spanien in den Mittelpunkt der Schuldenkrise gerückt. Deutschland soll immer mehr für die Misswirtschaft in anderen Ländern haften. Doch falsch verstandene Solidarität kann die Deutschen immer weiter von der europäischen Idee entfernen.
von Otmar Issing

Die Erkenntnis, dass die Probleme fast ausnahmslos in jedem Land auf eigene Fehler zurückzuführen sind, lässt sich immer weniger unterdrücken. Überzogene Lohnsteigerungen über viele Jahre, nicht zuletzt im öffentlichen Sektor, in nicht wenigen Fällen eine unsolide Finanzpolitik, in anderen eine hemmungslose Kreditvergabe der Banken mussten in einer Krise enden. Rigide Regelungen am Arbeitsmarkt, geradezu zunftartig geschlossene Märkte und Versagen der Politik, haben sich als Bremse für dauerhaftes Wachstum und als Ursache für extrem hohe Arbeitslosigkeit erwiesen. Die aktuelle Jugendarbeitslosigkeit von bis zu 50 Prozent in einigen Ländern lässt leicht vergessen, wie tief verwurzelt dieser Skandal seit langem in den betreffenden Gesellschaften ist.....
Eurobonds bedeuten für Deutschland: Höhere Zinsen und massive Verluste im Haftungsfall

Über diese Diagnose besteht weitgehend Einigkeit. Grundsätzlich herrscht auch Einigkeit darüber, dass auf all diesen Feldern die nationale Politik mit tiefgreifenden Reformen Abhilfe schaffen muss. Zweifellos wurden schon viele richtige Maßnahmen ergriffen, die in der Vergangenheit kaum möglich waren

Weite Teile der europäischen Politik, die Europäische Kommission eingeschlossen, von der Finanzindustrie und den Medien erst gar nicht zu reden, geben sich mit diesen umfangreichen Hilfen nicht mehr zufrieden. Forderungen nach Eurobonds, nach einer Fiskalunion und neuerdings einer Bankenunion eröffnen eine völlig neue Dimension. Diese Vorschläge haben eines gemeinsam, nämlich die Übernahme der Haftung für Schulden beziehungsweise fehlerhafte politische Entscheidungen anderer Staaten durch diejenigen Staaten, die sich an europäische Regeln gehalten und einigermaßen solide gewirtschaftet haben. Eurobonds, also Anleihen anderer Länder, für die Deutschland an erster Stelle mithaftet, ließen Deutschland rasch seinen Status als erstklassiger Schuldner verlieren. Die unausweichliche Folge würde sein: Höhere Zinsen für deutsche Anleihen und später massive Verluste für den deutschen Staat, wenn der Haftungsfall eintritt - der durch die mit der Haftungszusage verbundene laxere Politik wahrscheinlicher wird. Das wird hier zwangsläufig zu stark steigenden Steuern und Leistungskürzungen führen.

Wie kann man das dem deutschen Bürger erklären, der keinerlei Einfluss auf die Entscheidungen derjenigen nationalen Parlamente hat, für die er nun aber haften und zahlen soll? Ähnliche Konsequenzen sind von anderen Vorschlägen zur Mithaftung für Schulden anderer Länder zu erwarten. Wie kann man weiter begründen, dass zum Beispiel solide Banken und Sparkassen mit ihren Rücklagen für die Einlagensicherung von Banken in anderen Ländern geradestehen, die nachweislich verantwortungslos gewirtschaftet haben? Warum sollen deutsche, französische oder finnische Sparer indirekt für Misswirtschaft und überzogene Boni von Bankern in anderen Ländern haften?

Allen Vorschlägen dieser Art ist gemeinsam, dass sie mit der Absicht verbunden sind, Mitgliedstaaten oder Banken unter europäische Aufsicht und Kontrolle zu stellen. Dafür bedarf es jedoch umfangreicher Änderungen der Verträge, die - wenn sie denn überhaupt Wirklichkeit werden - viele Jahre dauern werden. .....
www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...land-in-gefahr-11781892.html
(ich fürchte das kam schon mal)
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Malko07:

Egal wie die Wahl am Sonntag

8
12.06.12 12:41
in Griechenland ausgeht, der Montag wird bei uns ganz normal verlaufen. Man wird dann der aktuellen Mehrheit die Chance geben sich zu äußern. In den dann folgenden Tagen/Wochen kann sich die Lage so aufschaukeln, dass die EZB  die Beziehungen mit Griechenland einstellt. In den Staaten, in denen übertrieben Geld abgehoben wird, wird man dann sicherlich sowohl das Geldabheben am Automaten als auch am Schalter begrenzen. Überweisungen ins Ausland werden dann Kontrollen unterworfen werden. Der gesamte Zahlungsverkehr wird einige Zeit holprig sein.

Urlauber sollten sich in dieser Phase nicht auf die Geldautomaten verlassen. Ich bin im Juli im Osten Kanadas mit meinen US-Bekannten unterwegs. Ich werde wahrscheinlich, sollte die Lage diffus sein, mich das erste Mal seit vielen Jahren wieder mit Reiseschecks beschäftigen.

Im Rahmen der Lehman-Pleite war die Lage bei uns diesbezüglich kritisch gewesen. Ein Grund für das große Versprechen der damaligen Bundesregierung. Da Deutsche prinzipiell etwas ängstlich sind, könnten sie sich Spanien, Portugal, Irland, Italien, Slowenien, Belgien und Zypern bezüglich stotterndem Zahlungsverkehr anschließen. Nur die Europameisterschaft im Fußball könnte es verhindern.
Antworten
permanent:

@Malko, ich bin von Mitte Juli bis Mitte August

5
12.06.12 14:52

in den USA. Ich kann mir keine Probleme beim Zahlungsverkehr vorstellen. Sowohl Kredit als auch normale Bankkarten aus Euroland sollten ohne Probleme einsetzbar sein.
Ich werde keine Reiseschecks mitnehmen. Wobei ich als PlanB immer noch mein US Konto hätte.

Auf eine Kanadareise hätte ich auch mal wieder Lust.

Gruß

Permanent

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Pichel:

Fondsmanager beziehen extrem risikoaverse Position

9
12.06.12 14:59
12.06.12 14:57     DJN: SENTIMENT/Fondsmanager beziehen extrem risikoaverse Positionen
Die Mehrheit von Fondsmanagern rechnet damit, dass sich die weltweite
Konjunktur in den kommenden 12 Monaten abschwächt. "Der Ausblick für die
Unternehmensgewinne hat sich ebenfalls negativ entwickelt", heißt es in der
Juni-Ausgabe einer monatlich veröffentlichten Umfrage der Bank of America
Merrill Lynch (BoA-ML) unter Fondsmanagern. Im Mai habe noch die Mehrzahl der
Fondsmanager mit einer Belebung der Wirtschaft gerechnet.

 Investoren hätten daher jüngst "aggressiv" auf Strategien zur Vermeidung von
Risiken gesetzt. So sei der Anteil von Barmitteln in den Portfolios mit 5,3
Prozent auf den höchsten Stand seit dem Höhepunkt der Kreditkrise im Januar
2009 gestiegen. Im Mai betrug der Cash-Anteil noch 4,7 Prozent. Auf Nettobasis
seien Investoren mittlerweile in Aktien weltweit untergewichtet.

 "Investoren haben extreme Positionen zur Risikovermeidung bezogen und Aktien
sind überverkauft, aber die totale Kapitulation haben wir noch nicht gesehen",
sagt Gary Baker, Chefstratege der BoA-ML für europäische Aktien. Die
Geldpolitik der Notenbanken bezeichneten viele Befragte als "zu restriktiv",
geht aus der Umfrage hervor.

DJG/bek/raz

 (END) Dow Jones Newswires

 June 12, 2012 08:57 ET (12:57 GMT)
Dow Jones & Company, Inc.2012



... (automatisch gekürzt) ...
Antworten
Malko07:

permanent, heute sehe ich die Probleme

 
12.06.12 16:17
auch noch nicht, sie könnten allerdings virulenter werden.

Momentan nehmen sogar Geldabhebungen in Deutschland deutlich zu. An der südlichen Peripherie ist dieses Phänomen deutlich stärker.

Keine Ahnung ob dieses panikartige Verhalten zunehmen wird. Wenn ja, wird es mindestens temporären Ärger geben. Panikartig kann man dabei auch in Nordamerika reagieren. Und plötzlich werden europäische Bankkarten und Kreditkarten temporär nicht mehr akzeptiert. Und Euros wird man dann in bar auch schwer loswerden. Dann ist man mit Dollar-Reiseschecks auf der sicheren Seite. Habe leider kein US-Konto auf das ich zurück greifen könnte. Ich müsste dann die Bekannten anpumpen.

Ich werde einfach eine Woche vor der Abreise entscheiden.
Antworten
Pichel:

Spanien 6,8%

3
12.06.12 16:24
pigbonds.info/
... (automatisch gekürzt) ...
Antworten
permanent:

Family Net Worth Drops to Level of Early 90s Fed

10
12.06.12 16:25
Family Net Worth Drops to Level of Early ’90s, Fed Says
WEALTH NET WORTH PERSONAL FINANCE CONSUMERS POVERTY DECLINE LEVERAGE LOANS DEBT CREDIT CARDS HOUSING HOME MORTGAGE NYT NEW YORK TIMES CNBC CNBC.COM
The New York Times
| 11 Jun 2012 | 10:13 PM ET

A hypothetical family richer than half the nation’s families and poorer than the other half had a net worth of $77,300 in 2010, compared with $126,400 in 2007, the Fed said. The crash of housing prices directly accounted for three-quarters of the loss.

Families’ income also continued to decline, a trend that predated the crisis but accelerated over the same period. Median family income fell to $45,800 in 2010 from $49,600 in 2007. All figures were adjusted for inflation.

The new data comes from the Fed’s much-anticipated release on Monday of its Survey of Consumer Finances, a report issued every three years that is one of the broadest and deepest sources of information about the financial health of American families.

While the numbers are already 18 months old, the survey illuminates problems that continue to slow the pace of the economic recovery. The Fed found that middle-class families had sustained the largest percentage losses in both wealth and income during the crisis, limiting their ability and willingness to spend.

“It fills in details to a picture that we already knew was quite ugly, and these details very much underscore that,” said Jared Bernstein, an economist at the Center on Budget and Policy Priorities who served as an adviser to Vice President Joseph R. Biden Jr. “It makes clear how devastating this has been for the middle class.”

Given the scale of those losses, consumer spending has remained surprisingly resilient. The survey also illuminates where the money is coming from: American families saved less and only slowly repaid debts.

The share of families saving anything over the previous year fell to 52 percent in 2010 from 56.4 percent in 2007. Other government statistics show that total savings have increased since 2007, suggesting that a smaller group of families is saving more money, while a growing number manage to save nothing.

 

The survey also found a shift in the reasons that families set aside money, underscoring the lack of confidence that is weighing on the economy. More families said they were saving money as a precautionary measure, to make sure they had enough liquidity to meet short-term needs. Fewer said they were saving for retirement, or for education, or for a down payment on a home.

The report underscored the limited progress that households had made in reducing the amounts that they owed to lenders. The share of households reporting any debt declined by 2.1 percentage points over the last three years, but 74.9 percent of households still owed something, and the median amount did not change.

The decline in reported incomes could have increased the weight of those debts, tying up a larger share of families’ take-home pay. But one of the rare benefits of the crisis, historically lower interest rates, has helped to offset that effect. Families also have been able to reduce debt payments by refinancing into mortgages with longer terms and deferring repayment of student loans and other obligations.

The survey also confirmed that Americans are shifting the kinds of debts they carry. The share of families with credit card debt declined by 6.7 percentage points to 39.4 percent, and the median balance fell 16.1 percent to $2,600.

Families also reduced the number of credit cards that they carried, and 32 percent of families said they had no cards, up from 27 percent in 2007.

Conversely, the share of families with education-related debt rose to 19.2 percent in 2010 from 15.2 percent in 2007. The Fed noted that education loans made up a larger share of the average family’s obligations than loans to buy automobiles for the first time in the history of the survey.

 

The cumulative statistics concealed large disparities in the impact of the crisis.

Families with incomes in the middle 60 percent of the population lost a larger share of their wealth over the three-year period than the wealthiest and poorest families.

One basic reason for this disproportion is that the wealth of the middle class is mostly in housing, and the median amount of home equity dropped to $75,000 in 2010 from $110,000 in 2007. And while other forms of wealth have recovered much of the value lost in the crisis, housing prices have hardly budged.

Those middle-income families also lost a larger share of their income. The earnings of the median family in the bottom 20 percent of the income distribution actually increased from 2007 to 2010, in part because of the expansion of government aid programs during the recession. Wealthier families, which derive more income from investments, were also cushioned against the recession.

The data does provide the latest indication, however, that the recession reduced income inequality in the United States, at least temporarily. The average income of the wealthiest families fell much more sharply than the median, indicating that some of those at the very top of the ladder slipped down at least a few rungs.

Ranking American families by income, the top 10 percent of households still earned an average of $349,000 in 2010.

The average net worth of the same families was $2.9 million.

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Kicky:

europäischer Wahnsinn

6
12.06.12 22:26
sagt zerohedge: Manager sollen nur noch bezahlt werden mit 20x das niedrigste Einkommen zumindest in staatlichen Betrieben
www.zerohedge.com/news/...ap-state-owned-company-executive-pay
   FRANCE TO LIMIT EXECUTIVE PAY TO 20 TIMES LOWEST SALARY: FIGARO
   FRANCE TO CURB PAY OF HEADS OF STATE-OWNED COS., FIGARO REPORTS
   ECONOMY MINISTRY TO ANNOUNCE DECISION TOMORROW, FIGARO SAYS

Who will be affected:

   FRENCH PAY CURB AT COS. WITH GOVT MAJORITY STAKE, FIGARO SAYS
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Kicky:

Die Lüge der Bankenrettung Spaniens

8
12.06.12 22:30
die Gelder können nur vom ESM kommen und den haben bisher nur 4 Länder akzeptiert,den ESM gibt es noch gar nicht und Deutschland wird ihn vor dem 1.Juli nicht akzeptieren können,wenn überhaupt

www.zerohedge.com/contributed/2012-06-12/...ut-spanish-bailout
Antworten
Kicky:

und weiter gehts:Zypern Downgrades

 
12.06.12 22:31
Moody's downgrades two Cypriot banks, Bank of Cyprus deposit rating cut to B2 from B1, Hellenic Bank deposit ratings cut to B1 from Ba3
ransquawk.com/headlines/228643
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Kicky:

Die Russen wollen helfen

4
12.06.12 22:38
www.zerohedge.com/contributed/2012-06-12/...ing-bailout-offing
.....Why would the Russians be willing to bailout a country who is a member of the EU and whose currency is the Euro? Three reasons:

(I) - Naval bases/basing rights. The Russians would love to have a deep water port in one of the more strategic areas of the world:
II) - Energy. There is a very good chance that there is a large supply of natural gas in Cyprus’s territorial waters.
There are many parties who have an interest in what happens in Cyprus. This includes the usual list of bankers, technocrats from Brussels and IMF types. But Cyprus has some other folks who might have a say in the outcome of this, including:

- NATO.

- The US military

- The CIA

The very last thing that this group wants is to see is that the Russians get further involved in the domestic affairs of Cyprus..
In the crazy world of sovereign bailouts, we may find Cyprus in a unique position. There may be competition for who provides the bailout cash. If one was a Cypriot, and faced with the need to go hat in hand for help, which way would they go?

Should a “sweet deal” be in the offing for little old Cyprus, it would throw the whole ball of wax into the fire. The people in Ireland, Portugal, Greece and Spain would hit the streets.
(Verkleinert auf 54%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 515009
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Ischariot MD:

Kicky, Thx für die vielen Infos

15
13.06.12 00:07
... und interessant von manchen BT-Stammbären zu hören, daß man wieder ans Bargeldbunkern denkt vor dem WoE ... der Freitag wird übrigens hochinteressant, da muß sich Mr. Market erst auf den Hexensabbat einrichten und dann abrupt auf das bevorstehende griechische Schicksalswochenende ... gerade kauft man die Indizes vorbereitend hoch und hofft auf den Bärtigen ... den auf Erden.

Ansonsten sind wir gerade im Klimax des Euro-Untergangs, sozusagen die Fahnenstange nach unten.

Der FAZ-Kommentar
www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...-reform-rabatt-11780381.html
("Der Fall Spanien zeigt: Vom „deutschen“ Prinzip, Hilfe im Euroraum nur gegen aller-strikteste Reformauflagen zu gewähren, ist nicht mehr viel übrig (...) Jetzt gibt es den Bailout ohne politische Kosten, die Schuldner diktieren weitgehend die Regeln. „Madame No“ hat ihren letzten Trumpf aus der Hand gegeben (...) Das Regelwerk des Euro ist gründlich zerstört")

zeigt schön, wie fatal unsere Schandregierung wieder den letzten Rest an Stabilitätskultur über Bord geworfen hat, allen voran der erbärmlich bettelnde Schäuble in Diensten der Bankenlobby.

Der Wiwo-Kommentar
www.wiwo.de/politik/europa/...-mit-fatalen-folgen/6731426.html
("Während sich Europas Banker vor Freude auf die Schenkel klopfen, dürfte den Steuerzahlern die Zornesröte ins Gesicht steigen. Mit welcher Berechtigung, so fragen sie sich zu Recht, werden marode Zombiebanken in Spanien (…) am Leben gehalten, für die die Steuerzahler den Kopf hinhalten müssen? Das Argument, es handele sich um systemrelevante Banken (…) ist pure Volksverdummung - eine Immunisierungsstrategie der Bankenlobby, die diese den Politikern geschickt als Weltenrettung verkauft hat (…) Die Haftungssummen für die Geberländer, allen voran für Deutschland, werden dann auf aberwitzige Größenordnungen steigen")

zeigt schön, wie exponentiell die Haftungssummen Deutschlands in naher Zukunft explodieren werden, wenn Spanien weitere Hilfen benötigt, deren Verbuchung in EFSF oder ESM noch völlig unklar ist, Irland und Portugal nachverhandeln wollen und Italien, das derzeit selbst kaum bezahlbaren Kredit bekommt, für die Rettungsschirme bürgen soll, Zypern ist da nur noch ein weiterer kleiner Tropfen.

Ottmar Issing
www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...land-in-gefahr-11781892.html
("Deutschland soll immer mehr für die Misswirtschaft in anderen Ländern haften. Doch falsch verstandene Solidarität kann die Deutschen immer weiter von der europäischen Idee entfernen")

führt schön aus, wie diese Überlastung Deutschlands und weitergehende Forderungen von Vertretern der Schuldorgienstaaten (Stieglitz, Soros, Roubini, Barroso, Monti, Ambrose u.v.m.) und der verbissenen Linken (Frìcke) nach Eurobonds, Fiskalunion und Bankenunion die Geduld der dt. Bevölkerung überspannt.

Das wird m.E. nach zwingend zum Eklat und hochwahrscheinlich zum Zusammenbruch der EMU führen. Ein guter Zeitpunkt dafür wäre, wenn SPD+Grüne (hoffentlich, wenn auch aus ganz anderen Gründen) den ESM u/o Fiskalpakt scheitern lassen und Merkel dann Plan B verkünden müßte (notgedrungen, sicher nicht freiwillig)

Was dann kommt, ist die große Abrechnung der Vereinigten Globalen Schuldorienstaaten VGS mit Deutschland, dem von den zum Tribunal angetretenen erkennenden "parliaments of Europe’s historic nation states" wiederum die Alleinschuld für die wirtschaftliche Katastrophe zugerechnet werden wird. Die Argumentationskette für dieses Internationale Tribunal kann man jetzt schon bei Ambrose nachlesen
www.telegraph.co.uk/finance/comment/...-to-the-Bundesbank.html

… der unverhohlen die Schuldenvergemeinschaftung zulasten Deutschlands und nichts weniger als den kollektiven Vertragsbruch der PIIGS-Staaten ggüber Deutschland fordert. Die Argumentationskette liest sich wie die Plädoyers gottloser Juristen, die absurde Thesen so lange wiederholen, bis sie ein zermürbter Richter irgendwann selbst glaubt … angefangen von der Dolchstosslegende der EZB-Zinserhöhung über den teutonischen Dolchstoß erst gegen Griechenland und jetzt gegen Spanien und demnächst Italien …

("German policy elites and the European Central Bank are entirely responsible for the latest catastrophic turn of events (…)
Misjudged monetary tightening by the ECB last year (…) now becoming apparent (…)
Just to ensure that every lever of the EU policy machinery was set on maximum destruction, Germany imposed scorched-earth fiscal austerity (…)
Italy’s Silvio Berlusconi was toppled by an ECB-orchestrated Putsch (…)
Europe will now pay the price for what it did in Greece (…)
Europe’s democracies can stop this destructive course before it is too late. They do not have to subcontract their destiny to the Bundesbank (…)
If such a confrontation causes Germany and its satellites to storm out of EMU (…) Just do it.")

… diese Ambrose-Eruptionen, mit unverhohlenem Hass gegen Deutschland und die EZB, sind schon extrem paranoid, aber so wird es demnächt aus vielen europäischen Hauptstädten schallen. Das gibt noch einen heißen Sommer, Leute, seid Ihr Euch sicher, ob Ihr aus Kanada resp. California wieder zurückkommen wollt ??
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
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permanent:

Spanienprämien steigen weiter

7
13.06.12 06:50

Trotz des milliardenschweren Rettungspakets steigen die Risikoprämien für spanische Anleihen immer weiter. Außerdem stuft die Ratingagentur Fitch die Bonitätsnoten der Banken herab. Die Investoren ziehen ihr Geld ab. Mehr…

Antworten
A.L.:

Hat ja lange genug gedauert

3
13.06.12 07:04
bis der Bailout-verständnisinnige Konsens auf A.L.s "harte Linie" - raus mit betrügerischen Sozialhilfeerpressern - umgeschwenkt ist.
Antworten
Malko07:

#96765: Es gibt keinen Grund drüben zu bleiben.

8
13.06.12 08:52
Trotz allem was momentan auf Europa hereinstürzt ist die Lage in Nordamerika wesentlich schlimmer.

Momentan spielt die Finanzbranche Weltuntergang. Sie will unbedingt die absolute Pleite Griechenlands "verhindern". Inzwischen haben ja schon etliche Politiker der Eurozone kundgetan, dass die Zahlungen der Rettungsfonds dann direkt an die Banken fließen würden. Wird auch so kommen. Aber es gibt ja auch noch starke "Engagements" in Griechenland, die mit der Staatsverschuldung nichts zu tun haben. Und dessen Umfang übersteigt die staatlichen Restschulden. Es stehen also hohe Verluste an und manche Bank wird dabei ihre Selbstständigkeit verlieren. Voll mit reingezogen wird dabei auf jeden Fall Zypern. Die gehen synchron mit Griechenland Pleite. Italien und Spanien sind heute primär die Spielbälle der Finanzbranche.

Die Griechen entscheiden am Sonntag und die europäische Politik hofft, dass es nicht so weit kommt. Sie würde nämlich zu Aktionen gezwungen werden, denen sie bis heute aus dem Wege gegangen ist. Sie müsste dann an das heiße Eisen Finanzbranche eindampfen ran.

Im Prinzip ist die Entwicklung in Europa positiv. Sie wird zu Bereinigungen führen und den europäischen Integrationsprozess wieder ans Laufen bringen. Langsam sieht man ein, dass das mit den halben Schwangerschaften problematisch ist. Wie schon vor langer Zeit hier diskutiert: Wenn Europa nicht in der Bedeutungslosigkeit verschwinden will, muss es sich weiter integrieren. Dass dagegen die Widerstände aus der angelsächsischen Welt steigen ist auch verständlich - aus deren Sicht.
Antworten
daiphong:

#67 ein Konsens hier dürfte komplett Wurscht sein

7
13.06.12 09:53
es geht nur um einzelne, dezidierte Positionen.

In Eurozone haben wir ein strukturell und kulturell durch und durch korruptes Griechenland, das brachial gescheitert ist und sich selbst komplett neu erfinden muss. Wie das gehen soll, in oder außerhalb des Euro oder EU, ist mir rätselhaft. Strukturell und kulturell ist es eine Mischung aus Osteuropa, Osmanischem Reich, Südeuropa, mitteleuropäische Modelle wirken da noch recht hilflos. Ahnliche Probleme drohen überall auf dem Balkan. Aber auch sonst, die strukturellen und kulturellen Interpretationen von Staat und Wirtschaft, Arbeit und Vermögen, Konkurrenz und Solidarität und insofern von EU und Eurozone liegen in Südeuropa weit neben denen in Mittel- oder Nordeuropa, Südost oder Osteuropa.
Den Fiskalpakt mit ESM kann man daher für äußerst ambitioniert oder das Maximum halten,  man muss die no-bailout-Regel und damit die Grundlagen einer Gemeinschaftswährung und einer Staatengemeinschaft wenigstens im Nachhinein relativ hart durchsetzen. Vertiefen kann man das eine oder andere hinterher.
Antworten
permanent:

Der BUFU ist unter Druck und der Euro steigt

9
13.06.12 10:01

Das könnte ein Hinweis auf Umschichtungen raus aus Sicherheit hinein in rentablere Anlagen sein.

Ich würd nicht mehr auf einen Ausverkauf am Aktienmarkt setzen. Für steigende Aktien spricht auch die hohe Cashquote der Fonds.

Permanent

Antworten
Stöffen:

zu # 96770

6
13.06.12 10:24
Raus aus Sicherheit? Dann wäre die Nachrichtenlage aber sicherlich eine andere.

Aktuell berichtet die NZZ

"Auf der anderen Seite führt die aufgehende Schere dazu, dass die Renditen in Deutschland, den USA und auch in der Schweiz auf historisch tiefe Niveaus gefallen sind. In der Schweiz herrschen gewissermassen japanische Verhältnisse. Während Staatsanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren eine Nominalrendite von gerade noch 0,52% abwerfen, sind die Renditen von Papieren mit Laufzeiten von fünf und zwei Jahren sogar negativ. Die Eidgenossenschaft kann davon profitieren, indem sie am Mittwoch eine Obligation mit einem Coupon von 1,25% und einer Laufzeit von 25 Jahren zum Kauf anbieten wird. Der Gesamtbetrag wird anhand der eingehenden Offerten festgelegt, nominal 300 Mio. Fr. gehen in den Eigenbestand der Staatstresorerie."

www.nzz.ch/aktuell/startseite/...eiter-hoch-im-kurs-1.17230542
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
A.L.:

Billiggeld für Schäuble - wie lange noch?

8
13.06.12 10:42
(zu meiner endlosen Geschichte "Es wird Zeit, den Bufu zu shorten")

www.ftd.de/finanzen/maerkte/anleihen-devisen/...wie-nie/70049796.html

In den Chart unten muss man die "Rollverluste" vom Juni- in den Sept-Kontrakt des Bufus einrechnen, die bei ca 1 % lagen (kurz vor Auslauf lagen die Kurse bei 146 vs. 145 %).

Der Einwand von Kuk, man könne NIE den Bufu shorten, kam übrigens ziemlich genau am Top. Das ist wohl ein Kreuz der Charttechniker. Andererseits weiß man vorher nie, wann Schluss ist, theoretisch kann der Bufu auch noch auf 150 steigen.

Es ist letztlich eine Geschwindigkeitsfrage: Erfolgt das (Bufu-Kurs steigernde) Schauschlachten Spaniens und Italiens SCHELLER als die (Bufu-Kurs senkende) Demontage des Oberzahlmeisters Deutschland.

Sicher ist, dass D. mangels Masse nicht für den gesamten PIIGS-Sauhaufen aufkommen kann, und Rettungskonstrukte wie ESM hängen daran, ob D. sein AAA-Rating behält.
Der USA Bären-Thread 515093
Antworten
A.L.:

# 770

4
13.06.12 11:02
Dreht der DAX wirklich (nachhaltig) nach oben? Aus einiger Distanz (Jahreschart unten) betrachtet sieht es bislang eher wie ein "Dead Cat Bounce" aus.

Auch ist die PIIGS-Krise mit Spanien-10j-Bonds bei 6,8 % mitnichten beendet geschweige denn gelöst.

Der Fall des Bufu (Chart oben) ist stärker als der Anstieg des DAX. Der Unterschied rührt z. T. an den Rollverlusten des Bufu-Kontrakts (Details in # 772). Außerdem waren sehr viel Hedgefonds short Bufu, was die Fahnenstange bis Anfang Juni auslöste.

Die Frage, ob Bonds zu teuer waren oder Aktien zu billig, lässt sich aus Bärensicht so beantwortet. BEIDES war und ist zu teuer.
Der USA Bären-Thread 515099
Antworten
Ischariot MD:

Hmm, ist denn jetzt einer der

 
13.06.12 11:09
BT-Protagonisten erfolgreich in einen BuFu-Short eingestiegen?
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
Antworten
Ischariot MD:

Malko,

11
13.06.12 11:21
"Im Prinzip ist die Entwicklung in Europa positiv. Sie wird zu Bereinigungen führen und den europäischen Integrationsprozess wieder ans Laufen bringen (...) Wenn Europa nicht in der Bedeutungslosigkeit verschwinden will, muss es sich weiter integrieren"

>>> Nichts ist gut in Europa  ;o)
Im Ernst, ich spreche der EU bzw. auch der EMU-Zone, zumindest in der gegenwärtigen räumlichen Ausdehnung, mittlerweile jede echte Integrationsfähigkeit und -willigkeit ab. Mittlerweile sollte doch offensichtlich geworden sein, daß man mit den Schuldorgienstaaten v.a. des Südens keine verläßlichen Verträge schließen kann. Egal was mal schriftlich beschlossen wird, vom "Geist" der Verträge ganz zu schweigen, wird kurz darauf gebrochen, in Frage gestellt, zur Neuverhandlung angemahnt etc. Das ist wie Verhandeln mit Zig... (ohne jetzt eine osteuropäische Volksgruppe verunglimpfen zu wollen). Und so blöd wie Schäuble, Asmussen etc, nationale Interessen zu verleugnen, ist sonst auch keiner. Alle, aber wirklich alle (Constancio, Barroso, Gonzales Paramo, Baroin, Barnier, Draghi, Monti, und auch Leute wie Fekter, sobald es um Italia next door geht) betreiben in den EU/EMU-Gremien knallharte nationale Interessenvertretung, so kann das nie was mit gegenseitiger Solidarität werden.
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
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