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Der USA Bären-Thread

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Passende Knock-Outs auf DAX

Strategie Hebel
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A.L.:

Netflix - ein "Vorzeige-Short"

4
24.04.12 18:50
wenn man bei 300 Dollar eingestiegen ist.

Ob sich Apple mittelfristig als ein ebensolcher Rohrkrepierer entpuppt, jetzt wo der gute Steve die Maus- und Rasenmatten nur noch von unten beäugt?
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Der USA Bären-Thread 503774
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Apple schafft wieder neue Rekorde

8
25.04.12 06:44

Umsatzsprung Apple schafft wieder neue Rekorde

Der Technologie-Konzern Apple hat im ersten Quartal des Jahres den Gewinn deutlich gesteigert und die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der Umsatz betrug 39,2 Milliarden Dollar. 35 Millionen iPhones wurden verkauft. Von Axel Postinett. Mehr…

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Sorge vor Immobilienblase in Deutschland

9
25.04.12 06:48
Droht eine Immobilienblase?

Deutschland rüstet sich

Die EZB spielt ihre geldpolitische Karte derzeit mit lockerer Hand. Das ist nicht ohne Risiko - das Inflationsgespenst lässt grüßen, Blasenbildungen sind möglich - und so wächst in Deutschland die Kritik am Vorgehen der Notenbank. Ein Ausweg wird gesucht und dabei rückt eine stärkere eigene Finanzaufsicht in den Fokus.

Deutschland macht sich bereit, der zu lockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) mit eigenen Maßnahmen entgegenzutreten. Am 2. Mai wird das Kabinett ein Gesetz zur Stärkung der deutschen Finanzaufsicht beraten, das ab 2014 Maßnahmen gegen einen zu starken Anstieg der Hypothekenkreditvergabe und damit auch der Immobilienpreise ermöglichen würde. Eine zu lockere Geldpolitik führt zu einem Anstieg der Inflation, weil sie die Preise von Öl und anderen Rohstoffen, Konsumgütern und auch von Vermögenswerten wie Immobilien steigen lässt.

Bundesbankpräsident Jens Weidmann hatte bei einer Rede in New York erneut vor Gefahren einer für Deutschland zu lockeren EZB-Geldpolitik gewarnt und angekündigt: "Wir werden andere Instrumente einsetzen müssen, um mit diesem Phänomen fertig zu werden. Diese Instrumente beinhalten makroprudenzielle Werkzeuge, die wir gegenwärtig mit unserem Gesetzgeber diskutieren." Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sagte, es gebe Anzeichen dafür, dass eine neue Blasenbildung auftreten könnte.

Immobilienblase und stabile Preise

Die deutschen Wohnimmobilienpreise sind im vergangenen Jahr um 5,5 Prozent gestiegen, nachdem sie bereits im Vorjahr um 2,5 Prozent zugelegt hatten. Selbstgenutztes Wohneigentum verteuerte sich um 2,5 Prozent. Der erste nennenswerte Anstieg der deutschen Immobilienpreise seit Anfang der 1990er Jahre fällt mit einer für Deutschland zu expansiven EZB-Geldpolitik zusammen. Das nährt Befürchtungen, Deutschland könnte vor einer Immobilienpreisblase stehen. Und die würde nicht nur die Preisstabilität, sondern auch die Finanzstabilität gefährden.

Nach Angaben informierter Kreise könnte der in dem Gesetz vorgesehene Ausschuss für Finanzstabilität dem entgegenwirken, indem er sektorspezifische Kapitalanforderungen an Banken stellt und deren Möglichkeit zur Beleihung von Immobilien einschränkt. Auf diese Weise könnte der Kreislauf aus steigenden Immobilienpreisen und steigender Hypothekenkreditvergabe zum Erwerb weiterer Immobilien durchbrochen werden. Es wäre ein Werkzeug zur Bekämpfung von Immobilienpreisblasen gefunden, das spezifischer wirkt und feiner dosierbar ist als der Leitzins der Zentralbank.

Klaus-Peter Flosbach, finanzpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, sprach von einer "entscheidenden Verbesserung gegenüber dem bisherigen Finanzaufsichtssystem" und sagte: "Im Rahmen der makroprudentiellen Aufsicht werden auch die Auswirkungen der expansiven Geldpolitik berücksichtigt werden. Das halte ich unter anderem wegen der Gefahr von Blasenbildungen und des Eingehens erhöhter Risiken zur Renditesteigerung für wichtig."

"Leaning against the wind"

Es hat seit dem Platzen von Immobilienpreisblasen in den USA, in Spanien oder Irland nicht an Forderungen gefehlt, die Zentralbanken sollten die Entstehung solcher Blasen künftig verhindern, in dem sie eine tendenziell etwas rigidere Politik betreiben. Dieses Konzept des "leaning against the wind" ist aber ebenso umstritten wie der Vorschlag, Blasen durch Zinserhöhungen gezielt zum Platzen zu bringen.

Im Euroraum sind solche Methoden besonders schwer anwendbar, weil die Geldpolitik mit Blick auf den gesamten Währungsraum gemacht wird, während Immobilienpreisblasen in enger umgrenzten Gebieten auftreten und oft auch die Folge nationaler Politik sind.

Blasen schwer erkennbar

Ein weiteres Argument der Zentralbanken gegen eine Beeinflussung der Immobilienpreise hat allerdings immer noch Gültigkeit: Wollte der Ausschuss für Finanzstabilität die Kreditvergabe gemessen am Preis einer Immobilie (loan to value ratio) begrenzen, müsste er auch wissen, ob dieser Preis angemessen oder ob er überhöht ist. Und zwar in Echtzeit. Immobilienpreisblasen werden aber in der Regel erst dann als solche erkannt, wenn sie platzen.

Bestehen wird der Ausschuss für Finanzstabilität aus je drei Vertretern von Finanzministerium, Bundesbank und Bundesamt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), sowie einem Vertreter der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung. Das Finanzministerium wird den Vorsitzenden und dessen Stellvertreter stellen, das Gremium wird vier Mal im Jahr tagen und an den Bundestag berichten.

Quelle: DJ

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@AL #825, wenn man ein Fazit zieht muss man sich

9
25.04.12 08:09

immer Zeitabschnitte ansehen die realistisch für die eigene Lebenserwartung sind. Jede Assetklasse hat gute und schlechte Zeiten.
Die Liquiditätsversorgung der Märkte spielt eine Rolle, die wirtschaftliche und demographische Entwicklung.
Ackerland  hatte in den 70ern einen Boom und heute wieder. Nominal sind wir heute nur leicht über den Preisen aus den 70ern, real noch weit davon entfernt. Für mich war Ackerland jedoch DAS Investment der letzten zehn Jahre.

Aktien, Bonds, Edelmetalle, Immobilien, etc. für alle gilt ..........

Als Fazit kann man eigentlich nur gelten lassen: Jede Assetklasse hat Höhen und Tiefen, Preise bewegen sich in Zyklen unterschiedlicher Länge.

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Siemens nimmt Jahresprognose deutlich zurück

4
25.04.12 08:12

Siemens nimmt Jahresprognose deutlich zurück

 

Die Delle in der weltweiten Konjunktur hat auch in der Siemens-Bilanz Spuren hinterlassen. Und die fallen drastisch aus: Die Prognose für das laufende Geschäftsjahr musste der Münchener Konzern erheblich zurechtstutzen. Mehr…

Schon verblüffend wenn man sich anschaut wie positiv der Ausblick von GE ausgefallen ist und wie stark Phillips (sicher nach einen bösen Niedergang und niedrigen Erwartungen) positiv überraschen konnte.

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Die Delle in der weltweiten Konjunktur hat auch in der Siemens-Bilanz Spuren hinterlassen. Und die fallen drastisch aus: Die Prognose für das laufende Geschäftsjahr musste der Münchener Konzern erheblich zurechtstutzen. Mehr…

 

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Presseschau

4
25.04.12 08:14

Presseschau: Eurokrise 2.0 spitzt sich zu

Griechenlands Wirtschaft stürzt weiter ab und die Experten streiten: Sparen oder Konjunktur ankurbeln? Kunden haften selber bei Schlamperei im Onlinebanking und die Immobilienkrise in USA ist längst noch nicht vorbei.

DüsseldorfGriechenlands Wirtschaft  wird 2012 noch weiter abstürzen, prognostiziert die griechische Zentralbank. Ihr Chef, Giorgos Provopoulos, attackiere die Politiker in Athen hart, meint das  Handelsblatt: Provopoulos habe die Regierung zu „entschlossenen Reformen“ aufgerufen, denn in den beiden vergangenen Jahren hätten „Nachlässigkeiten und Verzögerungen“ die Schuldendynamik beschleunigt.

Wer immer die Wahl in Athen am 6. Mai gewinne, müsse sich auf ein weiteres Sparprogramm von 5,5 Prozent des griechischen BIP einlassen, schreibt Reuters, schließlich habe der IWF Einsparungen von elf Milliarden Euro gefordert.

Die New York Times scheint derweil schon mit der Notwendigkeit eines Bailout für Spaniens Banken zu rechnen, da ein großer Teil der spanischen Immobilienkredite in Höhe von 663 Milliarden Euro vom Ausfall bedroht wären.

Während die Eurokrise scheinbar unaufhaltsam in die zweite Runde geht, spitzt sich der Konflikt um die richtige Strategie zur Lösung der Probleme weiter zu. In einem Interview mit dem Wall Street Journal lehnt Jens Weidmann, Chef der Bundesbank, alle Aufrufe ab, endlich von der deutschen Sparwut Abstand zu nehmen. Er weist dabei die Bedenken weit von sich, dass seine Sparpolitik in ganz Europa nicht nur „große wirtschaftliche Schmerzen“ verursache, sondern auch politische Widerstand provoziere. 

Laut Süddeutsche Zeitung (Printausgabe) muss Weidmann heute den Bundestags-Haushaltsausschuss über die deutsche Beteiligung an der Aufstockung der IWF-Krisenkasse für Staaten in Schieflage informieren. IWF-Vize-Chef David Lipton hält nicht besonders viel von seinem Spardogma und sagte der Welt: „Wenn das Wachstum wegbricht und die Konjunktur stagniert, dann können die Länder sparen, wie sie wollen, es wird wenig nützen.“

Die Financial Times haut in die gleiche Kerbe: Die europäische Sparwut würde vielmehr eine europäische Volkswirtschaft nach der anderen zurück in die Rezession ziehen – ein Effekt, der keineswegs nur mehr auf die Peripherie beschränkt sei, wie das Beispiel Niederlande zeige.

Die Financial Times Deutschland findet dagegen, die deutsche Diskussion laufe am Kern des Problems vorbei. Gehe es doch tatsächlich um die bisher ungelöste Frage der Restrukturierung der Banken, hätten doch allein im Euroraum die Staaten über 1100 Milliarden Euro an Verbindlichkeiten des Finanzsektors übernommen oder garantiert. Die Restrukturierung und Abwicklung von Banken gehöre schlicht europäisiert.

Süchtig nach billigem Geld

Nach den Geldspritzen der EZB von über 1000 Milliarden Euro sorge sich die europäische Bankenaufsicht EBA in London, ob die Banken der Euro-Zone jemals wieder von dem billigen Geld loskommen, meldet die Financial Times Deutschland. Die EBA soll damit begonnen haben, einzelne Institute zu befragen, wie sie sich in Zukunft ohne weiteres Notenbankgeld refinanzieren wollen.

Weitere Proteste gegen Vorstandsvergütung

Nach der Citigroup und der Deutschen Bank kriegt nun auch die Credit Suisse Ärger mit Aktionärsvertretern wegen der Vorstandsvergütung. Für die Schweizer Pensionskassen-Stiftung Ethos sind die Boni der Credit-Suisse-Topmanager zu hoch. Ethos rät den Aktionären, den Vergütungsbericht an der Generalversammlung abzulehnen, berichtet die NZZ.

Polizeilich geregelt

Auf der Jahreshauptversammlung der US-Bank Wells Fargo musste die Polizei nach Massenprotesten 24 Leute festnehmen, meldet Reuters. Die Wut der Aktivisten richte sich gegen Immobilien-Zwangsversteigerungen, zu hohe Vorstandsvergütung und zu niedrige Unternehmenssteuern. 

Teurer Leichtsinn

Bankkunden sollten beim Online-Banking vorsichtig sein, meint das Handelsblatt und in Zukunft noch besser aufpassen. Nach einem BGH-Urteil tragen sie den Schaden, wenn sie fahrlässig mit ihren TAN- oder PIN-Nummern umgehen.

Aktientausch zur Imagekosmetik

Die Royal Bank of Scotland plane, zehn ihrer Aktien gegen eine mit zehnfachem Wert zu tauschen. Der Deal soll helfen, das seit der Finanzkrise miese Image der Bank zu verbessern, die das „Stigma des Beinahe-Kollaps“ und der Staatsintervention noch immer nicht überwunden habe, meint die Financial Times

Konto beschlagnahmt

US-Staatsanwälte konfiszieren 16 Millionen Dollar auf einem US-Konto von Wegelin & Co, der ältesten der Schweizer Banken, meldet das Wall Street Journal. Die Bank wird in Amerika als „fluchtgefährdet“ betrachtet, da ihre Vertreter nicht zu einer gerichtlichen Anhörung erschienen. Die Bank wird beschuldigt, US-Bürger bei der Steuerhinterziehung unterstützt zu haben.

US-Häusermarkt bleibt wackelig

Robert Shiller, einer der bekanntesten Experten für den US-Immobilienmarkt, sieht auch langfristig keine Entwarnung für diesen Sektor: „Ich fürchte, dass wir eine echte Kehrtwende nicht mehr erleben werden“, sagte er Reuters.

Kleine US-Banken unter Wasser

Christy Romero, Generalinspektorin für das Troubled Asset Relief Program der USA zur Unterstützung der die Banken in der Finanzkrise, verkündete im Wall Street Journal, dass 351 kleinere US-Institute ausstehende TARP-Kredite in Höhe von 15 Milliarden Dollar nicht zurückbezahlen können. 

Geld aus dem Netz

Herbert Walter, Ex-Chef der Dresdner Bank, meint im Handelsblatt, dass Banken überflüssig werden. Die Kreditvergabe werde verlagert, das Geld komme künftig direkt aus dem Netz. Die ersten Topbanker wechselten deswegen auch schon den Job.

Deutsche Bank treibt die Lebensmittelpreise

Olivier De Schutter, Experte für Agrarrohstoffe bei der UN attackiert die Deutsche Bank im Spiegel:  Deren Spekulation mit landwirtschaftlichen Rohstoffen destabilisiere die Märkte - und müsse verboten werden.

Auf nach Osten

Jeff Urwin wird neuer Chef von J.P. Morgans Asien-Geschäft. Er bleibt daneben zuständig für die Bereiche Global Investment Banking, Kapitalmärkte und Mergers and Acquisitions, zieht aber dennoch von New York nach Hongkong.

Personalwechsel bei BoA beschleunigt sich

Michael Rubinoff verlässt die Bank of America. Der Abgang des Chaiman für das Globale Unternehmens- und Investmentbanking folgt auf den Weggang von Europapräsident Jonathan Moulds und den von Andrea Orcel, der als Co-Chef ins Investmentbanking der UBS wechselt.

Upps - Falscher Verteiler!

Die Personalabteilung der Londoner Investmentfirma Aviva Investment feuerte laut der Daily Mail weltweit 1300 Mitarbeiter - zumindest kurzfristig. Eine Abschieds-Email an alle Beschäftigten war so formuliert, dass sich die Angeschriebenen gekündigt fühlen mussten. Tatsächlich sollte jedoch nur ein Mitarbeiter gehen, für alle anderen gab es nach 25 Minuten Entwarnung.

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Malko07:

Wenn eine Immobilie

8
25.04.12 08:39
inflationsbereinigt über lange Zeiträume ihren Preis hält, hat sich im Prinzip schon stark zugelegt. Immerhin wird sie mit den Jahren nicht besser. Früher hat man angenommen, dass sie in 50 Jahren im Prinzip hinüber ist und nur noch der Grundstückspreis abzüglich Abrisskosten bleiben. War es deshalb eine schlechte Anlage? Das kann man erst beurteilen wenn man die erzielten Miteinnahmen und Betriebs- und Reparaturkosten berücksichtigt.

Es kommt trotzdem vor, dass Immobilien über längere Zeiträume auch preisbereinigt zulegen. Das ist normal für Gebiete in denen es eine nachhaltige Nachfrage gibt. Zum Ausgleich gibt es Gebiete, in denen erreicht man beim Verkauf, einige Jahre nach der Fertigstellung den Herstellungspreis nicht mehr. Deshalb Lage, Lage und nochmals Lage und ein Herstellungspreis der die möglichen Mieteinnahmen nicht trüb aussehen lässt. Nimmt der allgemeine Wohlstand und damit der allgemeine Reichtum zu, ist es denkbar dass sich davon auch der Immobilienmarkt einen Anteil abzwackt.

Renditeobjekte ohne die regelmäßigen Ausschüttungen und Kosten zu betrachten führt zu nichts. Das entspricht der Denke der Ende der Neunziger.

Also Zunahme an Wert kann man nur über eine entsprechende Nachfrage oder eine künstliche Marktenge erreichen. Letzteres schafft man bei und durch die restriktive Ausweisung von Bauland, oft mit schizophrenen  Begleitumständen: Der Staat fördert den Wohnungsbau und weist gleichzeitig zu wenig Bauland aus. Die nachfragende Bevölkerung soll bei uns und in der gesamten EU angeblich deutlich abnehmen. Momentan sind wir auf dem Weg dazu. Das wird sicherlich zu einem echten (preisbereinigten) Verfall der Preise im Schnitt beitragen. Dabei ist es auch eine Illusion, man könnte sich nur durch die Lage davon abkoppeln. Werden die regionalen Unterschiede zu massiv wird es Wanderungsbewegungen sowohl der Einwohner als auch der Arbeitsplätze geben. Soweit ist es noch nicht, aber diejenigen unter uns, die noch Jahrzehnte leben werden, werden es erleben. Auch am Immobilienmarkt ist Deflation möglich. Scheint sich bis zu unseren Sparkassen- und Volksbankenchefs noch nicht herum gesprochen zu haben.
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Soros and Roubini Take Aim at Euro Zone

7
25.04.12 09:38

Zum Euro:
http://www.ariva.de/forum/...2-0-Thread-350124?page=1188#jump13342345

Soros and Roubini Take Aim at Euro Zone
EUROZONE EURO ZONE EUROPE EUROPEAN ECONOMY EURO ZONE, NOURIEL ROUBINI, GEORGE SOROS, PIIGS, SOVEREIGN DEBT, AUSTERITY, QUANTITATIVE EASING
CNBC.com
| 25 Apr 2012 | 02:06 AM ET

With borrowing costs for the euro zone’s peripheral nations rising and a battle over growth versus austerity set to dominate politicians' attention, two leading contrarians have taken aim at the current policy response.

 

Nouriel Roubini, an economist and founder of RGE Monitor used a series of tweets on Tuesday evening to call for action on weakening the euro .

“If domestic demand is going to be anemic and weak in this fiscal adjustment because of private and public sector deleveraging you need net exports to improve to restore growth,” wrote Roubini who believes much looser monetary policy is needed.

“In order to have an improvement in net exports you need a weaker currency and a much more easy monetary policy to help induce that nominal and real depreciation that is not occurring right now in the euro zone,” said Roubini.

“That’s one of the reasons why we’re getting a recession that’s even more severe,” he said.

 

During a debate on Tuesday, billionaire Investor George Soros made it clear what side of the growth versus austerity debate he is on.

“Europe is similar to the Soviet Union in the way that the euro crisis has the potential of destroying, undermining the European Union,” he said.

“The euro is undermining the political cohesion of the European Union, and, if it continues like that, could even destroy the European Union,” said Soros in comments reported by the Wall Street Journal.

“With the profound social, economic and moral crisis that Europe is in, we can see a similar process of disintegration.”

“You can grow out of excessive debt , you cannot shrink out of excessive debt,” said Soros.

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GB ist nun wieder offiziell in der Rezession

10
25.04.12 11:08

In Europa gibt es nur noch in wenigen Regionen Wachstum. Die USA wachsen nur marginal. Die heutige Veröffentlichung (14:30  MEZ) der Durable Goods Orders sollte die nächst Enttäuschung bringen.
In disem Sinne der letzte Satz aus Posting #833 als Zitat:
 

“You can grow out of excessive debt , you cannot shrink out of excessive debt,” said Soros."

Wachstum ist der schönste Schritt aus der Schuldenfalle aber nicht der einzige. Weitere Möglichkeiten sind Schuldenschnitt und Währungsreform.

Geldpumpen um Wachstum zu erzeugen hat sich bisher als nicht wirksam erwiesen. Was wir brauchen sind Innovationsschübe, die aber brauchen Zeit.

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A.L.:

EUR/USD steigt, weil

14
25.04.12 11:34
die Soros' dieser Welt short sind (# 833).

Die Siemens-Gewinnwarnung, eigentlich gut für DAX -2%, wird ignoriert, weil die US-Futures wegen der guten Apple-Zahlen steigen und der DAX eh nur eine Marionette der US-Indizes ist.

Die Stärke in EUR/USD dürfte im generellen Algo-Korrelations-Trade auch mit der Aktien-Stärke infolge der guten Apple-Zahlen zusammenhängen. Das ist hirnkrank, aber Fakt.

Die Märkte sind komplett durchmanipuliert. Das ist eine deutliche Veränderung gegenüber der Vor-Algo-Zeit. Vor- und Fehl-Urteile der Algo-Programmierer dahingehend, welche Assets sich in Tandem bewegen SOLLEN (und es infolge der Maschinen-Power dann auch TUN), manifestieren sich faktisch in den Index-Bewegungen (Aktien, Währungen, Rohstoffe usw.).

Die Bewegungen erfolgen dabei im Wesentlichen ohne Sinn und Verstand, weil die Algo-Programmierer zwar programmieren können, aber von der zukünftigen Entwicklung der Märkte (über die nächsten 3 Min. hinaus) keine Ahnung haben - oder allenfalls hedonistische Illusionen.

Der Hedonismus ist dabei in gewisser Weise auch Kalkül, weil er dem gesunden Menschenverstand, der in Anbetracht der weltweiten Pump-, Bläh- und Überschuldungs-Wirtschaft Skepsis (= short) gebietet, zuwiderläuft und insofern regelmäßig für Short-Squeezes bei den "Marktverstehern" sorgt, die Goldman und Co. die Taschen füllen.

Hinzu kommt, dass die Amis einen schwachen Dollar (EUR/USD über 1,30) "brauchen".  Anderenfalls fallen deren "Exportgewinne" zu stark. Wir befinden uns bekanntlich in einem Weltkrieg der wechselseitigen Währungsabwertungen.

Das Pushen von EUR/USD - das zurzeit bei Hedgefonds wie Soros für einen Squeeze sorgt - verteuert wegen der manipulierten "Korrelationen" auch Öl (Exxon, Cheney und Bush freuen sich). Zugleich beschert der relativ schwache Dollar (fairer Wert: ca. 1,20) Coca-Cola, Apple und Co. in Europa schöne Scheingewinne. Last not least ist USA der weltgrößte Schuldner und will die Schulden teils über Dollarentwertung loswerden (daher auch QE...).

FAZIT: Wer auf EUR/USD unter 1,10 spekuliert, dürfte nur bei einem großen Blasen-Platzen wie 2008 "bedient" werden - das freilich jederzeit kommen kann. Für einen Short-Trade in EUR/USD sollte man 1,35 abwarten und mit engen Stops arbeiten.
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Der USA Bären-Thread 503911
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Malko07:

#95834: Es gibt mehr Möglichkeiten.

10
25.04.12 11:53
Wachstum ist der schönste Schritt aus der Schuldenfalle aber nicht der einzige. Weitere Möglichkeiten sind Schuldenschnitt und Währungsreform.

Wir wäre es denn damit die Neuverschuldung einzustellen und dann vorsichtig die Gesamtschulden zurück zu führen. Man braucht nicht sehr stark zu tilgen um bei 2% Inflation in 10 Jahren schon ganz ordentlich dazustehen.

Lässt man allerdings die alten Methoden der Verschuldungsorgie weiter laufen nutzen auch Schuldensschnitt und Währungsreform nichts. Man ist dann nämlich wieder schneller im alten Zustand wie man es sich vorstellen kann. Wachstum bringt bei weiter laufender Neuverschuldung auch nicht viel. Dazu müsste die Neuverschuldung schon minimal und das Wachstum riesig sein. Das gibt es aber nur bei illusionstrunkenen Angelsachsen.
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#836 Malko07, ein guter Vorschlag nur wie

8
25.04.12 12:42

realistisch ist dieser?

Deutschland hat Rekordsteuereinnahmen einen Rekord bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung im Jahr 2011 aufgestellt und dennoch eine Neuverschuldung in Anspruch genommen. Der Staat muss lernen mit weniger Geld auszukommen aber das scheint unbegreifbar zu sein. Lieber reden wir von neuen oder höheren Steuern.
Weniger Ausgaben bedeutet weniger Aufgaben.
 

Wer eine schrumpfende Wirtschaft hat  kann die Verschuldung fast nicht senken. Zu den Einnahmeeinbrüchen kommen Mehrausgaben wie Leistungen für Arbeitslose etc.

Ein Teufelskreis.

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Malko07:

Wieso sollte man die Verschuldung

4
25.04.12 12:48
bei schrumpfender Wirtschaft nicht senken können. Die Welt ist voller Beispiele wo das gelang. Dabei kommt es primär nicht auf das relative Sinken an sondern auf das absolute. Die Schulden müssen nämlich absolut bedient werden.

Mir ist bewusst, dass die Politik diesen etwas mühsameren aber einzig erfolgreichen Weg nicht so einfach freiwillig gehen mag. Sie mag lieber Stimmen mit fremden Geld kaufen. Sie wird aber einfach durch die Fakten dahin getrieben werden, auch in den USA. Dort dauert es eben noch etwas.
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permanent:

Es kommt auf das relative Sinken der

4
25.04.12 13:48

Schulden an. Das wird bei nachlassender wirtschaftlicher Tätigkeit aber immer schwerer da sich der Altschuldenbestand in Relation zum BIP erhöht.

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wmfe:

Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter

5
25.04.12 14:45
USA: Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter März -4,2%,
erwartet wurden -1,5% nach +2,4% zuvor. (m/m)

USA: Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter
Februar von +2,4% auf +1,9% revidiert.
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permanent:

WOW, Apple ist schon der absolute Hammer

6
25.04.12 16:24

mit welcher Wucht die Aktie den gesamten Markt gegen schlechte Makrodaten hochzieht ist sehr beachtlich.
Wer hätte das gedacht.

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A.L.:

Malko - # 836

8
25.04.12 17:38
"Wachstum bringt bei weiter laufender Neuverschuldung auch nicht viel. Dazu müsste die Neuverschuldung schon minimal und das Wachstum riesig sein."

Die Mär, sich über Wachstum (relativ zum BIP) entschulden zu können, ist ein Hirngespinst, das bereits Reagan heimsuchte. Reagan meinte, wenn man die Steuern senkt, wächst die US-Wirtschaft so stark, dass am Ende MEHR Steuern gezahlt würden als vor der Steuersenkung, weil die Gewinne "explodieren". Diese Prognose hat sich nie bewahrheitet, lebt am Geiste der Reps bis heute fort.

Neue Schulden werden seit 2008 vor allen von den Staaten aufgenommen, um damit die Wirtschaft zu stimulieren, während die Firmen sich tendenziell "entschulden" (Bilanzrezession). Teils werden die faulen Firmenschulden (z. B. der Banken) auch mehr oder minder direkt vom Staat übernommen (z. B. Bad Banks, Soffin etc.).

Im Idealfall ist Staatsstimulation zu 100 % effektiv. Jeder Dollar, der in Form von Schulden aufgenommen wird, bringt für 1 Dollar Wachstum. Bernanke rechnete zusätzlich noch mit Multiplikatoreffekten.

Tatsache ist jedoch, dass in USA 6 bis 7 Dollar neue Schulden aufgenommen werden müssen, um für 1 Dollar Wachstum zu erzeugen. Bleiben dann - was der Fall war - auch noch die erhofften Multiplikatoreffekte weitgehend weg, dann sehen wir genau das, was die Amis zurzeit zustande bringen: eine schwach wachsende Muddle-Thru-Wirtschaft (2 % Wachstum p.a.), deren Wachstum mit einer extrem wachsenden Staatsverschuldung (10 % p.a.) "erkauft" wird. Sobald die Wirtschaft vom Staatstropf abgenabelt wird, droht ein Meltdown. (Daher wird auch noch weiteres QE kommen...)

Gemäß obigem Zitat ist es - hypothetisch - nötig, dass die "Neuverschuldung minimal und das Wachstum riesig sein muss". In der Praxis sehen wir genau das Gegenteil: Die US-Schulden/BIP-Quote ist bereits gefährlich nah an die 100 % Grenze gekommen. Das ist viel für ein Land, dessen Schulden vor allem von Ausländern gehalten werden. Gemäß Maastricht-Kriterien gelten Schulden/BIP-Quoten nur bis zu 60 % als langfristig stabil und rückzahlbar.

Das Ponzi-Credo der Amis, das auch in Soros Zitat "You can grow out of excessive debt [but] you cannot shrink out of excessive debt" zum Ausdruck kommt, ist daher ein unhaltbarer Aberglaube.

Staatliche Schuldenstimulation funktioniert nur in früheren Normalzeiten, wenn die Wirtschaft aufgrund vorübergehende Ängste oder Engpässe zeitweise unter Potenzial läuft und mit dem Stimulus wieder "auf Spur" gebracht wird - mit anderen Worten: es funktioniert nur in zyklischen Krisen.

Wir haben in USA und in der Eurozone aber keine zyklische, sondern eine systemische bzw. endemische Krise. Das Staats-schuldengepäppelte Ponzi-System hat seinen Zenith überschritten und ist inzwischen grundfaul. Vor allem die Amis stehen zwischen Skylla und Charybdis: Stimulieren sie, lässt sich das Ponzi-Rad vielleicht noch ein paar Quartale weiter drehen. Sparen sie, droht in der Tat sofortige Deflation. Im Endeffekt läuft beides auf dasselbe hinaus. Beim Sparen käme der Niedergang nur etwas schneller. Schuldenstimulation bringt lediglich Aufschub.
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A.L.:

Shark: not itching to chase

3
25.04.12 17:47
Not Itching to Chase
By James "Rev Shark" DePorre
| Apr 25, 2012 | 10:45 AM EDT

Apple (AAPL) has helped to produce a big open and better than 4-to-1 positive breadth but so far the chasing looks rather mild. There are plenty of good bounces but the buyers don't look too anxious about being left out. Typically the longer a bounce holds up the more inclined buyers are to add long exposure, but I'm seeing some market players using this strength to escape longs rather than add to them.

We have the added complexity today of the FOMC, and with the weak durable goods numbers this morning you can be sure there is going to be intense focus on anything that hints at future quantitative easing....

Quelle: Street.com
realmoney.thestreet.com/articles/04/25/2012/not-itching-chase



Hier noch mal die im Text erwähnten Durable Good orders:

Veröffentlichung der Zahlen zu den US-amerikanischen Auftragseingängen für langlebige Wirtschaftsgüter ("Durable Goods Orders") für März 2012

Die US-amerikanischen Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter sind im März um 4,2 % gefallen. Erwartet wurde hingegen ein Minus im Bereich von 1,7 bis 2,5 %. Im Vormonat waren die Auftragseingänge bei den langlebigen Wirtschaftsgütern noch um 1,9 % geklettert. Damit wurde der Vormonatswert von zuvor veröffentlichten 2,4 % revidiert.

www.derivatecheck.de/termine/...site=DC&terminkat=0&TID=86105
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A.L.:

Zum heutigen Fed-Ergebnis um 18:30 h MEZ

2
25.04.12 17:53
Die große - und (buchstäblich) alles bewegende - Frage lautet:

Wird Bernanke die Frechheit besitzen, auch bei relativ hoch stehenden Aktienkursen (DOW und SP-500 ca. 10 % unter ATH) eine neue QE-Runde durchzuwinken, weil einige Makrozahlen (Housing, langfrist. Aufträge) schlecht ausgefallen sind?
Antworten
wawidu:

Loser-Indizes (1)

 
25.04.12 18:16
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Der USA Bären-Thread 504009
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wawidu:

Loser-Indizes (2)

 
25.04.12 18:17
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 504011
Antworten
wawidu:

Loser-Indizes (3)

 
25.04.12 18:18
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 504012
Antworten
wawidu:

Loser-Indizes (4)

 
25.04.12 18:20
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Der USA Bären-Thread 504013
Antworten
wawidu:

MSWORLD Index

3
25.04.12 18:24
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 504014
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A.L.:

Fed macht nichts

2
25.04.12 18:45
www.marketwatch.com/story/...-pat-sees-gradual-improvement-2012-04-25
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Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VC1UW20 , DE000VJ9P9F5 , DE000VY0R5W4 , DE000VH4ATM2 , DE000VJ2HVT0 , DE000VY5U3J6 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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