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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Palantir Technologies Inc-Kurs | 4,96 | 9,82 | 15,12 | |
| Fallender Palantir Technologies Inc-Kurs | 4,95 | 10,37 | 15,12 | |
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nach allgemeinem Tenor, Boerse-Go-Auszug stellvertretend:
"Für Optimismus unter den Investoren sorgt vor allem das Quartalsergebnis des weltgrößten Baumaschinenherstellers Caterpillar. Dieser übertraf die Gewinnschätzungen um rund das dreifache. Zudem beinhaltet der Ausblick des Konzerns die Hoffnung auf eine konjunkturelle Besserung. (...) Von den weiteren Dow Jones-Vertretern legten vorbörslich Coca-Cola, Merck & Co., DuPont und United Technologies ihre Zahlen vor. Auch hier wurden die Gewinnerwartungen jeweils übertroffen. Im übrigen haben im Rahmen der Berichtssaison zum zweiten Quartal 79 Prozent der bisherigen Zahlen von Unternehmen aus dem S&P 500 die Prognosen übertroffen (...) //von x-markets-HP//
Aber es gibt auch Schatten: Volvo ...
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Ungebremster Absturz: Lkw-Käufer verzweifelt gesucht
Während manch eine Branche derzeit auf ein Ende der weltweiten Wirtschaftskrise hofft, trifft es die Lkw-Hersteller besonders hart. Volvos schwache Zahlen zeigen: Die Unternehmen haben noch Schlimmes vor sich.
(... Kürzungen für ModZ ...)
Die Lkw- und Bushersteller dürften auch noch in den kommenden Monaten leiden. Während die Autobauer mit künstlichen Absatzhilfen wie der deutschen Abwrackprämie in den vergangenen Monaten gestützt wurden, sehen Firmen wie Volvo erstmal schwarz. Dies wurde an den jüngsten Zahlen der Schweden deutlich.
Der weltweit zweitgrößte Lkw-Bauer und Konkurrent von MAN und Daimler wies am Dienstag den dritten Quartalsverlust in Folge aus und hielt zudem an seiner pessimistischen Prognose für das Gesamtjahr fest. Der europäische Lkw-Markt werde um mehr als die Hälfte schrumpfen, in den USA breche der Absatz um 30 bis 40 Prozent ein, teilte der Konzern mit. Vor allem der europäische Markt macht den Schweden, die auch für Renault, Mack und Nissan Lastwagen herstellen, zu schaffen.
Volvo gilt mit seinen Rivalen MAN und Daimler als Indikator für die gesamtwirtschaftliche Lage, da sich im Lkw-Geschäft der internationale Handel widerspiegelt. Wegen der Wirtschaftskrise und der angespannten Lage am Kreditmarkt verschieben derzeit viele Unternehmen die Anschaffung neuer Lastwagen.
Doch das ist aber nur die halbe Wahrheit. Denn die Wirtschaftskrise verstärkt derzeit ein Phänomen, das typisch ist für die Branche: Das Lkw-Geschäft gilt als extrem zyklisch, es kennt Auf- und Abschwungphasen, die im Abstand mehrerer Jahre regelmäßig wiederkehren. Mehr Laster bestellen die Kunden, wenn die Wirtschaft boomt - aber auch, wenn ihr Fuhrpark veraltet, weil beispielsweise neue Abgasvorschriften gelten.
Der letzte Boom etwa in Europa dauerte ungewöhnlich lange. Von 2005 bis Mitte 2008 lieferte die Branche hohe Wachstumsraten und mochte nicht an ein Ende der guten Zeiten glauben. Russland und China boomten, die westlichen Industriestaaten sowieso. Die EU-Osterweiterung brachte den Lkw-Herstellern zusätzliches Geschäft. Doch dann traf die Finanz- und Wirtschaftskrise die Unternehmen mit voller Wucht. Und noch ist kein Ende in Sicht.
Auch Analysten wurden am Dienstag von Volvos Quartalszahlen überrascht: Die Schweden meldeten einen Verlust von umgerechnet 630 Mio. Euro, während die Experten ein Minus von 430 Mio. Euro erwartet hatten, In den ersten drei Monaten dieses Jahres hatte der Verlust 417 Mio. Euro betragen. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2008 sind die aktuellen Zahlen ein Desaster: Damals hatte Volvo noch einen Gewinn von 657 Mio. Euro eingefahren.
Die Bestellungen seien im vergangenen Vierteljahr - verglichen mit dem Vorjahr - um 51 Prozent zurückgegangen, auf dem Hauptabsatzmarkt Markt Europa betrage der Rückgang sogar 59 Prozent, teilte Volvo mit. Hinter den Zahlen verbergen sich auch harte Zeiten für die Belegschaften. So strich Volvo seit Beginn der Absatzkrise bereits Tausende Stellen. Nun kündigte Volvo-Chef Leif Johansson an, weiter zu sparen: Um die Lager zu leeren, sollen die Produktionszahlen heruntergefahren und die Werksferien verlängert werden.
(... Kürzungen für ModZ ...)
Doch was wäre eine Krise ohne Optimisten: Einige Analysten - und auch Volvo selbst - sehen einen Silberstreif am Horizont. So schafften die Schweden im ersten Quartal einen Umsatz von 5 Mrd. Euro - und übertrafen damit die Erwartungen der Experten um umgerechnet 200.000 Euro. Der immense Absatzrückgang verlangsame sich, schob Volvo seinen pessimistischen Markteinschätzungen nach. Es gebe eine leichte Stabilisierung - generell bleibe die Lage aber problematisch, der weitere Jahresverlauf sei schwierig einzuschätzen.
(...)
FTD.de, 15:29 Uhr, von Annette Berger (Hamburg)
www.ftd.de/unternehmen/autoindustrie/...lt-gesucht/542928.html
WELTKRISE PRIVAT
Wenn's Arscherl brummt, ist's Herzerl g'sund
Von SPIEGEL-ONLINE-Krisenkolumnist Thomas Tuma
Angeblich ist Geld so billig wie nie. Aber nur für die Banken, nicht für uns Schalterkunden. Oder warum kostet ein Euro immer noch einen Euro? Eine Riesen-Ungerechtigkeit!
Geld sei so günstig wie nie, heißt es. Das klingt, als ob einem der Filialangestellte beim Abheben von 100 Euro noch zwinkernd zehn Euro obendrauf legt oder ein paar Happy-Meal-Gutscheine für die Kinder zusteckt. Aber das stimmt gar nicht. Persönliche Stichproben haben ergeben: 100 Euro kosten exakt 100 Euro.
Für höhere Summen gibt es keinen Mengenrabatt. Wenn man länger als ein halbes Jahr in der Schlange stehen muss, wird kein Inflationsausgleich gewährt. "Bild" bewirbt noch nicht einmal mit Aldi die "Aktion Volks-Kohle: 20 Euro jetzt zum Preis von 18,99".
Und selbst in der Berliner S-Bahn wird man weiterhin von emphatischen Mitreisenden angesprochen, die sich dem gesamten Waggon vorstellen: "Hallo auch, isch bin der Ingo. Um misch als Gartenarschitekt selbständig machen zu können, wär' et escht toll, wenn ihr mal'n Euro hättet." Auch Ingo will nicht 94 Cent oder 1,05 Euro.
Zumindest für den normalen Konsumenten hat sich im Prinzip also nichts geändert: Wer sein Girokonto um fünf Euro überzieht, muss mit Ad-hoc-Erschießung durch den Filialleiter rechnen. Wer immer noch denkt, dass sich sein Geld auf dem Sparbuch vermehrt, glaubt auch an unbefleckte Empfängnis, Til Schweigers Schauspieltalent oder Frieden im Nahen Osten.
Trotzdem ist Geld wahnsinnig billig geworden, aber eben nur für die Institute selbst. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat es ihnen förmlich aufgedrängt. Wer könnte zu 442 Milliarden Euro schon nein sagen? Und das quasi umsonst. Solche Konditionen kennen sonst nur Lottogewinner oder Bezieher staatlicher Transferleistungen (siehe Ingo).
Die Aktion war ein Missverständnis. Die EZB dachte, wenn sie den Banken das Geld so billig gibt, dann würden die es billig weiterreichen. Das ist in etwa von der gleichen prognostischen Kraft beseelt wie jene Kalendersprüche, die Landfrauen früher in Kissenbezüge gestickt haben: "Wenn's Arscherl brummt, ist's Herzerl g'sund."
Apropos: Die Banker sind jetzt sehr flüssig. Dauernd ist in der Fachpresse von Finanzspritzen die Rede, von Geldschleusen, die geöffnet werden und liquiden Mitteln, die in die Institute gepumpt werden. Bestimmt hat EZB-Chef Jean-Claude Trichet persönlich den Geldhahn aufgedreht.
"Wir ersaufen im Geld", wurde ein Händler zitiert. Man hätte das gerne gesehen. Nicht das Ertrinken, das zu den weniger erstrebenswerten Todesarten gehören soll. Sondern wie der Mann da in Badehose oder einem durchweichten Einreiher in gefluteten Schließfach-Katakomben stand und gegen das Tosen der Fluten in sein Handy schrie: "Was? Ich kann Sie so schlecht… Nee… doch… wir ersaufen im Geld."
Gibt es also eine Kreditklemme? Klares Jein, denn zumindest die Banken kriegen's ja im Überfluss. Charakterlich weniger gefestigte Bankangestellte sollen aus purer Panik schon kleinere Konsumentenkredite vergeben haben. Aber das sind bislang Einzelfälle, die vom Bankenverband sofort zur Anzeige gebracht werden.
Nur, wohin fließt der Strom des großen Geldes eigentlich? In die mecklenburgische Seenplatte? Optionsgeschäfte mit argentinischen Rinderhälften? Man weiß es nicht, aber Finanzminister Peer Steinbrück hat schon gedroht, man könne das Geld auch an den Instituten vorbei direkt zu den Kunden leiten, wenn das mit der Kreditvergabe nicht klappt. 80 Millionen Deutsche müssten dann bei Quelle Garten-Planschbecken ordern.
Für die Banker selbst wäre die Karriere-Metamorphose damit endgültig abgeschlossen: erst ausgetrocknet, dann flüssig, bald überflüssig.
"Die Auslastung von Produktionskapazitäten hängt doch nicht von einer expansiven Geldpolitik, sondern von der Güternachfrage ab."
Das ist nicht falsch, aber auch nicht ganz vollständig. Die Auslastung hängt in der Tat vom Produktionsvolumen und damit von der Güternachfrage ab. Die Investitionsbereitschaft, und um die geht es Bernanke hier wohl, kann aber auch vom Zinssatz abhängen:
In einer gegebenen Wirtschaftssituation kann es Investitionsprojekte geben, die sich unterhalb eines bestimmten Zinsniveaus noch rechnen, oberhalb aber nicht mehr.
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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Palantir Technologies Inc-Kurs | 4,96 | 9,82 | 15,12 | |
| Fallender Palantir Technologies Inc-Kurs | 4,95 | 10,37 | 15,12 | |
| Wertung | Antworten | Thema | Verfasser | letzter Verfasser | letzter Beitrag | |
| 29 | 3.858 | Banken & Finanzen in unserer Weltzone | lars_3 | Solarparc | 09.06.26 07:50 | |
| 469 | 156.479 | Der USA Bären-Thread | Anti Lemming | ARIVA.DE | 12.05.26 18:00 | |
| 56 | PROLOGIS SBI (WKN: 892900) / NYSE | 0815ax | Lesanto | 06.01.26 14:14 | ||
| Daytrading 15.05.2024 | ARIVA.DE | 15.05.24 00:02 | ||||
| Daytrading 14.05.2024 | ARIVA.DE | 14.05.24 00:02 |