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Der USA Bären-Thread

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Passende Knock-Outs auf Palantir Technologies Inc

Strategie Hebel
Steigender Palantir Technologies Inc-Kurs 4,96 9,82 15,12
Fallender Palantir Technologies Inc-Kurs 4,95 10,37 15,12
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VK2HZX0 , DE000VK3QEL9 , DE000VK24564 , DE000VY6LN54 , DE000VY6W7K2 , DE000VY61P04 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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jungchen:

Real Estate braucht dringend Knete

2
21.07.09 17:11
Quelle: Dealogic
(Verkleinert auf 67%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 247151
Ich brauche einen Balkon - damit ich zum Volk sprechen kann.
Antworten
Ischariot MD:

Gute Zahlen heute

5
21.07.09 17:27

nach allgemeinem Tenor, Boerse-Go-Auszug stellvertretend:
"Für Optimismus unter den Investoren sorgt vor allem das Quartalsergebnis des weltgrößten Baumaschinenherstellers Caterpillar. Dieser übertraf die Gewinnschätzungen um rund das dreifache. Zudem beinhaltet der Ausblick des Konzerns die Hoffnung auf eine konjunkturelle Besserung. (...) Von den weiteren Dow Jones-Vertretern legten vorbörslich Coca-Cola, Merck & Co., DuPont und United Technologies ihre Zahlen vor. Auch hier wurden die Gewinnerwartungen jeweils übertroffen. Im übrigen haben im Rahmen der Berichtssaison zum zweiten Quartal 79 Prozent der bisherigen Zahlen von Unternehmen aus dem S&P 500 die Prognosen übertroffen (...) //von x-markets-HP//

Aber es gibt auch Schatten: Volvo ...
______________________________________

Ungebremster Absturz: Lkw-Käufer verzweifelt gesucht

Während manch eine Branche derzeit auf ein Ende der weltweiten Wirtschaftskrise hofft, trifft es die Lkw-Hersteller besonders hart. Volvos schwache Zahlen zeigen: Die Unternehmen haben noch Schlimmes vor sich.

(... Kürzungen für ModZ ...)

Die Lkw- und Bushersteller dürften auch noch in den kommenden Monaten leiden. Während die Autobauer mit künstlichen Absatzhilfen wie der deutschen Abwrackprämie in den vergangenen Monaten gestützt wurden, sehen Firmen wie Volvo erstmal schwarz. Dies wurde an den jüngsten Zahlen der Schweden deutlich.

Der weltweit zweitgrößte Lkw-Bauer und Konkurrent von MAN und Daimler wies am Dienstag den dritten Quartalsverlust in Folge aus und hielt zudem an seiner pessimistischen Prognose für das Gesamtjahr fest. Der europäische Lkw-Markt werde um mehr als die Hälfte schrumpfen, in den USA breche der Absatz um 30 bis 40 Prozent ein, teilte der Konzern mit. Vor allem der europäische Markt macht den Schweden, die auch für Renault, Mack und Nissan Lastwagen herstellen, zu schaffen.

Volvo gilt mit seinen Rivalen MAN und Daimler als Indikator für die gesamtwirtschaftliche Lage, da sich im Lkw-Geschäft der internationale Handel widerspiegelt. Wegen der Wirtschaftskrise und der angespannten Lage am Kreditmarkt verschieben derzeit viele Unternehmen die Anschaffung neuer Lastwagen.

Doch das ist aber nur die halbe Wahrheit. Denn die Wirtschaftskrise verstärkt derzeit ein Phänomen, das typisch ist für die Branche: Das Lkw-Geschäft gilt als extrem zyklisch, es kennt Auf- und Abschwungphasen, die im Abstand mehrerer Jahre regelmäßig wiederkehren. Mehr Laster bestellen die Kunden, wenn die Wirtschaft boomt - aber auch, wenn ihr Fuhrpark veraltet, weil beispielsweise neue Abgasvorschriften gelten.

Der letzte Boom etwa in Europa dauerte ungewöhnlich lange. Von 2005 bis Mitte 2008 lieferte die Branche hohe Wachstumsraten und mochte nicht an ein Ende der guten Zeiten glauben. Russland und China boomten, die westlichen Industriestaaten sowieso. Die EU-Osterweiterung brachte den Lkw-Herstellern zusätzliches Geschäft. Doch dann traf die Finanz- und Wirtschaftskrise die Unternehmen mit voller Wucht. Und noch ist kein Ende in Sicht.

Auch Analysten wurden am Dienstag von Volvos Quartalszahlen überrascht: Die Schweden meldeten einen Verlust von umgerechnet 630 Mio. Euro, während die Experten ein Minus von 430 Mio. Euro erwartet hatten, In den ersten drei Monaten dieses Jahres hatte der Verlust 417 Mio. Euro betragen. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2008 sind die aktuellen Zahlen ein Desaster: Damals hatte Volvo noch einen Gewinn von 657 Mio. Euro eingefahren.

Die Bestellungen seien im vergangenen Vierteljahr - verglichen mit dem Vorjahr - um 51 Prozent zurückgegangen, auf dem Hauptabsatzmarkt Markt Europa betrage der Rückgang sogar 59 Prozent, teilte Volvo mit. Hinter den Zahlen verbergen sich auch harte Zeiten für die Belegschaften. So strich Volvo seit Beginn der Absatzkrise bereits Tausende Stellen. Nun kündigte Volvo-Chef Leif Johansson an, weiter zu sparen: Um die Lager zu leeren, sollen die Produktionszahlen heruntergefahren und die Werksferien verlängert werden.

(... Kürzungen für ModZ ...)

Doch was wäre eine Krise ohne Optimisten: Einige Analysten - und auch Volvo selbst - sehen einen Silberstreif am Horizont. So schafften die Schweden im ersten Quartal einen Umsatz von 5 Mrd. Euro - und übertrafen damit die Erwartungen der Experten um umgerechnet 200.000 Euro. Der immense Absatzrückgang verlangsame sich, schob Volvo seinen pessimistischen Markteinschätzungen nach. Es gebe eine leichte Stabilisierung - generell bleibe die Lage aber problematisch, der weitere Jahresverlauf sei schwierig einzuschätzen.

(...)

FTD.de, 15:29 Uhr,  von Annette Berger (Hamburg)
www.ftd.de/unternehmen/autoindustrie/...lt-gesucht/542928.html

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wawidu:

katjuscha

17
21.07.09 18:04
Zunächst danke ich allen, die mich gegenüber deinen "Attacken" gegen unkommentiert eingestellte Charts glaubten verteidigen zu müssen. -;) Es ist jedoch dein gutes Recht, Erläuterungen zu erbitten. AL hat meine Intentionen in # 46743 sehr schön auf den Punkt gebracht. Die Charts, auf die du dich bezogen hast, haben mit Bull-/Bear-Sentiments bzgl. Finanzmärkten absolut nichts zu tun. Meine Hypothese (!) ist folgende: Nach Jahrzehnten einer tendenziell permanent nach oben gerichteten Wirtschaftsentwicklung (übergeordnete Uptrends in den volkswirtschaftlichen Charts) könnte nunmehr über viele Jahre ein sukzessiver Niedergang folgen. Wohin eine solche potenzielle große Trendwende führen dürfte, möchte ich an Hand des angehängten Charts erläutern:
Arbeitsplätze in der Güterproduktion sind begehrt, da dort relativ gut bezahlt wird, weitaus besser als im Einzelhandel oder im Bildungs- und Gesundheitswesen. Deren tendenzieller Abbau seit 2000 ist jedoch schon als dramatisch zu bezeichnen. Demgegenüber werden immer mehr Jobs im Bildungs- und Gesundheitswesen geschaffen (linearer Anstieg seit 1982 von 7,8 Millionen auf über 19 Millionen).

Übrigens: Ich bin keineswegs Permabär, sondern immer noch Gold-Bulle, und zwischen Anfang 2004 und August 2006 sowie zwischen April 2007 und Juni 2008 war ich long auf Rohöl.
(Verkleinert auf 88%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 247164
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Eidgenosse:

@Goldbulle, 46753

3
21.07.09 18:29
Jemand hat sowas oder ähnliches kürzlich auf einem Thread gepostet: "Wir sind soweit das wir unser Geld anstatt in die Wirtschaft lieber in etwas Gelbes das aus dem Dreck kommt investieren."
Ich fand diesen Satz wirklich gut und er regt zum nachdenken an.
Antworten
Eidgenosse:

Fehlermeldung!

4
21.07.09 18:33
Klick ich auf "Antwort einfügen" kommt Wawis posting mit der Nummer 46753. Im Thread kommt es dann mit 46754.
Technikaktien??? Alles nur Schrott.
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Eidgenosse:

He he he

 
21.07.09 18:37
einmal 46754, einmal 46753... wirklich lustig.
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Malko07:

Was wird wohl Bernanke unter

12
21.07.09 19:18
baldiger "Erholung" verstehen wenn er noch für sehr lange Zeit sehr niedrige Zinsen sieht:

"Auf kurze bis mittlere Sicht besteht keine Inflationsgefahr, und die US-Wirtschaft ist für eine Auslastung der Produktionskapazitäten noch für eine längere Zeit auf die aktuelle, sehr expansive Geldpolitik angewiesen."

Es geht also offensichtlich nicht um eine Erholung sondern um einen baldigen Stillstand der Abwärtsbewegung. Hält man dann dieses Niveau ein Jahr lang ist die Rezession weg und die Bevölkerung verelendet weiter.
Antworten
Malko07:

Wenn's Arscherl brummt, ist's Herzerl g'sund

11
21.07.09 19:27

WELTKRISE PRIVAT

Wenn's Arscherl brummt, ist's Herzerl g'sund

Von SPIEGEL-ONLINE-Krisenkolumnist Thomas Tuma

Angeblich ist Geld so billig wie nie. Aber nur für die Banken, nicht für uns Schalterkunden. Oder warum kostet ein Euro immer noch einen Euro? Eine Riesen-Ungerechtigkeit!

Der USA Bären-Thread 6181559

Geld sei so günstig wie nie, heißt es. Das klingt, als ob einem der Filialangestellte beim Abheben von 100 Euro noch zwinkernd zehn Euro obendrauf legt oder ein paar Happy-Meal-Gutscheine für die Kinder zusteckt. Aber das stimmt gar nicht. Persönliche Stichproben haben ergeben: 100 Euro kosten exakt 100 Euro.

Für höhere Summen gibt es keinen Mengenrabatt. Wenn man länger als ein halbes Jahr in der Schlange stehen muss, wird kein Inflationsausgleich gewährt. "Bild" bewirbt noch nicht einmal mit Aldi die "Aktion Volks-Kohle: 20 Euro jetzt zum Preis von 18,99".

Und selbst in der Berliner S-Bahn wird man weiterhin von emphatischen Mitreisenden angesprochen, die sich dem gesamten Waggon vorstellen: "Hallo auch, isch bin der Ingo. Um misch als Gartenarschitekt selbständig machen zu können, wär' et escht toll, wenn ihr mal'n Euro hättet." Auch Ingo will nicht 94 Cent oder 1,05 Euro.

Zumindest für den normalen Konsumenten hat sich im Prinzip also nichts geändert: Wer sein Girokonto um fünf Euro überzieht, muss mit Ad-hoc-Erschießung durch den Filialleiter rechnen. Wer immer noch denkt, dass sich sein Geld auf dem Sparbuch vermehrt, glaubt auch an unbefleckte Empfängnis, Til Schweigers Schauspieltalent oder Frieden im Nahen Osten.

 

Trotzdem ist Geld wahnsinnig billig geworden, aber eben nur für die Institute selbst. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat es ihnen förmlich aufgedrängt. Wer könnte zu 442 Milliarden Euro schon nein sagen? Und das quasi umsonst. Solche Konditionen kennen sonst nur Lottogewinner oder Bezieher staatlicher Transferleistungen (siehe Ingo).

Die Aktion war ein Missverständnis. Die EZB dachte, wenn sie den Banken das Geld so billig gibt, dann würden die es billig weiterreichen. Das ist in etwa von der gleichen prognostischen Kraft beseelt wie jene Kalendersprüche, die Landfrauen früher in Kissenbezüge gestickt haben: "Wenn's Arscherl brummt, ist's Herzerl g'sund."

Apropos: Die Banker sind jetzt sehr flüssig. Dauernd ist in der Fachpresse von Finanzspritzen die Rede, von Geldschleusen, die geöffnet werden und liquiden Mitteln, die in die Institute gepumpt werden. Bestimmt hat EZB-Chef Jean-Claude Trichet persönlich den Geldhahn aufgedreht.

"Wir ersaufen im Geld", wurde ein Händler zitiert. Man hätte das gerne gesehen. Nicht das Ertrinken, das zu den weniger erstrebenswerten Todesarten gehören soll. Sondern wie der Mann da in Badehose oder einem durchweichten Einreiher in gefluteten Schließfach-Katakomben stand und gegen das Tosen der Fluten in sein Handy schrie: "Was? Ich kann Sie so schlecht… Nee… doch… wir ersaufen im Geld."

Gibt es also eine Kreditklemme? Klares Jein, denn zumindest die Banken kriegen's ja im Überfluss. Charakterlich weniger gefestigte Bankangestellte sollen aus purer Panik schon kleinere Konsumentenkredite vergeben haben. Aber das sind bislang Einzelfälle, die vom Bankenverband sofort zur Anzeige gebracht werden.

Nur, wohin fließt der Strom des großen Geldes eigentlich? In die mecklenburgische Seenplatte? Optionsgeschäfte mit argentinischen Rinderhälften? Man weiß es nicht, aber Finanzminister Peer Steinbrück hat schon gedroht, man könne das Geld auch an den Instituten vorbei direkt zu den Kunden leiten, wenn das mit der Kreditvergabe nicht klappt. 80 Millionen Deutsche müssten dann bei Quelle Garten-Planschbecken ordern.

Für die Banker selbst wäre die Karriere-Metamorphose damit endgültig abgeschlossen: erst ausgetrocknet, dann flüssig, bald überflüssig.

www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,636439,00.html

Antworten
Eidgenosse:

Malko

4
21.07.09 20:42
ich fand die Aussagen von Bernanke einigermassen realistisch. Das es nicht in dem Tempo wie bis anhin weiter abwärts geht hast Du ja auch schon betont. Er sagt ja nicht das es wieder brummt wie eh und jeh, es ist eine stabilisierung auf niedrigem Niveau, so quasi eine Konsolidierung des Aufschwungs seit 1982.
Das kann und wird uns einige Jahre beschäftigen. Aber untergehen wird die Welt deswegen nicht.
Antworten
pfeifenlümmel:

Gurken sind heute billig,

7
21.07.09 20:42
ach nein , ich meinte doch das Geld.
Liebe Banken, nehmt doch endlich mehr Geld von Vater Staat, halb geschenkt. Nur die bösen Banken wollen nicht. Sie lesen den Bärenthread und fürchten, dass eine Erholung der Wirtschaft auf wackeligen Füßen steht. Was bringt es einer Bank, wenn sie zwar selbst das Geld halb geschenkt bekommt um es anschließend bei einem Kredit zum großen Teil wieder zu verlieren? Inzwischen ist das Kreditgeschäft ja zu einer Art Sozialhilfegeschäft geworden. Viele Firmen haben nur noch den halben Umsatz und betteln um Geld. Für die Bank ergibt sich die Frage, ob ein Kredit nur noch eine Verlängerung des Todeskampfes bedeutet.
Meiner bescheidenen Meinung nach ist zwar die Rezession in den USA im September am Ende, bei uns kommt die schlimmste Zeit aber noch und eine wesentliche Erholung in den USA sehe ich nicht. Die Aktienkurse werden allerdings noch anziehen (  Dax ( der kleine Dow ) ), aber nach der mickrigen Erholung kommt die Enttäuschung bald zurück.
Antworten
wawidu:

malko - # 46757

12
21.07.09 21:16
Ich finde geradezu erschreckend, was Bernanke da von sich gab. Die Auslastung von Produktionskapazitäten hängt doch nicht von einer expansiven Geldpolitik, sondern von der Güternachfrage ab. Die Kapazitätsauslastung liegt aktuell auf dem niedrigsten Stand der Nachkriegszeit (68 %); 2007 waren es noch 81 %. Güternachfrage hängt jedoch vom frei verfügbaren Einkommen der Bürger bzw. von Kreditnachfrage und
-gewährung ab. Nicht-revolvierende Kredite stagnieren aber schon seit Monaten auf dem Stand von 1600 Mrd. (1993: 530 Mrd.). Wie es bei den revolvierenden Krediten aussieht, zeigt der Chart: erstmals seit Beginn der Datenerhebung eine deutliche Kontraktion.
(Verkleinert auf 88%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 247223
Antworten
musicus1:

pfeif und wawi, ich teile eure einschätzung

5
21.07.09 21:25
habe heute einen teil meiner langfrist shorts mit verlust glattgestellt,   habe  jedoch meine shorts auf euro-usd  aufgestockt, basis 1.40 und 1.30...... und zucker short aufgestockt....
Antworten
fkuebler:

wawidu #46761: Einfluss Zinssatz

6
21.07.09 21:42

"Die Auslastung von Produktionskapazitäten hängt doch nicht von einer expansiven Geldpolitik, sondern von der Güternachfrage ab."

Das ist nicht falsch, aber auch nicht ganz vollständig. Die Auslastung hängt in der Tat vom Produktionsvolumen und damit von der Güternachfrage ab. Die Investitionsbereitschaft, und um die geht es Bernanke hier wohl, kann aber auch vom Zinssatz abhängen:

In einer gegebenen Wirtschaftssituation kann es Investitionsprojekte geben, die sich unterhalb eines bestimmten Zinsniveaus noch rechnen, oberhalb aber nicht mehr.

Antworten
Hagen v. Tronje:

@Katjuscha (#46736)

10
21.07.09 21:54
Ich habe sehr wohl verstanden (auch wenn Du es verstandesmäßig nicht zu erfassen vermagst).

Dazu kann ich nur sagen:

Der Ton macht die Musik.

Das Vokabular, dessen Du dich zur  Formulierung Deines "Anliegens" bedient hast (u.a. ,,...ich könnte mich jedes Mal wegschmeißen vor lachen, wenn ich deine Charts sehe, die du nicht erklärst...") ist in meinen Augen indiskutabel und offenbart mehr über Deine Person, als Dir lieb sein dürfte.

Und wenn Du jetzt einen auf "gemobbtes" Opfer machst, dann kann ich Dir gerne mal Beispiele von Personen aufführen, die tatsächlich gemobbt wurden und nachher nicht einmal mehr in der Lage waren, ihren eigenen Namen zu buchstabieren.

Also merke Dir bitte für die Zukunft: Anpinkeleien gerne und jederzeit, aber nicht hier.
Antworten
Hagen v. Tronje:

PS: Ich wiederhole mich ebenfalls ungern

 
21.07.09 22:27
Antworten
wawidu:

President HooBama

7
21.07.09 22:29
market-ticker.denninger.net/archives/...President-HooBama.html

Schon während des Wahlkampfs habe ich den Eindruck gewonnen, dass Obama keine Ahnung von Wirtschafts- und Finanzpolitik hat. Nunmehr plappert er die Einflüsterungen seiner diesbezüglichen Berater, an vorderster Front Larry Summers, nach.
Antworten
Hagen v. Tronje:

@wawidu

7
21.07.09 22:39
Bin mir bei Obama noch nicht so recht sicher.

Auf der einen Seite wurde er von der Wall-Street im Wahlkampf finanziert, weil der Gegenkandidat (angeblich) mit denen nichts anfangen konnte.

Auf der anderen Seite frage ich mich, was soll er tun?

Soll er sich auf "einen Schlag" mit der gesamten Clique anlegen?

Könnte er dies aktuell überhaupt, selbst wenn er dies (innerlich) wollte?

Fragen über Fragen.
Antworten
Kicky:

Risk of Double-Dip Recession in U.S.

7
21.07.09 22:40
Martin Feldstein teilt die Meinung von AL:
July 21 (Bloomberg) -- The U.S. recession may not be coming to an end and there is a risk the economy may experience a “double-dip” contraction, said Martin Feldstein, a professor of economics at Harvard University.

“There is a real danger this is going to be a double dip and that after six months or so we’ll have some more bad news,” Feldstein, the former head of the National Bureau of Economic Research and Reagan administration adviser, said today in an interview on Bloomberg Television. “We could slide down again in the fourth quarter.”

The economy could “flatten out” or “even be positive” in the third quarter, and then it’s likely to contract again in the last three months of the year as the effects of the federal stimulus program wear off and companies finish rebuilding inventories, he said. “There isn’t going to be enough to sustain a really solid recovery,” he said, even though recent data has provided some “good news” on the economy. ....
www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=a3IpfKeeveVM
Antworten
Katjuscha:

Na war doch nen erfolgreicher Tag für mich

2
21.07.09 23:04
Wieder viele Freunde gewonnen. :)
Ioannis Amanatidis rückblickend auf sein Comeback nach Blinddarm-OP: "Mein erstes Spiel war dann mit Fürth gegen den SV Babelsberg. Und Babelsberg kam mir so stark vor wie Barcelona."
Antworten
Hagen v. Tronje:

Jetzt mal Klartext::

5
21.07.09 23:17
Natürlich wird aktuell auf die Bären eingehauen wie noch nie zuvor.

Jeder wagt sich aus seinem Loch hervor und meint, die Bären sind sowieso nur Weltuntergangsspezialisten in Form von Negativisten, welche nur die Risiken beleuchten, nicht aber die Chancen.

Natürlich ist der "normale" Aktienanleger ein Optimist, ansonsten würde er sein Geld nicht in den (erhofften) Aufschwung stecken.

Der Bär ist generell ein Pessimist, welcher (primär) die Risiken sieht und die Chanchen (eher) negiert.

Meine Meinung:

Temporär bekommt jeder sein Futter, nur eines sollten sich alle abschminken:

Ein "weiter so" wird es nicht geben, da die westlichen Industrienationen dabei sind, sich zu "überleben".
Antworten
Hagen v. Tronje:

Na Armitage, wenn Du

3
21.07.09 23:26
in Deiner gewohnt (süffisanten) Art meinst, hier ein "witzig" vergeben zu können, dann bin ich mal gespannt auf Deine Begründung (falls eine solche überhaupt existent sein sollte).
Antworten
Ischariot MD:

Wir Bären sind halt gerade etwas dünnhäutig ;o)

13
21.07.09 23:30
ftd - Das Kapital heute mit schöner Replik der (vorbörslichen) US-Ergebnisse, also noch vor Apple und Yahoo
________________________

Wenn nur jemand kaufen würde

Solange die Gewinne unverhofft gut ausfallen, stören magere Einnahmen kaum. Meinten die Anleger jedenfalls auch am Dienstag, als gleich drei Dow-Industriefirmen enttäuschende Umsätze vorgelegt hatten. Wenn sie sich da mal nicht schneiden.

Die Titanen aus dem Dow Jones Industrial Average zeugen davon: Es brummt. Bei Caterpillar etwa ist der Umsatz im zweiten Quartal um 41 Prozent zum Vorjahr gefallen, und angesichts des wieder verbesserten Kreditumfelds, der global auf gut 3500 Mrd. $ veranschlagten Konjunkturprogramme sowie der ersten Zeichen einer Erholung in Asien hat die Firma ihren Umsatzausblick für 2009 konkretisiert: Prognostizierte man nach dem ersten Quartal für dieses Jahr noch einen Umsatz von 35 Mrd. $ plus/minus zehn Prozent (sprich: 31,5 bis 38,5 Mrd. $), erwartet man nun eine Spanne von 32 bis 36 Mrd. $. Hört sich nach einer eindeutigen Aufhellung der Lage an, nicht?

Oder nehmen wir die Chemiefirma DuPont, die im zweiten Quartal von einem Umsatzrückgang von 22 Prozent auf 6,858 Mrd. $ berichtet. Die Konsensschätzung lag laut Bloomberg bei 7,2 Mrd. $. Für das dritte Quartal erwartet DuPont einen Umsatzrückgang um 10 bis 15 Prozent, dem saisonalen Muster entsprechend. Bei einem Minus von zehn Prozent ergäbe sich ein Umsatz von 6,172 Mrd. $. Der Konsens erwartet 6,3 Mrd. $.

Wie steht es um United Technologies? Hier ist der Umsatz im zweiten Quartal um 17 Prozent gefallen. Das Konglomerat erwartet nun für 2009 nur noch einen Umsatz von 53 Mrd. $, statt zuvor 55.

Sicher, dass der Gewinn dieser drei Firmen im zweiten Quartal nur um 66, 61 und 23 Prozent gesunken ist, scheint mit Blick auf die heftigen Umsatzeinbrüche beeindruckend. Doch so verständlich die erheblichen und fortlaufenden Kostenbemühungen dieser Unternehmen sowie ihre beträchtlichen Investitionskürzungen aus einzelwirtschaftlicher Sicht sein mögen, vermasseln sie ihren Lieferanten und (früheren) Angestellten eben das Geschäfts- respektive Konsumklima. Jedenfalls zeugen die neuesten wöchentlichen US-Einzelhandelsdaten kaum davon, dass es brummt.

www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/...aufen-w%FCrde/543164.html
_________________________________
@Modz: das ist nicht sinnvoll kürzbar!
Antworten
Katjuscha:

Fakt ist wenn ich mir die Bewertung von Amazon und

13
21.07.09 23:33
Apple anschaue, wird mir ganz schwindelig und das wird sich auch in einem temporären Wirtschaftsaufschwung nicht ändern. Nur sind solche Unternehmen halt die Bigschiffe, die man halbwegs gut einschätzen kann, und so werden sie entsprechend bewertet. Nur empfinde ich das als die Gefahr. Schlechte Unternehmensnews gibt es zu hauf, nur werden die derzeit nicht so wahrgenommen (Nokia, Texas I., United Techn., etc.) und die guten News werden gefeiert als wenns kein morgen gäbe, obwohl die Caterpillars und Apples dieser Welt ziemlich hoch bewertet sind.
Für mich nur durch die Geldmenge erklärbar, dass die Indizes so performen. Wobei ich mir durchaus weitaus höhere Kurse vorstellen kann. Das ist gar nicht der Punkt. Bin ja kein Permabär, eher im Gegenteil. Nur dieser aktuelle Optimismus in den USA ist mir suspekt. Der Dax ist lediglich wie so oft etwas volatiler, aber das gleicht sich wieder an, wenns runter geht.
Ioannis Amanatidis rückblickend auf sein Comeback nach Blinddarm-OP: "Mein erstes Spiel war dann mit Fürth gegen den SV Babelsberg. Und Babelsberg kam mir so stark vor wie Barcelona."
Antworten
Hagen v. Tronje:

@ Katjuscha zum xsten Male

4
21.07.09 23:37
Bitte nimm es mir nicht Übel.

Aber irgendwo ist Schluss. Wir haben alle ein gewisses Alter erreicht, bei dem wir es nicht mehr nötig haben, uns irgendwo zu verstecken.

Jeder hat seine Lebenserfahrung und seinen "Way of life", mit dem er glaubt, zurechtzukommen.

Also bitte keine persönlichen Anfeindungen mehr.

Dies haben wir alle (so glaube ich) finanziell nicht mehr nötig.
Antworten
Katjuscha:

Sag mal Hagen, wo siehst du von mir auch nur

10
21.07.09 23:43
eine einzige persönliche Anfeindung?

Okay, das mit wawidu und dem "wegschmeißen vor lachen" kann man nur verstehen, wenn man unsere Vorgeschichte kennt, denn das geht mit dem leicht süffisanten Unterton zwischen uns jetzt seit über einem halben Jahr. Insofern nehm ichs dir nicht krumm, dass du das an mir kritisierst.
Aber ansonsten gab es keine einzige persönliche Aussage in diesem Thread zu anderen Usern. Also was greifst du mich hier plötzlich so an? Vor allem nun erneut, nach meinem letzten Posting?
Ioannis Amanatidis rückblickend auf sein Comeback nach Blinddarm-OP: "Mein erstes Spiel war dann mit Fürth gegen den SV Babelsberg. Und Babelsberg kam mir so stark vor wie Barcelona."
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