Der Nachbar surft mit (chrismitz, speziell 4U)

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Der Nachbar surft mit (chrismitz, speziell 4U) Kalli2003
Kalli2003:

Der Nachbar surft mit (chrismitz, speziell 4U)

 
12.07.04 12:51
#1

@chrismitz, lies es Dir genau durch. Du hast doch auch WLAN (Du wohnst ja schliesslich auf einer Insel, wie soll das sonst funktionieren) *g*

 


 

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Der Nachbar surft mit (chrismitz, speziell 4U) 1571382
Ein WLAN-Router, in diesem Fall ein Netgear-ProduktDer Nachbar surft mit (chrismitz, speziell 4U) 1571382
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Montag, 12. Juli 2004
Der Nachbar surft mit
Funknetze nicht gesichert  

Drahtlose Funknetze gehören inzwischen schon fast zum Standard privater Haushalte. Beim Abschluss eines DSL-Vertrages bekommt man die Technik zur Zeit häufig als kostenlose Dreingabe. Doch was zur Vernetzung mehrerer Rechner und dem drahtlosen Surfen aus dem Garten oder vom Balkon praktisch und bequem ist, birgt erhebliche Gefahren. Viele WLAN-Neulinge machen sich keinerlei Gedanken über das Thema Sicherheit und vernachlässigen die einfachsten Vorsichtsmaßnahmen.
 
WLAN hat einen Nachteil gegenüber Ethernet: Während die kabelgestützte Variante nur geknackt werden kann, wenn ein physischer Zugang zum Netzwerk besteht, können schlecht oder nicht gesicherte Funkverbindungen auch mit wenig krimineller Energie von der nächsten Straßenecke oder der Nachbarwohnung aus angezapft werden.
 
In Deutschland ist rund die Hälfte aller drahtlosen Netzwerke offen wie ein Scheunentor, so die Computerzeitschrift «c't». Von mehr als 1.000 geprüften drahtlosen Netzen ließ jedes zweite die Tester auf das System zugreifen. Die Folge: Jedermann kann auf Kosten des Netzinhabers surfen und – noch schlimmer – auf persönliche Daten zugreifen. Die Verschlüsselung namens WEP (Wired Equivalent Privacy) gilt zwar nicht als 100-prozentig sicher, sollte aber auf alle Fälle genutzt werden. Aber viele Anwender aktivieren sie nicht.
 
"Dahinter steckt einerseits Unwissen", erklärt Daniel Bachfeld von der «c't». Darüber hinaus herrsche bei vielen Usern schlicht Interesselosigkeit.
 
Die größere Gefahr ist jedoch, dass der Eindringling den Internetzugang für kriminelle Machenschaften nutzt. Sollte jemand über das WLAN beispielsweise Kinderpornografie herunterladen oder verbreiten, hielten sich die Ermittlungsbehörden an den Besitzer des Internet-Zugangs, so Bachfeld.
 
Das Benutzen von Passwörtern ist also unverzichtbar. Das fängt bereits beim Router an, der die verschiedenen Rechner mit dem DSL-Modem verbindet. Für die Verschlüsselung der Datenübertragung im WLAN sollte die höchste Verschlüsselungsrate gewählt werden. Das sind 128 Bit. Neben der gängigen WEP-Verschlüsselung gibt es bei einigen Geräten auch die Variante: Wi-Fi Protected Access - kurz: WPA. Sie gilt als sicherer.
 
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik empfiehlt darüber hinaus, Passwörter und WEP-Schlüssel regelmäßig zu erneuern. Jedes WLAN besitzt einen Namen - die Service Set Identification, kurz SSID. In der Regel erhalten WLAN-Geräte eine Standard-SSID vom Hersteller. "Der Anwender sollte bei der Einrichtung des WLAN aber unbedingt eine neue SSID vergeben", sagt Martin Schambellan von D-Link. Außerdem lässt sich bei den meisten Geräten konfigurieren, ob die SSID an andere Geräte gesendet wird. Wenn möglich: das Senden abschalten. Oft gibt es auch die Möglichkeit, im Router festzulegen, welche Computer zugreifen dürfen. Das geschieht über die Eingabe der sogenannten Mac-Adresse.
 
Ferner rät das BSI, IP-Adressen - also die Namen der im Netzwerk vorhandenen Geräte - manuell zu vergeben. Der Dynamic Host Configuration Protocol Server im Access Point sollte hingegen deaktiviert werden - falls das technisch möglich ist. Diese kurz DHCP genannte Funktion würde sonst automatisch IP-Adressen verteilen, sobald ein Rechner sich im Netzwerk anmeldet - das gilt auch für den Computer, mit dem ein Unbefugter aufs WLAN zugreifen möchte.
 
Die Kritik vieler Experten richtet sich aber nicht nur an leichtsinnige Anwender, sondern auch an einige Hersteller von WLAN-Komponenten: Die Geräte werden für die Auslieferung oft so konfiguriert, dass die eigentlich zur Verfügung stehenden Sicherheitsmechanismen abgeschaltet sind. Außerdem wird in den Gebrauchsanweisungen häufig nicht verständlich genug erklärt, welche Gefahren es gibt und wie man sie minimieren kann.

So long (oder doch besser short?)

Kalli   ... Du blöde Kiste, ich mach Dich platt, ich stell Dich ab!    Aaaaaagghhh ...

Der Nachbar surft mit (chrismitz, speziell 4U) Parocorp
Parocorp:

meine wlan karte findet in greifbarer nähe

 
12.07.04 12:54
#2
auch immer zwei wlan router im haus...

die scheinen zwar abgeschlossen, aber näher damit befasst
habe ich mich auch noch nicht...






Der Nachbar surft mit (chrismitz, speziell 4U) chrismitz
chrismitz:

Kalli, danke, aber ich habe keine Nachbarn!

 
12.07.04 12:58
#3
Und WLAN habe ich auch nicht.
Ich wohne als Sozialhilfeempfänger im Stadtpark, in einem Haus, in dem schon ein sehr berühmter Fürst gewohnt hat, nämlich Bismarck!
Außer Rehe u. Eichhörnchen habe ich keine Nachbarn. ;-)

Aber nett, dass du an mich denkst, Hasi!

Gruß
Der Nachbar surft mit (chrismitz, speziell 4U) Kalli2003
Kalli2003:

kein Problem, Mausi ...

 
12.07.04 13:06
#4

aber wie kommst Du denn dann von der Insel aus ins Indernett?
Und gerade im Park wär das ja auch gefährlich. Wenn die armen Viecher in die bösen Funkwellen kommen, hast Du erstens keinen Empfang mehr (stell Dich mal vor eine Satelitenschüssel) und zweitens werden die bestimmt gegrillt!

So long (oder doch besser short?)

Kalli   ... Du blöde Kiste, ich mach Dich platt, ich stell Dich ab! Aaaaaagghhh ...

Der Nachbar surft mit (chrismitz, speziell 4U) 308
Der Nachbar surft mit (chrismitz, speziell 4U) chrismitz
chrismitz:

Kalli,

 
12.07.04 13:12
#5
ich weiß ja nicht, auf welchen Inseln du schon alles warst, aber wir haben TV, Tel., Internet u. fließend Wasser (kalt u. warm)! ;-)

Kein vergleich zu GB! ;-))

Gruß
Der Nachbar surft mit (chrismitz, speziell 4U) MadChart
MadChart:

Kaltes im Winter, warmes im Sommer *g* o. T.

 
12.07.04 13:15
#6
Der Nachbar surft mit (chrismitz, speziell 4U) Kalli2003
Kalli2003:

hahahaha

 
12.07.04 13:15
#7

warmes Wasser bei dem Wetter *lol*

So long (oder doch besser short?)

Kalli   ... Du blöde Kiste, ich mach Dich platt, ich stell Dich ab! Aaaaaagghhh ...

Der Nachbar surft mit (chrismitz, speziell 4U) Kalli2003
Kalli2003:

und fliessend wegen der Strömung

 
12.07.04 13:16
#8

chris, das nennt man Gezeiten oder Ebbe und Flut


So long (oder doch besser short?)

Kalli   ... Du blöde Kiste, ich mach Dich platt, ich stell Dich ab! Aaaaaagghhh ...

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Der Nachbar surft mit (chrismitz, speziell 4U) chrismitz
chrismitz:

Deppen! *ggg*

 
12.07.04 13:18
#9
Mad, mit was hast du denn das Essen weggespühlt, das du dir nochmal durch den Kopf hast gehen lassen? Häää???

*gg*

Gruß
Der Nachbar surft mit (chrismitz, speziell 4U) doki

Ich habe es(Schwarzsurfen) selber zu Testzwecke

 
#10

ausprobiert, es funzt und solange man keine Daten vom W-LAN Bezitzer runter lädt, ist es auch nicht strafbar.

Hier ist ein kleiner Teil des C'T Artikels:

 

"Als Nassauer unterwegs" - Bekenntnisse eines Schwarz-Surfers

Alles begann mit einer Handy-Rechnung über 274 Euro - nach zwei Wochen gelegentlicher Mailnutzung. Und der nächste Abrechnungsmonat hatte schon begonnen. Insgesamt kamen so mehr als 500 Euro Lehrgeld zusammen. Und das war im Vergleich mit einigen meiner Kollegen noch billig. Mit Roaming im Ausland hat es einer von ihnen binnen zwei Wochen auf über 3000 Euro gebracht. Technisch funktioniert das alles, wirtschaftlich ist es vollkommen unakzeptabel. So etwas spricht sich schnell herum, und deshalb haben sich viele nach Alternativen umgeschaut.

Eigentlich wäre ja mit GPRS alles so schön einfach: Ein paketvermitteltes Netz hält eine ständige Verbindung zum Netz, der PDA oder das Notebook rufen alle paar Minuten die neueste Mail ab, der Instant Messenger bleibt eingebucht und das Internet kommt zwar nicht aus der Steckdose, aber aus dem Äther. So ähnlich funktioniert das zum Beispiel bei T-Mobile für 29,99 im Monat, Flatrate selbstverständlich. Leider aber nicht in Euro, sondern in Dollar. Und auch nicht hier in Deutschland.

Wireless LAN verspricht Abhilfe. Bislang allerdings nicht in Form von kommerziellen Angeboten, die ebenfalls versuchen, den Kunden möglichst schnell und effektiv vom Geld zu trennen. E-Plus beispielsweise wirbt gerade: "Geschäftskunden, die E-Plus Online WLAN nutzen, zahlen 12 Cent die Minute, bei einer 30-Minuten-Taktung." Mit anderen Worten: Für jede angefangene halbe Stunde kostet der Spaß 3,60 Euro. Das ist zwar schon sehr viel besser als die GPRS-Tarife, aber auch viel schlechter zu erreichen. Zunächst muss man sich nämlich erst mal einen Access Point suchen. Von Flächendeckung keine Spur.

Viel einfacher ist man da als Nassauer unterwegs. Die WLAN-Dichte ist in Deutschland im Laufe der letzten beiden Jahre, insbesondere während des letzten Winters, so groß geworden, dass man überhaupt keine Probleme hat, innerhalb weniger Minuten einen freien Zugang zum Internet zu finden. Mit ein wenig Erfahrung gelingt das fast immer im ersten Anlauf. Windows XP oder Mac OS X zeigen WLANs schon mit Bordmitteln an. Mit einem kostenlosen Hilfsprogramm von Boingo.com oder den zahlreichen Stumblern sind "gastfreundliche" unverschlüsselte WLANs auf einen Blick erkennbar.

Dabei hat sich bei mir ein ganz bestimmtes Beuteschema entwickelt. Interessant sind Wohnviertel mit zwei- bis vierstöckiger Bauweise und ausreichend Parkraum. In Vierteln mit Einfamilienhäusern findet man zwar ebenfalls WLANs, aber dort gibt es weniger Anwohner und der Abstand des Access Point von der Straße ist größer. Geschäftsviertel sind tabu, weil man sich dort dem Verdacht aussetzt, man wolle Daten einer Praxis oder Kanzlei ausspionieren.

Ich lege also mein Notebook in den Beifahrerfußraum und lasse mir offene WLANs akustisch melden. In langsamer, für Wohnviertel angemessener Fahrweise mit weniger als 30 km/h übersieht das Notebook nur wenige Netze, sodass man auf einer Strecke von 200 Metern erfahrungsgemäß drei bis vier Netze findet. Das geeignete Netz ist dann das mit der Parklücke vor dem Haus. Mein Interesse gilt dabei allein dem Zugang zum Internet. Das Heimnetz des gastfreundlichen Access Point ist vollkommen uninteressant. Ja sicher, die meisten Heimrechner sind vielleicht schlecht gesichert, aber ich will ja nicht an fremde Daten, sondern an meine eigenen. Ich darf sogar vermuten, dass die Heim-PCs oft ausgeschaltet sind, während der Access Point munter weiter werkelt.

So ganz gewissenlos bin ich bei dieser Nutzung nicht. Ursprünglich hatten die meisten Router-Besitzer eine "echte" Flatrate, die heute immer mehr von abgestuften Volumentarifen abgelöst wird. Meine Nutzung ist also potenziell schon dazu geeignet, auch Kosten zu verursachen. Es gilt also, sparsam mit den Ressourcen umzugehen. Wer nur mal eben die Toilette benutzen will, lässt ja anschließend auch nicht den Wasserhahn laufen.

Darüber hinaus achte ich sorgfältig darauf, mich selbst und den Gastgeber zu schützen. Dazu zählt beispielsweise, dass ich nur gesicherte Protokolle (SSL und VPN) nutze, meinen eigenen Rechner mit Firewall abschirme sowie den Virenscanner aktuell halte. Verbreitet ist diese Denkweise wohl nicht. Man muss sich nur einmal in den Bereich eines öffentlichen Access Point setzen und den Verkehr mitschneiden. WLAN ist im wahrsten Sinne des Wortes "Äthernet" und damit von jedermann mit dem eigenen Notebook abhörbar.

So einfach die Suche nach einem offenen Zugang zum Internet auch ist, so sollte man dennoch nicht den Aufwand unterschätzen, erst ein Netz zu suchen und sich dann dort häuslich einzurichten. Der Zeitverlust wird durch die höhere WLAN-Übertragungsgeschwindigkeit nicht wieder wett gemacht. GPRS mit einer bezahlbaren Flatrate wäre für mich heute attraktiver als jedes "kostenlose" Schwarz-Surfen. Mit UMTS ließe sich in Zukunft die Geschwindigkeit vom Modem- auf DSL-Niveau heben. Ich befürchte jedoch, dass auf Jahre hinaus die Anbieter noch von großen Umsätzen mit hohen Preisen träumen werden. (ju)



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