Der Mensch in seiner Strahlenwelt

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Der Mensch in seiner Strahlenwelt EinsamerSamariter

Der Mensch in seiner Strahlenwelt

 
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Strahlenbelastung

Der Mensch in seiner Strahlenwelt

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Zwanzig Jahre nach dem Reaktorunglück von Tschernobyl ist das Risiko, das von ionisierender Strahlung ausgeht, wieder öffentlich thematisiert worden, begleitet von widersprüchlichen Spekulationen über die Zahl der Opfer.

Seriöse Informationen zur Strahlenwirkung bietet ein Themenheft, das unlängst vom GSF-Forschungszentrum in Neuherberg herausgegeben wurde. Als erstes werden die Entstehung und die Arten von ionisierender Strahlung erläutert. Anschließend geht es unter anderem um die Höhenstrahlung bei Flügen, die Anwendung von Strahlen in der Medizin und die Belastung durch Radon.

Zusammenhänge zwischen Dosis und Risiko

Auch der Unfall von Tschernobyl wird thematisiert. Ein Beitrag handelt von der Strahlenwirkung allgemein und verdeutlicht den Zusammenhang zwischen Dosis und Risiko, der um so schwerer zu beziffern ist, je kleiner die Dosen sind. Ebenfalls erläutert werden Meßsysteme für die Umgebungsstrahlung sowie die Grenzwerte und Regelungen im Strahlenschutz.

Im Durchschnitt kommt auf jeden Bewohner Deutschlands eine Jahresdosis von vier Milli-Sievert, wobei die Medizin fast die Hälfte beisteuert. Wie unterschiedlich die aus der Umgebungsstrahlung im Freien resultierende Jahresdosis je nach Region ist, zeigt die beigefügte Karte.
Das 67 Seiten umfassende Heft „Strahlung. Von Röntgen bis Tschernobyl“ wird kostenfrei abgegeben vom GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit, Öffentlichkeitsarbeit, Ingolstädter Landstraße 1, 85764 Neuherberg. E-Mail: oea@gsf.de.


Quelle: Text: F.A.Z., 03.05.2006, Nr. 102 / Seite N2, Bildmaterial: Bundesamt für Strahlenschutz

Euch,

   Einsamer Samariter



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