Der "Links und Menschlich bleiben" Thread.

Beiträge: 24
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Der
Schnorrer:

Der "Links und Menschlich bleiben" Thread.

 
11.11.02 20:22
#1
Ich eröffne hiermit den Gegenthread zu allen schwarzen Unterhosen. Hier dürfen nur rote Socken posten. Gebt zum besten, was Ihr für Eure Mitmenschen gemacht habt.

Ich melde mich später, muß erst noch alles sortieren.
Der
chreil:

Ich trinke

 
11.11.02 20:27
#2
jeden Abend ein leckeres Pils, stärke damit meinen Kreislauf und entlaste auf diesem Weg die prekäre Situation der Krankenkassen!

Na, das ist doch schon mal was, oder nicht?!?
Der
das Zentrum d.:

das "Rechts im Straßenverkehr fahren" posting o. T.

 
11.11.02 20:28
#3
Der
special:

das ist das BESTE

 
11.11.02 21:14
#4
Der Links und Menschlich bleiben Thread. 848131images4.zyn.de/ic/79/10/02273362650.jpg" style="max-width:560px" >
Der
Dr.Mabuhse:

schnorrer red wine leaves strains. what`s up? o. T.

 
11.11.02 21:30
#5
Der
Schnorrer:

@Dr. Mabuhse: ich resigniere langsam.

 
11.11.02 22:32
#6
Am Ende mag ich Dich auch noch ... oh weh.
Der
Kicky:

ich bring einer 84jährigen bei, im Internet

 
11.11.02 23:22
#7
zu surfen und wie man den Explorer auch mit zittriger Hand öffnen kann.Und Jolina hat neulich nachts bei Vollmond eine Herde Wildsäue durch den Park gejagt bis der Eber ne Kehrtwendung auf sie zu machte und ich weiche Kniee kriegte.
Son Hund würde dir auch gut tun,wenigstens musste dann gelegentlich was anderes tun als vorm PC hocken und Rotwein trinken,ganz ungesund!
Der
Elan:

kicky, du hast doch nicht etwa humor?

 
11.11.02 23:30
#8


Elan grüßt









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Der
Grinch:

Elan du kannst ja richtig fragen??? o. T.

 
11.11.02 23:32
#9
Der
Kicky:

was issn dat? o. T.

 
11.11.02 23:32
#10
Der
Grinch:

Kommt drauf an...

 
11.11.02 23:34
#11
das was alle komisch finden... das was nur man selbst komisch findet...
Der
chreil:

Rotwein entkalkt doch so herrlich... o. T.

 
12.11.02 09:44
#12
Der
ruhrpottzocker:

Darf hier ausnahmsweise auch jemand aus

 
12.11.02 09:57
#13

der radikalen und extremen Mitte posten ?

Der Links und Menschlich bleiben Thread. 848415
Der
fosca:

Du wuerdest

 
12.11.02 10:27
#14
FDP als radikale Mitte bezeichnen. Ne rz, Du bist hier falsch.
Du hast im uebrigen immer noch nicht beantwortet, wie man so schnell von PDS nach Gruen und dann zur FDP wechseln kann. Wuerfelst Du das aus?
Der
ruhrpottzocker:

Fosca

 
12.11.02 10:35
#15

Das ist für mich jetzt Historie und von mir - ich übertreib mal - seitenlang und x-fach begründet.

Ich sage nicht, dass die FDP eine Partei der Mitte ist. Das muss sie erst werden. Mich selbst habe ich als das bezeichnet, was oben steht. Extrem-liberal und radikal-demokratisch sind meine Etiketten.

Der Links und Menschlich bleiben Thread. 848489
Der
Schwarte:

nurmehr folklore die roten socken

 
18.11.02 00:34
#16
seit dem marshall-plan ist die linke politik tot

fällt mir dazu nur ein, folgende passage aus dem futurologischen kongress zu zitieren:

"freund, wenn sie einen blick auf die welt würfen, die uns umgibt, nicht auf diese durch chemaskierung geschminkte - sie wären entgeistert!"
"moment mal! was für eine welt? wo gibt es die? wo ist sie zu sehen?"
"sogar hier!" flüsterte er mir ins ohr, nach allen seiten ausspähend. er setzte sich neben mich, reichte mir unter dem tisch ein glasfläschchen mit fest eingepaßtem korken und hauchte geheimnistuerisch:
"das ist antich, aus der gruppe der wachpulver, ein starkes gegenmittel gegen psychemie. ein nitrodazylderivat des pejotropins. nicht erst die andwendung - das bloße mittragen gilt als kapitalverbrechen. bitte unterm tisch entkorken und einmal durch die nase einatmen. aber nur einmal! so, als schnupperten sie an ammoniak. na, so wie riechsalze. dann aber ... um himmels willen, beherrsch dich, halt an dich, denk daran!"

mit bebenden händen entkorkte ich das fläschchen. der professor nahm es mir weg, als ich kaum den stechenden mandeldunst eingesogen hatte. in die augen schossen mir reichliche tränen. als ich sie mit der fingerspitze weggestreift und die lider abgewischt hatte, da verschlug es mir den atem: der herrliche saal mit majolika-wänden, teppichen, palmen, prunkvoll schimmernden tischen und einem im hintergrund postierten kammerorchester, das uns zum bratengang aufgespielt hatte - das alles war verschwunden. wir saßen an einem nackten holztisch in einem betonbunker; unsere füße versanken in einer arg zerschlissenen strohmatte. musik hörte ich weiterhin. aber wie ich nun merkte, entströmte sie einem lautsprecher, der an einem rostigen draht hing. die kristallschillernden kandelaber hatten verstaubten kahlen glühbirnen platz gemacht. doch die gräßlichste wandlung war auf dem tisch vor sich gegangen. das schneeige tafeltuch war fort; statt der silberschüssel, worin auf knusprigem brot das rebhuhn geduftet hatte, stand vor mir ein teller aus steingut; darauf lag ein unappetitlicher graubrauner breiklumpen; er blieb an der zinngabel kleben, deren edler silberglanz gleichfalls erloschen war. zu eis erstarrt, blickt ich auf die scheußlichkeit, die ich mir eben noch hatte schmecken lassen, entzückt von dem knisternd der gebräunten geflügelhaut und von den kontrapunktisch dazwischenklingenden derberen knirschtönen der brotscheibe, die an der oberseite feinst getrocknet und unten von der sauce durchtränkt war. was ich für die wedel der palme in einem nahen kübel gehalten hatte, das waren in wirklichkeit dei bänder der unterhose eines individuums, das zusammen mit drei anderen dicht über uns hockte, nicht auf einem treppenabsatz, eher auf einem wandbrett - so schmal und eng war das gestell. überall herrschte nämlich unerhörtes gedränge. die augen wollten mir schier aus den höhlen treten, als das entsetzliche bild erzitterte und sich wieder zu verwischen begann, wie vom zauberstab berührt. die hosenbändchen neben meinem gesicht ergrünten und wurden wieder zu blättrigen palmzweigen; der spülichteimer, der kaum drei schritte entfernt zum himmel stank, erglänzte dunkel und wurde zum reliefgeschmückten palmentopf; die schmutzige tischplatte wurde weiß wie von erstem schnee. kristallene gläschen blinkten auf; der pappige brei nahm edle bratenfarbe an; ihm wuchsen flügelchen und keulen, wo sie hingehörten; das zinnbesteck erstrahlte in echtem silber; und ringsum schwirrten kellnerfräcke. ich blickte auf meine füße; das stroh verwandelte sich in perser. die welt des luxus hatte mich wieder; schwer keuchend starrte ich auf die üppige rebhuhnbrust, unfähig zu vergessen, was sich darunter tarnte.
Der
Karlchen_I:

@Schwarte: Haste wohl nicht so recht verstanden...

 
18.11.02 00:43
#17
Stanislaw Lem hat u. a. gegen die naive Vorstellung angeschrieben, dass es ein Ende der Geschichte geben könnte - dass etwa die Dialektik zu einem Enpunkt kommen könnte. Aber was hat das mit roten Socken zu tun?
Der
Schwarte:

Karlchen lass die kompendien über literatur links

 
18.11.02 00:56
#18
liegen, geniesse das stückchen das ich zitiert habe wie eine praline und überleg mal ob wir uns in einer ähnlichen situation befinden mögen.
dass das nicht unbedingt allein mit der vorgegaukelten "roten sockenpolitik" alleine zu tun hat, ja. eingangs erwähnte ich ja meine meinung über linke politik. es kann ausserdem auch als parabel für jene gelesen werden, die glauben sich effektiv von linken socken vertreten zu werden.
Der
Schwarte:

lapsus linguae ?

 
18.11.02 01:02
#19
natürlich solls am ende heissen:
..., die glauben effektiv von linken socken vertreten zu werden. :-)
Der
Karlchen_I:

@Schwarte: Bevor wir hier in eine

 
18.11.02 01:09
#20
babylonische Sprachverwirung kommen: Was ist links? Staatssozialismus oder Marxismus?

Das Vertrauen darauf, dass der irgendwie geartete Staat uns allseits versorgt? Oder dass man den vorwärtstreibenden Kräften der generellen Entwicklung möglichst nicht ins Gehege kommen sollte?

Der
Schwarte:

karlchen - mit links meine ich die in den einzelne

 
18.11.02 01:22
#21
ländern der europäischen union regierenden sozialistischen parteien und ich habe jetzt keine lust hier spitzfindigkeiten auszutauschen was ich unter linker politik verstehe, nur um dann mich gezwungen zu sehen um diesen standpunkt weiterstreiten zu müssen.
gute nacht.
Der
Karlchen_I:

@Schwarte: Meine Frage war - so glaube ich - sehr

 
18.11.02 01:46
#22
präzise. Da hilft es nun nicht in irgendwelche Niederungen abzugleiten und dann die Segel zu streichen. Mir ging es schon um Grundsätzliches und nicht um Spitzfindihkeiten.

So nebenbei: Ich kenne Lem nicht aus irgendwelchen Kompendidien (wie kommst Du überhaupt darauf?), sondern ich habe ihn selbst gelesen.

Und nun harre ich Deiner Antwort. Mal selbst denken - auch wenn es anstrengend ist.
Der
SchwarzerLor.:

Es gab mal einen schönen Spruch:

 
18.11.02 02:24
#23
"Lieber tot als rot". Würde ich so natürlich nicht 100% unterschreiben wollen, tendiert aber dahingehend, daß politisch man lieber "tot" ist (also gar nichts macht), als seine Seele an eine zutiefst antidemokratische, wählerbetrügende SPDS zu verkaufen.  
Der

*loool*

 
#24
SL, schade, dass du in Happys Geburtstagskalender nur XX angegeben hast, manchmal frage ich mich echt, ob du unglaublich alt oder unglaublich jung bist....
In der Bluetezeit seiner Denke kann man ja wohl kaum in jedes einzelne Wort eine HEtze legen, aber ich finds cool, was du machst, ehrlich. Du machst deinen Punkt deutlich, im Gegensatz zu so manchem hier on board, der zu allem was sagt und keine Meinung preisgibt...


kauboi.webber


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