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24.01.11 23:56
#1

(an dieser Stelle kommentieren wöchentlich wechselnd Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kultur und organisiertem Verbrechen)

Es kommentiert Gotthilf von Düchting (CDU-Innenminister a.D.):

Was haben denn jetzt alle auf einmal gegen zu Guttenberg? Erwarten die Bürger ernsthaft, dass sich der Verteidigungsminister neben PR-Shows, Fototerminen und Haarpflege auch noch um sein Ministerium kümmern kann? Ähnlich naiv sind diejenigen, die sich darüber echauffieren, dass ein Bundeswehrsoldat bei einem Spiel mit Waffen getötet wurde. Wie soll man so etwas denn verhindern? Würde man Erwachsenen verbieten, verantwortungslos mit geladenen Waffen zu spielen, dann wären Kriege praktisch unmöglich.

Außerdem haben die Vorfälle, die sicherlich nur deshalb so spät bekannt wurden, weil zu Guttenbergs Nachrichten an den Bundestag in der Feldpost verloren gingen, auch ihre guten Seiten: Wenigstens wissen wir seit den Vorfällen auf dem Segelschulschiff "Gorch Fock", warum man, wenn ein Soldat stirbt, sagt, er sei "gefallen". Nachdem zu Guttenberg jetzt den Kommandanten gefeuert hat, sollte er nur noch ernsthaft darüber nachdenken, das von ehemaligen Soldaten als "schwimmender Puff" bezeichnete Schiff in "Gorch Fuck" umzutaufen.


Ich möchte mich an dieser Stelle den poetischen Worten des stellvertretenden Chefredakteur von Bild, Michael Backhaus, anschließen – was immer er uns damit sagen will:
 

Das Einhorn gilt als das edelste aller Fabeltiere. Ihm werden seit Jahrhunderten Wunderkräfte zugeschrieben wie die Erweckung von Toten. So gesehen, ist Karl-Theodor zu Guttenberg das Einhorn der deutschen Politik. Zu den Menschen hat das Einhorn schon deshalb ein schwieriges Verhältnis, weil sie es wegen seines wertvollen Horns jagen. So ergeht es derzeit auch dem Beliebtesten unter den Politikern. Nicht nur die Opposition, auch mancher aus den eigenen Reihen möchte die Gelegenheit nutzen, Guttenbergs Horn der Popularität zu kürzen.

Quelle: http://www.der-postillon.com/2011/01/das-wort-zum-sonntag-106.html

 

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Al Bundy:

Vielversprechendes Talent

 
25.01.11 00:07
#2
Ist engagiert zur diesjährigen katholisch Neuhäuser Büttenrede.
Grüne Sterne sind aus. Falls gewünscht gehen noch schwarze Sterne.
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Michael Backhaus?

 
25.01.11 00:13
#3
(Guttenberg als Einhorn:)

"Das Einhorn gilt als das edelste aller Fabeltiere. Ihm werden seit Jahrhunderten Wunderkräfte zugeschrieben wie die Erweckung von Toten. So gesehen, ist Karl-Theodor zu Guttenberg das Einhorn der deutschen Politik. Zu den Menschen hat das Einhorn schon deshalb ein schwieriges Verhältnis, weil sie es wegen seines wertvollen Horns jagen. So ergeht es derzeit auch dem Beliebtesten unter den Politikern. Nicht nur die Opposition, auch mancher aus den eigenen Reihen möchte die Gelegenheit nutzen, Guttenbergs Horn der Popularität zu kürzen."
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#4
Es kommentiert Dr.1 Dr.2 Gotthilf von Düchting (CDU-Innenminister a.D.)3:
Diese Internetz-Bewohner sollten sich schämen und wieder in ihre Computer zurückkriechen, aus denen sie gekommen sind! Sie haben nicht das Recht, uns vor Augen zu führen, dass unser bester und ehrlichster Minister in Wirklichkeit ein inkompetenter Betrüger ist.
Überhaupt ist das, was Guttenberg vorgeworfen wird, eine Frage der Definition. Statt umgangssprachlich gleich Plagiat zu schreien, sollte man Guttenbergs Handeln lieber als Doktorarbeitsstabilisierungseinsatz akzeptieren oder maximal von plagiatsähnlichen Zuständen sprechen.
In Zukunft sollte sich zu Guttenberg einfach nur an das halten, was ein berühmter Mann4 einmal gesagt hat: "Politik muss so gestaltet werden, dass sie nicht Eitelkeiten bedient, nicht auf Wirkung in der Öffentlichkeit bedacht ist, sondern dass sie Ergebnisse erzielt."
Dann muss er sich bald auch nicht mehr mit dem wissenschaftlichen Versagen seines Ghost-Writers5 herumschlagen, sondern kann sich wieder ganz konkret auf Gorch Fock, Feldpostverluste und Friendly Fire, also auf sein eigenes Versagen als Verteidigungsminister, konzentrieren.6
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1 Promotionsthema "Dampfplaudern als Stilmittel im journalistischen Kommentar", 1946.
2 Promotion Gangsta-Rapologie bei Prof. Dr. Dre, 2009.
3 An dieser Stelle kommentieren wöchentlich wechselnd Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kultur und organisiertem Verbrechen.
4 Karl Theodor zu Guttenberg, Rede beim Eiswett-Festmahl in Bremen am 16. Januar 2010,
Weserkurier.
5 vgl. Dieter Bohlen, "Nichts als die Wahrheit", 2002.
6 Karl Theodor zu Guttenberg, "Überhastete Amtsenthebungen als Mittel, um schlechte Informationspolitik zu verschleiern", 2010/11.
Quelle: http://www.der-postillon.com/2011/02/das-wort-zum-sonntag-110.html


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