Depressionsgefahr gebannt: Märkte im Aufwind
Aktienmärkte bleiben volatil - Stabilisierung fWien (pte/22.04.2009/13:50) - Obwohl sich die weltwirtschaftliche Gesamtsituation derzeit alles andere als positiv darstellt und von einer Erholung noch keine Rede sein kann, ist die Gefahr einer Depression gebannt. Zu diesem Ergebnis gelangt die österreichische Erste-Sparinvest
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in ihrer heute, Mittwoch, bekannt gegebenen quartalsmäßigen Einschätzung der internationalen Finanzmärkte. "Trotz der zuletzt massiv eingetrübten Rahmenbedingungen hat sich das PreisgefIhren vorsichtigen Optimismus bauen die Finanzexperten vor allem auf Frühindikatoren, die eine positive Entwicklung versprechen. Trotzdem wird davon ausgegangen, dass die gesamte Euro-Zone in der Wirtschaftsleistung 2009 um 2,8 Prozent fällt. FMittelfristig betrachtet dominiert daher eher die Sorge vor einer Deflation. Die Hauptfaktoren dafür sind laut Erste-Sparinvest die niedrige Kapazitätsauslastung der Industrie und der große Rückgang beim Konsum. Zudem würden die konstant steigenden Arbeitslosenraten belasten. Für die Anleger spiegelt sich diese Entwicklung in weiterhin tief bleibenden Renditeniveaus wider. Vor diesem Hintergrund geht Severin sogar davon aus, dass beispielsweise die Rendite einer zehnjährigen deutschen Bundesanleihe im Jahresverlauf bis auf 2,5 Prozent zurückgehen könnte. Hierbei sollte ber
Während sich insbesondere Unternehmensanleihen mit guter Bonität zur Anlage anbieten, sollte man bei den Risikoanleihen weiter Vorsicht walten lassen. "Obwohl die Aktienmärkte nach dem turbulenten Jahresstart noch immer nicht vollständig genesen sind, haben sie sich doch inzwischen deutlich erholt", erläutert Severin im pressetext-Gespräch. Diese Sichtweise bestätigt sich darin, dass die Verluste beim Weltaktienindex von zuletzt minus 22 Prozent in den letzten Wochen beinahe zur Gänze wettgemacht werden konnten. Somit beginnen auch die Trendfolgeindikatoren allmählich zu drehen - zu den alten Hochs sei es jedoch noch ein langer Weg, erklärt der Insider. Wegen der einbrechenden Eigenkapital-Rentabilität werden die Märkte volatil bleiben. Wachstum erwartet man eher aus den USA und BRICK-Staaten. (Ende)
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