Den Täter schützen - die Opfer verhöhnen

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Den Täter schützen - die Opfer verhöhnen

 
27.02.03 10:40
#1
Das Kerbholz von Mahmoud

Mehr als 80 Vorfälle in zehn Jahren - Aber keiner stoppt die kriminelle Karriere eines jungen Palästinensers in Berlin

Von Dirk Banse

"Konsequente Inkonsequenz": So lautet die Überschrift zu einem Artikel in der Fachzeitschrift "Kriminalistik". Darin schildert der 35-jährige Kriminaloberrat Markus Henninger die kriminelle Karriere eines aus dem Libanon stammenden Palästinensers in Berlin und die Unfähigkeit der Justiz, diesem Treiben Einhalt zu gebieten. Der Mut des Inspektionsleiters für organisierte Kriminalität, das politisch brisante Thema anzufassen, hat nun zu heftigen Reaktionen in der Öffentlichkeit und für reichlich Diskussionsstoff bei Polizei und Justiz gesorgt.

Der Fall: Mahmoud (Name geändert), inzwischen 20 Jahre alt, kam als Achtjähriger mit seiner Familie nach Berlin. Seine Eltern waren zuvor bereits zweimal ausgewiesen worden, doch sie blieben hartnäckig. Mahmouds Mutter berichtete ihrem Sohn mit leuchtenden Augen: "In Deutschland kann man vom Boden Schokolade essen."

Die siebenköpfige Familie richtete sich, so ist es in der Fachzeitschrift nachzulesen, in einer Sechs-Zimmer-Wohnung in Neukölln ein und lebte von Sozialhilfe. Geld besorgte sich Mahmoud auf seine Weise: Er beraubte andere Kinder. Seit seinem zehnten Lebensjahr ist er der Berliner Polizei wegen fast 80 Vorfällen bekannt (Auszüge siehe Tabelle). Davon beging er etwa 60 Taten als Strafmündiger, das heißt, ab einem Alter von 14 Jahren.

"Wie ist es möglich, dass ein junger Gewalt-Intensivtäter seit seiner Strafmündigkeit von 60 der Polizei bekannt gewordenen und mit Verdachtsgrad belegten Straftatvorwürfen 52 Vorfälle während Bewährungszeit, Haftverschonung oder Haftzeit verursachen kann? Die zahlreichen Einstellungen, insbesondere während der Bewährungszeit, müssen wohl als Indiz für einen resignativen Umgang mit der Arbeitsüberlastung gewertet werden", schrieb Markus Henninger in der Fachzeitschrift.

Inzwischen sitzt Mahmoud hinter Gittern, weil er wieder geraubt hat. Doch immer wieder kam der 20-Jährige vorzeitig frei, könnte also schon bald wieder ins Visier der Berliner Polizei geraten. "Er ist eine tickende Zeitbombe", meint Michael Kuhr, Geschäftsführer des Sicherheitsdienstes "Kuhr Security", der den Schutz von zehn Berliner Diskotheken organisiert. Mahmoud und seine kriminellen Freunde machen laut Kuhr immer wieder Ärger in Diskotheken, verletzen Türsteher und drohen mit Gewalt und Mord. Sogar Polizisten und Justizbedienstete seien eingeschüchtert worden, hieß es gestern in Polizeikreisen.

Markus Henninger und seine Mitstreiter bleiben jedoch unbeeindruckt und gehen massiv gegen solche Kriminelle vor. Weit mehr als 100 von ihnen, dazu zählen Waffenhändler, Drogendealer und Erpresser, wurden bereits von der 2001 gegründeten Sondergruppe "Türsteher" beim Landeskriminalamt festgenommen. Henninger: "Falls uns jemand droht, bekommt er die gesamte Härte des Gesetzes zu spüren". Ob das die Justiz auch so sieht, bezweifeln aber viele Polizisten.



Das sagt der Sicherheitsexperte

"Dieser Mann ist gefährlich und ein Albtraum für Berlins Diskotheken-Besitzer", sagt Michael Kuhr vom Sicherheitsdienst "Kuhr Security" und meint damit Serientäter Mahmoud R. Er habe den 20-Jährigen des Öfteren vor und in den zehn Diskotheken erlebt, die von seiner Firma beschützt werden. "Er und seine Freunde bereiten uns immer wieder Ärger. Sie pöbeln Frauen an, beleidigen das Personal und werden gewalttätig. Ein Bekannter des Serientäters hat kürzlich auf unsere Türsteher eingestochen und sie schwer verletzt", berichtet Kuhr. Seine Firma arbeite schon seit längerer Zeit mit dem Landeskriminalamt zusammen, um mit Männern von Schlage Mahmouds fertig zu werden. "Ich habe sogar einige meiner Mitarbeiter dazu gebracht, vor Gericht auszusagen. Doch die Justiz machte nichts. Klar, dass der Frust tief sitzt. Diese Leute sind gefährlich, das müssen auch Richter und Staatsanwälte begreifen", sagt Kuhr. Dagegen zeigt er sich mit der Arbeit der Polizei zufrieden. "Die machen Druck auf die Szene. Das merken wir natürlich sofort. Einige dieser Kriminellen, die uns immer wieder Probleme bereitet hatten, sind abgetaucht", freut sich Kuhr. Grund zum Aufatmen gebe es aber nicht. "Bei den kriminellen Ausländern spricht sich doch ganz schnell herum, wenn einer von ihnen nur milde bestraft wurde. Angst vor der deutschen Justiz haben die wenigsten. Dabei ist es nun einmal so, dass uns vor allem Nichtdeutsche Probleme bereiten. Das hat nichts mit rechtem Gedankengut zu tun, im Gegenteil. Man muss doch die Dinge beim Namen nennen, um nicht den Eindruck zu erwecken, dass etwas vertuscht wird", erklärt der Sicherheitsexperte. Er spricht sich zudem dafür aus, die Zusammenarbeit privater Sicherheitsdienste mit der Polizei zu verstärken. "Viele Security-Firmen wollen die Probleme allein bewältigen. Doch das kann keine Lösung sein. Sie werden so nur Teil des kriminellen Milieus", prognostiziert Kuhr.


Das sagt die Justizsenatorin

Justizsenatorin Karin Schubert (SPD) hat gestern zugesagt, den Vorwürfen nachzugehen. Sie nehme die Anschuldigungen der Polizei "sehr ernst" und habe sich sofort mit Innensenator Ehrhart Körting verständigt. "Die Bevölkerung hat ein Recht darauf, dass sich die Behörden mit jugendlichen Intensivtätern besonders beschäftigen", sagte Schubert. Das gelte vor allem für strafunmündige Kinder. Bereits im Vorfeld müsse alles unternommen werden, damit gefährdete Jugendliche nicht kriminelle Karrieren einschlagen. Zusammen mit der Innenverwaltung werde der Fall jetzt eingehend geprüft. Am kommenden Montag soll es eine gemeinsame Sitzung der beiden Behörden geben, an der auch die Staatsanwaltschaft teilnimmt. Die Justizsenatorin verwies darauf, dass gerade bei jugendlichen und heranwachsenden Straftätern besondere Sorgfalt gelten müsse. Im Jugendstrafrecht hat das Erziehungsziel Vorrang vor dem Strafgedanken. Wenn sich herausstellt, dass in der Justiz Fehler begangen worden sind, werde das Konsequenzen haben, sagte Frau Schubert weiter. Die Staatsanwaltschaft wollte gestern nicht Stellung nehmen. Allerdings äußerten Ermittler Zweifel an der von der Polizei veröffentlichten Liste. Ein großer Teil der angeführten Ermittlungen sei eingestellt worden, weil sich der Verdacht gegen den jugendlichen Berliner nicht bestätigt habe. "Nicht alles, was ein Polizist aufschreibt, hält den Ermittlungen stand", sagte ein Ankläger. Die Polizei habe offenbar Informationen aus dem Polizeicomputer veröffentlicht, ohne dabei zu prüfen, was daraus im weiteren Verlauf geworden ist.


Das sagt der Kriminalist

Im Fall des 20-jährigen Serientäters drängt die Polizeiführung auf Gespräche mit der Justiz. Angeschoben hatte die Diskussion der Inspektionsleiter für Organisierte Kriminalität, Markus Henninger. In der Fachzeitschrift "Kriminalistik" schrieb er zu dem Fall: "Sicherlich dürften alle Beteiligten an irgendeiner Stelle im Verlauf und Fortgang dieser "kriminellen Karriere" ihren mehr oder minder großen Beitrag geleistet haben, sei es durch unzulängliches Meldeverhalten, nicht ausreichend geführte Ermittlungen oder mangelnde Kommunikation miteinander. Obgleich auch diese "Lebensgeschichte" auf erhebliche Systemfehler in den Verfahrensabläufen und Arbeitsmechanismen von Behörden und Justiz hindeuten mag, so ist sie jedoch nicht zuletzt das Ergebnis eines verbürokratisierten, verrechtlichten, ideologisierten und mit eklatanter Inkonsequenz wahrgenommenen Umgangs mit dem Straf- und Erziehungsgedanken, gesetzten Normen, verhängten Sanktionen und damit letztlich dem Recht selbst." Der 35 Jahre alte Kriminaloberrat, auch zuständig für Ermittlungen in der so genannten Türsteher-Szene, stellt Fragen. "Welches Bild von der Konsequenz und Durchschlagskraft der deutschen Sicherheitsbehörden und der Justiz muss bei Mahmoud entstanden sein? Wie viel zusätzliche Arbeit wurde durch die mangelhafte Strafvollstreckung den Sicherheitsbehörden und letztlich der völlig überlasteten Berliner Justiz aufgebürdet? Ist insbesondere die Überlastung der Jugendabteilungen der Staatsanwaltschaft aufgrund der massenhaften Einstellungen der Verfahren vielleicht zum Teil selbst verschuldet?"

Den Täter schützen - die Opfer verhöhnen MadChart
MadChart:

Da ist vor einiger Zeit

 
27.02.03 10:47
#2
im allseits bekannten Fall 'Mehmet' entsprechend durchgegriffen worden.

Und was war die Folge: Eine nicht unerhebliche Anzahl von Mitbürgern hat gleich das große Klagelied angestimmt von der bayerischen Nazi-Regierung, von Menschenrechtsverletzungen, usw. und so fort...



Viele Grüße

Den Täter schützen - die Opfer verhöhnen 954687

MadChart
Den Täter schützen - die Opfer verhöhnen venetian
venetian:

einfach unglaublich

 
27.02.03 10:49
#3
raus mit diesem gesindel aus unserem land...

aber oops...geht ja leider nicht, ist ja soziregierung, die werden diesen schwerverbrecher sicher "resozialisieren"
Den Täter schützen - die Opfer verhöhnen BRAD PIT
BRAD PIT:

Schickt Mahmoud als Praktikant ins Weiße Haus. Da

 
27.02.03 10:54
#4
kann er sich austoben und außerdem lenkt er die Jungs da von ihren Kriegsplänen ab, weil er alle in Schach hält.
Den Täter schützen - die Opfer verhöhnen Rheumax
Rheumax:

Hm...

 
27.02.03 10:58
#5
Zu Mehmet:
Mußte das nicht-soziregierte Bayern den Kerl nicht wieder einreisen lassen?
Oder irre ich da?

Zu Mahmout:
Von seinen 20 Lenzen hat er die Mehrzahl bereits in Deutschland verbracht.
Da wird es wohl keine Abschiebung mehr geben.
Kann mir auch kaum vorstellen, dass nach Palästina abgeschoben werden kann.
Oder irre ich da auch?

Dürft mich ruhig schlauer machen.

Gruß
Rheumax
Den Täter schützen - die Opfer verhöhnen Dope4you
Dope4you:

Bereits 20 Jahre in Deutschland

 
27.02.03 11:13
#6
und immer noch Ausländer. Ich finde das Wort Ausländer beschreibt nur einen Zustand bzw eine Herkunft es ist eigentlich NEUTRAL, aber in Deutschland wird wenn man das Wort benützt sofort NEGATIVES suggeriert.
Es ist mir eigentlich sch.. Egal ob ich von einem Deutschen oder einem Ausländischem terrorisiert werde, es ist schlimm genug das sowas möglich ist.

Dope4all
Den Täter schützen - die Opfer verhöhnen BRAD PIT
BRAD PIT:

@Dope4you.

 
27.02.03 11:23
#7
Da ist etwas dran. Aber man muss die Dinge differenzierter sehen.

Ich unterscheide eigentlich auch nicht zischen "Deutscher" und "Ausländer", wenn es um das Thema Gewalt geht.

Aber: Ich unterscheide zwischen "Prolet" und "Zivilisiert", da von den "Proleten" die Gefahr ausgeht.
Nun leben wir aber in einem Land, in das auch vermehrt Ausländer kommen, die selbst in den eigenen Heimatländern entweder zu den sozial schwächern oder direkt zu den Proleten gehören, oder sie kommen aus Kulturkreisen, in denen zumindest die sozialschwachen häufiger aufeinander losgehen (mit und ohne Messer).

Der Mensch denkt gern in Schubladen, um Situationen und Personen einschätzen zu können.
Es ist eine reine Statistikfrage, die dazu führt, dass unser Unetrbewusstein uns bei ausländisch anmutenden Mitbürgern "Gefahr" signalisiert.

Ich behaupte daher, dass es nicht immer etwas mit Rassismus zu tun haben muss, wenn man bei ausländisch wirkenden Bürgern unbewußt vorsichtiger ist.


Gruß

Brad
Den Täter schützen - die Opfer verhöhnen MadChart
MadChart:

@Rheumax

 
27.02.03 11:55
#8
   

Noch viele Mehmets


Muhlis A. darf nach Deutschland zurückkehren. Doch viele andere Jugendstraftäter werden weiterhin abgeschoben

BERLIN taz Den Täter schützen - die Opfer verhöhnen 954821 Muhlis A. alias "Mehmet" soll einen freudigen Luftsprung gemacht haben, als er am Dienstag vom Urteil des Bundesverwaltungsgerichts erfuhr, das dem 18-jährigen Jugendstraftäter die Rückkehr in seine Heimatstadt München ermöglicht. Doch immer noch werden straffällige Jugendliche ohne deutschen Pass in ihre "Herkunftsländer" abgeschoben, auch wenn sie in Deutschland geboren sind.


Wie viele "Mehmets" es in Deutschland jährlich gibt, sagt keine offizielle Statistik. Der Frankfurter Anwalt und Experte für Ausländerrecht, Victor Pfaff, vermutet "mehrere hundert Fälle". Ob sich daran nach dem "Mehmet"-Urteil etwas ändern wird, ist fraglich. Denn die Berliner Richter hatten entschieden, dass "Mehmets" letzte Straftat, die er als strafmündiger 14-Jähriger begangen hatte, nur nicht schwer genug wog, um eine Ausweisung zu rechtfertigen.


Trotzdem hat der Türkische Bund Berlin-Brandenburg das "Mehmet"-Urteil als "historische Entscheidung" begrüßt. Auch von SPD, Grünen und FDP gab es positive Reaktionen. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Rüdiger Veit sagte, es sei "seit jeher meine Auffassung gewesen, dass er zurückkehren soll" und "ein deutsches Problem" sei. Volker Beck, rechtspolitischer Sprecher der grünen Bundestagsfraktion, hält das Urteil "von der Grundanlage her für richtig". Er wünsche sich aber eine grundsätzliche Gleichbehandlung von jugendlichen Straftätern mit deutschem oder ausländischem Pass.


Der innenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Max Stadler, forderte, das Urteil müsse "jetzt auf das Verwaltungshandeln in allen Ländern durchschlagen".


Deutlichen Unmut über das Urteil äußerte Hans-Peter Uhl, der die Abschiebung von Mehmet 1998 als Münchner Kreisverwaltungsreferent vorangetrieben hatte. Der jetzige CSU-Bundestagsabgeordnete sprach von einer "Perversität der Rechtssprechung", die auf Familienschutz abstelle, obwohl "Mehmet" gar nicht zu seinen Eltern zurückkehren, sondern "auf Kosten der Steuerzahler" sozialtherapeutisch betreut werden soll. Mit dem Sanktionsmittel der Abschiebung jugendlicher Straftäter habe der Staat "ein Bein verloren". "SEBASTIAN SEDLMAYR


taz Nr. 6803 vom 18.7.2002, Seite 6, 73 Zeilen (TAZ-Bericht), SEBASTIAN SEDLMAYR




Viele Grüße

Den Täter schützen - die Opfer verhöhnen 954821

MadChart
Den Täter schützen - die Opfer verhöhnen bowmore
bowmore:

Wenn der Herr Schill in Hamburg aus dem Senat.....

 
27.02.03 12:26
#9
....wieder ausscheidet, kann er sich nach Berlin versetzen lassen.
Ob die dann immer noch der Meinung sind dass die deutsche Justiz zu milde urteilt?

Bowmore
Den Täter schützen - die Opfer verhöhnen PRAWDA
PRAWDA:

In den

 
27.02.03 12:50
#10
Heimatländern der Gastarbeiter herrschen oft andere
Vorstellungen von Recht und Gesetz als unsere.
Die meisten haben sich angepasst, aber
wenige sozialisieren ihre Kinder im Stil
ihrer Heimat.
Wer schon einmal Kontakt zu den Familiencliquen
hatte, weiss dies.
Polizei: "Ich würde von einer Anzeige absehen.
Sonst haben sie die Sippe am Hals!"
Den Täter schützen - die Opfer verhöhnen BRAD PIT
BRAD PIT:

prawda hast du meinen Beitrag nicht gelesen? o. T.

 
27.02.03 12:55
#11
Den Täter schützen - die Opfer verhöhnen maxperformance
maxperforma.:

als ich mit 126 kmh

 
27.02.03 13:21
#12
statt der erlaubten 100 auf der Autobahn
geblitzt wurde, wurden sowohl mein Vater als auch ich
bei der Polizei vorgeladen.
Da mein Vater im Urlaub war, wurde und sich nicht meldete wurde das Haus täglich des
öfteren duch die Polizei aufgesucht und Nachbarn befragt.

Wenn ich die in Posting eins genannten Straftaten
begangen hätte, wäre wohl nicht recht viel mehr passiert.
Den Täter schützen - die Opfer verhöhnen Reila
Reila:

Tja unsere Justiz

 
27.02.03 13:28
#13
zeigt oft Milde an der falschen Stelle. Weshalb für einen Zwanzigjährigen Jugendstrafrecht gilt, versteht sowieso niemand, noch dazu für einen Serientäter. Problem ist wohl nicht so sehr unser Recht wie eine lasche Justiz, die zu oft zu viel falsches Verständnis hat.

R.
Den Täter schützen - die Opfer verhöhnen venetian
venetian:

ich sags ja

 
27.02.03 13:36
#14
raus mit dem gesindel... wer sich nicht benehmen kann fliegt raus, basta.
Den Täter schützen - die Opfer verhöhnen BRAD PIT
BRAD PIT:

Venetian. Das war zwar etwas überspitzt, aber der

 
27.02.03 13:40
#15
Meinung bin ich auch; zumindest für die Extremfälle.
Den Täter schützen - die Opfer verhöhnen tom68
tom68:

Reibe mir gerade verwundert die Augen! o. T.

 
27.02.03 13:44
#16
Den Täter schützen - die Opfer verhöhnen venetian
venetian:

BP

 
27.02.03 14:05
#17
wieso überspitzt?

wenn es hier von seiten der legislative eindeutige ansagen in form eines gesetzes gäbe, dann hätten wir einige probleme weniger - und weniger von diesen diskussionen: wer sich nicht benehmen kann fliegt raus, wer sich an die spielregeln hält kann bleiben solange er will.

wenn dies einmal klipp und klar festgelegt würde, dann würden sich sicher viele kameltreiber sehr gut überlegen, ob sie hier straffällig werden...denn die automatische konsequenz wäre nicht "sich weiter vom gastland aushalten lassen" sondern vielmehr "ab in die wüste"... und dass die dahin um keinen preis zurück wollen liegt auf der hand, sonst wären sie gar nicht hier.
Den Täter schützen - die Opfer verhöhnen Happy End
Happy End:

@Rheumax:venetian weiß schon, warum

 
27.02.03 14:16
#18
er auf Deinen Einwurf mit der "Sozi-Regierung" in Bayern nicht reagiert *g*
Den Täter schützen - die Opfer verhöhnen Pate100
Pate100:

wieso eigentlich kriegt der (venetian)

 
27.02.03 14:22
#19
eigentlich nie schwarze? in den thread hier "raus mit dem Gesindel","Kameltreiber"
und in anderen "SoziSau" usw!
Mehr sag ich jetzt mal nicht weil ICH würde garantiert wieder schwarze kriegen!(was mir zwar ziemlich egal ist aber mehr als 2 darf ich nicht mehr kriegen)

Den Täter schützen - die Opfer verhöhnen Rheumax
Rheumax:

Ich rege mich über solche Auswüchse auch auf, aber

 
27.02.03 14:23
#20
"Kameltreiber" und "ab in die Wüste" klingt doch ziemlich dumpf.
Den Täter schützen - die Opfer verhöhnen Pate100
Pate100:

ok aber Sozisau und raus mit dem Gesindel

 
27.02.03 14:25
#21
ist für mich beleidigend!


Gruss Pate


Den Täter schützen - die Opfer verhöhnen 955016
Den Täter schützen - die Opfer verhöhnen vega2000
vega2000:

Mehmet hat sich in der Tat

 
27.02.03 15:47
#22
(nach einem dreijährigen Zwangsaufenthalt in der Türkei) wieder nach München zurückgeklagt. Bleibt abzuwarten ob er sein Versprechen (Ich habe mich geändert & werde keine Straftaten mehr begehen) hält.

Den Täter schützen - die Opfer verhöhnen 955213
Den Täter schützen - die Opfer verhöhnen Dr.Mabuse
Dr.Mabuse:

Auf den Punkt gebracht: Dieser "Mehmet" ist

 
27.02.03 15:49
#23
schlicht und einfach "´ne dumme Sau" und braucht mal kräftig eins (oder auch zwei) auf die Zwölf.
Den Täter schützen - die Opfer verhöhnen venetian
venetian:

tja pate, überleg doch mal...

 
27.02.03 17:35
#24
...die erklärung ist doch trivial: "sozisau" ist keine beleidigung sondern ein "stehender begriff"!

wofür sozisau also selbstdefinierend steht, kann sich wohl selbst der letzte depp an fünf fingern abzählen...

Den Täter schützen - die Opfer verhöhnen Kopi
Kopi:

@ venetian

 
27.02.03 17:49
#25
volle Zustimmung, kriminelle Ausländer sofort ausweisen,
solche Zustände gibt es auch nur in Deutschland.

Und Leute wie Richter Schill, an dessen Urteilen es nichts auszusetzen gab,
werden gemobbt in diesem Land.

Gruß, Kopi.
Den Täter schützen - die Opfer verhöhnen RonMiller
RonMiller:

zur verhöhnung des volkes ergeht

 
27.02.03 18:32
#26
folgendes urteil :
                  dieser strolch wird wegen strafunfähigkeit
                  zum zeitpunkt seiner 80 verbrechen freigesprochen;
                  sollte er nochmal rückfällig werden, hat er mit
                  einer scharfen verwarnung zu rechnen
Den Täter schützen - die Opfer verhöhnen Depothalbierer
Depothalbierer:

Wegen lächerlicher 26 km/h mehr bei der Bullizei

 
27.02.03 19:30
#27

vorgeladen??
Kann es sein, daß Du vergessen hast, den Anhörungsbogen abzuschicken?
Denen hätte ich ja was erzählt, mich wg. solch einer Lappalie vorzuladen.
Den Täter schützen - die Opfer verhöhnen maxperformance
maxperforma.:

@depothalbierer

 
28.02.03 08:16
#28
wurde zurückgeschickt von meinem
Vater (Halter) und der Einfachheit
halber gleich zugegeben wegen der 3 Points
- haben sie aber nicht geglaubt.
Und dann angefangen zu forschen...

Is ja auch Wurst aber den wahren Strolchen passiert
scheinbar nichts
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Kopi:

Junge Ausländer an Spitze der Straftäter-Statistik

 
28.02.03 11:40
#29
Kinder aus Zuwandererfamilien kommen häufiger als Deutsche mit Gesetz in Konflikt
Von Rüdiger Finke

Berlin diskutiert den Fall Mahmoud. Seit er zehn ist, müssen sich Polizei und Justiz mit dem libanesischen Serientäter beschäftigen. Er ist kein Einzelfall, in den Polizeistatistiken sind junge Ausländer deutlich häufiger vertreten als deutsche Altersgenossen.
Nach Überfällen auf der Straße werden in Berlin seit Jahren etwa drei Mal so viele ausländische Kinder, Jugendliche und Heranwachsende als Tatverdächtige ermittelt als Deutsche. Auch bei Körperverletzungen sowie der übrigen Gewaltkriminalität treten junge Ausländer etwa doppelt so häufig in Erscheinung. Polizeipräsident Dieter Glietsch fordert dazu auf, diese Entwicklung ernst zu nehmen. "Sicherlich fällt der Serientäter Mahmoud aus dem Rahmen, doch die statistischen Zahlen machen deutlich, dass es ein auffälliges Straftatenaufkommen bei ausländischen Jugendlichen gibt. Deshalb ist es dringend nötig, dass auf allen gesellschaftlichen Gebieten etwa dagegen getan wird", betont der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Eberhard Schönberg.

In einer umfassenden Studie hat das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen die Polizeidaten untersucht. Dabei kam heraus, dass Gewalttaten deutscher Jugendlicher seltener aktenkundig werden als die der Ausländer und somit die nackten Zahlen ein leicht verfälschtes Bild ergeben. Nach den Erhebungen des Institutes wird nur jede fünfte Gewalttat zwischen Deutschen angezeigt. Sind die Täter jedoch Ausländer und das Opfer Deutscher, kommt etwa jede dritte Tat zur Anzeige. Dennoch ist auch für die Wissenschaftler klar, dass von diesem Phänomen unabhängig die ausländischen Jugendlichen durch mehr Delikte auffallen. Der noch amtierende niedersächsische Justizminister und Leiter des Forschungsinstitutes, Christian Pfeiffer, ist überzeugt, dass der "Anstieg der Gewalttaten junger Menschen primär Tätern mit niedriger Schulbildung zuzurechnen ist, deren gesellschaftliche Position von relativer Armut, sozialer Ausgrenzung und schlechten Integrationsperspektiven gekennzeichnet ist". In unserer sich verstärkenden "Gewinner-Verlierer-Kultur" gerieten daher besonders junge Ausländer in ein soziales Abseits, ist der Professor überzeugt. Außerdem hat sein Forschungsteam festgestellt, dass viele Gewalttäter von ihren Eltern geschlagen wurden. Dies geschehe in ausländischen Familien wesentlich häufiger als in deutschen. Für die Wissenschaftler sind daher allein härtere Strafen kein Weg zur Problemlösung. Die Berliner Polizei setzt deshalb auch auf Vorbeugungsarbeit. Regelmäßig gehen Beamte in die Schulen und machen den Jungen und Mädchen dort klar, dass Gewalt keine Lösung für Probleme sein darf. Gleichzeitig erläutern sie den Schülern die rechtlichen Konsequenzen, die nach Überfällen drohen. Im Projekt "Kick" arbeiten Polizei und Sozialarbeiter zusammen. Sie bringen Jugendliche zum Sport und geben ihnen damit eine Freizeitbeschäftigung, denn häufig ist Langeweile der Auslöser für Gewaltdelikte.

Um Mehrfachtäter wie Mahmoud besser unter Kontrolle zu bekommen, fordert der Vorsitzende des Bundes der Kriminalbeamten, Lutz Hansen, dass die auffällig gewordenen Jugendlichen nicht nur bei der Polizei, sondern auch bei der Justiz stets von dem selben Sachbearbeiter behandelt werden. "Dadurch gibt es in einer einzigen Hand ein Gesamtbild des Betroffenen. Wenn über seine Taten und die Sanktionen außerdem die Schulen informiert würden, könnte man dem Jugendlichen auch klar machen, dass sein Verhalten ständig unter Kontrolle steht", sagt Hansen.

Der GdP-Vorsitzende Eberhard Schönberg fordert, den Tätern mit konsequenter Bestrafung schon möglichst früh ihre Grenzen aufzuzeigen. Nur so seien bei Wiederholungstätern wie Mahmoud Erfolge zu erzielen. "Gerade ausländische Jugendliche sehen Milde als Schwäche der staatlichen Organe ihnen gegenüber. Sie fühlen sich dadurch schnell als Sieger über den Rechtsstaat. Danach sind sie nur noch schwer in den Griff zu bekommen", unterstreicht Schönberg. Parallel dazu müsse dringend die Integration von Ausländern verbessert werden. Die Chancenlosigkeit bei der Suche nach Lehrstellen führe zwangsläufig in die Kriminalität. Die Politik habe versagt, kritisiert der Gewerkschafter.
Den Täter schützen - die Opfer verhöhnen venetian
venetian:

@kopi

 
28.02.03 11:52
#30
"Gerade ausländische Jugendliche sehen Milde als Schwäche der staatlichen Organe ihnen gegenüber. Sie fühlen sich dadurch schnell als Sieger über den Rechtsstaat. Danach sind sie nur noch schwer in den Griff zu bekommen"

da kann man nur das kalte kotzen kriegen! raus mit dem gesindel!
Den Täter schützen - die Opfer verhöhnen BRAD PIT

@kopi

 
#31
Es geht aber auch um die "Qualität" der Ausländer, die wir hier in Deutschland haben.#

Ich verweise dort auf mein Posting 7 (siehe oben).

In Hamburg haben wir z.B. viele Russlanddeutsche. Die hatten bestimmt kein leichtes Leben in Russland und außerdem waren sie dort noch Randgruppe. Das zeichnet die Leute natürlich. Als Kompensation für diese Sorte von Einwanderern geibt es aber fast keine Zuwanderung durch Personen, die in ihren Abreiseländern wenigstens zum "Mittelstand" zählten.

Das verfälscht dann natürlich das Bild der Ausländer.


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