Demütigung für die Demokraten im Kongress

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Demütigung für die Demokraten im Kongress bilanz
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Demütigung für die Demokraten im Kongress

 
03.11.04 11:45
#1
     
Republikaner bauen ihre Führung im Kongreß aus

Sogar der demokratische Minderheitsführer Tom Daschle unterlag im US-Bundesstaat South Dakota nach Auszählung von 98 Prozent der Stimmen dem republikanischen Herausforderer John Thune
Washington -  Neben dem Präsidenten wählten die US-Bürger auch ein neues Repräsentantenhaus sowie 34 von 100 Sitzen im Senat. Die Republikanische Partei von Präsident George W. Bush wird auch weiterhin beide Häuser des US-Kongresses dominieren. Nach Auszählung von mehr als 90 Prozent der Stimmen konnten die Republikaner ihre Führung im Senat und im Repräsentantenhaus sogar ausbauen, wie US-Fernsehsender berichteten.

Bei den Wahlen zum Senat mussten die Demokraten eine besonders schwere Schlappe einstecken. Ihr Minderheitsführer Tom Daschle lag im US-Bundesstaat South Dakota nach Auszählung von 98 Prozent der Stimmen weit hinter dem republikanischen Herausforderer John Thune zurück.

Die Republikaner eroberten zudem Senatsmandate in North und South Carolina, Georgia und Louisiana. Dabei verdrängten sie auch den einzigen unabhängigen Senator, der jedoch zumeist mit den Demokraten gestimmt hatte.

Die Partei von Herausforderer John Kerry nahm den Republikanern nur Colorado und Illinois ab. Von hier zog der demokratische Hoffnungsträger Barack Obama als einziger Schwarzer ins Oberhaus ein. Insgesamt mussten sich 34 von 100 der auf sechs Jahre gewählten Senatoren einer Wiederwahl stellen.

Auch im Repräsentantenhaus konnten die Republikaner nach Auszählung von 90 Prozent der Stimmen hinzugewinnen. Sie nahmen nicht nur den Demokraten vier Sitze ab, sondern verdrängten auch den einzigen unabhängigen Abgeordneten in der zweiten Kammer.
 
WELT.de/dpa


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Das ist die Quittung

 
#2
für das herumeiern in der Irakfrage. Da haben sich die Demokraten - einschließlich Kerry - solange gewunden, dass sie krumm und schief daherkamen. Man kann eben nicht glaubwürdig gleichzeitig dafür und dagegen sein.Oder erst dafür sein und die Leute in den Krieg schicken und dann sagen: "April, April, ihr wurdet verarscht. Und wir auch." Sowas kommt einfach - zurecht - nicht gut an. (Sh. das Herumeiern der CDU im Hinblick auf die Reformen.)

Gruß BarCode


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