Datenklau

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Datenklau hkpb
hkpb:

Datenklau

 
08.12.08 08:43
#1
Erneut Kontoverbindungen von 21 Millionen Deutschen auf dem Schwarzmarkt.
Noch erschütternder als die hohe Zahl der Bankverbindungsdaten, die offenbar von Call Center-Mitarbeitern auf dem Markt verhökert wurden, ist die vergleichsweise geringe Summe von knapp 12 Millionen Euro, die sie dafür kassieren wollten.
Offenbar schreckt die Strafandrohung im bestehenden Datenschutzgesetz nicht wirklich ab.
Der Bürger wird von nun an noch mehr darauf achten müssen, wem er seine Daten mitteilt. Die Zahl der Betroffenen verdoppelt sich von Mal zu Mal. Nun sind die Ermittler gefordert, die Schuldigen schnell vor Gericht zu bringen. Nach der Art, wie geheime Daten unbekümmert angeboten werden, sollte dies eigentlich nicht so schwer sein.
Datenklau Guido
Guido:

Meine können se ruhig haben

 
08.12.08 08:46
#2
das Konto steht sowieso immer am Limit *gg*
Datenklau hkpb
hkpb:

Maßnahmen gegen Datenhandel

 
09.12.08 06:37
#3
Quelle: (WB) 9. Dezember 2008

Berlin (dpa). Nachdem am Wochenende ein neuer Fall des Missbrauchs von 21 Millionen Kundendaten bekannt geworden ist, will die Bundesregierung noch in dieser Woche reagieren. Schon morgen werde sich das Kabinett mit schärferen Gesetzen gegen den illegalen Datenhandel befassen, kündigte Innenminister Wolfgang Schäubl (CDU) an. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf, die die Ermittlungen übernommen hat, sieht noch keine Hinweise auf die Herkunft des Materials. Man stehe am Anfang der Ermittlungen.
Datenklau hkpb

Zu lasch, und zu langsam

 
#4
Verbraucher werden künftig besser vor Missbrauch ihrer persönlichen Daten geschützt. So hat es das Kabinett gestern beschlossen. Das ist gut, aber beileibe kein Grund zum Jubeln.
Erstens kommt das Gesetz viel zu spät. Erst die massiven Datenmissbrauchsskandale dieses Jahres haben die Politik wachwerden lassen.
Nun sind die illegal verhökerten Verbraucherdaten in der Welt. Kein Gesetz dieser Welt vermag sie in die Privatsphäre zurückzuholen.
Zweitens ist der Gesetzesentwurf zu lasch. Warum gibt der Staat der Werbewirtschaft drei Jahre lang Zeit, bis Daten wirklich nur noch nach ausdrücklicher Zustimmung der Verbraucher weitergegeben werden dürfen?
Schwarze Schafe der Datenhandelsbranche können in aller Seelenruhe weiter hamstern und hökern.


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