Das Millionenspiel wird Realität

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Das Millionenspiel wird Realität Happy End
Happy End:

Das Millionenspiel wird Realität

 
24.01.04 15:49
#1
Niveaulos, sagen die einen – amüsant, die anderen: Millionen beobachten im Fernsehen, wie sich Prominente peinlichen Mutproben stellen. Woher das Interesse an Unglück und Qual? Allen Warnungen zum Trotz werden die Grenzen des Zumutbaren immer weiter gesteckt.

Besonders amüsant scheint es im australischen Busch nicht zuzugehen. Die Darsteller der RTL-Show „Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“ haben es mit allerlei Ekligem zu tun und mancherlei eigene Grenze zu überwinden. Aber warum dient die Grenzüberschreitung dennoch der Unterhaltung von mehr als sieben Millionen Zuschauern? Und, interessiert das eigentlich irgendjemanden? Ist es nicht schlicht dekadent, sich ohne Not in Nöte zu bringen und ebenso unangemessen, zu Hause auf dem Sofa zu sitzen und sich am Ekel der Stars zu ergötzen, oder angeekelt umzuschalten? Interesse ist begründet – in der Vergangenheit, und für die Zukunft: Voyeurismus hat Tradition und außerdem bleibt zu beobachten, was die heutige Freude am Übel anderer – solange das zum Spiel gehört – für die Zukunft der Gesellschaft bedeuten könnte.

Von Spielen wusste schon der Schriftsteller Juvenal zu berichten. Panem et circenses, um Brot und Spiele ging es im antiken Rom. Eine weit ausdifferenzierte Vergnügungsindustrie gab es also lange vor Erfindung des Fernsehens privater Rundfunkanstalten.

Tatsächlich erwarteten die Menschen des römischen Reichs von ihrem Staate vor allem zweierlei: Getreide, damit sie sich ernähren konnten und zerstreuende Unterhaltung in Form von Zirkus-Spielen. Die Kämpfe der Gladiatoren bis aufs Letzte, die Haltung von Spiel-Sklaven, der Kampf um Leben und Tod zwischen Mensch und Tier waren die Auswüchse des Prinzips, die „Brot und Spiele“ alsbald in Verruf brachten. „Spiele, damit du ernst sein kannst“, hatte Anacharsis im 5. Jahrhundert gesagt, aber damit hatten die Gemetzel des römischen Zirkustreibens nichts mehr zu tun: Die Rechtfertigung des Vergnügens mit der Bereitschaft für höhere Zwecke hatte ihren Sinn verloren; das Spiel verkam allmählich zu einem rohen Spektakel, das eher an die niedrigsten Instinkte der Betrachter appellierte.

Im Verlauf der Menschheitsgeschichte fanden sich immer wieder neue Formen des alten Prinzips. Aus der Neuzeit sind es die Perversionen der Französischen Revolution. Die Hinrichtungen einiger Funktionseliten des ancien regime wuchsen sich zu einem wahllosen Abschlachten aus. Den Zwecken der Revolution diente dies nicht mehr: Die öffentlichen Hinrichtungen wurden zum Spektakel, dem eine wachsende Schar von Schaulustigen begierig beizuwohnen drängte. Harmloser, und doch dem gleichen Muster folgend, waren die Darbietungen auf Jahrmärkten oder in den Panoptiken des fin de siecle: Die Neugier auf Kurioses pervertierte zur Vergnügungssucht auf Kosten der Menschlichkeit.

Und an welchem Punkt ist der Voyeurismus heute – im Fernsehzeitalter – angekommen? „Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“ ist vielleicht eine schlimme TV-Verirrung. Aber es kommt noch schlimmer. „Das mit dem Gemütlichkeits-Fernsehen ist vorbei. Es wird härter, ohne Zweifel“, sagt Borris Brandt. Er ist Geschäftsführer von Endemol Deutschland, der deutschen Tochter des weltweit führenden Unternehmens für die Entwicklung von TV-Formaten („Big Brother“). Brandt sagt, Fernsehen reagiere immer auf gesellschaftliche Zustände: „TV spiegelt, wie es in der Welt aussieht.“ In unsicheren Zeiten suche der Zuschauer nach Sicherheit, nach Geborgenheit. Diese Phase nähert sich für Brandt dem Ende, von den Rändern eines Programmtages her setzt die Veränderung ein: „Auch in der Primetime kommt in allernächster Zeit das neue Fernsehen.“ Es geht weiter darum, Tabus zu brechen. Die neuen Reality-Formate werden Grenzen brechen und menschliches Elend zur Schau stellen, also das, worüber in den Nachmittags-Talks nur gesprochen wird. Ein Beispiel: Drei Menschen, die nicht mehr lange zu leben haben, kämpfen um die Erfüllung eines letzten, sehr teuren Wunsches. Grenzen sieht Brandt beim Tod, „der ist nichts fürs Entertainment“. Was auf jeden Fall ansteht, ist die Urbarmachung menschlicher Untugenden fürs Fernsehen, als da sind Gier, Neid, Lüge, Wollust. Im Privatsender Kabel 1 steht das „Judas-Game“ vor der Premiere: Hier geht es um Vertrauen, Lüge und Verrat. Oder der „Fear-Factor“ bei RTL, bei dem sechs junge Menschen Stunts bestehen müssen.

Gefährlich für die Jugend?

Brandt sagt, dass beim „Untugend-TV“ das des junge Publikum gefährdet sein kann: „Noch nicht gefestigte Menschen könnten den Schluss daraus ziehen: Gier, Neid und Lüge lohnen sich.“ Nicht alle werden verstehen und verstehen wollen, dass es beim Reality-TV im Kern um eine Verabredung zwischen Sender und Seher geht – alles ein Spiel, alles unernst, nichts davon eine Handlungsanweisung fürs eigene Dasein. Eben wie im Krimi, der vorführt: Verbrechen lohnt sich nicht. Der Fernsehmanager erwartet Diskussionen darüber, was wie im Medium erlaubt sein wird. Klar ist: Wenn die Dschungelshow erfolgreich ist und ohne größere Beanstandung durchgeht, sind die Grenzen des Zeigbaren neu gesetzt. Dann kommt der nächste Versuch, eine Verschiebung zu erreichen.

Fernsehautor Wolfgang Menge ist von diesen Entwicklungen keineswegs überrascht. Er sieht sein „Millionenspiel“, erstmals 1970 im ARD-Fernsehen, längst nicht mehr als Vision an. Millionen sahen damals zu, wie Millionen Menschen im Fernsehen die Jagd auf Bernd Lotz verfolgen, der als Kandidat einer Show sieben Tage lang von einer bezahlten Killerbande verfolgt wird. Nur im Überlebensfalle bekommt Lotz am Ende vom Privatsender TETV eine Million Mark. 1970 eine TV-Fiktion, und morgen? Menge sagt: „Da bin ich ziemlich sicher, dass das kommen wird. Wir hatten ja damals schon genug Kandidaten für beide Positionen, für die Killer und den zu Killenden, und wir hatten Quote.“ Die Leute hätten das Fernsehspiel für bare Münzen genommen und sich für die Fortsetzung des Todesspiels vormerken lassen. Warum die Dschungelshow und dergleichen funktioniert? „Es geht den Leuten zu gut, gerade die Jungen müssen sich austoben. Wir Älteren, die wir Krieg und Not kennengelernt haben, sind geschützt“, sagt der bald 80-jährige Fernsehautor.  

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Happy End:

RTL plant weitere Extremshow namens "Fear Factor"

 
24.01.04 15:52
#2
Nach der australischen Dschungel-Show bereitet RTL schon den nächsten Ekel-Wettbewerb vor

Während RTL im australischen Busch die Halb-Prominenz foltert und damit von Quotenerfolg zu Quotenerfolg eilt, ist der Sender auch schon bei der Suche nach einem Nachfolgeformat fündig geworden. "Fear Factor" heißt die neue Reihe - Angst-Faktor. Start: noch im Frühjahr.

Viele Fernsehnationen haben "Fear Factor" schon gesehen, und im Herkunftsland Amerika gilt sie als die vielleicht ekelhafteste unter allen geschmacklosen Reality-Serien. Die Kandidaten müssen da in der Regel nicht nur einen körperlich anstrengenden Stunt überstehen, sondern auch eine massive Portion Ekel überwinden. Käfer schlucken, in einem Müllcontainer voller Ratten liegen oder Kuhgalle trinken gehört bei "Fear Factor" zum TV-Alltag. Dem Gewinner winkt dafür ein Preisgeld von 50 000 Dollar.

In den USA läuft die Serie seit drei Jahren mit erstaunlich konstantem Erfolg. Derartige Reality-Reihen sind zwar beliebt, funktionieren häufig aber nicht länger als ein oder zwei Jahre. In diesem Jahr launchte der Sender NBC, wo die Ekel-Show läuft, ein neues Format: "Fear Factor" für Paare. Da werden die Würmer im Team gefressen. Weil der Contest nicht wie üblich in einer, sondern diesmal in sieben Episoden verpackt wurde, erhöhten die Veranstalter auch das Preisgeld - auf eine Million Dollar.

Bekannt zu werden und die gegebenen 60 Minuten Ruhm in Cash umzuwandeln, das ist wie bei anderen Reality-Reihen die Motivation der Teilnehmer. "Man hat die Chance, ein paar Tage lang ein Fantasieleben zu führen", berichtet Show-Teilnehmer Sean Cashman aus Australien. "Ich wollte meinen Horizont erweitern, deshalb bin ich nach Amerika gekommen". Cashman, der stolz darauf ist, sich während des Wettbewerbs niemals übergeben zu haben, hält es für unübertrefflich, das Gesicht in einer Schüssel voller Maden zu vergraben: "Dann schreien alle ,Iiiieh!!"".

NBC will damit vor allem das jugendliche Publikum erreichen. "Fear Factor" ziehe Leute an, die einen "modernen und ehrgeizigen Lebensstil" führten, "und ,Fear Factor" ist mit Sicherheit ein Teil dieses Lebensstils", sagte Produzent Mickey Glazer der amerikanischen Presse. Andererseits ist auch in den USA der öffentliche Aufschrei angesichts solcher verschärften TV-Spiele gewaltig und wird als ernstes Zeichen für den Niedergang der abendländischen Kultur gehalten. Den "absoluten Tiefpunkt" der Show notierte "USA Today" mit jener Episode, in der Teilnehmer Pferderektum essen mussten.

Damit lässt sich erahnen, welche Mediendebatte in Deutschland erst noch bevorsteht. Schon an der aktuell laufenden Dschungel-Show scheiden sich die Geister, und manch ein Ausgemusterter nutzt die Gelegenheit, mal wieder in die Presse zu kommen. Zum Beispiel der ehemalige bayerische FDP-Landtagsabgeordnete Dietrich Freiherr von Gumppenberg, der im aktuellen "Focus" seine Strafanzeige gegen das RTL-Management verkünden darf. Wegen Verdacht auf Körperverletzung und Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Eine Landauer Medienpsychologin sorgt sich derweilen um den Geisteszustand von Daniel Küblböck: Sein intensiver Kakerlaken-Kontakt könne später noch Angstzustände und Depressionen hervorrufen, warnt sie.

Aber es gibt natürlich auch Spielverderber. Rüdiger Nehberg zum Beispiel, Deutschlands wahrer Überlebenskünstler. Ein ermüdender Erwachsenenspielplatz sei das alles und eine Beleidigung des Urwalds. "Mal eine echte Giftschlange aufzuheben, geschickt zu greifen und auch noch zu melken - das wäre schon prickelnder."

morgenpost.berlin1.de/archiv2004/040121/...on/story654612.html
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RTL plant weitere Extremshow namens "Judas Game"

 
24.01.04 15:53
#3
In einer neuen Show auf Kabel 1 müssen sechs Kandidaten ihre Mitstreiter davon überzeugen, warum gerade sie 40.000 Euro bekommen sollen.

WIEN (red.). Sechs Menschen, sechs Stunden und 40.000 Euro - Das sind die Eckdaten einer neuen Show, die ab 5.2. bei Kabel 1 für ein neues Quotenhoch sorgen soll. Insgesamt sechs Mal, jeweils donnerstags um 20.15 Uhr, sind die Kandidaten des "Judas Game" dazu angehalten, ihre Mitstreiter zu überzeugen, warum gerade sie das Geld bekommen sollen.

Ein Judas

Das Konzept der Sendung sieht vor, dass sich die Teilnehmer zunächst einzeln vorstellen und erklären, warum sie die 40.000 Euro brauchen. Beispielsweise, weil sie ohne eigenes Verschulden in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, oder jemandem aus einer misslichen Lage helfen möchten. Kompliziert wird es dadurch, dass die Geschichte eines oder mehrerer Teilnehmer fern jeglicher Realität ist. Diesen oder diese Verräter gilt es nun herauszufinden.

Ablauf

Das Spiel selbst läuft in mehreren Runden ab. Am Ende jeder Runde muss ein Kandidat gehen. Zu Beginn schreibt jeder Teilnehmer verdeckt auf, wen er oder sie für den „Judas“ hält und wer deshalb gehen muss. Ist die Entscheidung aller bekannt, steht fest: Der oder die Meistgenannte muss gehen.

Suche nach dem "Judas"

Im weiteren Verlauf der Sendung müssen die Kandidaten so lange versuchen, den "Judas" herauszufinden und zu eliminieren, bis am Ende nur noch zwei Kandidaten übrig bleiben.

Prisoners' Dilemma

Die Ermittlung des Gewinners erfolgt über das Spiel, das in der Psychologie unter dem Namen "Prisoners' Dilemma" bekannt ist. Die beiden verbliebenen Kandidaten müssen verdeckt entscheiden, ob sie das Geld teilen wollen oder nicht. Nun gibt es drei Möglichkeiten, wie das Spiel ausgeht:

Entscheiden sich beide Kandidaten, zu teilen, gehen sie mit je 20.000 Euro nach Hause.
Will nur einer teilen, der andere aber nicht, bekommt jener 40.000 Euro, der NICHT teilen wollte.
Wollen beide nicht teilen, müssen sie mit leeren Händen nach Hause gehen.
Das Böse im Menschen

Laut Kabel 1-Geschäftsführer soll das Spiel so spannend wie ein "Psycho-Thriller" werden. Die Show um Leid und Verrat solle zeigen, ob die pure Lust auf Geld das Böse im Menschen offenbart. Dass die Lage einiger Notleidender dabei gern und konsequent ausgenutzt wird, steht auf einem anderen Blatt und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit kurz vor Sendungsbeginn die Medienwächter wieder auf die Barrikaden treiben.

www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=k&ressort=km&id=400101
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Sorry, Judas Game läuft auf Kabel 1

 
24.01.04 15:53
#4
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Happy End:

Angstmacher - RTL setzt noch einen drauf

 
24.01.04 15:55
#5
All jenen, die sich zur Zeit mit ihrer Kritik an der RTL-Show „Ich bin ein Star“ überbieten, müssen wir raten, mit der gebotenen Entrüstung hauszuhalten. Denn es wird noch alles viel, viel schlimmer.

Und es wird wirklich Grund geben, von Ekel und Entwürdigung zu sprechen. Denn RTL setzt nicht nur die Dschungelshow mit sogenannten Prominenten fort, wie der Sprecher Christoph Körfer dieser Zeitung sagte, sondern beginnt noch „im Frühjahr“ mit einer anderen Sendung, die man in der Tat als die ultimative Ekel-Show wird bezeichnen können: „Fear Factor“ heißt sie, stammt von der Firma Endemol aus Holland und läuft seit dem Sommer 2001 bei dem amerikanischen Sender NBC montags abends zur besten Sendezeit mit so großem Erfolg, dass der Vertrag mit dem Produzenten gerade bis 2007 verlängert wurde. Dort wird all das, was sich RTL an Mutproben aufs Ekel-Exempel im Augenblick noch versagt, in die Tat umgesetzt.

In den Hauptrollen: Würmer, Blut und Fäkalien

Würmer, Blut und Fäkalien spielen in der Show, auf welche die Landesmedienanstalten ihre Bulletins vielleicht schon einmal im vorhinein abstellen sollten, eine Hauptrolle. Sie stehen auf dem Speiseplan der pro Woche sechs Kandidaten, denen Aufgaben gestellt werden, die mit ihren größten, persönlichen Ängsten verbunden sind. Wer Höhenangst hat, jongliert also dreißig Meter über dem Boden herum, wen Klaustrophobie plagt, der kommt in den Karton. Um von den in dieser Show kredenzten Mahlzeiten angewidert zu sein allerdings braucht es keiner besonderen Ängste. Kuhaugen, Pferdedarm und Fäkalabwasser sind wohl nach niemandes Geschmack.

Wer bei „Fear Factor“ am Ende aber 50.000 Dollar, im Höchstfall sogar bis zu einer Million gewinnen will, der muß in den sauren Apfel beißen, auch wenn er aus Kakerlaken und Stinkkäfern besteht, der Kenner nimmt dazu einen trockenen, selbstgepreßten Wurmwein. Alles nach dem Motto: Angst essen Skrupel auf. Die Beschreibung der Prüfungen im Internet (unter www.nbc.com) ist bereits hinreichend appetitverderbend. Amerikas Fernsehkritiker sprechen von einer „widerwärtigen, entwürdigenden Show“, die NBC nichtsdestotrotz grandiose Einschaltquoten beschert. Die Show läuft familienfreundlich bereits um viertel nach acht.

Für Promis, die nichts mehr zu verlieren haben

Ursprünglich für das hiesige Programm avisiert hatte der Sender RTL 2 diese Sendung, die zeigt, auf welch rabiate Mittel der Muttersender RTL setzt, um seine Marktführerschaft zu behaupten. Während das anspruchsvolle Serienkunstwerk „24“ im März bei RTL 2 beginnt, ist bei RTL zur selben Zeit mit „Ich bin ein Star“ zu rechnen. Dann können mit den nächsten zehn „Promis“, die nichts mehr zu verlieren haben, auch all jene Spielchen getrieben werden, die man sich derzeit im Camp (vor allem aus logistischen Gründen) noch versagt. Daß dies eher ein gut bewachter, hermetisch abgeschirmter und obendrein mit einer Plane überdachter Abenteuerspielplatz ist, sollte derweil niemanden überraschen. Die Show schließlich seit zwei Jahren schon für aller Herren Länder am Fließband produziert. All die kleinen Leiden aber, die wir derzeit bezeugen, werden vergessen sein, wenn erst „Fear Factor“ läuft. Bei dem Programm darf einem in der Tat angst und bange werden, und die Frage, ob dies Ekel-TV oder Unterhaltung sei, wird sich dann auch erledigt haben. RTL scheint seine Zuschauer zum Fressen gern zu haben.

www.faz.net/s/...27B50DBA0F0DAB5FC1~ATpl~Ecommon~Scontent.html
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"Opas letzter Wille"

 
24.01.04 15:59
#6
Wenn es ums Erbe geht, werden Angehörige zu Hyänen und
Blutsverwandte zu Todfeinen - und der Vererbende hat vielleicht die
falsche Wahl getroffen. Bei der neuen Show "Opas letzter Wille", 6
Folgen ab 18. März, donnerstags um 20:15 Uhr, passiert das nicht,
denn: Hier müssen sich die potenziellen Erben kräftig ins Zeug legen
- und zwar bei Opa selbst! Er lädt sie für ein Wochenende in ein
abgelegenes Schloss ein und wird sich bis Sonntagabend Gedanken über
sein Testament machen ... Für die Verwandtschaft bedeutet das: Sich
in 48 Stunden bei Opa lieb Kind machen und die anderen ausstechen.
Und das ist gar nicht so einfach, denn überall lauern Fallen ...!  
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Neue ZDF-Show: "Hilfe, Gottschalk zieht ein"

 
08.02.04 00:53
#7
Das Zweite Deutsche Fernsehen auf den Pfaden der Privatsender: Im Herbst startet der Mainzer Sender ein neues Fernsehformat, welches stark an die Reality-Show "Frauentausch" erinnert, die bei RTL II schon seit langem für Top-Quoten suchen. "Wetten, dass...?"-Moderator Thomas Gottschalk macht sich für das ZDF zum Hampelmann: Für eine Woche zieht er bei Familien ein, die ihr Familienoberhaupt für eine Woche in Urlaub schicken wollen. Gottschalk mimt den Ersatz-Vater und lebt rund um die Uhr bei der Gastfamilie.

Natürlich sind die Kameras rund um die Uhr dabei und liefern die Bilder für die 60-minütige Sendung, die von Mittwoch bis Samstag beim ZDF zu sehen sein wird. Der genaue Ausstrahlungstermin ist noch unbekannt. Gegenüber BILD weist eine ZDF-Sprecherin die Vorwürfe von niveaulosem Reality-TV zurück: "Mit ,Big Brother‘ hat das gar nichts zu tun. Das ist Unterhaltung für die ganze Familie."

Trotzdem setzt auch dieses Format den Trend fort, den das ZDF mit der "Deutschen Stimme" eingeläutet hat: Erfolgreiche Formate des Privatfernsehens werden mit Verspätung beim ZDF ausprobiert, wie es auch bei der werktäglichen CrimeDoku "Einsatz täglich" der Fall ist, die das ZDF ab dem 8.März ausstrahlt.

dwdl.de/article/1076193218/
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Happy End:

Kranke TV-Welt: Baby zu gewinnen!

 
10.05.04 18:39
#8
Das Millionenspiel wird Realität 1495702
Fünf Paare buhlen in einer TV-Show um ein Baby.

Das Fernsehen kennt keine Grenzen mehr: Gestandene Männer machen sich vor laufender Kamera in die Hose ("Big Brother"), Prominente baden im Dschungel in Kakerlaken ("Ich bin ein Star - Holt mich hier raus"), und mutige Menschen lassen sich in verschlossenen Autos in einem Swimmingpool versenken ("Fear Factor"). In den USA wird aber jetzt der Vogel abgeschossen: Kinderlose Paare kämpfen in einer neuen Reality-Show "Be my Baby" vor laufender Kamera um die Adoption eines noch ungeborenen Babys.

Adoptions-TV: Fünf Paare und ein Fötus

Star dieser unglaublichen Show ist die 16-jährige, ungewollt schwangere Jessica Bohne. Sie entscheidet, wer von den fünf Kandidaten-Paaren die späteren Eltern ihres Babys werden. Unterstützt wird sie dabei von der amerikanischen Fernseh-Ikone Barbara Walters. Die Paare haben jeweils eine halbe Stunde Zeit, den schwangeren Teenager zu beeindrucken und werden mit intimen Fragen gelöchert.

Eine 16-jährige spielt Gott

"Ich habe entschieden, ob sie das Baby kriegen oder nicht. Ich habe Gott gespielt", zitiert der Sender die Schwangere. Vier Paare werden ohne Kind nach Hause gehen, und für ein Paar wird ein langersehnter Traum in Erfüllung gehen. Da es sich um eine so genannte "Offene Adoption" handelt, bei dem der Kontakt zur leiblichen Mutter bestehen bleibt, wird Jessica ihr Kind weiter begleiten und sehen, ob sie die richtige Entscheidung getroffen hat. Wahnsinn und Reality zugleich!

"Unsensibel" und "unangebracht"

Die Reaktionen auf diese neue Form von Reality-Show waren heftig. Es hagelte Kritik. Presse und Verbände waren entsetzt über die soziale Härte dieses TV-Formats. Viele halten die Show für "unsensibel" und "unangebracht". Schließlich werde mit den Gefühlen der Menschen gespielt. Der Weg bis zur Adoption eines Kindes sei oft der Horror für "werdende" Eltern, nun werde daraus eine Game-Show entwickelt. Der Sender ABC reagierte, änderte den Text der Werbespots und will nun am Konzept der Sendung feilen.

"Gewinner" aus Ohio

Tatsächlich sind die Folgen jedoch längst abgedreht, und Jessica wurde Mutter eines gesunden Jungen. Der Kleine wächst inzwischen bei einem Lehrer-Paar aus Ohio auf, die das Baby "gewonnen" haben. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass Reality-Show-Wahn eine weitere Grenze überschritten hat. Auch wenn bei uns die offene Adoption möglich wäre, bleibt zu hoffen, dass solche Adoptions-Shows nicht nach Deutschland schwappen. Zum Wohle der Kinder und TV-Zuschauer. (nt)  
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MadChart:

Das darf ja wohl nicht wahr sein! o. T.

 
10.05.04 18:51
#9
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ProSieben schickt Promis auf "Die Alm"

 
27.05.04 09:49
#10
Pritsender haben ihre Liebe zum Land entdeckt: Ohne Strom und Leitungswasser sollen Kandidaten melken und ausmisten

Deutschlands Privatsender haben ihre Liebe zum Land entdeckt: Kaum hat RTL Anfang Mai die Rechte an dem Format "The Farm" erworben, will nun ProSieben sieben bis dato noch ungenannte Promis auf "Die Alm" schicken. Ohne Strom und Leitungswasser, wie vor hundert Jahren sollen Kandidaten zwei Wochen melken, buttern und ausmisten. Gesendet wird ab Juli täglich, garantiert "ohne Kakerlaken", gelobt eine ProSieben-Sprecherin auf STANDARD-Anfrage beschaulicheres Programm als Dschungelshow oder "Fear Factor" bei RTL. Kabel 1 zeigt ab 3. Juni die Dokusoap "Unser Bauernhof", ProSieben seit März die US-Version "The Simple Life". (prie/DER STANDARD; Printausgabe, 26.5.2004)
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Happy End:

Schönheitschirurgen kritisieren OP-Shows im TV

 
20.07.04 14:33
#11
Hamburg (rpo). In sehr deutlicher Form haben plastische Chirurgen Schönheits-OP-Shows im Fernsehen verurteilt. Der Präsident der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC), Rolf Rüdiger Olbrisch, bezeichnete die Kollegen die an solchen Shows teilnehmen als "Charakterkrüppel", wie das Magazin "Der Spiegel" berichtet.

In einem Brief an die 120 Verbandsmitglieder krisiert Olbrisch das RTL-2-Format "Big Brother", wo ein Schönheitschirurg am Donnerstag seinen Antrittsbesuch machte und in Kürze eine Insassin operiert werden soll, sowie "The Swan", das von Herbst an bei ProSieben laufen wird. "In Fernsehshows wie 'Big Brother' oder 'The Swan', in denen sich ohne erklärbare medizinische Begründung (...) junge Menschen durch gezielte Verletzung ihrer Körperoberfläche umformen lassen, stoßen von beiden Seiten Charakterkrüppel aufeinander", schreibt er. "Hüten wir uns, in die falsche Öffentlichkeit und in die falschen Hände des falschen Kommerzes zu geraten", appellierte der Mediziner.

VDÄPC-Seniorpräsidentin Constanze Neuhann-Lorenz sprach mit Blick auf das bereits angelaufene MTV-Format "I Want a Famous Face", in dem Jugendliche sich nach dem Vorbild von Stars wie Brad Pitt und Kate Winslet umoperieren lassen, von "schrecklichen Auswüchsen". Auch sie kritisierte ihre mitwirkenden Standeskollegen: "Was wir machen, ist eine ärztliche Tätigkeit, wir behandeln Patienten und verkaufen nicht die Ware Schönheit - das passt nicht zusammen."

Dem Bericht zufolge startet RTL 2 am 19. August mit einer zehnteiligen Doku-Serie namens "Letzte Hoffnung Skalpell - Schönheit um jeden Preis". RTL ziehe im Herbst mit "Alles ist möglich" nach. Daneben werde es auch zwei fiktionale Serien zum Thema geben: Premiere starte Anfang September mit der amerikanischen Erfolgsreihe "Nip/Tuck", die in der Praxisgemeinschaft von zwei recht unterschiedlichen Schönheitschirurgen in Miami spielt und die Ende des Jahres auch auf ProSieben zu sehen sein werde. RTL kontere mit dem deutschen Abklatsch "Beauty Queen", in dem Carsten Spengemann und Jochen Horst ihre Skalpellkünste beweisen.

www.bbv-net.de/public/article/nachrichten/medien/tv/54887  
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ZDF: "Die harte Schule" / RTL: "Schulmädchen"

 
21.07.04 11:55
#12
Lehrer mit Hang zum Drill gesucht

Für Pädagogen auf Stellensuche hält das ZDF Arbeitsplätze bereit: In der Reality-Show "Die harte Schule" sollen strenge Lehrer älteren Baujahrs 24 Gymnasiasten in ein Internat der fünziger Jahre zurückversetzen - ein Experiment mit Zucht und Ordnung. Rivale RTL setzt seine über Sex plappernden "Schulmädchen" dagegen.

Auf die freiwillig Internierten warten ungemütliche Zeiten. Die Gymnasiasten haben die zehnte Klasse bereits abgeschlossen und sollen vier Wochen lang den streng geregelten Internatsalltag der fünziger Jahre durchleben. Eine reine Spaßveranstaltung wird das für sie kaum: Der Schulalltag von damals solle "authentisch in Szene gesetzt werden", teilte das ZDF mit und erwartet von den Lehrern, neben dem Lernstoff auch "Disziplin, Ordnung und Pünktlichkeit" zu vermitteln.

Handys, Make-up und bauchfreie Tops erhalten also Hausverbot. Denn wenn der Sender die Zeitmaschine anwirft, soll bis zur Kleidung und Frisur alles haarklein geregelt sein: Die Mädchen werden Zöpfe tragen, die Jungen Kurzhaarschnitt. Und stets brav grüßen, wenn der Lehrer das Klassenzimmer betritt.

Lernt man mit dem Zweiten besser?

Das dürfte den Wünschen vieler Pädagogen entgegenkommen. Einige Stellen hat das ZDF auch noch zu besetzen. Gesucht werden Lehrer für die Fächer Deutsch, Latein, Mathematik, Erdkunde, Sport, Musik, Kunst und Biologie (Gartenbau). Sie sollen größtenteils selbst in den Fünzigern zur Schule gegangen sein und ein Lehramtstudium abgeschlossen haben.

Ob altmodischer Drill zu eindrucksvollen Lernerfolgen führt, sollen ein Eingangs- und ein Abschlusstest zeigen. Drehen will die Produktionsfirma Tresor Entertainment GmbH vom 10. August bis 4. September auf Burg Hohenfels in Salem am Bodensee, der Sendetermin steht noch nicht fest.

Eine ähnliche Serie, "That'll teach 'em", ist in Großbritannien bereits erfolgreich gelaufen. Selbst Steißgetrommel mit dem Rohrstock hält ZDF-Mann Thomas Bellut offenbar für denkbar: "Ich habe sogar in den Sechzigern in der Grundschule noch auf die Finger gekriegt", heizt der Programmdirektor die Spannung vor, "ausschließen will ich da nichts."

Bei RTL wird zurückgeludert

Schulstoff ist derzeit fürs Fernsehen offenbar guter Stoff. Während das ZDF auf Sekundärtugenden setzt, kontert die private Konkurrenz mit primären Geschlechtsmerkmalen. Ein Rudel Luder soll RTL abermals erfreuliche Einschaltquoten bescheren. Der Kölner Sender holt die "Schulmädchen" - eine der übelsten Heimsuchungen der jüngeren Fernsehgeschichte - aus den großen Ferien zurück; die vier Hauptdarstellerinnen stehen momentan vor der Kamera.

Die erste Staffel führte zu allerlei heiteren diplomatischen Verwicklungen zwischen RTL, dem Freistaat Bayern sowie der Kirche: Bayerns Kultusministerin Monika Hohlmeier (CSU) ortete "erhebliche Primitivität und Geschmacklosigkeit". Zudem wollte die Tochter des früheren bayerischen Ministerpräsidenten den Namen "Franz-Josef-Strauß-Gymnasium" in der Serie verbieten - vergebens.

Das RTL-Geplapper über Penislängen, Silikonbusen und Telefonsex rief auch den Philologenverband auf den Plan: Die Serie vermittle ein "Zerrbild der Schulwirklichkeit auf der nach unten offenen Niveauskala", erklärte der Vorsitzende Heinz-Peter Meidinger. Und Margot Käßmann, Landesbischöfin Hannover, nannte eine Szene "menschenverachtend", in der eine Schülerin vor dem Sex einen Jungen aufforderte, sich eine Tüte über den Kopf zu stülpen.

Gesendet wird natürlich trotzdem. Immerhin fuhr RTL mit der ersten Staffel einen Marktanteil von satten 21 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen ein.
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Happy End:

Ultimative Kandidatenfolter: Das Beziehungscamp

 
06.08.04 06:51
#13

"Hilfe, mein Mann will mich zurück – und macht uns dafür im Fernsehen zum Deppen!"

Big Brother, Dschungelcamp, Alm – geht es noch schlimmer? Aber klar doch: Schlimmer geht immer und im Fernsehen sowieso. Nun bekommen Beziehungskrüppel vor laufender Kamera Nachhilfe  

Eigentlich kennt man Beziehungsdramen jeder Art – "Hilfe, mein Mann treibt es jede Nacht mit einer Taucherin in unserem Swimmingpool unter Wasser und ich wache immer von dem Geblubber auf" – zur Genüge von all den unsäglichen Talkshows, deren Publikum und Showgäste schon mal in Bussen direkt von einer zur nächsten Sendung gekarrt wurden. Dafür, sich so in aller Öffentlichkeit lächerlich zu machen, gibt es meist nur das Rampenlicht, mitunter zumindest für die Talkgäste aber auch mal ein paar Hunderter Aufwandsentschädigung.

Ein Pärchen im Bekanntenkreis machte prompt aus der Not eine Tugend: "Wir streiten uns doch sowieso ständig, da können wir wenigstens noch etwas Geld damit verdienen". Die Beziehung rettete der regelmäßige Zoff vor laufender Kamera aber auch nicht: Sie wurde noch schnell schwanger und ließ sich dann scheiden. Unterhalt bekam sie allerdings nicht, da er nach bereits sechs vorherigen Scheidungen völlig blank war, egal, wie gut er in seinem Leben noch verdienen würde.

"Verzeih’ mir, dass ich Dich so vor allen Leuten blamiere…!"

Das Millionenspiel wird Realität 1599519

Als sich seine besonders kratzbürstige Partnerin also mal wieder zurückgezogen hatte, wurde im Freundeskreis dem Strohwitwer, der sich in der Beziehungspause gut vom Beziehungsstress erholte, empfohlen, wenn er es seiner Holden einmal so richtig heimzahlen und sie endgültig abservieren wolle, dann solle er ihr doch Kai, die Pflaume mit dem ganzen zugehörigen Fernsehteam von "Verzeih’ mir" vorbeischicken – von dieser peinlichen Schmach würde sie sich sicherlich nie mehr erholen…

Nun gibt es ein neues Showkonzept, sozusagen die verschärfte Version der unsäglichen Show "Verzeih’ mir!". Hier werden die Männer von ihren Frauen getrennt zur Fremdenlegion…nein, aber in ein Camp gesteckt. Drei lange Monate allein unter Männern. Und bei solch massivem Entzug – da wird Mann auch den wildesten Hausdrachen mit Kusshand zurück ins Ehegemach ziehen. Da ist Mann zu allem fähig und bereit – Hauptsache endlich raus aus dieser Sendung.

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Sie glauben, das haben wir uns alles nur ausgedacht, um das Sommerloch zu füllen? Ja, das mag durchaus sein, dass das der eigentliche Hintergedanke ist. Aber nicht wir haben es uns ausgedacht, sondern Leute, die für solche schrecklichen Ideen auch noch gut bezahlt werden. Die folgende E-Mail beweist es:

Das Millionenspiel wird Realität 1599519Das Millionenspiel wird Realität 1599519Das Millionenspiel wird Realität 1599519
Das Millionenspiel wird Realität 1599519"Ich glaube meine Beziehung ist am Ende. Aber ich möchte meine Frau nicht verlieren!"

Diesen oder einen ähnlichen Satz haben Sie vor kurzem in Ihrem Bekanntenkreis gehört? Dann können Sie vielleicht helfen, denn wir suchen Männer, die Ihre Beziehung retten möchten!

"KÄMPF UM DEINE FRAU!"
Die Beziehung steht kurz vor dem Aus oder ist gerade erst gescheitert?
Der größte Wunsch ist es, das Herz der eigenen Frau zurück zu gewinnen?
Es geht um eine letzte Chance?

Zwölf Männer werden zehn Wochen getrennt von ihren Frauen in einem Camp zusammenleben. Männer, die es ernst damit meinen, ihre Beziehung zu retten. Im Camp werden die Männer lernen, was einen guten Partner auszeichnet:

Verantwortungsbewusstsein
Respekt
Selbstdisziplin
Gutes Benehmen
Kinderbetreuung
Wie werden Komplimente gemacht
Wie werden Konflikte ausgetragen

Wer den Herzenswunsch hegt, seine Frau zurück zu gewinnen, sollte sich schnellstmöglich bewerben. Bewerbungsschluß ist der 11.08.2004.

Den Bewerbungsbogen gibt es auf unserer homepage Das Millionenspiel wird Realität 1599519 www.mediabolo.de – specials – "Kämpf um Deine Frau". Komplett ausgefüllt und mit Foto vom Bewerber und der Partnerin am besten per mail an:

Tobias.ploch@mediabolo.de

Oder per Post an:

Mediabolo TV Casting GmbH
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Das Millionenspiel wird Realität 1599519
Das Millionenspiel wird Realität 1599519Das Millionenspiel wird Realität 1599519Das Millionenspiel wird Realität 1599519

Zuerst wurde noch überlegt, ob ein Telepolis-Autor à la Günter Wallraff in die Sendung eingeschleust werden solle. Doch der Redaktion fiel beim besten Willen niemand ein, der sich so unbeliebt gemacht hatte, dass man ihm und seiner Partnerin diese Tortur antun wollte. Und dann kam man ins Grübeln, ob der Satz "Wir suchen Männer, die Ihre Beziehung retten möchten!" vielleicht doch keinen Rechtschreibfehler darstellen sollte…zwölf Männer zehn Wochen im Zölibat, da kann schließlich alles passieren…

Falls Sie sich wider besseres Wissen bewerben, seien Sie versichert: Wir werden es uns ganz bestimmt nicht ansehen!

Das Millionenspiel wird Realität Happy End
Happy End:

RTL zeigt erstmals Schönheits-OP live im Fernsehen

 
14.09.04 14:24
#14
Im Rahmen des Magazins "Extra", das morgen erstmals am neuen Sendeplatz am Dienstag auf Sendung geht, zeigt der Kölner Sender eine Brustvergrößerung.

Jahrelang ging Birgit Schrowange mit dem RTL-Boulevardmagazin "Extra" immer montags um 22.15 Uhr auf Sendung. Mit dieser Woche ändert sich das: Der Montag-Spätabend übersiedelt auf den Dienstag, "Extra" und auch "future Trend" im Anschluss finden ab nun einen Tag später statt. Um den neuen Sendeplatz besser bekannt zu machen, zeigt RTL morgen in "Extra Spezial - Die Live-OP" ab 23.00 Uhr erstmals eine Schönheitsoperatin live im Fernsehen.

Nach Senderangaben will man die "öffentliche Diskussion zum Thema Schönheitschirurgie" sowie folgende Fragen aufgreifen: "Warum interessieren sich immer mehr Menschen für Schönheitsoperationen? Wann ist ein Eingriff im Namen der Schönheit vertretbar? Warum entscheiden sich Betroffene ohne medizinische Indikation für eine Operation? Wo liegen die Grenzen und wo die Möglichkeiten?" Pro und Contra sollen von Experten kritisch beleuchten, auch "umfassende Hintergrundinformationen" verspricht RTL.

Birgit Schrowange lässt Fachärzte für ästhetisch plastische Chirurgie, Psychologen und Deutschlands führenden Patientenanwalt Dr. Boris Meinecke zu Wort kommen. Am Beispiel einer 34-jährigen Frau aus Basel wird das Thema Schönheitsoperation anschaulich erläutert. Seit Jahren leidet Andrea unter ihren ausgeprägten Vorderzähnen sowie ihrer auffallenden Hakennase. RTL begleitete die 34-jährige bereits vor dem Eingriff, der vor einem dreiviertel Jahr stattfand. Was ist ihre Motivation? Was sind ihre Ängste und Erwartungen? Wie bereitet sie sich auf diesen Schritt vor?

Ab 23 Uhr stellt RTL-Moderator Markus Lanz zunächst die Patientin, den OP-Bereich und den Arzt vor. Dr. med. Joachim W. Hecker, Facharzt für Plastische und Wiederherstellungschirurgie sowie Mitglied des VDPC (Vereinigung der deutschen plastischen Chirurgen e.V.) und des DGÄPC (Deutsche Gesellschaft für ästhetisch plastische Chirurgie) hat umfangreiche Erfahrungen mit Operationen, die live übertragen werden, u.a. im Umfeld von Kongressen. Dr. Hecker wird im OP eine der häufigsten
Schönheitsoperationen, eine Brustvergrößerung, vornehmen: „Bei der Patientin handelt es sich um eine 21-jährige Studentin aus Deutschland. Der persönliche Leidensdruck von ihr ist nachvollziehbar. Sie besitzt nahezu überhaupt keine Brust und möchte keinen starken, aber einen erkennbaren Busen haben.“

In weiteren Einspielfilmen behandelt „EXTRA Spezial“ die Risiken und Techniken einer Operation. Aber auch relevante Fragen für Patienten, wie z.B. Schmerzen nach dem Eingriff, Kosten und vorbereitende Maßnahmen vor einem solchen Schritt. Die Grenzen der ästhetischen Chirurgie werden kritisch betrachtet.

www.tvmatrix.de/?newsid=4837
Das Millionenspiel wird Realität kiiwii
kiiwii:

Was ? Lässt häbbi sich die Brust machen?

 
14.09.04 14:30
#15
Dann ist Zuschauen aber Pflicht!
Das Millionenspiel wird Realität SAKU
SAKU:

Das is ein riesen Bullshit!

 
14.09.04 14:40
#16
Da werden viele geradezu animiert, sich schnibbeln zu lassen..
Und in einer der nächsten Reportagen geht es darum, dass arme gequälte Seelen total feddich mit der Welt sind, weil ihnen die Werbung (nicht die Medien, nööö) vorgaukelt, dass man den perfekten Körper haben müsste... das ganze dann auch wieder sehr werbewirksam inszeniert...

Was da für Blüten treibt, hab ich irgendwann in letzter Zeit Samstag oder Sonntags morgens (mit nem tierischen Kater*g*) gesehen. Eine Studentin (zufällig im "Playboy" als hübscheste in D gewählt) hat sich ihre Brust vergrößern lassen...
Die sah so süß aus und dann hat sie 370g mehr pro Seite bekommen und irgendwie hat es nicht mehr wirklich zum Körper gepasst...

Wenn ich dann lese, dass "die Grenzen der ästhetischen Chirurgie ... kritisch betrachtet" werden, kann ich nur noch den Kopf schütteln...
Das Millionenspiel wird Realität WALDY
WALDY:

Ja...sag I 'doch!!!

 
14.09.04 14:55
#17
Unter der Regirung von Dr. Helmut Kohl
durfte so ein Schund gar nid gesendet werden!

Und der F.J. ,der,hätte dieses Holländische Gesindel
sicherlich (100%tig) in die Nordsee getrieben!!!!
(so nach dem Motto:" Ende Mol ...auf den Pol"


.......gute alte Zeit!
1
2
und ein Paar gleichgeschaltete 3 regio.programme


Seuftz.....das waren noch Zeiten als das video von M.Jackk Sohn
(ich glaube Triller oder so ähnlich) nicht auf den Bayrischischen
Staatsender gesen..äh,...ausgestralt werden durfte!!!
Gell happy du end....das waren noch Zeiten



GRÜSS DOG
          der waldy
Das Millionenspiel wird Realität Talisker
Talisker:

Waldy,

 
14.09.04 15:05
#18
ich sach nur: Tutti frutti, so diese Perle des Unterhaltungsfernsehens noch in Erinnerung ist.
Ist, so glaube ich, auch nen wesentlicher Grund für die "Berichterstattung" über Schönheits-OPs, jeden Abend bei RTL und Sat1 in den Boulevardmagazinen:
Hauptsache blanke Titten sind im Bild.
Talisker
Das Millionenspiel wird Realität WALDY
WALDY:

Oh!

 
14.09.04 15:21
#19
ok, bevor hier einige nicht mehr ruhig schlafen können...

ES TUT MIR LEID,

SOLCHE PSOTINGS VERFASST ZU HABEN!
ICH HABE MASSLOS ÜBERTRIEBEN UND HETZE BEGANGEN!

ICH NEHME HIERMIT ALLE MENSCHENVERACHTENDEN POSTINGS ZURÜCK!!!


ICH WERDE MICH BESSERN UND IN ZUKUNFT HETZERISCHE TEXTE UNTERLASSEN!


zufrieden?

 

 

 

mfg ds  Waldy

 

geklaut bei :

http://www.ariva.de/board/202676/...amp;jump=1632375&#jump1632375

 

ARIVA ? Geil!!!

Seine Mod's ?

Zweifellos die Krone der Schöpfung

( Die bauchnabel des www)

Das Millionenspiel wird Realität Happy End
Happy End:

ProSieben feuert "Hire or Fire"

 
28.09.04 23:05
#20
Die mit großem Pomp angekündigte TV-Show "Hire or Fire" ist nach nur einer Sendung selbst Opfer ihres Titels geworden: Heute stellte ProSieben die Show mit sofortiger Wirkung ein. Als Grund nannte der Sender die geringe Zuschauerquote von sechs Prozent in der werberelevanten Gruppe von 14 bis 49 Jahren.

Das Millionenspiel wird Realität 1656236
John de Mol: Atem nur für eine Sendung

Hamburg - Der Start der neuen ProSieben-Reihe verlief für den Münchner Privatsender äußerst enttäuschend. Lediglich 950.000 Zuschauer, das entspricht einem Marktanteil von 2,2 Prozent, verfolgten gestern Abend um 20.15 Uhr nach Senderangaben den Auftakt der Reihe. "Wenn das Interesse der Zuschauer an diesem Thema derart gering ist und sie wenig Lust haben einzuschalten, muss man der Wahrheit ins Auge sehen", sagte Produzent John de Mol.

Der Milliardär wollte persönlich unter zehn Kandidaten Ausschau nach einem Kreativdirektor für eine TV-Produktionsgesellschaft halten. "Hire or Fire" wurde von Donald Trumps Erfolgssendung "The Apprentice" abgekupfert.

Bereits in der ersten Folge musste Kandidat Anthony die Show verlassen. Dabei hatte er vor seiner Teilnahme bei "Hire or Fire" eigens seinen Job als Manager bei einem Fernsehsender gekündigt. Anthony war einer von zwei Teamleitern, die mit ihrer jeweiligen Gruppe ihre Kreativität unter Beweis stellen mussten.

Als erste Aufgabe sollten die zehn Kandidaten in zwei Teams der Presse eine Schlagzeile liefern. Anthonys Team versuchte es mit einer Autoputzaktion mit freizügig gekleideten Frauen. Das Geld sollte den Terroropfern von Beslan zu Gute kommen. Das Konkurrenz-Team schaffte es, Schlagersänger Jürgen Drews dazu zu bewegen, Geld an Arbeitslose zu verteilen.

Deutlich besser als "Hire or Fire" schnitt gestern Abend Platzhirsch Günther Jauch ab, dessen RTL-Quiz "Wer wird Millionär?" zur selben Zeit 8,45 Millionen Menschen (26,3 Prozent) sahen. An zweiter Stelle platzierte sich der ZDF-Film "Deine besten Jahre" mit 5,18 Millionen Zuschauern (16,5 Prozent).  
Das Millionenspiel wird Realität Talisker
Talisker:

Kann man jetzt eigentlich sagen,

 
29.09.04 08:09
#21
dass damit das Volk, insbesondere die "werberelevanten Gruppe von 14 bis 49 Jahren", sich deutlichst für den Kündigungsschutz ausgesprochen hat?
Moin sacht
Talisker
Das Millionenspiel wird Realität Happy End
Happy End:

Star-Entsorgung reloaded

 
19.10.04 11:43
#22
C-Promi-Show geht in die zweite Runde

Weil millionenfache Schadenfreude einfach nicht zu toppen ist, startet RTL am 23. Oktober eine neues Dschungelcamp. Mit dabei sind diesmal unter anderem Dolly Buster, Nadja Abd El Farrag, Rene Weller und Desirée Nick.

Abgehalfterte Stars noch einmal zu recyceln - zumindest versuchsweise - dies hatte sich Anfang des Jahres als äußerst erfolgreiches Projekt herausgestellt. Bis zu 10,7 Millionen Zuschauer schalteten ein, um sich am Baden in Kakerlaken oder dem Verspeisen von Insekten im Urwald Australiens zu ergötzen.

Auch rein ökonomisch betrachtet, war das RTL-Dschungelcamp ein längst überfälliger Ansatz im Fernsehgeschäft. Warum sollte man nicht den letzten Zyklus im Leben von Stars und Sternchen vermarkten: das Scheitern? Genau wie bei Immobilien: Wenn ein Haus nicht mehr vermietbar ist, wird alles brauchbare herausgeholt, dann folgen Abriss und Verkauf.

Weil es so gut funktioniert hat, legt RTL jetzt nach. Am 23. Oktober startet der Fernsehsender die zweiten Runde im Kampf um den Titel des Dschungel-Königs in "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!".

Nach Informationen der Zeitschrift "Neue Revue" sollen zehn Prominente bereits ihre Koffer für Australien gepackt haben. Fast alle ziert ein "Ex" vor ihrem Namen: Ex-Bohlen-Luder Nadja Abd El Farrag, Ex-Pornostar Dolly Buster, Ex-Boris-Becker-Freundin Heydi Nunez-Gomez, Ex-Fußballspieler Jimmy Hartwig und Ex-Boxer Rene Weller.

Dazu kommen angeblich noch Willi Herren (Lindenstraße), Harry Wijnvoord (Der Preis ist heiß), das Berliner Schandmaul Desirée Nick, die Schauspielerin Isabell Varell und der Sänger Karim Maataoui, der auch den Titelsong "Missing you" trällern soll. Ein RTL-Sprecher wollte sich am Samstag zu den neuen Kandidaten noch nicht äußern. Es stehe zwar "ein Großteil der Dschungel-Bewohner fest", doch die Namen würden erst kurz vor dem Sendestart bekannt gegeben, sagte er auf Anfrage der Nachrichtenagentur ddp.

Bei der ersten Staffel des Dschungel-Camps war Schlagersänger Costa Cordalis zum "Dschungelkönig" gekürt worden. Teilnehmer waren unter anderen Werner Böhm alias Gottlieb Wendehals, Ex-Tagesschau-Sprecherin Susan Stahnke, Moderatorin Caroline Beil sowie Ex-Superstar Daniel Küblböck.  
Das Millionenspiel wird Realität vega2000
vega2000:

Volksverblödung

 
19.10.04 11:54
#23
Kein Wunder das soviele Gestörte frei herumlaufen. Bevor ich mir solch einen Dreck anschaue, schmeiße ich lieber mein TV-Gerät aus dem Fenster & das gilt für all die hier genannten Formate!
Das Millionenspiel wird Realität Happy End
Happy End:

Zerfallende Leichen im britischen Fernsehen

 
04.11.04 12:28
#24
Für ihren tiefschwarzen Humor sind die Briten bestens bekannt. Doch was ein Londoner TV-Sender nun plant, dürfte selbst abgehärtete Fernsehkonsumenten erschauern lassen. Eine Dokumentation soll minutiös zeigen, wie sich menschliche Leichen auflösen.

"Staub zu Staub" heißt es in der Bibel, und unter diesem Titel will der britische Sender Channel 4 nun den Zerfall menschlicher Leichen ins Bild setzen. Derzeit sucht der Sender nach Freiwilligen, die ihre Körper nach dem Tod für die Dokumentation "Dust to Dust" zur Verfügung stellen. Staubig wird die Angelegenheit allerdings erst ganz am Ende: Zunächst wird es recht saftig zugehen, etwa wenn sich Kleintiere unterschiedlicher Couleur mit Appetit über die Leichen hermachen.

Etwaige Vorwürfe, sensationslüsternes Ekel-TV zu produzieren, will Channel 4 bereits im Vorfeld entkräften. Die Dokumentation werde an einem "sicheren und geheimen Ort" gedreht und sei ein "wissenschaftliches Experiment", betonte Senderdirektor Kevin Lygo. "Es ist absolut zulässig, den Tod zu untersuchen und zu beobachten, was mit dem Körper geschieht." Die Wissenschaft selbst räume ein, auf diesem Gebiet "elendig unwissend" zu sein, sagte Lygo dem Online-Nachrichtendienst der BBC.

Die Dokumentation soll laut Channel 4 in Zusammenarbeit mit dem Londoner Science Museum entstehen und von Wissenschaftlern beaufsichtigt werden. Der Pathologe Richard Shepherd, Präsident der British Association in Forensic Medicine, wird den Aufbau des Experimentes und das beteiligte Forscherteam leiten. "Meiner Meinung nach ist dieses Projekt für die forensische Medizin in diesem Land ein dringend benötigter Schritt vorwärts", sagte Shepherd.

Offene Leichen und lesbische Schulmädchen

Die Sendung werde "absolut offen und ehrlich" ausfallen, betonte Senderdirektor Lygo. "Es wird nichts Anzügliches an ihr zu finden sein." Allerdings habe er auch "keine Angst vor einer Kontroverse".

Letzteres hat Channel 4 bereits eindrucksvoll bewiesen. Vor zwei Jahren etwa filmte der Sender, wie Gunther von Hagens in London öffentlich eine Leiche sezierte. Der umstrittene Macher der "Körperwelten"-Ausstellung ignorierte dabei das Verbot britischer Behörden und forderte Anhänger auf, mit Demonstrationen ein Eingreifen der Polizei zu verhindern.

Hagens soll in den kommenden Monaten erneut auf Channel 4 zu sehen sein, denn "Dust to Dust" wird in Channel 4 nicht der einzige Ausflug in die Welt der Anatomie bleiben. In der vierteiligen Serie "Anatomy für Beginners" soll Hagens eine Leiche in einem deutschen Hörsaal sezieren. Man darf gespannt sein, welchen Ort sich Hagens ausgesucht hat - angesichts der heftigen Reaktionen, die schon seine "Körperwelten"-Leichenschau in deutschen Städten provoziert hat.

In einer anderen Folge von "Anatomy for Beginners" will Channel 4 den Roman "Sugar Rush" von Julie Burchill adaptieren. Das Buch beschreibt, wie ein Schulmädchen und seine beste Freundin gegenseitig ihre Körper erkunden. Eine Channel-4-Sprecherin bestätigte, dass auch hier Fleisch zu sehen sein wird: Die Folge werde lesbische Sexszenen enthalten. Romanautorin Burchill freut sich bereits auf "Empörung in Mittelengland und Fanpost von minderjährigen Mädchen": "Ich bin glücklich und kann es noch gar nicht fassen, dass Channel 4 mein perverses kleines Werk senden wird."

www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,326390,00.html  
Das Millionenspiel wird Realität MD11
MD11:

es ist an der Zeit

 
04.11.04 13:30
#25
...endlich das Geruchsfernehen einzuführen !

Bei solch "lecker" Sendungen kommt dann erst der Genuß mit dem Mief rüber.......
.......die spinnen, die Briten, bei Teutates !
:(
Das Millionenspiel wird Realität Happy End
Happy End:

Neuer TV-Trash

 
17.01.05 14:59
#26
Welche Promis müssen dieses Mal leiden? Nach der Alm schickt Pro Sieben Deutschlands D-Prominenz jetzt in eine Burg.


Bei dem Schauplatz der Show handelt es sich um Burg Rappottenstein in Niederösterreich, erbaut im zwölften Jahrhundert.

Die zehn Kandidaten werden unterteilt in "Adel" und "Pöbel". Die Adels-Kandidaten residieren in prunkvollen Gemächern, tragen schöne Kleider und feiern üppige Feste. Die Pöbel-Kandidaten leben in spartanischen Räumen ohne Feuer, tragen kratzige, schwere Wollsachen und müssen von früh bis spät für die Burgherren ackern. Ernähren dürfen sie sich von Kartoffeln und Wassersuppe.

Doch wer ist dabei? Welche Promis erklären sich bereit, freiwillig vor der Kamera zu leiden? Offiziell hüllt sich Pro Sieben noch in Schweigen, aber die Gerüchteküche brodelt! Ganz heiße Kandidatin: Dschungel-Königin Desirée Nick. Doch die dementierte bereits: "Ich bin doch keine Medienhure!"

Dagegen gilt es als ziemlich wahrscheinlich, dass Schauspielerin Tanja Schumann, "Alm"-Königin Kader Loth, US-Schauspiel-Export Ralf Moeller, Guildo "Piep piep" Horn und Dschungel-Beauty Mariella Ahrens mit von der Partie sind.

Moderiert wird das Ganze von Sonya Kraus und Elton, die sich schon als "Dreamteam" bei "Die Alm" bewährt haben.

Am 23. Januar geht's los...
Das Millionenspiel wird Realität MadChart
MadChart:

Hm...ein volkswirtschaftlicher Teufelskreis

 
17.01.05 15:10
#27
Immer mehr Arbeitslose, die sich aus Langeweile solchen Bockmist reinziehen, führen zu immer höheren Quoten und damit dazu, dass immer mehr von diesem Trash gesendet wird. Gleichzeitig führt das exzessive Konsumieren solcher Sendungen zum schleichenden Verlust der verbliebenen geistigen Qualifikation der Betroffenen. Die Re-Integration in die Arbeitswelt wird mit jeder neuen Trash-Produktion schwieriger.

Aber das stand ja alles sinngemäß schon im allerersten WERNER-Band: "Hurra, wir verblöden, für uns bezahlt der Staat"

Das Millionenspiel wird Realität Happy End
Happy End:

Enthüllungssucht erwischt Sarah Connor

 
28.06.05 00:18
#28

Erst die Nationalhymna (absichtlich) falsch gesungen - und jetzt:

Doku-Soaps: Enthüllungssucht erwischt Sarah Connor  [27/06/2005]
Sarah Connor und Familie bald privat an den Bildschirmen.

Angefangen mit der Enhüllungssucht hatte es 2002 mit der Erfolgssendung auf MTV, "The Osbournes". Die abgedrehte Familie begeisterte mit Drogenproblemen, Nachbarnstreit und Geschwisternkrach Millionen von Zuschauern, auch in Deutschland.

Auch die Popsängerin Britney Spears versucht derzeit mit Einblicken in ihr Leben und ihre Ehe mit Kevin Federline ihre etwas verblasste Popularität aufzubessern, wie der Spiegel berichtet.

Jetzt will auch Sarah Connor ihr Leben mit Ehemann Marc Terenzi über den Bildschirm flimmern sehen. In einer neunteiligen Doku-Soap auf ProSieben, will der Gesangsstar Connor Ihr Privatleben unter dem Titel "Sarah & Marc in Love" öffentlich machen. Im Gegensatz zum Pionier der Doku-Soap, Osbourne, will aber das deutsche Musikpärchen weder Kravall noch irgendwelche Sexbekenntnisse bieten. Das Ziel sei, den Leuten zu zeigen, wie normal eigentlich ihr Leben mit Ehemann und Sohn Tyler sei.

Das Millionenspiel wird Realität 1993201

Quelle: www.prosieben.de

 

Das Millionenspiel wird Realität Egozentriker
Egozentriker:

Baaaahhh, wie langweilig!

 
28.06.05 00:40
#29
Kein endloses Fuck-Stakato? Keine sabbernden und grunzenden Gören mit scheiß Frisuren, die rülpsend durchs Bild schlurfen? Keine scheintoten Junkies, die erbarmungswürdig krächzend um ihr Zombie-Gnadenbrot betteln?
Stattdessen "normales" Leben? Dümmlich grinsende Dumpfbacken, denen die Talentfreiheit förmlich auf die Stirn tätowiert ist? Um Gottes Willen, wie unendlich öde!
Welche Hirntoten sollen denn für so nen Scheiß ihre Fettgriffel in Richtung Fernbedienung strecken?
Naja, Hauptsache Sarah "ich treff jedes Fettnäpfchen" Connor glaubt dran.
Das Millionenspiel wird Realität Egozentriker
Egozentriker:

Und?!

 
29.06.05 16:27
#30
Hat's einer gesehen?
Das Millionenspiel wird Realität Happy End
Happy End:

"Spermashow" geht in den Niederlanden auf Sendung

 
25.08.05 21:43
#31
"Spermashow" geht in den Niederlanden auf Sendung

Allen Kontroversen zum Trotz ist die erste "Spermashow" in den Niederlanden auf Sender gegangen.

Unter dem Titel "Ich will ein Kind von Dir und sonst nichts" gingen zwei Frauen auf die Suche nach dem idealen Samenspender. In anrührenden Beiträgen berichtete die 30-jährige Junggesellin Yessica, dass sie nicht zu lange auf den Wunschpartner warten wolle, da die Frauen in ihrer Familie in der Regel schon sehr früh in die Wechseljahre kämen.

Kristel, die mit ihrer Freundin in einer festen Partnerschaft lebt, will hingegen keinen anonymen Samenspender, wie es in den Niederlanden allgemeine Praxis ist. Sie suche einen Mann im Alter zwischen 18 und 55 mit braunen Haaren und blauen Augen, sagte sie allen interessierten Zuschauern. Diese müssen nun entscheiden, ob sie die Show dauerhaft im Programm haben wollen.

Die "Spermashow", wie sie von den Medien griffig betitelt wird, lief im Privatfernsehen von "Big-Brother"-Erfinder John de Mol im Rahmen eines Wettbewerbs um die interessantesten Formate: Dabei zeigen fünf Produzenten eine Woche lang die Pilotsendung einer neuen Show; die Zuschauer entscheiden dann, welche von ihnen auf Sendung bleibt. In einem Konkurrenzvorschlag sollen fünf Prostituierte bei dem Versuch begleitet werden, aus ihrem alten Job auszusteigen und eine Bar zu gründen.

Die Idee zu einer Show mit Samenspendersuche gab es in den Niederlanden bereits im Jahr 2001. Damals löste das Projekt jedoch einen Sturm der Entrüstung aus und führte sogar zu Anfragen im Parlament. Deshalb wurde die Idee zunächst begraben. Auch gegen die Neuauflage gab es jetzt Proteste.
Das Millionenspiel wird Realität Happy End
Happy End:

Regisseur Tom Toelle gestorben

 
28.03.06 17:26
#32
SPIEGEL ONLINE - 28. März 2006, 14:42
URL: 
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,408427,00.html

"Das Millionenspiel"
 
Regisseur Tom Toelle gestorben

Der Fernseh- und Theater-Regisseur Tom Toelle ist im Alter von 74 Jahren gestorben. Toelle wurde 1970 mit dem medienkritischen TV-Film "Das Millionenspiel" bekannt.

München - Toelle starb bereits am Samstag überraschend in München, teilte ein Sprecher seiner Agentur heute mit. Über die genaueren Umstände wurde zunächst nichts bekannt. Tom Toelle machte sich nicht nur als Fernsehregisseur einen Namen, sondern inszenierte immer wieder auch am Theater. Der am 19. Mai 1931 in Berlin geborene Regisseur studierte zunächst Geschichte und Germanistik, befasste sich aber bereits während des Studiums mit Hörspielregie, Werbung, Dokumentationen und Synchronisierung.

Das Millionenspiel wird Realität 2467749
DPARegisseur Toelle (Archivbild von 1994): "Millionenspiel" brachte den Ruhm
Nach einer Regieassistenz am Theater wandte sich Toelle schließlich dem Film zu und etablierte sich mit Inszenierungen wie "Der Reichstagsbrandprozess" (1967). Bekannt wurde er letztlich mit der damals heftig umstrittenen TV-Produktion "Das Millionenspiel", die 1970 ausgestrahlt wurde und hellsichtig die TV-Entwicklung hin zu quotenorientiertem Privatfernsehen und voyeuristischem Reality-TV vorzeichnete. In dem längst zum Klassiker erklärten Film ging es um eine fiktive Fernsehshow, in der ein Kandidat, gespielt von Jörg Pleva, sich auf die Flucht vor Auftragskillern machen musste. Als Lohn für sein Entkommen erwartete ihn eine Million Mark. Zusammen mit seinem Drehbuch-Autor Wolfgang Menge erhielt Toelle dafür den Prix Italia 1971, eine der wertvollsten Ehrungen der Branche, sowie einen Bambi.

Toelle kehrte danach zunächst ans Theater zurück, um nicht als Filmregisseur in Routine zu erstarren. In den folgenden Jahren inszenierte er an renommierten Häusern wie dem Thalia Theater in Hamburg, dem Schillertheater Berlin oder dem Schauspielhaus Zürich. Im Fernsehen feierte er 1985 einen erneuten großen Publikumserfolg mit der Verfilmung des Romans "Via Mala" mit Mario Adorf in der Hauptrolle. Es folgten unter anderem 1990 der kontrovers diskutierte ZDF-Film " Der Bierkönig" und 1991 die Siegfried-Lenz-Verfilmung "La Paloma fliegt nicht mehr" mit Hans Christian Blech und Klaus Schwarzkopf.

Als Meisterleistung bezeichnete die Kritik 1995 Toelles in der ARD ausgestrahlte Verfilmung des Fallada-Romans "Der Trinker" mit Harald Juhnke in der Titelrolle. Im gleichen Jahr debütierte Toelle auch als Opernregisseur mit zwei Produktionen in Essen. Zudem hatte er eine Honorarprofessur für Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg, wo er noch bis zum vergangenen Februar unterrichtet hat. Sein letztes Projekt war den Angaben seiner Agentur zufolge der Fernsehfilm "Wenn die Liebe verloren geht" im Jahr 2002, in dem auch seine Ehefrau Ulli Philipp mitwirkte. Toelle lebte mit ihr in München.

bor/AP

Das Millionenspiel wird Realität Happy End
Happy End:

Dschungelcamp für Behinderte

 
25.11.09 23:35
#33
Das Millionenspiel wird Realität Happy End
Happy End:

Sat.1-Kuppelshow "Schwer verliebt"

 
04.07.11 10:25
#34
(wohl gleichzeitig ´ne Entsorgungsshow für Talkerin Britt Hagedorn)

Sat.1-Kuppelshow "Schwer verliebt"
Hauptsache, es wabbelt

Sat.1 setzt auf Demütigungs-TV fürs breite Publikum: Mit der Kuppelsendung "Schwer verliebt" möchte der Sender etwas von den "Bauer sucht Frau"-Quoten abhaben und inszeniert normale Menschen als Freaks. Das ist ebenso peinlich wie verlogen. Abschalten, bitte!

Für diese Show würde man die Verantwortlichen gerne nachsitzen lassen. Tausend Mal müssten sie in einem muffigen Raum den Satz schreiben: "Ich darf so nicht mit Menschen umgehen." Raus dürften sie erst wieder, wenn sie geloben, jeglichem Kuppel- und Demütigungsfernsehen für immer abzuschwören. Denn "Schwer verliebt" ist schlicht entwürdigend.

weiter: http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,772104,00.html

Das Millionenspiel wird Realität 10942465
Das Millionenspiel wird Realität Grinch
Grinch:

Und die Dicke in der Mitte is das Opfer, oder?

 
04.07.11 10:26
#35
Der Gewalt fehlt es an Stärke, wenn der Verstand die Überhand gewinnt!
Das Millionenspiel wird Realität sportsstar
sportsstar:

Bei welchem Treffen entstand das Foto, Happy?

2
04.07.11 10:40
#36
The only thing, that interferes with my learning, is my education...!
Das Millionenspiel wird Realität Maxgreeen
Maxgreeen:

Fragen

 
04.07.11 10:46
#37
Wird jemand gezwungen da mitzumachen?  Nein
Wenn ja, dann muss gehandelt werden

Wird man gezwungen sich das anzusehen? Nein
Wenn ja dann muss gehandelt werden.
* Qualitätsposting ohne Zusatz von haarsträubenden Behauptungen
Das Millionenspiel wird Realität Dax-Luchs
Dax-Luchs:

Problem erkannt, Problem ..ähh...

 
04.07.11 10:48
#38
Das Millionenspiel wird Realität Maxgreeen
Maxgreeen:

#34 mit der schwangeren Britt in die Mitte

 
04.07.11 10:48
#39
sehen die Flügelläufer rechts und links recht "schlank" aus.
* Qualitätsposting ohne Zusatz von haarsträubenden Behauptungen
Das Millionenspiel wird Realität Happy End

Asylbewerber-TV-Quiz in Niederlanden

2
#40
Asylbewerber-TV-Quiz in Niederlanden

Den Haag — Eine abgelehnte kurdische Asylbewerberin aus Armenien hat in den Niederlanden bei einem TV-Quiz gewonnen, das im Vorfeld für viel Wirbel gesorgt hatte und von den Machern als gezielte Provokation gedacht war. Die junge Frau namens Gulistan gewann bei der am Donnerstabend im öffentlich-rechtlichen Sender VPRO ausgestrahlten Sendung "Weg van Nederland" (etwa: Raus aus den Niederlanden) 4000 Euro - die sie nach ihrer Abschiebung für ihr Leben in Armenien bekommen soll.

In der Sendung stellten fünf abgelehnte Asylbewerber, die seit mindestens neun Jahren in den Niederlanden leben und denen die Ausweisung droht, ihr Wissen über die Niederlande unter Beweis.

Die Macher der zunächst zynisch anmutenden Sendung wollten mit dem Quiz nach eigenen Angaben auf den Umgang mit Asylbewerbern in den Niederlanden aufmerksam machen. "Wir wollten wirklich eine Debatte anstoßen", sagte Marius van Duin, der die Sendung mit entworfen hatte, in einem vor der Quiz-Show ausgestrahlten Beitrag. VPRO-Chefredakteur Frank Wiering erklärte: "Wir wollen zeigen, wie sehr sie (die Quizteilnehmer) Niederländer sind." Es sei darum gegangen, klar zu machen, dass es falsch sei, die Asylbewerber in ihre Heimatländer zurückzuschicken.

In der 50-minütigen Sendung mussten die Kandidaten Fragen rund um Politik, Kultur und Sport in den Niederlanden beantworten und unter anderem die Landkarte der Niederlande mit Gouda-Käse nachstellen. Unter den Kandidaten waren unter anderem ein Medizinstudent aus Syrien und eine Studentin der Luftfahrttechnik aus Kamerun, sie alle sprachen perfektes Niederländisch. Die Verlierer erhielten Trostpreise wie Blumenknollen, ein Überlebenspäckchen oder eine Rettungsweste, auf der Windmühlen abgebildet waren.

Die Gewinnerin Gulistan hatte vergeblich alle rechtlichen Möglichkeiten gegen ihre Abschiebung ausgenutzt. "Haben Sie jetzt gesehen, wie sehr ich eine neue Heimat gefunden habe?", fragte sie nach ihrem Sieg mit einem Knoten im Hals in die Fernsehkamera.

Quelle: www.google.com/hostednews/afp/article/...44f7de8aef600a4e1.301


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