Das Lied der Stümper

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Das Lied der Stümper WALDY
WALDY:

Das Lied der Stümper

9
17.12.04 10:43
#1

Das Lied der Stümper

 


   Gerd: So, alle Minister da?
   Stümper: Jaaa!
   Gerd: Die heutige Kabinettssitzung ist eröffnet! Ich hab da mal ein paar Fragen:
   Gerd: Sag´ mal von wo kommt ihr den her?
   Stümper: Vom regieren bitte sehr!
   Gerd: Sehen alle da so alt aus wie ihr?
   Stümper: Keiner baut so´ n Scheiß wie wir!
   Gerd: Was macht ihr Stümper vor allen Dingen?
   Stümper: Andrer Leute Geld durchbringen!
   Gerd: Hört ihr denn nicht wie die Bürger schrein?
   Stümper: Das geht uns am Arsch vorbei!

 

 

   Chor
   Gerd: Der Pleite–Stümper fängt an – Hans Eichel das Blockflötengesicht pfeift aus dem letzten
   Haushaltsloch! Hey Trittin!
   Trittin: Ja, Chef?
   Gerd: Du bist doch der Dosenstümper. Jetzt sing hier nicht so blöd rum – sag mir lieber, wo ich Dich
   Flasche wieder zurückgeben kann.
   Stümper: Wie wär´s denn mit´ner Ökotonne?
   Zweite Stimme übrigens Stolpi, der lustige Maut-Stümper.
   Stolpe: Gun´ Abend!
   Gerd: Leider ein Uralt-Modell mit Rücktrittsbremse. Und jetzt alle Regierungsstümper zusammen!
   Alle Stümper: Jaaaa!
   Gerd: Auch Strucki, der Truppenstümper.
   Struck: Jawoll!
   Gerd: Und der Pillenstümper: Ulla lalalalalalalalalalala!

 

 

   Gerd: Was muß man als Stümper können?
   Stümper: Schludern, fuschen, mogeln, pennen!
   Gerd: Geht ihr gern in den Bundestag?


   Stümper: Nein das geht uns auf den Sack!
   Gerd: Greift ihr auch mal in die Haushaltskasse?
   Stümper: Da rauf kannst du einen lassen!
   Gerd: Ihr blasst Milliarden in die Welt?
   Stümper: Na und, ist doch nicht unser Geld!
   Gerd: Ja, auch wieder wahr!

 

 

   Chor
   Gerd: He, Clement aufhör`n, wir sind hier nicht bei Christiansen, leg´ dich lieber wieder hin!
   Clement: Yes Sir!
   Gerd: Der Wolle ist nämlich der Superstümper, der kann doppelt so wenig wie alle andern. Ach Leute
   mit Euch ist´s wie in der Losbude: Wo man hinguckt, jede Menge Nieten. Ha, ha, ha - alle singen mit.
   Joschi der Reisestümper, Otto der Opastümper und Edelgard Buhlman, die??? Wer is´n das überhaupt?
   Alle Stümper: Woher soll´n wir denn das wissen, Spacko!
   Gerd: Ha, ha, la, la, lalla ...
   Und jetzt hört alles auf mich, ich bin der Oberstümper, ha, ha, haha, ha ...
   So, alles schön weiter stümpern, nich´!

 

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Das Lied der Stümper 1746724Waldy

Das Lied der Stümper WALDY
WALDY:

1x beleidigend ? S t i m m t !

 
17.12.04 11:52
#2
Die Wahlversprechen zum Thema Steuern:Schröder vor der Wahl: Steuererhöhungen ziehen wir nicht in Betracht. "Steuererhöhungen sind in der jetzigen konjunkturellen Situation ökonomisch unsinnig, und deswegen ziehen wir sie auch nicht in Betracht." (Gerhard Schröder, 26.07.2002, ARD) "Es wird keine Steuererhöhungen geben. Die Steuerbelastung wird nicht steigen, sondern sinken." (Hans Eichel, 15.04.2002, Handelsblatt) "Wir machen die größte Steuersenkung, die es in der Geschichte der Bundesrepublik gegeben hat. Wir reduzieren 2003 und 2005 die Steuern, wir planen keine Erhöhungen." (Hans Eichel, 19.06.2002, Weserkurier) "Es wird keine Steuererhöhungen geben." (Franz Müntefering, 01.10.2002, Bild-Zeitung) "Ich führe keine Debatte über Steuererhöhungen und bin dagegen, an Steuersätzen zu drehen."(Hans Eichel, 30.09.2002, Süddeutsche Zeitung) "Wir haben keine Steuererhöhungen geplant, keine angekündigt und wir werden auch keine machen." (Ludwig Stiegler, 28.09.2002, ARD)      Die Wahlversprechen zum Thema Renten:Was die Beiträge selbst angeht, darf man bei den Krankenversicherungen nie nur das erste halbe Jahr sehen, sondern muss das ganze Jahr sehen. Und da wird es einige, jetzt zu Beginn wirkende Maßnahmen geben, die dafür sorgen werden, dass die Prophezeiungen, die da in die Welt gesetzt werden, nicht eintreten." (Gerhard Schröder 08.09.2002, 2. TV-Duell) "Wir halten die Rentenbeiträge langfristig stabil" (SPD-Anzeige, 18.06.2002, Frankfurter Rundschau) "Was die Beiträge bei der Rente angeht, da muss ich nun darauf hinweisen: ... Und in der Tat ist es natürlich richtig, dass wachsende Arbeitslosigkeit ... natürlich Auswirkungen auf das Rentensystem hat, (auch) auf die Beiträge. Aber deswegen haben wir ja gerade diese große und wichtige Reform gemacht, um das im Griff zu behalten. Und das ist auch so." (Gerhard Schröder, 08.09.2002, 2. TV-Duell) "Bei dem was wir jetzt gerechnet haben, gehen wir davon aus, dass im nächsten Jahr der Rentenversicherungsbeitrag bei 19,3 % liegt. (Franz Müntefering, 14.10.2002, ARD) "Deswegen glaube ich auch, dass es richtig ist, den Beitragssatz anzuheben: auf 19,5, schlage ich vor." (Ulla Schmidt, 31.10.2002, ZDF)   Ps. Worüber wahre ,aufrichtige Sozialisten sich gedanken machen:   Ps."CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer hat nach seinem Amtsantritt im November 2000 noch fünf Monate lang Gehalt von seinem früheren Arbeitgeber RWE bekommen."=   1. Scheiss Gesochs kriegen den Hals nicht voll  ruhrpott  17.12.04 10:37    Das Leben ist schön!Ariva ?    Sonnenschein!!!!    
Das Lied der Stümper WALDY
WALDY:

&U P !

 
14.09.05 22:02
#3
Für alle die gerne der guten alten Zeit der:


 A F R O  A R I V A S


nachtrauern!

Tja , für dieses " braune Schand/Lügenlied" gab es
5 Stück+10 Tage Extrakielurlaub!
Kein Wunder das die ROT / GRÜNE Boardjugend+Alt(last)68er
dieser herrlichen BMketten Zeit nachtrauert.


; )  waldy...ARIVAS Lachmöve&Flughund
Das Lied der Stümper WALDY
WALDY:

& U P !

 
15.09.05 08:30
#4

Ey!


Ja .......Ihr da die nicht Wähler!!!


Warum so traurig,hier werde euch geholfen sein.


ERSTMAL die richtige Wahlkluft aus 10% Cubanischer-Baumwolle + 90%Plaste

 

Das Lied der Stümper 2110521

 

dann das warme köpi/hansa in die LINKE Faust!

 

Auf gehts:

http://www.appd.de/

Bringen Sie ein paar Getränke mit und feiern Sie eine Party, wie sie nur Pogo-Anarchisten feiern können: Laut, fröhlich, exzessiv und asozial!
 Gehen Sie um 16:00 Uhr GEMEINSAM zur Stimmabgabe ins Wahllokal!

Das Lied der Stümper WALDY
WALDY:

& U P !

 
15.09.05 10:11
#5
Für einen der besten aus Gerdys
Super-Gürk-Truppe:

Stolpi, der lustige Maut-Stümper.

Tja....nur die MAUT?
Aber nein was so'n schacki lacki Rotermacht macht der
richtig.......

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Das Debakel um die Einführung der LKW-Maut brachte ihn mächtig in Bedrängnis.

Na und?

Anfang 1992 wurde bekannt, dass Stolpe von der DDR-Staatssicherheit als Inoffizieller Mitarbeiter (IM) "Sekretär" geführt
worden war.

Na und?

Zudem musste Stolpe
einräumen, dass er 1978 mit der Verdienstmedaille der DDR ausgezeichnet worden ist, was er zuvor noch bestritten hatte.

Na und?

Trotz einiger Erfolge bei der Ansiedlung von Biotechnologie- und Medienunternehmen blieb Brandenburg eines der Länder
mit der höchsten Arbeitslosigkeit in Deutschland.

Na und?

Zuletzt sorgten die Pleiten des Luftschiffbauers Cargolifter, des Betreibers der
Rennstrecke Eurospeedway Lausitzring sowie der Chipfabrik in Frankfurt/Oder für Aufsehen. Beide Projekte waren mit
----erheblichen----
Landesmitteln gefördert worden.

Na und?


Als ihn Kanzler Schröder nach der gewonnenen Wahl im September 2002 schließlich rief, ließ sich Stolpe nicht lange bitten,
aufs bundespolitische Parkett zu wechseln. Das Mammut-Ministeramt für Verkehr, Bau und Aufbau Ost verhieß schließlich die
Krönung seiner politischen Karriere. Das Debakel um die Einführung der LKW-Maut und das Betreiberkonsortium "Toll
Collect" drohte zum Stolperstein für Stolpe zu werden.

Na und?


mmer wieder musste der für Ende August 2003 geplante Termin zur Einführung verschoben werden. Mit gravierenden Folgen:

Lastwagen ab zwölf Tonnen Gewicht sollten künftig auf allen deutschen Autobahnen durchschnittlich 12,4 Cent Maut pro
Kilometer zahlen. Der Bundesregierung gehen damit schätzungsweise jährliche Einnahmen von 2,8 Milliarden Euro flöten, von
denen ein Großteil wieder in die Verkehrsinfrastruktur fließen sollte.

Na und?

Tja.....richtig....na und? Der Mann is im Amt!





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Kommt lasst uns singen:

Gerd: Was macht ihr Stümper vor allen Dingen?
  Stümper: Andrer Leute Geld durchbringen!
  Gerd: Hört ihr denn nicht wie die Bürger schrein?
  Stümper: Das geht uns am Arsch vorbei!

Das Lied der Stümper WALDY
WALDY:

& U P !

 
16.09.05 14:48
#6
 

Die Republik der Pfuscher

                Lkw-Maut, Dosenpfand, Steuerrecht und Zuwanderung. Mit
                großem Elan geht die Bundesregierung an notwendige
                Reformen - und scheitert jedes Mal kläglich

               von Sonja Banze und Cornelia Schmergal
               Post aus Berlin kommt in Brüssel am liebsten ganz unten in den
               Stapel. Vielleicht hat man Glück und wird krank oder geht in
               Urlaub. Die Vertretung muss sich dann kümmern. Post aus
               Berlin bedeutet Arbeit. Viel Arbeit und meist noch mehr Ärger.
               Dosenpfand, Lkw-Maut, Steuerrecht - die Beamten auf Brüsseler
               Fluren schlagen die Hände über dem Kopf zusammen, wenn
               "l'Allemagne" wieder eine Reform vorhat. "Die Deutschen sind
               schlecht vorbereitet", heißt es. "Die Deutschen sind bei Kritik
               immer gleich eingeschnappt und spielen beleidigte Leberwurst",
               heißt es. Wie neulich, als Bundesumweltminister Jürgen Trittin
               mit seinem Dosenpfand bei der EU-Kommission in Brüssel

               aneckte und gleich eine Kampagne gegen die Deutschen
               mutmaßte. "Quatsch", rüffelten die Brüsseler zurück. Nur: Die
               Franzosen seien halt besser vorbereitet.
               Reformpfusch made in Germany. Wenn deutsche Technokraten
               erst eine gut gemeinte Reform in die Finger kriegen, wird an ihr
               bis zur Unkenntlichkeit gezerrt und gezogen.
               Wie damals bei der Riester-Rente, die zum Flop wurde, weil
               niemand den Dschungel aus Regelung und Ausnahmeregelung
               verstand. Im Jahr 2000 wollte die Regierung die
               Rentenversicherung zukunftsfit machen - die Reform hielt gerade
               drei Jahre lang. Schon im Herbst steht die nächste Notoperation
               an.
               Wie damals bei der Green Card. Keine klare Arbeitserlaubnis
               ohne Wenn und Aber. Ein Monstrum. Die Folge: Die Green Card
               wurde zur Roten Karte.
               Am Donnerstag dieser Woche war es wieder so weit. Ein
               deutscher Minister musste zurückrudern. Sein Rücktritt wird
               gefordert. Diesmal ist es Manfred Stolpe, der Verkehrsminister.
               Kurz vor dem wahrscheinlich schwersten Verkehrsinfarkt auf
               deutschen Autobahnen hatte der gerade noch die Kurve gekriegt
               und die viel gescholtene Lkw-Maut verschoben - vom ursprünglich
               geplanten 31. August auf den 2. November. Volkswirtschaftliche
               Kosten: mindestens 400 Millionen Euro Einnahmeausfall.
               Nicht, dass der Minister nicht gewarnt worden wäre. Seit
               Wochen hatte ihn die Industrie bekniet. Die Zahl der zur
               Verfügung stehenden, so genannten On-Board-Units (OBU) für
               die Satelliten-Übertragung reiche nicht. Die Zeit für deren Einbau
               in die Lkw reiche nicht. Die Software funktioniere nicht. Und weil
               deshalb die Fahrer anfangs die Maut massenweise manuell an
               den kompliziert zu bedienenden Maut-Automaten berappen
               müssten, seien Mega-Staus an Tankstellen und
               Grenzübergängen vorprogrammiert.
               Auch die immer gereizteren Briefe aus Brüssel, mit der Maut
               abzuwarten, bis man die Sache mit den Ausgleichszahlungen für
               die deutschen Spediteure geklärt habe, blieben ungelesen. Am
               31. August dann endlich der Rückzug aus dem Chaos.
               Zumindest pünktlich.
               Darauf pfiff ein Kabinettskollege. Umweltminister Jürgen Trittin
               führte ein, was besser nicht hätte eingeführt werden sollen. Das
               Dosenpfand. Wohl das deutlichste Beispiel, warum Brüssel
               Berlin nicht mag. Und in diesem Fall hat es die deutschen
               Trinker auf seiner Seite. Die können ihre Dosen und Flaschen
               nämlich noch immer nur dort zurückgegeben, wo sie sie gekauft
               haben - und haben allenfalls noch die Wahl, ob sie ein
               Rückgabe-, Marken- und Zettel-Chaos im Portemonnaie wollen,
               ein neues Sammel-Regal in der Küche anschrauben oder die
               Dosen und damit das Pfand ganz einfach wegschmeißen.


               Brüssel ist Letzteres zwar gleichgültig. Aber als Hoffnung für den
               deutschen Verbraucher gibt es hier zufällig auch
               wettbewerbsrechtliche Einwände.
               Bis zu Kommissionspräsident Romano Prodi wanderte die Akte
               "Dosenpfand"; der hatte Bundeskanzler Gerhard Schröder jüngst
               in einem Brief aufgefordert, die "Aussetzung des Dosenpfands in
               seiner gegenwärtigen Form zu erwägen". Jetzt droht Brüssel mit
               einem Verfahren, sollte bis zum 1. Oktober kein
               bundeseinheitliches Rücknahmesystem existieren, das den
               EU-Regeln entspricht. Das heißt nachsitzen oder die deutsche
               Dose kommt vor Gericht.
               Beleidigte Leberwurst: Bundesumweltminister Trittin raunzte am
               vorvergangenen Freitag öffentlich, Brüssel messe mit zweierlei
               Maß. "Wir haben ein echtes Problem mit der Art und Weise,
               wann einzelnen Kommissaren einfällt, dass ein Vorgang in einem
               Mitgliedsland mit dem EU-Recht kollidiert", klagte der
               Grünen-Politiker. Finnland, Schweden und Dänemark hätten seit
               Jahren ein Dosenpfand - ohne dass die Kommission etwas
               dagegen unternommen habe.
               Lkw-Maut, Dosenpfand - kleine Reförmchen. Nicht so schlimm,
               kann vorkommen. Aber auch wenn's ums Große, ums Ganze
               geht, reformiert Deutschland sich in Grund und Boden.
               Beispiel Zuwanderungsgesetz. Von Ökonomen dringend
               befürwortet, um angesichts des demographischen Weges, den
               die Deutschen nehmen, Arbeitnehmer ins Land zu bekommen
               und die Zuwanderung an der Bedarfslage des Arbeitsmarktes
               orientieren zu können. Das Zuwanderungsgesetz wird seit zwei
               Jahren zerpflückt. Es passierte den Bundestag, es passierte
               nach dem "Theater" (an dem wieder Stolpe beteiligt war, damals
               noch nicht Herr über den Verkehr, sondern über Brandenburg)
               den Bundesrat, scheiterte im Verfassungsgericht aus formalen
               Gründen, kam durch die Hintertür unverändert wieder in den
               Bundestag, passierte diesen, scheiterte mit Ansage im Juni im
               Bundesrat und liegt jetzt vor einem sechsköpfigen Ausschuss
               des Vermittlungsausschusses. Mit 128 Änderungswünschen der
               Union am Rand. Entscheidung: nicht vor Oktober. Zwei Jahre und
               128 Anmerkungen für 300 000 Zuwanderer, denn nur so viele
               müssten nach Schätzung von Arbeitsmarktexperten netto jedes
               Jahr nach Deutschland kommen.
               Ähnlich das Theater um die größte Reform aller Zeiten,
               Hartz-Reform genannt. Groß verkaufte Hoffnung, die
               Arbeitslosigkeit in Deutschland zu halbieren.
               Wortneuschöpfungen wie Minijobs, Ich-AG, Job-Floater,
               Personal-Service-Agenturen (PSA) machten die Runde - ein
               Gesamtkunstwerk, 1:1 sollte es umgesetzt werden. Es endete
               fein säuberlich zerlegt in Hartz I, II, III und IV, dafür aber um
               einige Kilo Akten schwerer. Das schlichte Vorhaben "Zeitarbeit"
               wurde zu Tarifvertragsverhandlungen und einer derart
               komplizierten und unwirtschaftlichen Konstruktion, dass die mit
               dem Vermittlungsgeschäft bestens vertrauten Zeitarbeitsfirmen
               schnell abwinkten. Ergebnis: Statt 780 000 Arbeitslosen helfen
               die PSA derzeit gerade mal 2340.
               Das Vorhaben, dass Arbeitgeber frühzeitig die Arbeitsämter über
               eine Kündigung informieren, endete damit, dass die
               Bundesanstalt für Arbeit unterschiedliche Fälle konstruierte, die
               zu jeweils unterschiedlichen Meldezeitpunkten des gekündigten
               Arbeitnehmers führen. Ergebnis: Seit Jahresanfang laufen Hartz I
               und II - ohne nennenswerten Erfolg.


               In diesen Tagen ist die Politik dabei, ein weiteres schlichtes
               Vorhaben, nämlich die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und
               Sozialhilfe, kompliziert zu machen, indem sie über "abpuffernde
               Zuschüsse" nachdenkt, die den fortan weniger bekommenden
               Arbeitslosenhilfeempfängern überwiesen werden sollen. Ganz zu
               schweigen davon, dass die Verwaltung des Ganzen der BA
               aufgetragen wird, die eigentlich eine "schlanke
               Arbeitsvermittlungsagentur" werden sollte.
               Und dann - Deutschland und die Steuern. Eine traurige
               Geschichte, die so motiviert begann. Das Vorziehen der
               Steuerreform? Geht nicht! Wollen wir nicht! Nicht finanzierbar! So
               hieß es lange in Regierungskreisen. "Hirngespinste",
               kommentierte Bundesfinanzminister Hans Eichel am 27. Januar
               Gerüchte, die Bundesregierung plane ein Vorziehen der
               Steuerreform. "Dafür ist kein Geld da", sagte Wirtschaftsminister
               Wolfgang Clement am 6. März. Alles "Falschmeldungen", so
               Bundeskanzler Gerhard Schröder am 5. Juni.
               Vielleicht war aber gerade ein Gerücht schuld, dass die
               Steuerreform dann doch so schnell vorgezogen wurde. Nur, von
               Voraussetzungen und Finanzierungsbedingungen war da längst
               keine Rede mehr. Stille Post. Das Vorziehen der Steuerreform -
               mit dem der Kanzler die Konjunktur doch eigentlich anregen
               wollte - muss kommen, sofort, schließlich rechneten jetzt alle
               damit.
               Die Regierung gab auf. Nach der eilig angesetzten Klausurtagung
               des Bundeskabinetts in Neuhardenberg verkündete Schröder am
               29. Juni, die Steuerreform werde vorgezogen. Irgendwie wolle
               man Subventionen abbauen, irgendwie auf
               Privatisierungseinnahmen hoffen, irgendwie auch neue Schulden
               in Kauf nehmen.
               Ausgerechnet Bundesfinanzminister Hans Eichel, der seine
               Konsolidierungspläne jetzt auf lange Zeit beerdigen muss, sollte
               flugs ein Finanzierungskonzept ausarbeiten. Knapp 16 Milliarden
               Euro wird das Steuergeschenk schließlich kosten, allein sieben
               Milliarden davon muss der Bund schultern. Der Plan steht. Die
               Finanzierung längst nicht. Das muss wie Porsche-Kaufen sein.
               Es macht gute Laune. Um das Geld dafür sollen sich andere
               kümmern. Nur nicht die Stimmung verderben lassen.
               Das trifft auch zu für den Zauber der Gesundheitsreform.
               Unions-Verhandlungsführer Horst Seehofer pries sie als
               "Jahrhundertwerk" an. Doch die Euphorie hielt gerade vier Tage.
               Es war Sonntagnacht, als sich die Unterhändler von Union und
               SPD auf einen Kompromiss zur Gesundheit einigten. Schon am
               Donnerstag erklärte Seehofer, im Jahr 2007 sei wohl die nächste
               große Reform fällig. Drei Tage später zog Ulla Schmidt nach:
               "Die nächste große Reform muss spätestens 2010 stehen."
               Die Reform ist schon überholt, der Kompromiss ein kleiner Wurf,
               der die Patienten zur Kasse bittet, doch die Strukturen im
               Gesundheitssystem kaum ändert. Um überhaupt irgendwie im
               nächsten Jahr Beitragssatzsenkungen zu produzieren, bedurfte
               es eines mehrstündigen Gespräches mit den Chefs der
               Krankenkassen im Bundesgesundheitsministerium. Auf zehn
               Milliarden Euro hatten die Unterhändler das Einsparpotenzial für
               die Kassen aus der Reform geschätzt - und dabei verdrängt,
               dass die Kassen ihrerseits auf sieben Milliarden Euro Schulden
               sitzen. Zu dumm auch. AOK und Co. hatten deshalb daran
               gezweifelt, ihre Beitragssätze wie politisch gefordert auf im
               Schnitt 13 Prozent senken zu können. Auch dieser Krach endete
               schließlich mit einem Kompromiss: Die Kassen versprechen,
               ihre Beitragssätze im nächsten Jahr um etwa ,7 Prozentpunkte
               zu senken und können im Gegenzug ihren Schuldenabbau über
               vier Jahre strecken. Erst bis 2007 werden die Beitragssätze
               demnach auf 13 Prozent sinken.
               Und wenn das mit den Steuern und den Sozialfinanzen dann
               doch wieder alles nicht so funktioniert, dann gibt es bald zur
               Abwechslung mal Post aus Brüssel nach Berlin. Im blauen
               Umschlag.
               


                                                     


Das Lied der Stümper WALDY
WALDY:

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17.09.05 09:47
#7

 

 

 

Das Lied der Stümper 2115670

   

 

   

ERGO:
 
Börsenspiel / Depot Platz
Depot 2005 549/555

Boardmail schreiben
ID markieren, ignorieren
Regelverstoß

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Lied der Stümper 2115670

  

 

 

 

Das Lied der Stümper WALDY
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17.09.05 10:06
#8
Bundesfinanzminister Hans Eichel: Vor zwei Jahren ist der Spar-Hans zum Schulden-Eichel geworden: Minus, wohin er auch blickt


 

 

Mit Musik ins Armenhaus - seit Jahrzehnten und mit beiden Händen gibt der Staat mehr Geld aus, als er verdient. Gigantische 1,4 Billionen Euro zu viel. Wo kommt das viele Minus her? Wer sind die Täter? Wer die Opfer? Eine Spurensuche im Land der Schulden.

Sie stand am Schalter und rechnete: Konto am Anschlag und noch drei Wochen Leben übrig in diesem Monat. Wie viel sind drei Wochen Leben? "Sie wollen umschulden?", fragte der Mann. "Ja. Den Dispo und drei Wochen Leben", sagte sie. "14 Prozent Zinsen, fünf Jahre Laufzeit", sagte der Mann. Sie nickte, schluckte, freute sich, bitte schön, danke schön, auf der Straße hatte sie einen flauen Magen. Sie dachte: Die Schulden erleichtern mein Jetzt und verderben mein Morgen. In der Nacht konnte sie nicht schlafen.

Auf jedem Einwohner in Deutschland lasten 16.834 Euro Miese, und jeden Tag werden es zwei Euro mehr. Einfach so. Ohne neues Auto, ohne Luxuskreuzfahrt, ohne jede Prasserei. Wegen schlichter Anwesenheit in einem Land, das 16.834-mal 82,5 Millionen zu viel ausgegeben hat - zunächst für das Jetzt, dann mehr und mehr für das Damals. So ist heute zu wenig übrig für das Morgen. Ein Wunder, wie tief und gut die Deutschen schlafen.

 

Der Bund der Steuerzahler sagt, das in Deutschland die Schulden der öffentlichen Haushalte um 2.534 Euro pro Sekunde steigen. Ende des Jahres wird das Land mit 1399.088.061.230 Euro verschuldet sein, ein Zahlenungeheuer, zu gigantisch zum Kapieren. Mit 1,4 Billionen Euro könnte man jedem Menschen auf der Erde 459 Kugeln Eis kaufen. Oder sechs Flaschen feinsten Champagners. Wenn man es hätte. Man hat es aber nicht. Man hat es ausgegeben. Man gibt es immer weiter aus. Seit Jahrzehnten.

Gibt aus und streitet sich darüber. Gibt weiter aus und streitet weiter, jedes Jahr. Für 2005 hat Hans Eichel ermittelt, dass er 258,3 Milliarden Euro ausgeben und 194,5 Milliarden einnehmen wird. Dazwischen klafft ein Krater von 63,8 Milliarden. Viele Luftbuchungen. Wenig Hoffnung. Zu viele "Wenn". Wenn die Wirtschaft zwischen 1,5 und zwei Prozent zulegt, wenn die Verkäufe von Post, Telekom und Flughäfen 15,4 Milliarden bringen, wenn die Lkw-Maut 3,4 Milliarden anspült ... Und wenn nicht? Dann sieht es noch viel schlimmer aus. Dann weiß der Spar-Hans wieder weder ein noch aus. Dann wird er sich das vierte Jahr in Folge mit den EU-Kollegen streiten. Wohin er guckt, nur Loch an Loch. Dabei hat er sein Schwein doch so geliebt! Hat es verteidigt, immer wieder. Hat den anderen Ministern in letzter Sekunde noch den Hammer aus der Hand gerissen! Manchmal. Immer seltener. "Hans, jetzt lass mal gut sein", hat ihn der Kanzler vor zwei Jahren angeraunzt. Da hat er es gut sein lassen. Da hat er selbst zum Hammer gegriffen.

Niemand kann ständig mehr ausgeben, als er hat. Das ist eine Binsenweisheit. Doch bei der Verschuldung des Staates will diese Binse einfach keiner wahrhaben. Stattdessen: das alte Spiel zwischen Politikern und Wahlvolk. Wollt ihr weniger Subventionen? Nein! Wollt ihr weniger soziale Sicherheit? Nein! Was wollt ihr dann? So viel wie immer! Und so werden Jahr für Jahr 59 Milliarden Euro an Subventionen in Bauwirtschaft, Bergbau oder Schnittblumen und Hundefutter gepumpt. So werden gut 80 Milliarden für die leeren Arbeitslosen- und Rentenkassen bereitgestellt. So werden Kredite aufgenommen, für deren Zinsen 15 Prozent der gesamten Steuereinnahmen verbraucht werden.

 

 

 

 

Mit Musik ins Armenhaus!

 

 

 

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Das Lied der Stümper WALDY
WALDY:

& down

 
19.09.05 08:50
#9
Wenn Merkel die samtige Stimme + das Aussehen ,mit diesen
nicht gefärbten Haaren von Gerd
gehabt hätte, wäre die Wahl sicherlich anders ausgegangen.
Aber so hat es Gerd ,der phasendreschende Rote König, es wieder geschaft.


......es hatt alles nix genützt.
Die mehrzahl der Deutschen bekommt das was sie wollen.

Rot-TiefRot-Grün









Das Lied der Stümper WALDY
WALDY:

Frontalangriff auf die Lachmuskeln oder:

 
02.11.05 12:58
#10

  " Die ROTE-Das Lied der Stümper 2204076-aus Berlin"

 

Gerd will...aber darf nicht

Münti soll ...aber will nicht

Ossicar... ist weg

Platzeck...gePlatz&weg

Gabriel...als roter Erzengel

 

 

.............Das Lied der Stümper 2204076

Da soll noch mal einer sagen das rot nur Kummer bringt.....

 

Das Lied der Stümper WALDY
WALDY:

'

 
02.11.05 20:04
#12

 

 

 

                                              Das Lied der Stümper 2205349

 

 

.....und das keiner sagt, er hätte es nicht gewusst!

Das Lied der Stümper WALDY

Pinocchio mit Pausbacken

 
#13

Meine Idee...höhlt dem Gerd seine Nase aus.

Voila'

...................fertig ist die hälfte der benötigten Gasleitung.

 

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MfG

    Waldy

 

 

 

 

 

Ps.

Schöne Weihnachten an die Boardsozis!!!!

 

Das Lied der Stümper 2275711blog.artikel-20.de/img/santa-schroeder.jpg" style="max-width:560px" >



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