Das kommt nicht in die Tüte

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Das kommt nicht in die Tüte joker67
joker67:

Das kommt nicht in die Tüte

 
23.08.05 17:53
#1
Düsseldorf (rpo). Der erste Schultag bedeutet für die i-Dötzchen einen gewaltigen Schritt, plötzlich kann man nicht mehr herumspringen wie im Kindergarten sondern muss den halben Tag lang auf einem Stuhl sitzen und fleißig im Unterricht mitarbeiten. Um den Schritt zu versüßen, gibt es die Schultüte. Doch was gehört dort hinein? Eine Expertin verrät es Ihnen hier.
Groß und bunt, rund oder sechseckig ist sie und enthält zahlreiche kleine Überraschungen. Was sich in ihr verbirgt, erfahren die Kinder jedoch erst, wenn sie ihren ersten Schultag tapfer gemeistert haben.

Mechthild Winkelmann von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen weiß jedoch schon, was die Kinder häufig erwartet: viele abgepackte Süßigkeiten. "Die Eltern wollen ihren Kindern etwas schenken, was in der Schultüte nicht verschmiert", sagt Winkelmann. "Ich rate jedoch dazu, stattdessen lieber Bananen und Orangen zu nehmen".

Um diese "gesunde" Schultüte noch zu ergänzen, sollen auch Produkte aus fairem Handel, wie zum Beispiel Schokoriegel und Gummibärchen eingepackt werden. Auch über Spielzeug oder erste Schulmaterialen wie Radiergummis oder Stifte freuten sich die Kinder, weiß Winkelmann.

Freude am ersten Schultag hat auch der Süßigkeitenhersteller Haribo. "Wir haben in den Supermärkten extra Pappregale mit Gummibärchen, Lakritzschnecken und Co. aufgestellt", erzählt Pressesprecher Marco Alfter.

Süßigkeiten waren auch schon vor etwa 200 Jahren zum Schulanfang beliebt, wie die Volkskundlerin Andrea Rudolf von der Universität Münster weiß. Nicht nur die Eltern, sondern auch die Lehrer schenkten den Kindern damals Zuckergebäck und Brezeln. Von Mitteldeutschland aus verbreitete sich der Brauch in ganz Deutschland. "Besonders beliebt war die Schultüte in Städten und in protestantischen Gegenden", betont Rudolf.

In Nordrhein-Westfalen sei die Schultüte allerdings erst im 20. Jahrhundert populär geworden, erklärt die Volkskundlerin. "Die Schultüte war damals auch Statussymbol. Stolz ließ man sich mit ihr vom Fotographen ablichten", erzählt sie. In einigen Gegenden war auch der Zuckertütenbaum beliebt - ein Holzgerüst, an dem selbstgemachte Zuckertüten aufgehängt wurden.

Schultüten wie früher selber basteln - diesen Trend macht Verbraucherschützerin Mechthild Winkelmann immer häufiger aus. "Ich schätze, etwa die Hälfte der Schultüten werden mit Pappe, Papier und ganz viel Glitzer und Schleifchen selbstgemacht", sagt sie. Wem das zuviel Arbeit ist, der kann natürlich auch zu gekauften Tüten greifen.

Fünf Spitzenreiter kann Steffen Kern von der Kaufhaus Warenhaus AG für dieses Schuljahr bei den Schultüten ausmachen. "Besonders beliebt sind Schultüten mit Prinzessinnen, Dschungel- und Fußballmotiven, der Comicfigur Winnipuh und der Puppenfigur Mila", weiß Kern.

Für den Inhalt der Tüten greifen die Eltern gerne bei Produkten mit Diddl-Maus-Motiven zu. Und davon gibt es viele: Schlüsselanhänger, kleine Blocks, Radiergummi oder Plüschtiere. Die lachende Maus mit den riesigen Füßen ist mittlerweile überall dabei. Mit von der Partie sind auch Artikel mit Disney-Figuren.
Das kommt nicht in die Tüte Talisker
Talisker:

Yo

 
23.08.05 17:59
#2
Pack da mal Bananen und Orangen rein - dein Blag ist sofort Held der Klasse und darf sich das noch in der 4. anhören ;-)
Gruß
Talisker
Das kommt nicht in die Tüte joker67
joker67:

*g* o. T.

 
23.08.05 18:00
#3
Das kommt nicht in die Tüte Herr Greif
Herr Greif:

Da bin ich ja froh,

 
23.08.05 18:00
#4
dass wir bereits letztes Jahr unserer Tochter nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen die Tüte gefüllt haben.

Gruß,

greify
Das kommt nicht in die Tüte Talisker
Talisker:

Und?

 
23.08.05 18:01
#5
Held der Klasse?
Sach ich doch!
Das kommt nicht in die Tüte Herr Greif

Und nachher...

 
#6
das special happy meal....
Das kommt nicht in die Tüte 14035


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