CSU total bekloppt

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CSU total bekloppt spalter
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CSU total bekloppt

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23.05.07 16:11
#1
Rüder Tritt in Söders Unterleib

© Jörg Koch/DDP Auch sein Privatleben ist jetzt öffentlich: CSU-Generalsekretär Markus Söder
Von Hans Peter Schütz

Die Schlammschlacht in der CSU geht in eine neue Runde: Nach Horst Seehofer steht nun Markus Söder am Pranger: Die "Bunte" berichtet über die uneheliche Tochter des Generalsekretärs. Eine Enthüllung à la Seehofer ist das nicht, politische Bedeutung im CSU-Machtkampf hat die Geschichte dennoch.

Im internen CSU-Machtkrieg unterhalb der Gürtellinie ist jetzt fast erwartungsgemäß eine neue Frontlinie eröffnet worden. Die "Bunte" titelt in ihrer jüngsten Ausgabe, die am Donnerstag erscheint: "Markus Söder - Der CSU-Politiker und seine zwei Familien." Und blätterte dann über vier Seiten hinweg im nicht ganz mustergültig geordneten Familienleben des CSU-Generalsekretärs.
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"Das Gerede der CSU ist unerträglich"
Aufgewärmt wird dabei, was in der CSU längst bekannt, aber bisher so markant nicht öffentlich thematisiert worden ist: Auch das Familienleben Söders weist Brüche auf, die nicht jenen Moralvorstellungen entsprechen, die offiziell in der CSU ganz hoch gehalten werden. Er ist Vater der achtjährigen unehelichen Tochter Gloria Sophie - dem Vater sei sie "wie aus dem Gesicht geschnitten", berichtet die Illustrierte. Ihre Mutter ist demnach Ulrike B., eine Medienkauffrau und CSU-Wählerin aus Nürnberg, wo auch Söder zu Hause ist.

Ulrike B. ist laut Darstellung der "Bunten" sauer, allerdings weniger auf Söder als auf die CSU: "Das ganze Gerede der CSU über ihre Familien- und Kinderpolitik ist unerträglich." Die Partei kümmere sich doch nur um verheiratete Haus- und Karrierefrauen. "Alleinerziehende Mütter, die für ihre Existenz arbeiten müssen, existieren für die CSU gar nicht." Söder, so Ulrike B. gegenüber der "Bunten", habe dank seiner Tochter sogar Steuervorteile. "Gloria steht zur Hälfte mit auf Markus' Steuerkarte. Das ist gesetzlich so vorgeschrieben", sagte sie der Illustrierten.


Liebe im Sonnenstudio
Verheiratet ist Söder nicht mit Ulrike B., sondern mit Karin Baummüller-Söder, derzeit hochschwanger mit ihrem dritten Kind. Ulrike B. hatte Söder im Sommer 1991 in einem Sonnenstudio kennen gelernt. Söder sei ins Studio gekommen, wo sie gerade gejobbt habe, und habe sofort nach ihrer Telefonnummer verlangt. Ein festes Paar seien sie allerdings nie gewesen, berichtet Ulrike B. weiter. Als sie Söder von der Schwangerschaft erzählt habe, sei der sofort auf Distanz zu ihr gegangen. Er habe ihr erklärt, dass er sie auf keinen Fall heiraten werde. "Ich glaube, ich war ihm wohl zu arm", sagte Ulrike B. der "Bunten". Im Dezember 1998 hat sie Gloria zur Welt gebracht, im Dezember 1999 hat Söder dann standesamtlich Karin Baummüller geheiratet.  
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Dass das an sich bekannte Privatleben Söders, der parteiintern als Charmeur gilt, gerade jetzt publizistisch hochgezogen wird, ist natürlich kein Zufall. Zwar ist der Nachrichtenwert der Geschichte gering und sie hat bei Weitem nicht die politisch-moralische Sprengkraft der "Bild"-Berichterstattung über den Ehebruch von Verbraucherschutzminister Horst Seehofer.

Dennoch ist es kein positives Bild, das die Illustrierte von Söder zeichnet. In einigen Passagen des"Bunte"-Berichts wird er als jemand dargestellt, der ein uneheliches Kind in die Welt setzt und sich pflichtbewußt aber mit nur geringem Interesse darum kümmert. Deshalb gehen Kenner der CSU-Interna davon aus, dass es sich um eine Revanche derjenigen handelt, die Seehofer zu Unrecht an den Pranger gestellt sehen. Söder selbst wollte sich auf Anfrage von stern.de nicht zu dem Bericht der "Bunten" äußern.

Dass Seehofers mehrjährige außereheliche Liaison dieses Jahr überhaupt öffentlich wurde, steht in engem Zusammenhang mit dem Machtkampf um die Nachfolge von Edmund Stoiber als CSU-Vorsitzender. CSU-intern wird Söder verdächtigt, Seehofer über die "Bild"-Zeitung geoutet zu haben, um dessen Chancen zu schmälern, CSU-Chef anstelle von Ernst Huber zu werden. Beweise für diese These gibt es bisher nicht. Aber als absolut sicher gilt, dass Söder unter einem CSU-Vorsitzenden Seehofer nicht die geringste Chance hätte, erneut Generalsekretär zu werden.  
Krieg unterhalb der Gürtellinie
Ob er unter dem künftigen bayerischen Ministerpräsidenten Beckstein mit einem Ministerposten entschädigt wird, gilt als fraglich. Söder hat in der CSU-Landtagsfraktion einerseits zahlreiche Gegner, andererseits ist er untern den jüngeren CSU-Politikern eines der wenigen politischen Schwergewichte. Auch in der Berliner CSU-Landesgruppe genießt Söder wenig Sympathie, der CSU-Landesgruppenvorsitzende Peter Ramsauer ist ein ausgewiesener Söder-Gegner.

In der CSU-Führung werden die "neuen" Enthüllungen, die intern natürlich längst bekannt sind, mit Entsetzen gesehen. Der Krieg unterhalb der Gürtellinie nehme immer unappetitlichere Formen an, die die CSU insgesamt beschädigten, heißt es. Insider weisen darauf hin, dass es in der Partei auch in noch weiteren Fällen "sehr menschele." Wenn jetzt ein Kampf jeder gegen jeden auf diesem Niveau ausgetragen, würden die Wahlchancen der CSU bei den bevorstehenden Kommunalwahlen und der Landtagswahl im Jahr 2008 erheblich beschädigt. Schon gewinnt der Gedanke innerparteilich an Boden, es sei wohl am besten, wenn Stoiber über den angekündigten Rücktrittstermin im September hinaus in Amt und Würden bleibe.


     Artikel vom 23. Mai  
CSU total bekloppt ottifant
ottifant:

Ei ei ei

 
23.05.07 16:16
#2
der heilige Markus tztztz.
CSU total bekloppt Talisker
Talisker:

Du spinnst wohl?!

2
23.05.07 16:16
#3
1. Hier werden heute nur eigene arivaspezifische Befindlichkeiten ausgetauscht.
2. Diese Meldung muss unterdrückt bleiben, geht doch nicht, sowas.
Gruß
Talisker
bekennendes Mitglied im SöderFanClub

P.S.: Mönsch, hat das Mädel ein Glück - "dem Vater sei sie "wie aus dem Gesicht geschnitten"". Da werd ich glatt neidisch.
CSU total bekloppt Talisker
Talisker:

Hehe,

 
23.05.07 16:20
#4
war klar, dass ottifant das auch zu würdigen wusste. Ist er doch wie ich ein Liebhaber von CSU-Interna ;-) Die sind aber auch zu drollig, die Jungs (und zunehmend auch die Mädels).
Gruß
Talisker
CSU total bekloppt ottifant
ottifant:

Die Augsburger Puppenkiste

 
23.05.07 16:31
#5
dagegen ist nur ein kleines Theater.  
CSU total bekloppt ottifant
ottifant:

Achtung! Nur für Talisker

 
23.05.07 16:51
#6
.  
CSU total bekloppt 99535
CSU total bekloppt Talisker
Talisker:

Danke vielmals

 
23.05.07 18:40
#7
Er is aber auch schnuckelig.
Gruß
Talisker
bekennendes Mitglied im SöderFanClub

CSU total bekloppt spalter

weiter geht`s im Irrenhaus

 
#8
Seehofer sammelt Sex-Material über Parteifreunde

© Andreas Gebert/dpa Horst Seehofer ist der Hauptdarsteller der Schlammschlacht um den CSU-Vorsitz
Von Hans-Peter Schütz

Der CSU-Schmutzkrieg um die Macht wird jetzt richtig dreckig. Er habe einige Briefe von ehemaligen Geliebten von CSU-Politikern, offenbarte Horst Seehofer dem stern. Seehofer, selber unter Druck wegen seiner Langzeit-Affäre, sagte drohend: "Ich weiß viel."

Seit heute weiß die CSU, dass der Machtkampf um den CSU-Vorsitz noch viel schmuddeliger werden könnte, als er bisher schon war. In den Mittelpunkt rückt die Frage: Wer hat Horst Seehofers Verhältnis mit seiner Berliner Geliebten Anette F. durchgestochen, die in wenigen Wochen ein Kind von ihm zur Welt bringen wird?


"Ich weiß, wer es war"
In der neuen Ausgabe des stern lässt sich Seehofer mit dem drohenden Satz zitieren: "Ich weiß, wer es war, und ich habe dafür gesorgt, dass er weiß, dass ich es weiß." Und der Agrarminister macht keinen Hehl daraus, dass ihm reichlich Briefe zugehen, in denen ihm von ehemaligen Geliebten von CSU-Politikern kompromittierendes Material angeboten wird.

"Ich bin gut informiert. Ich weiß viel. Ich habe viel Material", sagt er - und das klingt ziemlich drohend. Besuchern seines Büros hat er zum Beispiel den Brief einer jungen enttäuschten Frau, der ehemaligen Geliebten eines Parteifreundes, gezeigt, in dem ihm angeboten wird, ihn mit weiteren Details über das Liebesleben des Mannes zu versorgen, der die Seehofer-Affäre durchgestochen hat. Offensichtlich sammelt Seehofer aber nicht nur Material über den von ihm nicht namentlich genannten "Durchstecher" seiner eigenen Affäre, sondern auch über andere aus der CSU-Führung.


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Der stern schreibt nach Gesprächen mit Seehofer: "Er sieht sich bestätigt in seinem von Erfahrung gesättigten Glauben, dass Politik im Grunde ein großes Ganovenstück ist, eine Welt von Halbverbrechern, in der nut die härtesten überleben. Und er will weiter zu den Härtesten gehören."

Seehofer erzählt weiter, noch heute habe er die entsetzten Blicke von Erwin Huber und Günther Beckstein in der internen Sitzung vor Augen, in der er erklärte, er werde den "Durchmarsch" für die ausgekungelte Neubesetzung von Regierungs- und Parteichef nicht akzeptieren. In der CSU, so Seehofer weiter, hätten einige versucht, ihn im Moment seiner "Handlungsunfähigkeit" auszutricksen wie einen Politlehrling der Jungen Union. Jetzt aber guckten sie blöd. "Der medizinische Ausdruck dafür wäre wohl: Schock", sagt Seehofer dem stern zufolge.


Erneut lässt Seehofer offen, in welcher Beziehung er zurzeit zu seiner Ehefrau steht. Keine Bestätigung gibt er dafür, dass ihr Auftreten bei der jüngsten Konferenz der EU-Agrarminister in Mainz ein Versöhungssignal sei, wie dies verschiedentlich in den Medien interpretiert wurde.

Über seine Beziehung zu seiner jungen Geliebten sagt Seehofer: "Das war keine Hallodri-Geschichte, das war was Ernsthaftes. Er selbst gibt sich ganz gelassen: "Ich habe nicht das Gefühl, in einem besonderen Stress oder in einer besonderen Ausnahmesituation zu sein." An der Basis begegneten ihm die Leute "ganz normal". Sogar der Bischof von Eichstätt, mit dem er vor einpaar Wochen bei einem offiziellen Anlass zusammen stand, habe ihn nicht auf die Affäre angesprochen.

In der CSU wird die neueste Phase im Kampf um den CSU-Vorsitz mit Entsetzen zur Kenntnis genommen. Dagegen seien, so heißt es, selbst die einstigen Eskapaden von Franz Josef Strauß "Kinkerlitzchen" gewesen. Bislang verfolgte man in der Münchner Staatskanzlei den Schmutzkrieg mit Gelassenheit. Die Umfragewerte der CSU, so wurde betont, lägen derzeit zwischen 54 und 56 Prozent. Dies sei im Vergleich zu den CDU-Werten ein hervorragendes Ergebnis. Dennoch hofft man, dass nicht noch weitere Zuspitzungen im Machtkampf erfolgen.


Huber hält sich zurück
Positiv wird in der CSU-Spitze bewertet, dass sich Huber bisher nicht provozieren ließ. Seehofers Konkurrent weilte diese Woche in Berlin zu Hintergrundgesprächen mit Journalisten. Dabei zeigte er sich davon überzeugt, dass er die Abstimmung auf dem CSU-Parteitag im Dezember gewinnen werde. Noch immer hat es den Anschein, dass Ministerpräsident Stoiber, wie ursprünglich einmal geplant, auf einen Nachfolger Seehofer hofft. Aber selbst aus der Staatskanzlei ist inzwischen der Satz zu hören: "Wir wagen keine Prognose mehr über den Ausgang."  
     Artikel vom 31. Mai 2007

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