CONSORS WEEKLY NEWSLETTER Nr. 2001/04

Vontobel Werbung

Passende Knock-Outs auf Deutsche Post AG

Strategie Hebel
Steigender Deutsche Post AG-Kurs 5,06 8,36
Fallender Deutsche Post AG-Kurs 3,87 10,05 14,85
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VH74664 , DE000VY0S578 , DE000VJ5NRL6 , DE000VX1DW84 , DE000VX1EVN4 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Thema
abonnieren
Beiträge: 2
Zugriffe: 626 / Heute: 1
Technology All S. 3.707,86 +2,39% Perf. seit Threadbeginn:   +30,00%
 
index:

CONSORS WEEKLY NEWSLETTER Nr. 2001/04

 
27.01.01 20:46
**************************************************

        CONSORS WEEKLY NEWSLETTER Nr. 2001/04
     Der kostenlose, wöchentliche Newsletter der
Consors Discount-Broker AG   Freitag, 26. Januar 2001

**************************************************


       THEMEN DIESER AUSGABE:

        1. CONSORS INTERN
        2. MARKTANALYSE DEUTSCHER MARKT

        3. GEWINNER UND VERLIERER DER WOCHE
        4. CONSORS FAVORITEN

        5. MUSTERDEPOT
        6. NEUER MARKT REPORT

        7. NICE*LETTER-EMPFEHLUNG
        8. EMPFEHLUNGEN INLAND

        9. EMPFEHLUNGEN AUSLAND
       10. DISCLAIMER


**************************************************

1. CONSORS INTERN
**************************************************

Bernd Förtsch übernimmt die Beratung von drei neuen Fonds

Die Hauck & Aufhäuser Investment Gesellschaft S.A. hat am 15.11.2000
drei neue Fonds aufgelegt, die in Deutschland seit dem 23.01.2001
zugelassen sind. Auch bei diesen drei neuen Fonds schenkt die H & A
Investment wieder Bernd Förtsch ihr Vertrauen und hat ihm und seinem
Team die Anlageberatung für diese neuen Fonds übertragen. Die Teil-
fonds investieren in die nach H&A-Ansicht zukunftsträchtigen Märkte
Ökologie und Ökonomie, Banken und Versicherungen sowie in die Bereiche
Venture Capital und Unternehmensbeteiligungen. "In Zeiten des immer

stärker werdenden Umweltbewusstseins und der knapper werdenden Energi-
en setzt man mit dem Fonds H & A LUX DAC NEW TECHNOLOGY (WKN 563 515)
auf Aktien börsennotierter Gesellschaften, die sich besonders mit den
Bereichen Ökologie und Ökonomie auseinandersetzen," so die Initiato-
ren. Subadvisor für diesen Fonds ist Jürgen Bulling, Geschäftsführer
der SAM Sustainability Group in der Schweiz, der seit 1999 einen eige-
nen Fonds managt. Im Bereich Sustainability beliefert er u. a. die
Deutsche Bank und Credit Suisse mit seinen einmaligen Konzepten. Der
H & A LUX DAC ASSEKURANZ-FONDS (WKN 563 514) will Chancen in europäi-
schen Banken- und Versicherungsaktien, "deren Wertpapiere stark unter-
bewertet sind", suchen. "Die überdurchschnittliche Performance der
Versicherungsbranche zeigt sich durch einen Anstieg der Versicherungs-
aktien um mehr als 6.600 % im Zeitraum von 1968 bis 1999, während der
Gesamtmarkt lediglich um 1.180 % zulegen konnte," berichten die Initi-
atoren. Bei diesem Fonds wird Förtsch von dem Herausgeber des seit 13
Jahren erscheinenden Börsenbriefes "Die Versicherungsaktie", Rainer-
Kristian Teichert, als Subadvisor unterstützt. Mit dem H & A LUX DAC
NEW ECONOMY-FONDS (WKN 563 516) setzt Förtsch schwerpunktmäßig auf
Unternehmen im Bereich Venture Capital und Beteiligungsgesellschaften,
"die derzeit über die höchste Liquidität und über die gefragtesten
Portfolioperlen verfügen". Dieses Marktsegment zählt nach dem Urteil
des Fondsmanagers "zu den renditestärksten Anlageformen". Ein beson-
ders attraktives Renditepotenzial verspricht sich der Fondsmanager auf
Grund der Beteiligungsmöglichkeit bei aussichtsreichen PRE IPOs. Seine
Erfolge erzielte Bernd Förtsch u. a. mit dem im April 1997 aufgelegten
und von ihm beratenen Fonds DAC-FONDS UI (WKN 978 172). Unter anderem
wurde der Fonds von Micropal unter 4.500 Fonds im Auftrag von Focus-
Money als "bester Fonds der Welt" ausgezeichnet. Ausschlaggebend dafür
war die Drei-Jahres-Performance von 693 % (zum Bewertungsstichtag).
Auch der zweite von ihm seit Februar 1999 beratene Fonds DAC KONTRAST
(WKN 849 069) ist erfolgreich und weist nach Berechnungen der KAG seit
Übernahme aktuell eine Performance von 157 % auf.

Reguläre Ausgabeaufschläge: 5 %, Consors-Discount: 0 %, Mindestanlage:
1.000 EUR

--------------------------------------------------

BVI: "Aktienfonds langfristig unverändert renditestark"

Trotz der ungünstigen Kursentwicklung an den wesentlichen Börsen der
Welt im vergangenen Jahr zeigten Aktienfonds unverändert ihre lang-
fristige Renditestärke. Dies ist der zum Jahresende 2000 erstellten
Wertentwicklungsstatistik des BVI Bundesverband Deutscher Investment-
Gesellschaften e. V. zu entnehmen. Auch international anlegende Ren-
tenfonds erreichten danach "ansehnliche Jahresergebnisse". Offene Im-
mobilienfonds erwiesen sich angesichts der Kursturbulenzen an den Ak-
tienmärkten wiederum als robust. Sie alle erreichten nach BVI-Statis-
tik im Jahr 2000, wie auch in den Jahren zuvor, positive Ergebnisse.

"Insgesamt schwache Börsenentwicklung im Jahr 2000"

Zum Verlauf des Börsenjahre 2000 schreibt der BVI: Das Jahr 2000
unterbrach den langfristigen Aufwärtstrend an den Aktienmärkten und
zeigte deutlich, das die Börse keine Einbahnstraße darstellt. Nachdem
der deutsche Aktienindex DAX 30 Anfang März 2000 bei einem Stand von
8.136 Punkten sein Allzeithoch erreichte, entwickelte er sich tenden-
ziell rückläufig. Der Kursrückgang führte zu einem Jahresendstand von
6.433 Punkten. Der DAX verzeichnete somit im Vergleich zum Jahresulti-
mo 1999 (6.958 Punkte) ein Minus von 7,5 Prozent. Dieser ungünstigen
Entwicklung an den Aktienmärkten konnten sich die Aktienfonds mit
Anlageschwerpunkt Deutschland kurzfristig nicht entziehen. Sie wiesen
auf Jahressicht einen Verlust von durchschnittlich 4,7 Prozent auf.
Damit fiel das Minus allerdings im Durchschnitt deutlich geringer aus
als der Rückgang des DAX im gleichen Zeitraum. Mittel- und langfristig
erreichten diese Aktienfonds nach BVI-Worten "weiterhin beachtliche
Renditen". So erzielten sie im Fünf-Jahres-Zeitraum einen Zuwachs von
163,7 Prozent. Ihre besondere Eignung für einen langfristigen und
effizienten Vermögensaufbau zur Altersvorsorge belegten sie mit Wert-
steigerungen von 268,9 Prozent nach zehn Jahren und 1.075,6 Prozent
nach 20 Jahren, so die BVI-Statistik.

"Europäische Aktienfonds langfristig ertragsstark"

Zu europaweit anlegenden Fonds bemerkt der BVI: Europaweit investie-
rende Aktienfonds verzeichneten im Jahr 2000 eine Wertminderung von
5,3 Prozent. Dies entsprach in etwa der allgemeinen Marktbewegung. Der
europäische Aktienindex DJ STOXX fiel beispielsweise im gleichen Zeit-
raum um 5,2 Prozent. In den vergangenen fünf Jahren legten diese Fonds
dagegen durchschnittlich um 161,0 Prozent zu. Die Zuwächse von 246,5
Prozent (zehn Jahre) bzw. 1.042,9 Prozent (20 Jahre) untermauern die
Ertragsstärke dieser Fonds, kommentiert der BVI. Aktienfonds mit welt-
weitem Anlageschwerpunkt wiesen im vergangenen Jahr ein Minus in Höhe
von 8,6 Prozent aus, der MSCI-World verlor 10,3 Prozent. Ein anderes
Bild zeigt sich für den BVI auch hier bei der Betrachtung mittel- und
langfristiger Anlagezeiträume: Nach fünf Jahren lag die durchschnitt-
liche Wertsteigerung bei 160,9 Prozent, nach zehn Jahren bei 273,9
Prozent und nach 20 Jahren bei 929,2 Prozent. "Die sehr unterschied-
liche Entwicklung der verschiedenen Branchen in den vergangenen zwölf
Monaten schlug sich in der differierenden Entwicklung der entsprechen-
den Fonds nieder. Während Branchenfonds mit der Ausrichtung Biotechno-
logie/Pharma mit einer durchschnittlichen Wertsteigerung von 49,6 Pro-
zent im Jahr 2000 bemerkenswerte Zuwächse erzielten, ging es bei Tech-
nologie- und Internetwerten rapide abwärts. So verzeichneten Branchen-
fonds, die auf Internetwerte setzten, im Jahr 2000 ein Minus von
durchschnittlich 55,2 Prozent und Technologiefonds einen Wertrückgang
von 19,6 Prozent. Langfristig lieferten jedoch auch Fonds, die auf
Technologiewerte setzen, gute Ergebnisse. Der fünf-Jahres-Zeitraum
weist für solche Fonds ein Ertragsplus von 254,3 Prozent und der Zehn-
Jahres-Zeitraum von 456,7 Prozent aus", heißt es in der BVI-Statistik
weiter. "Euro-Rentenfonds erzielten erfreuliche Ergebnisse." Die Um-
laufrendite deutscher festverzinslicher Wertpapiere sank nach BVI-Be-
obachtung im Vergleich zum Vorjahresultimo (5,2 Prozent) geringfügig.


**************************************************

2. MARKTANALYSE
**************************************************

Aktienmärkte 5. Woche vom 29. Januar bis zum 2. Februar 2001

(Alle nachfolgenden Kurs- und Indexstände beziehen sich auf Freitag,
26. Januar 2001, im Zeitraum zwischen 17 und 18 Uhr MEZ).

--- 1. Zinspolitik der FED: Akzelerator für die Aktien ---

Wesentliche Bedeutung für die Kursentwicklung an den Aktienmärkten hat
derzeit die Zinspolitik der amerikanischen Notenbank FED (Federal
Reserve Bank). Die Erfahrung vergangener Zinszyklen ist ein guter
Indikator, um das Kurspotential der Aktien diesseits und jenseits des
Atlantiks einzuschätzen.

Am 3. Januar dieses Jahres leitete die FED mit der ersten Zinssenkung
des Leitzinses, dem Tagesgeldsatz (der Fed Funds Rate), eine neue
Zinssenkungsrunde ein. Die Zinsbeschlüsse der US-Notenbank werden üb-
licherweise nach einer Sitzung des Offenmarktausschusses der Notenbank
(FOMC: Federal Open Market Committee) getroffen und umgesetzt. Die
letzte FOMC-Sitzung war am 19. Dezember 2000. Die nächste Sitzung wird
am kommenden Dienstag und Mittwoch sein. Insofern war die Zinssenkung
vom 3. Januar außergewöhnlich, weil sie nicht unmittelbar nach der
FOMC-Sitzung beschlossen wurde. Der Grund für den Zinssenkungsbechluß
zu diesem überraschenden Termin waren eine rapide Verschlechterung der
US-Konjunktur und crashartige Zustände am Markt für Technologieaktien.

Der Offenmarktausschuß hat nach der Sitzung am 19. Dezember letzten
Jahres eine Abschwächung der US-Konjunktur für die nähere Zukunft
prognostiziert. Seit dieser Zeit haben die verschiedensten
Konjunktur-, Stimmungs- und Preisindikatoren eine rapide
Verschlechterung der Konjunkturlage und -perspektive angezeigt. Die
Rede des amerikanischen Notenbankpräsidenten, Alan Greenspan, am
gestrigen Donnerstag vor dem Budgetausschuß des US-Senats zeigt, welch
große Sorgen hinter dem ersten Zinssenkungsbeschluß stehen. Die
wichtigsten Informationen für die Finanzmärkte aus dieser Rede und der
anschließenden Befragung durch die Senatoren waren mögliche Hinweise
über die Zinspolitik der Fed. Die Meinung zur Konjunkturlage wurde von
Mr. Greenspan deutlich ausgesprochen:

"... Should current economic weakness spread beyond what now appears
likely, having a tax cut in place may, in fact, do noticeable good."
Question Senator Sarbanes: "Well, we've had a slowdown in the economy,
but we haven't had a recession. Is that correct at this point?" Answer
Mr. Greenspan: "As far as we can jugde, we have had a very slowing
down, and, indeed, we are probably very close to zero at this
particular moment. You know, we're only into a third of the first
quarter. We know that the fourth quarter was a very small positive,
but there is an inventory liquidation process going on... which is
having a very dramatic effect on reducing production in the
manufacturing sector." "... The crucial issue ... is whether that
marked decline breaches consumer confidence..."

Die Meinung von Mr. Greenspan im Falle eines starken Wirtschafts-
abschwungs kam ebenfalls deutlich zum Ausdruck: "... cycles in this
country have usually been characterized by fairly long expansions and
then sharp contractions. Contractions, which I might add, which are
very difficult to forecast. And it is, consequently, extraordinarily
difficult to use fiscal policy, which has this long timeframe to work,
whereas obviously monetary policy can work almost instantaneously".

Diese Aussagen stützen unsere Erwartung, daß das FOMC in der kommenden
Woche eine weitere große Zinssenkung beschließen wird. Eine Umfrage
der Nachrichtenagentur Reuters bei 25 Primärhändlern (erste Adressen,
die T-Notes handeln) an der Wall Street nach der Greenspan-Rede ergab
ein eindeutiges Bild. Lediglich ein Händler erwartet eine Zinssenkung
von nur 25 Basispunkten bei der Fed Funds Rate. Die anderen 24 Händler
erwarten eine Zinssenkung um 50 Basispunkte. Für die übernächste FOMC-
Sitzung wird ebenfalls mehrheitlich (21 Händler) von einer dritten
Zinssenkungsmaßnahme im Ausmaß von 25 Basispunkten ausgegangen.

Dieses Erwartungsszenario ist am US-Bondmarkt bereits seit Wochen
ablesbar. Das Zinstief auf der Renditestrukturkurve liegt mit 4,73 %
im zweijährigen Bereich. Somit rechnet der Rentenmarkt mit einem
Rückgang der Fed Funds Rate von derzeit 6,0 % um 125 bis 150
Basispunkte auf 4,75 % bis 4,50 %. Nach der von uns erwarteten zweiten
Zinssenkung am kommenden Mittwoch um 50 Basispunkte stehen also noch
weitere Zinssenkungen der FED an.

Wichtig für die Aktienanleger ist es zu wissen, daß üblicherweise die
zweite Zinssenkung der US-Notenbank als Beschleuniger im
Kursaufschwung wirkt. Das Zwischentief der Aktienkurse ist in der
Regel erreicht zwischen der ersten und zweiten Zinssenkungsmaßnahme.
Die durchschnittliche Aktienkursperformance - ausgehend von diesem
Zwischentief - liegt bei den Standardwerten nach einem Zeitraum von
drei bis sechs Monaten bei ca. 20 %. Bei den Technologieaktien
(Wachstumswerten) liegt die Performance noch darüber.

Die positive Wertentwicklung vieler Aktien in den vergangenen zwei
Wochen ist teilweise als Korrektur der übertriebenen Kursverluste im
letzten Jahr zu verstehen, aber auch schon als Reaktion zu deuten auf
die Hoffnungen (Konjunktur- und Gewinnentwicklung), die mit den
Zinssenkungen der amerikanischen Notenbank verbunden werden. Um das
weitere Ausmaß auf Sicht bis Ende April abzuschätzen, wollen wir die
Aktienmarktsegmente im einzelnen erörtern.

--- 2. Neuer Markt Deutschland ---

Nach den Kurssteigerungen der letzten Wochen setzte der Neue Markt in
dieser Woche - wie von uns erwartet - seine Aufwärtsbewegung zunächst
aus. Nach einem schwächeren Wochenstart kam es im Wochenverlauf
zunächst zu verhalten steigenden Kursen, bevor die nachgebende Nasdaq
nach alt bekanntem Muster auch den Neuen Markt mit nach unten zog.
Händler berichteten am Mittwoch bei noch steigenden Kursen über
bereits rückläufige Umsatzvolumina. Die Wochenperformance des Nemax
All Share betrug -1,91 %, der Nemax 50 kam auf ein Minus von 2,25 %.
Die Nasdaq wurde durch Veröffentlichungen von Quartalsergebnissen der
Unternehmen stark beeinflußt, was auch noch für einige Wochen für
Unsicherheit sorgen dürfte. Im Blickpunkt stand vor allem die Rede des
amerikanischen Notenbankchefs Alan Greenspan am gestrigen Donnerstag.
Vor dem Budgetausschuß des US-Senats sprach er von einem sich
dramatisch abschwächenden Wirtschaftswachstum in den USA, das sehr
nahe am Nullwachstum liegt. Von einer Rezession wollte er jedoch nicht
sprechen. Weiterhin deutete er in seiner Rede an, daß Zinssenkungen
ein geeignetes Mittel seien, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln.
Grundsätzlich sei er für das Steuersenkungsprogramm des neuen
Präsidenten Georg W. Bush. Marktteilnehmer rechnen fest mit einer
Zinssenkung um 0,5 % in den USA zur nächsten Sitzung des
Offenmarktausschusses am kommenden Mittwoch.

Händler sprachen in der vergangenen Börsenwoche von einem zunehmenden
Engagement von außländischen und institutionellen Investoren. In den
kommenden Wochen gewinnen institutionelle Investoren, die zu
Jahresanfang über relativ hohe Cashbestände verfügten, wachsende
Bedeutung. Um die Aufwärtsbewegung weiterhin aufrecht zu erhalten,
müßten Anschlußkäufe den Markt nach oben hebeln.

Nachdem die jüngste Aufwärtsbewegung das Gap (Kurslücke) im Nemax All
Share vom 19./20.12.00 zwischen 2840 und 2904 Punkten schließen
konnte, setzte die sich bereits in der letzten Woche in den
Indikatoren abzeichnende Gegenbewegung ein. Wir werten die aktuelle
Marktschwäche als eine technische Korrektur auf die zuvor stark
gestiegenen Kurse. Dabei wurde die Unterstützung bei 2810 Punkten
wieder nach unten durchbrochen. Der nächste Support liegt bei 2620
Punkten. Die obere Begrenzungslinie des seit September 2000
verlaufenden Abwärtstrendkanals liegt mit 2385 Punkten bereits sehr
weit weg und kann uns deshalb nur sehr spät als weitere Unterstützung
dienen. Wir gehen jedoch davon aus, daß sich der Markt in den nächsten
Tagen eher seitwärts bewegt, bevor er sich wieder in Richtung Norden
auf den Weg macht. Als Widerstände auf dem Weg nach oben dienen die
Marken bei 2810 und 3000 Punkten. Die technischen Indikatoren liefern
ein gemischtes Bild. Während der RSI bereits aus seinen
Extrembereichen nach unten gedreht hat, zeigen Stochastik und Momentum
immer noch nach oben. Doch auch diese Indikatoren befinden sich
bezogen auf die letzten Monaten in der Nähe ihrer Wendepunkte, was
zunächst eher für ein Andauern der Korrekturbewegung spricht.

Bei den Sektoren gab es in der abgelaufenen Börsenwoche recht
unterschiedliche prozentuale Veränderungen. Auf der Gewinnerseite
stand der Index für Biotechnologiewerte mit einem Plus von 5,18 %,
gefolgt vom IT-Service- (4,92 %) und Industriebereich (4,88 %). Zu den
Verlierern zählte der Bereich Internet (-8,65 %) und
Finanzdienstleister (-3,56 %).

Für die nächste Woche rechen wir zunächst mit einem nervösen Wochen-
start. Die Unsicherheit vor der Zinsentscheidung der amerikanischen
Notenbank und weitere Ergebnisveröffentlichungen werden die Märkte in
Atem halten. Sollte die Zinssenkung um 0,5 % beschlossen werden, wovon
wir ausgehen, könnte sich die Aufwärtsbewegung der letzten Wochen
fortsetzen. In die aktuelle Schwäche hinein raten wir weiterhin zum
Positionsaufbau. Vorsichtigere Anleger können die Zinsentscheidung und
die Interpretation der Aussagen von Alan Greenspan durch die Kapital-
märkte am kommenden Mittwoch noch abwarten. Wir sind überzeugt, daß
die Tiefstkurse hinter uns liegen und der Markt, wenn auch immer
wieder von Gegenbewegungen begleitet, per Saldo nach oben laufen wird.

--- 3. Europäischer Aktienmarkt ---

Der DJ Stoxx 50 Index konnte sich in dieser Woche um knapp ein Prozent
verbessern, auf augenblicklich 4539 Punkte. Der gestrige Schlußstand
von 4567 Punkten lag schon sehr nahe an unserem ersten Widerstand von
4570 Punkten. Wie bereits letzte Woche erwähnt, sehen wir die beiden
Widerstandsmarken bei 4570 und 4620 Punkten als nicht leicht zu
nehmende Hürden auf dem weiteren Weg nach oben. Der dominierende
Abwärtstrendkanal ist weiterhin intakt und verläuft per Ende nächster
Woche zwischen 4295 und 4655 Punkten. Somit liegen also drei
gewichtige Widerstandsniveaus eng beieinander, und der Index braucht
schon eine Menge Kraft, um diesen Wall zu durchbrechen. Jener
Abwärtstrendkanal hat seinen Ursprung Anfang September letzten Jahres.
Das ist deshalb wichtig, weil der internationale Führungsmarkt, der
amerikanische S&P 500 Composite, ebenfalls seit dieser Zeit einen
Abwärtstrend eingeleitet hatte, diesen jedoch mittlerweile nach oben
durchbrochen hat. Aber dazu lesen Sie weiter unten mehr. Wir sehen die
Bewegung, die der S&P vorgemacht hat als Indikation für das weitere
Verhalten des europäischen Benchmarkindex DJ Stoxx 50 an. Konkret
erwarten wir, daß im Zuge der für Mittwoch erwarteten Zinssenkung der
FED die Aktienkurse einen Schub bekommen und der Index zumindest die
ersten beiden Widerstandsmarken durchbrechen kann. Sollte gar die
obere Trendlinie des Abwärtstrendkanals durchbrochen werden, wäre dies
das Signal für ein Kursziel von rund 5200 Punkte bis Ende April 2001.

--- 4. US-Aktienmarkt ---

Der S&P 500 Composite hat seinen Abwärtstrend vom September 2000 nach
oben durchbrochen und schloß an sechs aufeinander folgenden
Handelstagen über der wichtigen Marke von 1430 Punkten. Der
Unterstützungsbereich reicht nun ab 1430 Punkte bis auf 1320 Punkte.
In diese Zone könnte der Index kurzfristig noch einmal zurückfallen,
wenn es unmittelbar nach der erwarteten Zinssenkung heißt: Sell on
facts. Diese Bewegung dürfte, falls sie überhaupt eintritt, aber nur
sehr kurze Zeit wirken. Letztlich hat der Index mit dem Bruch des
Abwärtstrends und dem Durchbruch über 1430 Punkte ein Signal zu einer
mittelfristigen Aufwärtsbewegung gegeben. Im Zuge der sich dramatisch
verschlechternden Konjunkturlage und den dadurch bedingt großen
Zinssenkungsschritten der FED wird die Hoffnung auf eine wirkungsvolle
Geldpolitik die Aktien wieder nach oben treiben und dem S&P ein
mittelfristiges Kurspotential bis an die ehemaligen Höchststände bei
rund 1520 Punkten eröffenen.

Für den Dow Jones industrial average gilt im Grund ein ähnlich
positives Szenario wie für den S&P. Die technische Konstellation ist
allerdings etwas anders, denn der Index bildet eine Dreiecksformation
mit einer kurzfristigen Aufwärtstrendlinie bei derzeit 10540 Punkten
und einer parallelen Widerstandlinie bei 11300 Punkten. Wir sehen eine
gute Chance, daß demnächst die obere Linie nach oben durchbrochen
werden kann. Danach hätte der Index nicht nur Luft bis zum ehemaligen
All-time-high bei 11722, sondern auch darüber hinaus bis in den
Bereich um 12500 Punkte.

--- 5. Nasdaq ---

Spekulationen über eine bevorstehende Zinssenkung der US-Notenbank in
Höhe von 0,5 % trieben die Aktien an der Nasdaq zu Wochenanfang nach
oben. Am Ende der Woche kam es jedoch anders, und die Nasdaq lief ins
Minus. Die Wochenperformance betrug -2,40 % (Stand 26.01.01, 17:00
Uhr). Zahlreiche Unternehmensergebnisse wurden veröffentlicht. Dell
enttäuschte die Anleger mit einer Gewinnwarnung für das vierte
Quartal. Doch im weiteren Verlauf konnte Compaq Computer die
Analystenschätzungen schlagen. Ebenfalls besser als erwartet
ausfallende Zahlen meldeten Computer Associated, Openwave, Siebel
Systems und Broadcom. Die Aktien der Software- und Hardwarehersteller
bekamen im Anschluß Auftrieb, der durch die Hoffnung getragen wurde,
daß das Gewinnwachstum dieser Unternehmen anhalten könnte. Der
Telekomausrüster Lucent meldete wiederholt einen Verlust. Um Kosten
einzusparen, plant das Unternehmen, rund 10.000 Arbeitsplätze zu
streichen. Das wären 10 % der gesamten Belegschaft. Am Mittwoch schloß
die Nasdaq zum fünften mal innerhalb von sechs Börsentagen im Plus.
Erst der negative Ausblick des weltgrößten Faserkabelnetz-Herstellers
Corning beendete den "Siegeszug" der Nasdaq. Das Unternehmen warnte
vor einer Abschwächung des Telekommunikationsmarktes im ersten Quartal
2001. Die Nasdaq büßte im Anschluß 3,67 % ein, wobei auch andere Werte
des Sektors unter Druck standen.

Im Blickpunkt der nächsten Woche wird die Sitzung des Offenmarktaus-
schusses der amerikanischen Notenbank FED sein. Es wird allgemein mit
einem Zinsschritt in Höhe von 0,5 % gerechnet. Alan Greenspan hatte in
der vergangenen Woche in einer Rede vor einer sich stark abschwächen-
den US-Konjunktur gewarnt und Zinssenkungen als ein mögliches Mittel
zur Belebung der Wirtschaft genannt. Technisch sieht es bei der Nasdaq
aber weiterhin nicht schlecht aus. Der seit September 2000 bestandene
Abwärtstrend ist nachhaltig nach oben durchbrochen worden. Die starke
Aufwärtsbewegung der ersten Wochen des Jahres 2001 scheiterte
zunächst am Widerstand bei 2890 Punkten. Die Kurse waren bis dahin vom
Jahrestief um über 28 % gestiegen. In den Indikatoren zeichnete sich
ein stark überkauftes Bild. In diesem Tempo konnte es nicht weiter
gehen. Auf dem Weg nach oben wurde ein Gap zwischen 2638 und 2661
aufgemacht, was bisher nur teilweise geschlossen wurde. Wir halten es
für wahrscheinlich, daß dieses Gap im Rahmen der laufenden technischen
Gegenbewegung geschlossen wird. An unserer grundsätzlich positiven
Einstellung ändert das nichts. Nach unten ist die Nasdaq im Bereich um
die 2690 und 2550 Punkten gut abgesichert. Wir gehen nicht davon aus,
daß diese Bereiche nachhaltig unterschritten werden. Entscheidend kann
hier die Zinssenkung der amerikanischen Notenbank sein. Das Bild der
Konsolidierung an der Nasdaq wird auch durch die technischen
Indikatoren unterstützt, die aus ihren Extrembereichen nach unten
gedreht haben. Als Widerstand rückt erneut die Marke bei 2890 Punkten
in den Vordergrund. Sollte diese genommen werden, sehen wir die
nächsten Hürden bei 3000 und 3170 Punkten. Für die nächste Woche gehen
wir von einer anhaltend nervösen Seitwärtsbewegung aus, die von der
Notenbank in die eine oder andere Richtung beeinflußt werden könnte.
Der Markt preist eine Zinssenkung von 0,5 %, weshalb unserer Meinung
nach mit keinen größeren Auswirkungen in diesem Fall zu rechnen ist.
Wir können uns vorstellen, daß die Notenbank aufgrund der aktuellen
wirtschaftlichen Situation weitere Zinssenkungen in Aussicht stellt.
Davon würden die Technologiewerte am meisten profitieren. Wir raten in
der aktuellen schwächeren Marktverfassung, Positionen aufzubauen.

--- 6. Nikkei 225 Index ---

Der Nikkei Index scheint seine Talfahrt beenden zu können und bildet
möglicherweise einen Boden aus. Nachdem der Index intraday zweimal den
Bereich um 13150 Punkte getestet hat, sollte dieser nun als
Unterstützung fungieren und könnte die Form eines Doppel-Bodens
annehmen. Ein Indiz für die Beendigung der Abwärtsbewegung war der
Bruch des seit Mitte Dezember 2000 bestehenden steilen Abwärtstrends.
Wichtig für eine nachhaltige Trendwende ist jedoch der Ausbruch aus
dem bestehenden Abwärtstrendkanal, der seit April 2000 bestimmend ist
und dessen obere Abwärtstrendlinie bei 13900 Punkten verläuft. Dieser
Trend ist als sehr steil zu charakterisieren und sollte nach der
Überwindung eines Widerstandsbereiches bei 14300 bis 14400 Punkten und
einer kurzen Konsolidierung zügig überschritten werden. Mit 13696
Punkten verabschiedete sich der Nikkei aus dem Freitagshandel.

Trotz anhaltender Unsicherheit bezüglich der zukünftigen Entwicklung
der japanischen Wirtschaft sollten die Gerüchte über Interventionen
der japanischen Regierung und Zinssenkungsphantasie in den USA für
weiteren Auftrieb an der Tokioter Börse sorgen.

--- 7. DAX-Technik ---

Die wenige Luft bis auf 6780 Punkte, die wir dem DAX für diese Woche
noch eingeräumt hatten, hat er tatsächlich fast bis auf den Punkt
genau ausgekostet mit einem Wochenverlaufshoch bei 6775 am gestrigen
Donnerstag. Kurz vor dem Wochenende schwächelt er nun etwas und steht
momentan bei 6665 Punkte. Diese Entwicklung über-rascht nicht, weil
einerseits der US-Aktienmarkt nur moderat in Schwung gekommen ist und
zweitens der Wider-standsbereich zwischen 6780 und 6800 Punkten sehr
massiv ist. Von professioneller Seite trauen sich die Investo-ren noch
nicht richtig in den Markt. Alles schaut gespannt wie die Katze auf
das Mauseloch, ob der DAX wohl den Widerstand bei 6800 Punkte
überwindet, manche mögen auch noch auf die 7000er Markeab warten. Die
Volatilität bei den Einzeltiteln ist sehr hoch und ein Einstieg kann
sich kurzfristig mit einem deutlichen Minus bemerkbar ma-chen wie z.
B. bei der Aktie von Deutsche Telekom, nachdem die Zahlen für das
vierte Quartal 2000 schlechter als erwartet ausgefallen sind.
Allerdings dürfte auf breiter Front ein schneller Kursanstieg
erfolgen, wenn der Markt in Schwung kommt und die angegebenen
Widerstände durchbricht. Ein Auge sollten Investoren bspw. auf die
Aktien von adidas-salomon und ThyssenKrupp werfen. Technisch sehen
beide Werte sehr gut aus. Bei adidas-salomon können wir uns ein
Kursniveau um 90 Euro erreichbar vorstellen und bei ThyssenKrupp den
Bereich um 24 bsi 25 Euro. Der DAX wird sich nächste so verhalten wie
der S&P 500. Die erwartete US-Zinssenkung könnte kurzfristig für
Gewinnmitnahmen sorgen. Dann muß man genau hinschauen, wie weit der
Index zurückkommt. Bleibt er weit genug von seiner ersten
Unterstützung bei 6460 entfernt, ist das ein sehr gutes Zeichen für
denn nachfolgenden Aufschwung. Sollte die Marke von 6780 bzw. 6800
Punkten nach oben durchbrochen werden, sehen wir nicht nur ein
Kursziel bis 7000 Punkte, sondern bis mindestens 7500 Punkte. Bis Ende
April dürfte der erwartete mittelfristi-ge Aufwärtstrend anhalten.

--- 8. Fazit - Ausblick - Empfehlung ---

Investoren empfehlen wir eine hohe Investitionsquote. Bei den gestie-
genen Kursen an den Technologiebörsen Neuer Markt und Nasdaq ist eine
Mischung aus Old- und New Economy-Aktien zu empfehlen. Wir erwarten
für nächste Woche in der ersten Welle nach der Zinssenkung durch die
FED Gewinnmitnahmen bei den Aktien. Doch diese Zinssenkung wird mit-
telfristig als Beschleuniger für eine Hausse bis Ende April dieses
Jahres sorgen.

Ihr SchmidtBank-Researchteam aus Nürnberg

Verfasser: Dieter Mäckler, Thomas Brodehl, Mike Otto
Quelle: SchmidtBank-Research
Antworten
index:

CONSORS WEEKLY NEWSLETTER Teil 2

 
27.01.01 20:49
**************************************************

3. GEWINNER UND VERLIERER DER WOCHE
**************************************************

Die Gewinner und Verlierer der Börsenwoche
vom 19.01.2001 bis 26.01.2001 [17:00 Uhr]

Wochen-Hits             19.01.01   26.01.01      %
--------------------------------------------------
letsbuyit.com              0,28       0,73    +160,71
i:FAO                     10,50      19,40     +84,76
TePla                     10,00      14,80     +48,00
CinemaxX                   6,10       8,90     +45,90
Pgam                       4,40       6,25     +42,05
Balcke-Dürr               17,10      24,10     +40,94
Gedys                      3,50       4,90     +40,00
Hunzinger Information      4,20       5,80     +38,10
Brau und Brunnen          14,55      19,88     +36,63
realTech                  18,25      24,70     +35,34

Wochen-Flops            19.01.01   26.01.01      %
--------------------------------------------------

MIS                       40,00      21,85     -45,37
NSE Software               3,45       2,25     -34,78
Comtelco International     2,90       2,05     -29,31
InternetMediaHouse.com     4,90       3,50     -28,57
SinnerSchrader            15,20      10,91     -28,22
WWL Internet               5,80       4,25     -26,72
CTS Eventim               15,80      11,90     -24,68
Softmatic                  2,75       2,08     -24,36
Softing                    6,50       4,98     -23,38
Brainpool.TV              16,30      12,50     -23,31


**************************************************

4. CONSORS FAVORITEN
**************************************************

Die meistgehandelten Werte bei Consors (19.01.2001 - 25.01.2001)

1. INTERSHOP COMMUNICATIONS AG      622700
2. SAP AG SYSTEME ANW.PRD.I.D.DV.   716463
3. LETSBUYIT.COM N.V.               938006
4. EM.TV & MERCHANDISING AG         568480
5. DEUTSCHE TELEKOM AG              555750
6. BROKAT AG                        522190
7. DR. HOENLE AG                    515710
8. COMMERCE ONE INC. DEL.           924107
9. BROADVISION INC.                 901599
10. NOKIA CORP.                      870737


**************************************************

5. MUSTERDEPOTS
**************************************************

Platowbriefe

Aktie                  WKN      Stck.  Kaufkurs    Kurs
--------------------------------------------------
Condomi                544490   1000     23,50    27,00
Nortel                 929925    890     44,50    41,40
Das Werk               541200   2150     22,80    32,40
Citigroup              871904    880     56,00    60,30
Süss Microtec          722670   1750     28,00    36,45

Der Aktionär - Bernd Förtsch

Aktie                  WKN      Stck.  Kaufkurs    Kurs
--------------------------------------------------
Millenium              900625    400     64,00    56,50
Vertex                 882807    400     62,50    77,00
Nuance Communication   936130    750     41,00    50,90


**************************************************

6. NEUER MARKT REPORT
**************************************************

Czerwensky's Neuer Markt Report: Weiterhin Sand im Getriebe

Ein echtes Wechselbad der Gefühle mußten die hartgesottenen Anleger am
Neuen Markt in der abgelaufenen Woche durchleben. Bereits zum Vorwo-
chenschluß hatte die deutsche Vorzeige-Software-Schmiede SAP die all-
gemeine Stimmung für Technologiewerte erheblich verbessert. Der Auf-
schwung wurde indes immer wieder jäh unterbrochen, zum Wochenende ging
dem Neuen Markt die Luft dann vollends aus. Wieder einmal hingen die
Frankfurter Wachstumswerte am Gängelband des amerikanischen Pendants,
der Nasdaq. Nach gutem Start schwächelte sie immer mehr. Dabei
lieferten sich Marktteilnehmer, die sich der Zinssenkungsphantasie
hingaben, ein umkämpftes Match mit den "Rezessionsangst-Anhängern".

Entschieden hat dieses Spiel indes wieder einmal Alan Greenspan, der
bei seiner Rede vor dem Senat Finance Committee ungewöhnlich deutliche
Worte anschlug. Er attestierte der amerikanischen Wirtschaft derzeit
ein Wachstum von Null. An einer Zinssenkung als Ergebnis des
Notenbank-Treffens am 30./31. Januar zweifelt nunmehr kaum mehr ein
Börsianer, allenfalls gehen die Meinungen über das Ausmaß noch
auseinander. Eigentlich sind Zinssenkungen Balsam für die
Aktienmärkte und wirken oft als Treibsatz für die Kurse. Trotzdem
brach die Nasdaq kräftig ein. Daß die Sache diesmal anders gelagert
ist, liegt an folgendem Umstand:

Die Zinsschritte der Notenbank schlagen erst mit einer zeitlichen
Verzögerung von mindestens einem halben Jahr auf die Realwirtschaft
durch. Greenspan wird die Konjunkturdelle im ersten Halbjahr 2001 also
nicht mehr verhindern können, höchstens den Grundstein für einen neuen
Aufschwung im zweiten Halbjahr legen. Wichtig: In den Vereinigten
Staaten leidet nach wie vor insbesondere der private Verbrauch unter
der Akien-Baisse. Lange hat die US-Bevölkerung sich aufgrund der
vermeintlichen Kursgewinne an der Börse reich gefühlt und mehr Geld
als vorher ausgegeben. Dies ist nun nicht mehr der Fall. Als Folge der
Nachfrageschwäche werden die Unternehmen spürbare Kratzer in ihren
Ertragsrechnungen erleiden.

Fundamental hat sich die Situation für die Unternehmen also eher
verschlechtert. Das den Neuen Markt seit Monaten prägende Bild -
zahlreiche Unternehmen verfehlen ihre Prognosen deutlich - sollte sich
mithin noch eine Weile fortsetzen, insbesondere da eine
Nachfrageschwäche im wichtigen Absatzmarkt USA auch bei den
europäischen und deutschen Unternehmen Spuren hinterläßt. Besondere
Aufmerksamkeit schenken Marktbeobachter vor diesem Hintergrund den in
der kommenden Woche anstehenden Geschäftszahlen der Siemens-Familie.
Ein verhaltener Ausblick an- gesichts eines nachlassenden Handy-
Geschäfts und sinkender Halbleiter-Preise könnte eine Korrektur-
bewegung am Neuen Markt auslösen. Die Bereitschaft zu Gewinnmitnahmen
hat sich jedenfalls nach den schnellen Kursgewinnen spürbar erhöht.
Wir sehen deshalb derzeit kein nachhaltiges Aufwärtspotential.

Quelle: Czerwensky Intern


**************************************************

7. NICE*LETTER-EMPFEHLUNG
**************************************************

NICE*Letter 04/01 vom 26.1.2001

Jobpilot: Markt wird immer härter

Klassische Internet-Werte gelten oftmals als reine Geldverbrennungs-
maschinen. Die Liste der in Konkurs gegangenen Unternehmen ist deshalb
lang und wird zunehmend länger. Boo.com und Garden.com sind bereits
pleite, und eToys sowie LetsBuyIt.com werden wohl den Gang zum
Konkursrichter antreten. Alle haben (hatten) eines gemeinsam: extrem
hohe Marketingausgaben, die die Verluste exorbitant steigen ließen.
Auch die Jobpilot AG ist einer dieser Fälle: Zwar wachsen die Umsätze
der Online-Jobbörse rapide, jedoch auch die Verluste. In den ersten
neun Monaten 2000 ging ein Umsatz von 22,25 Mio. EUR durch die Bücher
(+240 % zum Vorjahreszeitraum), der Verlust stieg im gleichen Zeitraum
aber um 402 % auf 22,08 Mio. EUR. Hier läuft der Verbrennungsmotor auf
Hochtouren. Im Gesamtjahr sollen Erlöse von 36 Mio. EUR durch die Bü-
cher gehen. Bei einer Marktkapitalisierung von fast 200 Mio. EUR liegt
das Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) bei rund 5,5. Eine solch hohe Bewer-
tung wird üblicherweise nur klaren Marktführen mit baldigen Gewinnaus-
sichten zugestanden. Dies ist bei Jobpilot aber nicht der Fall. Denn
die Konkurrenz wird härter. Aus Skandinavien drängt Stepstone auf den
deutschen Markt. Zudem verfügt Stepstone mit 159 Mio. EUR (Stand: 30.
September) über reichlich Expansionskapital, Jobpilot "nur" noch über
42 Mio. EUR. Darüber hinaus bietet auch das Arbeitsamt vermehrt Jobs
über das Internet an - und dies mit kräftig finanzieller Unterstützung
aus dem Hause Riester. Auch die Amerikaner entdecken Deutschland. Der-
zeit rührt Monster.de - ein Ableger des Mrd.-USD-Konzern TMP Worldwide
mit viel Kapital im Rücken - hier zu Lande kräftig die Werbetrommel.

Unsere Meinung: Stepstone, Monster.de und sogar das Arbeitsamt machen
Jobpilot den Kuchen streitig. Die hohe Bewertung rechtfertig deshalb
die gesunkenen Chancen nicht mehr. Auf diesem hohen Niveau raten wir,
die Aktie zu verkaufen.

Quelle: NICE*LETTER


**************************************************

8. EMPFEHLUNGEN INLAND
**************************************************

Die Analysten der WestLB Panmure raten, Drillisch zu kaufen.

Drillisch beabsichtige, ein bedeutender Player im Markt für mobile
Internet-Lösungen zu werden. Die Kundenverbindungen sowie die Margen
sollten dadurch erhöht werden. Zusätlich strebe das Unternehmen den
Eintritt in B2B-Geschäfte an. Die strategischen Geschäftsfelder seien
nun der Mobilfunk einerseits und das Internet andererseits. Im Bereich
Internet sei der Umsatz in den ersten drei Quartalen des letzten
Jahres um 38,2 % auf 7,6 Mio. DM gesunken. Grund: Veräußerung des
EDV-Handels. Acoon soll zur umfassendsten Suchmaschine werden. Das
Ziel von 500.000 Mobilfunkkunden werde 2000 erreicht.

Die Kundenzahl auf dem deutschen Mobilfunkmarkt betrage rund 45,6 Mio.
und sei somit um 96 % gewachsen. Die Kundenzahl bei den Mobilfunk-
Service-Providern sei um 107 % auf 14,63 Mio. gestiegen. Die
Direktkunden der Netzbetreiber seien um 91 % gewachsen und würden nun
30,87 Mio. zählen. Drillisch gehöre mit einem Marktanteil von 3,42 %
im Vergleich zu Mobilcom (27,35 %) und Debitel (44,44 %) zu den
kleineren Anbietern und habe seine Position leicht verschlechtert.
Dies sei eine Folge der stärkeren Konzentration auf die anderen
Margen. Generell werde die diese Strategie positiv bewertet.

Drillisch (WKN 554550)

Quelle: Aktienresearch

--------------------------------------------------

Laut Sal. Oppenheim Equity Research sei Brokat mit einem Marktanteil
von 40 % in Europa Marktführer im E-Banking.

Um das Wachstum weiter voranzutreiben, fokussiere sich das Unternehmen
auf den US-Markteintritt und eine schnelle Marktdurchdringung im neuen
Markt für M-Commerce Applikationen. Wichtige Meilensteine seien die
Übernahme von Blaze und GemStone sowie die Kooperationen mit Siemens
im M-Payment.

Die Experten rechnen mit weiterhin hohen Umsatzwachstumsraten und
einem positiven operativen Ergebnis ab 2002.

Aufgrund der aktuellen Cashposition von 148 Mio EUR könne Brokat sein
Wachstum bis zum Cach-Flow-Break-Even Ende 2002 problemlos
finanzieren. Die Experten von Sal. Oppenheim empfehlen daher die Aktie
mit einem Kursziel von 40 EUR zum Kauf.

Brokat (WKN 522190)

Quelle: Aktienresearch

--------------------------------------------------

Deutsche Bank - Marketperformer (Merck Finck & Co)

Die Analysten von Merck Finck & Co behaupten, dass - Medienberichten
zufolge - die Deutsche Bank Ihre Aktivitäten im europäischen
Aktienhandel ausbauen möchte.

Diese neue Einheit solle mit dem US-online-Broker National Discount
Brokers Group (NDBN), den die deutsche Bank letztes Jahr aufgekauft
habe, kombiniert werden. So hätte die neue Einheit, dank NBDN, Zugriff
auf eine große Anzahl von US-Kunden und US-Aktien. Dies könnte helfen,
eine große Zahl von Transaktionen zu realisieren.

Unter der Annahme, dass sich diese Meldung bewahrheite, würde somit
ein Konkurrent zur deutschen Börse entstehen. Die deutsche Bank ist
derzeit bei der Deutsche Börse größter Shareholder. Die Analysten
behalten ihr Rating als Marketperformer unverändert bei.

Deutsche Bank (WKN 514000)

Quelle: Aktienresearch

--------------------------------------------------

SAP akkumulieren (Berenberg Bank)

Die Analysten der Berenberg Bank raten dazu, Aktien von SAP zu
akkumulieren.

Der weltweit führende Anbieter von Enterprise Software-Applikationen
SAP habe heute die Zahlen für das vierte Quartal 2000 und somit für
das gesamt abgelaufene Geschäftsjahr bekannt gegeben. Im vierten
Quartal konnte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 31 % auf 2,164 Mrd.
Euro gesteigert werden. Das operative Ergebnis habe sogar um 51 % auf
659 Mio. Euro zulegen können, was eine operative Marge von mehr als
30 % für das letzte Quartal des Vorjahres bedeute. Für das Gesamtjahr
habe dies für das Unternehmen eine Steigerung von 23 % auf 6,266 Mrd.
Euro bedeutet, der operative Gewinn vor STAR habe um 32 % auf 1,235
Mrd. Euro zulegen können. Unter Berücksichtigung der Kosten für das
Mitarbeiterbonusprogramm sei das Konzernergebnis um 5 % auf 626 Mio.
Euro gewachsen, was zu einem Ergebnis je Aktie von 1,99 Euro führe.
Folgende Highlights ergeben sich nach Ansicht der Analysten für SAP:

* Die Bedeutung von mySAP.com wachse;
 der Anteil von mySAP.com an den gesamten Softwareerlösen habe im
 vierten Quartal bereits 63 % betragen.

* Die New Applications wachsen dynamisch;
 das Wachstum der sogenannten New Applications (Business Warehouse,
 Supply Chain Management, Customer Relationship etc.) habe man im
 vierten Quartal erheblich beschleunigen können (+266 % gegenüber dem
 Vorquartal). Diese Applikationen hatten bereits in diesem Zeitraum
 einen Anteil von mehr als 30 % an den Lizenzerlösen, so die
 Analysten.

* Die Region Amerika stabilisiere sich;
 wenngleich der Umsatz in den USA im vierten Quartal mit 23 % leicht
 unterproportional zugelegt habe, bedeute dies dennoch eine erheb-
 liche Stabilisierung in dieser zuletzt wachstumsschwachen Region.

* Rückkauf von Vorzügen;
 der Vorstand der SAP habe beschlossen, bis zum 30. Juni 2001 maximal
 bis zu 1,5 % des auf Vorzugsaktien entfallenden Grundkapitals über
 die Börse zu erwerben.

* Kräftige Auftragspipeline, neue Ziele;
 aufgrund der starken Auftragspipeline rechne das Unternehmen damit,
 die Umsatzwachstumsrate des zurückliegenden Geschäftsjahres leicht
 zu übertreffen. Damit werde das Ziel, den Umsatz von 1998 bis Ende
 2001 zu verdoppeln, zwar nicht ganz erreicht, die Befürchtungen, daß
 die Umsätze vor allem im zweiten Halbjahr anfallen, dürften aber
 nicht eintreffen, so die Analysten der Berenberg Bank. Man sehe die
 vorgelegten Zahlen als Bestätigung, daß SAP mit mySAP.com über die
 weltweit führende, ganzheitliche und integrierte E-Business-Suite
 verfüge.

Entscheidend für den zukünftigen Erfolg werde es nach Ansicht der
Analysten sein, inwieweit es dem Unternehmen gelinge, das Geschäft mit
den neuen Internet-basierten Applikationen Supply Chain Management und
Customer Relationship Management auszudehnen. Für eine Gewichtung in
den internationalen Indices benötige SAP einen höheren Free Float in
den Stammaktien. Dieses sei nach Ansicht der Analysten nur durch eine
mittelfristige Umwandlung der Vorzugsaktien in Stammaktien zu errei-
chen. Aufgrund des aktuellen 20%igen Discounts der Stammaktien gegen-
über den Vorzugsaktien bekräftigen die Analysten der Berenberg Bank
ihre Empfehlung "Akkumulieren" und würde die Stammaktien bevorzugen.

SAP (WKN 716480)

Quelle: Aktienresearch

--------------------------------------------------

Siemens - kaufen mit Kursziel 230 Euro (Lehman Brothers)

Die Experten von Lehman Brothers raten, die Aktien der Siemens AG zu
"kaufen".

Siemens zählt als einziger deutscher Titel zu der Top-Ten-Liste
europäischer Aktien. Mittelfristig sehen die Banker ein Kursziel von
230 Euro.

Bei Siemens solle sich ein Investment auszahlen - kaufen.

Siemens (WKN 723610)

Quelle: Aktienresearch

--------------------------------------------------

Morgan Stanley stuft Qiagen als Starker Kauf ein.

Die Investmentbank Morgan Stanley Dean Witter habe am Dienstag
erstmals die Aktie des Unternehmens bewertet. Die Analysten sähen bei
ihrem Kursziel von 48 US-$ gegenüber dem jetzigen Kursniveau von gut
32 US-$ einen Aufschlag von fast 50 %.

Qiagen (WKN 901626)

Quelle: Aktienresearch

--------------------------------------------------

Software AG - strong buy (Lehman Brothers)

Die Ergebnisse des vierten Quartales der Software AG befänden sich
weitestgehend im Rahmen der Analystenerwartungen. Die Umsätze sollen
für das Jahr 2000 417,3 Millionen Euro betragen, für das Jahr 2001
werden Umsätze in Höhe von 493,5 Millionen Euro erwartet.

Positiv erwähnt werden eine Vergrößerung der Einnahmen und die Umsätze
von Tamino. Tamino, die XML-Datenbank der Software AG, bleibe trotz
vieler schlechter Vorhersagen das Vorzeigeprodukt des Hauses. Vor
allem im Bereich Dokumentenmanagement sei Tamino vergleichbaren
Konkurenzprodukten weit überlegen. Der durch Tamino verursachte Umsatz
habe für das Jahr 2000 17,4 Millionen Euro betragen. Die Analysten
beziffern die Umsätze für das nächste Jahr auf 30 Millionen Euro.

Da der Titel im Vergleich zu ähnlichen Unternehmem zu niedrig bewertet
sei, und die Lizenzeinnahmen für Tamino über den Analystenerwartungen
liegen, wird als rating ein strong buy ausgesprochen.

Software AG (WKN 724264)


**************************************************

9. EMPFEHLUNGEN AUSLAND
**************************************************

Vodafone: Immer noch Strong Buy! (UBS Warburg)

UBS Warburg senkt das Kursziel von Vodafone. Ihre nachdrückliche
Kaufempfehlung behalten die Analysten jedoch bei.

Das Kursziel des britischen Mobilfunk-Giganten wurde von 460 Pence auf
340 Pence gesenkt. Trotzdem sei die Aktie "ein Muss für jedes Depot".

Vodafone (WKN 875999)

Quelle: Aktienresearch

--------------------------------------------------

H&M untergewichten (Delbrück Asset Management)

Die Analysten von Delbrück Asset Management raten dazu, Aktien von H&M
unterzugewichten.

Der Gewinnrückgang in 2000 sei mit 15,8 % stärker als prognostiziert.
Die Expansion nach Amerika verlaufe bisher zwar positiv, die
Kleidungsretailer in den USA hätten aber grundsätzlich Probleme.

H&M (WKN 872318)

Quelle: Aktienresearch

--------------------------------------------------

Merrill Lynch - kaufen (Hornblower Fischer)

Laut Hornblower Fischer habe die Investmentbank Merrill Lynch im
abgelaufenen Jahr ein beeindruckendes Ergebnis vorgelegt.

Während die US-Bank im abgelaufenen Quartal den Reingewinn um 11 % auf
877 Mio. USD habe steigern konnte, mussten Konkurrenten wie Morgan
Stanley Dean Witter und Goldman Sachs Ergebnisrückgänge von 26 %
respektive 20 % hinnehmen. Auf Jahressicht habe der größte US-Broker
den Reingewinn sogar um 41 % auf 3,8 Mrd. USD steigern können.

Die Gesamterträge sollen sich in dem Zeitraum um 20 % auf 26,8 Mrd.
USD erhöht haben. Das Ergebnis sei durch die im Sommer bekannt
gegebenen Kostensenkungen, höhere Handelserträge und ein starkes
M&A-Geschäft spürbar beflügelt. Durch den strikten Kostensenkungskurs
habe man die Vorsteuermargen im vergangenen Quartal zudem auf 24 %
verbessern können.

Ziel von Merrill Lynch sei es, bis 2003 die Margen auf zwischen 19 %
und 24 % zu stabilisieren. Darüber hinaus peile die US-Bank bis dahin
ein zweistelliges Gewinnwachstum, sowie eine Eigenkapitalrendite von
bis zu 20 % an. Im Jahr 2000 habe diese Kennziffer bei 24,2 % gelegen.

Den größten Ergebnisbeitrag habe die Corporate & Institutional Client
Group (CICG), der Investmentbanking-Arm geliefert. Im Zeichen widriger
Aktienmärkte habe der Geschäftsbereich seinen Vorsteuergewinn 2000 im
Vergleich zum Vorjahr um 44 % auf 3,9 Mrd USD gesteigert. Im Q4 man
ein Plus von 10 % auf 749 Mio USD erzielt. Begünstigt sei das Ergebnis
durch Rekordeinnahmen im Advisory- und ein unvermindert starkes
Underwriting-Geschäft (Anleihen- und Aktienemissionen).

Auch in den Geschäftsfeldern Private Client Group und Merrill Lynch
Investment Managers habe der Broker spürbar zulegen können. Vor dem
Hintergrund der erzielten Profitabilitätssteigerungen und des
ermutigenden Ausblicks bekräftigen die Analysten ihre Kaufempfehlung
vom Dezember und betrachten die Aktie als "single best idea" im
US-amerikanischen Bankensektor. Das Rating lautet Kaufen.

Merrill Lynch (WKN 852935)

Quelle: Aktienresearch

--------------------------------------------------

VeriSign - Buy (Merrill Lynch)

Nach Einschätzungen der Analysten von Merrill Lynch sollen die
Ergebnisse des vierten Quartales von VeriSign 190 Millionen Dollar
betragen. Der Gewinn pro Aktie werde auf 0,12 Dollar geschätzt. Mit
diesen Zahlen würden die Vorgaben der Unternehmensführung leicht
überboten werden. Außerdem erwarten die Analysten, dass die Umsatz-
und Gewinnaussichten für das kommende Jahr angehoben werden sollen.

Somit wird die Kaufempfehlung von den Analysten erneut ausgesprochen.
Als Kursziel auf Sicht von 12 Monaten werden 120 Dollar angegben.

VeriSign (WKN 911090)

Quelle: Aktienresearch

--------------------------------------------------

E-Trade kaufen (Hornblower Fischer)

Die Analysten von Hornblower Fischer empfehlen die Aktie von E-Trade
zum Kauf.

E-Trade sei nach Meinung der Experten einer der Pioniere des Online-
Brokerage in den USA gewesen. Bereits seit 1992 hätten Kunden des
Unternehmens über AOL und Compuserve Transaktionen ohne Beratung und
zu günstigeren Konditionen als im klassischen Brokerage abwickeln
gekonnt. Anfang 1996 schließlich habe man seine Services für das ganze
Internet geöffnet. In der Zwischenzeit habe E-Trade seine
Produktpalette mit einem eigenen Banking-Bereich deutlich ausgeweitet.
Geboten werde neben dem Wertpapierhandel auch Spar- und
Geldmarktkonten (mit einem Netz von über 8800 eigenen Geldautomaten in
den USA), sowie Finanzdienstleistungen wie Versicherungen und
Hypotheken. Gestern habe E-Trade das Ergebnis für das vierte Quartal
(31. Dezember) seines Geschäftsjahres bekannt gegeben. Erzielt habe
man ein Umsatz in Höhe von 334 Millionen USD, was einer 22prozentigen
Steigerung gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres
entspreche. Hieraus generiere man einen Gewinn (ohne Berücksichtigung
außerordentlicher Belastungen) von 5,8 Millionen USD bzw. 2 Cents je
Anteilsschein. Im vierten Quartal 1999 sei dem noch ein Verlust von
38,1 Millionen USD oder 13 Cents je Anteilsschein gegenübergestanden.
Die Markterwartungen in Höhe von einem Cent je Aktie hätte man damit
ebenfalls übertroffen. Im abgelaufenen Quartal habe E-Trade 244.000
neue Konto- und Depoteröffnungen verzeichnen können, was die
Gesamtanzahl auf nunmehr 3,6 Millionen und damit gut 80 Prozent über
dem Vorjahreswert anhebe. Die durchschnittlich durchgeführten
Transaktionen seien um 12 Prozent auf 150.000 pro Tag gestiegen. Die
Unternehmensführung zeige sich optimistisch für das laufende
Geschäftsjahr. Das Umsatzziel liege zwischen 1,5 und 1,8 Milliarden
USD. Das Ergebnis erwarte man im Bereich zwischen 23 und 33 Cents je
Aktie. Die Marktprognosen gehen von 25 Cents aus. E-Trade habe nach
Meinung der Analysten mit dem veröffentlichten Ergebnis gezeigt, dass
das breite Finanzangebot die Abhängigkeit vom Brokerage deutlich
verringern konnte. Kurz- und mittelfristig sollte jetzt insbesondere
die Fortsetzung der Erholung am Aktienmarkt für Phantasie sorgen.

E-Trade (WKN 902447)
Quelle: Aktienresearch

--------------------------------------------------

Ericsson - Marketperformer (Merck Finck & Co)

Die Analysten von Merck Finck & Co melden, dass Ericsson von der
eigenen Handyproduktion ablässt, nachdem das vierte Quartal einen
operativen Verlust von 155 Millionen Schwedischen Kronen gebracht
habe. So wolle Ericsson die Produktion der Geräte an den
internationalen Elektronik-Hersteller Flextronics übergeben.

Für das nächste Quartal erwarte Ericsson gutes Wachstum in dem
profitablen Geschäftsbereich "systems business", aber niedrigere
Verkaufszahlen im Bereich "handsets". Laut einem Unternehmenssprecher
solle der Vorsteuergewinn sich im Nullsaldo befinden. Dies sei
verursacht durch operative Verluste im Bereich "phones" und
gestiegene, sogenannte 3G (third generation), Investitionen.

Die Analysten behalten ihr Marketperformer-Rating für Ericsson bei.

Ericsson (WKN 850001)

Quelle: Aktienresearch


**************************************************

10. DISCLAIMER
**************************************************

HAFTUNGSAUSSCHLUSS
Die veröffentlichten Artikel, Nachrichten, Daten und Empfehlungen
werden von Informationsanbietern zur Verfügung gestellt. Weder Consors
noch deren Informationslieferanten können die Verantwortung für die
Richtigkeit der Angaben übernehmen. Wir weisen ausdrücklich darauf
hin, dass dies keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapie-
ren oder Rechten darstellt. Die zur Verfügung gestellten Informationen
bedeuten keine Empfehlung oder Beratung der Consors Discount-Broker AG.

__________________________________________________

Consors Discount-Broker AG ist Deutschlands Nr. 1 im Online-Brokerage.
Über 449.000 Kunden nutzen die Vorteile von Consors Discount-Broker:
Günstigste Konditionen, schnellste Abwicklung, einzigartiger Service.
__________________________________________________

Are you ready for Transaction?

Consors Discount-Broker AG

Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.


Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
Vontobel Werbung

Passende Knock-Outs auf Deutsche Post AG

Strategie Hebel
Steigender Deutsche Post AG-Kurs 5,06 8,36
Fallender Deutsche Post AG-Kurs 3,87 10,05 14,85
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VH74664 , DE000VY0S578 , DE000VJ5NRL6 , DE000VX1DW84 , DE000VX1EVN4 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Neueste Beiträge aus dem Technology All Share (Performance) Forum

Wertung Antworten Thema Verfasser letzter Verfasser letzter Beitrag
11 535 Elmos Semiconductor Jorgos Highländer49 06.05.26 11:09
  15 Hallo Agilent-Aktionäre Anke Mankanke MrTrillion3 19.04.26 02:09
11 1.124 USU Software --- Cashwert fast auf ATL -- Lalapo MrTrillion3 15.07.25 14:19
10 2.240 RENESOLA startet Lapismuc SoIsses01 16.01.25 13:57

--button_text--