Commerzbank wächst im Firmenkundengeschäft in China deutlich
Umfrage: Unternehmen müssen außerhalb der Eurozone investieren
Investmentbanking schlägt erfolgreiche Brücke zwischen Deutschland und Asien
Neue Mitarbeiter an allen sechs Standorten in Asien
Die Commerzbank ist im Firmenkundengeschäft in China 2012 wie schon im Jahr zuvor deutlich gewachsen und will auch 2013 hinzugewinnen. Eine Umfrage unter deutschen Unternehmen bestätigt diesen Trend, denn deutsche Firmen sind mit großer Mehrheit der Ansicht, außerhalb der Eurozone investieren zu müssen. Die Zahl der Neukunden konnte die Commerzbank in China 2012 um 25 Prozent, die Erträge konnte die Mittelstandsbank / das Firmengeschäft sogar um mehr als 25 Prozent steigern. „Mit diesen Werten liegt der Zuwachs des Firmenkundengeschäftes in China höher als für den gesamten asiatischen Raum“, sagte Edith Weymayr, seit Anfang 2013 Regionalvorständin der Commerzbank für das Firmenkundengeschäft in Asien, am Montag vor Journalisten in Peking. Darüber hinaus hat die Commerzbank ihre internationale Präsenz in den vergangenen Monaten erhöht. Mit der Kasikornbank in Thailand wurde ein Kooperationsabkommen unterzeichnet, in Bangladesch eine Repräsentanz eröffnet. An allen Standorten in Asien wurden neue Mitarbeiter eingestellt.
Im Rahmen der Commerzbank-Studie „UnternehmerPerspektiven“, die bereits zum 13. Mal erschienen ist, wurde in diesem Jahr erstmals eine eigene Umfrage an bedeutenden Auslandsstandorten wie China durchgeführt. Demnach sind 88 Prozent der Unternehmen der Ansicht, dass die deutsche Volkswirtschaft an Grenzen des Wachstums stößt. Eine Intensivierung des Außenhandels jenseits der Eurozone ist daher erforderlich. China steht bereits heute an vierter Stelle der wichtigsten Absatzmärkte für mittelständische Unternehmen. „Made in Germany“ wird in China weiterhin geschätzt, ist aber nicht mehr das entscheidende Kriterium: Kunden aus China legen ebenso viel Wert darauf, dass ein deutsches Unternehmen den Produktionsprozess steuert und damit die Qualität garantiert („Managed in Germany“). Spezifische Herausforderungen des chinesischen Marktes sind nach Meinung der Befragten beispielsweise die hohen Service- und Beratungsanforderungen chinesischer Kunden sowie die Sicherstellung wettbewerbsfähiger Preise.
Nach Westeuropa ist Asien – und hier vor allem China – der wichtigste Markt für das Firmenkundengeschäft der Commerzbank. In China, wo die Commerzbank seit 30 Jahren vertreten ist, werden zum einen deutsche mittelständische Kunden betreut, die in China Geschäft betreiben. Auf der anderen Seite begleitet die Bank von hier aus chinesische Firmen auf ihrem Weg nach Deutschland. „Seit Anfang des Jahres haben wir in Asien und gerade in China weiter investiert, indem wir in allen sechs Filialen neue Mitarbeiter eingestellt haben“, so Weymayr. In China hat die Commerzbank Filialen in Peking, Schanghai, Hongkong und Tianjin. Darüber hinaus ist die Bank in Tokio und Singapur mit Filialen vertreten.
„Das Investmentbanking der Commerzbank schlägt für unsere Kunden eine Brücke zwischen den asiatischen und europäischen Märkten. Im ersten Quartal 2013 haben wir unser Angebot weiter ausgebaut und bieten nun unser in Europa bereits sehr erfolgreiches ETF Market Making auch in Hong Kong an. Zudem erfreut sich der chinesische Anleihenmarkt großer Beliebtheit. Viele unserer deutschen Firmenkunden sind in China aktiv und beabsichtigen den lokalen Markt zur Refinanzierung zu nutzen. Durch unser Angebot in CNH Bonds sind wir bestens positioniert, um unseren Firmenkunden Zugang zum lokalen Markt zu verschaffen.“, erklärte Nick Johnston, Head of Corporates & Markets in Asien.
In den vergangenen Jahren hat die Commerzbank in China die traditionellen Geschäftsbeziehungen zum Kunden durch Kredite, Liquiditätssteuerung und Zahlungsverkehr sowie Abwicklung des Außenhandels intensivieren können. Darüber hinaus ermöglicht die enge Verzahnung des Firmenkundengeschäfts mit Corporates & Markets (C&M), dem Investmentbanking der Commerzbank, Unternehmen den direkten Zugang zum Kapitalmarkt und unterstützt die Kunden bei ihren internationalen Aktivitäten. In China bietet die Commerzbank eine breite Palette an Absicherungs und Anlageinstrumenten in allen Anlageklassen. Auch die Finanzierung von Unternehmen über den Kapitalmarkt sowie die Beratung unserer Kunden bei Fusionen und Übernahmen in Deutschland und Asien gehören ebenso zu unseren Kernkompetenzen.
Im Geschäft mit mittelständischen Unternehmen ist die Commerzbank in Deutschland bereits seit vielen Jahren Marktführer. Weltweit ist die Bank für ihre Kunden in 52 Ländern mit rund 60 Standorten vertreten. Sie ist damit für den deutschen Mittelstand und große internationale Unternehmen, die in Deutschland Geschäft machen wollen, der Marktführer. Weltweit verfügt die Commerzbank über mehr als 5.000 Korrespondenzbankverbindungen und ist damit international führend.