Clement raus oder etwa

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Clement raus oder etwa Jorgos
Jorgos:

Clement raus oder etwa

7
20.01.08 14:52
#1
ATTACKE GEGEN YPSILANTI
Struck verlangt Clements Rauswurf aus der SPD


www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,529744,00.html

Struck ?

Struck legt mittlerweile ein politischen Stil an den Tag, dass man sich wünschen würde, er würde sein Mandat niederlegen. Was wäre er denn ohne die SPD ?
Das man die Äußerungen von Clement in der SPD nicht gerne hört, ist logisch. Jedoch kann man mit der Meinung auch von Parteigenossen stilvoller umgehen. Auch die Äußerungen bzgl. Koch (man kann über ihn oder der CDU denken was man will) haben ein Niveau erreicht, dass ich mir in der Politik nicht wünsche. So kann er hier auf Ariva posten aber als Politiker erwarte ich doch mehr Stil !
Wahrscheinlich werde ich mit dieser Meinung bei Ariva isoliert dastehen. Aber das hält mich nicht davon ab meine Meinung kund zu tun.





Von Christoph Schwennicke, Bad Homburg

Die Genossen zeigen Zähne: Nachdem Ex-Wirtschaftsminister Clement erneut zum Wahlboykott der SPD bei den anstehenden Landtagswahlen aufgerufen hat, droht ihm der Ausschluss aus der Partei. Fraktionschef Struck wetterte heute in Hessen: "Er wäre nichts ohne die SPD."

Bad Homburg - "Wer dazu aufruft, die SPD nicht mehr zu wählen, verdient ein Parteiausschlussverfahren", sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Struck bei einer Wahlkampfveranstaltung im hessischen Bad Homburg. Struck beschrieb Clements Vorgehen eine Woche vor den Wahlen in Hessen und Niedersachen als parteischädigend. Gerade vor dem Hintergrund, dass die SPD sich in Hessen ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der CDU liefere, sei es empörend, wie Clement den wahlkämpfenden Freunden Knüppel zwischen die Beine werfe. Clement solle sich erinnern, wie und wodurch er Wirtschaftsminister und stellvertretender Parteivorsitzender geworden sei. "Er wäre nichts ohne die SPD!"

Peter Struck (Archivbild) über Wolfgang Clement: "Er wäre nichts ohne die SPD"
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DDP

Peter Struck (Archivbild) über Wolfgang Clement: "Er wäre nichts ohne die SPD"
Struck ging auch ein auf Clements Bemerkungen zur Kernenergie und stellte sie in Zusammenhang mit dessen Engagement als Aufsichtsrat bei RWE. "Wenn Herr Clement meint, bestimmte Interessen vertreten zu müssen", solle er das offen sagen. "Wes' Brot ich ess', des Lied ich sing'", fügte der Fraktionsvorsitzende an.

Clement war der hessischen SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti öffentlich in den Rücken gefallen. Mit einer Kolumne in der "Welt am Sonntag" hatte er den Eklat ausgelöst. Darin hatte er heftige Kritik an Ypsilanti geübt. Clement monierte ihre Energiepolitik und warnte indirekt vor der Wahl der SPD-Kandidatin. Er bezog sich auf das Vorhaben der Parteigenossin, sowohl auf die Atomkraft als auch auf neue Kohlekraftwerke verzichten zu wollen. Dies gehe "nur um den Preis der industriellen Substanz Hessens", betonte er. In einer Landtagswahl stecke natürlich mehr als politischer Klamauk. "Deshalb wäge und wähle genau, wer Verantwortung für das Land zu vergeben hat, wem er sie anvertrauen kann - und wem nicht", schrieb der frühere Wirtschaftsminister.

Vor Struck hatte dem früheren Wirtschaftsminister gestern bereits der hessische SPD-Bundestagsabgeordnete Hermann Scheer den Parteiaustritt nahe gelegt (mehr...). Landesparteisprecher Frank Steibli sagte am Sonntag mit Blick auf Clements Mitgliedschaft im Aufsichtsrat der RWE Power AG: "Herr Clement steht auf der Gehaltsliste eines großen Energiekonzerns." Die SPD wolle die hessischen Atommeiler Biblis A und B abschalten. "Das stört RWE. Deswegen mobilisiert der Konzern jetzt Herrn Clement", vermutete er. "Clement entpuppt sich als Lobbyist der Wirtschaft." Die SPD habe gute Argumente für den Atomausstieg. Clement war 2005 aus der Politik ausgeschieden.

Angriff auf Merkel

Struck griff bei der Wahlkampfveranstaltung in Bad Homburg auch Kanzlerin Angela Merkel frontal an. "Koch muss weg, aber Merkel muss auch weg nächstes Jahr!" Es sei ein "Skandal", dass die Kanzlerin Koch bei dessen Ausländerkampagnen zur Seite stehe. Struck wiederholte, er werde sich nicht entschuldigen, wie es die CDU gefordert hatte, nachdem er Koch heimliche Freude über den Münchner U-Bahn-Vorfall unterstellt hatte. "Die CDU hat mich...........................................

(TEXT gekürzt ! Grüße an J. B.)

18 Beiträge ausgeblendet.
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Clement raus oder etwa Jorgos
Jorgos:

Schröder hat sich bzgl. Ypsilanti ähnlich

 
21.01.08 12:11
#20
geäußert. Aber das hat Haudegen Struck wahrscheinlich längst vergessen oder verdrängt.
Clement raus oder etwa kiiwii
kiiwii:

Clement geht von allein oder gar nicht

3
21.01.08 12:54
#21
...der steht für das Energie-Land NRW inkl. dessen Kohle-Kumpel und inkl. der Subventionen für deren Arbeitsplätze... und hat die dortige SPD voll hinter sich.


Den Clement schmeißt so leicht keiner raus.


Mal abgesehen davon, daß er recht hat.
MfG
kiiwiipedia
Clement raus oder etwa 3912571
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Clement raus oder etwa kleinlieschen
kleinlieschen:

Sehr schlau von RWE,

 
21.01.08 13:02
#22
sich den Clement einzukaufen -
noch deutlicher kann´s ja kaum sichtbar bemacht werden,
wer in diesem Land das Sagen hat!
%&fw§"7-#x*~~r?q/`äs@ü9]ß[+€%!
Clement raus oder etwa kiiwii
kiiwii:

liebes lieschen, das war bei RWE schon immer so

2
21.01.08 13:05
#23
daß man dort die ehemaligen (Kommunal-)Politiker und Gewerkschaftler gut (versorgt) unterbringen konnte...

...ebenso bei RAG und EON


Wußtest Du das nicht ?
MfG
kiiwiipedia
Clement raus oder etwa 3912648
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Clement raus oder etwa kleinlieschen
kleinlieschen:

doch - die haben ja auch ne Grüne gekauft -

 
21.01.08 13:20
#24
ich finde nur die Unverhülltheit,
mit der jetzt agiert wird, erschreckend.

Man hat eben keine Hemmungen oder Skrupel mehr.

Paßt alles wunderbar zusammen:
Strom soll noch teurer werden -
die Pteise werden über die Strombörse diktiert -
die Konzerne werden ständig mächtiger und
sagen der Politik und dem Volk, wo`s lang geht.

:-(
%&fw§"7-#x*~~r?q/`äs@ü9]ß[+€%!
Clement raus oder etwa lehna
lehna:

#245,nanana, Lieschen...

4
21.01.08 13:36
#25
wir Deutschen wollen Okostrom, aber grüner Strom ist im Schnitt doppelt so teuer wie herkömmlich erzeugter Strom aus Kohle, Gas und Kernkraft und das wird auch in den nächsten Jahren so bleiben.
Also was soll dein Geschrei über zu hohe Stromrechnungen???
Über unsre Stromrechnung zahlten wir allein 2006 ca. 5 Milliarden Euro an Windmüller, Solarwirte und Biogasbauern.
Und wenn jetzt die Kernkraftwerke abgeschaltet werden und mehr auf Öko gesetzt wird, wirds noch teurer, das ist Fakt, da hilft kein lamentieren...




Clement raus oder etwa kiiwii
kiiwii:

lieschen, das ist Marktwirtschaft

 
21.01.08 13:39
#26
viele kleine lieschen brauchen Strom, und so entsteht eben ein mächtiges Großlieschen
und das wieder braucht nen Aufsichtsrat...usw (Rest ist bekannt)
MfG
kiiwiipedia
Clement raus oder etwa 3912817
I don't like Pizzass
Clement raus oder etwa kiiwii
kiiwii:

...am ärgsten haut's die Solar-Werte z'samm...

 
21.01.08 13:43
#27
MfG
kiiwiipedia
Clement raus oder etwa 3912840
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Clement raus oder etwa kiiwii
kiiwii:

...und wenn gleich NY anfängt, kanns noch richtig

 
21.01.08 13:45
#28
übel werden heut...
MfG
kiiwiipedia
Clement raus oder etwa 3912849
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Clement raus oder etwa lehna
lehna:

2007...

6
21.01.08 13:47
#29
haben sich die Subventionen für den grünen Strom schon auf 6,3 Milliarden Euro hochgeschraubt
Und bis 2012 soll sich die jährliche Summe auf 9,3 Milliarden Euro steigern.
Solche Subventionen sind wie Drogen, einmal gewährt kommst net mehr davon los.
Clement darf das ruhig mal ansprechen, auch wenn er dann hier gleich von den Grünen zum Buhmann hochgeputscht wird...

Clement raus oder etwa Jorgos
Jorgos:

Kochs Wahlkampf "echte Sauerei" !

 
21.01.08 14:26
#30
Ich persönlich bin keiner Partei treu sondern bin ein typischer Wechselwähler (wer gerade meiner Meinung nach das Beste zu bieten hat). Was Beck momentan bietet erinnert mich an den Kindergarten meines Sohnes.

"Beck sagte in Frankfurt, das neue Koch-Plakat sei das "alte Spiel unter der Gürtellinie"."
Wenn ich mir die Wahlwerbungen der SPD ansehe, kann ich nicht behaupten, dass sie sich niveauvoll distanzieren (vom Stil her !). Struck ist auch nicht gerade der Garant für das Einhalten der Gürtellinie.
Die Wahlschlacht in Hessen wir von beiden Seiten langsam sehr infantil geführt !


www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,529919,00.html



HESSEN
Beck nennt Kochs Wahlkampf "echte Sauerei"

Die SPD ist empört - und hält Hessen für gewonnen: Parteichef Beck forderte von der CDU, sich von Kochs Wahlkampfstil zu distanzieren. Die Christdemokraten ihrerseits freuen sich über die Aufforderung von SPD-Mann Clement, seine Partei in Hessen nicht zu wählen.

Hamburg - Auch SPD-Chef Kurt Beck greift nun zum schweren Gerät: Als "eine echte Sauerei" empfindet er den Wahlkampf des hessischen CDU-Ministerpräsidenten Roland Koch - und will von der CDU-Spitze eine Distanzierung. Beck sagte nach einem Treffen der SPD-Führung in Frankfurt am Main, die Union müsse nun auf Bundesebene klarmachen, ob sie auch auf Vorurteile und "unterschwellige Fremdenfeindlichkeit" setze oder eine sachliche Auseinandersetzung um die wirklich großen Fragen der Zukunft wolle.

SPD-Chef Beck: Kochs Wahlkampf ist eine "echte Sauerei"
Getty Images

SPD-Chef Beck: Kochs Wahlkampf ist eine "echte Sauerei"
Koch hatte zuletzt ein neues Wahlplakat mit der Aufschrift "Links-Block verhindern - Ypsilanti, Al-Wazir und die Kommunisten stoppen" präsentiert. Andrea Ypsilanti ist SPD-Herausfordererin von Koch, Tarek Al-Wazir der Spitzenkandidat der hessischen Grünen. Zuvor war Kochs Wahlkampf von harten Forderungen gegen kriminelle Jugendliche - insbesondere mit Migrationshintergrund - geprägt gewesen.

Beck sagte in Frankfurt, das neue Koch-Plakat sei das "alte Spiel unter der Gürtellinie". Die Benutzung von "Namen mit ausländischem Klang" und "Kommunisten-Angst" sei eine "Verfehlung ersten Ranges".

Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) kritisierte ebenfalls den Wahlkampfstil der hessischen CDU. Sowohl Beck als auch Steinmeier zeigten sich allerdings zuversichtlich, dass die Sozialdemokraten am Sonntag in Hessen triumphieren. Der Wahlkampf von Spitzenkandidatin Ypsilanti laufe hervorragend. Steinmeier meinte, die "Aufbruch"-Stimmung, die von der hessischen SPD ausgehe, sei inzwischen auch bei den SPD-Wahlkämpfern in Niedersachsen und Hamburg zu spüren.

Hessens SPD-Spitzenkandidatin Ypsilanti hatte sich gestern in einem TV-Duell mit Koch erstaunlich gut geschlagen. Heute berichtete Ypsilanti von einer sehr guten Stimmung und Motivation in ihrer Partei. Sie freue sich über die guten Umfragewerte, wisse aber auch, dass die Wahl noch nicht gewonnen sei. "Das ist wie bei einem Marathonlauf. Da freut man sich über gute Zwischenzeiten, man weiß aber auch, dass man die ganze Strecke zurücklegen muss, wenn man durchs Ziel will", sagte Ypsilanti.

CDU freut sich über Äußerungen Clements

Die CDU weidet sich unterdessen an der unverhofften Wahlkampfhilfe des früheren Wirtschaftsministers Wolfgang Clement (SPD). Der ehemalige SPD-Bundesvize habe zu Recht darauf hingewiesen, dass der Kurs der hessischen Sozialdemokraten an die Substanz des Landes gehe und Arbeitsplätze gefährde, sagte CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla in Berlin. Clement hatte die Energiepolitik von Ypsilanti kritisiert und von ihrer Wahl abgeraten.

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Jugendgewalt- Debatte - sinnvoll oder populistisch?

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von Justitia
Es sei "befremdlich", dass die Sozialdemokraten "nun ihren ehemaligen stellvertretenden Parteivorsitzenden aus der Partei schmeißen wollen, aber kein Problem mit der Lobbyarbeit von Gerhard Schröder und seinen Einlassungen zu den Menschenrechten haben", fügte Pofalla hinzu.

Als unglaubwürdig bezeichnete Pofalla die Beteuerungen Ypsilantis, nicht mit der Linken zu koalieren. Der CDU-Generalsekretär warnte davor, "dass Kommunisten in einer ersten westdeutschen Landesregierung Sitz, Stimme und damit Entscheidungskompetenz bekommt".

In einem Punkt widersprach Pofalla dem hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU). Dieser hatte seinen polarisierenden Wahlkampfstil als ein Modell für den Bundestagswahlkampf 2009 bezeichnet. Pofalla betonte hingegen, jeder der drei derzeit laufenden Landtagswahlkämpfe habe seine eigene Prägung. Man könne daraus keine Schablone für den Bundestagswahlkampf 2009 abfertigen.

Kohl unterstützt Koch

Rückendeckung erhielt Koch auch von Altkanzler Helmut Kohl. Der "Bild"-Zeitung sagte der CDU-Politiker, Koch zeige in der Debatte um Jugendkriminalität "Mut und Stehvermögen. Er gehört zu den Menschen, die dem Zeitgeist nicht hinterherlaufen. Er traut sich, für seine Überzeugungen einzustehen. Davor habe ich Respekt." Die "zunehmende Ausländerkriminalität" lasse sich "nicht eindämmen, indem man sie tabuisiert", so Kohl weiter. "Wenn wir das tun, nehmen sich die Rechtsradikalen der Sache an. Das darf keinesfalls geschehen."

In anderen Fällen stecke hinter Überfällen "die Wut des Zu-kurz- Gekommenen gegen den Bessergestellten. Das rechtfertigt aber in keiner Weise die Anwendung von Gewalt. Ich halte es auch für ein Verhängnis, wenn Gewalt vorschnell mit der sozialen Herkunft entschuldigt wird." Friedliches Verhalten könne man von jedem Bürger erwarten. Kohl betonte: "Das gilt für Deutsche wie für Ausländer in unserem Land."

Seiner Meinung nach habe Koch "gute Chancen, die Wahl zu gewinnen". Die "Bürgerinnen und Bürger" wüssten um seine "Verdienste". Kohl traut der SPD in Hessen zu, mit den Linken zusammen zu gehen. "Ich denke, die hessischen Sozialdemokraten werden das von der konkreten Situation nach Schließung der Wahllokale abhängig machen. Wenn eine Koalition mit den Linken für sie nützlich ist, werden sie das ohne Skrupel tun", sagte er in dem Interview. Der Berliner Regierende........
Clement raus oder etwa Jorgos
Jorgos:

Beck :;)

 
21.01.08 14:34
#31
Clement raus oder etwa Jorgos
Jorgos:

Interview mit Beck:

 
21.01.08 14:35
#32
Clement raus oder etwa kleinlieschen
kleinlieschen:

lehna und kiiwii - habt wohl beide meinen

 
21.01.08 15:08
#33
Beitrag nich richtig gelesen - hm?

Zum Atomstrom an sich habe ich mich garnicht geäußert,
nur über die Art und Weise, wie hier agiert wird.
%&fw§"7-#x*~~r?q/`äs@ü9]ß[+€%!
Clement raus oder etwa Chilly
Chilly:

kiiwii - #28

 
21.01.08 15:12
#34
heute geht gar nix in Amiland. Feiertag. Futures auf den DJ werden mit einem Minus auf den Schlusskurs von Freitag gehandelt. Das könnte darauf hinweisen, dass der DJ morgen unter 12.000 Punkte eröffnet.
Leben und leben lassen - gibt's das bei ARIVA?
NÖ !

"Jeder ist wie er ist und hat das Niveau, das ihm gefällt."
(Ole von Beust)
Clement raus oder etwa kiiwii
kiiwii:

doch, lieschen, hab doch in # 23 dazu was gesagt

 
21.01.08 15:12
#35
MfG
kiiwiipedia
Clement raus oder etwa 3913190
I don't like Pizzass
Clement raus oder etwa Kritiker
Kritiker:

Clement's andere Logik :

 
21.01.08 15:43
#36
Ypsilanti mag eine gute Opportunistin sein, doch Hessen regieren kann sie nicht!
Und bevor sie damit eine Riesen-Pleite für die SPD hinlegt, wäre es besser, wenn Koch bleibt und mit ihm eine ewige Angriffsmöglichkeit gegen die CDU. Schließlich eignet er sich vortrefflich als Dauer-Watschenmann, was auch Kabarettisten so sehen.

Für SPD-Köpfe, wie sie auf dem Hals von Struck thronen, ist das natürlich zu hoch gedacht.
Natürlich tut der Clement auch seiner Fa. damit einen Gefallen, aber ein Links-Sozi war er nie gewesen.

Wenn bald neben der Wirtschafts-00(A.M.) auch noch die Ypsi in Hessen regiert, rutscht Dld nicht nur bei "Pisa" ab.
Für den DAX wäre es eine zusätzliche Katastrophe.  

Der CDU "Eins" auf den Deckel hauen und ein Land vernichten sind 2 völlig verschiedene Dimensionen!!
Clement raus oder etwa knuspri
knuspri:

Struck sollte lieber

 
21.01.08 15:55
#37
den "Lupenreinen" Demokraten Schröder zum Parteiaustritt bewegen!

Wenn einer Lobbyismus in eigener Sache betrieben hat, dann er. Wie wohl ist
sein Gazprom Deal zu werten!?

Deutschland sollte sich ruhig weiter abhängig vom Russengas machen! :-(
Wer Atomstrom nicht will, der muss auch sagen, wie der gemeine Deutsche seine
Stromrechnung in Zukunft noch bezahlen soll!

Ich bin auch für Oeko, aber bitte mit Augenmaas!
Clement raus oder etwa Jorgos
Jorgos:

Spiegel-Forum zum Thema !

 
21.01.08 23:39
#38
forum.spiegel.de/showthread.php?t=3083

Gut gefällt mir:
"Struck fällt alle 2 Tage mit anderem Herumgepolter auf. Dagegen ist inzwischen Stammtischpolitik mit 1,3 Promille hoch subtil. Man sollte Struck rausschmeissen, weil er für die Proletarisierung der Politik mitverantwortlich ist!

Ob man Clemens mag oder nicht - er sagte seine Meinung und dass ist mir lieber, als dass Parteimitglieder brav und angepasst applaudieren, wenn die Obrigkeit mal wieder etwas kernige Polemik loslässt.

Parteimitglieder sind kein entrechtetes Stimmvieh - sie sollen nach besten Wissen und Gewissen Ihre Meinung äussern dürfen. Das ist nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht aller Politiker. Da braucht sich keiner zu wundern, wenn dann mal so etwas passiert, wie damals bei Heide Simonis."
Clement raus oder etwa kiiwii
kiiwii:

Clement "Ich würde Andrea Ypsilanti nicht wählen!"

 
23.01.08 10:38
#39
URL: http://www.welt.de/politik/article1584343/...lanti_nicht_waehlen.html

23. Januar 2008, 08:38 Uhr

Wolfgang Clement

"Ich würde Andrea Ypsilanti nicht wählen!"


Wolfgang Clement hat seine Kritik an der hessischen SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti erneuert. "Ich würde sie nicht wählen", sagte er in einem Fernsehinterview. Damit provoziert der frühere Bundeswirtschaftsminister erneut seine Parteigenossen. Sein SPD-Parteibuch möchte er allerdings behalten. Vorläufig.

Der wegen seiner Kritik an der SPD-Spitzenkandidatin in Hessen unter Beschuss geratene frühere SPD-Vize Wolfgang Clement will nicht aus der Partei austreten. In einem vorab geführten Interview für die ARD-Talksendung „Hart aber fair“ erklärte er, er wolle sein Parteibuch nicht zurückzugeben.

Zugleich erneuerte er seine Kritik an Andrea Ypsilanti und erklärt;e erstmals direkt, dass er sie nicht wählen würde. Zwischen seinen Auffassungen zum Beispiel in der Energiepolitik und denen der hessischen SPD-Spitzenkandidatin gebe es unüberbrückbare Gegensätze, sagte Clement

(..........................)
MfG
kiiwiipedia
Clement raus oder etwa 3920591
I don't like Pizzass
Clement raus oder etwa kiiwii
kiiwii:

Was Clement kritisiert: Scheers Energieprogramm

 
23.01.08 14:52
#40
http://www.faz.net/p/...A15E46582298769389~ATpl~Ecommon~Scontent.html


Frau Ypsilantis Karte sticht nicht


Was Clement kritisiert: Hermann Scheers Energieprogramm für Hessen / Von Stefan Dietrich


Es war die erste Trumpfkarte, die Andrea Ypsilanti auf den Tisch legte, nachdem sie die Spitzenkandidatin der SPD in Hessen geworden war: Hermann Scheer, bekannt als Deutschlands "Solarpapst", sollte als ihr Wirtschaftsminister Hessens Energieversorgung nahezu vollständig auf erneuerbare Energien umstellen. Doch wie beim Skat, so ist auch in der Politik der erste Stich meistens nicht der spielentscheidende. Als letzte Karte spielte Frau Ypsilanti dann doch den Mindestlohn aus.

Das von Scheer schon Ende 2006 ausgearbeitete Programm "Neue Energie für ein atomstromfreies Hessen" war nicht zuletzt in der SPD selbst auf erhebliche Vorbehalte gestoßen. Besonders in den ländlichen Gebieten Nord- und Mittelhessens wehren sich sozialdemokratische Kommunalpolitiker heftig gegen den im Programm vorgesehenen massiven Ausbau von Wind- und Solarplantagen. Und seit die südhessische SPD auch noch den Widerstand gegen den Neubau des einzigen hessischen Kohle-Großkraftwerks unterstützt, es steht in Großkrotzenburg bei Hanau, schüttelt selbst Bundesumweltminister Gabriel (SPD) den Kopf: "Wir können nicht gleichzeitig aus Kohle und Kernenergie aussteigen", sagt Gabriel jedem, der es hören will.

Scheer aber will es können. Die Notwendigkeit begründet er vor allem damit, dass nur eine Umstellung auf dezentrale Energieerzeugung die Macht der marktbeherrschenden Konzerne auf diesem Gebiet brechen könne. Sie vor allem seien daran interessiert, dass die Stromversorgung weiterhin auf Großkraftwerke gestützt bleibe: Nur die sicherten ihnen ihre Monopolstellung. In Hessen seien das vor allem die Kernkraftwerke Biblis A und B, die im Regelbetrieb knapp sechzig Prozent des im Land erzeugten Stroms liefern (22 Prozent des hessischen Verbrauchs werden schon heute aus anderen Ländern bezogen).

Beide hessischen Kernkraftwerke stehen nach den geltenden Bundesgesetzen vor 2013, also in der kommenden Legislaturperiode, zur Stilllegung an. Scheer versucht den Nachweis zu führen, dass die Kapazitäten von Biblis durch Einsparungen, alternative Stromquellen und hochwirksame Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung ersetzt werden können, und zwar allein gestützt auf die Möglichkeiten der Landespolitik.

Um die Leistung von Biblis zu ersetzen, müsste in jedem der 21 hessischen Landkreise eine Fläche von drei Quadratkilometern mit Solarzellen bedeckt werden; in den fünf hessischen Großstädten jeweils etwas weniger als die Hälfte davon. Zusätzlich sieht Scheers Plan vor, in jedem Landkreis ein Dutzend, in den fünf kreisfreien Städten je sechs Biogas-Blockheizkraftwerke zu errichten. Hinzu kämen knapp sechshundert neue Windräder des derzeit stärksten Typs mit je 4,5 Megawatt Leistung sowie 63 neue Laufwasserkraftwerke. Am Rheingraben in Südhessen wären drei Geothermiekraftwerke einzuplanen. Das Problem, dass Wind- und Solarenergie nicht kontinuierlich zur Verfügung steht, löst Scheer durch "intelligentes Lastmanagement" sowie durch Pumpspeicherwerke und Druckluftspeicher.

(..................)

(..................)


Während Scheer den Investitionsaufwand für sein Programm nur in verklausulierter Form - als Mehrkosten je Haushalt - aufführt, veranschlagen Fachleute der CDU einen Betrag von 35 bis 45 Milliarden Euro allein für den Aufbau der Produktionsanlagen (ohne Speicherkapazitäten). Wegen der gesetzlich festgelegten Einspeisevergütungen für Erneuerbare Energien würde der so erzeugte Strom sechsmal so teuer wie der in Biblis erzeugte, heißt es in ihrem Papier, an dem die Energiewissenschaftler Wagner (Bochum) und Leonhard (Braunschweig) mitgearbeitet haben.

Zuletzt weisen Scheers Kritiker auch nach, dass der Kohlendioxid-Ausstoß des alternativ erzeugten Ersatzstroms für Biblis doppelt so hoch ausfiele wie beim Atomstrom. Dieser Berechnung liegt die sogenannte Lebenszyklusanalyse zugrunde, die das Öko-Institut Darmstadt für die Emissionen verschiedener Energieträger aufgestellt hat.

(......................)

Im Stillen dürfte auch in Hessen so mancher Sozialdemokrat dem früheren Bundeswirtschaftsminister Clement zugestimmt haben, der den hessischen Wählern nahegelegt hat, es sich gut zu überlegen, ob sie die Energiepolitik wollen, die Frau Ypsilanti vorhat. Der Vorwurf, Clement sei ein "bezahlter Lobbyist" des RWE-Konzerns, fällt auf Scheer zurück: Der sitzt seit vielen Jahren als Lobbyist der Solarindustrie im Bundestag.
MfG
kiiwiipedia
Clement raus oder etwa 3921683
I don't like Pizzass
Clement raus oder etwa Jorgos
Jorgos:

Schröder legt nach !

 
24.01.08 23:07
#41
Clement raus oder etwa 143984
Clement raus oder etwa Jorgos
Jorgos:

Ehrlich minus Y

 
24.01.08 23:15
#42
Clement raus oder etwa 143985
Clement raus oder etwa Jorgos
Jorgos:

Clement dominiert Wahlkampf :;)

 
25.01.08 12:50
#43
Clement raus oder etwa 144077
Clement raus oder etwa Jorgos

Strucks messerscharfe Analyse :;)

 
#44
Clement raus oder etwa 144092

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