Chronik eines angekündigten Skandals

Beiträge: 31
Zugriffe: 3.143 / Heute: 1
Chronik eines angekündigten Skandals Malko07
Malko07:

Chronik eines angekündigten Skandals

9
18.08.06 09:12
#1

Chronik eines angekündigten Skandals


Das rote Tuch in der arabischen Welt: Plötzlich standen dänische Fahnen überall in Flammen.



Weltweit demonstrierten Muslime gegen die Mohammed-Karikaturen einer dänischen Zeitung. Das war kein Zufall. Ein halbes Jahr später beschreiben zwei Redakteure von Jyllands-Posten erstmals, wie es so weit kommen konnte.

Alles beginnt an einem Sommerabend im Juni 2005. Der dänische Kinderbuchautor Kåre Bluitgen ist im Kopenhagener Vorort Frederiksberg zu einer Party mit alten Freunden aus der linken Szene eingeladen. Hier trifft Bluitgen einen Journalisten der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau und erzählt ihm bei einem Bier, dass er dabei sei, ein Kinderbuch über den Propheten Mohammed zu schreiben. Allerdings habe er Probleme, einen Zeichner zu finden, der es illustrieren wolle. Drei Zeichner hätten aus Angst vor gewalttätigen islamistischen Repressalien abgesagt. Der Agenturjournalist wittert eine gute Geschichte. Drei Monate nach der Sommerparty, am Freitag, 16. September, um vier Uhr verschickt die Agentur Ritzau seine Story an die Redaktionen: »Dänische Künstler haben Angst vor Kritik am Islam«. Die Angst der Zeichner wird in einen Zusammenhang mit dem Mord an dem niederländischen Filmregisseur Theo van Gogh gestellt sowie mit einem gewalttätigen Überfall auf einen Dozenten der Universität Kopenhagen, der vor seinen Studenten laut aus dem Koran vorgelesen hatte.  
 
Der Artikel löst in den dänischen Medien noch am selben Tag eine intensive Debatte über Selbstzensur und Berührungsangst mit dem Islam aus – auch bei einer Redaktionssitzung der Morgenavisen Jyllands-Posten, der größten Zeitung Dänemarks. Die Redakteure diskutieren, wie sie die Debatte im Blatt aufgreifen könnten. Einer der Journalisten fragt: «Wie wäre es, wenn wir sämtliche Mitglieder des Karikaturistenverbands anschrieben und fragten, ob sie Mohammed zeichnen?« Die Idee wird dem Ressortleiter Kultur, Flemming Rose, unterbreitet. Er schreibt an die etwa vierzig Mitglieder des Vereins der Zeitungskarikaturisten: «Morgenavisen Jyllands-Posten steht auf der Seite der Meinungsfreiheit. Wir möchten dich deshalb gern einladen, Mohammed so zu zeichnen, wie du ihn siehst.«  
 
Zwölf Karikaturisten nehmen die Aufforderung an. Ihre Zeichnungen fallen, wie es in der Natur der Sache liegt, sehr verschieden aus. Einige gehen satirisch auf den Kinderbuchautor Kåre Bluitgen ein, den sie verdächtigen, die Angelegenheit als PR-Trick für sein Werk inszeniert zu haben. Einer zeichnet den Propheten gar nicht erst, sondern lässt einen kleinen Jungen namens Mohammed auf eine Tafel schreiben: »Die leitenden Redakteure von Jyllands-Posten sind ein Haufen reaktionärer Provokateure.« Die Zeichnungen werden am 30. September 2005 im Kulturteil von Jyllands-Posten gedruckt, die unmittelbare Reaktion erweist sich als verhalten. Jenseits der Medienwelt beginnt jedoch eine hitzige Diskussion im muslimischen Milieu Dänemarks. Die wenigsten haben die Zeitung zu Gesicht bekommen und mehrere führende Muslime glauben nicht, dass es der Mühe wert sei zu protestieren. Einige Imame meinen dagegen, die Verletzung sei so schwerwiegend, dass man ein Exempel statuieren müsse.  
 
Die eifrigsten Vorkämpfer für einen Protest der dänischen Muslime haben Verbindun-gen zu einer Moschee in Århus, die von der fundamentalistischen Organisation Gleichheit und Brüderlichkeit betrieben wird und früher wegen ihrer Kontakte zu Extremisten in die Schlagzeilen geriet. In der Moschee versammeln sich fünf Imame, unter ihnen Raed Hlayhel, um ihren Zorn zu teilen und einen Schlachtplan zu entwerfen. Jyllands-Posten ist ihnen seit Langem ein Dorn im Auge, da die Zeitung kritisch über ihre Aktivitäten berichtet hatte.  
 
Raed Hlayhel gewinnt den internen Machtkampf um die Strategie. Es gelingt ihm, zwei Tage nachdem die Karikaturen gedruckt worden sind, rund zehn islamische Organisationen zu einer Sitzung in Kopenhagen zu versammeln. Hier wird er zum Vorsitzenden eines Komitees gewählt, das die Ehre des Propheten verteidigen soll. Die Teilnehmer einigen sich auf eine Strategie mit 19 Punkten. Die Imame und ihre Anhänger wollen die dänische Regierung verklagen, die Botschafter der muslimischen Länder in Dänemark einschalten sowie religiöse Führer und die Medien im Nahen Osten kontaktieren. Gedacht wird auch bereits an einen Boykott dänischer Waren.

Während die Imame ans Werk gehen, treffen bei Jyllands-Posten Morddrohungen ein. Die erste stammt von einem 17-jährigen Muslim, der bei der Zeitung anruft und behauptet, er habe Namen und Adressen sämtlicher Karikaturisten. Er droht, der erste von ihnen werde innerhalb von 14 Tagen sterben. Zwei Tage später wird der Mann verhaftet. Eine Woche darauf kommt es zu Morddrohungen gegen zwei namentlich bekannte Zeichner, die auf Aufforderung der Polizei untertauchen.  
 
In den ersten zwei Wochen nach der Publikation der Karikaturen wird der Fall von den dänischen Medien weitgehend ignoriert. Das ändert sich nach einer Demonstration auf dem Rathausplatz von Kopenhagen, bei der sich nach dem Freitagsgebet am 14. Oktober etwa 3000 Teilnehmer versammeln. Sie zeigt, dass es den Imamen nun gelungen ist, Muslime für einen breiten Protest zu mobilisieren. Die Imame, die anfänglich zögerten, schließen sich der Kampagne an, um ihre Machtposition nicht zu gefährden. Muslime erklären in Interviews, sie fühlten sich von den Karikaturen nicht sonderlich gekränkt – hätten jedoch den Eindruck, ihre Religion und ihre Kultur würden in Dänemark generell nicht respektiert.  
 
Als die Imame am 24. Oktober in einer E-Mail an die Aktivisten der Kampagne eine Zwischenbilanz ziehen, können sie feststellen, dass ihre 19 Punkte im Großen und Ganzen verwirklicht sind. Vor allem der Druck auf die Botschafter islamischer Staaten zeigt Erfolge. Die ägyptische Botschafterin Mona Omar Attia ergreift die Initiative zu einem Brief an Ministerpräsident Anders Fogh Rasmussen, in dem die Botschafter sich über eine »Schmutzkampagne« beklagen. Zugleich ersuchen sie um ein Dringlichkeitstreffen. Rasmussen legt in seiner Antwort die Prinzipien der Meinungsfreiheit und der Blasphemiegesetze in Dänemark dar. Er nimmt jedoch nicht zur Bitte um ein Treffen Stellung, da er die Forderung, gegen die Presse einzuschreiten, nicht für eine Diskussionsgrundlage hält.  
 
Rasmussens Einstellung ruft in der islamischen Welt große Verbitterung hervor. Später wird sich der dänische Ministerpräsident der Kritik ausgesetzt sehen, er hätte die Eskalation vielleicht verhindern können, wenn er den Protesten mehr Gehör geschenkt hätte. Vor allem Ägypten reagiert scharf. Die Ägypter sind seit einiger Zeit irritiert über die Rolle Dänemarks als enger Alliierter der USA. Ebenfalls missfallen hat Kairo, dass Rasmussen bei einem Besuch im Frühjahr 2005 darauf bestand, sich mit der ägyptischen Opposition zu treffen. Die ägyptische Regierung hat noch ein weiteres Motiv: Sie befindet sich im Wahlkampf, steht unter starkem Druck der Islamisten in der Muslimbruderschaft und will sich mit religiösen Themen profilieren. Mithilfe der staatlich kontrollierten Medien gelingt es im November und Dezember, die Angriffe durch die dänische Zeitung zu einer Angelegenheit des ganzen Volkes zu machen.  
 
Ägyptens Außenminister Ahmed Aboul Gheit versucht zugleich mit aller Macht, den Fall in der internationalen Gemeinschaft zur Sprache zu bringen. Mit großem Erfolg bringt er sowohl die Vereinten Nationen als auch die Arabische Liga und die islamische Weltorganisation, die Organization of the Islamic Conference (OIC), dazu sich einzuschalten. Die OIC und die Arabische Liga haben ein klares Ziel: Über Jahre haben sie auf ein internationales Verbot gegen »Kränkung« von Religion im Allgemeinen und dem Islam im Besonderen hingearbeitet. Ihre Version der Meinungsfreiheit geht aus der Kairo-Deklaration über Menschenrechte hervor, die 1990 verabschiedet worden ist: »Alle haben das Recht, ihre Meinung frei auf eine Weise auszudrücken, die der Scharia nicht zuwiderläuft.« Es ist also das Ziel, dass islamische Gesetze auch die Grenzen der westlichen Meinungsfreiheit definieren sollen. Aus Sicht der OIC könnte eine Protestwelle dazu benutzt werden, entsprechenden Druck auf die EU-Staaten auszuüben.  
 
Im Herbst 2005 geht die ägyptische Botschaft in Kopenhagen eine Allianz mit Raed Hlayhel, Ahmed Abu Laban und den übrigen Imamen ein, die den Protest in Dänemark lenken. Die Botschaft hilft den Imamen, Delegationsreisen unter anderem nach Ägypten, in den Libanon und nach Syrien zu arrangieren, wo sie Zugang zu einflussreichen Politikern, Religionsführern und tonangebenden Medien erhalten. Im Gepäck haben die Imame eine Mappe, die ihre Kränkung dokumentieren soll. Aber sie begnügen sich nicht damit, die Zeichnungen aus Jyllands-Posten zu zeigen. Sie zeigen ebenso eine Reihe grober Bilder, die dänischen Muslimen angeblich anonym zugesandt worden seien: der Prophet als pädophiler Teufel mit einem Horn auf der Stirn; der Prophet mit Schweineohren; und der Prophet beim Sex mit einem Hund.  
 
Viele Medien im Nahen Osten unterscheiden nicht nach der Herkunft der Bilder. Sie schreiben bloß, dänische Medien hätten Mohammed als Schwein dargestellt. (Bei der angeblichen »Schweine-Karikatur« handelt es sich in Wahrheit um ein Foto vom alljährlichen Schweine-Grunz-Festival, veranstaltet von fröhlichen südfranzösischen Bauern, die weder mit Islam noch Islamkritik etwas zu tun haben.) Es gibt noch andere Fehlinformationen – zum Beispiel, dass es um 120 Zeichnungen gehe und dass die dänische Regierung dahinterstecke.

Maßgebend beteiligt am Schüren dieses Feuers ist der ägyptische Außenminister Gheit. Er sorgt dafür, dass die umstrittene Mappe im Dezember beim Gipfeltreffen der OIC in Mekka verteilt wird. Dort werden die Zeichnungen indirekt in einer Resolution verurteilt. Die Staats- und Regierungschefs diskutieren auf den Fluren angeregt über die Angelegenheit. Sowohl die dänische Regierung als auch Jyllands-Posten geraten unter wachsenden Druck. In den ersten Wochen nach der Publikation waren sich Politiker und Meinungsführer noch darin einig, die muslimischen Forderungen zurückzuweisen. Eine Meinungsumfrage im November hatte gezeigt: 57 Prozent der Dänen meinten, es sei »richtig« gewesen, die Zeichnungen zu bringen.  
 
Aber nach und nach wird die Kritik an Jyllands-Posten schärfer und unversöhnlicher. Die Zeitung wird unter anderem beschuldigt, es sei ihr nur darum gegangen, Muslime zu verhöhnen. Auch unter den Linksintellektuellen schwindet die Unterstützung für die Zeitung, als man entdeckt, dass die Sache für innenpolitische Angriffe auf den bürgerlichen Ministerpräsidenten Rasmussen ausgeschlachtet werden kann: Er beharrt auf seinem Standpunkt, Respekt vor Religion dürfe nicht dazu führen, »den Möglichkeiten der Presse zu Kritik, Humor und Satire Fesseln anzulegen«.  
 
Anfang Januar 2006 sieht es jedoch nach einem Ende der Krise aus. Unter anderem kommen versöhnliche Signale von der ägyptischen Regierung, die nach der Wahl nicht mehr das gleiche Bedürfnis hat, sich zu profilieren. Aber dies erweist sich bloß als Ruhe vor dem Sturm. Auch andere Akteure haben ein starkes Interesse an Protest. Die staatlich kontrollierten Imame in Saudi-Arabien sind die Ersten. In der heiligen Stadt Mekka feiert man am 10. Januar das Opferfest Eid al-Adha, das den Abschluss der jährlichen Pilgerzüge markiert. Imam Abdul Rahman hat für seine Predigt das größte muslimische Publikum der Welt: Zwei Millionen hören ihm in Mekka zu. Weitere hundert Millionen können die Predigt live im Fernsehen verfolgen. Ohne Dänemark und Jyllands-Posten beim Namen zu nennen, fordert er die Muslime auf, sich der »Kampagne gegen den Propheten« zu widersetzen.  
 
Es gibt mehrere Erklärungen für die saudischen Motive: Die allein herrschende Königsfamilie sieht sich ständiger Kritik von Fundamentalisten wegen Korruption sowie dekadenter Lebensweise ausgesetzt. Deshalb kann das Regime eine Geschichte wie die der dänischen Mohammed-Zeichnungen gut gebrauchen, um sich als wahrer Verteidiger des Propheten zu profilieren – und um gleichzeitig davon abzulenken, dass sich die Sicherheitsvorkehrungen während der Pilgerzüge einmal mehr als unzureichend erwiesen hatten. 362 Pilger haben wenige Tage zuvor bei einem Unfall ihr Leben verloren.  
 
In den nächsten Tagen lässt Saudi-Arabien den Protest eskalieren: in den Medien des Landes, in den Moscheen, wo die Karikaturen zu einem festen Thema während der Freitagsgebete werden, und in den Supermärkten, wo sich ein umfassender Boykott dänischer Waren anbahnt.  
 
Gleichzeitig betritt ein 79-jähriger Prediger aus Katar die Bühne: Der in Ägypten geborene Yusuf al-Qaradawi ist einer der einflussreichsten religiösen Führer der islamischen Welt. Von seiner Zentrale in Katar aus hat er sich eine Reihe wichtiger Kontakte aufgebaut, um auf Muslime sowohl in den islamischen Ländern als auch in Europa Einfluss auszuüben: Er hat sein eigenes Programm auf dem Fernsehsender al-Dschasira und seinen eigenen Nachrichtenkanal im Internet, Islamonline. Und er hat zwei Organisationen gegründet, die er selbst anführt: den Europäischen Rat für Fatwa und Forschung und die internationale Union muslimischer Gelehrter. Mit diesen schreitet al-Qaradawi zum Kampf gegen die Mohammed-Zeichnungen. In einer Erklärung vom 21. Januar droht er damit, die Muslime der Welt dazu aufzufordern, Dänemark zu boykottieren – es sei denn, die Regierung greife »hart« gegen die Kränkungen des Propheten durch. Die Erklärung ist als letzte Warnung gemeint.  
 
Als sich die Außenminister der EU am 30. Januar in Brüssel treffen, ist die Unterstützung für Dänemark schwach. Mehrere Außenminister deuten an, Dänemark habe die Möglichkeiten, den Konflikt selbst zu lösen, ungenutzt verstreichen lassen. Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn sagt unumwunden, er sehe die Angelegenheit »eher als ein dänisches denn als ein europäisches Problem« an. Österreichs Außenministerin Ursula Plassnik kritisiert die Mohammed-Karikaturen: »Äußerungen und Handlungen, die eine Religion auf anstößige Weise herabsetzen, sollten klar verurteilt werden.« Auch eine Handvoll EU-Kommissare gehen eindeutig auf Abstand.

Die USA bilden ebenfalls keine gemeinsame Front mit Dänemark. Im Laufe eines einzigen Tages verwenden drei verschiedene Sprecher des amerikanischen Außenministeriums Wörter wie »inakzeptabel«, »verletzend« und »anstößig«. Einer von ihnen, Kurtis Cooper, geht sogar so weit, dass die Nachrichtenagentur Reuters titelt: »USA unterstützen Muslime in europäischem Karikaturenstreit«. Dänemark steht ziemlich allein da – eine wesentliche Ursache für die wachsende Empörung über die Zeichnungen, meint der Großmufti von Jerusalem, Ekrima Sabri, in einem Interview: »Dänemark ist ein leichtes Opfer. Ein kleines Land, das keinerlei entscheidende Bedeutung für die arabischen Länder hat. Deshalb macht sich niemand etwas daraus, dass die Proteste weitergehen.«  
 
In diesem Klima legt Yusuf al-Qaradawi noch einmal nach und ruft die Muslime in aller Welt nun ernsthaft zum Kampf auf: »Lasst uns Freitag, den 3. Februar, zu einem Tag mit weltumspannenden muslimischen Protesten gegen die anstößige Kampagne gegen Allah und seinen Propheten Mohammed (Friede sei mit ihm) machen.« Al-Qaradawis Nachrichtendienst Islamonline nennt jenen 3. Februar schon im Voraus »Tag des Zorns«.  
 
Seine Aufforderung findet Gehör: Überall sind die Mohammed-Zeichnungen Thema der Freitagsgebete – von europäischen Großstädten wie London und Lyon bis in muslimische Länder wie Sudan, Pakistan und Indonesien. In mindestens 13 Staaten folgen den Freitagsgebeten Demonstrationen gegen die Zeichnungen des Propheten. Zugleich fordern die Imame die gläubigen Muslime der Welt auf, ihren Zorn durch einen Boykott der Länder auszudrücken, die die Zeichnungen druckten. Yusuf al-Qaradawi sagt es selbst in seinem Freitagsgebet im heimischen Katar: »Zorn ist notwendig. Wir sind keine Nation von Eseln. Wir sind eine Nation von Löwen.« In Freitagsgebeten wird zur Gewalt aufgerufen: So wendet sich Scheich Badr Bin Nader al-Mashari, ein Imam aus Riad, in einer Rede an die Muslime in aller Welt: »Brüder, dies ist ein Krieg gegen den Islam. Greift zu euren Schwertern – wo sind eure Waffen? Eure Feinde haben auf dem Propheten herumgetrampelt. Erhebt euch!«  
 
In der indonesischen Hauptstadt Jakarta greifen Demonstranten an diesem Freitag erstmals eine dänische Botschaft an.  
 
Die Lunte ist nun gezündet – und dänische Imame fachen das Feuer noch einmal an: Bereits einige Tage vor dem »Tag des Zorns« erzählte Mahmoud Fouad al-Barazi dem Fernsehsender al-Dschasira von angeblichen Plänen extremistischer Dänen, den Koran auf dem Rathausplatz von Kopenhagen verbrennen zu wollen. Moderatere Imame betonen, es seien nur Gerüchte. Doch am 4. Februar, dem Samstag nach dem »Tag des Zorns«, taucht die Geschichte wieder auf, nun im von al-Qaradawi kontrollierten Internetmedium Islamonline. Imam Raed Hlayhel aus Århus, der die Initiative zum Protest ergriffen hatte, behauptet, dänische Rassisten wollten am Nachmittag desselben Tages den Koran bei einer Demonstration in Hillerød, nördlich von Kopenhagen, verbrennen. »Es wird der Teufel los sein, wenn diese Extremisten den Koran verbrennen«, sagt Raed Hlayhel.  
 
An jenem Samstag endet eine Demonstration in der syrischen Hauptstadt Damaskus damit, dass die Botschaften Dänemarks und Norwegens angegriffen und in Brand gesetzt werden. Augenzeugen berichten, dass es SMS-Botschaften über die geplante Verbrennung des Korans in Dänemark waren, die eine bis dahin relativ friedliche Demonstration außer Kontrolle gebracht hatten. Am Tag danach, Sonntag, 5. Februar, verüben Demonstranten Brandanschläge auf Dänemarks Botschafterbüro in Beirut. Am Montag wird die dänische Botschaft in der iranischen Hauptstadt Teheran mit Brandbomben angegriffen. Von dem Zeitpunkt an breiteten sich die Proteste über die ganze Welt aus.  
 
Erst im Laufe des März und April hören die Demonstrationen auf und die Diplomaten kehren auf ihre Posten zurück. Der Boykott dänischer Waren ebbt ab. Die Verhältnisse werden normaler. Nicht aber für die zwölf Zeichner. Sie leben weiter unter Polizeischutz und sind gezwungen, eine Anonymität aufrechtzuerhalten, die es einigen von ihnen schwer macht, ihrem Beruf nachzugehen. Für sie ist der Alltag nicht zurückgekehrt.  
 
 
Erschienen in MORGENAVISEN JYLLANDS-POSTEN

 Von: JOHN HANSEN & KIM HUNDESVADT, MARTIN KLIMAS (FOTO)

http://sz-magazin.sueddeutsche.de/..._news]=1589&cHash=61c2e6e3f8


Chronik eines angekündigten Skandals Karlchen_II
Karlchen_II:

Sind eigentlich die Imane aus Dänemark

 
18.08.06 09:27
#2
rausgeschmissen worden oder dürfen die immer noch Gastrecht genießen?
Chronik eines angekündigten Skandals Malko07
Malko07:

Die Dänen sind, wie wir,

2
18.08.06 09:33
#3
zu gutmütig.

Hier nochmals der Stein des Anstoßes: www.citybeat.de/news/die-12-mohammed-karikaturen target=_blank rel="nofollow">12 Karikaturen

WARNUNG: Menschen, die sich an diesen Karikaturen stören, brauchen den Link nicht anzuklicken. Die wirklich schlimmen Bildchen, die von den Islamisten hinzu manipuliert wurden, finden Sie hier nicht.
Chronik eines angekündigten Skandals Happy End
Happy End:

*gähn*

 
18.08.06 09:34
#4
Ist das Sommerloch noch nicht ausgefüllt?
Chronik eines angekündigten Skandals Malko07
Malko07:

Es wurde hier schon

2
18.08.06 09:45
#5
öfters um ähnliche Auffassungen beim Ismamismus und beim Faschismus diskutiert. Hier eine passende Grafik dazu: thestudyofrevenge.blogspot.com/2006/01/...rophet-muhammad.html target=_blank rel="nofollow"> Portrait of the Prophet Muhammad

WARNUNG: Menschen, besonders solche mit moslemischem Glauben, die sich an diesem Bild stören werden, sollten den Link nicht anklicken. Von Google erscheint für die, die noch nicht dort waren eine zusätzliche Hürde, die überwunden werden muss.

Chronik eines angekündigten Skandals Malko07
Malko07:

Schweinequieken Wettbewerb

2
18.08.06 09:56
#6
Chronik eines angekündigten Skandals 2739179
Karikatur war gefälscht

Empfehlung: Alle Menschen moslemischen Glaubens sollten sich über diese Manipulation informieren.
Chronik eines angekündigten Skandals Malko07
Malko07:

Zusätzliche Karikaturen

5
18.08.06 10:04
#7
In einem von dänischen Imamen unter Führung von Akhmad Akkari für eine Reise nach Ägypten und dem Libanon angefertigten 42-seitigen Dossier, welches Vertretern der Arabischen Liga überreicht wurde, werden drei zusätzliche Abbildungen aufgeführt, die als besonders beleidigend empfunden wurden, von der Zeitung aber weder in Auftrag gegeben noch veröffentlicht wurden. In einer Zeichnung wird Mohammed durch einen Schriftzug als pädophiler Dämon verunglimpft, ein verfremdetes Agenturfoto eines Mannes mit Schweinenase vor einem Mikrophon soll den Propheten darstellen, und eine Fotomontage zeigt einen betenden Moslem, den von hinten ein Hund besteigt. [1], [2]. Bei dem verfremdeten Foto, welches Mohammed mit Schweinenase darstellen solle, handelt es sich um keine mit Mohammed in Zusammenhang stehende Darstellung.

de.wikipedia.org/wiki/Das_Gesicht_Mohammeds



Sind schon Hundling, diese Islmamisten. In der Propaganda sind sie uns überlegen. Haben es natürlich einfacher. Können die Massen auf Befehl steuern.




Chronik eines angekündigten Skandals Malko07
Malko07:

Hassan Nasrallah:

4
20.08.06 22:40
#8
MEMRI Special Dispatch 7. Februar 2006

Hassan Nasrallah: ´Wäre die Fatwa gegen Rushdie erfüllt worden, gäbe es jetzt keine Beleidigungen des Propheten´

Nasrallah: „Wenn irgend ein Muslim die Fatwa von Imam Khomeini gegen den vom Glauben abgefallenen Salman Rushdie ausgeführt hätte, hätten es diese verabscheuungswürdigen Menschen nicht gewagt, den Propheten Mohammed zu diffamieren – weder in Dänemark, noch in Norwegen oder in Frankreich.  
Chronik eines angekündigten Skandals Malko07
Malko07:

Wo bleiben die Demos

4
24.08.06 17:18
#9
der Muslime in Deutschland gegen den Terror?

Chronik eines angekündigten Skandals 2751204
Der Terrorverdächtige Youssef Mohamad E.H. (hinter dem Mann mit dem Megafon) während einer Demonstration in Kiel (Februar 2006): Protest gegen Mohamed-Karikaturen.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,grossbild-689167-433415,00.html
Chronik eines angekündigten Skandals Depothalbierer
Depothalbierer:

wo bleiben die demos der amis gegen

2
24.08.06 20:42
#10
die kriegsverbrechen im irak.

fragen über fragen...

das ist denen wahrscheinlich genauso scheißegal, wie den moslems der kleine ausraster letztes jahr...

Chronik eines angekündigten Skandals BeMi
BeMi:

Sry, DH,

3
24.08.06 20:57
#11
die gab es in den USA,
aber über das 300 Mio-Volk bist Du wohl nicht
genügend informiert.
Btw., es gibt in den USA nicht so viele
Berufsprotestler wie in D, da Urlaub kurz,
Arbeitszeit länger und A´losengeld und Sozialhilfe
begrenzt und niedrig.
Bei den Amis muss man halt arbeiten.
Daher läuft bei uns auch die Wirtschaft so gut. *g*
Chronik eines angekündigten Skandals Depothalbierer
Depothalbierer:

wenn du diese kleinen witzdemos mit ein paar

2
24.08.06 20:59
#12
hundert leuten meinst, die hats bei den moslems auch gegeben.
Chronik eines angekündigten Skandals BeMi
BeMi:

Tipp

 
24.08.06 21:17
#13
Schau mal TV z.B. in CNN und
nicht immer in die taz  *g*

In den USA muss man arbeiten,
Hier protestieren auch nur Leute ohne Job
oder Studenten.
Chronik eines angekündigten Skandals ecki
ecki:

Ich hab mal gehört, das vor dem weißen Haus

 
24.08.06 21:23
#14
fast rund um die Uhr immer irgendjemand gegen irgendwas demonstriert.

Wahrscheinlich alles nur Leute ohne Job und Studenten, sowas geht nur in den USA,
denn in Deutschland muß man arbeiten.....
Chronik eines angekündigten Skandals BeMi
BeMi:

jo, stimmt, ecki

 
24.08.06 21:38
#15
Ausnahmen bestätigen die Regel.
Bei Deiner Verwandtschaft solltest Du
Dir das mal ansehen.
W.DC ist hochinteressant und imponierend.
Ich war sogar mal in der deutschen Botschaft
nur zum Pinkeln.
Für Deinen Namensvetter klecks:
Die Toiletten dort waren sehr empfehlenswert.
Chronik eines angekündigten Skandals ecki
ecki:

Bleib mir bloss weg mit

 
24.08.06 21:43
#16
klecks.

Bin sehr froh, dass es uns gut gelungen ist, uns aus dem Weg zu gehen.

Ich denke ich werde 2007 nach USA reisen. Mal sehen obs klappt mit der Aufenthaltsgenehmigung. ;-)
Chronik eines angekündigten Skandals Der WOLF
Der WOLF:

wenn die amis hier mitgelesen haben ...

 
24.08.06 22:11
#17
was du über ihr mondprogramm erzählt hast - dann bekommst du sicher keine *gg*

Gruesschen
Chronik eines angekündigten Skandals 2751880daswoelfchen12.da.funpic.de/der_wolf.jpg" style="max-width:560px" >  
Der WOLF
Chronik eines angekündigten Skandals ecki
ecki:

Ich nehme an, Wolf verwechselt mich... o. T.

 
24.08.06 22:13
#18
Chronik eines angekündigten Skandals Der WOLF
Der WOLF:

nö glaub ich nicht ...

 
24.08.06 22:13
#19
nachdem du das geschrieben hattest - wolltest du zum saufen ... wahrscheinlich filmriss ;))

Gruesschen
Chronik eines angekündigten Skandals 2751887daswoelfchen12.da.funpic.de/der_wolf.jpg" style="max-width:560px" >  
Der WOLF
Chronik eines angekündigten Skandals ecki
ecki:

Dann bin ich sicher,

 
24.08.06 22:24
#20
das du mich verwechselst.

Ausserde bin ich sowieso der Meinung, das die Amis (mehrmals) auf dem Mond gelandet sind.
Chronik eines angekündigten Skandals Der WOLF
Der WOLF:

wenn du wirklich dieser meinung bist ...

 
24.08.06 22:27
#21
dann kannst du es wirklich nicht gewesen sein ;)

Gruesschen
Chronik eines angekündigten Skandals 2751924daswoelfchen12.da.funpic.de/der_wolf.jpg" style="max-width:560px" >  
Der WOLF
Chronik eines angekündigten Skandals BeMi
BeMi:

eigentlich

 
24.08.06 22:27
#22
ist ecki kein US-Hasser.
Als grüner Pazifist ist er
manchmal nur etwas einseitig kritisch.
Chronik eines angekündigten Skandals Der WOLF
Der WOLF:

beneidenswert ...

5
24.08.06 22:30
#23
das es noch menschen gibt die es sich leisten können grüne pazifiten zu sein *g*

Gruesschen
Chronik eines angekündigten Skandals 2751930daswoelfchen12.da.funpic.de/der_wolf.jpg" style="max-width:560px" >  
Der WOLF
Chronik eines angekündigten Skandals Malko07
Malko07:

Ungläubige, lasst euch bekehren!

4
03.09.06 00:05
#24

Al Qaeda will US-Bürger zum Islam bekehren


02. Sep 20:36

In einem neuen Video von Terroristen-Führer Sawahiri meldet sich ein zum Islam übergetretener Amerikaner zu Wort. Das Al-Qaeda-Mitglied wird US-Bürgern und anderen westlichen Ausländern als Vorbild präsentiert.

Chronik eines angekündigten Skandals 2767925
Aiman al Sawahiri
Foto: dpa

Der stellvertretende Chef des Terrornetzwerks Al Qaeda, Aiman al Sawahiri, hat in einem Video alle Bürger der USA und anderer westlicher Staaten dazu aufgefordert, zum Islam überzutreten.

In dem am Samstag im Internet verbreiteten Film tritt zudem der 28-jährige Amerikaner Adam Jehije Gadahn auf, der sich dem Terrornetzwerk angeschlossen hat.

«Wir laden alle Amerikaner und Ungläubigen zum Islam ein», sagte Gadahn, der von der US-Bundeskriminalpolizei FBI im Zusammenhang mit Terrordrohungen gesucht wird. Der Film wurde auf einer Web-Site militanter Islamisten veröffentlicht. (nz)
http://www.netzeitung.de/spezial/kampfgegenterror/437075.html


Keine Karikatur! Eine ungewollte Satire?

Chronik eines angekündigten Skandals Malko07
Malko07:

Antisemitismus und Terror mit der Muttermilch?

4
03.09.06 20:09
#25

Editorial: Betroffen



Irene Dische über den lieben Libanon, das böse Israel und ein Hobby namens Hass.

Im August schrieb der norwegische Bestsellerautor Jostein Gaarder (‚Sophies Welt‘) in einem Editorial für eine norwegische Zeitung: „Seit über 2000 Jahren haben wir unsere Lektion vom Humanismus gelernt, nur Israel hat nichts gelernt.“ Und er schreibt weiter: „Wir glauben nicht, dass sie das von Gott auserwählte Volk sind. Wir lachen über die komischen Gebräuche dieser Menschen, und wir weinen über ihre Missetaten. „Wenn die ganze israelische Nation der eigenen Gewalt zum Opfer fallen sollte und die Bevölkerung aus den von ihnen besetzten Gebieten in eine neue Diaspora fliehen muss, sagen wir: Möge die neue Umgebung einsichtig und barmherzig sein.“ Gaardens Artikel ging durch die europäische Presse, wo er sowohl auf Widerspruch als auch auf Zustimmung stieß. Ein Leitartikel in der Süddeutschen Zeitung nannte ihn „klug“.

Ich für meinen Teil habe begonnen, meine Freunde aufzuteilen: in diejenigen, die von der Krise im Nahen Osten „betroffen“, und diejenigen, die „unbetroffen“ sind. Ich bin doppelt betroffen. Ich bin eine Amerikanerin, die römisch-katholisch großgezogen wurde, aber der größte Teil meiner Familie waren deutsch-jüdische Flüchtlinge. Ich habe Familie in Israel, aber ich habe auch eine Tochter, die in Beirut lebt. Mein Herz schlägt für Israel, aber meine Angst gilt meiner Tochter und ihren Freunden.

Viele meiner Freunde, besonders in Europa, sind nicht persönlich von der Krise betroffen und beziehen dennoch ebenso leidenschaftlich Stellung, nicht erst seit Juli. Die meisten haben im Laufe der Jahre Empörung über das Verhalten Israels geäußert. Als bekannt wurde, dass vierzig südlibanesische Dorfbewohner von israelischen Raketen „massakriert“ wurden, sind die Freunde, die wie ich Verbindungen zu Israel haben, zusammengezuckt und haben gelitten. Wir litten für die Toten, aber auch für Israel. Doch mehrere „unbetroffene“ Freunde riefen mich an, um mir in einem selbstgerechten, an Schadenfreude grenzenden Tonfall von dem Massaker zu berichten. Es war, als hätten sie soeben einen Prozess gewonnen, sie genossen es sichtlich.
Im weiteren Verlauf des Tages entdeckte man die libanesischen Dorfbewohner unversehrt in einem Keller. Die Unbetroffenen schienen geradezu betrübt, während die Freunde mit Verbindungen zu Israel eindeutig hocherfreut waren.

Israel sitzt auf der Anklagebank, weil es „böse“ ist, und daher ist jeder törichte oder absichtliche Fehler, den Israel macht, ein Grund zum Jubeln, während die Weltöffentlichkeit ihr Plädoyer abschließt. Denn die Wahrheit ist, dass über die Anklage gegen Israel schon vor langem entschieden wurde.

Im April diesen Jahres verbrachte ich einige Zeit im Libanon, und zunächst amüsierte mich der beiläufige Antisemitismus der Einheimischen. Er war so vulgär, so maßlos übertrieben, so unverfroren, dass ich darüber gelacht habe. In Deutschland könnte so etwas nie passieren. Ich habe ‚Adolf-Hitler-Cocktails‘ getrunken und geschmunzelt, als meine Tochter erzählte, dass ein Händler, der sie für eine Deutsche hält, sie mit „Heil Hitler“ begrüßt. Und er meint das nicht ironisch.

Am Geburtstag Hitlers erschien in einer liberalen ägyptischen Zeitung, die in Beirut verkauft wird und auf meinem Frühstückstisch im Hotel landete, ein Leitartikel, der des Führers gedachte und seine zu wenig geschätzte Rassenpolitik lobte. Hitler sei „seiner Zeit voraus“ und ein „Vorkämpfer“ gewesen. Auch darüber schmunzelte ich noch, wenn auch nicht mehr aus ganz vollem Herzen.

Ich hatte mich auch daran gewöhnt, zu hören, dass Israel Schuld hat an Hariris Tod (Anm. d. Red.: der ermordete libanesische Präsident). Was in Wirklichkeit unwahrscheinlich ist, und ich wusste, dass alle Syrien für verantwortlich hielten. Trotzdem ist es allgemein üblich zu sagen: „Syrien steckt nicht wirklich hinter der Sache. Es war Israel.“ Auf die Nachfrage, warum Israel denn Hariri erledigen sollte, habe ich nie eine Antwort bekommen. Israel ist böse …

Nach libanesischem Recht sind Kontakte mit Israel ein Gesetzesverstoß. Auf den Landkarten in libanesischen Schulen gibt es überhaupt kein Israel. In den Augen des Gerichts der Weltöffentlichkeit muss es mit alldem seine Richtigkeit haben, denn dagegen hört man niemals Proteste.

Eines Tages, als ich vor dem Schaufenster eines Antiquitätenladens stand, trat der Inhaber vor die Tür, um mit mir zu plaudern. Mit typisch libanesischer Gastfreundschaft lud er mich ein, mit ihm und seiner Familie hinten im Laden Tee zu trinken. Es stellte sich heraus, dass sie alle amerikanische Pässe hatten, weil sie Anfang der achtziger Jahre in die USA geflüchtet waren und es dort zu etwas gebracht hatten. Wir haben uns wunderbar unterhalten, während ich großzügig mit Süßigkeiten und Tee versorgt wurde. Da bemerkte unser Gastgeber beiläufig: „Die Juden sind ein Krebsgeschwür, das den gesamten Erdball zerstört.“ Ich hatte genug gehört. Ich war froh, den Libanon wieder zu verlassen.

Als der Krieg einige Wochen später ausbrach, wurde der Libanon als liberales Land dargestellt, das von den Israelis zerstört werde. Für alle stand fest, dass Israel einen großen Fehler gemacht und einen Freund im Nahen Osten verloren habe.

Diese Art von offenem Antisemitismus, wie er im Libanon üblich ist, ist auch im gesamten Mittleren Osten verbreitet, aber vor dem Gericht der Weltöffentlichkeit wurde er lange Zeit für unerheblich befunden. Vor diesem eigenartigen Gericht wird Israel für schuldig erklärt für die Vertreibung von fast 900.000 Palästinensern in den Jahren 1948/49. Aber wer hat Schuld an der Vertreibung von fast 900.000 Juden aus den verschiedenen arabischen Ländern in eben diesem Jahr? Diese Frage ist nicht Teil des Gerichtsverfahrens. Warum?

Vielleicht weil die aus den arabischen Ländern vertriebenen Juden eine willkommene Vermehrung des gerade flüggewerdenden jüdischen Staates darstellten. Es war egal, dass sie kein Hebräisch und keine europäische Sprache sprachen und aus einer Kultur kamen, die den meisten Einheimischen fremd war. Sie wurden integriert, weil sie gebraucht wurden – die meisten von ihnen wurden in ihrer neuen Heimat zu Bürgern zweiter Klasse und landeten in niederen Tätigkeiten.

Die vertriebenen Palästinenser, auf der anderen Seite, die in den Libanon gingen, bekamen weder einen Job, noch die Staatsbürgerschaft, noch irgendwelche Rechte. Nach 45 Jahren, im Jahre 1994, wurde ein Dekret erlassen, dass die Einbürgerung für Palästinenser vereinfachte. Zirca 60.000 der 400.000 Palästinenser erhielten daraufhin die libanesische Staatsbürgerschaft. 2003 wurde das Dekret rückgängig gemacht; gleichzeitig wurde mehreren tausend palästinensischen Familien die Staatsbürgerschaft wieder aberkannt.

Generationen von im Libanon geborenen palästinensischen Kindern sind im Libanon von Gymnasial- bzw. Hochschulbildung ausgeschlossen. Qualifizierte Palästinenser dürfen nicht als Arzt, Anwalt oder Architekt praktizieren, und ein 2001 erlassenes Gesetz verbietet ihnen, im Libanon Eigentum zu kaufen oder zu erben. Im Libanon existiert eine nicht unerhebliche vermögende Schicht, die zwar nie einen Cent für die „Flüchtlinge“ gespendet hat, aber gleichzeitig Israel für das Dilemma die Schuld gibt. Denn in dem moralischen Gerichtsverfahren gegen Israel wird selbst die Art und Weise, wie die Palästinenser von ihren Gastländern behandelt werden, Israel zur Last gelegt.

Ich schreibe dies nicht, um den Tod unschuldiger Zivilisten durch israelische Hand im Libanon zu rechtfertigen oder, was aus meiner Sicht noch schlimmer wäre, um die israelische Politik im Gaza-Streifen und im Westjordanland zu rechtfertigen. Aber in den palästinensischen Gebieten geschehen schreckliche Dinge, unzählige ungeheuerliche Menschenrechtsverletzungen, an denen nicht die Israelis schuld sind, doch die erregen kein internationales Interesse. Ich schreibe, um darauf aufmerksam zu machen, dass die Diffamierung Israels mittlerweile eine Art Gesellschaftsspiel darstellt, wie irgendeine abstruse Fernsehgerichtssendung. Dass ist wenig hilfreich.
Die Israelis sind sich des laufenden Verfahrens gegen sie überaus bewusst. Im weit entfernten Europa unterstützen die Regierungen Israel, vielleicht weil sie Angst vor den starken islamistischen Organisationen auf ihrem Grund und Boden haben. Die einheimischen Europäer aber sind größtenteils „unbetroffen“. Die Tatsache, dass sie selbst oder ihre Eltern oder ihre Großeltern die Juden überhaupt erst in diese Klemme gebracht haben, berührt ihr Urteilsvermögen nicht.

Ich habe in meinem eigenen Wohnzimmer in Berlin gehört, wie die Juden in Israel mit den Nazis verglichen wurden, auf schmierige Art zufrieden, genau wie Gaarder. Kein anderes Land, das um sein Überleben kämpft, würde so beurteilt werden.

Für mich liegt in dem Gedanken, dass Israel schließlich doch noch ins Meer gestoßen würde, die – zugegebenermaßen krankhafte – Genugtuung, dass Leute wie Jostein Gaarder dann Mühe haben werden, ein so bequemes Objekt für ihr Hobby Hass zu finden.

Irene Dische

Von der Autorin erscheint im Oktober ‚Lieben‘ (Erzählungen, Hoffmann & Campe). Im Herbst 2005 erschien: ‚Großmama packt aus‘ (siehe EMMA 4/06).  
Chronik eines angekündigten Skandals MaxiJo
MaxiJo:

Was würde Malko wohl machen, wenn es

 
03.09.06 20:17
#26
das Wort Antisemitismus nicht gäbe?

Wie nennt sich eigentlich der pauschale Hass auf Moslems?
Chronik eines angekündigten Skandals Malko07
Malko07:

Humor

 
05.09.06 14:02
#27

Humor – auch für Musliminnen die schärfste Waffe



Cheryl Benard stellt arabische bzw. muslimische KomikerInnen vor, so manche im westlichen Exil. Sie lassen ihre Barbarellas fighten, verspotten das Kopftuch und noch nicht einmal der Prophet ist ihnen heilig. Die halb in Arabien lebende Wienerin Cheryl Benard und die in der Türkei lebende Deutsche Sabine Küper-Büsch besuchten Komikerinnen und Karikaturistinnen von Istanbul bis New York, von Kairo bis Oslo. Und sie stellten fest: Humor ist international. Allen voran der Humor von Frauen.

Der wilde Streit um die dänischen Karikaturen war blutig, kostspielig, vor allem aber entstand der Eindruck, dass der arabische Raum die Heimat der dumpfen Humorlosigkeit sei – was nicht zutrifft. Einer langen Geschichte von Autokraten steht die ebenso lange Geschichte des politischen Witzes gegenüber. Der Prophet selber mag dabei in der Regel ausgespart geblieben sein, nicht aber seine irdischen Vertreter. Insbesondere der ländliche Dorfmullah nach Manier des „Mullah Nasruddin“ war seit jeher eine beliebte Spottfigur. Er stand im Ruf, simpel, selbstgefällig und rigide zu sein.

Auch der Prophet Muhammad selbst dürfte alles andere als humorlos gewesen sein. Aus zahlreichen Überlieferungen ist bekannt, dass er die leichte Unterhaltung schätzte, Ringer, Musikanten und Fechter zur Volksbelustigung sogar in die Moschee einlud.
Auch ist es bekannt, dass Muhammad mit seiner Frau Aisha zum Spaß gerne um die Wette lief und sich freute, als ihre zunehmenden Kilos ihm häufigere Siege bescherten. Kriegerisch war der Prophet gewiss, ganz wie er in den dänischen Zeichnungen karikiert ist – aber humorlos war er sicher nicht.

Und seine Nachfahren ebenso wenig. Angesichts der fahnenverbrennenden, randalierenden Moslemhorden gerät leider in den Hintergrund, dass sehr viele Menschen im muslimischen Kulturkreis diese Reaktionen lächerlich und peinlich finden, ja ihnen mitunter sogar eine komische Seite abgewinnen können. So der saudiarabische Blogger der sich „muttawa“ nennt (nach der religiösen Polizei, die mit Prügelstöcken bewaffnet im Königreich auf Patrouille geht, um „nach unzureichend bedeckten“ Frauen und „unpünktlich betenden“ Gläubigen Ausschau zu halten). Muttawa übertrifft sich angesichts der dänischen Affäre selber mit zwei Beiträgen: Der eine ist der fiktive Brief eines angeblichen königlichen Pressesekretärs an seine saudiarabische Hoheit. Im Brief werden eine Reihe (tatsächlicher) Muhammad-Bildnisse vorgestellt und mögliche Sanktionen gegen die Ursprungsländer vorgeschlagen. Er beginnt mit der San Petronio Kirche in Bologna, wo eine Renaissancefreske von Giovanni da Modena die Folterung des Muhammad in der Hölle zeigt. Doch der „Sekretär“ rät davon ab, Italien zu boykottieren, da es dann zu Marmorknappheiten für die zahlreichen Palastbauten käme. Belgien eigne sich besser für einen Boykott. Dort werde lediglich Bier produziert, und „nicht einmal die Lieblingssorte Eurer Majestät“.

Im zweiten Beitrag von Muttawa geht es um eine Signaltafel, die den „moslemischen Beleidigungsgrad“ laufend akkurat messen und bekannt geben soll. Die Skala reicht von „Höchste Beleidigungsstufe“ (Warnfarbe Orange: „Der Papst und Präsident Bush mögen sich umgehend auf den Knien für alle ihre Vergehen der letzten 1400 Jahre entschuldigen“) über „Erhöhte Beleidigungsstufe“ (Warnfarbe Gelb: „Wir sind pikiert. Wo bleibt die Dankbarkeit dafür, dass wir im 9. Jahrhundert Algebra in den Westen brachten?“).

Und „Muttawa“ ist nicht der einzige lustige Araber. In den USA geht das „Arab American Comedy Festival“ bereits in das erfolgreiche vierte Jahr. Dort tritt auch der drei-Mann Komikertrupp „Allah schuf mich Komisch“ auf. Und die jüdisch-islamische Komikerinitiative „Stand up for Peace“, gegründet von Dean Obeidallah und Scott Blakeman, ist schon in Beirut, Dubai, Haifa und Ramallah aufgetreten.

An der vordersten Komikfront aber finden wir Frauen. In den USA hat Tissa Hami, Amerikanerin iranischer Herkunft, mit ihrer Nummer „Eine muslimische Frau kommt in eine Bar“ einen großen Erfolg. Sie tritt mit Kopftuch auf, was den Überraschungseffekt ihres Monologs erhöht. Außenstehende würden es beleidigend finden, spottet sie dann, dass die Frauen in der Moschee auf die hinteren Reihen verwiesen sind und hinter den betenden Männern stehen müssten. Doch das sei eigentlich ein Vorteil, dies wäre doch schließlich der beste Platz, um nach knackigen Männerpos Ausschau zu halten …

Zu großer Beliebtheit hat es auch die britisch-pakistanische Komikerin Shazia Mirza gebracht, die religiöse Themen nicht ausspart. Sie sei kürzlich auf Pilgerfahrt nach Mekka gegangen, erzählt sie. Mitten im Gedränge der Gläubigen spürte sie unmissverständlich, dass sie begrapscht wurde. „Es muss wohl die Hand Gottes gewesen sein,“ überlegt sie.

Solche Scherze haben Mirza nicht nur Lachen und Applaus, sondern auch Drohungen und Kritik eingebracht. Die wohl Mutigste in der Reihe aber ist ihre norwegische Kollegin Shabana Rehman. Die spottet nicht nur über heuchlerische Mullahs und lüsterne Gläubige, sondern kritisiert den Islam frontal. Sie stellt die Scharia als „rückständig“ und uneingeschränkte Integration in die moderne westliche Gesellschaft als den sinnvollen Weg für Immigranten dar. Als Kolumnistin und häufiger Gast im norwegischen Fernsehen ist Rehman – deren Bühnenbekleidung von der Burka bis zum Cocktailkleid reicht und die sich auch schon mal hüllenlos, nur in den Farben ihres Adoptivlandes Norwegen bemalt, abbilden ließ – für integrationsfreudige wie säkulare MoslemInnen ein Rollenmodell – und für Fundamentalisten ein Stein des Anstoßes. Auch so manche Liberale haben ein Problem mit ihr … und sie mit ihnen. Für Multikulti-Apologeten schließlich hat sie nichts als Verachtung übrig.

Doch nicht nur Einzelkämpferinnen wie Rehman, auch KulturkritikerInnen, progressive ReformerInnen und organisierte politische AktivistInnen nutzen gerade den Humor, um den Islam in eine fortschrittlichere Richtung zu lenken. Zu nennen ist hier auch Marjane Satrapi, deren geniale Comics die iranische Revolution aus der Sicht eines kleinen Mädchens erzählen. Bemerkenswert auch die ägyptische KünstlerInnengruppe AK Comics, die eine Serie von arabischen Superhelden und Superheldinnen an die Aufklärungsfront schickt.

Auch die sehr aktiven islamisch-feministischen Gruppierungen ‚Sisters in Islam‘ und ‚Women Living Under Muslim Law‘ fighten nicht nur mit Gesetzesinitiativen, Beratungsstellen und Schulungen, sondern auch mit Humor und (Selbst)Ironie. Ihre Cartoons handeln von der Benachteiligung islamischer Frauen im Scheidungs- und im Erbrecht oder von Polygamie. Zainah Anwar von der Gruppe ‚Sisters in Islam‘ findet Spott „die effektivste Waffe gegen die selbstgefälligen Islamisten“: „Der Chef einer Radiostation, wo ich die Doppelmoral der Islamisten anprangerte, wollte mir mitten im Satz das Mikrophon abdrehen – später hat man mir erzählt, dass er selber mehrere Frauen hat“.

Zivilcourage gehört dazu, im überhitzten Umfeld des aktuellen Islam weiterhin Humor zu flaggen. Denn nicht nur das verhetzte Volk, auch arabische Diktatoren sind notorisch unlustig. In Syrien zum Beispiel sind ganz gewöhnliche Bürger zu Haftstrafen von einem Jahr verurteilt worden, nur weil sie einen per E-Mail erhaltenen Witz oder eine Karikatur über Präsident Assad an Dritte weiter gesandt hatten. Das heißt, gerade die muslimischen KomikerInnen haben nicht nur Humor – sie haben auch Mut.

EMMA Mai/Juni 2006

Mehr Informationen: www.shabana.no, www.tissahami.com, www.akcomics.com, www.shaziamirza.org, www.arabcomedy.org


 
Chronik eines angekündigten Skandals Depothalbierer
Depothalbierer:

Fazit:

 
05.09.06 14:10
#28
die dänen sind schuld am angriff auf libanon.
Chronik eines angekündigten Skandals Malko07
Malko07:

Schreckt der Bart?

4
13.09.06 16:32
#29
Chronik eines angekündigten Skandals 2785909
Sabine Christiansen und Hassan Dabbagh, Imam der Al-Rahman-Moschee in Leipzig
Foto: dpa

Oder will die SPD einen Islam, den es nicht gibt? Backen wir uns doch einen menschlichen Islam:

SPD kritisiert Imam-Auftritt bei «Christiansen»


13. Sep 15:16, ergänzt 15:21

Der Auftritt des Imams von Sachsen in der ARD-Talkshow «Sabine Christiansen» ist auf scharfe Kritik gestoßen. SPD-Islamexpertin Akgün sieht den Senderverbund in der Pflicht.

Die islampolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Bundestag, Lale Akgün, hat die ARD aufgefordert, künftig Auftritte des Imams von Sachsen, Hassan Dabbagh, im Programm des Senderverbunds zu unterbinden. Dabbagh stehe für «ein Bild des Islam, das die Menschen abschreckt», sagte Akgün der Netzeitung mit Blick auf die ARD-Talkshow «Sabine Christiansen».

Wenn man solchen Leuten «zur besten Sendezeit im Fernsehen ein Forum» gebe, werde das Gegenteil dessen erreicht, was man erreichen sollte. «Ich möchte Repräsentanten im Deutschen Fernsehen sehen, die für die Vereinbarkeit von Islam und Demokratie stehen», forderte die SPD-Politikerin.

Kritik auch von Rundfunkräten

Ähnlich äußerte sich die Islam-Expertin der Union im Bundestag, Kristina Köhler (CDU). In «Bild» nannte sie es einen «Skandal, dass die ARD einen Islamisten vor einem Millionenpublikum ein Forum bietet». Der Europa-Abgeordnete Cem Özdemir (Grüne) sagte dem Blatt: «Herr Dabbagh ist nicht dazu geeignet, das friedliche Zusammenleben von Christen, Juden und Muslimen in Deutschland zu fördern.»

Helmuth Frahm (SPD), stellvertretender Vorsitzender des NDR-Rundfunkrates, kündigte an: «Wir werden uns im Programmausschuss diese Sendung sehr kritisch ansehen.» NDR-Rundfunkrätin Antje Blumentahl (CDU) betonte, es sei «unerträglich, dass Frau Christiansen solche Leute einlädt und ihnen ein Forum gibt».

Islam und Terrorismus

Dabbagh hatte sich in der Sendung am Sonntagabend zwar ausdrücklich gegen Gewalt ausgesprochen, die Kofferbomber von Dortmund und Koblenz zugleich aber verteidigt. Wer getötete muslimische Kinder im Fernsehen sehe und höre, dass der Islam «immer mit Terrorismus in Verbindung gebracht» werde, begehe «solche Taten».

Akgün sagte, sie sei daher «sehr verwundert», dass der «Exot» Dabbagh schon mehrmals in die «Christiansen»-Sendung eingeladen worden sei, zumal es kompetentere Ansprechpartner für Islamthemen gebe. Akgün nannte in diesem Zusammenhang die Türkisch-Islamische Union (Ditib). Deren Sprecher Bekir Alboga war ihren Angaben zufolge zur vorletzten «Christiansen»-Sendung zunächst eingeladen, dann aber wieder ausgeladen worden, weil seine «Positionen zu gemäßigt» seien.

Die SPD-Islamexpertin ermahnte die öffentlich-rechtlichen Sender vor diesem Hintergrund, ihrer Pflicht nachzukommen, «genau zu prüfen, wen sie einladen». Es müsse darum gehen, Vorurteile gegenüber Muslimen abzubauen. Dies erreiche man nur, indem man Leuten ein Forum gebe, «die Wissen über den Islam haben, eine theologische Ausbildung nachweisen können und für Demokratie und friedliches Zusammenleben stehen».


Für das Web ediert von Dietmar Neuerer
http://www.netzeitung.de/medien/440038.html
Chronik eines angekündigten Skandals Knappschaftskassen
Knappschafts.:

#25 Den Bericht von Irene Dische

3
30.11.07 20:30
#30
halte ich für sehr lesenswert auch wenn da einige Übertreibungen drin sind!
Chronik eines angekündigten Skandals Kleptomanowicz

Der Typ in #29 auf dem Bild

 
#31
Ist das der Thierse? Warum sitzt der da in Frauenkleidern rum?


Talkforum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--

Nächste Hammer-Meldung +++

Warum Sie diese Gold-Aktie jetzt unbedingt haben sollten!
weiterlesen»