Chinesen rudern beim Dollar zurück


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Libuda:

Chinesen rudern beim Dollar zurück

 
10.07.09 13:22
www.welt.de/finanzen/article4066545/...es-Dollars-zurueck.html

Der Dollar ist fundamental aus allen Perspektiven unterbewertet und wird daher wird der Euro bis zum Jahresende auf 1,15 abschmieren. Bei US-Aktien werden also zu den Kursgewinnen noch Währungsgewinne hinzukommen.
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Mouton:

Aha!

 
10.07.09 13:24
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tachpost:

und

 
10.07.09 13:28
noch ein sinnloser thread,den das forum nicht braucht!!!
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Libuda:

Kommen wir zu den fundamentalen Gründen

 
10.07.09 13:40
Wichtigster fundamentaler Gesichtspunkt ist auf lange Sicht die mKaufkraftparität - da liegen wir nach neuesten Erkenntnissen irgendwo zwischen 1,10 und 1,15. Zur Kaufkraftparität kommen Wechselkurse immer wieder zurück wie der Hund an der Leine seines Herrchens, auch wenn sie zwischendurch einmal die lange Leine in Anspruch nehmen.
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Maxgreeen:

So wollen uns die Amis ihre Aktien schmackhaft

 
10.07.09 13:48
machen, das ist also der grosse Plan.
Und wenn dann die Europäer die Aktien erworben haben wird der Dollar wieder schwächer. Und wer freut sich dann ?
Die Amis haben unseren Landesbanken u.a.  Banken ihre Schrottpapiere angedreht, das Vertrauen ist erstmal im Arsch. Die Amis müssen ihre Aktien selber kaufen, so wie das schon seit März lief. Ist klar das sie nach dieser Rally Abnehmer für ihre aktien suchen. Denn die Lemminge aus Europa sollen am Höchstkurs kaufen und am Tiefstkurs verkaufen.
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IQ_Master:

Wer sagt,

 
10.07.09 13:52
dass die Kaufkraftparirär am Jahresende noch da liegt wo sie heute ist.

Deiner Theorie nach könnten die USA ihre Geldmenge noch um das 1000fache Aufblähen, ohne folgen für den Wechselkurs.

Manchmal reisst sich der Hund eben auch von der Leine los, und kommt nicht wieder.

iq
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Libuda:

Gemach - unsere Bankenaufsicht war

 
10.07.09 13:54
noch mehr Schrott als die der Amis - Flaschen wie Steinbrück und Sani gab es nicht einmal in den USA. Und der größte Geldverbrenner Hypo Real Estate hat sich selbst verbrannt, indem er ganz soliden Staaten langfristig Geld lieh, das aber nicht fristenkongruent finanzierte und dann den Ersatz für die kurzfristige Geldbeschaffung nicht mehr hinbekam.
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Libuda:

US-Handelsbilanzdefizit geht zurück

 
10.07.09 15:53
US-Handelsbilanzdefizit geht zurück
14:54 10.07.09

Washington (aktiencheck.de AG) - Das Defizit beim Handel mit Waren und Dienstleistungen hat sich im Mai 2009 überraschend verkleinert. Dies teilte das US-Handelsministerium am Freitag mit.

So hat sich das Handelsbilanzdefizit um 9,8 Prozent auf 26,0 Mrd. Dollar verringert, während Volkswirte einen Anstieg auf 30,0 Mrd. Dollar prognostiziert hatten. Für April wurde das Minus von vorläufig 29,2 Mrd. auf 28,8 Mrd. Dollar revidiert.

Im Einzelnen stiegen die Exporte um 1,6 Prozent auf 123,3 Mrd. Dollar, während die Importe um 0,6 Prozent auf 149,3 Mrd. Dollar nachgaben.

Beim Außenhandel mit China hat sich der Passivsaldo um 4,4 Prozent auf 17,5 Mrd. Dollar ausgeweitet. (10.07.2009/ac/n/m)
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Reinyboy:

Nach unseren Recherchen unter Berücksichtigung

 
10.07.09 20:53
aller Gesichtspunkte wird der Dollar Ende 2010  0.57 Euro wert sein.

Dies entspricht einem Euro / Dollarverhältniss von 1: 1,75.

Somit wird der Dollar bis Jahresende ca. 36% an Wert gegenüber dem Euro abgeben müssen.
Je genauer du planst, umso härter trifft dich der Zufall
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Libuda:

Wenn Reiniboy mit dem Begriff "uns"

 
10.07.09 21:26
Mitstreiter mit ähnlichem Gedankengut meint,  bin ich über seine Euro- bzw. Dollarprognose nicht im geringsten beunruhigt.

Leider antwortet er auf meine doch sehr konkreten Aussagen zur Kaufkraftparität und zum dramatisch sinkenden Handels- bzw. Leistungsbilanzdefizit der USA nicht.
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Libuda:

Niedrigstes Handelsbilanzdefizit seit 9 Jahren

 
10.07.09 23:09
finance.yahoo.com/news/...s&pos=main&asset=&ccode=

Die Veränderungen sind dramatisch.
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Libuda:

Neben der langfristig allein

 
11.07.09 10:45
entscheidenden Kaufkraftparität spielen mittelfristig die Leistungsbilanzüberschüsse bzw. -defizite eine Rolle. Da erleben wir momentan die oben beschriebenen dramatischen Veränderungen. Und ich betone ausdrücklich Veränderungen, den wichtiger als absolute Größen von Überschüssen und Defiziten sind die Veränderungen. Das Leistungsbilanzdefizit der USA hat sich binnen sehr kurzer Zeit von 6,6% auf jetzt unter 3% verringert. Ganz allgemein betrachtet verringert sich ein Leistungsbilanzdefizit auf Dauer dann, wenn eine Währung unter der Kaufkraftparität notiert, was beim Dollar momentan der Fall ist - denn die Kaufkraftparität des Dollar liegt in etwa bei 1,15. In dieser Richtung wird der Euro auch marschieren, denn der momentane Eurokurs gibt derart intensive Impulse zum Abbau des Leistungsbilanzdefizits der USA, dass er nicht von Dauer sein kann.
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Libuda:

Und wie Rudern die Russen?

 
11.07.09 13:22
außer Sprüchen haben die nicht viel drauf, denn die können bisher nur Öl und andere Rohstoffe - und dieser Zyklus ist bei weitem nicht so stark, wie viele denken. Denn oft wird übersehen, dass der Markt auf lange Sicht sehr erfinderisch ist, wie wir an den dramatischen Verbilligungen bei alternativ erzeugter Energie sehen.
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Reinyboy:

Niedrigstes Handelsbilanzdefizit seit 9 Jahren

 
11.07.09 21:25
Die Veränderungen sind dramatisch,...................................echt?

---und woran liegt das,.........heheheheheheeeee.........
Je genauer du planst, umso härter trifft dich der Zufall
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Eidgenosse:

China rudert wirklich rückwärts

 
11.07.09 21:30
oder haben sie den Start verpasst?
(Verkleinert auf 62%) vergrößern
Chinesen rudern beim Dollar zurück 244625
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Eidgenosse:

Beim rudern sollte auch Einigkeit herrschen.

 
11.07.09 21:35
Chinesen rudern beim Dollar zurück 244627
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Libuda:

Die Ursache für eine Reduzierung

 
11.07.09 22:22
eines Handelbilanzdefizit beruht auf lange Sicht immer darauf, wenn ein Währung im Vergleich zu ihrer Kaufkraftparität unterbewertet ist.

Richtig ist allerdings, dass es sehr lange dauern kann, bis sich dieser Zusammenhang durchsetzt - beim Dollar hatten wir ja diese lange Anlaufzeit, die sich momentan dem Ende nähert.
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Reinyboy:

Die Ursache für eine Reduzierung

 
11.07.09 22:26
des amerikanischen Handelsdefizits liegt an der Konsumschwäche der Amerikaner.
Je genauer du planst, umso härter trifft dich der Zufall
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Libuda:

Positver lautet das

 
12.07.09 00:08
an dem Sparwillen der Amis, der jahrelang von der ganzen Welt eingefordert wurde. Jetzt haben die das Ruckzuck geschafft auf ein mit Deutschland vergleichbares Niveau beim Sparen zu kommen - das wars. Denn in der Ökonomie kommt es auf Veränderungsraten an - nur die wirken expansiv oder kontraktiv.
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Libuda:

Und vieles ist bei dem Gerede

 
12.07.09 12:00
der Chinesen momentan auch beinhartes Kalkül. Sie hatten bisher durchaus ein Interessse an einem temporär schwächeren Dollar, weil ihre Währung mehr oder weniger an den Dollar gekoppelt ist und diese dann ztusammen mit dem Dollar gegenüber dem Euro und dem Yen abwertete.

Angesichts der wieder sehr hohen Wachstumsraten im zweiten Quartal, haben sie eine Abwertung nicht mehr nötig und fürchten eher wieder Preissteigerungen, sodass sie eher wieder Interesse an einem stärkeren Dollar haben - ein Grund für das Zurückrudern.
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IQ_Master:

@ Reinyboy #9

 
15.07.09 15:36
Wenn "ihr" den Dollar Ende 2010 bei 1,75 seht, warum verliert er dann bis Jahresende 36%? Prognostiziert ihr ein Jahr lang eine Seitwärtsentwicklung?

iq
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Libuda:

Manche Analyse von Reiniboy stimmt sogar

 
15.07.09 15:59
z.B. diese:

" Reinyboy: Die Ursache für eine Reduzierung 11.07.09 22:26  #18  
bewerteninteressant  
witzig  
gut analysiert  
informativ  
uninteressant  
melden des amerikanischen Handelsdefizits liegt an der Konsumschwäche der Amerikaner."

Was alle seit Jahren gefordert haben, tritt jetzt ein: Die Amis reduzieren ihren Konsum, importieren weniger und exportieren mehr. Daher ist auch das Leistungsbilanzdefizit von 6,6% des BIP auf 3% zurückgegangen. Das allseits Gewünschte ist eingetreten. Die Amerikaner zweigen jetzt 3,6% mehr von ihrer Produktion fürs Ausland ab. Das für die Amis Gute daran ist, dass dadurch ihre Produktion keinen Schaden nimmt: Anstelle des hemischen Konsums tritt die Exportnachfrage.
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