Bush urplötzlich im Umfragehoch

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Bush urplötzlich im Umfragehoch kiiwii
kiiwii:

Bush urplötzlich im Umfragehoch

5
19.09.06 19:01
#1
Bush urplötzlich im Umfragehoch


Rund sieben Wochen vor den Kongresswahlen kann sich George W. Bush über steigende Umfragewerte freuen. Allein in diesem Monat konnte der US-Präsident fünf Prozentpunkte gut machen. Demokraten und Republikaner insgesamt liegen in den Umfragen fast gleichauf.


Washington - Rund sieben Wochen vor den Kongresswahlen kann sich US-Präsident George W. Bush über steigende Umfragewerte freuen. In der jüngsten, am Dienstag in der Zeitung „USA Today“ veröffentlichten Umfrage erreichte die Zustimmung für den Präsidenten mit 44 Prozent den höchsten Stand seit rund einem Jahr. In diesem Monat konnte Bush damit fünf Prozentpunkte gutmachen.


Der Zeitung zufolge zeigen neben den fallenden Benzinpreisen auch Bushs neue Unterstützungskampagne zum Irakkrieg und sein Versuch Wirkung, seine Republikaner als in Sicherheitsfragen kompetenter darzustellen. Erstmals seit dem Dezember 2005 hat die Mehrheit der rund 1000 telefonisch Befragten den Irak-Krieg nicht als Fehler bezeichnet.


In der aktuellen Umfrage gaben nur noch 49 Prozent dieses Urteil ab, die gleiche Anzahl sagte, der Krieg sei richtig gewesen. Allerdings bleibt die Lage im Irak der Umfrage zufolge weiterhin ein Problem für die Bush-Regierung: Sechzig Prozent der Befragten kritisierten, Bush habe keinen klaren Plan zur Handhabung der Situation. Etwa 75 Prozent urteilten, in dem Golf-Staat tobe ein Bürgerkrieg.


Für die regierenden Republikaner kommen die positiven Zahlen sehr gelegen, schließlich finden in sieben Wochen die Kongresswahlen in den USA statt. Die Demokraten hoffen auf eine Mehrheit im Kongress und setzen dabei auf die Ablehnung des Irak-Krieges in der Bevölkerung. Die Umfrage zeigt aber, dass die US-Bürger aktuell zu je 48 Prozent für eine der beiden Parteien stimmen würden. Einen Vorsprung haben die Demokraten noch bei den bereits registrierten Wählern: Hier führen sie mit 52 Prozent vor den Republikanern mit 42 Prozent.


WELT.de  Artikel erschienen am 19.09.2006


MfG
kiiwii
Bush urplötzlich im Umfragehoch SWay
SWay:

Die Umfragen, "Von Freunden, bei Freunden"... o. T.

 
19.09.06 19:04
#2
Bush urplötzlich im Umfragehoch Hobbypirat
Hobbypirat:

In den USA ist wohl alles

5
19.09.06 19:10
#3
manipuliert : die Wahlen, die Inflationsdaten usw.
Ich frame mich , ob es diesen Präsidenten überhaupt gibt. Ist der echt ?
Nur das Handelsbilanzdefizit (Einfuhren/Ausfuhren) ist schwer manipulierbar...
Bush urplötzlich im Umfragehoch johannah
johannah:

Die Amis lassen sich von keinem bekloppten

 
19.09.06 23:13
#4
Ausländer manipulieren. Und das ist gut so!

Auch wenn sie noch so einfältig sein sollen, zumindest aus der Sicht der hiesigen Einfältigen, zeigen sie doch immer wieder mehr Realitätsbewußtsein, als alle der unseren "Eliten" zusammengenommen.

Bush urplötzlich im Umfragehoch BarCode
BarCode:

*g* o. T.

 
20.09.06 00:11
#5
Bush urplötzlich im Umfragehoch Talisker
Talisker:

Nee, nich *g*

2
20.09.06 04:52
#6
Gibts nen Emoticon für *erstauntes Augenaufreißen und Kopfschütteln*?
Gruß
Talisker
Bush urplötzlich im Umfragehoch vega2000
vega2000:

Ja nee ist klar

 
20.09.06 09:12
#7
Im Wahlkampf von G.W: war einer der größten Geldgeber der Hersteller der Wahlautomaten. Ein Schelm der böses dabei denkt.
Bush urplötzlich im Umfragehoch SWay
SWay:

kann ein Gerücht sein, kann gelogen sein aber

 
20.09.06 09:15
#8
mir ist eine News nach der letzten Wahl vor die Augen gekommen in der angegeben war das eine Wahlmaschine in einem Ort mit 25000 Wahlberechtigten 67.000 gültige Stimmen für Bush gezählt hat. Wohl gemerkt, gültige Stimmen das ist sogar noch besser als in Florida...

Nein, alles in Ordnung. Zum Glück hat es Bush geholfen das die Anschläge im Irak aufgehört haben...
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Bush urplötzlich im Umfragehoch Kicky
Kicky:

Schlimmstes Fiasko seit Vietnam Urteile zu Bush

 
20.03.07 13:10
#9
Fiasko, Debakel, Kardinalfehler: Vier Jahre nach dem Beginn der Irak-Invasion durch die Amerikaner fällen nationale und internationale Medien mehrheitlich vernichtende Urteile über die Politik von Präsident Bush. Dennoch müsse das Problem nun gelöst werden. Dabei werden Rufe nach Europa laut:
Die Frankfurter Rundschau beleuchtet Bushs Irak Politik unter dem Aspekt des Terrorismus. Bushs radikales Vorgehen habe es Extremisten erleichtert, sich in der Opferrolle zu sehen: „Amerikas weltweite Kriegserklärung gegen alles, was für Terror gehalten wird, war der Kardinalfehler. So konnten sich Terroristen und ihre Unterstützer leichter als grundlos Angegriffene ausgeben. Dagegen kommen auch die Europäer mit ihrem differenzierteren Ansatz schwer an.“

Die Stuttgarter Zeitung beschäftigt sich mit den Ursachen und Konsequenzen des Irak-Debakels. Präsident Bush wirft sie vor allem vor, Fehleinschätzungen nicht einzusehen: „Der Krieg gegen Saddam Hussein wurde mit Lügen begründet. An die Nachkriegszeit hat man in Washington damals nicht gedacht. (…) Da Bush offensichtlich beratungsresistent ist und unfähig, Fehler zuzugeben und seinen Kurs zu korrigieren, wird er (…) sich zunehmend im Weißen Haus von der Realität abschotten.“Ähnlich sehen das die Nürnberger Nachrichten. Den Verantwortlichen der USA gehe es derzeit nicht nur noch um die Rettung ihres angekratzes Images: „Die Alliierten haben sich in eine Sackgasse manövriert. Die politische Klasse in Amerika und Großbritannien, von einigen Hardlinern abgesehen, fragt nicht mehr, wie dieses Abenteuer erfolgreich zu bestehen sei. Ihr geht es vielmehr darum, wie man ohne Gesichtsverlust herauskommt.“

Auch die Westdeutsche Allgemeine Zeitung wertet Bushs aktuelle Irak-Politik nur noch als den Versuch, seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen: „Die hochgesteckten Ziele der ersten Kriegsphase sind längst Geschichte. Heute geht es aus amerikanischer Sicht nicht mehr darum, einen demokratischen Musterstaat im Nahen Osten aufzubauen. Ziel ist nur noch, Bedingungen zu schaffen, die den Abzug der US-Truppen, notfalls auch unter Inkaufnahme bürgerkriegsähnlicher Gewalt im Irak, aber wenigstens ohne die Gefahr eines multinationalen Regionalkrieges, ermöglichen sollen.
Ein vernichtendes Urteil über Bushs Irak-Politik fällt auch die Thüringische Landeszeitung. Bush Invasion habe die Lage im Nahen Osten nicht verbessert, sondern eher verschlechtert: „ Die Bevölkerung im Irak hat jedes Vertrauen in die internationale Streitmacht verloren. Sicher: Die US-Soldaten und ihre Verbündeten haben das Land von einem blutrünstigen Diktator befreit. Aber sie haben den Irak nicht befriedet, sondern ins Chaos gestürzt. (...) Das bittere Fazit nach vier Jahren Krieg: Die Lage in der Region ist brisanter denn je - und das geht voll auf das Konto von George W. Bush.“
Angesichts dieser Bilanz rät die Rheinische Post Präsident Bush vor allem eine Lektion zu lernen: „Vielleicht ist die wichtigste Lehre des traurigen Kapitels die von den Grenzen amerikanischer Macht. Die USA, nach dem Ende des Kalten Krieges die einzig verbliebene Supermacht, allen anderen militärisch haushoch überlegen, können eben nicht nach Belieben schalten und walten. Sie brauchen Verbündete, sie brauchen Europa, sie können die Uno nicht links liegen lassen. Das Scheitern im Irak, es markiert das Ende amerikanischer Hybris.“

Auch die internationale Presse stellt Präsident Bush ein mäßiges Zeugnis aus. Die konservative französische Tageszeitung Le Figaro drückt die ernüchternde Bilanz der Amerikaner in Zahlen aus. Doch trotz des Debakels sei Europa nun in der Pflicht: „100 000 Iraker sind tot. Mehr als 3000 Amerikaner haben ihr Leben verloren und das der 32 000 in die USA zurückgekehrten Verletzten ist in vielen Fällen für immer beschädigt. Was sollte die Welt tun und was Europa? (…) Man kann die USA dafür kritisieren, sich in diese Sackgasse verirrt zu haben, wird ihnen aber eines Tages heraushelfen müssen.“ www.handelsblatt.com/news/Default.aspx
Bush urplötzlich im Umfragehoch Trickse
Trickse:

Müll, absoluter Müll...

 
20.03.07 14:06
#10
.. die Amis haben wohl, wenn der Bericht oben stimmen sollte, teilweise statt Gehirn einen aufgeweichten Fastfoodburger im Kopf.

Nein, mal im Ernst: Ich glaube, dass das ein Teil der Regierungskampagne von Bush ist. Letzte Woche hat man den Irak befreit und den bösen Saddam exekutiert, vorgestern dann den Hauptverdächtigen aller noch verbleibenden Anschläge auf der Welt gefangenen, gestern noch rasch die Benzinpreise gesenkt und Morgen ist für Onkel Bush die Welt wieder in Ordnung, weil ihn alle wieder lieb haben.

Das stinkt zum Himmel! Und wenn Bush nächstes Jahr wider meiner Erwartung geht, dann kommt ein anderer Trottel der Republikaner als neuer Präsident daher, der gemeinsam mit den Ölfirmen unserer Welt in den nächsten 8 Jahren im wahrsten Sinne des Wortes einheizt.

Bush urplötzlich im Umfragehoch Apfelbaumpflanzer
Apfelbaumpfla.:

@Trickse

 
20.03.07 14:33
#11
"statt Gehirn einen aufgeweichten Fastfoodburger im Kopf. " trifft wohl eher auf dich zu.

Lies mal das Datum...

Grüße

Apfelbaumpflanzer

Bush urplötzlich im Umfragehoch Trickse
Trickse:

Ohje..

 
20.03.07 14:37
#12
... das hatte ich nicht gelsen und damit ist mein Beitrag von vorgestern. Schnurps...

Wäre aber nett ABP, wenn Du nicht immer gleich so persönlich werden würdest. Irgendwie kannste Dir das nicht abgewöhnen.
Bush urplötzlich im Umfragehoch Apfelbaumpflanzer

Ich bin nicht persönlicher geworden als du

 
#13
ich habe nur zitiert.

Oder bist du empfindlicher / schützenswerter als ein "Ami"?

Grüße

Apfelbaumpflanzer



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