Brötchen gegessen - Kündigung

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Brötchen gegessen - Kündigung Happy End
Happy End:

Brötchen gegessen - Kündigung

6
07.10.09 12:02
#1
Wieder sorgt eine absurde Kündigung wegen Minidiebstahls für Aufsehen: Weil sie zwei halbe Brötchen gegessen hatte, wurde eine Sekretärin fristlos entlassen.

Die Reihe der Kündigungen wegen minimaler Vergehen am Arbeitsplatz reißt nicht ab. Jetzt hat der Verzehr von zwei halben Brötchen eine Chefsekretärin des Bauverbandes Westfalen den Job gekostet. Der 59-jährigen Frau war im Juli nach 34 Dienstjahren fristlos gekündigt worden. Dagegen klagte sie vor dem Dortmunder Arbeitsgericht.

Die Chefsekretärin hatte sich an einem Frühstücksteller bedient, der eigentlich für Sachverständige gedacht war. Die Frau hatte die Brötchen selbst geschmiert. Die Geschäftsführung wertet den Verzehr als Vertrauensmissbrauch. Das Gericht wird voraussichtlich im Januar über die Klage entscheiden.
 
Die Selbstbedienung war zwar nicht erlaubt, beim Bauverband Westfalen aber offenbar üblich. Selbst der frühere Chef soll nach Aussage der Sekretärin gerne zugegriffen haben. Außerdem sei alles, was die Sachverständigen übrig ließen, ohnehin an die Angestellten zurückgegangen.

Quelle: www.sueddeutsche.de/,ra7m1/jobkarriere/741/490121/text/
Brötchen gegessen - Kündigung lassmichrein
lassmichrein:

Tja - wenn man einen Grund finden WILL dann

14
07.10.09 12:04
#2
findet man auch einen...
Shice Firewall *Grml*
Brötchen gegessen - Kündigung Der Donaldist
Der Donaldist:

Eine Frikadelle auch noch

13
07.10.09 12:05
#3
Und sie hat zugegeben, das schon jahrelang so zu machen.

Aber schon seltsam. was in den Köpfen solcher Arbeitgeber vor sich geht. Ich denke mal, man hat nur einen Vorwand gesucht, um sie zu feuern, anders ist das nicht zu erklären.
Brötchen gegessen - Kündigung Radelfan
Radelfan:

Tausche flotte Junge gegen altes Modell

5
07.10.09 14:00
#4
Das ist doch wohl ganz klar, dass die Bauernverbändler einen Grund gesucht hatten um das alte Modell günstig loszuwerden und gegen eine flotte junge Sekretärin einzutauschen. Erstmal ist der Anblick erfreulicher und außerdem wird die junge sicherlich sehr viel weniger verdienen. So schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe. - Bedauerlich für die Angeklagte, aber mehr als eine saftige Abfindung wird für sie eh nicht herausspringen. Weil das Arbeitsverhältnis "zerrüttet" ist, wird ihr im Falles eines Sieges vor Gericht, anschließend eben ganz "normal" gekündigt werden!
| Disclaimer: |
| Grüne Sterne beruhen auf Gegenseitigkeit! |
Brötchen gegessen - Kündigung Radelfan
Radelfan:

Korrektur: BAUverband anstatt BAUERNverband

 
07.10.09 14:06
#5
Das ändert aber keinen Deut an meinen obigen Äußerungen!
| Disclaimer: |
| Grüne Sterne beruhen auf Gegenseitigkeit! |
Brötchen gegessen - Kündigung Shortkiller
Shortkiller:

bald schon amerikanische Verhältnisse

2
07.10.09 14:12
#6
Es sollte dringend seitens der Politik etwas getan werden. Sonst brauchen wir uns nicht mehr lustig zu machen über 1 Mio USD für die Katze in der Mikrowelle oder den heißen Kaffe von Mc Donalds in den USA. Demnächst wird die Mitarbeiterin bei Douglas gefeuert weil sie versehentlich furzt.

"Verhältnismäßigkeit von Disziplinarmaßnahmen" - schon mal den Tite der Debatte sichern.
Signatur? Nein Danke.
Brötchen gegessen - Kündigung BarCode
BarCode:

Mit Brokkoli wär das nicht passiert...

3
07.10.09 14:16
#7
"Wo die Verfügungsgewalt über Eigentum an Produktionsmitteln
zu Herrschaft über Menschen führt, ist ihre demokratische Kontrolle durch Mitbestimmung geboten."
Aus dem FDP-Programm von 1972
Brötchen gegessen - Kündigung Sponx
Sponx:

Naja.. kann man so oder so sehen

 
07.10.09 14:40
#8
Es geht doch eigentlich gar nicht um Brötchen, Frikadellen oder Brokkoli...

Es geht darum, dass Arbeitnehmer freigesetzt werden, weil der Arbeitgeber sie nicht mehr beschäftigen möchte. Die Frage ist, warum sind die staatlichen Vorschriften diesbezüglich teilweise so absurd, dass der Arbeitgeber zu solchen Ausreden und Mitteln greifen muss, wenn er die Mitarbeiter nunmal nichtmehr gebrauchen kann? Welche Basis hat ein Arbeitsverhältnis, wenn es nur aufgrund staatlicher Vorschriften noch existiert und nicht weil der Arbeitgeber die Arbeitskraft der entsprechenden Person haben will? Was bedeutet das für die Wertschätzung des entsprechenden Mitarbeiters?

Ich meine, ein Arbeitsverhältnis beruht normalerweise auf beiderseitigem Nutzen und sollte viel freier ausgehandelt werden.

Ich beispielsweise habe nun mittlerweile zum dritten Mal in Folge einen befristeten Vertrag, auf eigenen Wunsch. Staatliche Vorschriften sehen das aber nicht länger als 2 Jahre vor, dass es da bald Probleme geben könnte und man alles rechtfertigen und begründen muss.
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Brötchen gegessen - Kündigung Happy End
Happy End:

Kündigung im Frikadellen-Fall zurückgezogen?

 
12.10.09 09:12
#9
Ihr Rauswurf machte Schlagzeilen - jetzt darf die wegen einer Frikadelle gefeuerte Sekretärin offenbar wieder arbeiten. Der Arbeitgeber soll die Kündigung zurückgezogen haben.

(...)

Jetzt hat der Arbeitgeber die Kündigung offenbar wieder zurückgezogen. Das wurde am Rande der Sendung "Anne Will" zum Thema "Wegen Frikadelle gefeuert - gnadenlose Arbeitswelt?" bekannt. Einzelheiten zu der Kehrtwende wurden nicht genannt.

weiter: www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,654512,00.html
Brötchen gegessen - Kündigung Fischbroetchen
Fischbroetche.:

Man

 
12.10.09 09:39
#10
da könnte man die Ganze Republik Kündigen. Handy Aufgeladen, was gegessen nen Briefumschlag benutzt ect.

klar sind dass, wenn es verboten wurde Diebstähle, aber seit wann ist es üblich, dass die Strafen in dem Verhältnis des Deliktes nicht mehr überseinstimmen?
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Brötchen gegessen - Kündigung ecki
ecki:

Wenn die statt ner Frikadelle ein Fischbrötchen

2
12.10.09 09:44
#11
verputzt hätte, dann wärst du wahrscheinlich strenger.....
Brötchen gegessen - Kündigung Go2Bed
Go2Bed:

Tja, so ist das eben.

3
12.10.09 09:49
#12
Wer ne Frikadelle "klaut", wird gefeuert. Wer Milliarden versenkt, kriegt ne Millionenabfindung (sofern er überhaupt gehen muss). Fazit: Klotzen, nicht kleckern, Jungs!
Brötchen gegessen - Kündigung blindfish
blindfish:

tja, so ist das...

7
12.10.09 09:49
#13
in dieser scheinheiligen welt: nach 34 jahre vertrauensvoller zusammenarbeit ist das vertrauensverhältnis mit einem brötchen zerrüttet - wenn man dagegen 6 monate verheiratet ist, braucht man 1 jahr trennungszeit, um festzustellen, ob das vertrauensverhältnis tatsächlich zerrüttet ist...
Jegliche Beschädigungen sind vom Hersteller gewollt und stellen keinen Mangel dar!
Brötchen gegessen - Kündigung bauwi
bauwi:

Dieser Chef sollte sich nicht mehr unters Volk

 
12.10.09 11:53
#14
trauen! Ist dieses Vorgehen nicht charakterlos?
Denn es steht in keinem Verhältnis - und dann auch noch ohne Abmahnung!
Ich wünsche der Sekratärin einen guten Anwalt, der möglichst viel Abfindung heraus boxt!
MfG bauwi
Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern das er nicht tun muß, was er nicht will.
Brötchen gegessen - Kündigung Go2Bed
Go2Bed:

Frisch aus dem Stern:

 
12.10.09 13:38
#15
www.stern.de/wirtschaft/arbeit-karriere/...g-gilt-1514058.html

Feuert den Chef! Mehr als ne Frikadelle sollte als Abfindung aber nicht drin sein.
Brötchen gegessen - Kündigung Multiculti
Multiculti:

Es ist Ganz Einfach so,dass

2
12.10.09 14:37
#16
Langjährige sehr Gute u.zuverlässige Angestellte mit Tricks Animiert werrden einen
sogenannten Vertrauensfehler zu begehen,das weiss auch das Arbeitsgericht u. trotz-
dem werden Urteile für den Arbeitgeber gesprochen(das ist pervers)der Grund der
Arbeitgeber ist eine evtl.Betriebsrente o.Aktieenvergütung,welche dann ,bei Verurteilung
wegfällt,dies alles Kreiden die Gewerkschaften den Arbeitgebern,aber auch den Gerich-
ten mit RECHT an.Man sollte sich von einen Sehr guten Anwalt(Arbeitstsrechtler)vor Gericht
vertreten lassen,es lohnt sich.Multiculti
Brötchen gegessen - Kündigung BigSpender

Der Grund der Kündigung

3
#17
ist ärgerlicher als die Kündigung selbst.

Hätte man gesagt, sie sind zu alt und nicht mehr sexy genug, um Vorzimmerdame zu spielen, dann wäre man zwar ehrlich gewesen, aber hätte die Dame genauso verletzt. Wie man´s macht, ist es auch verkehrt.
Glauben setzt  Hoffnung voraus. Nur leider wird diese Voraussetzung selten erfüllt!


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