Bald werden Schiffe wieder geentert

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Bald werden Schiffe wieder geentert joker67
joker67:

Bald werden Schiffe wieder geentert

2
16.01.06 21:27
#1
STRAßBURG
Proteste der Hafenarbeiter eskalieren vor EU-Parlament  

Straßburg (rpo). Erst waren es stille Arbeitsniederlegungen, jetzt aber sind die Proteste der Hafenarbeiter gegen die geplante EU-Richtlinie "Port Package II" eskaliert. Vor dem Europaparlament in Straßburg warfen erboste Hafenarbeiter Steine, Eisenstangen und anderes auf die Polizisten, die ihrerseits Tränengas und Wasserwerfer einsetzten.
Nach Angaben der Behörden wurden zwölf Polizisten verletzt. Mehr als 6.000 Hafenarbeiter nahmen an der Kundgebung teil; 13 gewalttätige Demonstranten wurden vorübergehend festgenommen. Zahlreiche Scheiben gingen zu Bruch, als Steine gegen die gläserne Fassade des Parlamentsgebäudes flogen. Der Schaden sei "beträchtlich", hieß es. Europaweit legten streikende Arbeiter erneut in vielen Häfen den Schiffsverkehr lahm.

Die Abstimmung über den Entwurf ist am Mittwoch geplant. Die Pläne stoßen auch im Europaparlament fraktionsübergreifend auf heftigen Widerstand; eine Ablehnung galt somit als sicher. Die Docker wollten den Gewerkschaften zufolge ihren Widerstand gegen die Pläne bekräftigen, die nach ihrer Überzeugung zahlreiche Arbeitsplätze in Europa gefährden würden.

Zahlreiche Demonstranten schleuderten Feuerwerkskörper und Leuchtraketen in den Hof vor dem Eingang des Europaparlaments, der von der Polizei mit zahlreichen Mannschaftswagen abgeriegelt worden war. Mitglieder der kasernierten Einsatzpolizei CRS versuchten, die Demonstranten bei Temperaturen unter Null Grad mit Wasserwerfern auseinanderzutreiben. Beim medizinischen Notdienst des Europaparlaments wurden mehrere Verletzte eingeliefert.

Lohn- und Sozialdumping befürchtet

Die Hafenarbeiter fürchten, dass die von der EU-Kommission geforderte Öffnung der Hafendienste, etwa von Schleppern, Lotsen oder Arbeitern an Containerterminals, zu einem Lohn- und Sozialdumping durch Arbeitnehmer aus Billiglohnländern führen könnte. "Überlasst es den Profis", forderten mehrere hundert Arbeiter aus Bremerhaven. Angereist war auch eine Delegation der polnischen Gewerkschaft Solidarnosc von der Danziger Werft.

Streiks von Hafenarbeitern legten vor allem in Belgien, Frankreich und Spanien zahlreiche Häfen lahm. In den belgischen Seehäfen Antwerpen und Zeebrugge wurde seit dem Morgen kein Schiff mehr ent- oder beladen. Ähnlich sah es in den französischen Häfen aus. In der Mittelmeerstadt Marseille waren rund ein Dutzend Schiffe wegen des Ausstands im Hafen blockiert. "Alle Aktivitäten sind gestoppt", sagte ein Vertreter der pro-kommunistischen Gewerkschaft CGT. Auch in den Häfen an der französischen Atlantikküste legten die meisten Docker die Arbeit nieder. In Spanien wurde der "Euro-Streik" Gewerkschaftern zufolge fast zu hundert Prozent befolgt. Die Aktivität in den 28 spanischen Häfen sei gelähmt oder zumindest stark eingeschränkt, hieß es. Auch in Griechenland traten Hafenarbeiter in den Streik.

Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) bekräftigte unterdessen seine Kritik an den Liberalisierungsplänen. Er hoffe auf eine Ablehnung im Europaparlament, sagte er im Deutschlandradio Kultur. Bereits im November 2003 hatte das Europaparlament eine Marktöffnung der Hafendienste aus Furcht vor Sozialdumping abgelehnt. Dennoch erneuerte die EU-Kommission ihren Vorschlag. Der "Port Package II" genannte neue Entwurf stößt auch im Ministerrat auf Widerstände. Neben Deutschland haben auch Frankreich und Schweden Vorbehalte geäußert. Eine Zustimmung in der EU gilt somit als unwahrscheinlich
Bald werden Schiffe wieder geentert Knappschaftskassen
Knappschafts.:

Das EU-Parlament verkommt immer mehr

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16.01.06 21:40
#2
zu einen Ort von hochbezahlten Trotteln!
Bald werden Schiffe wieder geentert joker67
joker67:

und das ist erst der Anfang,da kommt noch viel

 
16.01.06 21:43
#3
mehr an Bürokratisierung und Unsinn.
Bald werden Schiffe wieder geentert BeMi
BeMi:

Warum

 
16.01.06 21:47
#4
wehrt sich eigentlich kein deutscher Spitzenpolitiker
gegen die Verrückten aus Brüssel?
Bald werden Schiffe wieder geentert BeMi

Noch son Mist dank EU

 
#5
16.01.2006 - 22.30 Uhr
(Wiederholung am 18.01.2006 - 10.00 Uhr)
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Die Fleischmafia

Ein Film von Adrian Peter und Kim Otto
Redaktion: Edeltraud Remmel
Bald werden Schiffe wieder geentert 2335717
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Wie hier in einem der größten Schlachthöfe Europas der Firma Tönnies in Rheda Wiedenbrück stehen fast nur noch Osteuropäer an den Bändern; Bild: WDR/SWR/PeterBald werden Schiffe wieder geentert 2335717Verdorbenes Fleisch, längst über dem Verfallsdatum, Abfälle aus der Geflügelzucht, Gammelfleisch in neuer Verpackung, das alles, so wissen wir inzwischen, landet in den Regalen der Supermärkte . Ans Licht gekommen ist der Fleischskandal in vielen Fällen durch Razzien, die eigentlich einem anderen Misstand galten: der Schwarzarbeit und der illegalen Beschäftigung in der Fleischbranche. Die meisten Mitarbeiter im Fleischgewerbe stammen aus Osteuropa, werden über dubiose Wege eingeschleust, arbeiten für Hungerlöhne und hausen in menschenunwürdigen Unterkünften.

Der Skandal ist auch ein politischer: Die Dienstleistungsfreiheit in Europa erlaubt osteuropäischen Firmen, in Deutschland Aufträge anzunehmen. Das so genannte Werkvertragsabkommen erlaubt deutschen Firmen, sich "Kontingente" osteuropäischer Arbeiter in die Betriebe zu holen. Dabei hat sich in der Praxis eine gefährliche Grauzone entwickelt, in der skrupellose Geschäftemacher operieren können.

Eine monatelange Recherche führt in eine Welt, in der es vor allem um schnelles Geld geht. "die story" zeigt Hintermänner und Profiteure eines Menschenhandels von riesigem Ausmaß, bietet einen Einblick in eine Szene, die man eher im kriminellen Milieu als in der Ernährungsindustrie vermutet hätte.



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