"Deutsche Bank 24" wird Deutsche Bank
Das Europageschäft der Deutschen Bank für Privat- und Geschäftskunden soll nach Medienberichten wieder komplett unter dem Namen Deutsche Bank zusammengefasst werden.
WiWo/ap/dpa FRANKFURT. Dabei beabsichtige der designierte Konzernchef Josef Ackermann, die Marke Deutsche Bank 24 als eigenständige Einheit aufzulösen, berichtete die "Welt" unter Berufung auf Frankfurter Finanzkreise. Demnach will Ackermann das Privatkundengeschäft künftig stärker in den Konzern einbinden. Erst vor einem Jahr war die Trennung des Instituts in das Privatkundengeschäft einerseits und das Firmenkunden- sowie Investmentbank-Geschäft andererseits beschlossen worden.
Die Deutsche Bank kündigte eine Stellungnahme zu dem Bericht für kommenden Montag an. Bei der Veröffentlichung der Quartalszahlen werde die Bank zu ihren Plänen für die Deutsche Bank 24 Stellung nehmen, sagte Walter Schumacher, Sprecher für das Privatkundengeschäft. Bis dahin werde die Bank den Bericht nicht kommentieren.
Der Umbau ist nach den Zeitungs-Informationen Teil einer Gesamtstrategie Ackermanns, der am 22. Mai die Nachfolge Rolf Breuers antreten wird. Der Schweizer wolle die Bank wieder zusammenführen, heißt es. Mit der Neuordnung mache die Deutsche Bank die Ausgliederung der Deutschen Bank 24 vom September 1999 in großen Teilen rückgängig.