Aufklärung über Israel tut Not

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Aufklärung über Israel tut Not bobbycar
bobbycar:

Aufklärung über Israel tut Not

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30.03.06 08:08
#1
Israel ist von Deutschland weit entfernt und eigentlich wäre dieser Zwergenstaat mit seinen 7 Millionen Einwohnern auch nicht unbedingt beachtenswert, wenn dort nicht seit rund 80 Jahren Terror und Krieg herrschen würden, dessen Folgen weit auf den Rest dieser Welt ausstrahlen. Was sind das also für Personen und Gesellen, die dort über Jahrzehnte für dieses Treiben mitverantwortlich zeichnen? Welche politischen und religiösen Motive stehen dahinter? Was sind die Leitmotive hinter den Parteien und Organisationen und wie weit reichen die Verbindungen und Verstrickungen ins Ausland?

Dies soll hier in loser Folge mal aufgezeigt werden. Ein Schwerpunkt wird dabei auf die als politisch rechts und rechtsextrem eingestuften Organisationen und Parteien und den ihnen vorstehenden Personen gelegt bis hin zur neuen Partei Kadima, die sich aus diesen Verbindungen rekrutiert, aber scheinbar eine Abkehr vom radikaleren Weg eingeschlagen hat.

Dies soll keine chronologische Abhandlung von den Anfängen der zionistischen Bewegung Mitte des 19. Jahrhunderts mit den Plänen zur Gründung eines neuen Staates Israel werden, sondern in erster Linie Portraits, der für diese Idee handelnden Personen und Organisationen. Die Zusammenhänge sollten sich auch so erschließen.
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Aufklärung über Israel tut Not 54reab
54reab:

1922 blieb die Geschichte

 
30.03.06 19:38
#47
nicht stehen!
Aufklärung über Israel tut Not bobbycar
bobbycar:

54reab, meine Meinung ist eine Meinung,

 
30.03.06 19:53
#48
nicht mehr und nicht weniger. Das eigentliche Völkerrecht enstand ja auch erst später als Folge des 2. Weltkrieges und entwickelt sich bis heute weiter. Nach dem heutigen Völkerrecht wäre eine Besiedlung auch kaum mehr möglich, da militärisch besetzte Gebiete auch nur noch zum militärischen Zwecken genutzt werden können. Daher hat Israel ja das Problem mit seiner Siedlungspolitik. In der UNO scheitern ja entsprechende Resulotionen am Vetorecht der USA.

Und 1922 wurden die Grenzen Israels gezogen, die schließlich auch Grundlage der späteren Anerkennung wurden. Um diesen Zeitraum finden die ersten großen Einwanderungswellen statt. Aber von der Jahrhundertwende bis dahin etablierten sich die politischen Strukturen, welche ich ja teilweise oben anprangere und in den rechtsgerichtete Gruppen erstmal ihren Terror gegen Araber und Briten zur Durchsetzung ihrer Ziele anwendeten. Da finden sich die Vorläufer der heutigen Parteien und ihre ideologischen Ansätze.
Aufklärung über Israel tut Not Klaus_Dieter
Klaus_Dieter:

Bitte eine Frage Reab,

 
30.03.06 19:53
#49
Du scheinst ja sehr gut da informiert zu sein, und ich weiss ja da echt nicht soviel.

Was war denn da auf dem Gebiet, das man wohl Palästina nannte, und heute aus Israel und Land der Palästinenser besteht, für ein Staat?

Israel wurde erst gegründet und die Palästinenser sind kein anerkannter Staat, aber welchem Staat wurde, vor der Gründung Israels das Land dann zugerechnet?
Aufklärung über Israel tut Not Bernd42
Bernd42:

Ich habe auch eine Frage an reab

2
30.03.06 20:01
#50
in welchen Grenzen ist Israel als Staat denn anerkannt?

Ist es nicht so, dass Israel das Westjordanland, den Gazastreifen und andere Gebiete seit Jahren völkerrechtwidrig besetzt hält?

Ich kann mich daran erinnern, dass ein Land im Nahen Osten (Irak) vor 16 Jahren mal eine, bis wenige Jahre zuvor zu dem Land gehörende Provinz (Kuwait), besetzte.
Die Folge war ein Krieg, der eigentlich auch heute noch anhält.

Komischerweise verhindert gerade das Land, welches diesen Krieg führt(e) sämtliche Resolutionen gegen Israel.


Gerecht ist das nicht.








Viele Grüße
Der Bernd
Aufklärung über Israel tut Not 54reab
54reab:

Das Vetorecht in der UNO ist

 
30.03.06 20:11
#51
Bestandteil des aktuellen Völkerrechts. Man kann sich das Recht eben nicht so biegen wie es gerade gefällt.

@Bernd42: UNO-Mitglieder sind anerkannte Staaten. Das Recht ist manchmal einfach. Dass die Gebiete völkerrechtswidrig besetzt sein sollen, ist mir neu. Die Gebiete, die vorher unter der Verwaltung der beiden Nachbarstaaten Israels standen, gaben diese nach einem verlorenen Krieg auf.


MfG 54reab
Aufklärung über Israel tut Not bobbycar
bobbycar:

Das mag ja richtig sein, deswegen muss man

 
30.03.06 20:14
#52
es ja nicht kritiklos hinnehmen. Und ob man das einseitige (oder wenigseitige) Vetorrecht als demokratisch erachtet, das wäre sicherlich auch noch eine gesonderte Betrachtung wert.
Aufklärung über Israel tut Not BarCode
BarCode:

Aufklärung tut offensichtlich Not

 
30.03.06 20:16
#53
scheint aber einfach nicht gewollt zu sein. Bobby, bleib halt bei deiner Meinung. 1922 wurden Grenzen gezogen, die zwar später das ungefähre Gebiet der Staatsgründung beschrieben. Der Gründungsakt fand aber erst 1948 statt, ohne festgelegte Grenzen. Und nur der Gründungsakt, der auf einer UNO-Resolution basierte, die aber keine Grenzen festschrieb, ist der völkerrechtliche Akt gewesen. Alles davor war Geplänkel.

Und Klausi: Es gab dort seit über 2000 Jahren keinen eigentlichen Staat, sondern wechselnde Einverleibungen in unterschiedliche Reiche. Das kannst du weiter oben oder bei Wikipedia nachlesen. Der gesamte Nahe Osten und mittlere Osten ist im 20. Jahrhundert durch Grenzziehungen der Kolonial- bzw. Mandatsmächte neu gegliedert worden. Historische Grenzen oder historische Ansprüche wirst du da kaum finden.

 

Gruß BarCode

Aufklärung über Israel tut Not Bernd42
Bernd42:

Aufklärung tut wirklich Not

 
30.03.06 20:21
#54
@reab

Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) hat erneut die völkerrechtswidrige Besetzung palästinensischer Gebiete durch Israel verurteilt und die Errichtung einer sogenannten Sicherheitsmauer im West-Jordanland scharf kritisiert. Die teilweise bereits fertiggestellte acht Meter hohe Mauer mit einer angeblich geplanten Gesamtlänge von 370 Kilometern treibe die Bewohner palästinensischer Städte und Dörfer weiter in die Isolation, erklärte der Direktor der ÖRK-Kommission für kirchliche Angelegenheiten (CCIA), Peter Weiderud, am Mittwoch nach der Rückkehr aus Jerusalem.

Mitarbeiter des ÖRK-Begleitprogramms in Palästina und Israel (EAPPI) berichteten über deprimierende Verhältnisse in den palästinensischen Gebieten: Die Bewegungsfreiheit der Bewohner sei weitgehend eingeschränkt und unterliege der Willkür des israelischen Militärs an den Kontrollposten. Trinkwasser und Strom gebe es nur stundenweise, die medizinische Versorgung sei unzureichend und das Wirtschafts- und Bildungssystem weitgehend zusammengebrochen.

Palästinensische Städte und Dörfer seien zu "grossen Gefängnissen" geworden, sagte Weiderud. Die Mauer und zusätzlich im Bau befindlichen Zäune stellten eine neue politische Grenze dar, die internationales Recht verletze. Während die israelische Regierung offiziell über die Umsetzung des Nahost-Friedensfahrplans mit dem Ziel der Gründung eines eigenständigen Palästinenserstaates verhandle, würden auf dem Boden "Fakten geschaffen, die ein anderes Bild ergeben", so Weiderrud.

Der ÖRK habe wiederholt alle Terrorakte gegen die israelische Zivilbevölkerung scharf verurteilt, betonte Weiderud. Auch gegen die Hinrichtung von Palästinensern ohne Gerichtsverfahren und die Tötung von palästinensischen Zivilisten durch das israelische Militär habe er mehrfach protestiert. Er sei inzwischen überzeugt, dass die Besetzung von Westjordanland und Gaza-Streifen durch Israel eine der Hauptursachen für die Terroranschläge in Israel sind und ein Ende dieser Besetzung politisch möglich sei.


Ich hätte auch zig andere Quellen zitieren können, finde diese aber besonders glaubhaft. Und da sWort "völkerrechtswidrig" kommt mehr als einmal vor.


Ich möchte behaupten, dass es mit einem Israel in den Grenzen von 1947 schnell Ruhe geben würde im Nahen Osten. Natürlich unter der Bedingung, dass Israel nicht wieder "verbrannte Erde" bzw. plattgewalzte Landstriche hinterlässt, wie augenblicklich zu sehen.








Viele Grüße
Der Bernd
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Aufklärung über Israel tut Not bobbycar
bobbycar:

BarCode, wenn man nicht mehr weiter weiß.

 
30.03.06 20:22
#55
Aber du siehst, ich hatte recht mit der Aufklärung und nun bist auch du ein bisschen schlauer als vorher. Brauchst du aber nicht zugeben, denke da stehst du nicht alleine da.
Aufklärung über Israel tut Not BarCode
BarCode:

Ich hab nix gelernt.

 
30.03.06 20:26
#56
Außer vielleicht, dass mich Diskussionen mit Bobbcar an Diskussionen mit zorroc und mit Hartz4 erinnern...

 

Gruß BarCode

Aufklärung über Israel tut Not Bernd42
Bernd42:

Quellenangab esollt eman wohl nicht vergessen

 
30.03.06 20:27
#57
www.eappi.org/pressreleasesge.nsf/...6d8f005b7365?OpenDocument








Viele Grüße
Der Bernd
Aufklärung über Israel tut Not Major Tom
Major Tom:

Darfur - der vergessene Krieg

2
30.03.06 20:30
#58
Über 300.000 Opfer

Darfur - der vergessene Krieg


veröffentlicht: 03.03.06 - 10:10,
Autor: Dirke Köpp

Aufklärung über Israel tut Not 2473730
Besonders die Kinder leiden unter dem drei Jahre währenden Konflikt im sudanesischen Darfur. Foto: AFP

Düsseldorf/Khartum (RP). Seit drei Jahren machen im Westsudan arabische Reitermilizen Jagd auf die Zivilbevölkerung. Ebenso lange blieb die Weltgemeinschaft passiv. Mehr als 300.000 Menschen kamen durch den ungelösten Konflikt bereits ums Leben - und es werden täglich mehr. Denn die Uno rechnet nicht vor 2007 mit dem Einsatz einer Friedenstruppe.

Mit einer einzigen Bemerkung fegt Omar al Bashir den Gedanken an Hunderttausende Tote und Vertriebene vom Tisch. „Der so genannte Darfur-Konflikt ist eine Erfindung von Ausländern“, sagt der sudanesische Präsident. „Es gibt weder einen Völkermord noch ethnische Säuberungen.“ Für ihn ist die Sache klar: Wo kein Genozid ist, wird auch keine Friedensmission benötigt.

Genau darüber aber wird derzeit wieder diskutiert: Erst kürzlich hatten sich Vertreter von Bundesregierung und EU sowie die USA dafür ausgesprochen, die derzeit 7000 Mann starke Friedenstruppe der Afrikanischen Union (AU) in der westsudanesischen Provinz Darfur finanziell und eventuell auch logistisch zu unterstützen. So lange, bis die Uno sich endlich entschließt, Blauhelmsoldaten nach Darfur zu schicken.

Denn die Version von Hilfsorganisationen und Vereinten Nationen über den Konflikt in Darfur klingt anders als die Bashirs: Seit Februar 2003 lehnen sich in der Provinz im Westsudan Rebellen gegen die Regierung in Khartum und mit ihr verbündete arabisch-stämmige Reitermilizen auf. Die so genannten Dschandschaweed machen Jagd auf die Zivilbevölkerung in Darfur. Sie brennen Siedlungen nieder, vergewaltigen, ermorden Männer, Frauen und Kinder. Die Regierung soll sogar Angriffe durch Kampfhubschrauber unterstützt haben.

Details über eine Unterstützung der Uno-Truppen sollen auf einer internationalen Geberkonferenz Anfang März in Brüssel geklärt werden. Darüber hinaus berät der UN-Sicherheitsrat darüber, ob wegen des Konfliktes Sanktionen gegen den Sudan verhängt werden sollen. Vor allem Russland, China und Katar sind dagegen.

Die Welt schaut weg

Etwa 300.000 Menschen kamen bereits in dem Konflikt um, zwei Millionen flohen vor den Kämpfen. Insgesamt drei Millionen Menschen in der Region hängen von internationaler Nahrungsmittelhilfe ab.

Doch seit drei Jahren schaut die Welt weg. Drei Jahre lang wurde viel geredet und kaum etwas getan. Die 7000 Mann starke AU-Friedenstruppe ist mit ihrer Aufgabe überfordert, die Bevölkerung in Darfur zu schützen - einem Gebiet, das etwa so groß ist wie Frankreich.

Der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch zufolge hängt sie für Treibstoff-Nachschub vom Wohlwollen der Regierung in Khartum ab und besitzt keine eigenen Kampfhubschrauber. Darüber hinaus reicht das Geld auch nur noch für einen Einsatz bis zum 31.März.

Selbst Uno-Generalsekretär Kofi Annan, der sich bisher in dem Streit sehr zurückhielt, machte inzwischen deutlich, dass eine UN-Mission „unvermeidlich“ sei. Er forderte, die Blauhelme müssten ein „starkes und eindeutiges Mandat“ bekommen, das gestattet, „diejenigen, die bedroht werden, notfalls mit Gewalt zu schützen“.

UN-Truppen erst Anfang 2007

Mit einer solchen Mission ist nach Auskunft des UN-Sonderbeauftragten für den Sudan, Jan Pronk, jedoch erst Anfang 2007 zu rechnen. Für den früheren Innenminister und ehemaligen UN-Sonderberichterstatter für Menschenrechte im Sudan, Gerhart Baum, klingt das „wie ein Hohn“. „Das Elend wird fortdauern, wenn nicht endlich eine überzeugende Kraftanstrengung der Völkergemeinschaft erfolgt“, warnte er unlängst.

Die Darfuris benötigen weniger schöne Worte, dafür aber mehr Taten. Denn während die Weltgemeinschaft zögert, sterben in Darfur täglich Menschen an der Gewalt und ihren Folgen. Auch wenn Sudans Staatschef Omar al Bashir den Völkermord leugnet.

Quelle: http://www.rp-online.de/public/article/...hten/politik/ausland/318636

Aufklärung über Israel tut Not Hungerhahn
Hungerhahn:

80 Jahre Krieg wegen der Juden

 
30.03.06 20:33
#59
Ontologisch gesehen ist das richtig.

Wenn die Amerikaner die einzigen Menschen auf dieser Welt wären, dann gäbe es im Irak auch keine Probleme.

Ursache des Nahostkonfliktes ist aber nach dem Rückzug Israels aus dem Gaza-Streifen, daß sich die Araber nicht mit dem Verlust von Gebieten abfinden, die heute Israels Staatsgebiet ausmachen.

Mag es vielleicht sein, daß Jerusalem einer der heiligsten Städte des Islams ist.

Die Orthodoxe Christenheit muß aber seit 1453 damit leben, daß Konstantinopel von Moslems regiert wird. Dennoch unternimmt kein orthodox geprägtes Land den Versuch, Konstantinopel zurück zu erobern. Konstantinopel ist aber die wichtigste Stadt der Orthodoxie.
Den Serben mutet man den endgültigen Verlust ihres Kernlandes Kosovo zu.
Herbert Frahm alias Willi Brandt hat 1970 die derzeitige polnische Westgrenze anerkannt.

Die Frage, wer hier der Unruhestifter ist, läßt sich daher kaum zu Lasten Israels beantworten.
 
Aufklärung über Israel tut Not bobbycar
bobbycar:

BarCode, dann hast du eben nichts gelernt.

 
30.03.06 20:34
#60
Auch egal, aber vielleicht ist dir bewusst geworden, wie schnell man Meinungen von Rechtsextremen vertritt und nur weil diese mal nicht aus Deutschland kommen, sollte man sich nicht so bereitwillig zu deren Gehilfen machen. Diese Anmerkung aber auch nur, weil du gestern nach etwas Konkreterem gefragt hast.
Aufklärung über Israel tut Not Klaus_Dieter
Klaus_Dieter:

P. 58, wo liegt jetzt ein Zusammenhang?

 
30.03.06 20:35
#61
Das muss mal erklärt werden?

Soll wohl der sein , "Araber machen schlimme Sachen" - was anderes ist kaum vorstellbar, was hier der User mit dem Posting erreichen will.
Aufklärung über Israel tut Not Major Tom
Major Tom:

Oops! Scheinbar falscher Thread.

 
30.03.06 20:39
#62
Sorry! Btw: Werden und Sein des israelischen Staatswesens sind in hohem Maße durch die Schoah (hebr.: Katastrophe), die nationalsozialistische Judenverfolgung, geprägt, da kann sich der eine oder andere auf den Kopf stellen, ändert nichts an dieser Tatsache.

Aber besser ich schweige, denn: "bobbycar, 29.03.06, 14:52, 142. Deine ausfallende Art kommt ja nicht von irgendwo. Mir ist das klar. Fragt sich, ob die Ariva-Verantwortlichen bei deinem Treiben hier nicht mal genauer hinschauen sollten. (...)" Hört, hört!

Ciao!

PS Friedrich Hollaender schrieb (1931) zu einer Melodie von Bizet das traurig-sarkastische Lied: "An allem sind die Juden schuld"... Tja, kann man halt nichts machen - wat mut, dat mut.

Aufklärung über Israel tut Not 2473756

__________________________________________________

KITA ARIVA!

Aufklärung über Israel tut Not Bernd42
Bernd42:

Habe noch 2 Quellen gefunden

 
30.03.06 20:40
#63
sind zwar sehr linksorientierte Quellen, aber das hat ja nichts zu bedeuten.

"....Diese Aktion, die Israels uneingeschränkte Kontrolle über ganz Jerusalem demonstrieren sollte, löste Straßenkämpfe und die zweite Intifada aus, den Aufstand der Palästinenserinnen und Palästinenser gegen die illegale, israelische Besatzung.

"Die Ursachen für diesen Aufstand liegen tiefer: Nach dem Oslo-Abkommen 1993 verschlechterte sich die Lage in den palästinensischen Gebieten zunehmend. Israel erfüllte seine vertraglich vereinbarten Verpflichtungen nicht und forcierte stattdessen den Ausbau der Siedlungen und die Besatzung insbesondere in der Westbank."

Die fast tägliche Zerstörung palästinensischen Siedlungsraumes und Infrastruktur, die periodischen Abriegelungen und Blockaden von Handel und Arbeitsplätzen in Israel, die gezielten Demütigungen und permanenten militärischen Überfälle haben die palästinensischen Lebensbedingungen bis zur Unerträglichkeit deformiert und immer wieder Selbstmordattentate produziert. Die Erkenntnis, dass erst ein freies Palästina ohne Besatzung und ohne Siedler kein Nährboden für Gewalt mehr wäre, gehört offensichtlich zu den verbotenen Früchten politischer Überlegungen."



"Oft wird die palästinensische Seite verantwortlich gemacht für die Eskalation im Nahostkonflikt. Insbesondere seitens der USA und Israel wird verlangt, dass die Palästinenser ihr wirtschaftliches Desaster und das politisches Chaos in ein Modell der Demokratie zu verwandeln hätten, ehe Zugeständnisse von Israel zu erwarten seien. Mit der simplen Methode der Vertauschung von Ursache und Wirkung machen sie die verzweifelten Selbstmordanschläge und den ansteigenden Hass der Palästinenser gegen die israelische Besatzungsmacht zur Ursache für ihre Weigerung, sich aus den besetzten Gebieten zurückzuziehen. Israel nimmt den Widerstand zum Vorwand für den eigenen Terror, der systematisch alles zerstört, was als Demokratie eingefordert wird."

"Israelische Menschenrechtsorganisationen bezeichnen Gaza weiterhin als großes Gefängnis..."

"Der Abzug der Siedler aus Gaza ist untrennbar verbunden mit den verstärkten israelischen Siedleraktivitäten in der lukrativen Westbank mit seinen wertvollen Wasserquellen und fruchtbarem Ackerland: Bestehende große Siedlungen werden ausgeweitet, die Besiedlung des palästinensischen Jordantals wird vorangetrieben. Schlüsselprojekt dieses forcierten Landraubs ist der Bau der Mauer, die tief in die Westbank hinein schneidet und beträchtliche Teile palästinensischen Landes annektiert."


Huch, ist nun doch ne ganze Menge geworden, obwohl es nur Auszüge vond er Seite sind.
Die seite fidnet ihr hier:

www.arbeiterfotografie.com/galerie/...ng-palaestinas-text.html


Dafür nehm ich von der "Attac-Seite" nur ein Zitat:

"Die heutige Situation in Palästina ist geprägt durch die seit 1967 andauernde Besatzung palästinensischer Gebiete durch Israel. Diese völkerrechtswidrige Besatzung bedeutet die fortwährende Verletzung der Rechte des palästinensischen Volkes durch die israelische Militärmacht seit nunmehr über 35 Jahren."



Ich denke, das damit die völkerrechtswidrigkeit der Besatzung einiger Gebiete bestätigt ist. Somit kann auch der Staat Israel in seinen jetzigen Grenzen nicht legitim sein.  Sei denn man gibt nichts aufs Völkerrecht.









Viele Grüße
Der Bernd
Aufklärung über Israel tut Not BarCode
BarCode:

Hä?

 
30.03.06 20:42
#64
Und wo genau soll ich jetzt "Meinungen von Rechtsextremisten" vertreten haben, seien sie aus Timbuktu oder auch Israel??? Und wonach genau hab ich gestern gefragt? Es ist hoffnungslos. Immer bist du beleidigt, wenn man sich deiner Meinung nicht anschließt - typisches Erkennungsmerkmal...

 

Gruß BarCode

Aufklärung über Israel tut Not bobbycar
bobbycar:

Ebenfalls hä?

 
30.03.06 20:53
#65
Weswegen sollte ich beleidigt sein? Etwa weil jemand eine andere Meinung vertritt als ich? Da müsste ich in unserer Demokratie nur noch beleidigt rumlaufen. Aber wenn du dich damit besser fühlst, dann tue ich natürlich so. Mehr kann ich in diesem Punkt leider nicht bieten, hoffe aber, das ist auch in Ordnung für dich. Aber eigentlich müssten wir beide uns dieses Niveau nicht unbedingt antun. Ich überlasse das auch gern anderen.
Aufklärung über Israel tut Not kiiwii
kiiwii:

"Predige das Wort...

 
30.03.06 22:04
#66
...tritt dafür ein, es sei gelegen oder ungelegen; überführe, tadle, ermahne mit aller Geduld und Belehrung!

Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich nach ihren eigenen Lüsten Lehrer anhäufen werden, weil sie empfindliche Ohren haben; und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zuwenden.

Du aber bleibe nüchtern in allen Dingen, erleide das Ungemach, tue das Werk eines Evangelisten, richte deinen Dienst völlig aus!"


2. Timotheus 4


MfG
kiiwii
Aufklärung über Israel tut Not Major Tom
Major Tom:

@SW, welcher "Regelverstoß" denn?

2
31.03.06 18:47
#67
Anscheinend ist es im Ariva-Talkforum nicht mehr gestattet, eine rassistische Äußerung auch so zu benennen. :-(

Der User Klaus_Dieter hatte in einem anderen Thread über "die türkische Korruptionsmentalität" geschrieben, eine rassistische Äußerung und möglicherweise Volksverhetzung, was ich als Laie jedoch nur vermuten kann, jedenfalls wurde das Posting zu Recht gelöscht, mit dem zutreffenden Kommentar: "Regelverstoß - Volksverhetzung".

Der User "betabeta" hatte das in diesem Thread noch einmal wiederholt, so weit ich mich korrekt entsinne und deshalb: "Aktionen: Löschung des Postings, ID-Sperre für 1 Tag". Das kann ich nicht nachvollziehen, denn die Aussage von Klaus_Dieter war eindeutig eine rassistische Äußerung und möglicherweise Volksverhetzung.

Moderator "SW", wenn Ariva der Meinung ist, rassistische und volksverhetzende Äußerungen wären in Ordnung, dann sperre mich besser generell und nicht nur wie "betabeta" für 24 Stunden. Das in jedem Fall, denn was ich geschrieben habe, werde ich immer wieder schreiben, sollte mein Posting gelöscht werden. Traurig und eine Niederlage für alle, die sich gegen Rassismus artikulieren.

Ciao!

PS @Klaus_Dieter, kannst jetzt wieder etwas über die "typische Gesinnung", die "spezielle Art" referieren, Dir fällt dazu bestimmt etwas ein.
Aufklärung über Israel tut Not Klaus_Dieter
Klaus_Dieter:

Keine rassistischen Äusserungen

 
31.03.06 20:41
#68
dieses habe ich oben bereits erklärt!
Doch werde ich gleich nochmals näher ausführen.

Diese Unterstellungen, von betabeta sind in der Tat Straftatbestände. Einen anderen Menschen einer Straftat zu bezichten, darf wohl nur öffentlich erfolgen, wenn dieser rechtskräftig verurteilt wäre, alles andere ist Verleumdung!
Im Übrigens hat betabeta, dieses nun so häufig und oft gesagt, dass heir auch mal Ruhe einkehren sollte. Und eben das Wichtigste ist, der Vorwrunf ist ganze einfach nur FALSCH!

Es ist richtig, dass ich von einer "türkischen Korruptionsmentalität" sprach. Wie ich schon darlegte, wird wohl unwidersprochen sein, zumindest ist dieses auch wissenschaftlich belegt, dass es in der Türkei mehr Korruptionsfälle gibt, als in der wesentlichen Welt.

Der hier benannte, hatte sich wohl nicht korrumpieren lassen, dafür spricht wohl , das merkwürdigste Darlehen, was man sich vorstellen kann, PR Mann Hunzinger leiht dem einem türkischstämmigen MdB, Geld, doch er hat sich eigenmächtig Vorteile verschafft, die ausdrücklich verboten waren und an die Bundestagsverwaltung abzugeben sind.

Man könnte genauso gut, von "deutscher Steuerverkürzungsmentalität" sprechen, oder von "amerikanischer Kriegstreiberei", all dieses beschreibt, wohl teilweise charakteristische Verhaltensweisen in den Ländern, die allerdings nicht mit einer Volksverhetzung zu tun haben können, weil dieses ja, wie wohl jeder weiss, nur auf einen Teil der Bevölkerung zutrifft.

Es ging hier nur um einen Deutscher, türkischer Abstammung - soll ich denn jetzt die Deutschen aufgrund der Rasse diskriminiert haben, oder die Türken? Und es ging einzig und allein um eine Person!
Es kann auch nicht rassistisch sein, wenn ich sagen würde, Dr. Helmut Kohl scheint sich wohl blendent auszukennen, in der "Deutschen Spendenverschleierungstechnik".

Dieses Vorwurf, der hier gepostet wurde, ist eine dermassene Ehrabschneidung, die keiner hinnehmen muss, auch wenn in so einer Sache bereits von den Behörden ermittelt würde, was natürlich völliger Unsinn ist.      
Aufklärung über Israel tut Not bobbycar
bobbycar:

Die Hagana

 
31.03.06 23:28
#69
Die Hagana war eine zionistische Militärorganisation in Palästina während des britischen Mandats (1920-1948). Später wurde die Hagana in die neu gegründete israelische Armee Zahal überführt.

Ursprünge
Schon im späten 19. Jahrhundert entstand als Reaktion auf die Pogrome 1887 in Russland eine Organisation Jugendlicher unter diesem Namen. Ein direkter Vorgänger der Hagana war die 1909 gegründete Gruppe HaSchomer. Es war eine kleine Vereinigung jüdischer Immigranten, die nie mehr als 100 Mitglieder umfasste.

Nach den arabischen Unruhen von 1920 und 1921 wollte sich die zionistische Führung bei der Verteidigung der Siedlungen nicht länger auf die britischen Kolonialtruppen verlassen. Ha-Shomer reichte nicht mehr aus, weshalb man sie im Juni 1920 auflöste und die zentralisierte und besser organisierte Hagana gründete.

Während der relativ ruhigen ersten neun Jahre war die Hagana dennoch eine eher lose Organisation örtlicher Verteidigungsgruppen in größeren Orten und wenigen Siedlungen. Die von Jisrael Galili geführte Organisation unterstand der zivilen Führung der Gewerkschaft Histadrut und war ihrem starken Einfluss unterworfen.

Infolge der Unruhen des Jahres 1929, die zu 133 Toten auf jüdischer Seite führten, änderte sich die Rolle der Hagana dramatisch. Sie wurde zu einer wesentlich größeren Organisation und umfasste beinahe alle Jugendlichen und Erwachsenen in den ländlichen Siedlungen und hatte tausende Mitglieder in den Städten. Sie begann, ausländische Waffen zu besorgen und einfaches militärisches Gerät sowie Handgranaten herzustellen (siehe: IMI). Gleichzeitig wandelte sie sich von einer untrainierten Miliz zu einer ernst zu nehmenden paramilitärischen Vereinigung.

1936 bestand die Hagana aus ca. 10.000 aktiven Soldaten und ungefähr 40.000 Reservisten. Während des Arabischen Aufstands der Jahre 1936-1939 wurden Mitglieder der Hagana, als Teile der neugegründeten Jewish Settlement Police, einer Abteilung der Palestine Police geduldet. Zunächst hatte diese Einheit einen rein defensiven, auf die Sicherung jüdischer Siedlungen zielenden Charakter. Erst gegen Ende des Aufstandes nahm diese Einheit einen mehr offensive Stellung ein. Die Erfahrung dieser Jahre erwies sich später im Palästinakrieg 1947-1949 für die jüdische Seite als nützlich.

Aus Unzufriedenheit mit der insgesamt eher moderaten Haltung der Hagana spalteten sich 1937 die meisten Mitglieder der rechten Flügel ab und bildeten den Irgun. Die Untergrundorganisation Irgun und dessen Abspaltung Lechi wurden durch ihre geheimen, meist terroristischen Missionen bekannt.

Um die Lage zu beruhigen, wurde die jüdische Einwanderung nach Palästina 1939 von den Briten eingeschränkt, worauf die Hagana die illegale Einwanderung und Demonstrationen gegen die Briten organisierte. Sie gründete außerdem Alija Bet, die Organisation für illegale Einwanderung, die über Basen in der Schweiz und der Türkei operierte. Die Hagana führte im Rahmen des jüdischen Widerstandes Terroranschläge gegen die britische Mandatsverwaltung, z.T. auch gegen palästinensische Dörfer aus.

Teilnahme am 2. Weltkrieg
Trotz des Weißbuchs von 1939, das die Einwanderungsbeschränkungen für Juden festschrieb und damit die jüdische Führung in Palästina tief verärgerte, stellte sich David Ben-Gurion als Vorsitzender der Jewish Agency nach Kriegsausbruch an die Seite der Briten:

Wir werden Hitler bekämpfen, als ob es kein Weißbuch gäbe, und wir werden das Weißbuch bekämpfen, als ob es keinen Krieg gäbe.
Der Irgun nahm allerdings eine extremere Position ein und begann britische Einrichtungen anzugreifen.

Im ersten Jahr des Zweiten Weltkriegs ersuchte die britische Armee die Hagana aus Angst vor einem deutschen Durchbruch in Nord-Afrika um Unterstützung. Nachdem Erwin Rommel allerdings 1942 in El Alamein besiegt worden war, beendeten die Briten ihre uneingeschränkte Unterstützung der Hagana. Nach langen Verhandlungen wurde 1943 eine Jüdische Brigade innerhalb der britischen Armee gegründet. Zwar war den palästinensischen Juden schon seit 1940 der Eintritt in die britische Armee gestattet, die Jüdische Brigade war jedoch die erste ausschließlich jüdische Militäreinheit, die in einem Krieg diente; sie bestand aus 5.000 Soldaten und wurde im September 1944 in Italien eingesetzt. Die Auflösung erfolgte 1946.

Insgesamt dienten während des Krieges mehr als 30.000 palästinensische Juden in der britischen Armee.

Im Frühjahr 1941 gründete die Hagana die Palmach (Akronym für Plugot Mahatz— Einsatztruppen), eine militärartige Einrichtung, die sich auf das Training von Jugendlichen konzentrierte. Sie war vergleichsweise klein - bis 1947 umfasste sie nur fünf Batallione (ca. 2.000 Mann), spielte aber eine wichtige Rolle, da ihre Mitglieder grundlegende militärische Fähigkeiten und auch Führungsfähigkeiten erhalten hatten, die sie für Führungsfunktionen in der späteren israelischen Armee qualifizierten.

Nach dem Krieg
Nach dem Krieg führte die Hagana anti-britische Operationen in Palästina aus, z.B. die Befreiung internierter Immigranten aus dem Atlit Camp, Bombenanschläge auf das Eisenbahnnetz sowie Sabotageakte auf Radarstationen und Polizeistationen der Briten. Außerdem organisierte sie weiterhin die illegale Einwanderung von Juden, wie beispielsweise die Fahrt von europäischen Überlebenden des Holocausts mit der Exodus.

Am 28. Mai 1948, weniger als zwei Wochen nach der Gründung des Staates Israel (am 15. Mai), gründete die provisorische israelische Regierung die neue israelische Armee Zahal (IDF). Zeitgleich wurden alle anderen bewaffneten Gruppen verboten. Der Irgun akzeptierte die Entscheidung nach einem kurzen Zusammenstoß zwischen Hagana und Irgun. Schließlich legte der Irgun die Waffen nieder und Menachem Begin transformierte seine Miliz in eine politische Partei, die Herut.

Bekannte Mitglieder der Hagana: Jitzhak Rabin, Ariel Scharon, Rehavam Zeevi, Mosche Dajan

de.wikipedia.org/wiki/Hagana
Aufklärung über Israel tut Not bobbycar
bobbycar:

Die Einwanderungswellen (Alija)

 
31.03.06 23:49
#70
bis 1948 (vor der Gründung des Staates Israel)

erste Alija (1882–1903): 20-30.000 Einwanderer
zweite Alija (1904–1914): 35-40.000 Einwanderer, vor allem aus Russland und Polen
dritte Alija (1919–1923): 35.000 Einwanderer, vor allem aus Russland
vierte Alija (1924–1931): etwa 80.000 Einwanderer, vor allem aus Polen und der Sowjetunion
fünfte Alija (1932–1938): nach der Machtübernahme Hitlers; etwa 200.000 Einwanderer vor allem aus Deutschland.
Alija B (1939–1947): Einwanderung von Verfolgten aus Deutschland während der Zeit des Nationalsozialismus – trotz Hürden der britischen Regierung.

Alijot seit der Gründung des Staates Israel
1948–1951: jüdische Masseneinwanderung aus arabischen Ländern (Ägypten, Irak, Jemen), Polen und Rumänien (etwa 690.000 Einwanderer)
1955–1957: jüdische Einwanderung aus arabischen Ländern in Nordafrika (Marokko, Algerien, Tunesien und Libyen) (etwa 100.000 Einwanderer)
1984–1985: Die Operation Moses (Miwtza Mosche) bringt etwa 10.000 äthiopische Juden nach Israel
1989: Beginn der Masseneinwanderung aus Sowjetunion/GUS (bis 1995 etwa 600.000)
1991: Die Operation Salomon bringt weitere Juden aus Äthiopien

de.wikipedia.org/wiki/Alija_%28Zionismus%29
Aufklärung über Israel tut Not bobbycar

Struktur der Einwanderungswellen bis 1948

 
#71
(vor der offiziellen Gründung des Staates Israel)

Die erste bis vierte Einwanderungswelle (1882 bis 1931) bestand in der Mehrzahl aus osteuropäischen Immigranten. Gründe hierfür waren die einsetzenden Progrome in Russland, die russische (bolschewistischen) Revolution, der Nachkriegsprogrome (1. WK) in der Ukraine und die Wirtschaftskrise in Polen und den Beschränkungen, die gegen Juden dort ausgesprochen wurden.

Die fünfte Einanderungswelle war geprägt durch die Machtergreifung Hitlers. Hier kamen vorallem Juden aus Deutschland und Österreich.

Ab 1924 kam durch die Ausreisebeschränkungen in der Sowjetunion, den Einreisebeschränkungen in die USA und durch die sich abzeichnende instabile Lage in Palästinä zu dortigen Einreisebeschränkungen durch die Briten, so dass vermehrt auch die illegale Einwanderung einsetzte.

Umfassenderes zu den Einwanderungswellen gibt es hier:
www.jjwd.de/infopage/israel/alijah/alijah3.html#erste_alijah

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