Atomschlag zur Verstopfung des Bohrlochs von BP

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Atomschlag zur Verstopfung des Bohrlochs von BP Jessyca
Jessyca:

Atomschlag zur Verstopfung des Bohrlochs von BP

4
13.06.10 13:53
#1
Bei BP sind mittlerweile mehr als 80.000 Anregungen eingegangen, wie das Ölleck am Meeresboden geschlossen, Wasser und Küsten gereinigt werden könnten.

BP hat bisher 40 Experten darauf angesetzt, den Berg von Tipps zu sichten. Das Team soll nach Angaben von Unternehmenssprecher Mark Proegler ausgeweitet werden. Ungefähr 250 Ideen würden zurzeit einer genaueren Prüfung und Tests unterzogen.

Eine Überlegung russischer Medien: Wie wäre es, tief im (Meeres)boden einen Atomsprengsatz zu zünden? So etwas soll die damalige Sowjetunion vor Jahrzehnten getan haben, um eine sprudelnde Quelle zu stopfen. Durch die Explosion der «Nukes» könnte das Bohrloch praktisch zusammengeschmolzen werden, so die Idee.

Ein wahrer Hit unter den Ideen: Schiebt einen aufblasbaren Gegenstand ins Steigrohr, aus dem es sprudelt, etwa einen Ballon. Ähnlich, so argumentieren die Befürworter, praktizieren es Ärzte, wenn sie Arterien dichtmachen wollen.

Habt Ihr weitere Ideen, die ich an BP weiterleiten kann?

Quelle: www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Umwelt/...le1276428692.html
LG Jessy
Atomschlag zur Verstopfung des Bohrlochs von BP Jessyca
Jessyca:

Die beste Idee kam bisher von der Kirche

5
13.06.10 13:56
#2
Beten ...
LG Jessy
Atomschlag zur Verstopfung des Bohrlochs von BP anjab
anjab:

schon interessant was so alles passiert

2
13.06.10 14:03
#3
wieso bekommt BP eine Lizenz zum tiefseebohren nach öl wenn sie keine ahnung haben wie sie ein leckendes loch im meeresboden wieder stopfen ?

es ist doch das naheliegendste überhaupt, dass irgendwann irgendwas schiefgeht und dann öl ausm loch strömt.

zzzzzzzzzzz
Atomschlag zur Verstopfung des Bohrlochs von BP potzblitzzz
potzblitzzz:

Warum funktioniert die Glocken-Methode eigentlich

 
13.06.10 15:46
#4
nicht?

Sozusagen eine Leitung mit weitaus dickerem Durchmesser aufsetzen und am Grund festbetonieren.
Konstruktive Kritik ist die beste Anerkennung.
Atomschlag zur Verstopfung des Bohrlochs von BP Grinch
Grinch:

Fachleute halt...

 
13.06.10 15:47
#5
was will man da erwarten???
KS ist die beste Moderalette wo gibt! Echt jetz fei!
Atomschlag zur Verstopfung des Bohrlochs von BP jezkimi
jezkimi:

So eine kleine Atombombe könnte das Leck noch

 
13.06.10 15:51
#6
größer machen. Sozusagen ein Loch zur Hölle öffnen.
Bo 4 Be
Atomschlag zur Verstopfung des Bohrlochs von BP vega2000
vega2000:

Die idee mit der A-Bombe ist nicht dumm

 
13.06.10 15:54
#7
Die Russen haben das bereits gemacht & wenn ich abwäge was schlimmer ist, würde ich das durchziehen. A-Bombenversuche unter Wasser gab es schon vor Jahrzehnten & der Schaden wäre wesentlich geringer als täglich 10 Mio. Liter Ölaustritt, bei dem ein Ende im Augenblick nicht abzusehen ist.
Verschiebe nicht auf morgen, was genausogut auf übermorgen verschoben werden kann.
Atomschlag zur Verstopfung des Bohrlochs von BP potzblitzzz
potzblitzzz:

Die Atombomben-Methode

 
13.06.10 16:00
#8
finde ich unwissenschaftlich. Niemand weiß, wie es ausgeht. Man weiß ja noch nicht einmal, wieviel Öl noch vorhanden ist.
Konstruktive Kritik ist die beste Anerkennung.
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Atomschlag zur Verstopfung des Bohrlochs von BP vega2000
vega2000:

Hier ein Artikel dazu

 
13.06.10 16:05
#9

Liebe Mods,

der Artikel stammt aus einem I-Blog, kopieren mit Quelle erlaubt. Bitte nicht löschen/kürzen.

Danke

 

http://www.heise.de/tp/blogs/2/147552

 

 

Russen raten: Das Bohrloch im Golf von Mexiko  mit einer Atombombe schließen

In den Zeiten der Sowjetunion wurden einige Male Öl- und  Gasquellen mit einer unterirdischen Sprengung von Atomsprengköpfen  geschlossen

Der Ölteppich im Golf von Mexiko breitet sich weiter aus, auch wenn das  Wetter gerade ermöglicht, die Küsten ein wenig besser zu schützen. Aus  dem Leck in 1500 Metern strömt jeden Tag eine Million Liter Öl aus. Wenn  es schlimm kommt, könnte die zehnfache Menge austreten, warnten BP-Mitarbeiter bei einem Treffen mit  Kongressabgeordneten. Die Hoffnungen richten sich nun darauf, neben  einer Entlastungsbohrung eine 12 Meter hohe Stahlglocke über das  Bohrloch am Meeresgrund zu stülpen, um mit einer Steigleitung dann einen  großen Teil des ausströmenden Öls abzusaugen. Ob das klappt, ist  ungewiss, ansonsten gehen die Fantasien offenbar aus, wie man die  Katastrophe beenden könnte..

   
     
 
   
     
 
Aus Russland kommt hingegen ein anderer Vorschlag. Man könnte das  Bohrloch doch einfach mit einem Atombombe schließen, wird den  Amerikanern etwa in der Zeitung Komsomoloskaya Pravda geraten.  Die Russen haben damit Erfahrung, mindestens fünfmal wurden in der Zeit  der Sowjetunion bereits gezielt unterirdisch Nuklearsprengköpfe zur  Explosion gebracht, um Öl- oder Gasquellen zu schließen. Die Explosion,  so die Zeitung, verschiebt das Gestein, übt enormen Druck aus und kann  so das Ölbohrloch schließen. Das sei ganz einfach, und 1966 wurde dies  mit einem 30 Kilotonnen Sprengkopf auch 6 km unter der Erdoberfläche  gemacht. Das letzte Mal wurde 1979 ein Ölquelle mit einer nuklearen  Sprengung geschlossen. Gescheitert sei man damit nur einmal.
     

Die Russen setzten auch zu anderen zivilen Zwecken Nuklerasprengköpfe  ein. Insgesamt sollen 124-169 unterirdische Sprengungen durchgeführt  worden sein, beispielsweise für die Konstruktion von Kanälen und Dämmen  oder von unterirdischen Lagerstätten, aber auch einfach für  Tiefenmessungen. Für die USA wäre eine solche Sprengung zumindest eine  Chance, die Wahrscheinlichkeit, dass es nichts hilft, liege bei nur 20  Prozent - allerdings ist die Basis der Berechnung ja auch mit nur 5  unterirdischen Sprengungen zum Schließen von Öl- oder Gasquellen nicht  sonderlich hoch. Und 1500 Meter unter dem Meeresspiegel haben die Russen  auch noch keine gezielte Sprenung durchgeführt.

 

Das Pentagon hat gerade die Zahl der vorhandenen Atomsprengköpfe mit

5.131

angegeben. 1967 verfügten die USA noch über  mehr als 31.000.  Nach Schätzungen hat das Pentagon noch über 2.400  einsatzbereite Sprengköpfe. Allerdings gibt es neben den 2.600  "inaktiven" Sprengköpfen noch 4.500 weitere ausrangierte, aber intakte.  Damit haben die USA also insgesamt 9.600 Atomsprengköpfe. Die Russen  sollen über 12.600 intakte Spregköpfe verfügen. Die USA hätten also  ebenso wie Russland reichlich Sprengköpfe, um Bohrlöcher zu schließen.  Die russischen Lecks werden allerdings meist gar nicht bekannt. Die  Moscow Times

berichtet

, dass es zwar relativ wenige Bohrinseln  gebe, aber jede Mengen alter Pipelines. Hier würden im Jahr 20-30.000  Lecks entstehen, die allerdings meist klein sind und auch nicht mit  einer Atombombe geschlossen werden müssen.

Verschiebe nicht auf morgen, was genausogut auf übermorgen verschoben werden kann.
Atomschlag zur Verstopfung des Bohrlochs von BP ecki
ecki:

Nur 10 bis 15% vom Öl strömt von alleine aus.

2
13.06.10 16:06
#10
Das restliche Öl kann man nur dadurch fördern, indem man Wasser reinpumpt und das Öl rausdrückt.

Also: Solange das Öl kräftig von alleine sprudelt, ist man erst am Anfang der Kapazität dieses Ölfeldes.
Ob man so kontrolliert sprengen kann, dass man das Loch druckdicht verschliesst? Ich habe da meine Zweifel, abgesehn von der dorhenden radioaktiven Verseuchung.
"Wenn das Gesetz dich zum Arm des Unrechts macht, dann, sage ich, brich das Gesetz."
H. D. Thoreau
Atomschlag zur Verstopfung des Bohrlochs von BP Jessyca
Jessyca:

@ecki: wenn nur 10% durch Eigendruck ausströmt,

 
14.06.10 09:17
#11
dann könnte die Quelle auch bald versiegen?
LG Jessy
Atomschlag zur Verstopfung des Bohrlochs von BP ecki

Jassyca, was soll ich da rumspekulieren?

 
#12
Bin kein Ölexperte, habe die Explorationskarten und erwarteten Vorkommen nicht. Das mit den 10 bis 15% habe ich nur mal aufgeschnappt und das die Hauptförderung eben nur durch verfüllen der Lagerstätte erfolgt, auch.
Was ich auch gehört habe: BP würde gerne bis Oktober(?) Entlastungsbohrungen ins Ölfeld einbringen, damit man den Druck/das Öl wieder kontrolliert entnehmen kann, dann wäre es leichter das Leck zu stopfen. All die Verfüllungen klappten ja nicht, weil der Druck zu groß war.

Nur hieße das eben auch weiteres ausströmen, bis Herbst......

Ein Riesendreck. :-(
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H. D. Thoreau


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