Atomkraft und Atommüll - Gefahr ein Mythos?

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Atomkraft und Atommüll - Gefahr ein Mythos? shaker
shaker:

Atomkraft und Atommüll - Gefahr ein Mythos?

 
18.01.06 21:07
#1
Der Artikel auf den ich mich beziehe bzw. besser das Kapitel aus diesem Buch (THE NUCLEAR ENERGY OPTION - Bernard L. Cohen 1990) ist a****lang, und das Ganze hier zu posten - das würde sich kein Mensch durchlesen. Habe nur 3 Stellen gepostet.Wer sich gerne den Ganzen durchlesen möchte:
www.phyast.pitt.edu/~blc/book/chapter11.html

Ich finde es wirklich hochinteressant, und es wirft ein neues Licht auf die Diskussion (auch wenn das Buch schon 16 jahre alt ist) über Atomkraft, Atommüll und die Gefahren und Chancen die diese Energieform in sich birgt. Es ist eigentlich traurig das wir nur immer dieselben Argumente "dagegen" hören und diese auch immer widerkäuen (erinnert fast an die Zustände im Staatssozialismus) - Man könnte fast meinen die eine oder andere Industrie will nicht dass sich die Atomkraft wirklich "durchsetzt (ich nenne jetzt keine Namen ;).

Einleitung:
"HAZARDS OF HIGH-LEVEL RADIOACTIVE WASTE — THE GREAT MYTH

An important reason for the public's concern about nuclear power is an unjustifiable fear of the hazards from radioactive waste. Even people whom I know to be intelligent and knowledgeable about energy issues have told me that their principal reservation about use of nuclear power is the disposal of radioactive waste. Often called an unsolved problem, many consider it to be the Achilles' heel of nuclear power. Several states have laws prohibiting construction of nuclear power plants until the waste disposal issue is settled. Yet ironically, there is general agreement among the scientists involved with waste management that radioactive waste disposal is a rather trivial technical problem. Having studied this problem as one of my principal research specialties over the past 15 years, I am thoroughly convinced that radioactive waste from nuclear power operations represents less of a health hazard than waste from any other large technological industry. Clearly there is a long and complex story to tell."

Wie man den Atommüll lagern kann (und es auch tut):
"HAZARDS AND PROTECTIVE BARRIERS

Probably the most frequent question I receive about nuclear power is, "What are we going to do with the radioactive waste?" The answer is very simple: we are going to convert it into rocks and put it in the natural habitat for rocks, deep underground. The next question is usually, "How do you know that will be safe?" Answering that question is our next topic for consideration.

This discussion will be in terms of the high-level waste produced by one large power plant (1,000,000 kW) in one year. The high-level waste from such a plant is contained inside the fuel. If we are to have reprocessing, the 35 tons of spent fuel will be shipped to a chemical reprocessing plant where it will be dissolved in acid and put through chemical processes to remove 99.5% of the uranium and plutonium that are valuable as fuels for future use. The residue — 1.5 tons of high-level waste — will then be incorporated into a glass in the form of perhaps 30 cylinders, each about 12 inches in diameter and 10 feet long, weighing about 1,000 pounds. There is a great deal of research on materials that may be superior to glass as a waste form, but far more is now known about glass, a material whose fabrication is simple and well developed. There is no evidence that it is not satisfactory. Many natural rocks are glasses, and they are as durable as other rocks.*"

"If nuclear power was used to the fullest practical extent in the United States, we would need about 300 power plants of the type now in use. The waste produced each year would then be enough to kill (300 x 50 million =) over 10 billion people. I have authored over 250 scientific papers over the past 35 years presenting tens of thousands of pieces of data, but that "over lO billion" number is the one most frequently quoted. Rarely quoted, however, are the other numbers given along with it11: we produce enough chlorine gas each year to kill 400 trillion people, enough phosgene to kill 20 trillion, enough ammonia and hydrogen cyanide to kill 6 trillion with each, enough barium to kill 100 billion, and enough arsenic trioxide to kill 10 billion. All of these numbers are calculated, as for the radioactive waste, on the assumption that all of it gets into people. I hope these comparisons dissolve the fear that, in generating nuclear electricity, we are producing unprecedented quantities of toxic materials."

Zur Toxizität des Atommülls bzw. der Länge der Giftigkeit:
"Since the waste loses 99% of its toxicity after 600 years,..."

Wie schon gesagt hat der Aritkel eine nicht zu kleine Länge ;) und ich habe auch nicht die Zeit alle interessanten und wichtigen
Stellen herauszuarbeiten und in eine verkürtze Form zu bringen. Wer sich für das Thema interessiert, dem kann ich nur ans
Herz legen den Artikel zu lesen - es lohnt sich!!

mfg
Shaker
Atomkraft und Atommüll - Gefahr ein Mythos? shaker
shaker:

also interessiert das wieder mal keine Sau

 
18.01.06 22:32
#2
Schade
Atomkraft und Atommüll - Gefahr ein Mythos? johannah
johannah:

Offensichtlich sind wir in der Mehrheit

 
18.01.06 22:45
#3
doch ahnungslose Wiederkäuer.

Die Industrie sollte aber aus diesem verlogenen Spiel harausgehalten werden.

MfG/Johannah
Atomkraft und Atommüll - Gefahr ein Mythos? johannah
johannah:

Richtigstellung:

 
18.01.06 23:55
#4
Offensichtlich sind die ahnungslosen Wiederkäuer doch in der Mehrheit.

So klingts besser.

MfG/Johannah
Atomkraft und Atommüll - Gefahr ein Mythos? shaker
shaker:

Und hast du dir das Kapitel wenigstens

 
18.01.06 23:59
#5
ansatzweise angeschaut? Oder einfach aus einem Reflex heraus geantwortet?
Verlogen? Wieso - sind eben ein paar wissenschaftliche Tatsachen und Argumente die einfach NICHT in die heutige Diskussion passen wollen! Sei ehrlich: Du hast dir nur meine kurze Einleitung durchgelesen und befunden - "Uahh Atomkraft - Ist das nicht das wo alle dran sterben."

Ich denke auch nicht das Atomkraft das absolut Gute ist - nur ist es nicht so übel wie immer alle tun (Ist es viel besser mrd. von Tonnen von giftigen Stoffen jedes Jahr in die Atmosspäre zu jagen - und nur weil die nicht so giftig sind bzw. es doch sind aber eben nicht radioaktiv giftig (uahh dieser Schauer schon wieder) das zu tolerieren). Irgenwoher muss die Energie ja kommen, und ob es da nicht besser ist auf Atomkraft zu setzen, bei der zwar hochgiftiger (aber viel viel weniger) Abfall entsteht, denn man auch noch sehr gut binden (Glas) und gut lagern (eben in Glas geschmolzen unter der Erde) kann. (Aber hättest du wenigstens ein bischchen was vom Artikel gelesen wüsstest du das ja)

Auch ich habe ewig immer sofort als es um Atomkraft ging gedacht: Aus Pfui - und nun habe ich mich halt heute mal bemüht objektivere Infos zu bekommen und das war das Ergebnis. Es fragt sich was längerfristig das grössere Übel für unseren Planeten und uns sein wird.

Und wieso die Industrie heraushalten (deiner Ansicht nach müsste ja das Buch aus dem ich zitiere ebenfalls von einer Industrie -
in diesem Falle eben der Atomindustrie gestüzt werden). Die Industrie hat überall ihre Finger drinn! Sei es als Förderer oder als Bremser.

mfg
Shaker
Atomkraft und Atommüll - Gefahr ein Mythos? shaker
shaker:

Ahnungslos würde ich das nicht nennen

 
19.01.06 00:01
#6
Nicht wahrhaben wollende Rindviecher ;)
klingt besser.
Atomkraft und Atommüll - Gefahr ein Mythos? shaker
shaker:

und noch was vergessen

 
19.01.06 00:05
#7
Wären die ahnungslosen Wiederkäuer nicht in der Mehrheit -
Oh Schreck Oh Graus
mit der Demokratie wärs wahrscheinlich aus

hihi
Atomkraft und Atommüll - Gefahr ein Mythos? johannah
johannah:

shaker,

 
19.01.06 00:12
#8
ich habe mich wohl sehr mißverständlich ausgedrückt. Das hast du offensichtlich schon festgestellt. Siehe zu diesem Thema auch mein Thread "Atomkraft- Ja, bitte"

MfG/Johannah
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Atomkraft und Atommüll - Gefahr ein Mythos? shaker

uahhh

 
#9
das alles lesen - na dann mach ich das morgen mal -
Bis dahin - Gute N8!!


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