ARIVAs kleiner Deutschkurs

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ARIVAs kleiner Deutschkurs Happy End
Happy End:

ARIVAs kleiner Deutschkurs

2
20.03.07 17:11
#1
für kiiwii, WALDY, Klaus_Dieter & Co.


Lektion 1: Finde den Fehler!

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ARIVAs kleiner Deutschkurs vega2000
vega2000:

Ähem

 
20.03.07 17:18
#2
Da fehlt die Bundesliga-AuswertungARIVAs kleiner Deutschkurs 3167117
ARIVAs kleiner Deutschkurs andreHannibal
andreHannibal:

Finde die Gruppe gut!

2
20.03.07 17:20
#3
kiiwii, Waldy, Klaus_Dieter! gute Zusammenstellung!

André
ARIVAs kleiner Deutschkurs satyr
satyr:

Das Merkel-Das Bär-Das Happy-Stimmt doch alles o. T.

 
20.03.07 17:20
#4
ARIVAs kleiner Deutschkurs Thomastradamus
Thomastrada.:

Nur EIN Fehler?

 
20.03.07 17:22
#5
Das "B" auf der linken Seite ist zu viel! Das Bild rechts zeigt einen Panda, ein richtiger Bär würde Richtung DoFo verschoben.

Gruß,
T.
ARIVAs kleiner Deutschkurs Happy End
Happy End:

...belehrende Attitüde und Pedanterie

2
21.03.07 11:03
#6
Letzte Hoffnung Tokio Hotel

Von Jörg Thomann


Vielleicht würde es heute besser stehen um die deutsche Sprache, wenn diejenigen, die einen Feldzug führen für ihre Erhaltung, sich ein wenig entspannter gebärdeten. Die belehrende Attitüde, die Pedanterie, mit der eifrige Sprachpfleger ihren Mitmenschen deren grammatikalische Schwächen unter die Nase reiben, dient oft weniger der Sache als dem Ego der Kritiker. Natürlich ist es ärgerlich, wenn wir alle nur noch mit Notebook und Coffee-to-Go ins Meeting stürzen und dort mit Beamer und Hand-Out eine coole Performance liefern; nicht weniger lästig aber sind aber Bescheidwisser, die uns das längst allgemein gebräuchliche „Handy“ verbieten wollen, weil es ein solches im „richtigen Englisch“ gar nicht gebe.


Zur glaubwürdigen Sprachkritik gehört das Gefühl, und zwar nicht nur eines für die Sprache, sondern auch für Takt. Dem Bestsellerautor Bastian Sick ist es nur deshalb gelungen, die Grammatik zum Volkssport zu erheben, weil er seine Lektionen in lustige Geschichten einflocht - und dennoch mögen viele Sick und dessen Jünger als anstrengend empfinden.


„Lichtgestalt“ Kampusch?


Von allen guten Geistern verlassen scheint zweifellos jene Zeitschrift, die soeben bekanntgab, als „Sprachwahrerin des Jahres“ Natascha Kampusch auszuzeichnen: Sie sei eine „Lichtgestalt“ wegen ihrer „Wortgewandtheit“. Letztere freilich ist eine direkte Folge von Kampuschs acht Jahre währender Gefangenschaft, in der ihre einzige Informationsquelle der Radiosender Ö1 war, dessen elaborierte Sprache sie aufsog wie lebensnotwendigen Sauerstoff. Nach der verqueren Logik der Sprachschützer hätte ihrem Entführer mindestens eine lobende Erwähnung gebührt; schwer vorstellbar, dass Frau Kampusch über diesen neuerlichen Versuch, sie zu instrumentalisieren, glücklich ist.


Sprache ist mehr denn je ein Reizthema und insofern ein naheliegender Stoff auch für eine Talkshow - so am gestrigen Abend, als im Ersten Programm mit Wolf von Lojewski ein weiterer Schwangerschaftsvertreter Sandra Maischbergers wissen wollte: „Deutsch for Sale - Verraten wir unsere Sprache?“


„Die deutsche Sprache wird nicht untergehen“


Sprache ist auch ein starker gesellschaftlicher Kitt: Zu welchem anderen Streitpunkt hätte man in einer Sendung den Sänger Reinhard Mey, den Grünen-Veteran Hans-Christian Ströbele, die deutsch-amerikanische Kabarettistin Gayle Tufts und Marcel Reich-Ranicki versammeln können? Letzteren stellte Lojewski launig vor als „dicken Fisch an der Angel“ - und wie die beiden so wortgewandten wie junggebliebenen Herren sich im folgenden frotzelnd darum stritten, wer hier die Rute in der Hand hielt, das allein hatte das Einschalten schon gelohnt.


So spendete der Literaturkritiker dem Gastgeber, der sich beim Moderieren unübersehbar gern zuhörte, ein spöttisches Lob für dessen „dollen Prolog“, in dem Lojewski seine sechs Gäste sehr eloquent und sehr ausführlich vorgestellt hatte. Und schon gang am Anfang zog Reich-Ranicki sein Fazit: „Die deutsche Sprache wird nicht untergehen.“ Hysterie und Panik seien fehl am Platz, die Maischberger-Redaktion habe wohl einfach „kein besseres Thema gefunden“. Debattiert wurde im folgenden natürlich trotzdem. Bis es Reich-Ranicki irgendwann zu bunt wurde: „Meine Frage ist: Ich weiß nicht, worüber wir hier diskutieren.“


„Akt staatsbürgerlicher Bildung“


Die Antwort lautet: über sehr viele verschiedene Aspekte. Über den Vorschlag des CSU-Generalsekretärs Markus Söder etwa, das Deutsche als Staatssprache im Grundgesetz zu verankern - was Ströbele mit der Frage konterte, was da denn noch alles hinein solle. Ströbeles eigene Idee war es, in einem „Akt staatsbürgerlicher Bildung“ die bei uns lebenden Türken die deutsche Nationalhymne auf türkisch anstimmen zu lassen. Viel Hohn hatte der Grüne dafür geerntet, obgleich es gewiss nicht schaden kann, den Migranten auf diese Weise einen Einblick zu verschaffen, worin es in dem Lied eigentlich geht. Unberücksichtigt blieb die Frage, was der Text jenen bedeutet, an die er sich vorrangig richtig. Ob der durchschnittliche deutsche Gymnasiast wohl etwas mit der Wendung „des Glückes Unterpfand“ anfangen kann?


Die Kinder Reinhard Meys jedenfalls, so klagte der Sänger, hätten in ihrer Schulzeit kein einziges Gedicht lernen müssen - und das, wo Reich-Ranicki der Lyrik der vergangenen zwanzig Jahre bescheinigte, Großes geleistet zu haben. Schuldige an der Misere wurden etliche ausgemacht, auf die sich in der Runde auch alle einigen konnten: die Schulen. Die Unternehmensberater. Die Werber. Die Medien.


Plädoyer für die Weltsprache Englisch


Während Reich-Ranicki anregte, die Schulen „umzuorganisieren“, wollte der Wissenschaftler Alexander S. Kekulé noch viel früher ansetzen. Er hielt ein Plädoyer für die Weltsprache Englisch, die schon die Allerkleinsten lernen sollten. So werde es den Deutschen möglich, „sich wieder in der Welt Gehör zu verschaffen“. Wenn auch nicht mehr unbedingt auf deutsch.


Dass unsere Sprache durchaus exportfähig ist, untermauerte Gayle Tufts, die in ihrer Heimat Amerika den Wörtern „Kindergarten“, „Blitzkrieg“ und „Lumpenproletariat“ begegnet war, heute begeistert Denglisch parliert und für das deutsche Wort einen Hoffnungsschimmer sieht, der da heißt: Tokio Hotel. Deren deutsche Liedtexte würden auf Konzerten in Frankreich und Osteuropa von den Einheimischen leidenschaftlich mitgesungen.


Gleichwohl attestierte Tufts dem Deutschen, dass es „nicht sexy“ sei und den butterweichen englischen „Butterfly“ mit einem harten „Schmetterling“ erschlage. Dem musste Reich-Ranicki widersprechen. Ihm sage zwar der Begriff nicht zu, aber wenn man ihn denn unbedingt verwenden wolle, dann sei zum Beispiel Bertolt Brecht sehr wohl „sexy“.


Weitgehend einig war sich die Runde darin, dass die deutsche Sprache gefördert werden müsse, aber nicht durch Vorschriften, Verbote oder (Radio-)Quoten. Markus Söder indes sprach sich für „Leitentscheidungen“ aus (Politiker-, Bürokraten- und Juristendeutsch war in der Sendung seltsamerweise kein Thema). Wie eine solche aussehen könnte, blieb an dem Abend unbeantwortet. Vielleicht sollte es zur Staatsbürgerpflicht erklärt werden, ein Gedicht auswendig zu lernen. Oder wenigstens einen Titel von Tokio Hotel.´

Quelle: www.faz.net  
ARIVAs kleiner Deutschkurs kleinlieschen

Nachtem mia die Rehfoam der

 
#7
Rächtschraipprehfoam auch noch dieh lätzten grammathikalischän
Grudtregln ausgetriben hat, schräbbt sichs jätzt leichd unt
unbeschwärth ;-)))

Gruß kl.


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