Apotheker dürfen weiter Geld drucken! tztztz

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Apotheker dürfen weiter Geld drucken! tztztz logmaster
logmaster:

Apotheker dürfen weiter Geld drucken! tztztz

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13.09.06 12:39
#1
Saarbrücken - Der niederländische Internet-Arzneihändler DocMorris muss seine einzige deutsche Filiale in Saarbrücken vorerst wieder schließen. Das entschied das Verwaltungsgericht des Saarlandes heute in Saarlouis. Es gab damit den Klagen dreier Saarbrücker Apotheken statt. Diese würden durch die Betriebserlaubnis für die DocMorris-Filiale "in ihrem Recht auf Chancengleichheit im beruflichen Wettbewerb verletzt", entschieden die Richter. Eine endgültige Entscheidung im Hauptsacheverfahren sei mit diesem Beschluss aber noch nicht gefallen.

"Chancengleichheit im beruflichen Wettbewerb verletzt..." Wo bleibt der Wettbewerb?
Warum gibts in Deutschland mehr Apotheken als Bäckereien???

Apotheker dürfen weiter Geld drucken! tztztz Ramses II
Ramses II:

hör auf, bei diesem thema kriege ich

 
13.09.06 12:43
#2
anfälle.

ein wesentlicher baustein weshalb unser gesundheitssystem so marode ist.

taschen voll machen für keine besondere leistung.  
Apotheker dürfen weiter Geld drucken! tztztz Dr.Mabuse
Dr.Mabuse:

Aber, aber, dafür übernehmen doch die

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13.09.06 13:05
#3
ach so gebeutelten Apotheker die Kosten für die "Apotheken-Umschau"! Vergessen? Neben der Bäckerblume die wohl richtunsweisendste Postille der Republik!
Apotheker dürfen weiter Geld drucken! tztztz Matzelbub
Matzelbub:

und die beraten auch so gut

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13.09.06 13:07
#4
besonders raten die zu Medikamenten, von deren Herstellern fette Rabatte kommen :-(.
Apotheker dürfen weiter Geld drucken! tztztz 56634
Apotheker dürfen weiter Geld drucken! tztztz Dr.Mabuse
Dr.Mabuse:

Matzel, das ist jetzt wirklich böse!

 
13.09.06 13:11
#5
Glaubst Du allen Ernstes, die Apotheker würden in ihrem Handeln und Tun andere Prioritäten setzen als das Wohlergehen ihrer Kunden/Patienten......?  
Apotheker dürfen weiter Geld drucken! tztztz Dr.Mabuse
Dr.Mabuse:

Zu meiner Zeit gab´s zudem immer

 
13.09.06 13:13
#6
noch die "Junior-Heftchen". Mit dem kleinen Herrn Jakob und so. Gibt´s die wegen der Ulla nun auch nicht mehr?
Apotheker dürfen weiter Geld drucken! tztztz ORAetLabora
ORAetLabora:

Leute, ich wiederhole mich heute

 
13.09.06 13:26
#7
zum zweitenmal!

WIR MÜSSEN AUF DIE STRASSE!!

Apotheker dürfen weiter Geld drucken! tztztz Bankerslast
Bankerslast:

Apotheker überspannen den Bogen

 
13.09.06 14:48
#8
Zwischenzeitlich stellt jeder clevere Apotheker, wenn auch in begrenztem Umfang, Diagnosen.
Das beginnt bei Osteoporose-Messungen, über Cholesterin, Blutzucker, Haarmineralanalysen, Stuhlanalysen etc. Im Anschluß erfolgen die Rezepturen. Der werden dem "Gutgläubigen und Nichtwissenden" zusätzlich noch jede Menge teure und meistens für die jeweilige Diagnose unwichtige Präparate verkauft. Da kommen schnell mal 200 bis 500 Euro zusammen. Es muß ja gut sein. Der "gute Herr Apotheker" muß es ja wissens.
Und man soll es kaum glauben, der sich wegen ein paar Kröten abrackernde Allgemeinarzt - auch Hausarzt genannt - schaut diesem Treiben auch noch zu.
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DocMorris-Filiale muss schließen

 
#9
DocMorris-Filiale muss schließen
DocMorris Apotheke Bild gross
DocMorris-Apotheke in Saarbrücken

| 13.09.06, 18:42 |
Der erste DocMorris-Filiale in Saarbrücken muss nach einem Gerichtsurteil vorläufig geschlossen werden. 

Das Verwaltungsgericht des Saarlandes in Saarlouis gewährte am Mittwoch drei privaten Apothekern vorläufigen Rechtsschutz. Das saarländische Gesundheitsministerium muss nun die Apotheke bis zur rechtskräftigen Entscheidung im Hauptsacheverfahren schließen lassen. Der Beschluss ist noch nicht rechtskräftig. Landesgesundheitsminister Josef Hecken (CDU) kündigte an, „unverzüglich Beschwerde“ gegen die Entscheidung einzulegen. 
 

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Den von der Apothekerkammer des Saarlandes sowie dem Deutschen Apothekerverband zeitgleich mit der Apothekerklage eingereichten Antrag gegen den Weiterbetrieb der Filiale wies das Gericht zurück. Beide Antragsteller seien durch die Betriebserlaubnis weder in eigenen Rechten verletzt noch räume das Gesetz ihnen ein Klagerecht ein.

Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass sich mit der Zulassung die Wettbewerbsbedingungen verändert hätten. Die klagenden Apotheker dürften daher zu Recht daran zweifeln, dass weiterhin Chancengleichheit im Wettbewerb bestehe. Ob diese Befürchtung im Verfahren schließlich bestätigt werde, sei jedoch offen. Problematisch sei dabei, ob das im deutschen Recht verankerte Verbot, eine Kapitalgesellschaft zum Betrieb von Apotheken zuzulassen, auch mit dem europäischen Recht vereinbar sei. Eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs gibt es bisher noch nicht.

DocMorris gibt nicht auf

DocMorris-Chef Ralf Däinghaus sagte nach dem Urteil: „Die Apotheker möchten uns mit allen Mitteln aus dem Markt drängen. Aber wir geben nicht auf, die Betriebserlaubnis ist einwandfrei. Wir sind bereit, durch alle Instanzen zu gehen, wenn notwendig bis zum Europäischen Gerichtshof.“

Scharfe Kritik vom Gesundheitsminister

Minister Hecken kritisierte die Entscheidung des Verwaltungsgerichts als „fehlerhaft“. Das Gericht habe allein eine Interessenabwägung vorgenommen und sich in seiner Entscheidung „über weite Teile mit der Argumentation des Ministeriums überhaupt nicht auseinandergesetzt“. Vielmehr stütze es seine Entscheidung allein auf das nationale Apothekenrecht und lasse dabei „gänzlich die Reichweite und damit den Vorrang des europäischen Rechts außer Acht“. Die EU-Kommission habe die Zulassung der DocMorris-Apotheke „ausdrücklich begrüßt“, fügte Hecken hinzu.

Verband spricht von „Etappensieg“

Der Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), Heinz-Günter Wolf, wertete die Entscheidung des Gerichts hingegen als „wichtigen Etappensieg“ für die Apotheker und zugleich als „Sieg für die Rechtsstaatlichkeit“.

DocMorris hatte Anfang Juli seine erste deutsche Filiale in Saarbrücken eröffnet. Seit dem Gründungsjahr 2000 ist DocMorris im deutsch-niederländischen Grenzgebiet ansässig. Rund die Hälfte der derzeit 330 Mitarbeiter kommt aus Deutschland. Derzeitiger Firmensitz ist die niederländische Kleinstadt Heerlen bei Aachen.



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