Anno 1701 - Teuerstes Spiel aus Deutschland

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Anno 1701 - Teuerstes Spiel aus Deutschland Kalli2003
Kalli2003:

Anno 1701 - Teuerstes Spiel aus Deutschland

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23.10.06 15:54
#1

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Anno 1701 - Teuerstes Spiel aus Deutschland 2864904«Anno 1701» ist sehr aufwändig gestaltet. Bild: Sunflowers/dpa/gms

Montag, 23. Oktober 2006

"Anno 1701"
Teuerstes Spiel aus Deutschland


Es ist das teuerste Computerspiel, das bisher in Deutschland programmiert wurde: Rund zehn Millionen Euro hat die mehr als drei Jahre dauernde Entwicklung von "Anno 1701" Sunflowers gekostet.
 

Mehr als 100 Grafiker, Programmierer, Musiker, Tester und andere Spiele-Profis waren mit der Produktion des dritten Teils der Anno-Serie beschäftigt, der am 26. Oktober in den Handel kommen soll.
 


"Wir sind zuversichtlich, dass wir nicht zu viel Geld ausgegeben haben", sagt Sunflowers-Präsident Adi Boiko in Heusenstamm (Hessen). Boikos Optimismus hat seine Ursache vor allem in den Vorbestellungen des Handels. "Anno 1701" startet mit einer Rekord-Auflage: 450 000 Exemplare in Deutschland, weltweit rund eine Million.
 
Die beiden Vorgänger brachten es zusammen auf 4,5 Millionen verkaufte Titel. Und weil "Anno 1503" und "Anno 1602" so erfolgreich waren, unterscheidet sich der Nachfolger auch nicht grundsätzlich. "Das Spielprinzip bleibt", sagt Boiko. Das heißt, der Spieler macht sich mit einem Schiff auf die Reise, besiedelt erst eine Insel, dann weitere und entwickelt so schließlich eine ganze Zivilisation.
 
Dennoch gibt es viel zu entdecken im neuen "Anno". "Die Grafik ist erstmals dreidimensional und auch detaillierter", sagt Chef-Designer Dirk Riegert. Macht der Spieler seinen Job als Gestalter gut, tanzen in den Straßen seiner virtuellen Städte glückliche Menschen. Kinder laufen lachend umher, und Liebespaare turteln miteinander.
 
Läuft es schlecht, verschmutzen die Straßen, es kommt zu Prügeleien und Demonstrationen. "Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass die Bewohner abwandern und die Stadt schrumpft", erklärt Boiko.
 
Bevor die Sunflowers-Entwickler sich ans neue Spiel gemacht haben, gab es eine so genannte Pre-Production-Phase. In dieser Zeit ging es laut Boiko darum, herauszufinden, was Anno-Fans von einem weiteren Teil erwarten würden: "Wir haben in der ersten Runde 30 000 Fragebögen an registrierte Spieler verschickt", erklärt Boiko. Die wünschten sich vor allem einen leichteren Einstieg ins Spiel.
 
Den hat "Anno 1701" laut Markus Schwerdtel von der in München erscheinenden Zeitschrift "Gamestar" auch bekommen. "Das Spiel enthält mit "Annopedia" ein Online-Lexikon." Außerdem gibt es vier Spielszenarien für Anfänger.
 
Auf die Wünsche der Spieler geht auch eine neue Funktion im Mehrspieler-Modus zurück. Die "Geheimdiplomatie" ermöglicht es, Gegenspielern Saboteure in ihre Städte zu setzen. "Die lockern dann zum Beispiel die Schrauben an den Rädern der Marktkarren und unterbrechen so den Warenfluss", erläutert Boiko. Man kann aber auch einen Rhetoriker schicken, der die Werktätigen durch aufrührerische Reden vom Arbeiten abhält. Und Taschendiebe sorgen in den Gassen für schlechte Laune.
 
Dass die "Anno"-Titel sich von vielen anderen Computerspielen deutlich unterscheiden, zeigt sich auch am hohen Frauenanteil in der Anno-Spieler-Gemeinde. Er liegt laut Riegert bei 35 Prozent -üblich seien 5 Prozent. "Das Spiel ist sehr friedlich", erklärt Markus Schwerdtel. Es gebe unter den Anno-Spielern zum Beispiel die Kategorie der "Schönbauer". "Die wollen einfach in Ruhe eine Stadt aufbauen und dann dem Gewusel zusehen." Diesem Bedürfnis trägt "Anno 1701" durch den neuen Spielwiesen-Modus Rechnung. Hier darf der Spieler ungestört und ohne Geldnot Gebäude in die Landschaft setzen.
 
Neu im Spiel ist auch die Königin, die den Spieler mit einem Schiff ausstattet und auf Reisen schickt. Sie gewährt als Starthilfe auch ein Darlehen, so Riegert. "Später fordert sie dann Tribut." Den zahlt man, oder man strebt die Unabhängigkeit an. Diese erlangt man durch weitere Zahlungen oder aber durch Krieg.
 
Wer die Unabhängigkeit will, muss auch einen Leuchtturm bauen -eines der neuen Bauwerke in "Anno 1701". Zu den Novitäten gehören auch eine Oper und ein Schauspielhaus. Die Palette der Waren wurde ebenfalls vergrößert. Künftig werden zum Beispiel auch Pralinen und Parfüm hergestellt und gehandelt. Darüber hinaus besitzen Computergegner mehr Charaktereigenschaften.
 
Außerdem sei die Automatisierung der Handelrouten einfacher geworden, so Schwertel. "Das Micro-Management ist jetzt einfacher. Man kann sich um die großen Dinge kümmern." Die neue Grafik macht das Spiel zudem übersichtlicher. Doch auch wenn der Einstieg einfacher geworden ist -das Spiel insgesamt ist sehr anspruchsvoll.
Zunächst wird "Anno 1701" für den PC erscheinen. Sicher ist außerdem, dass es eine Version für die tragbare Spielekonsole Nintendo DS geben wird sowie eine Version für mindestens eine große Konsole im kommenden Jahr.

 

 

So long (oder doch besser short?)  

...be happy and smileKalli   

Anno 1701 - Teuerstes Spiel aus Deutschland Bastian123
Bastian123:

Juhu

 
23.10.06 16:10
#2
Das hört sich nach langen Nächten an :)

Gruß Basti
Anno 1701 - Teuerstes Spiel aus Deutschland lassmichrein
lassmichrein:

Mal ´n paar Bilder :)

 
23.10.06 16:22
#3

...be happy and smile

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

...be happy and smile

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

...be happy and smile

Anno 1701 - Teuerstes Spiel aus Deutschland Geselle
Geselle:

@lmr, ich wußte doch, dass Du

 
23.10.06 16:25
#4
eine Doppel-ID bist!
Victor LeRoi!
;-)

Beste Grüße vom Gesellen     ...be happy and smile

Anno 1701 - Teuerstes Spiel aus Deutschland scholle19
scholle19:

Huiuiui... Ob das mein Grafikkarte mitmacht...

 
23.10.06 16:27
#5

 

Anno 1701 - Teuerstes Spiel aus Deutschland Bastian123
Bastian123:

Vielen Dank für die Bilder

 
23.10.06 16:28
#6
Sieht ja alles sehr vielversprechend aus.

Direkt mal bei Amazon bestellen :)

Übrigens hier habt ihr mal nen kleinen Trailer Gruß Basti
Anno 1701 - Teuerstes Spiel aus Deutschland Geselle
Geselle:

Wat soll es denn kosten?

 
23.10.06 16:29
#7

Beste Grüße vom Gesellen     ...be happy and smile

Anno 1701 - Teuerstes Spiel aus Deutschland Bastian123
Bastian123:

hmpf ...

 
23.10.06 16:29
#8
Dann halt den unschönen Link ...

www.amazon.de/gp/amabot/...8XB7XF&pf_rd_r=1PT0N1XXNFZDPE63G83Q
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Anno 1701 - Teuerstes Spiel aus Deutschland Bastian123
Bastian123:

Ja ist der den blöd hier ...

 
23.10.06 16:31
#9
Kosten soll es so um die 40-50€

bei Amazon kannste es aber bestellen für 37
€ inkl. Versand

Link gibt es leider nicht mehr.

Will ja nicht klappen pff
Anno 1701 - Teuerstes Spiel aus Deutschland Kalli2003
Kalli2003:

Link

 
23.10.06 16:35
#10
hier Bastis Link; es kommt leider eine User/Pw-Abfrage für ein Filmchen...

www.amazon.de/gp/amabot/...8XB7XF&pf_rd_r=1PT0N1XXNFZDPE63G83Q  


Anno 1701 - Teuerstes Spiel aus Deutschland Kalli2003
Kalli2003:

ok, Basti hat gewonnen :(

2
23.10.06 16:37
#11

Link-Adresse ohne Link:
http://www.amazon.de/gp/amabot/...8XB7XF&pf_rd_r=1PT0N1XXNFZDPE63G83Q

So long (oder doch besser short?)  

...be happy and smileKalli  

Anno 1701 - Teuerstes Spiel aus Deutschland Happy End
Happy End:

Amateure

 
23.10.06 16:41
#12
AMAZON www.amazon.de/Sunflowers-Anno-1701-DVD-ROM/...-2029326?ie=UTF8

EBAY search.ebay.de/search/...&from=R8&satitle=anno+1701&category0=  
Anno 1701 - Teuerstes Spiel aus Deutschland Kalli2003
Kalli2003:

Pappnase

 
23.10.06 16:44
#13

das ist nicht der Link zur Amazon-Übersichtsseite, sondern der zum Trailer *grml*

So long (oder doch besser short?)  

...be happy and smileKalli  

Anno 1701 - Teuerstes Spiel aus Deutschland Bastian123
Bastian123:

Hehe

 
23.10.06 16:45
#14

Hier nochmal 2 Links zu Videos von der E3
Einmal High Quality (ca 140mb) und low (ca.60mb)

high
low

 

und hier ist noch eins dl.ipx10852.ipxserver.de/anno1701_hd.wmv

Anno 1701 - Teuerstes Spiel aus Deutschland lassmichrein
lassmichrein:

Hier gibt´s das auch *ggg*

2
23.10.06 16:45
#15

http://www.emule.de/

 

(Hat mir ein Kumpel erzählt, dessen Arbeitskollege sein Nachbar...)


 


Ein Freund ist ein Mensch, vor dem man laut denken kann

                                                         Ralph Waldo Emerson

Anno 1701 - Teuerstes Spiel aus Deutschland Happy End
Happy End:

Spießer

 
23.10.06 16:46
#16

Der Link ist doch auf der o.g. Seite  :-p

Anno 1701 - Teuerstes Spiel aus Deutschland Bastian123
Bastian123:

@lmr

 
23.10.06 16:47
#17
dessen Bruder?

Den kenn ich nämlich auch ... ;)



Ja der Link ist auf der Seite zu sehen aber ich wollte es ja was Komfortabler machen hehe
Anno 1701 - Teuerstes Spiel aus Deutschland Kalli2003
Kalli2003:

darum gehts doch gar nicht ...

 
23.10.06 16:48
#18

wir wollten direkt zum Trailer; Du machst Umwege ...

So long (oder doch besser short?)  

...be happy and smileKalli  

Anno 1701 - Teuerstes Spiel aus Deutschland Geselle
Geselle:

#15 @lmr, woher kennst Du Luigi?

 
23.10.06 16:59
#19

Kennst Du dann auch dessen Schwager sein Halbbruder sein Onkel mit den wirren Haaren? Der ist echt witzig *ggg*

Beste Grüße vom Gesellen     ...be happy and smile

Anno 1701 - Teuerstes Spiel aus Deutschland lassmichrein
lassmichrein:

"Caesar IV" im Spieltest

 
25.10.06 15:19
#20
Screenshot von 'Caesar IV'
VergrößernScreenshot von 'Caesar IV' (Foto: Promo)

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"Caesar IV" im Spieltest

Rücksicht auf Bevölkerung

Das grundsätzliche Spielprinzip von "Caesar IV" hat sich gegenüber den Vorgängern der Serie nicht verändert: Als Statthalter Roms muss der Spieler in den Provinzen Städte errichten. Je erfolgreicher diese Aufgabe ausgeführt wird, desto schneller gibt es neue Aufträge und den damit verbundenen politischen Aufstieg, bis dem Spieler Rom selbst zu Füßen liegt.

Insgesamt drei Aufträge müssen erledigt werden, die jeweils in unterschiedlichen Epochen spielen. Der Spieler bestimmt selbst, ob er sich wirtschaftlich oder militärisch auszeichnen will. Wer sich nicht mit dem Zurückschlagen von Barbarenhorden beschäftigen, sondern auf die eigenen Warenkreisläufe konzentrieren möchte, kann dies ungehindert tun.

Rücksicht auf Bevölkerung

In "Caesar IV" muss erstmals auf drei Bevölkerungsschichten Rücksicht genommen werden: Neben den armen Plebejern gibt es die Equites, die im Grunde die Mittelschicht bilden, sowie die wohlhabenden Patrizier. Letztere sind zwar nicht produktiv tätig, versorgen den Spieler aber mit dem nötigen Kleingeld - schließlich sind ihre Steuern eine bedeutende Einnahmequelle. Im Gegenzug erwarten sie prächtige Villen, fließendes Wasser und ein Wohnareal fernab der schmutzigen Produktionsstätten.
Die Equites übernehmen medizinische Aufgaben, sind im Kulturbetrieb tätig oder überwachen die Warenabläufe. Die Plebejer hingegen schuften in Produktionsanlagen und werden in wenig ansehnliche Mietskasernen gepfercht.

Handelsrouten nutzen

Reicht es zu Beginn des Spiels noch, ein paar Arbeiter anzusiedeln, sowie Nahrung, Wasser, und Straßen sicherzustellen, offenbart Caesar IV schon bald seine vielfältigen Möglichkeiten in Sachen Produktion und Handel. Vor allem die Patrizier verlangen nach Luxusgütern, und die sind teuer im Import. Je autarker eine Provinz ist, desto besser entwickelt sich die Laune der Bewohner.
Mangelt es an Grundstoffen wie Holz und Eisen, gerät die Produktion schnell ins Stocken. Um das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage auszubalancieren, helfen die Handelsrouten.

Militär spielen

Gleichzeitig darf die militärische Komponente nicht völlig außer Acht gelassen werden - früher oder später verlangt die Bevölkerung eine Stadtmauer, um sich sicher zu fühlen. Auch die Kasernen müssen mit Waffen ausgestattet werden.
Der Spieler bekommt jederzeit Hinweise und Hilfestellungen, um den Überblick über alle aktuellen Engpässe und Probleme zu behalten. So bleiben die Aufgaben trotz des schnell ansteigenden Schwierigkeitsgrades immer lösbar. Zusätzliche Unterstützung bietet die Grafik: An kleinen optischen Details lässt sich ablesen, ob Arbeiter beschäftigt oder gelangweilt sind und ob die Wasserversorgung funktionstüchtig oder unterbrochen ist.

Detaillierte Graphik

Insgesamt ist die Graphik des Spiels sehr detailliert: Dynamische Schatten- und Lichteffekte, ein beständiger Tag-/Nachtwechsel, sehr viele unterschiedliche Gebäude und wechselndes Wetter sorgen für ein atmosphärisches Spiel.
Freunde der Serie dürfen sich über die bislang schönste Simulation des alten Römischen Reiches am PC freuen. (nz/Golem.de)

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Screenshot von 'Caesar IV' Screenshot von 'Caesar IV' (Foto: Promo)


Ein Freund ist ein Mensch, vor dem man laut denken kann

                                                         Ralph Waldo Emerson

Anno 1701 - Teuerstes Spiel aus Deutschland lassmichrein

"Anno 1701" im Grafikrausch

 
#21
Szene aus 'Anno 1701'
VergrößernSzene aus 'Anno 1701' (Foto: Sunflower)

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"Anno 1701" im Grafikrausch

Das Computer-Spiel "Anno 1701" ist nach Angaben der Entwickler-Firma Sunflowers das teuerste Spiel, das je im deutschsprachigen Raum entwickelt wurde. Die daraus resultierenden hohen Erwartungen werden beim Spielen nicht enttäuscht.Wie bei den erfolgreichen Vorgänger-Spielen "Anno 1602" und "Anno 1503", müssen Inseln besiedelt, Infrastruktur aufgebaut und Warenkreisläufe mit Hilfe diplomatischen Geschicks in Gang gesetzt werden. Die oft kritisierte Ausweitung der militärischen Aktionen aus "Anno 1503" wurde dagegen wieder zurückgenommen.

3D-Welt

Die auffälligste Neuerung in "Anno 1701" ist die Grafik: Die Reihe hat den Sprung in die 3D-Welt geschafft. Beeindruckende Gebäude, sich im Wind wiegende Palmen, große Wellen - das Gesamtbild ist detaillierter, beeindruckender und stimmiger.
Gleichzeitig kann der Spieler die eigenen Erfolge direkt an der Umgebung erkennen. Blitzt und glänzt etwa Marktplatz, geht es der Insel bestens; sammeln sich die Bewohner zu Demonstrationen, sind sie dagegen unzufrieden.

Passende Insel finden

Zu Spielbeginn gilt es, ein geeignetes Eiland für die Kolonisierung zu finden. Das ist nicht einfach, da Rohstoffe generell knapp sind und nicht jedes Inselchen als neue Heimat taugt. Ist die Entscheidung gefallen, werden zunächst die Grundbedürfnisse der Bevölkerung befriedigt: Das Kontor dient als Lager und Handelsort, Wohnhütten schützen die Bevölkerung, Fischer sorgen für Nahrung.
Im Laufe des Spiels gibt es immer mehr Möglichkeiten: Fleischer und Bäcker siedeln sich an. Mühlen sorgen für Mehl. Transportwege müssen ausgebaut und gesichert werden. Dabei ist das Anlegen von Wegen deutlich komfortabler als beim Vorgänger-Spiel.

Bewohner entwickeln sich

Mit jeder Epoche wandeln sich die Einwohner mit ihren Fähigkeiten und Wünschen. Schritt für Schritt werden so aus Pionieren Bürger oder Adlige. Luxusgüter müssen herangeschafft und prächtigere Gebäude errichtet werden.
Gleichzeitig wird in Schulen und Universitäten geforscht, so dass nach und nach neue Technologien entstehen, die das Leben angenehmer gestalten. Allerdings lasten die Instandhaltung der Gebäude und die Finanzierung der Forschungsaktivitäten arg auf dem Staatssäckel, so dass den Steuereinnahmen eine immer größere Bedeutung zukommt.

Steuern eintreiben

Mit einem einfachen Schieberegler kann der Spieler für jede Bevölkerungsschicht bestimmen, wie viel Steuern sie bezahlen muss. Dabei sollte eine Balance mit der Zufriedenheit der Bewohner gewahrt bleiben, damit kein Aufstand ausbricht.
Für zusätzliche Spannung sorgt, dass der Spieler nicht vollkommen allein agiert, sondern sich mit Gegnern um Inseln und Rohstoffe streitet. Die insgesamt zwölf Kontrahenten haben nicht nur ein Gesicht, sondern auch einen eigenen Charakter.

Atzteken wollen handeln

Die Inseln in der Neuen Welt, die der Spieler nach und nach kolonialisiert, sind nicht immer unbewohnt: Ureinwohner wie Azteken oder Irokesen streben nach Handelsbeziehungen, Piraten machen die Meere unsicher. Wer mit ihnen handelt, kann günstige Preise vereinbaren, schadet aber seinem Ruf. Wer ihre Schiffe versenkt, stärkt dagegen die Beziehungen zu den Spiel-Gegnern.
Für mehr Komfort als früher sorgen fest angelegte Handelsrouten - praktisch etwa dann, wenn auf höheren Zivilisationsstufen ein Teil der Produktionen auf Nachbarinseln ausgelagert wird oder immer wiederkehrende Geschäfte mit den Konkurrenten automatisch durchgeführt werden. Die Handelsrouten lassen sich jederzeit variieren oder löschen.
Gelungen ist zudem, wie "Anno 1701" durch immer neue Überraschungen die Motivation aufrechterhält. Dank beständig neuer Unteraufträge, Wetterkatastrophen, diverser strategischer Spionage- und Demagogie-Aktionen und der erheiternden Dialoge mit den Kontrahenten kommt auch nach längerem Spielen keine Langeweile auf. (nz / Golem.de)

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                                                         Ralph Waldo Emerson



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