Angeblicher Fachkräftemangel eine Wahnvorstellung,

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Angeblicher Fachkräftemangel eine Wahnvorstellung, Rubensrembrandt
Rubensrembr.:

Angeblicher Fachkräftemangel eine Wahnvorstellung,

2
17.11.10 18:58
#1
die nicht mit der Realität übereinstimmt, wie so manches Andere, was für die
Öffentlichkeit trompetet wird. Einziges Ziel: Ausländische Arbeitnehmer nach
Deutschland zu bringen, um das Lohnniveau weiter abzusenken.

www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,729202,00.html
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Spiegel

 
17.11.10 18:59
#2
Pro Jahr werden nach der Schätzung des Experten allenfalls rund 9000 Jobs im Maschinenbau frei, weil ältere Arbeitnehmer in den Ruhestand gingen. Demgegenüber machten allein im Wintersemester 2009/2010 mehr als 23.000 Studenten erfolgreich ihr Examen.

Damit wäre also nicht nur der Ersatzbedarf gedeckt gewesen - sondern es hätten zusätzlich acht Prozent mehr Ingenieure eingestellt werden können, rechnet Brenke vor. Anzeichen für einen solchen Beschäftigungsaufbau gebe es aber nicht.

Auch die betriebliche Ausbildung lasse keinen Rückschluss auf einen Fachkräftemangel erkennen. Für die 53.000 angebotenen Lehrstellen fänden sich nur in einigen Dienstleistungsberufen - bei Klempnern oder Bäckern - nicht genug Bewerber.
Angeblicher Fachkräftemangel eine Wahnvorstellung, Rubensrembrandt
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Noch einmal Spiegel

 
17.11.10 19:01
#3
Die deutsche Industrie klagt seit Jahren über den Mangel an Fachkräften und vermeintlich fatale Folgen für die Wirtschaft. DIW-Forscher haben sich die populäre These genauer angeguckt - und sind zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen: Sie ist falsch.

Berlin - Die Rechnung der deutschen Industrie geht seit Jahren so: Weil Techniker und Computerexperten fehlen, exportiert die Bundesrepublik weniger als möglich. Und die Firmen stellen entsprechend auch weniger einfach qualifizierte Arbeitskräfte ein. Deshalb gefährdet der Mangel an Fachkräften nicht nur den aktuellen Aufschwung, sondern auch langfristig die Entwicklung der Wirtschaft.

So einprägsam diese gängige Rechnung auch ist: Sie ist falsch, sagen Arbeitsmarktexperten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).
Angeblicher Fachkräftemangel eine Wahnvorstellung, karass
karass:

Fachkräftemangel ohne Ende

2
17.11.10 19:02
#4
gesucht: 20 jährige, gut ausgebildet,  mit 30 jähriger Berufserfahrung und Lohnvorstellungen von 5 Euronen die Stunde. Ja wirklich, an den Leuten mangelt es
langsam richtig.
Angeblicher Fachkräftemangel eine Wahnvorstellung, gate4share
gate4share:

Vielleicht meint man auch statt "Fachkräfte"

 
17.11.10 19:15
#5
mehr "zur Arbeit bereite Kräfte"!

Man was ich die letzten Wochen wieder mit 2 Neuen miterlebt habe, trotz Probezeit, kann man nicht glauben, dass die ernsthaft die Stelle behalten wollen.
Von 9 Wochen,  3 mal und insgesamt 3,5 Wochen krank - in der Probezeit.
Von den übrigen vielleich 20 Arbeitstagen 3 mal zu spät...
etc etc......
Angeblicher Fachkräftemangel eine Wahnvorstellung, rüganer
rüganer:

Nee gate4share, belästige hier das Forum nicht

4
17.11.10 20:03
#6
mit praktischen Erfahrungen, ssowas stört das Idyll hier.
Insel Rügen-im Osten ganz oben !
Urlaub auf Rügen - www.ruegen-rohrhus.de/
Angeblicher Fachkräftemangel eine Wahnvorstellung, Rubensrembrandt

Die sogenannte freie Wirtschaftsforschung

 
#7
www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,729831,00.html
Zimmermann geht kaum einem Journalisten aus dem Weg. Und was ihn für die Medien besonders attraktiv macht: Er hat zu allem eine sehr pointierte Meinung.

Und die lautet im Falle des drohenden Fachkräftemangels: "Mittelfristig geht es nicht ohne längere Arbeitszeiten. 37,5- oder 38-Stunden-Wochen sind in jedem Fall vorbei." Außerdem müsse die Bundesregierung jährlich eine halbe Million Zuwanderer ins Land lassen, um den drohenden industriellen Exodus zu vermeiden.

"Hausinterner Diskussionsbedarf"

Dumm nur, dass in dieser Woche Zimmermanns DIW-Mitarbeiter Karl Brenke die Thesen seines Chefs widerlegen wollte. Der Mangel an qualifizierten Kräften sei eine "Fata Morgana", überschrieb der Arbeitsmarktforscher den Entwurf zum aktuellen Wochenbericht des Instituts. Entgegen der weit verbreiteten Meinung gebe es kein knappes Angebot an Fachkräften. Und wirklich dramatisch werde die Lage auch in Zukunft nicht.

Doch Institutsleiter Zimmermann soll die gegenteilige These seines untergebenen Forschers überhaupt nicht in den Kram gepasst haben, heißt es aus dem Umfeld der Forschungseinrichtung. Nachdem SPIEGEL und SPIEGEL ONLINE exklusiv vorab über Brenkes Entwurf berichtet hatten, reagierte dasDIW prompt - und verschob die ursprünglich für denselben Tag geplante Veröffentlichung auf diesen Donnerstag.


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