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alles gegen Stuttgart 21 - mein Tagebuch

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alles gegen Stuttgart 21 - mein Tagebuch shakesbaer
shakesbaer:

alles gegen Stuttgart 21 - mein Tagebuch

19
24.01.14 00:05
#1

Freunde, die nicht über genügend freie Zeit verfügen, haben mir gegenüber zum Ausdruck gebracht, daß sie an Beiträgen und Berichten außerhalb des Qualitätsjournalismus zum Immobilienprojekt Stuttgart 21 (S21) interessiert sind. In den Medien finden sich fast ausnahmslos Lohnschreiber, die damit ihr tägliches Brot verdienen. Dabei folgen sie Vorgaben, die oftmals eingefärbt nach Vorgaben des Verlegers publiziert werden. Somit sucht man, von meiner Seite aus publiziert, vergeblich nach Artikeln von BILD, StN, StZ usw. Es wäre schön, wenn es bei Ariva auch einen Kreis gäbe, der an einer sachlich geführten Diskussion teilhaben möchte. Im weiteren Verlauf möchte ich versuchen, all denen, die das Projekt noch nicht oder nur wenig kennen, näherzubringen.


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alles gegen Stuttgart 21 - mein Tagebuch shakesbaer
shakesbaer:

460. Montagsdemonstration gegen S21

 
09.04.19 10:40

Redner:
Dr. Eisenhart von Loeper, Sprecher des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21; "Aktuelles von der Aufsichtsratssitzung der Deutschen Bahn in Berlin"

Ein YouTube-Video


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Das Märchen vom Stillstand

 
09.04.19 12:03

Stuttgart 21 ist der große Bremsklotz, der zu jahrelangem Stillstand führt

Liebe Parkschützerinnen, liebe Parkschützer,
immer wieder wird von S21-Befürwortern behauptet: Wenn S21 jetzt noch gestoppt würde, hieße das jahrelangen Stillstand. Das Aktionsbündnis hat das mal nachgerechnet und festgestellt:

Nein! Das Gegenteil ist der Fall!


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Das soll mit dem alten Bahnhofsgelände passieren

 
09.04.19 21:38

Der Siegerentwurf sieht vor, auf der 85Hektar großen Fläche nördlich des Hauptbahnhofs ein Kongresszentrum, Hotels, ein Konzerthaus sowie ein neues Gebäude für das Lindenmuseum mit seiner völkerkundlichen Sammlung zu bauen. „Unser Gedanke war es, mit einem zentralen, neuartigen Park das ganze Quartier zu erschließen“, sagte der für den Entwurf verantwortliche Architekt Cem Arat. Das Leitbild des Entwurfs sei die in Quartiere gegliederte „dichte europäische Stadt“.

Das Projekt besteht aus insgesamt vier Teilprojekten


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shakesbaer:

Der Unterschied

 
10.04.19 14:51

Wie man sieht besteht ein gravierender Unterschied beim Umbau eines Hauptbahnhofs. Während der eine zum Haltepunkt zurückgebaut wird (S21) versucht man beim anderen (München) lediglich das Gebäude zu modernisieren. Dabei wird erneut deutlich, daß es sich bei S21 lediglich um ein Immobilienprojekt der Stadt Stuttgart handelt und nicht um die Modernisierung und Leistungssteigerung eines der einstmals pünktlichsten Bahnknoten.

Die Münchner Fahrgäste müssen sich für den großen Umbruch wappnen: Da, wo jetzt am Hauptbahnhof-Zwischengeschoss noch Jörg Mader steht, stoppt sie bald eine dicke Mauer. Dort entsteht die nächsten sieben Jahre die größte, zentrale Megabaustelle der Landeshauptstadt.
Die in die Jahre gekommene Schalterhalle wird abgerissen, der Neubau wird auch wegen der zweiten S-Bahn-Stammstrecke nötig. „Es ist eines der spannendsten Bahn-Vorhaben deutschlandweit bei laufendem Personen- und Gleisbetrieb!“, sagt DB-Bürgerbeauftragter Mader, der das Projekt seit 2017 als Bahn-Ansprechpartner begleitet.

Großprojekt Hauptbahnhof


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Gerät brennt in S21-Tunnel

 
10.04.19 20:11

Wegen eines Brandes eines technischen Geräts im Obertürkheimer S21-Tunnel kommt es rund um den Gebhard-Müller-Platz und dem Wagenburgtunnel in Stuttgart zurzeit zu einer massiven Rauchentwicklung.

Massive Rauchentwicklung in der Stadt


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#2997

 
10.04.19 20:16

Eine Betonspritzmaschine mit 300 Liter Hydrauliköl und 120 Liter Diesel brennt im Vollbrand. Zwischen dem Zwischenangriff Ulmerstr. (Wangen) und Hbf, Tunnelachse 61. Löschen mit Wasser unmöglich (wg. Ölbrand, da nimmt man Schaum). Noch keine PMs dazu im Umlauf.

Matthias von Hermann informiert


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Tunnelsicherheit

 
10.04.19 22:38

Bahnverkehr  im  Tunnel  ist  brandgefährlich.  Das  zeigt  nicht  zuletzt das METRO-Projekt. Von 2009 bis 2012 führten neun schwedische  Organisationen  und  Universitäten  zahlreiche  wissenschaftliche Studien sowie Brand- und Explosionsversuche durch. Ihr Ziel: die Sicherheit unterirdischer Bahnsysteme verbessern.
Man sollte annehmen, dass ein »Jahrhundertprojekt« wie Stuttgart 21 diese Erkenntnisse berücksichtigt und in Sachen Sicherheit neue Maßstäbe setzt. Doch das Brandschutzkonzept der Bahn ist bislang nicht genehmigt, weil es nicht einmal die Mindestanforderungen erfüllt.

Was passiert, wenn’s im Zug brennt?

Das war die Ausgabe #61 des TunnelBlick vom November 2015. Und wie sieht das Brandschutzkonzept heute aus? Wenn ein mit Öl gefüllte Trafo einer E-Lok Feuer fängt kann man wohl schwerlich mit Wasser löschen.


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shakesbaer:

Rauch in der Stadmitte

 
11.04.19 15:55

Im Stuttgarter Tunnel Obertürkheim ist am Mittwochnachmittag eine Betonspritzmaschine in Brand geraten. Nach Angaben der Polizei wurde niemand verletzt. Allerdings ist der Rauch durch den fünfeinhalb Kilometer langen S21-Tunnel bis zum Verkehrsknotenpunkt Gebhard-Müller-Platz in der Stuttgarter Innenstadt gezogen. Durch das Feuer war es auch beim Wagenburgtunnel zu starken Rauchentwicklungen gekommen. Die Rettungskräfte mussten rund 700 Meter in den Tunnel hinein.

Brand in S21-Tunnel am Neckar

Das war lediglich eine Betonspritzmaschine und noch keine E-Lok. Außerdem mußte die Maschine nach dem Brand zu einer Stelle gezogen werden wo sie dann final mit Wasser gelöscht werden konnte (Gipskeuper?).


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shakesbaer:

Brandrisiken endlich ernst nehmen!

 
13.04.19 00:20

Nach dem gestrigen Brand in einem der S21-Tunnel, hat das Aktionsbündnis in einem Schreiben an die Verantwortlichen der Stadt appelliert, sich endlich ihrer Verantwortung für die extremen Brandrisiken des Projekts zu stellen.
Am 11. November des Vorjahres hatte das Aktionsbündnis den Gemeinderäten, dem Brandschutzbeauftragten und dem OB Kuhn, vertreten durch seinen Stellvertreter Schairer, ein Brandschutzgutachten mit für das Projekt desaströsen Ergebnissen übergeben. Die zugesagten Antworten stehen seit 5 Monaten aus.

Nach S21-Tunnelbrand


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Offener Brief von Aktionsbündnissprecher Bongartz

 
13.04.19 00:25

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Kuhn, sehr geehrter Herr Bürgermeister Schairer, sehr geehrte Vorsitzende der Gemeinderatsfraktionen, sehr geehrter Herr Brandschutzdirektor Knödler,

am 19. November letzten Jahres hatten wir Ihnen überwiegend persönlich das zuvor veröffentlichte Brandschutzgutachten (nochmal anbei) übergeben. Anstelle von Herrn Oberbürgermeister Kuhn hatte uns Herr Bürgermeister Schairer empfangen. Dort und in den Fraktionsgeschäftsstellen wurde uns zugesagt, das Gutachten, dessen Kurzfassung wir auch in Mehrfertigung übergeben hatten, allen Mitgliedern der jeweiligen Fraktion zu übergeben bzw. zugänglich zu machen. Wir hatten Sie um eine Stellungnahme gebeten.

Nach dem Brand im Tunnel von Stuttgart 21


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461. Montagsdemonstration gegen S21

 
16.04.19 15:04

Redner:
Hans Heydemann zum Brand im Tunnel
Harry Stürmer von Satorralaia aus Donostia-San Sebastian; "Ein weiteres unnützes Großprojekt"

Ein YouTube-Video


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Strassensperren während der Osterferien

 
16.04.19 15:36

Die Bauarbeiten sollen während dieses Zeitraums auch nachts stattfinden: „Um die Zeit der Sperrung so kurz wie möglich zu halten, wird sowohl tagsüber als auch nachts durchgängig gearbeitet. Insbesondere in den ersten beiden Tagen und Nächten wird es voraussichtlich zu Beeinträchtigungen durch Lärm und Erschütterungen kommen. Die Arbeiten werden vom Immissionsschutzbeauftragten begleitet.“

Sängerstraße und Wolframstaße während der Osterferien gesperrt


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Die wichtigsten Fakten zum geplanten Erdlager

 
16.04.19 15:40

Das geplante Erdlager der Deutschen Bahn stößt bei Anwohnern auf Unmut. Sie befürchten Lärm und Dreck, Landwirte müssten wertvolle Ackerfläche abgeben. Wie würde eine Enteignung ablaufen? Und wer entscheidet über die Fläche?
Die Entscheidung über die Rechtmäßigkeit der Planung obliegt nicht dem RP als Anhörungsbehörde, sondern dem Eisenbahn-Bundesamt als zuständiger Planfeststellungsbehörde.

Könnte die Bodenqualität dauerhaft Schaden nehmen?


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Netzwerke schreiben an S21-Chef Manfred Leger

 
16.04.19 15:44

Während des Sprengvortriebs für den Stuttgart 21-Tunnelbau spürten viele Anwohner deutlich die Erschütterungen und die Schallimmissionen. Von daher besteht bei vielen die Befürchtung, dass auch der Zugverkehr unter ihren Wohnhäusern wahrnehmbar und damit ihre Lebensqualität beeinträchtigen wird.
Laut den Planfeststellungsbescheiden (PFBs) sollen nur kurze Abschnitte der Tunnelröhren mit Masse-Feder-Systemen ausgestattet werden. Die Abschnitte findet man in den Nebenbestimmungen über die betriebsbedingten Erschütterungen. Danach sind schwere Masse-Feder-Systeme nur für die acht Gleise des „Tiefbahnhofs“ und den angrenzenden Nord- und Südkopf vorgesehen sowie leichte Masse-Federsystem in kurzen Abschnitten entlang der Tunnelröhren.

Nach den Nebenbestimmungen der PFBs müssen nach Fertigstellung des Rohbaus Messungen stattfinden


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kreative Extratöpfe

 
17.04.19 11:05

Anfang 1994 sah es zappenduster aus für Stuttgart 21. Gut, den Projektnamen gab es damals noch gar nicht, aber die Idee eines unterirdischen Durchgangsbahnhofs im 90-Grad-Winkel zum bestehenden Kopfbahnhof, in Kombination mit einer autobahnnahen Neubaustrecke (NBS) nach Ulm, hatte der Stuttgarter Verkehrswissenschaftler Gerhard Heimerl schon 1988 an die Öffentlichkeit gebracht. Die baden-württembergische Landesregierung begeisterte sich bald für beides, wünschte sich schon im September 1992 auch eine Anbindung des Flughafens, die Bahn dagegen konnte sich lange zwar für die NBS, nicht aber für den tiefergelegten Bahnhof erwärmen.

Milliarden zugeschustert

SchwarzeLöchergibt'sschon längst in Stuttgart



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shakesbaer:

Heimtückisch hingerichtet

 
17.04.19 12:02

"117 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft." Das waren ihre letzten Worte. Um kurz nach 20 Uhr am Samstag der vorvergangenen Woche verstummte Deutschlands prominenteste Feinstaub-Messstation am Stuttgarter Neckartor.
Unbekannte haben ein Loch in den Container gemacht und in dessen Innerem Feuer gelegt. Die Eingeweide der Station: "komplett verkokelt", sagte eine Sprecherin der Karlsruher Landesanstalt für Umwelt (LUBW) nach dem perfiden Anschlag. Der Schaden: etwa 200 000 Euro. Wie konnte das passieren?, fragen wir uns. Sofort war die Polizei vor Ort, übergab an Spurensicherung und Kripo. Doch bisher: keine Spur von den Tätern. "Bekennerschreiben" gibt es auch keines, berichteten die "Stuttgarter Nachrichten". Wer tut einem wehrlosen Wesen bloß so etwas an?

Waren's die Russen? Oder gar die Freimaurer?


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shakesbaer:

Süß, ein Kätzchen

 
17.04.19 12:08

Stuttgart 21 wird 25 Jahre alt. Und überrascht uns immer wieder neu: Deutschlands bestgeplantes Großprojekt ist so brillant durchdacht, dass die Feuerwehr nicht mit Wasser löschen kann, wenn es an der falschen Stelle brennt. Bei den Bauarbeiten an einem S-21-Tunnel, der einmal den Stuttgarter Hauptbahnhof mit dem Stadtteil Untertürkheim verbinden soll, ging vergangenen Mittwoch eine Betonspritzmaschine in Flammen auf. An einer Stelle, "wo baubedingt nur mit Löschpulver und CO2 gelöscht werden sollte", schreibt die Suttgarter Feuerwehr in ihrem Einsatzbericht. Die Folge: Es dauerte fast sechs Stunden, den Brand zu löschen.

Immer mehr Kosten werden ausgelagert. Und trotzdem wird das Projekt, auch ganz offiziell, immer teurer


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shakesbaer:

Streit wegen Stuttgart 21

 
17.04.19 15:53

Die Kreisräte sind ziemlich sauer. „Wir zeigen dem Umweltminister und den anderen Landkreisen die Rote Karte“, schimpfte in der jüngsten Sitzung des Kreistags etwa der FDP-Rat und Ingersheimer Bürgermeister Volker Godel. Im Stich gelassen, ausgenutzt und hintergangen fühlt sich das Kreisparlament.
Woher rührt die Aufregung? Es geht vor allem um Stuttgart 21. Der Bau des Tiefbahnhofes in Stuttgart erzeugt gewaltige Massen Erde, die entsorgt werden müssen. In einem Gutachten rechnet die Abfallgesellschaft AVL mit 47 000 Tonnen Aushub pro Jahr.

Ludwigsburg will nicht mehr alleine den S21-Schutt entsorgen


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Pressemitteilung der Parkschützer vom 17.4.2019

 
19.04.19 12:56

25 Jahre S21

„Mit dem Wissen von heute hätte man S21 nie begonnen“ zitiert Matthias von Herrmann, Pressesprecher der Parkschützer, den jetzigen Bahnchef Lutz und dessen Vorgänger Grube. „Da ist es absurd, 25 Jahre an laufenden Fehlentscheidungen auch noch zu feiern. Mit ein bisschen Mut würden Lutz, Kretschmann und Kuhn das Projekt heute beenden! Denn heute weiß jeder, dass dies das einzig Vernünftige ist angesichts der massiven Planungsmängel, angesichts der vielen Bauprobleme und angesichts der exorbitanten Kosten. Jeder Tag, den Bahn, Land und Stadt die Entscheidung weiter hinausschieben, ist ein verlorener Tag für Stuttgart und bedeutet noch mehr verlorenes Geld für die marode Bahn. Mit dem Konzept Umstieg 21 gibt es einen guten Ausweg aus der Sackgasse, in der man sich seit 25 Jahren befindet. Von Umstieg 21 würden alle Beteiligten profitieren.“

Mit ein bisschen Mut würde man S21 heute beenden


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Neuer Bauantrag für den Abstellbahnhof

 
19.04.19 12:59

Die DB Projekt Stuttgart-Ulm hat im Dezember vergangenen Jahres beim Eisenbahnbundesamt (Eba) die Unterlagen zum Bau des für Stuttgart 21 erforderlichen Abstellbahnhofs in Untertürkheim eingereicht. Wieder einmal. Ja, es sei nun schon der vierte Anlauf, räumte Florian Bitzer, der Leiter des Planfeststellungsabschnitts 1.6b, in der Sitzung des Bezirksbeirates ein.

Pläne weiter optimiert


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Stuttgart hätte nicht Stadt werden dürfen

 
19.04.19 13:12

"Eingelagert in einen hundertmal zitierten Kessel, läuft Stuttgart aller Standortlehre ebenso zuwider wie vielen Erfahrungsgrundsätzen mittelalterlicher Städtebildung“ so beginnt der Historiker Otto Borst (1973) sein Buch: Stuttgart – Die Geschichte der
Stadt.
Nun war Stuttgart auch ursprünglich nie als eine Großstadt geplant worden und ihre heutige Größe mit 630 000 Einwohnern war auch nur durch die Eigemeindung von umliegenden Gemeinden möglich.
Abgeschirmt durch den Schwarzwald im Westen, der Schwäbischen Alb im Süden und dem Schurwald im Osten liegt das Zentrum von Stuttgart in einem vom Nesenbach ausgeschwemmten Talkessel. Das Ergebnis ist eine meist niedrige Windgeschwindigkeit und somit ein schlechter Luftaustausch im Tal.

Luftreinhaltung in Stuttgart


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Keine abschließenden Erfolgskontrollen

 
19.04.19 16:38

Die Kostensteigerungen allein müssten für das BMVI Anlass sein, alle Ursachen hierfür feststellen zu wollen. Scheuers Beamten genüge es aber oft als Erfolgsbeweis, dass ein Projekt überhaupt fertiggestellt werde. Wenn das Ministerium etwa bei "Schienenbauprojekten die Ziele bereits mit dem Verkehren eines Eröffnungszuges als erfüllt ansieht, stellt dies keine ausreichende Erfolgskontrolle dar".

Anzeichen für strukturelle Mängel bei der Planung bzw. Durchführung


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shakesbaer:

S21 wurde einfach durchgeprügelt

 
20.04.19 12:42

"Stuttgart 21 hat ein bisschen unser Verständnis von Demokratie gestört", sagt SWR-Bahn-Experte Harald Kirchner. Er meint damit vor allem diejenigen, die sich in den vergangenen Jahren kritisch mit dem Bauprojekt S21 auseinandergesetzt und geäußert hatten. "Diese Leute sind mit ihren rationalen Argumenten nie durchgekommen. Das Projekt wurde, auch aus politischen Gründen einfach durchgeprügelt." Kirchner beschäftigt sich von Anfang an mit dem Projekt und lebt in Stuttgart.

Offizielle Eröffnung von S21: Dezember 2025, vielleicht ...


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shakesbaer:

ICE-Fahrverbot?

 
20.04.19 12:46

Im Zürcher Tiefbahnhof haben die SSB Feinstaubwerte gemessen, die die Grenzwerte um das Doppelte überschreiten. Das hat der Stern-Redakteur Arno Luik zum Anlass genommen, den Eisenbahnexperten Eberhard Happe nach den entsprechend zu erwartenden Werten bei Stuttgart 21 zu fragen. Seine Antwort vom 17.4.2019:

Lieber Herr Luik,
das ist ein ganz heikles Kapitel. Da muss ich wieder etwas ausholen. Fahrdynamisch ist Stuttgart-Ulm das Falscheste, was man nur machen kann. Sowohl in Stuttgart wie in Ulm muss man aus einem sehr langen etwa 25 %o-Gefaelle bis zum Stillstand abbremsen. Nun könnte man das rein elektrisch mit Stromrückspeisung machen - die Antriebsmotoren wirken dann wie Generatoren. Das hat aber einen empfindlichen Mangel. Bei hohen Geschwindigkeiten ist das Motor- bzw. Generator-Drehmoment - gleichbedeutend mit Zug- bzw. Bremskraft - sehr gering.

Ich grüße freundlich Eberhard Happe


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Brandbrief an Scheuer

 

In einem Brandbrief an den Bundesverkehrsminister haben rund 270 Bahn-Betriebsräte mehr Investitionen in die Infrastruktur gefordert. "Auch 25 Jahre nach der Bahnreform ist die Schieneninfrastruktur des Bundes weiter dramatisch unterfinanziert und hat aus unserer Sicht einen besorgniserregenden Zustand erreicht", heißt es in dem Brief an Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU).

270 Bahn-Betriebsräte haben in einem Brief mehr Investionen gefordert



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