Al Kaidas nukleare Begehrlichkeiten

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Al Kaidas nukleare Begehrlichkeiten zombi17
zombi17:

Al Kaidas nukleare Begehrlichkeiten

 
08.07.04 08:09
#1
Al Kaidas nukleare Begehrlichkeiten  

Acht bekannte Atommächte gibt es weltweit, bei einer neunten – Nordkorea - werden eine Handvoll einsatzfähiger Sprengköpfe vermutet. Aber nicht erst mit Bekanntwerden des schwunghaften Atomhandels durch den pakistanischen Wissenschaftler Khan gibt es Befürchtungen, dass sich Terroristen Zugang zur Bombe verschaffen.

Von Christian Radler, tagesschau.de

Beim Handel mit nuklearem Knowhow greifen die Gesetze des Marktes: Wo es eine Nachfrage gibt, da gibt es ein Angebot. Vor dem Hintergrund regionaler Rüstungsspiralen (Indien und Pakistan) und mangelhafter Exportkontrollen (ehemalige Sowjetunion) sorgt ein erstaunlich gut organisierter Schwarzmarkt dafür, dass sich Interessenten und Verkäufer finden.

Schwunghafter Handel mit Bausätzen
Nicht nur Staaten wie Iran, auch terroristische Netzwerke streben den Besitz von Atomwaffen an. Osama Bin Laden bezeichnete dies sogar als "religiöse Pflicht" seiner Organisation Al Kaida. Der Fall des pakistanischen Nationalhelden Abdul Khan machte klar, wie nahe Al Kaida dieser "Pflichterfüllung" sein könnte: Khan, der so genannte Vater der pakistanischen Atombombe hatte jahrelang einen schwunghaften Handel mit Wissen und Material rund um die Bombe getrieben. Mit wem – darüber kann man nur spekulieren.

Zum Verkauf bei Khan und Co stand buchstäblich alles, was zur Herstellung einer Atombombe benötigt wird: Baupläne für Bombe und Anlagen, Bauteile für Zentrifugen zur Anreicherung des Nuklearmaterials, das Material selbst und sogar Beratungszeit nach dem Kauf. Die Ausrüstung kam vormontiert beim Käufer an, in neutralen Kisten, fertig zur Inbetriebnahme nach wenigen Handgriffen. Das erklärt wohl auch die Angst internationaler Behörden, dass Terroristen in den Besitz eines oder mehrere dieser "Bausätze" gelangt sein könnten.

Reichweite der IAEO begrenzt
Die Angst vor einer Al-Kaida-Atombombe ist dabei fast so mächtig wie deren tatsächlicher Besitz. Keine internationale Behörde kann schließlich nachweisen, ob Bin Laden die Bombe besitzt oder nicht. Zwar kümmert sich die Atomenergiebehörde der UNO um die Gefahren einer unkontrollierten Verbreitung der Nuklear-Technologie. Doch wo sollen die Inspektoren der IAEO anklopfen, wenn sie nicht einen Staat sondern eine Terrororganisation wie Al Kaida überprüfen wollen?

Experte: "schmutzige Bombe" am wahrscheinlichsten
Die Gefahr eines terroristischen Anschlags mit einer funktionierenden Atombombe ist nach Ansicht des US-Kernphysikers Stephen Schwartz zurzeit trotz des offenbar florierenden Handels nicht sehr hoch. "Gleichwohl muss man die Bedrohung ernst nehmen", so Schwartz, der das "Bulletin of the Atomic Scientists" herausgibt, zu tagesschau.de. "Am wahrscheinlichsten" sei es ohnehin, dass Terroristen eine "schmutzige Bombe" zünden. Dabei wird nukleares Material mit normalem Sprengstoff in die Luft gejagt. "Wenn man das richtig anstellt, kann man ganze Innenstädte verseuchen und auf Jahre unbewohnbar machen", sagt Schwartz.





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Al Kaidas nukleare Begehrlichkeiten Blackboy

moin zombi--ich lese das heute mittag mal durch

 
#2
mir fliegen die augen zu---bis dann
ich hau mich hinne
gruss Blacky--Jimmyboy


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