Afrika - Kontinent im Aufbruch

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Afrika - Kontinent im Aufbruch Jule34
Jule34:

Afrika - Kontinent im Aufbruch

9
30.12.13 17:39
#1
oder Kontinent am Abgrund ?

Im Niger baut der französische Konzern Areva in grossem Stil Uran ab. Die Menschen profitieren kaum davon. Dort existiert eins der am stärksten verseuchten Abbaugebiete der Erde.

www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...der-umwelt-a-934979.html
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Afrika - Kontinent im Aufbruch Multiculti
Multiculti:

# 27 Mit Angst der D+Eu

 
02.01.14 19:39
#29
meinte ich dass alle fürchten dass Rumänen und Bulgare ,also die EU Länder welche
jetzt nach dem Schengener Abkommen Zutitt zu den Arbeitsmärkten haben das Soziale Leistungsystem ausbeuten wollen,keiner bedenkt dass allein in D 35000 Pflegekräfte fehlen da ja die hiesigen zu fein sind für solche aufopfernde schlecht bezahlte AufgabenDas wars aber jetzt für mich.Macht weiter so.
Afrika - Kontinent im Aufbruch saba
saba:

Nur zu multiculti,

 
02.01.14 19:50
#30
dann lass dich halt von einer Zigeunerin pflegen, die weder lesen noch schreiben kann und die noch nicht einmal geringste Hygiäne-Kenntnisse vorweisen kann.

Viel Vergnügen!  
Afrika - Kontinent im Aufbruch Jule34
Jule34:

Danke, Multiculti.

 
02.01.14 20:29
#31
Verstehe.
Saba, da hast Du aber eine schlimme Meinung von deutschen Krankenhäusern. Du glaubst also, dass dort Pflegepersonal ohne irgendeine Ausbildung eingestellt wird?
Bewerbe Dich doch einfach mal, dann wirst Du herausfinden, was verlangt wird - ach nö, Du würdest nicht beachtet werden, wenn Du keine entsprechende Ausbildung nachweist.

Einer der besten und engagiertesten Ärzte, die ich kenne, kommt aus Rumänien.
Bulgaren und Rumänen sind nicht durchweg Analphabeten ohne die geringsten Hygienekenntnisse, ganz im Gegenteil. Du meinst also die Volksgruppe der Roma. Viele von ihnen sind ungebildet. Trotzdem sind sie Menschen.

Bei der Gelegenheit, aus dem Archiv von "Monitor" :


Roma in Deutschland: Schamlos!

dortmund.jpg

"Kümmert euch erst mal um die Deutschen!", "Solche asozialen Schmarotzer haben in Deutschland NICHTS zu suchen!" - so und ähnlich reagierten einige Zuschauer auf unseren Bericht über südosteuropäische Wirtschaftsflüchtlinge. Von "verlausten Kriminellen" ist da die Rede - oder gleich von einem ganzen "Ausländer-Tsunami". Lange nicht mehr haben wir so viele menschenverachtende Reaktionen auf einen MONITOR-Bericht erhalten. Einzelstimmen? Rechtsradikaler Bodensatz?


Ich fürchte nein. Offenbar brechen die Dämme, wenn in Deutschland über das Schicksal der Roma berichtet wird. Ob sie aus Rumänien oder Bulgarien kommen: Es ist lange her, dass eine Minderheit so schamlos für vogelfrei erklärt wurde. Die pauschale Aberkennung jeglicher menschlicher Würde hat dabei einen Tiefpunkt erreicht, der auch mit persönlichen Negativ-Erfahrungen nicht zu rechtfertigen ist.

Der Skandal besteht allerdings nicht darin, dass Menschen in Not nach Deutschland kommen. Er besteht darin, dass Bundesregierung, Landesregierungen und Kommunen die Folgeprobleme der EU-Osterweiterung offenbar aussitzen wollen, ohne sich über koordinierte Hilfsprogramme Gedanken zu machen.

Wenn es nicht mal mehr für einen Platz im Obdachlosenheim oder eine warme Dusche reicht; wenn Menschenwürde nur noch für Deutsche gelten soll: dann macht sich der Staat gemein mit denen, die Menschen zu Schmarotzern degradieren. DAS ist der Skandal!
Weitere Verweise zu Roma in Deutschland: Schamlos!

  von Georg Restle am 28.01.13 um 19:39
Afrika - Kontinent im Aufbruch Multiculti
Multiculti:

# 30 Im gegensatz zu Dir

 
03.01.14 08:13
#32
haben angeblich 40% dieser angeblichen Zigeuner einen Hochschulabschluss,aber vieleicht
bist Du einmal froh wenn einer von dir verachteten Menschen dir in einer Notlage
hilft.Für mich bist du der hinterletzte Volltrottel,schäm dich,aber dafür bist DU zu blöd
Afrika - Kontinent im Aufbruch 38downhill
38downhill:

...jule34, gut, da war ich wieder vorauseilend

2
03.01.14 09:36
#33
zynisch gefrustet. Also deutlicher : Die Frage "wozu?" stellt sich mir, weil qualifizierte Beiträge wie
"Ganz schlimm, wenn zum fehlenden Glauben, auch noch der Trieb kommt - alles zu poppen, was nicht zu essen ist."
in einem solchen Thread auf Ariva so fürchterlich erwartbar sind. Und weil Wissen und Besserwisserei bei so einem Thema in einem öffentlichen Thread (wo sich also Menschen, die sich NICHT kennen, mehr oder minder ernsthaft versuchen sich zu unterhalten) fast zwangsläufig in eins fallen. Und irgendwelche Pauschalmeinungen darüber, was den Afrikanern wohl fehlt, von irgendwelchen mir unbekannten Schreiberlingen, die womöglich dann wieder den KOPP-Verlag für eine Quelle halten, brauche ich nicht, damit will ich mich eigentlich auch gar nicht auseinandersetzten. Da wird eine Auseinandersetzung allzu schnell über "Andere" (eher:  Bilder von anderen) geführt.
Aber Dir scheint es ernst zu sein mit diesem Thread, und ich bleibe Dir da schon erhalten, ich werde später die Zeit finden, die unschöne Geschichte von den "Death Chicken" zu erzählen ...
einstweilen (etwas skeptische ) Grüße in die Runde, 38dh

Afrika - Kontinent im Aufbruch Jule34
Jule34:

...

 
04.01.14 23:35
#34
Freue mich sehr über #33 und hoffe, dass der Thread noch ne Weile bestehen bleibt. Mußte erst mal die Luft anhalten, bevor ich hier wieder schreiben kann....
Nachdem einige Fakten aufgezeigt wurden, kann man hoffentlich darüber diskutieren.

Diesmal etwas über den Viktoriasee, den größten Binnensee Afrikas. Er war einmal ein Paradies für Fische.  Existenzgrundlage für Fischerfamilien aus den anliegenden Ländern.

In den 60er Jahren wurden von englischen Kolonialbeamten Nilbarsche dort eingesetzt, die die kleinen Fische bald verdrängt hatten. Es entwickelte sich eine Industrie, die ihresgleichen sucht. In Europa arbeitslos gewordene, oft russische Piloten flogen mit Frachtmaschinen ein, brachten Waffen nach Afrika und luden anschließend die Flugzeuge voll mit Nilbarschen, die nach Europa transportiert wurden.
Die Fische wurden gleich am See filetiert, die Karkassen blieben zurück. Frauen arbeiteten dort, viele erblindeten oder zogen sich Lungenkrankheiten zu durch den Ammoniak, der entstand.  Die kleinen Fische, von denen die Fischer gelebt, die sie getrocknet und auf den Märkten verkauft hatten, gibt es nicht mehr. Die Nilbarsche sind zu fett, um getrocknet zu werden. Sie mußten zur Haltbarmachung geräuchert werden. Das führte zu einer weitgehenden Abholzung von Bäumen und Gesträuch rings um den See.
Dort, wo viele Menschen ein gutes und auskömmliches Leben hatten, wird heute gehungert.

Gut gemacht ! Anstelle eines Rezepts zur Zubereitung des bei uns billig verkauften Fisches habe ich folgendes gefunden :

http://www.hogn.de/2012/07/06/1-da-hogn-geht-um/...lbarsch-zubereiten
 
9. Oktober 2012 um 00:46

   Nilbarsch zubereiten? Kommt der aus dem Viktoriasee? Der stirbt nämlich, und mit ihm die Menschen, die drum herum leben, denn der Fisch frisst Fische, die Algen fressen, und je mehr Algen, desto mehr kippt das Gewässer. Der Viktoriasee stirbt. Naja…

   500 Tonnen Fisch gehen täglich auf Exportreise, hinaus in die Welt. Gefischt aus dem Viktoriase…-.-

   Nun, und nebenan herrschen Hungersnöte…

   Ja, so ein Nilbarsch ist schon toll…
 
Und noch ein Video :

http://www.youtube.com/watch?v=JHrELrQdnSg
Afrika - Kontinent im Aufbruch zombi17
zombi17:

Wisst ihr noch warum Köhler gehen musste?

 
04.01.14 23:47
#35
Er hat es gewagt die Situation beim Namen zu nennen:
Wir führen doch schon lange Wirtschaftskriege, war seine Aussage.
Dazu gehört natürlich auch, Völker am langen Arm verhungern zu lassen.
Afrika - Kontinent im Aufbruch Jule34
Jule34:

Ja richtig.

 
05.01.14 00:11
#36
Was für Kriege sollten wir sonst führen? Unsere Demokratie am Hindukusch verteidigen?

Es geht mir hier natürlich auch darum, aufzuzeigen, dass wir keinesfalls mit unserem Geld die Armen dieser Welt aushalten. Das scheinen viele immer noch zu glauben.
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Afrika - Kontinent im Aufbruch Jule34
Jule34:

Einer von diesen

 
05.01.14 00:17
#37
Pseudo-Deutschen. Ein Mensch mit Migrationshintergrund. Die Eltern aus Rumänien. Angeblich Deutsche.

Hagen Rether.      http://www.youtube.com/watch?v=5k5LbtS4SXM
Afrika - Kontinent im Aufbruch Dr.UdoBroemme
Dr.UdoBroem.:

Köhler musste nicht gehen, er hat es vorgezogen

 
05.01.14 00:23
#38
die beleidigte Leberwurst zu spielen. Wobei seine Äußerungen durchaus missverständlich waren, wenn er vom Einsatz der Bundeswehr zur Sicherung der Rohstoff- und Energieversorgung spricht.
"„Die Herstellung von Energiesicherheit und Rohstoffversorgung kann auch den Einsatz militärischer Mittel notwendig machen, zum Beispiel zur Sicherung von anfälligen Seehandelswegen oder von Infrastruktur wie Häfen, Pipelines, Förderanlagen etc.“[43]"

Von Handelskriegen war allerdings nie auch nur annähernd die Rede.
ly hat dich lieb!
Ich bin nicht nachtragend, vergesse aber nichts(H. Wehner)
Afrika - Kontinent im Aufbruch Jule34
Jule34:

Es wurde genauso verstanden

 
05.01.14 01:04
#39
wie Zombi es geschildert hat. Stimmt aber, er mußte nicht gehen.  
Afrika - Kontinent im Aufbruch 38downhill
38downhill:

Darwin´s nightmare ...

 
05.01.14 18:50
#40
... ist übrigens ein dokumentarfilm zu der thematik um den "viktoriabarsch" von 2004 oder 2005. schon der wikipediabeitrg zum film ist lesenswert, der film mehr als sehenswert (obwohl an manchen stellen auch effektheischerisch), gerade weil die menschen vor ort darin nicht nur als opfer dargestellt werden... 38dh
Afrika - Kontinent im Aufbruch 38downhill
38downhill:

heute 20.15 auf arte

 
07.01.14 19:39
#41
... ne fischfang-doku. dürfte auch sehenswert sein. nur als kleiner hinweis ...
38dh
Afrika - Kontinent im Aufbruch Jule34
Jule34:

Victoriabarsch

 
12.01.14 11:01
#42
"Der Fisch als perfekte Metapher für die Ungerechtigkeit  einer Welt, in der wenige vom Elend vieler profitieren."



Nachzulesen bei Wiki  :   de.wikipedia.org/wiki/Darwin%E2%80%99s_Nightmare

Auszeichnungen

Seit der Veröffentlichung hat Darwin’s Nightmare eine Vielzahl von Preisen bei Filmfestivals gewonnen, darunter 2004 bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig, bei der Viennale 2004 in Wien und 2005 beim Sydney Film Festival. Ebenfalls 2004 gewann Darwin’s Nightmare den Europäischen Filmpreis als Bester Dokumentarfilm.

Im Februar 2006 wurde Darwin’s Nightmare in Paris als Bestes Erstlingswerk mit einem César prämiert. Bei der Oscarverleihung 2006 war der Film als Bester Dokumentarfilm nominiert.
Literatur

   Die Bilder sind so aggressiv wie Barsche. In: taz, 17. März 2005; sehr kritische Rezension
   Filetstücke für den Weltmarkt. In: taz, 2. September 2006

Weblinks

   Darwin’s Nightmare in der Internet Movie Database (englisch)
   www.arsenalfilm.de/darwin – Offizielle Internetpräsenz des deutschen Verleihers

Kritiken:

   Pressezitate auf film-zeit.de
   Website des Regisseurs Hubert Sauper zum Film
   Zusammenfassung von Kritiken an Saupers Arbeits- und Darstellungweise beim „Freundekreis Bagamoyo“
   Darwins Alptraum – Der Stärkere setzt sich durch, und kassiert ab. Telepolis
   Eine hitzige Debatte um einen aufwühlenden Film arte-tv
Afrika - Kontinent im Aufbruch schakal1409
schakal1409:

Zu #23,

 
12.01.14 17:41
#43
Ärzte-Teams nach Afrika und ,,,,,STERILISIEREN und KASTRIEREN ohne wenn und aber...

ABER jetzt kommen die GUTMENSCHEN und jetzt hagelts vorwürfe,,,,jule z.b.

mfg schakal1409
Afrika - Kontinent im Aufbruch Jule34
Jule34:

Jawohl -

 
12.01.14 21:46
#44
diejenigen, die gegen den Holocaust, die Vernichtung von Mitmenschen, gewesen sind, wurden von den Nazis "Gutmenschen" genannt. Weil sie ausgesprochen "gute" Gründe dafür hatten.

Deshalb ist das ein Ehrentitel. Verliehen von den heutigen unmenschlichen Hedonisten, die glauben, dass sie den Lauf der Geschichte zu ihren Gunsten beeinflussen können.

Lasst das stehen, damit sich alle über diesen User informieren können. Das hilft, falls man irgendwann einmal in Versuchung kommen sollte, sich mit ihm auf eine Diskussion einzulassen.
Afrika - Kontinent im Aufbruch Jule34
Jule34:

Das globale Huhn

 
13.01.14 09:28
#45
Essen im Überfluss , Fernsehsendung, SWR                            
www.swr.de/odysso/-/id=1046894/nid=1046894/...r7tpe/index.html

Hähnchenbrust und Filet für die westlichen Industrieländer, aber wohin mit dem Überschuss und den restlichen Hühnerteilen?

Auf afrikanischen Märkten gibt es fast nur noch tiefgekühlte Hähnchenreste aus den Industriestaaten.

Viele Überschüsse und Reste landen in afrikanischen Ländern und werden dort zu Billigpreisen verkauft. Die Folgen dort sind fatal. Lokale Märkte werden zerstört, Arbeitsplätze gehen verloren und die Menschen erkranken an dem minderwertigen Fleisch, weil die Kühlketten dort nicht eingehalten werden können und unsere Hygienevorschriften nicht mehr gelten.


In den neunziger Jahren kamen erstmals Containerschiffe mit tiefgefrorenen Hühnerresten an die Küsten Afrikas. Heute landen in Ghana pro Jahr schätzungsweise 40.000 Tonnen allein aus Europa. Die Märkte in Ghana und in anderen afrikanischen Ländern sind durch die Schwemme der Hühnerteile aus den Industrienationen zusammengebrochen. Der Verband der Ghanaischen Geflügelbauern schätzt, dass 40 Prozent aller Hühnerfarmen schließen mussten. Auch Zulieferbetriebe wie Futtermühlen sind betroffen. Ebenso sind viele Wanderarbeiter arbeitslos geworden. Sie zogen beispielsweise nach der Gemüseernte im Norden des Landes auf die großen Märkte in der Hauptstadt Accra, um als Hähnchenschlachter, Rupfer oder Verkäufer zu arbeiten. Viele von ihnen finden jetzt dort keine Jobs mehr.
Geflügel gefährdet ihre Gesundheit


Da es in den Entwicklungsländern kaum funktionierende Kühlketten gibt, bergen die tiefgefrorenen Hähnchen ein erhebliches Gesundheitsrisiko. Wenn das Fleisch über Tage immer wieder aufgetaut und eingefroren wird, erkranken die Menschen, die es verzehren, häufig daran.

Eine Bürgerbewegung in Kamerun ließ 2004 Stichproben an den Verkaufsständen nehmen. Bei 200 Proben waren circa 85 Prozent des Fleisches nicht zum menschlichen Verzehr geeignet. Der Mikrobenbesatz, so stellte damals das Centre Pasteur in Jaunde fest, lag bis zu 180fach über den EU-Höchstwerten. Daraufhin verbot Kamerun den Import von Tiefkühlhähnchen.

In Ghana ging der Verkauf weiter. Das Land kann und will offenbar nicht gegen die Regeln des freien Welthandels verstoßen, weil sonst schnell finanzielle Unterstützungen und Kredite von reichen Geberländern auf dem Spiel stehen.

Not für die Welt?

Der globale Hühnerhandel scheint nicht zu stoppen. Deutsche Suppenhühner zum Abendessen gehören beispielsweise in Togo längst zum Alltag. Und da weltweit und gerade auch in Deutschland immer größere Mast- und Schlachtanlagen entstehen, ist ein noch größeres Überangebot an Geflügelfleisch zu erwarten.

Entwicklungsorganisationen finden die Praxis der Hühnerexporte aus den Industriestaaten skandalös. Jahrelange Aufbauarbeit von kleinbäuerlicher Geflügelhaltung zur Armutsbekämpfung durch internationale Geber sei so vernichtet worden. Auch würde durch solche Lebensmittelexporte die Basis für die Grundversorgung in den ärmeren Ländern zerstört. Geflügelfleischexporte seien dafür aber nur ein Beispiel.

So meint Erasmus Müller von Attac: "Wenn wir von der EU unsere Lebensmittel, zum Beispiel in die AKP-Staaten nach Afrika exportieren zu Preisen, die dann niedriger sind, als dort die Anbauerinnen das machen können, dann haben die nichts mehr, was sie verkaufen können, nichts mehr, was sie essen können. Ganz klar - und dadurch entsteht Welthunger."

Eva Schultes

DownloadSendungsmanuskript Essen im Überfluss (1,7 MB)

Donnerstags um 22.00 Uhr im SWR Fernsehen.

Afrika - Kontinent im Aufbruch Jule34
Jule34:

Video zur Massenhaltung von Hühnern :

 
13.01.14 09:47
#46
 http://www.youtube.com/watch?v=xBarkJWQrYs

Veröffentlicht am 09.01.2013

Es müssen unvorstellbare Qualen gewesen sein: Zerrupft mit wunden Stellen und teilweise gebrochenen Gliedmaßen tasten sich neun Hühner auf einem deutschen Gnadenhof in die Freiheit. Geblendet von der Morgensonne wagen die Tiere erste Schritte in ihr neues Leben. Noch nie haben sie Wind oder Regen gespürt, in der Erde gescharrt oder nach Körnern gepickt. Die Hühner sind krank und von Milben befallen -- sie stammen aus einer Eierproduktionsanlage In Deutschland. Gerettet wurden die Vögel vom Einsatzteam der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. Eine aktuelle Videoreportage zeigt die bewegende Befreiungsaktion.
Afrika - Kontinent im Aufbruch Jule34
Jule34:

Living near Uranium Mines in Niger -

 
22.01.14 22:50
#47
8 Minuten - genug um zu verstehen, was dort los ist. Eine alte Frau berichtet :"Das Leben hier war gut, bevor die drei Companies gekommen sind (um Uran abzubauen). Das Land war grün und es gab Wild im Überfluss. Jetzt haben wir kein Trinkwasser und nichts zu essen." Statt dessen radioaktiven Staub.

http://www.youtube.com/watch?v=C6eB-WkjBDw
Afrika - Kontinent im Aufbruch später_Wurm
später_Wurm:

Radioaktiver Staub.

 
23.01.14 00:44
#48
Rio Tinto ist dort?

vielen Dank für diesen Thread.
Zu Afrika meine ich sagen zu dürfen: Wir leben nach wie vor von diesem Kontinent. Als kleines Kind las ich auf einer Packung Brechbohnen "Herkunft Äthiopien". Zu dieser Zeit hörte ich aber auch von Hunger in Äthiopien. Meine Oma fragend, wie es angehen kann, sagte mit die ehemalige Nazi-Braut "es gibt vieles in der Welt was man sich nicht erklären kann".

Einmal fuhr ich mit ihr im Bus. Vor uns sass ein Schwarz-Afrikaner. Sie beugte sich zu mir herunter und flüssterte laut genug daß er es hören konnte "Schwarze stinken"...

Seitdem wollte ich das immer mal nachprüfen - was mir eines schönen Abends gelungen ist. Sie roch wunderbar!

Aber ich bin geprägt davon, das weiße die schwarzen verabscheuen und ausbeuten. Wir fressen ihren Fisch, wir klauen ihre Diamanten und wir verseuchen ihr Land.

Ich würde jedem illigalen Menschen in Deutschland meine volle Unterstützung zusichern - genau aus diesem Grund.
Afrika - Kontinent im Aufbruch Jule34
Jule34:

Zentralafrika, Krieg der Religionen ?

 
02.02.14 13:51
#49
Frankreich führt einen Diamanten-​Krieg

Frankreichs Eingreifen in Zentralafrika wird als humanitärer Einsatz dargestellt. Doch der Militäreinsatz in der Ex-Kolonie hat wirtschaftliche Gründe. Chinas Einfluss auf die Ausbeutung der Rohstoffe und Edelsteine des Landes soll zurückgedrängt werden.
Dabei soll es vor allem um die Sicherung von Diamanten, Gold und Uranium gehen.

Der Diamanten-Händler Idris Mohammed sprach mit der türkischen Zeitung Stargazete über die aktuellen Ereignisse in seinem Heimatland:

„Den Großteil unseres Nationaleinkommens erzielen wir durch den Diamanten-Verkauf. Der Vertrieb der Diamanten erfolgt über französische, belgische und israelische Büros in Zentralafrika. Die Diamanten dürfen lediglich an diese drei Staaten verkauft werden. Wir wollten den Vertrieb und die Abnehmer selbst bestimmen und suchten nach Alternativen. Danach brach das Chaos aus. Frankreich hat einen Krieg zwischen Muslimen und Christen angezettelt, um in Zentralafrika eingreifen zu können. Paris will die Diamanten-Produktion unter Kontrolle halten.“

Der Sicherheits-Chef der Séléka-Rebellen, Noureddine Adam, wirft Frankreich die Bewaffnung der christlichen Anti-Balaka-Milizen vor, berichtet die Nachrichten-Agentur Anadolu. Doch beim Umsturz von Präsident Bozizé unterstützten die USA und Frankreich die mehrheitlich muslimischen Séléka-Rebellen, berichtet Centre for Research on Globalization.

Man fürchtet den Einfluss Chinas ....

www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2014/...-%E2%80%8Bkrieg/

Afrika - Kontinent im Aufbruch Jule34
Jule34:

Die Bundeswehr

 
02.02.14 13:58
#50
wird dabei sein bei Auslandseinsätzen.......

Schaun wir mal, was Ströbele dazu sagt :

Hans Christian Ströbele
“Nicht mehr ohne uns” ist die Botschaft der deutschen Prominenten Gauck, v.d. Leyen, Steinmeier von der Münchener Sicherheitskonferenz. Keine Rede mehr von “Schwerter zu Flugscharen” vom früheren Bürgerrechtler. Die Parlamentsarmee Bundeswehr wird nun immer dabei sein bei Militäreinsätzen, versichern die Regierungsvertreter schon mal, ohne das Parlament gefragt zu haben. Und alle ihre Fähigkeiten sollen selbstverständlich auch genutzt werden. Ganz schön gruselig, denkt man daran, daß die Bundeswehr Kampfdrohnen anschaffen soll. Wer gibt dann den Einsatzbefehl für gezielte Tötungen. Anstatt aus der andauernden Katastrophe des Irakkrieges und 12 Jahren Krieg in Afghanistan, der verloren ist, den Schluß zu ziehen, nie wieder Krieg oder jedenfalls “in Zukunft ohne uns” biedert die Regierung sich an. Die Gäste aus den USA Kissinger, Kelly und Ex-Geheimdienstchef Hayden wirds freuen. Besser wäre gewesen, diese auf der internationalen Sicherheitskonferenz mit dem völkerrechtswidrigen Massenausspähen der Verbündeten durch die NSA, dem größen Spionageskandal der Geschichte, zu konfrontieren und die Konsequenzen zum Thema zu machen. Aber dazu fehlte der Mut.
Afrika - Kontinent im Aufbruch Jule34
Jule34:

Amnesty International :

 
18.03.14 00:54
#51
action.amnesty.de/o/8614/t/0/...tent.jsp?email_blast_KEY=33281

Menschenrechtspreis für Aluice Nkom aus Kamerun


"Die Anwältin und Menschenrechtsaktivistin Alice Nkom setzt sich seit zehn Jahren für die Rechte von LGBTI ein. Schon mehrmals wurde die starke Frau deshalb mit dem Tode bedroht.

Wir verneigen uns vor Alice Nkom, weil sie für die Liebe ihr Leben riskiert. Weil Sie sich unter schwierigsten Bedingungen dafür einsetzt, dass homo, transgender, inter oder bi genau so akzeptiert werden wie hetero. Weil Liebe und Angst nicht zusammen gehören. Weil wir das Leben lieben!"
Afrika - Kontinent im Aufbruch Jule34
Jule34:

Die Minenkinder von Burkina Faso :

 
21.04.14 09:39
#52
www.fr-online.de/videos/...d=3455857633001&refer=rightboxa

Im westafrikanischen Burkina Faso arbeiten mehr als 700 000 Kinder und Jugendliche mehr als 10 Stunden täglich in ca 600 illegalen Goldminen, umgeben von giftigen Substanzen wie Cyanid und Quecksilber .
Afrika - Kontinent im Aufbruch Jule34

Elektroschrott für die Kinder

 
#53
www.fr-online.de/videos/...d=3455857633001&refer=rightboxa


"Eure Computer vergiften unsere Kinder!"

[Bis zu 50 Millionen Tonnen Elektroschrott werden jährlich weltweit produziert. Nur weniger als die Hälfte dieses enormen Müllbergs aus ausgedienten Computern, Fernsehern und Kühlschränken wird ordnungsgemäß recycelt. ] Bis zu 50 Millionen Tonnen Elektroschrott werden jährlich weltweit produziert. Nur weniger als die Hälfte dieses enormen Müllbergs aus ausgedienten Computern, Fernsehern und Kühlschränken wird ordnungsgemäß recycelt. (Quelle: Volker Thies (Asdrubal) (CC BY-SA 3.0) )Der ghanaische Umwelt-Aktivist Mike Anane wirft deshalb den Industrieländern vor: "Eure alten Computer vergiften hier unsere Kinder!" Anstatt für eine saubere Entsorgung der alten Computer in Deutschland und anderen reichen Ländern zu sorgen, ist es für viele Recycling-Firmen ein gutes Geschäft, Altgeräte per Schiff nach Ghana, in andere afrikanische Länder oder nach Asien zu schicken. Die wenigen Computer, die in den Lieferungen noch funktionieren, verkaufen Händler vor Ort zu vollkommen überzogenen Preisen. Der Rest, rund 80 Prozent der Geräte, landet aber einfach auf riesigen Schrottplätzen und Müllhalden.

Der Schrottplatz in Agbogbloshie liegt direkt am Fluss Odaw, wo früher gefischt wurde, doch heute ist das längst nicht mehr möglich, denn der Boden ist völlig verseucht. Zu einer giftigen Müllhalde verkommen, stinkt das gesamte Flussgebiet bestialisch. "Jedes Mal, wenn es regnet, wird Gift in den Fluss gespült, darunter ist eine Menge Cadmium oder Blei", prangert Mike Anane an. Einer Untersuchung der Umweltorganisation Greenpeace zufolge enthält der Boden in Agbogbloshie Spuren von Cadmium, Blei, Antimon sowie hochgiftigen Kunststoffbestandteilen.

"Diese Kinder hier verüben Selbstmord auf Raten", sagt Mike Anane nachdenklich.  

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