achtung witz

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achtung witz Rexini
Rexini:

achtung witz

 
03.07.03 21:25
#1
Eine Frau wacht mitten in der Nacht auf und stellt fest, dass ihr
> >>Ehemann nicht im Bett ist.
> >>Sie zieht sich ihren Morgenmantel an und verlässt das Schlafzimmer.
> >>Er sitzt am Küchentisch vor einem Bier (diverse leere Flaschen daneben)
> >>tief in Gedanken versunken...
> >>starrt nur gegen die Wand.
> >>Sie kann beobachten, wie ihm eine Träne aus den Augen rinnt und er
> >einen
> >>kräftigen Schluck aus der Pulle nimmt.
> >>"Was ist los, Liebling? Warum sitzt du um diese Uhrzeit in der Küche?"
> >>fragt sie ihn.
> >>"Erinnerst du dich, als wir vor 20 Jahren unser erstes Date hatten? Du
> >>warst gerade erst 16!" fragt er sie.
> >>"Aber ja!" erwidert sie.
> >>"Erinnerst du dich daran, dass uns dein Vater dabei erwischt hat, als
> >wir
> >>uns gerade in meinem Auto auf dem Rücksitz geliebt haben?"
> >>"Ja, ich erinnere mich gut, das werde ich nie vergessen."
> >>"Erinnerst du dich auch, als er mir sein Gewehr vor das Gesicht
> >>gehalten hat und gesagt hat 'Entweder du heiratest meine Tochter oder
> >du
> >>wanderst für die nächsten 20 Jahre ins Gefängnis!'?"
> >>"Oh ja!" sagt sie.
> >>Er wischt eine weitere Träne von seiner Wange und sagt:
> >>"Weißt du...heute wäre ich entlassen worden!""
> >>

achtung witz Rheumax
Rheumax:

Wie wärs mal wieder mit Schwimmen?

 
04.07.03 09:27
#2
Ich packe so gegen 11 Uhr an einem freien Mittwoch mein Handtuch, ein
Buch, eine Flasche ALDI-Mineralwasser und eine Flasche Sonnencreme ein
und setz mich ins Auto. Natürlich müsste ich nicht mit dem Auto fahren.
Ich könnte ja auch mit dem Rad fahren. Aber Rad fahren ist genauso zum
Kotzen wie Straßenbahn fahren... und zu Fuß geht nun wirklich nicht! Also,
ich fahre zum Schwimmbad.
Je näher ich dem Schwimmbad komme, um so größer wird die Zahl der
Radfahrer, die mit sonnigem Gemüt kreuz und quer nebeneinander und
sowieso überall auf der Strasse herumschlingern, die Sonnenbrille auf der Nase
und tonnenweise Krempel im Körbchen, wie zum Beispiel Luftmatratzen, Kühlboxen, Sonnenschirme oder ihren Nachwuchs. Man könnte glauben,
manche wären aus ihren Häusern vertrieben auf dem Weg in die Fremde... aber
nein, sie wollen tatsächlich nur einen Tag ins Schwimmbad.
>In tiefem Vertrauen auf den lieben Gott und meine Geduld rauschen sie
alsounkoordiniert vor meinem Auto herum... aber ich lasse mich nicht entmutigen und suche einen Parkplatz. Schatten wäre toll. Am besten
nicht zu weit weg. Ich suche ungefähr eine halbe Stunde und stelle mich dann
siebeneinhalb Kilometer vom Eingang entfernt gegen die Fahrtrichtung im absoluten Halteverbot auf einen sonnendurchfluteten Radweg, den die oben
erwähnten Bekloppten komischerweise eisern ignorieren.
>Vor der Kasse steht eine riesige Menschenmenge. Darunter auch fünf
ältere Herren in Team Telekom-Outfits, die lauthals verkünden, dass sie nach
20 Kilometern Rad fahren jetzt noch 25 Bahnen schwimmen werden...
Interessante Triathlon-Variante: mit dem Fahrrad ins Schwimmbad, mit
dem Krankenwagen wieder zurück. Drei Teenies zwängen sich durch die Reihe

nach vorn. Auf meinen freundlichen Hinweis, sie sollten sich doch bitte
hinten anstellen, antwortet einer mit einem ebenso freundlichen: "Halt doch
die Fresse, Schwuchtel!". Aber ich freu mich einfach nur weiter auf das
kühle Nass und passe nebenbei auf, dass mir im Gedränge keiner den
Geldbeutel klaut.
An der Kasse mache ich meinen Anspruch auf Ermäßigung geltend. Die freundliche Dame bittet mich herein, lässt sich Studentenausweis,Personalausweis, Führerschein, EC-Karte, Organspender-Karte, Impfpass
und Geburtsurkunde vorlegen und unterzieht mich einem Lügendetektor-Test.
Nachdem das BKA meine Fingerabdrücke überprüft hat gewährt man mir tatsächlich ermäßigten Einlass in den Badespass-Park!
Ich suche mir ein nettes Plätzchen auf der Wiese, lege mein original
rotes Schwuchteltuch auf ein Ameisenloch und eine alte Portion Pommes und
freu mich auf den schönen Tag. Die Vöglein singen, die Kinder schreien und
die Kids nebenan erfreuen das ganze Schwimmbad mit dem lieblichen Geschrei
von Rammstein, welches aus ihrem Ghettoblaster dröhnt. Dann erfreue ich
die Bienen und Wespen, indem ich mich von Kopf bis Fuß mit einer pampigen stinkigen Sonnencreme einschmiere. Sofort summen sie lustig um mich herum...
Ach, das Leben ist schön! Nachdem ich mich eine halbe Stunde in der
Sonne geräkelt habe, bekomme ich langsam Durst und greife zu meinem Wasser.
Als ich gerade trinken möchte donnert mir ein Fußball lustig hinten auf
die Birne, was dazu führt, dass ich mir am Flaschenhals ein noch
lustigeres kleines Stück vom Schneidezahn abschlage... Ich drehe mich um und da steht... so ein Zufall! Das sympathische kleine Arschkind vom Eingang!
Entschuldigend sagt der Kleine zu mir: "Gib mein Ball her, du
Missgeburt!"
Da kann ich natürlich nicht nein sagen und werfe ihm den Ball zu....
Im Schwimmbad ist es echt toll! Doch ein Schluck Wasser konnte mich
nicht wirklich erfrischen. Zeit für einen Sprung ins kühle Nass! Nachdem ich einen netten Mann neben mir darum gebeten habe, doch ein Auge auf
meine Sachen zu haben, während ich schwimme, schlendere ich zum Becken. Hier
ist es toll! Viele kleine Kinder rennen herum. Eins rennt mir mit dem Kopf
in die Eier und fängt an zu heulen. Die Mutter schreit mich ein wenig an,
was mir einfiele, so einfach am Becken vorbeizugehen wenn ihr Kind da herumtobt. Ja, das tut mir natürlich Leid... hätte ich auch wirklich besser aufpassen müssen. Endlich bin ich im Wasser. Das ist echt schön!
Das Sonnenöl von tausenden Leuten schillert auf der Wasseroberfläche, durch die Chlor-verätzten Augen scheint die Welt in einen lieblichen Schleier gehüllt. Ich tauche unter und genieße gerade den Wechsel zwischen kaltem Wasser und warmem Pipi als mir ein nettes kleines Kind vom 3-Meter-Brett auf den Rücken springt. Als ich japsend auftauche, um mich zu entschuldigen, sehe ich, dass es ja genau das gleiche Kind wie eben war! Hach wie nett! Hoffentlich hat es sich nicht wehgetan! Es hört
auch tatsächlich gleich auf zu weinen, nachdem ich ihm meine Uhr geschenkt habe. So ein liebes Kind! Raus aus dem Wasser, zurück zum Platz.
Als ich dort ankomme, ist der nette Nachbar, der ein wenig auf meine Sachen aufgepasst hat, nicht mehr da. Mein Geldbeutel auch nicht.
Dafür aber sein Hund, der gerade mein Schnitzelbrötchen frisst um danach in meinen Turnschuh zu scheißen. Netter Hund! Eigentlich bin ich sehr ausgeglichen... aber jetzt ist es doch langsam genug. Ich packe meine Sachen zusammen und den blöden Hund in die Kühlbox seines freundlichen Herrchens. Selbige lasse ich feierlich im Wellenbecken zu Wasser und schaue mir belustigt den wilden Ritt an, während ich ein paar Takte "Surfin USA" pfeife. Mit dem Handy des Herrchens rufe ich eine 0190-Nummer an und werfe es dann aufs Dach der Umkleidekabinen. Jetzt hab ich mich schon beinahe beruhigt. Ich schlendere zu meinem Fußball-Freund, nehme ihm den Ball ab und schieße ihn mit einem beeindruckenden Vollspann aus einem Meter Entfernung direkt in sein nettes Gesicht. Nachdem er blutüberströmt nach hinten umgefallen ist, nehme ich die Gelegenheit wahr, in seinem Rucksack noch ein kleines Feuerchen zu legen und mache mich auf den
Weg zum Ausgang.
Als ich am Beckenrand vorbeikomme sehe ich meinen Kumpel vom3-Meter-Brett. Da der Bademeister gerade dabei ist, einen Telekom-Opa aus dem Becken zu fischen nutze ich den Moment, schnapp mir die Badehose des netten kleinen Schweinepriesters und hänge sie nicht weit entfernt an einen hohen Ast.
>Als ich am Ausgang ankomme schau ich mich ein letztes Mal um: Der Fußball-Penner hüpft plärrend um seinen brennenden Rucksack herum (das Feuer hat inzwischen auf benachbarte Bastmatten übergegriffen), die kleine Nervensäge hüpft nackt unter dem Badehosen-Baum herum (Umzingelt von kreischenden Mädchen) und der nette Nachbar sucht seinen Hund... die fest verschlossene Kühlbox zieht immer noch ihre Bahnen im Wellenbecken und
das Handy funkelt mir lustig vom Umkleidedach zu. Die Rechnung muss
inzwischen bei etwa 98 Euro liegen...
Als ich zum Auto zurückkomme hängt ein Strafzettel dran. Ich nehme ihn
ab,lese ihn aufmerksam durch und esse ihn auf. Dann steig ich in mein
brütend heißes Auto und denke:
Gar nicht so schlecht, so ein Besuch im Freibad.



achtung witz BioBauer

Echt traumhaft, Rheumax. Tränen gelacht!! o. T.

 
#3


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